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Peterskirchen muss beim Angstgegner ran:
3. Oktober 2008 Sickinger-Elf in Hammerau
Reiter-Crew erwartet „Torfabrik“ der Liga
Eine
schwierige Aufgabe hat der FC Hammerau im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga
Ost am Sonntag, 15 Uhr zu meistern: Mit dem Drittplatzierten TSV
Peterskirchen kommt die fast schon unheimlich anmutende „Torfabrik“. Sage und
schreibe 38 Treffer (bei 14 Gegentoren) stehen nach elf Partien zu Buche.
Nur zum Vergleich zur Vorsaison: Da
hatte es die Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger in allen 30 Spielen
„nur“ auf 50 Einschüsse gebracht. Diese Bilanz wird auf alle Fälle in der
Saison 2008/09 übertroffen.
28. September 2008
Peterskirchner Doppelschlag entscheidet
Knapper 2:1-Sieg gegen
Kolbermoor – Frisch und Irl treffen
Die Bezirksligamannschaft des TSV Peterskirchen bleibt weiterhin in der
Erfolgsspur. Vor knapp 150 Zuschauern besiegte die Sickinger-Elf die starken
Gäste aus Kolbermoor mit 2:1. „Heute war es ein echter Arbeitssieg“,
bestätigte auch Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach Ende der knappen Partie.
Somit festigten die Peterskirchner ihren Platz im Spitzenfeld, die
Stockbauer-Elf bleibt hingegen weiterhin im Tabellenkeller hängen. Spielertrainer Herbert Sickinger
konnte in der Heimpartie gegen Kolbermoor wieder auf seinen kompletten
Spielersatz zurückgreifen. Matthias Asböck stand nach 3-wöchiger Abstinenz
wieder zur Verfügung und fand sich auch gleich wieder in der Startformation
der Peterskirchner. Anfang des Spiels war Kolbermoor
die aktivere Mannschaft und hatte durch Robert Eppler die erste Großchance
des Spiels. Peterskirchens Torwart Christian Wimpersinger war aber zur Stelle
und konnte mit einem hervorragenden Fußreflex den Rückstand verhindern. In der Folgezeit egalisierten sich
beide Mannschaften weitestgehend, weshalb sich auch wenige Einschusschancen
auf beiden Seiten ergaben. Lediglich bei Standards wurde es gefährlich, doch
sowohl Kolbermoors Franz-Xaver Pelz als auch Peterskirchens Spielertrainer
Herbert Sickinger brachten den Ball nicht im Gehäuse des Gegners unter. Auch kurz vor dem Halbzeitpfiff war
es wieder eine Standardsituation, die Torgefährlichkeit aufkommen ließ und
wieder war es Sickinger, der sich als Torjäger versuchte, doch sein Kopfball
wurde von Ümit Venedikoglu auf der Torlinie geklärt. Auch nach dem Pausentee plätscherte
die Partie weiter dahin, bis Helmut Frisch, mit Wimpersinger bester Mann des
Spiels, zu seinem Galaauftritt einlud. In der Manier eines Goalgetters
schloss er seinen „Slalom“ durch drei Kolbermoor-Stangen eiskalt mit einem
Schuss ins untere rechte Eck ab und ließ somit Kolbermoors Nummer Eins Josef
Kröll keine Abwehrchance (59.).
Nur 2 Minuten später sorgte „Joker“
Hans Irl für die vermeintliche Vorentscheidung. Lukas Berndls Vorlage konnte
Irl
per Drehschuss aus 10 Metern
perfekt verarbeiten (61.). Nach dem 2:0 nahm die
Heimmannschaft das Tempo aus ihrem Spiel und bot somit den Gästen die
Gelegenheit, noch mal ins Spiel zu kommen. So war es wieder eine Standard,
die zum Anschlusstreffer der Gäste führte. Der Freistoß von Pelz landete vor
den Füßen von Venedikoglu, der mit etwas Glück den Ball im Peterskirchner Tor
unterbringen konnte (70.). In der letzten Phase des Spiels,
das unter der Leitung von Andreas Mühlbacher (TSV Grabenstätt) stand, mussten
die heimischen Fans noch mal um ihre sicher geglaubten 3 Punkte bangen.
Kolbermoor beherrschte das Spiel und hätte zweimal durch Pelz zum Ausgleich
kommen können. Doch Wimpersinger, der schon seit Wochen in bestechender Form
ist, zeigte durch 2 absolute Glanzparaden sein Können und sicherte seiner
Mannschaft somit den Sieg. Auf der anderen Seite hätte der
eingewechselte Martin Mayer noch das dritte Tor markieren können, doch er
konnte, alleine auftauchend vor Kröll, den Ball nicht im DJK-Gehäuse
unterbringen. Somit blieb es beim knappen Sieg
der Peterskirchner, die, nach 7 Punkten aus den letzten 3 Spielen, weiter auf
der Erfolgswelle schwimmen.
Nun heißt es, ihre Stärken auch aufs
nächste Spiel übertragen zu können, denn am nächsten Sonntag ist der TSV beim
„Angstgegner“ FC Hammerau, gegen den die Sickinger-Elf noch keinen Punkt
holen konnte, zu Gast.
mo
26. September 2008
Peterskirchen
müsste das frischere Team sein
Heimspiel
gegen den SV/DJK Kolbermoor am Samstag um 18 Uhr
Wenn der
Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen am morgigen Samstag um 18 Uhr das
Heimspiel gegen den SV/DJK Kolbermor bestreitet, dann sprechen einige Punkte
für das Team um Hausherren-Aktivcoach Herbert Sickinger.
Erstens: Die TSV-Kicker können seit
langem mal wieder in Bestbesetzung antreten. „Alle Mann sind an Bord“, sagte
Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, „diesmal stehen auch wieder
die zuletzt beim 1:1 in Nußdorf fehlenden Spieler Thilo Mösmang und Michael
Wengler zur Verfügung.“
23. September 2008
Punkteteilung
in Nußdorf
Gerechtes
1:1 gegen den TSV Peterskirchen
Mit einem
leistungsgerechten 1:1 (0:1)-Remis endete das Fußball-Bezirksliga-Duell
zwischen dem SV Nußdorf und dem TSV Peterskirchen. „Wir waren in der zweiten
Halbzeit dem Sieg näher als die Peterskirchner“, meinte Nußdorfs
Abteilungsleiter Hannes Scheuerer. Etwas anders sah es TSV-Spartenboss
Reinhard Binder, der zwar unumwunden zugab, dass die Hausherren nach dem
Seitenwechsel optische Vorteile hatten – „aber die besseren Chancen hatten
wir“, betonte er.
18. September 2008
Gelingt
der erste Sieg in Nußdorf/Inn?
Peterskirchens
siebter Anlauf im Inntal – Hammerau in Kolbermoor – Ampfing mit Heimspiel Nachdem der TSV Ampfing, seines
Zeichens Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Ost, zuletzt seine
Pflichtaufgabe beim SK Srbija München mit einem 4:0-Erfolg gelöst hat, steht
den Schweppermännern fast schon so etwas wie ein Schlagerspiel ins Haus. Denn
der Tabellensechste TSV Grafing, der am morgigen Samstag um 15 Uhr im
Isenstadion zu Gast ist, gehört mit sechs Punkten Rückstand aufs Kostner-Team
durchaus noch zum Verfolgerfeld.
Zuletzt patzten die
Daniel-Hoffmann-Schützlinge allerdings mit einer 1:3-Niederlage beim SC
München, so dass den Ampfingern ganz klar die Favoritenrolle gehört. Einen
weiteren Dreier im zweiten Heimspiel in Folge möchte der SC München am
Sonntag um 13.30 Uhr gegen Aufsteiger FC Bischofswiesen landen, auch wenn
Spielertrainer Franz Forstner nach seiner rote Karte gesperrt ist.
15. September 2008
Peterskirchen nimmt Revanche
6:1-Kantersieg gegen den FC Perach – Berndl trifft 3 Mal
Der TSV Peterskirchen hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Truppe
von Herbert Sickinger besiegte in einem sehr guten Bezirksligaspiel den
FC Perach mit 6:1 und nahm für die 1:4-Niederlage aus dem Vorjahr
erfolgreich Revanche. Garant für den Sieg war wieder einmal die
Offensivabteilung des TSV, die nun nach 9 Spielen schon 35 Treffer
fabrizierte.
„In so ein Spiel kommst du nur über den Kampf hinein“, betonte
Spielertrainer Herbert Sickinger vor dem Anpfiff des mit Spannung
erwarteten Spiels.
Gegen die bis dato punktgleichen Gäste aus dem Holzland erwischte
Peterskirchen einen Auftakt nach Maß. Nachdem Lukas Berndl im ersten
Anlauf nach an Perachs Schlussmann Bernd Edtbauer scheiterte, machte er
es beim zweiten Mal besser. Der ehemalige Schnaitseer tauchte nach
Zuckerpass von Thilo Mösmang alleine vor Edtbauer auf und verwandelte
per Flachschuss ins linke Eck (7.).
Danach musste Peterskirchen, wie schon desöfteren in dieser Saison,
verletzungsbedingt früh auswechseln. Kapitän Rainer Grafetstetter musste
nach einem Zusammenprall mit Edtbauer mit blutendem Mund ausgewechselt
werden, Edtbauer konnte mit „Turban“ weiterspielen.
Peterskirchen nahm das hohe Tempo der Anfangsviertelstunde in der
Folgezeit heraus und verhalf den Gästen somit, ins Spiel zu kommen.
Perach wurde nun besser und erspielte sich ein leichtes Übergewicht im
Mittelfeld. Stefan Mühlthaler und Michael Sterr konnten Mitte der ersten
Halbzeit beinahe ausgleichen, doch beide Male verhinderte Sickinger
persönlich schlimmeres.
In der Offensive der Gastgeber tat sich bis zur 45.Minute herzlich
wenig, doch dann kam der Auftritt von Mösmang und Dominik Schlögl.
Mösmang setzte sich gegen 3 Gegenspieler durch und bediente Schlögl
mustergültig, ehe dieser per Direktabnahme Edtbauer keine Chance ließ
(45.).
Nach der Halbzeit hätte Mösmang seine tolle Leistung mit seinem ersten
Treffer krönen können, doch Perachs Nummer Eins behielt im direkten
Duell die Oberhand.
Perach hingegen hätte durch Marc Freibuchner noch einmal näher rankommen
können, doch Christian Wimpersinger reagierte glänzend.
In der 60. Minute sorgte Berndl für die womögliche Vorentscheidung. Nach
einem Peracher Abwehrfehler tauchte die „Tormaschine“ des TSV alleine
vor dem Tor auf und verwandelte per 30m-Lupfer mit Hilfe des
Innenpfostens. Ein Traumtor!
Nach dem erneuten Treffer zog sich Peterskirchen aber wieder zurück und
Perach kam doch noch zum Anschlusstreffer. Schiedsrichter Martin Weidner
(TSV 1860 Rosenheim) sprach Perach einen Elfmeter zu, den Timo Nagy
eiskalt verwandelte (68.).
Perach baute nun erheblich Druck auf und kam sogar beinahe zum zweiten
Treffer, doch Wimpersinger war wieder zur Stelle und konnte den Schuss
von Mühlthaler parieren.
In der 80. Minute machte Peterskirchen jedoch alles klar. Wieder war es
Schlögl, der sich den Ball auf der linken Seite erkämpfte. Seine
Hereingabe fand den Weg zu Berndl, der mit seinem dritten Treffer das
Spiel endgültig entschied. 12 Treffer in 9 Spielen lautet nun seine
schon fast beängstigende Bezirksligabilanz.
Nur 1 Minute später tat sich wiederum Schlögl als Vorbereiter hervor.
Seine Ecke landete bei Martin Mayer, der per Kopfball auf 5:1 erhöhen
konnte.
Die Gegenwehr von Perach war nun endgültig gebrochen und das Debakel
nahm seinen Lauf.
Der überragende Mösmang konnte sich in der Schlussminute doch noch in
die Torschützenliste eintragen. Sein 20m-Schuss war für Edtbauer nicht
zu halten und so wurde das halbe Dutzend doch noch voll
gemacht.Peterskirchen erzielte somit schon in 4 von 9 Spielen mindestens
6 Treffer und ist somit die Torfabrik der Liga. Nächste Woche bekommen sie es aber mit dem SV Nußdorf zu tun, bei dem sie in ihrer 7-jährigen Bezirksligazugehörigkeit noch nie gewinnen konnten. mo
Vor
dem Spiel wurden vom Raiffeisenverband Salzburg neue Trikots in den
Vereinsfarben gelb-blau gespendet.
Übergabe durch Diplombankbetriebswirt Konrad Brand, Leiter des
Vertriebsmanagements im Raiffeisenverband Salzburg Ganz links: Abteilungsleiter Fußball TSV
Peterskirchen Reinhard Binder, daneben Konrad Brand
(Diplombankbetriebswirt, Leiter des Vertriebsmanagements im
Raiffeisenverband Salzburg) und Spielertrainer Herbert Sickinger, ganz
rechts Co-Trainer Peter Kaltenhauser.
TSV Peterskirchen 2 – TSV Heiligkreuz 3:3
Der TSV Peterskirchen hat sich gegen den vermeintlichen
Lieblingstreffer TSV Heiligkreuz einen Punkt erkämpft. Nachdem die
Mannschaft von Sepp Hellmeier nach 50 Minuten schon 0:3 hintengelegen
hatte, erkämpften sie sich in der Schlussphase ein 3:3.
In der ersten Halbzeit machte Heiligkreuz das Spiel,
Peterskirchen hatte mit dem Spiel weitestgehend gar nichts zu tun. So
erzielten Karl Würzinger und Alex Berndlmaier die verdienten Tore für
die Gäste.
Kurz nach der Halbzeit erzielte Frank Deppner das 3:0 und sorgte somit
für die vermeintliche Vorentscheidung. Peterskirchen jedoch kam durch
den Kampf wieder ins Spiel, übernahm nun das Kommando und erzielte die
Anschlusstreffer. Erich Künzner und Christoph Kaltenhauser brachten den
Gastgeber mit Traumtoren wieder heran. Künzner, der Ex-Heiligkeuzer
Thomas Holzner und Martin Vorsamer hatten den Ausgleich in der Folgezeit
auf dem Fuß, doch leider scheiterte man immer am zu ungenauen Abschluss.
Vorsamer war es dann schließlich, der in der 85.Minute den Ausgleich
erzielte und für großen Jubel im Lager der Peterskirchner sorgte.
Die Schlussphase war noch mal nichts für schwache Nerven. Heiligkreuz
scheiterte innerhalb von Sekunden an Schlussmann Christian Schuhböck und
am Innenpfosten, ehe Künzner im direkten Gegenzug alleine vorm
Heiligkreuzer Tor auftauchte und verzog. Somit blieb es beim
Unentschieden, das sich für Heiligkreuz nach einer 3:0-Führung
wahrscheinlich wie eine Niederlage anfühlen wird. Peterskirchen jedoch
wird mit dem Punktgewinn zufrieden sein und den Schwung der zweiten
Halbzeit womöglich auf die nächsten Spiele gegen Polling und
Kirchweidach 2 übertragen können.
mo
12. September 2008
TSV Peterskirchen begrüßt morgen um 18 Uhr den FC Perach:
Duell der punktgleichen Tabellennachbarn
Binder: „Endlich mal wieder von Anfang an Druck machen“
Zu einem Duell zweier punktgleicher Tabellennachbarn der
Fußball-Bezirksliga Ost kommt es am morgigen Samstag um 18 Uhr beim TSV
Peterskirchen, wenn die Elf von Aktivcoach Herbert Sickinger den FC
Perach zu Gast hat. Geleitet wird die Partie von Martin Weidner vom TSV
1860 Rosenheim, der nicht nur als hervorragender Schiedsrichter bekannt
ist, sondern auch als Herausgeber der Fußball-Fachzeitschrift
„Beinschuss regional“.
Gegen Weidners Verein – genauer gesagt die zweite Garnitur der Sechziger
– haben die Peterskirchner zuletzt nur in den letzten 30 Minuten sehr
gut gespielt, was Abteilungsleiter Reinhard Binder letztlich doch zu
wenig war. „Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass sie endlich mal
wieder von der ersten Minute an richtig Druck macht. Mit der abwartenden
Spielweise hatten wir zuletzt keinen Erfolg.“
8. September 2008
Peterskirchen verdient sich einen Punkt
2:2 – Unentschieden in Rosenheim – Irl gleicht spät aus
Der TSV Peterskirchen hat mit viel Moral die dritte Niederlage in Folge
verhindert. Die Mannschaft um Spielertrainer Herbert Sickinger lag bei
der Reserve des TSV 1860 Rosenheim schon 0:2 zurück, ehe man in der
zweiten Halbzeit den Kampf annahm und verdient den späten
Ausgleichstreffer erzielte. Doch wie auch schon beim letzten
Auswärtsspiel in Ampfing (0:2) blieb der TSV vom Verletzungspech
verfolgt.
Vor dem Spiel sah beim
TSV Peterskirchen noch alles gut aus. Herbert Sickinger hatte bis auf
Thilo Mösmang (Urlaub) alle Mann zur Verfügung und konnte somit aus dem
Vollen schöpfen. Doch wie schon gegen Ampfing musste der Peterskirchner
Aktivcoach bereits nach 20 Minuten 2 verletzungsbedingte Wechsel
ausführen. Wiederum Matthias Asböck (Verdacht auf Muskelfaserriss) und
Spielmacher Michael Wengler (Atemprobleme) mussten das Feld frühzeitig
verlassen und wurden durch die eingewechselten Martin Mayer und Hans Irl
ersetzt.
Die Landesliga-Reserve
Rosenheims, die vom Ex-Altenmarkter Christian Fleißner betreut wird,
zeigte nach 2 Siegen in Folge aufsteigende Form und behielt den Trend
auch in der ersten Hälfte bei. Die technisch starken Rosenheimer
profitierten natürlich von der ständigen Umstellung in der
Peterskirchner Mannschaft, die wegen der frühen Wechsel wieder nicht ihr
erfolgreiches 4-5-1 umsetzen konnten. Rosenheim machte das Spiel und
ging nach knapp 20 Minuten in Führung. Nach einer Freistoßflanke von
links war Thomas Masberg, der nach langer Verletzung wieder zum Einsatz
kam, mit der Brust zur Stelle und erzielte, unhaltbar für Peterskirchens
Christian Wimpersinger, das verdiente 1:0.
Nach dem Führungstreffer nahmen
sich die Hausherren keineswegs zurück, sondern drängten auf den zweiten
Treffer. In der 35.Minute war es dann schließlich so weit, als Georg
Schischkin aus 18 Metern den Ball per Gewaltschuss im Tor der Gäste
unterbringen konnte.
In der zweiten Halbzeit
hingegen änderte sich das Bild schlagartig. Sickinger muss in der Pause
die richtigen Worte gewählt haben, denn Peterskirchen versuchte nun,
gegen die technisch versierten Rosenheimer über den Kampf ins Spiel zu
kommen und somit das Spiel an sich zu reißen. Davor jedoch stand
Wimpersinger noch einmal im Mittelpunkt, als er gegen Masberg glänzend
parierte.
In der letzten halben
Stunde bestimmte jedoch Peterskirchen das Geschehen auf dem Platz.
Nachdem Rainer Grafetstetter zuvor noch ein Elfmeter verwehrt wurde,
brachte Peterskirchen eine weitere Standardsituation zurück ins Spiel.
Dominik Schlögls Freistoß landete auf dem Kopf von Lukas Berndl, der mit
seinem 9.Saisontreffer die Hoffnungen der Gäste am Leben erhalten konnte
(65.).
Peterskirchens Stärken
machten sich in dieser Phase des Spiels bemerkbar. Angeführt von Kapitän
Grafetstetter gewann man die wichtigsten Zweikämpfe im Mittelfeld und
konnte somit mehr Druck auf die Rosenheimer Hintermannschaft ausüben.
Doch es dauerte bis zur 85.Spielminute, ehe der Peterskirchner Anhang
Grund zum Jubeln hatte. Eine Co-Produktion der „Joker“ Martin Mayer und
Hans Irl sorgte für den späten, aber nicht unverdienten Ausgleich der
Gäste. Mayers Flanke fand seinen Weg zu Irl, der wiederum per Kopf aus
kurzer Distanz zur Stelle war und den zweiten Treffer der Gäste
markierte. Irl scheint Rosenheim zu liegen, denn es war bereits sein
5.Tor im 3.Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Desweiteren
sorgte Irl für den 2222.Treffer eines „Erste“- Spielers im Dress des TSV
Peterskirchen.
Beide Serien waren nach
dem Spiel somit passé. Peterskirchen konnte nach zwei Nullnummern wieder
einen Punkt einfahren, wohingegen sich die Landesliga-Reserve nach 2
Dreiern wieder mit einem Punkt begnügen musste.
Nächste Woche gilt es
für Peterskirchen, den Aufwärtstrend weiter zu führen. Gegner ist dann
der FC Perach, mit dem der TSV am Sa, 18 Uhr, die Klingen kreuzen wird.
mo
1. September 2008
Peterskirchen beim Fleißner-Team
Anstoß heute um 19.30 Uhr – Hammerau muss morgen in Perach ran –
VfL in Bischofswiesen
Verrückte Fußball-Bezirksliga Ost! Dass der SK Srbija München
eine Woche nach der 0:15-Schmach in Bischofswiesen den ESV Freilassing
mit 2:0 besiegen würde, hätte wohl kaum einer gedacht. „Unverdient war
unser erster Saisonsieg sicher nicht, obwohl auch Freilassing einige
gute Chancen hatte“, sagte Srbija-Manager Zlatko Merdzanic, der nun auch
im Derby beim SC München (Sonntag, 13.30 Uhr) auf ein Erfolgserlebnis
hofft.
Auch der TSV Grafing möchte nachlegen. Nach dem 3:0-Erfolg über den FC
Bischofswiesen, will die Hoffmann/Max-Crew am morgigen Samstag (16 Uhr)
beim neuen Laternenträger ESV Freilassing den nächsten Club aus dem
Berchtesgadener Land „rupfen“ (siehe auch extra Vorschau).
1. September 2008
Glücklicher
Sieg für Traunstein
1:2-Auswärtserfolg bei Peterskirchen – Habl Matchwinner
Der ESV Traunstein hat sich mit
einem glücklichen Sieg im Spitzenfeld der Bezirksliga Ost festgesetzt.
Im Landkreisderby beim TSV Peterskirchen hatten sie in einer hektischen
Schlussphase das nötige Quäntchen Glück, um durch Uli Habl den
Siegestreffer zu erzielen und somit 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.
„Das war wieder mal eine sehr unglückliche Niederlage für uns“, sagte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach dem Schlusspfiff. „Einen Punkt hätten wir aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit mindestens verdient gehabt“, so Kaltenhauser weiter. Beide Mannschaften konnten bis auf wenige Ausnahmen ihre Wunschformation auf den Platz schicken. Auf Seiten Peterskirchens konnte man glücklich sein, dass sowohl Kapitän Rainer Grafetstetter, der sich im letzten Spiel in Ampfing nur eine leichte Handverletzung zuzog, als auch Flügelflitzer Matthias Asböck wieder zur Verfügung standen. Michael Wengler und Sepp Obergröbner waren ebenso wieder einsatzbereit und konnten von Anfang an auflaufen. Lediglich Dominik Schlögl hatte seine Verletzung noch nicht ganz auskuriert und musste deswegen erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Das Spiel begann vor 280 derbyhungrigen Zuschauern ruhig. Beide Mannschaften tasteten sich ab und neutralisierten sich weitestgehend auf dem Platz. Lediglich eine Großchance stand nach 30 Minuten zu Buche, als Gästecoach Uli Habl eine gefährliche Freistoßflanke aufs Tor zog und Peterskirchens Nummer 1 Christian Wimpersinger mit Hilfe der Latte und des Pfostens klären konnte. Auf der anderen Seite tat sich in der ersten halben Stunde eher wenig. Lediglich Peterskirchens stärkster Stürmer Lukas Berndl ließ zwei Mal seine Torgefährlichkeit aufblitzen. Ansonsten aber kam der Peterskirchner Offensivzug nicht wirklich ins Rollen. Nach 30 Minuten wurde das Derby besser und beide Mannschaften erspielten sich mehrere gute Chancen. Die beste Gelegenheit erspielte sich die Heimmannschaft, als zuerst Rainer Grafetstetter per Kopfball an Traunsteins Ersatzkeeper Hermann Mitterer und danach Spielertrainer Herbert Sickinger an mehreren Traunsteiner Beinen scheiterte. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann jedoch der etwas glückliche Führungstreffer für die Gäste aus Traunstein. Habls 30m-Schuss wurde von Sickinger so unglücklich abgefälscht, dass der Ball per Bogenlampe, über Wimpersinger hinweg, den Weg ins Tor fand (45.). Nach der Pause nahm Peterskirchen zwar das Heft in die Hand und begann ihr schnelles Offensivspiel aufzubauen, konnte sich aber trotzdem keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Traunstein hingegen zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und versuchte, den Peterskirchen möglichst wenig Raum für ihr trickreiches Kombinationsspiel zu lassen, was ihnen bis kurz vor Ende der Partie auch weitestgehend gelang. Nach 80 Minuten fiel dann aber endlich der verdiente Peterskirchner Ausgleich. War es zuvor noch Michael Wengler, der an Mitterer scheiterte, so machte es Martin Mayer bei der anschließenden Ecke besser, als er das runde Leder per abgefälschtem Kopfball im Tor der Gäste unterbrachte. Schiedsrichter Josef Ramsl (SC Frasdorf) leitete kurz darauf die hektische Schlussphase des Spiels ein, als er innerhalb von nur 1 Minute gleich zwei Spieler vorzeitig zum Duschen schickte. Zuerst erwischte es den verdutzten Michael Wengler, der per Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde, und nur 60 Sekunden später pfiff Ramsl einen Überzahlkonter der Peterskirchner zurück, um Traunsteins Dominik Hausner ebenso mit Gelb-Rot des Platzes zu verweisen. Als sich dann die meisten Zuschauer schon mit einem Unentschieden zufrieden gaben, war es schließlich Habl, der für seine Mannschaft zum Helden avancierte. Sein Schuss aus knapp 25 Metern schlug hinter Wimpersinger, der bei diesem Treffer etwas unglücklich aussah, im Netz der Heimmannschaft ein (86.). Peterskirchen warf in den letzten Minuten nochmal alles nach vorne, um wenigstens einen Punkt in Peterskirchen zu halten, doch sowohl der Ausgleichstreffer als auch ein Elfmeterpfiff, der vertretbar gewesen wäre, blieb ihnen verwehrt. Somit mussten sie die zweite Niederlage in Folge einstecken, wohingegen die Eisenbahner nach diesem glücklichen Sieg weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmen. mo
Peterskirchen 2 – SVL Tacherting 0:5 Die Reserve des TSV Peterskirchen musste im Gemeindederby gegen den SV Linde Tacherting eine deftige Klatsche einstecken. In einem weitestgehend einseitigen Spiel siegte Tacherting zum Schluss völlig verdient mit 5:0. Tacherting begann forsch und hätte nach 5 Minuten schon in Führung gehen können, doch sowohl Sebastian Wildmann als auch seine Mitspieler Robert Huber und Toni Schwendl scheiterten am gut reagierenden Christian Schuhböck oder am Pfosten. Nach 14 Minuten schlug es jedoch zum ersten Mal im Kasten Schuhböcks ein, als sich Huber gegen 6 Spieler Peterskirchens durchsetzte und seine Hereingabe von Alexander Randlinger verwandelt wurde. Auf Peterskirchner Seite hatten Martin Mayer und Erich Künzner die besten Chancen, doch der Torabschluss war in beiden Fällen zu ungenau. In der Folgezeit hätte Tacherting mehrere Male erhöhen können, doch entweder parierte Schuhböck glänzend oder Korbinian Mayer stand auf der Torlinie und klärte im letzten Moment. Mit dem Pausenpfiff aber traf Schwendl per strammen Rechtsschuss zum verdienten 2:0. In der zweiten Halbzeit machte Tacherting so weiter, wie es aufgehört hatte. Dieses Mal war es Rene Hettich, der vor Schuhböck die Nerven bewahrte und zum vorentscheidenden 3:0 traf. Künzner hätte auf der anderen Seite noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch sein Schuss war sichere Beute für Tachertings Michael Grundner. In der Schlussphase konnte Tacherting sogar noch Treffer 4 und 5 gegen geschlagene Peterskirchner erzielen. Zuerst war es der eingewechselte Stefan Berndt, der aus 20 Metern einnetzte und kurz vor dem Abpfiff wiederum Randlinger, der Schuhböck per Flachschuss überwand. Somit steht Tacherting auch weiterhin an der Spitze, Peterskirchen hingegen bleibt weiterhin im Tabellenkeller hängen. mo
29.August 2008
TSV Peterskirchen leicht vorne
Derby-Statistik vor ESV-Spiel: Sickinger & Co gewannen drei,
Eisenbahner „nur“ zwei Duelle
Zwei Teams, die sich schon immer heiße und teilsweise auch
technisch ansprechende Duelle geliefert haben, kreuzen am morgigen
Samstag (18 Uhr) im Derby der Fußball-Bezirksliga Ost die Klingen, wenn
der TSV Peterskirchen den hervorragend gestarteten Aufsteiger ESV
Traunstein zu Gast hat. Im Lager der Hausherren hat man jedenfalls
gehörigen Respekt vor der Uli-Habl-Truppe.
„Würde der ESV sein Nachholspiel gegen den SV Nußdorf/Inn
gewinnen, wäre er in der aktuellen Tabelle Zweiter – das sagt schon
einiges aus“, betont Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der
dennoch auf den dritten Heim-Dreier der laufenden Saison und damit auf
den Ausbau der ohnehin nicht schlechten Heimbilanz (2-0-1) hofft.
30.August 2008
Fußball-A-Klasse 5
TSV Peterskirchen II – TuS Garching 2:1
Einen hartumkämpften ersten Saisonsieg landete die Bezirksliga-Reserve des TSV Peterskirchen beim Nachholspiel gegen den TuS Garching, nachdem das ursprünglich am 22. August angesetzte Match wegen Starkregens nicht angepfiffen werden konnte. Die Heimischen, bis auf die in der 1. Mannschaft eingesetzten Akteure Helmut Schmidinger, Roy Küther und Martin Mayer endlich in Bestbesetzung antretend, begannen diszipliniert. Da aber auch die Gäste aus der Alz couragiert auftraten, kam eine kampfbetonte Partie zustande, die in der ersten Hälfte wenig Torszenen sah. In Hälfte zwei wurde die Chancen zwingender und es fielen auch die Tore. Eine Co-Produktion der Kaltenhauser-Youngsters (Flanke Christoph auf Alex) brachte in der 66. Minute per Kopf die Führung. Die Truppe um Garchings Coach Dieter Richter gab aber nicht auf und kam durch einen zweifelhaften Elfmeter in der 79. Minute durch Manuel Moll zum Ausgleich. Wie sehr der Sieg am seidenen Faden hing zeigte die Tatsache, dass die Gäste mit einem Freistoß in der 82. Minute das Dreieck anvisierten und auf der Gegenseite Jürgen Wengler mit einem 20-Meter-Freistoß in der 85. Minute den Sieg unter Dach und Fach brachte. Rei.
25.August 2008
Peterskirchen verliert
Spitzenspiel
0:2-Niederlage beim TSV Ampfing – Verletztenmisere für Peterskirchen
Der TSV Peterskirchen hat das
Spitzenspiel der Bezirksliga Ost verdient verloren. Im Derby beim TSV
Ampfing musste sich die Mannschaft von Herbert Sickinger vor 300
Zuschauern mit 0:2 geschlagen geben. Doch neben der Niederlage, die für
Spielertrainer Sickinger „keinen Beinbruch“ bedeutet, mussten die Gäste
weitere herbe Rückschläge verkraften.
„Die Niederlage ist eigentlich nicht so schlimm. Das wahre Dilemma sind die vielen Verletzten, die wir uns in diesem Spiel eingefangen haben“, stellte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser klar. Denn neben Sepp Obergröbner (Urlaub) und Michael Wengler (verletzt), die schon vor dem Anpfiff fehlten, musste Peterskirchen ab der Mitte der ersten Halbzeit auf seine derzeit stärksten Akteure, Matthias Asböck und Dominik Schlögl, verzichten. Beide Spieler mussten mit Oberschenkelverletzungen ausgewechselt werden. „Natürlich hoffen wir, dass beide Verletzungen nicht allzu schlimm sind und wir bald wieder auf Matthias und Dominik setzen können“, so Kaltenhauser weiter. Schwerer hingegen hat es Kapitän Rainer Grafetstetter getroffen, der das Spielfeld nach einem Zusammenprall mit dem Ex-Peterskirchner und Jetzt-Ampfinger Florian Losbichler kurz vor Schluss verlassen und mit Verdacht auf Mittelhandbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Hoffentlich hat Rainer da noch mal Glück gehabt. Aber nach dem heutigen Spiel ist fast unser komplettes Mittelfeld verletzt“, brachte es Vorstand Reinhard Reichgruber auf den Punkt. Doch nun zum Spiel: Sickinger musste seine Mannschaft im Vergleich zum 7:0-Sieg gegen den SC München auf 2 Positionen umbauen. Für den verletzten Wengler begann erstmals seit mehr als 2 Jahren der wiedergenesene Helmut Schmidinger, Obergröbner wurde durch Youngster Roy Küther ersetzt. Im Vergleich zu den letzten Partien begannen die Gäste jedoch nicht mit ihrem offensiven Tempofußball, sondern Ampfing nahm von Anfang an das Heft in die Hand und drängte die Gäste weit in die eigene Hälfte. Torchancen konnten sie sich anfangs jedoch nicht erarbeiten, da die Viererkette um Tobias Pastl Matthias Hertreiter&Co weitestgehend unter Kontrolle hatte. Mitte der ersten Halbzeit folgten jedoch 5 schwarze Minuten für die Gäste aus Peterskirchen. Nach einer Hereingabe von Alexander Naue konnte Wimpersinger, der auch in dieser Partie wieder ein starker Rückhalt der Mannschaft war, den Kopfball von Lukas Stamm noch abwehren, ehe Hertreiter stark nachsetzte und den Nachschuss flach ins rechte Eck verwandelte (20.). Kurze Zeit später musste Sickinger schon seine verletzte Flügelzange Asböck-Schlögl durch Martin Mayer und Hans Irl ersetzen. Peterskirchen, torgefährlichste Mannschaft der Bezirksliga Ost, konnte gegen die bis dato beste Abwehr der Liga nicht seine bisherige Durchschlagskraft aufbauen. Lediglich ein Torversuch des Top-Torjägers Lukas Berndl stand auf Peterskirchens Seite zu Buche. Auf der anderen Seite versäumte es jedoch auch Ampfing, das Ergebnis höher zu gestalten. Sowohl Naue, der den Ball aus 5m nicht ins Tor brachte, als auch Hertreiter per Kopfball konnten die verdiente Führung der Heimmannschaft nicht ausbauen. Trotz des Fehlens von 4 Leistungsträgern konnte Peterskirchen die zweite Halbzeit weitestgehend ausgeglichen gestalten. Das neu formierte Mittelfeld um Thilo Mösmang, Grafetstetter und den eingewechselten Christoph Kaltenhauser, der in Ampfing sein zweites Spiel für die „Erste“ bestritt, nahm nun die Zweikämpfe besser an und erarbeitete sich somit ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Ampfing glänzte hierbei über weite Strecken jedoch nicht wirklich und tat nur noch das Nötigste für das Spiel. Torchancen waren in dieser Zeit auf beiden Seiten Mangelware und so sorgte Schiedsrichter Sascha Ellmann (SV Vagen), der sich dem schlechten Wetter und dem Niveau des Spiels mit seiner Leistung über große Strecken anpasste, Mitte der zweiten Halbzeit für einen Paukenschlag. Auf Anweisen seines Linienrichters entschied er auf Foul von Pastl an Sven Harlander im Strafraum und somit auf Elfmeter. Ebenso wurde Pastl, der kurze Zeit vorher schon verwarnt worden war, frühzeitig mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt. Hertreiter nahm das Geschenk dankend an und verwandelte sicher und unhaltbar für Wimpersinger zum 0:2 (67.). In der Folgezeit war es mehrmals wieder Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger, der das Ergebnis für Peterskirchen erträglich gestalten konnte. Mit starken Paraden gegen Losbichler, Zvonimir Glavas und den eingewechselten Bernhard Hausperger verhinderte er einen höheren Rückstand der Gäste. Sein Gegenüber Matthias Manghofer jedoch verbrachte einen weitestgehend arbeitsfreien Nachmittag im Isenstadion zu Ampfing. Als zum Schluss auch noch Grafetstetter das Spiel verletzungsbedingt früher beenden musste, war der „Schwarze Samstag“ für Peterskirchen perfekt. „Mehr war heute einfach nicht drin“, präzisierte Sickinger den Spielverlauf nach dem Abpfiff. Trotz der Niederlage im Spitzenspiel belegt der TSV Peterskirchen hinter Ampfing den zweiten Platz. Im nächsten Spiel gegen den ESV Traunstein (Sa, 18 Uhr) heißt es nun, sich wieder auf seine Stärken zu besinnen und weitere Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. mo
Spitzenspiel in der Bezirksliga Ost:
22.August 2008
20.August 2008
Peterskirchen Tabellenführer
Sickinger-Elf besiegt den SC München mit 7:0 - 26 Tore in 5 Spielen Der TSV Peterskirchen fährt am Samstag (Anstoss 15 Uhr) als Tabellenführer zum großen Schlager in der Fußball-Bezirksliga-Ost zum punktgleichen TSV Ampfing! Das derzeit blendend aufgelegte Ensemble von Aktiv-Coach Herbert Sickinger und „Co“ Peter Kaltenhauser jagte am Mittwoch-Abend beim 7:0 die völlig überforderten Gäste vom SC München förmlich aus dem Stadion. 150 begeisterte Zuschauer -sofern sie TSV-Anhänger waren - waren Augenzeugen einer famos aufspielenden Heim-Elf, die in allen Belangen überlegen war und mit schnellem und effektiven Spiel zu Torchancen und auch Toren kam. Freilich war der Gast aus München nicht allzu stark und wird in dieser Verfassung auch bis zum Saisonschluss um den Abstieg spielen, dennoch ist es schon beeindruckend, mit welcher Fitness und Spielfreude die TSV-ler derzeit agieren. „Eine wahre Freude, das anzusehen“, schwärmte nicht nur TSV-Funktionär Fritz Picherer. Ein großes Plus ist sicherlich die Riesenstimmung in der Truppe und die Ausgeglichenheit und Torgefährlichkeit eines jeden einzelnen Akteurs. Das dokumentiert allein die Tatsache, dass sich sechs verschiedene Schützen die Tore teilten. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten jedoch noch die beiden Außen Dominik Schlögl und Matthias Asböck heraus, die zu keiner Phase des Spiels von ihren Gegenspielern gehalten werden konnten. „Wir hatten schon vor dem Spiel die Hosen voll, so kann man nicht auftreten“, übte SC-Akteur Christian Bullert Selbstkritik. Das Spiel begann zunächst mit einem Schock für die Heimischen, denn Michael Wenglers Verletzung aus dem Freilassing-Spiel brach wieder auf und er musste ausgewechselt werden. Für ihn kam der 18-jährige Roy Küther, der sich allerdings glänzend in die Viererkette einfügte. Dann ging es auch schon los mit Powerfußball Richtung SC-Gehäuse. Zunächst hämmerte Lukas Berndl noch drüber und scheiterte Schlögl am Innenpfosten, doch in der 14. Minute war es soweit. Nachdem Asböck zunächst noch abgeblockt wurde, setzte er den Abpraller aus 16 Metern unhaltbar in das obere Eck. Sechs Minuten später legte Berndl das Leder in den Lauf des den Turbo einlegenden Asböck und der Ex-Obinger setzte das Spielgerät erneut in den rechten oberen Giebel- super gemacht! Und weitere vier Minuten später klingelte es erneut im Kasten des bemitleidenswerten, weil chancenlosen Goalies Bernd Müller: Berndl versenkte einen Abpraller aus zehn Metern – bereits das achte Saisontor des 18-jährigen Stürmers, der vor Saisonbeginn vom TSV Schnaitsee kam. Die einzige wirklich nennenswerte Szene der SC-ler hatte Spielertrainer Franz Forstner, doch sein 18-Meter-Freistoß zischte haarscharf am Kasten von Christian Wimpersinger vorbei. Auf der Gegenseite klingelte es nach 38 Minuten erneut, als Schlögl mustergültig von Sepp Obergröbner bedient wurde und cool aus 14 Metern abschloss. Den Schlusspunkt in einer aus TSV-Sicht brillanten Halbzeit setzte Tobias Pastl, der einen Eckball von Schlögl per Kopfball verwertete. In der zweiten Hälfte schalteten die Hausherren zunächst einen Gang zurück, doch nach exakt einer Stunde machten Kapitän Rainer Grafetstetter & Co. das halbe Dutzend voll. Obergröbners Hammer aus 18 Metern schlug unhaltbar rechts unten ein, nachdem zuvor Thilo Mösmang glänzend Vorarbeit geleistet hatte. Den Schlusspunkt setzte Martin Mayer, der in der 78. Minute zum Endstand nach Schlögl-Vorarbeit einnetzte. Ein weiterer Treffer von Sickinger wurde nicht gegeben und Helmut Frisch scheiterte noch am Pfosten. Dem Spiel ein guter Leiter war der junge Schiedsrichter Stefan Empl vom FC Lengdorf. Den Gästen aus München muss man zugute halten, dass sie trotz der Klatsche stets fair agierten. Somit fährt der TSV-Tross mit sicherlich großer Fan-Gemeinde am morgigen Samstag in das Ampfinger Isenstadion zum Top-Duell gegen das Kostner-Ensemble. Aufstellungen: TSV Peterskirchen: Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Grafetstetter, Pastl, Sickinger, Schlögl, Asböck (ab 72. Mayer), Mösmang, Wengler (ab 6. Küther), Berndl (ab 76. Kaltenhauser Ch.) SC München: Müller, Bullert, Schwarzmüller, Rensing, Dudek, Prechtl, Hambauer (ab 35. Barchmann), Forstner Fr. (ab 68. Fanderl), Le Sousa, Mayerhöfer, Heizmann (ab 24. Weckmann) Schiedsrichter:
Stefan Empl, FC Lengdorf, ohne Probleme Rei.
20.August 2008
Läuft’s weiterhin rund?
TSV Peterskirchen erwartet den SC München
Beim Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen läuft’s derzeit
rund: Vor dem heutigen Heimspiel gegen den SC München (Anstoß: 19 Uhr)
liegt die Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger hinter dem TSV
Ampfing (Gegner am kommenden Samstag im Isenstadion) auf
Tabellenposition zwei. „So darf’s natürlich gerne weitergehen“, sagt
Peterskirchens Spartenboss Reinhard Binder, der aber betont: „Jeder
einzelne Punkt, den wir bisher geholt haben, ist ein Punkt für den
Klassenerhalt.“
Die Ziele bleiben also relativ bescheiden – und das trotz der sechs Tore
vom vergangenen Samstag in Freilassing. Und das trotz der Tatsache, dass
die drei Sommer-Neuzugänge voll eingeschlagen haben. Binder beschreibt
das Trio so: „Lukas Berndl macht einfach vorne die Dinger, Thilo Mösmang
bringt viel spielerische Qualität ins Mittelfeld und Helmut Frisch steht
links hinten in der Viererkette hervorragend.“
18. August 2008
Sickinger: „Toll gewirbelt“
TSV Peterskirchen feiert 6:3-Sieg beim ESV Freilassing –
Abwehrchaos bei der Lindner-Elf
Freilassing (sch). 180 Besucher im Stadion an der Reichenhaller
Straße sahen ein mit neun Toren gewürztes, unterhaltsames, jedoch
keineswegs berauschendes Bezirksliga-Spiel zwischen den Kickern des ESV
Freilassing und TSV Peterskirchen. Eklatante ESV-Abwehrschwächen
begünstigten den 6:3-Erfolg der Gäste-Truppe um Aktivcoach Herbert
Sickinger. Der war verständlicherweise zufrieden: „Wir haben toll
gewirbelt, schöne Treffer erzielt und auch der frühe Rückstand hat uns
nicht aus dem Konzept gebracht.“
ESV-Trainer Hermann Lindner sah bei seinem Team gravierende Fehler in
Mittelfeld und Abwehr. „Dieses desolate Spielverhalten hat natürlich den
Peterskirchner Erfolg begünstigt“, meinte der Ex-Profi, der hinzufügte:
„Es war nicht mal unser schlechtestes Saisonspiel, doch wenn die
Zweikämpfe nicht bissig genug angenommen werden, hat der Gegner
natürlich entsprechende Vorteile.“ Sieht man vom 2:2 zum Start in
Nußdorf/Inn ab, so gab’s bisher nur Niederlagen – die ESV-Mannschaft ist
also stark verunsichert.
Reiter, Stockbauer, Lindner, Nikolic, Scherer und Fleißner:
31.Juli 2008
Sechs neue Trainer in der Bezirksliga Ost
100er-Schallmauer bei Neuzugängen geknackt – SK Srbija mit
akuten Personalproblemen
Wenn die Fußball-Bezirksliga Ost heute mit den beiden
Freitagsspielen SV Nußdorf/Inn gegen ESV Freilassing und SV/DJK
Kolbermoor contra FC Bischofswiesen in die Saison 2008/09 startet,
werden den Fans wieder viele neue Gesichter präsentiert. Bei den
Neuzugängen wurde wieder mal die 100er-Schallmauer geknackt (103
Kicker), aber auch 64 Spieler haben den 16 Vereinen „Adios amigos“
gesagt, um es in der Sprache des neuen Europameisters auszudrücken. Auch
sechs neue Chefcoaches stehen auf der Kommandobrücke.
cs
29.Juli 2008
Starke Endphase
TSV Peterskirchen gewinnt 4:1 beim SV Kay
Erst in der Schlussphase haben die Kicker des TSV Peterskirchen
ihre Generalprobe fürs erste Bezirksliga-Punktspiel erfolgreich
gestalten können: Beim 4:1 (0:0)-Sieg beim Kreisklassen-Club SV Kay
lagen die Sickinger-Schützlinge durch ein Tor von SVK-Goalgetter Michael
Pschernig (60.) mit 0:1 im Rückstand, ehe sie den Spieß doch noch
umdrehen konnten.
Die Treffer für den Favoriten erzielten dann Dominik Schlögl (2),
Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter. Vor dem Heim-Start,
der für Samstag (18 Uhr) gegen den SK Srbija München geplant ist, gibt
es übrigens wilde Gerüchte, wonach der Bezirksoberliga-Absteiger massive
Probleme haben soll, um überhaupt eine Mannschaft auf die Beine zu
stellen. Nur fünf Spieler, aber noch kein Trainer sollen den
Landeshauptstädtern derzeit zur Verfügung stehen. Da darf man also
gespannt sein, ob die Serben bis Samstag noch die „Kurve“ kriegen oder
ob beim Ex-Landesligisten das totale Chaos ausbricht.
cs
25.Juli 2008
In Oberbergkirchen
Peterskirchen landet 3:0-Sieg
Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen haben am
Mittwochabend im Testspiel beim SV Oberbergkirchen (Kreisklasse) nur
eine Halbzeit lang überzeugen können. Torschützen zum dennoch verdienten
3:0-Sieg des Favoriten waren die beiden Neuzugänge Lukas Berndl (2) und
Thilo Mösmang. „Nach der Pause ist durch einige Auswechslungen der
Spielfluss verloren gegangen“, so Peterskirchens Co-Trainer Peter
Kaltenhauser.
cs
15.Juli 2008
Lob für Mösmang
Peterskirchen 3:1 in Pittenhart
Die SpVgg Pittenhart, Aufsteiger der Fußball-Kreisliga 2, hat am
Mittwochabend ein Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksliga-Vertreter TSV
Peterskirchen mit 1:3 (1:2) verloren. „Das Ergebnis ist im Vergleich zum
0:9 gegen den gleichen Gegner in der Winter-Vorbereitung nicht schlecht,
aber im Spiel nach vorne haben wir uns zu viele Fehlpässe geleistet“,
war SpVgg-Coach Dieter Hechenberger keinesfalls zufrieden.
cs
15.Juli 2008
Peterskirchen am Mittwoch
in Pittenhart
Die Testpartie zwischen dem Fußball-Kreisligisten TSV Altenmarkt und dem Bezirksliga-Club TSV Peterskirchen ist beim Stand von 2:0 für den Favoriten nach etwa 50 Minuten abgebrochen worden. Grund: Altenmarkt wurde von einem heftigen Gewitter heimgesucht. „Es war kein berauschendes Spiel, unsere Jungs hatten nach den harten Trainingseinheiten müde Beine“, sagte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard („Tago“)Binder, der sich dennoch über Tore von Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter freuen durfte. Am morgigen Mittwioch treten die Peterskirchner zu einem weiteren Testspiel beim Kreisliga-Neuling SpVgg Pittenhart an. „Ich habe dem Dieter Hechenberger (Pittenharts Coach, d. Red.) versprochen, dass er eine Revanche bekommt“, so Binder in Anspielung an den Peterskirchner 9:0-Sieg in der Winter-Vorbereitung 2008.
cs
14.Juli 2008
Auftakt-Knaller in Peterskirchen
BOL-Absteiger SK Srbija München kommt
Traditionell startet die Fußball-Bezirksliga Ost mit einer
englischen Woche in die Saison 2008/09. Die meisten Zuschauer des
Eröffnungs-Spieltages (1. bis 3. August) werden in Ostermünchen
erwartet, wenn der SVO den Lokalrivalen und Aufsteiger SB/DJK Rosenheim
2 erwartet. Harte Nüsse haben die beiden Bezirksoberliga-Absteiger ESV
Freilassing (beim heuer zu Hause noch ungeschlagenen SV Nußdorf/Inn) und
SK Srbija München (in Peterskirchen) zu knacken.
Die beiden anderen Aufsteiger ESV Traunstein (beim VfL Waldkraiburg) und
FC Bischofswiesen (beim SV/DJK Kolbermoor) müssen in der ersten Runde –
ebenso wie der SBR 2 – auswärts ran. Ihre ersten Heimvorstellungen geben
die Neulinge dann am zweiten Spieltag (Mittwoch, 6. August): Dabei
trifft der ESV Traunstein auf den TSV 1860 Rosenheim 2 und feiert damit
ein schnelles Wiedersehen mit Trainer Christian Fleißner. Der neue Coach
der Rosenheimer Sechziger-Reserve hatte erst am letzten Spieltag der
vergangenen Kreisliga-Saison mit dem TV Altötting beim ESV gespielt –
und 1:4 verloren.
Hier die ersten vier Bezirksliga-Ost-Spieltage auf einen Blick:
cs
7.Juli 2008
4:0 im ersten Aufbauspiel
Peterskirchens Aktivcoach Herbert Sickinger: „Die Stimmung ist
super“
Der TSV Peterskirchen hat nach knapp vierwöchiger
Fußball-Abstinenz mit der Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison
2008/09 begonnen. Vor gut einer Woche lud Spielertrainer Herbert
Sickinger seinen Kader zur ersten Laufeinheit ein.
Unter den anwesenden Akteuren durften auch die Neuen Thilo Mösmang,
Helmut Frisch und Lukas Berndl ihre Visitenkarte abgeben. „Die Stimmung
in der Mannschaft ist super und bisher haben alle sehr gut mitgezogen“,
betonte Sickinger nach der ersten Trainingswoche, in der fünf
Übungseinheiten absolviert worden sind – erfreulicherweise bei großer
Trainingsbeteiligung.
cs
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30. Juni 2008 Trainingsplan I. + II. Mannschaft hier
Kaderübersicht
30. Spieltag 31. Mai 2008
Starker Saisonabschluss 3:3 gegen ATA Spor München – Grafetstetter
Spieler des Jahres Der
TSV Peterskirchen hat die Bezirksligasaison 2007/2008 mit einer guten
Leistung und den Toren 48 – 50 beendet. Bis zur 93. Minute lag man im so
genannten Ananas-Spiel gegen ATA Spor München mit 3:2 in Führung, ehe die
Landeshauptstädter durch ihren überragenden Deniz Ömer ausgleichen konnten.
Doch der Ausgleich war Nebensache, denn der Freude über die überragende
Saison der Peterskirchner konnte kein Abbruch getan werden. Vorstand Reinhard Reichgruber und Manager Reinhard
„Tago“ Binder betonten in ihren Ansprachen auf der Saisonabschlussfeier, zu
der viele Freunde, Gönner und Fans des Vereins gekommen waren, wie hoch
dieser 8.Platz in der Abschlusstabelle einzuschätzen ist. „Vor der Saison waren wir aufgrund der vielen schwer
zu verkraftenden Abgänge (Robert Berg, Christian Rauch, Torsten
Spiegelberger, Markus Jäger, Daniel Gollasch) Abstiegskandidat Nummer Eins!
Doch unsere junge Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger hat es ihnen
gezeigt und hat genau das geschafft, was keiner, außer uns selbst, geglaubt
hat: Wir spielen auch ein 8. Jahr in der Bezirksliga!“ betonte ein durch und
durch zufriedener Manager Binder. Reichgruber glaubt das Geheimnis des Peterskirchner
Erfolges zu kennen: Es ist nicht nur der Trainerstab, die Mannschaft oder die
Funktionäre, die für den Erfolg verantwortlich sind. Es ist das Dorf
Peterskirchen, das, egal ob Jung oder Alt, zusammen arbeitet und die Spiele
gewinnt! Auch Spielertrainer Herbert Sickinger ist stolz auf
Peterskirchen und seine Truppe. „ Wenn man sieht, dass wir in der Mannschaft
einen Altersdurchschnitt von knapp 24 Jahren haben, muss man vor dieser
Mannschaft und der dargebrachten Leistung großen Respekt haben.“ So setzte Sickinger auch in der letzten Partie auf
seine jungen Wilden. Lediglich Kapitän Rainer Grafetstetter musste
rotgesperrt passen. Für ihn dirigierte Daniel Winklmaier in seinem letzten
Spiel für den TSV (wechselt zum SV Kirchanschöring) das Mittelfeld. Nach zuletzt 6 sieglosen Spielen in Folge wollten die
Peterskirchner die Saison mit einem Sieg gegen die technisch versierten
Türken beenden. Angeführt von einem unermüdlichen Thomas Holzner, der in der
10.Minute schon am Innenpfosten anklopfte, erspielte sich Peterskirchen
Chance um Chance. Die zweite gute Möglichkeit führte dann auch zur bis dato verdienten
Führung. Erich Künzner zog nach schöner Vorlage Holzner hart ab und
Gästekeeper Kaan Gundogelu, der dabei alles andere als gut aussah, konnte den
Ball zum ersten Mal aus dem Netz holen. Nur 3 Minuten später setzte Holzner den nächsten
Nadelstich an, doch Youngster Martin Mayer scheiterte, alleine vor Gundogelu
auftauchend, am gut parierenden Keeper. Mit der ersten Gelegenheit glichen dann jedoch die
Türken überraschend aus. Deniz Ömer überwand Torwart Christian Wimpersinger
aus kurzer Distanz (24.). Peterskirchen war danach jedoch keinesfalls geschockt
und stellte nur kurze Zeit später den alten Abstand wieder her. Daniel
Winklmaier war Abnehmer einer präzisen Holzner-Flanke und erzielte somit
seinen 10. und vorerst letzten Treffer für den TSV (32.). Holzner hätte seine gute Leistung kurz vor der
Halbzeit selbst krönen können, doch wie zuvor Mayer scheiterte auch er am
Torwart der Gäste. Nach der Pause mussten beide Teams dem hohen Tempo
der ersten Halbzeit Tribut zollen. 200 Zuschauer sahen eine ausgeglichene
2.Halbzeit, dessen erster Höhepunkt der erneute Ausgleich darstellte. Wieder
war es Ömer, der aus 25 Metern abzog und mit seinem Aufsetzer den jungen
Wimpersinger, der bei dieser Aktion unter dem Ball abtauchte, alt aussehen
ließ (58.). Bis zur 81.Minute tat sich dann herzlich wenig im
Peterskirchner „Mörn-Stadion“. Dann sorgte jedoch Topscorer Dominik Schlögl
für einen Glanzpunkt, als er Matthias Asböck per Lochpass auf die Reise
schickte. Asböck machte es dann besser als seine Vorgänger und behielt,
alleine vor Gundogelu, die Übersicht – 3:2. Mit dem Schlusspfiff jedoch musste die Heimmannschaft
den finalen Ausgleich in Kauf nehmen. Ömers dritter Treffer verhinderte den
ersten Erfolg seit dem 12.04.2008 (5:1 gegen Nußdorf) und 6 sieglosen Spielen. Doch auch der späte Ausgleich konnte die gute
Stimmung bei der danach stattfindenden Saisonabschlussfeier, in der Kapitän
Rainer Grafetstetter zum „Spieler des Jahres“ gewählt wurde, nicht
vertreiben. Im Rahmen der Feier wurden auch die Neuzugänge Helmut Frisch (TuS
Kienberg), Thilo Mösmang (TSV Bad Endorf) und Lukas Berndl (TSV Schnaitsee)
den zahlreichen Fans des TSV vorgestellt und in den Kreis der Vereinsfamilie
aufgenommen. In diesem erlesenen Kreis verweilen auch die Spieler,
die im nächsten Jahr nicht mehr das Dress des TSV Peterskirchen überstreifen
werden. Thomas Holzner, Georg Schwoshuber, Michael Ederer, Daniel Winklmaier
und Spielerbetreuer Stefan Maier, der „beste Betreuer der Welt“ (Sickinger),
werden ein Loch in Peterskirchen hinterlassen. Doch Binder wollte sich noch
nicht ganz von den Abgängen, die Peterskirchen sowohl im sportlichen als auch
im gesellschaftlichen Sinne bedeutend geprägt haben, verabschieden. „Wenn
einer meiner 5 Freunde wieder nach Peterskirchen zurückkommen möchte, braucht
er mich einfach nur anzurufen.“ mo A-Klasse
5 TSV
Peterskirchen 2 – SV Linde Tacherting
1:1 80 derbyhungrige Zuschauer wollten das Gemeindederby
zwischen der Bezirksligareserve des TSV Peterskirchen und dem SV Linde
Tacherting verfolgen. Den besseren Start erwischten hierbei die Mannen von
Aktivcoach Sepp Hellmeier. Martin Vorsamer schnappte sich die Kugel und
bewahrte, alleine vor Gästekeeper Michael Schmiedmaier auftauchend, die
Übersicht (23.). Wahrscheinlich war die Mannschaft noch im
Freudentaumel des frühen Tores, denn nur 2 Minuten konnte Tacherting
ausgleichen. Tacherting erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und Stefan
Berndt war der Endabnehmer des Gästeangriffes: 1:1 (25.). Kurz vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften noch
Hochkaräter zu verzeichnen. Stefan Erl scheiterte auf der einen Seite an
einem Tachertinger Bein, das auf der Linie klären konnte und wiederum Berndt
war es, der mit seinem gezirkelten Freistoß Torwart Christian Schuhböck alles
abverlangte. Anfang der zweiten Halbzeit machten die
Peterskirchner den besseren Eindruck. Der frisch eingewechselte Christoph
Kaltenhauser hätte kurz nach seiner Einwechslung das 2:1 erzielen können,
doch sein Schuss traf nur die Kreuzlatte. Im Nachsetzen scheiterte dann noch
Erl am zu ungenauen Abschluss. Zum Schluss wurde es aber noch mal brenzlig für die
Peterskirchner. Erst konnte Martin Wimmer in famoser Manier einen Schuss von
Andreas Berndt auf der Linie klären, ehe der eingewechselte Lothar Neumayer
am linken Pfosten scheiterte (88.) und somit das Unentschieden besiegelte. mo 30. Spieltag 31. Mai 2008
„Finale“ gegen ATA Spor
Peterskirchen beendet morgen die Saison
mit Heimspiel – Danach Feier Nach sechs Spielen ohne Sieg kommt die
Sommerpause gerade recht für die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen.
Beim 5:1-Erfolg am 12. April gegen den SV Nußdorf/Inn durfte das Team von
Aktivcoach Herbert Sickinger letztmals über einen Dreier jubeln. Nun hoffen
die TSV-Fans, dass diese Durststrecke am morgigen Samstag um 15 Uhr (!) im
Heimspiel gegen den SV ATA Spor München beendet und der zwölfte Saisonsieg
gefeiert wird. „Unsere Jungs sind jetzt
schon ein bisschen platt. Ich hoffe, sie können sich nochmal zu einer guten
Leistung aufraffen – danach wird auf jeden Fall richtig gefeiert“, sagt
Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der betont, „dass zu unserer
anschließenden Saisonabschlussfeier die Fans herzlich willkommen sind. Da
werden auch unsere Neuzugänge schon da sein.“ Trotz der jüngsten
Negativserie sieht Binder keinerlei Grund zur Panik: „Wir haben eine tolle
Saison gespielt und mit dem frühzeitigen Klassenerhalt viele Kritiker Lügen
gestraft. Wir sind guter Siebter und diesen Tabellenplatz wollen wir
natürlich mit einem Sieg über ATA Spor auch halten.“ Die kommende Saison
werde laut „Tago“ Binder „eine ganz, ganz schwierige. Aber wenn wir dieses
Jahr, das wir mit einer Mannschaft mit etwa 22 Jahren Altersdurchschnitt
angehen, auch noch überstehen, dann haben wir eine Mannschaft mit großer
Zukunft“, blickt der TSV-Manager etwas weiter nach vorne. Die Voraussetzungen, um
auch in der kommenden Saison ohne permanente Abstiegsangst kicken zu können,
sind allein dadurch geschaffen, dass neben Binder auch das Trainerteam
weitermacht: Herbert Sickinger bleibt Spielertrainer, Peter Kaltenhauser wird
die „Erste“ von der Seitenlinie aus coachen. Und auch die Peterskirchner
A-Klassen-Truppe wird im Jahr 2008/09 weiterhin von den beiden
Spielertrainern Josef Hellmeier und Helmut Schmidinger betreut. Dem morgigen Gegner ATA
Spor, der bis vor kurzem um den Bezirksoberliga-Aufstieg mitgespielt hat,
konnten die Peterskirchner im Hinspiel ein leistungsgerechtes 1:1-Remis
abtrotzen. Da die Münchner aber zuletzt locker ließen, ist das morgige Match
ein so genanntes Ananas-Spiel, in dem es nur noch um die Ehre geht. cs Allgemeine Vorschau zum 30.
Spieltag 31. Mai 2008
Nur drei Ananas-Spiele Bezirksliga Ost: Auf fünf Plätzen geht’s
um Aufstieg und gegen Abstieg Wenn das kein spannendes, ja dramatisches
Saisonfinale wird! Am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost geht es
nur in drei der acht Partien um die goldene Ananas, auf allen übrigen
Schauplätzen wird um den Aufstieg in die Bezirksoberliga beziehungsweise
gegen den Abstieg in die Kreisliga gekämpft. Bedeutungslos sind nur
die Spiele Türk SV 1975 München – SV/DJK Kolbermoor (Samstag, 17 Uhr), SV
Nußdorf/Inn – SC München (dort wird „Keegan“ Grad nach zehn erfolgreichen
Jahren als Torjäger und Spieler beim SVN verabschiedet) und TSV Peterskirchen
– SV ATA Spor München (beide Samstag, 15 Uhr). Der Türk SV steht ja als
Absteiger fest, und die übrigen Teams, die an diesen Begegnungen beteiligt
sind, liegen jenseits von Gut und Böse und spielen auch im kommenden Jahr
wieder in der Bezirksliga. Ob auch in der Gruppe Ost, das ist zumindest beim
SC noch fraglich, denn die Münchner wollen laut Spielertrainer Franz Forstner
lieber in eine andere Staffel eingeteilt werden. Auf drei Plätzen wird
die Entscheidung darüber fallen, wer Meister wird und wer als Vize in die
Relegation darf. In zwei dieser Matches ist aber auch ein Abstiegskandidat
verwickelt, was der Konstellation sicherlich einen zusätzlichen Reiz gibt.
Die beste Ausgangsposition hat der 1. FC Traunstein: Der Hafner-Truppe reicht
ein Heimsieg am morgigen Samstag um 15 Uhr über den abstiegsbedrohten FC
Perach, um den Titel zu feiern. Für Stefan Hafner wäre der 1. FC bereits der
zweite Verein, den er in die BOL führt, nachdem ihm dieses Kunststück schon
mit dem SV Kirchanschöring gelungen war (2004). Damals spielte Ostermünchen
als Relegations-Schauplatz eine Rolle (die Hafner-Elf gewann dort ein
Entscheidungsspiel gegen den ASV Dachau mit 4:3 nach Verlängerung), und auch
diesmal mischt Ostermünchen – jedoch als Mannschaft – mit. Härtester Konkurrent von
Tabellenführer Traunstein (58 Punkte) ist nämlich der SVO (57), der auf seine
Heimstärke (bisherige Bilanz: 13-1-0) setzt und mit einem Sieg über den FC
Hammerau – gegen den man im Hinspiel an Fronleichnam mit 0:4 unterging –
zumindest Platz zwei absichern kann. Schon ein Unentschieden würde der
Pritzl-Crew reichen, um zumindest in die Saisonverlängerung zu dürfen, wobei
dann noch ein Tabellenbereinigungsspiel um Platz zwei droht. Die schlechteste
Ausgangsposition im Aufstiegsrennen haben der VfL Waldkraiburg und sein
Lokalrivale TSV Ampfing (je 55 Zähler), die sich morgen um 15 Uhr im
Jahnstadion zum Direktduell gegenüber stehen. Nur ein eigener Sieg und
entsprechende Patzer der Konkurrenz können die Neidl-Elf oder das Köster-Team
in die Saisonverlängerung hieven. Dennoch ist ein prickelndes Derby vor
großer Kulisse zu erwarten. Im Abstiegskampf geht’s
ähnlich spannend zu: Wer die beiden Fixabsteiger SV Westerndorf und Türk SV
1975 München in die Kreisliga begleiten muss, das entscheidet sich auf vier
Plätzen. Am problematischsten scheint die Lage für den TSV Reischach (30
Punkte), der derzeit einen Direktabstiegsplatz einnimmt, und den direkt davor
liegenden FC Hammerau (31) zu sein, denn diese beiden Teams müssen auswärts
bei Mannschaften antreten, die ebenfalls Zähler benötigen. Der „Club“ aus
Hammerau gastiert – wie erwähnt – in Ostermünchen, die Reischacher müssen
bereits um 14.30 Uhr in Grafing (33) ran, das sich seit der Entlassung von
Coach Hans Weiß auch nicht gerade gesteigert hat. Etwas besser scheint es
für den TSV 1860 Rosenheim 2 (31 Punkte) auszuschauen, denn das Derby beim SV
Westerndorf (15 Uhr) ist fast eine Art Joker – zu schwach präsentierten sich
zuletzt die Kicker von der Römerstraße. Der große Vorteil von Grafing und dem
FC Perach (je 33 Punkte) ist zweifellos der, dass diese beiden Teams – selbst
im Falle von Niederlagen – zumindest in die Saisonverlängerung dürfen. In der Torschützenliste
liegt Markus Gibis (VfL Waldkraiburg/vom künftigen Bayernligisten TSV
Buchbach umworben) mit 20 Treffern in Führung. Die Entscheidung darüber, wer
die Torjägerkanone bekommt, dürfte aber erst morgen fallen, denn mit jeweils
18 Treffern liegen Matthias Bareuther (TSV 1860 Rosenheim 2), Franz Forstner
(SC München) und Hannes Schaal (SV Ostermünchen) in Lauerstellung. Cs 29. Spieltag 24. Mai 2008
Peterskirchen
erreicht Remis in Kolbermoor Tag der offenen Tore
beim 3:3 - Grafetstetter trifft drei Mal und sieht Rot Kolbermoor. „Danke Manne“, titelte die
Stadionzeitung des SV/DJK Kolbermoor am vergangenen Samstag. Es war der
letzte Auftritt von Trainer Manfred Thaler, außerdem von Patrick Eder und Markus
Fußstetter auf dem Huberberg. Und der Bezirksliga-Kick gegen den TSV
Peterskirchen bot an Toren und Emotionen alles, was einen würdigen Abschied
ausmacht. Nach 90
Minuten hieß es 3:3 – Zitat Thaler: „Dafür, dass wir nach zwei Tagen wieder
spielen haben müssen, war es eine sehr engagierte Leistung von uns. Mehr kann
man nicht verlangen, dafür haben wir zu viele junge, unerfahrene, müde und
angeschlagene Spieler.“ Besonders freute er sich darüber, dass seine
Schützlinge Charakter zeigten, indem sie einen 1:3-Rückstand binnen kürzester
Zeit wettmachten. Zu
einem so ereignisreichen Match gehören natürlich auch Helden, und die gab es
auf beiden Seiten: Einerseits TSV-Kapitän Rainer Grafetstetter, der mit einem
Hattrick auftrumpfte. In der 16. Minute kam er nach einer Ecke zum Kopfball,
der auf etwas kuriose Weise im 0:1 ins Netz ging. Insgesamt war die
Anfangsphase vom Offensivdrang der Gäste geprägt, dem die Kolbermoorer Abwehr
des öfteren fast wehrlos gegenüber stand. Trotzdem
wurde die Thaler-Elf ab und zu gefährlich und erzielte sogar den Ausgleich:
Robert Eppler vollendete einen von Eder und Franz-Xaver Pelz vorgetragenen
Konter (24.). Kurze Zeit später schlug Rainer Grafetstetter wieder zu, als er
erneut bei einem Eckstoß frei gestanden war. Und in der zweiten Halbzeit
machte der frühere Heiligkreuzer das „Triple“ perfekt (71.) – gerade als die
Gastgeber begonnen hatten, selbstbewusster aufzuspielen. Doch da
trat einer auf den Plan, von dem es wohl keiner erwartet hätte: Manuel
Pavlovic. Praktisch im Gegenzug auf das 1:3 sorgte der junge Stürmer für den
Kolbermoorer Anschluss. Nur eine Minute später holte er einen Elfmeter
heraus, den Markus Fußstetter souverän verwandelte. Unglaublich
schnell war die Stimmung im Gastgeber-Lager von Resignation in Freude
umgeschlagen. Das letzte Highlight war jedoch ein unerfreuliches:
Ausgerechnet Grafetstetter sah nach einem überharten Einsteigen gegen Markus
Berngehrer Rot (82.). Dunkelgelb hätte es hier vielleicht auch getan, dabei
war dies noch eine der weniger umstrittenen Entscheidungen des eher schwachen
Schiedsrichter-Gespanns. „Wie
das 3:3 zustande gekommen ist, das ist genauso viel wert wie ein Sieg“,
beurteilte Thaler das Endergebnis. Aber in diese positive Betrachtung mischte
sich schließlich auch Melancholie, nun da seine Ära zu Ende geht: „Wehmut
umfasst mich heute, Wehmut.“ Die
Peterskirchner schließen die Saison nun am kommenden Samstag um 15 Uhr mit
einem so genannten Ananas-Spiel daheim gegen ATA Spor ab. kh 28. Spieltag 17. Mai 2008
Peterskirchen verliert erneut 1:3-Heimniederlage gegen den Türk SV München –
5 Spiele ohne Sieg Der TSV Peterskirchen hat eine weitere Heimniederlage
einstecken müssen. Nach dem 0:2 gegen Ostermünchen musste sich die Herbert-Sickinger-Elf
gegen den Türk SV 1975 München mit 3:1 geschlagen geben. Somit hat
Peterskirchen in den vergangenen 5 Spielen nur 2 Tore erzielt und einen
mageren Punkt ergattert. Die Gäste aus München jedoch können weiterhin vom
Wunder, nämlich trotz 11 Punkte Punktabzug nicht abzusteigen, träumen. Die
Vorraussetzungen für das mit Spannung erwartete Match waren für die
Peterskirchner jedoch gut. Gegen keinen anderen Gegner aus der Bezirksliga
spielte man bisher lieber, denn jedes vorhergegangene Spiel konnte man
siegreich gegen die türkische Mannschaft gestalten. In der Vorrunde war man
in der Landeshauptstadt mit 3:0 erfolgreich. Damals war Martin Mayer
3-maliger Torschütze. Mayer
stürmte auch in diesem Spiel an der Seite des nach seiner Fersenverletzung
wiedergenesenen Thomas Holzner. Jedoch fehlte Torjäger Hans Irl, der
arbeitsbedingt auch die letzten beiden Spiele in Kolbermoor und zuhause gegen
ATA Spor München fehlen wird. Man
merkte Peterskirchen an, dass sie nach zuletzt 4 sieglosen Spielen wieder
einen Dreier einfahren wollten. Die erste Gelegenheit, dem Sieg etwas näher
zu kommen, hatte bereits nach 3 Minuten Abwehrrecke Tobias Pastl, doch er
scheiterte mit seinem Kopfball am Gästeschlussmann Osman Quke. Doch
auch die Gäste aus München bewiesen in den ersten Minuten, dass sie besser
sind als die gegenwärtige Tabellenposition zu vermuten lässt. Adem Yildiz
hatte die erste Gelegenheit für die Türken, doch sein Schuss wurde sensationell
von Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger entschärft. Die Gäste
hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch Wimpersingers Fingerspitzen
verhinderten den Peterskirchner Rückstand. Trotz
dieser Großchance gehörten die ersten 20 Minuten der Heimmannschaft aus
Peterskirchen. Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter
funktionierten gut im Mittelfeld und letztgenannter war es dann auch, der für
die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung sorgte. Holzner wurde im Strafraum
unsanft von den Beinen geholt und Grafetstetter war es dann schließlich, der
den fälligen Foulelfmeter per Gewaltschuss verwandelte (20.). Der
Jubel war jedoch nur von kurzer Dauer, denn nur 5 Minuten später sorgte der
flinke Godfry Adams für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Wimpersinger, der
in der Rückrunde stets ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft war,
unterlief hierbei eine Flanke von Gökhan San, weshalb Adams den Ball nur noch
ins leere Tor köpfen musste (25.). 4
Minuten später drehten die Gäste sogar das Spiel. Die Peterskirchner Abwehr
konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und Mustafa Öztürk war es
dann schließlich, der Wimpersinger per feinem Heber überwindete und somit für
die Gästeführung sorgte (29.). Ein
torgefährlicher abgefälschter Schuss von Martin Mayer beendete die erste
Hälfte, die von aggressivem Spiel und harten Zweikämpfen geprägt war, weshalb
Schiedsrichter Christian Beck (FC Grünbach) in manchen Situationen schwierige
Entscheidungen zu fällen hatte. In
der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten verletzungsbedingte
Umstellungen. Sowohl Wengler als auch Adams, die dem Spiel in der ersten
Halbzeit ihren Stempel aufgedrückt hatten, mussten das Spiel vorzeitig
beenden. Peterskirchen
versuchte aber weiterhin, das Spiel zu machen und den Ausgleich zu erzielen.
Die Türken zogen sich weitestgehend tief in die eigene Hälfte zurück, um dann
schnelle Konter mit ihren flinken Angreifer San und Yildiz zu fahren. San war
es dann auch, der ,alleine vor Wimpersinger, wieder einen Heber ansetzte,
doch Peterskirchens Torwart parierte wiederholt im Stile eines sicheren
Rückhalts. Nur
kurze Zeit später setzten Peterskirchens Fans schon zum Torschrei an, doch
sowohl Sickingers Kopf als auch Pastls Fußspitze brachten den Ball nicht im
Kasten der Gäste unter. Auch
danach spielte Peterskirchen tapfer nach vorne, doch am Ende wirkten die
Versuche der Heimmannschaft zu ideenlos, um die gut postierte türkische
Abwehr in Gefahr zu bringen. Die
Türken jedoch sorgten mit ihren Kontern für mehr Torgefahr. Der
eingewechselte Özgür Tunca scheiterte zwar noch am eigenen Torabschluss, doch
in der letzten Minute war es dann schließlich Gökhan San, der seine gute
Leistung mit einem Tor krönte (90.) und den Auswärtssieg unter Dach und Fach
brachte. Fazit:
Peterskirchen spielte die letzten beiden Heimspiele sehr bemüht, konnte aber
trotzdem keine Punkte einfahren. Die Türken aus München halten sich mit aller
Gewalt am letzten Strohhalm fest, sind aber trotzdem verdammt zum Siegen. mo TSV
Peterskirchen 2 – TSV Altenmarkt 2 1:6 Die
Reserve des TSV Altenmarkt hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt
gemacht. Bei der Bezirksligareserve gab es einen in dieser Höhe durchaus
verdienten 6:1-Auswärtssieg, womit die Altenmarkter 4 der letzten 5 Spiele
siegreich gestalten konnte. Schon
in der ersten Halbzeit waren die Gäste spielbestimmend. Gegen eine schwache
Heimelf hatte sowohl Tobias Lankes als auch Mario Huber Chancen zur Führung.
Die fiel aber erst kurz vor dem Pausenpfiff, als Huber einen tollen Pass auf
Dominik Huber spielte und der den Ball links am bis dahin stark haltenden Uwe
Schindler vorbei ins Tor bugsierte. Nach
dem Pausentee erwarteten die knapp 70 Zuschauer eine stärkere Heimelf, doch
die Mannschaft von Aktivcoach Sepp Hellmeier enttäuschte auch hierbei. Dominik
Huber war es dann auch wieder, der aus der Drehung den Ball zum 0:2 ins
Peterskirchner Tor schob. Die Heimmannschaft machte in der Offensive bis
dahin kaum auf sich aufmerksam. Trotzdem kam man kurz danach zum
Anschlusstreffer, als Altenmarkts Andreas Pfeffer im Stile eines Torjägers
den eigenen Schlussmann Thomas Marstaller aus 35 Metern überwindete. Danach
wurden die Peterskirchner jedoch regelrecht vorgeführt. Thomas Karlstetter
und Lankes verwandelten Vorlagen von Dominik Huber zum zwischenzeitlichen
4:1. Martin Pecho und Michael Randlinger machten kurz darauf sogar das halbe
Dutzend voll. Schindler, der beim dritten Gegentor nicht ganz unschuldig war,
machte jedoch noch mal auf sich aufmerksam, als er einen selbstverschuldeten
Elfmeter, getreten von Lankes, parierte. Karlstetter hätte sich in der
Schlussphase nochmal in die Torschützenliste eintragen können, doch sein
Treffer wurde vom teilweise unsicher wirkenden Schiedsrichter aberkannt. So
blieb es zum Schluss (nur) beim 6:1 für die Gäste aus Altenmarkt, die, falls
sie in dieser Art und Weise weiterspielen, sicher nichts mehr mit dem Abstieg
zu tun haben werden. mo 27. Spieltag 17. Mai 2008
TSV Peterskirchenwill
Heimbilanz aufbessern
Morgen um 18 Uhr gegen Türk SV München –
Winklmaier zum SVK Die bisherige Saison ist nicht schlecht gelaufen
für den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen. Im Gegenteil: Nur noch ein
Punkt trennt das Team vom Klassenerhalt, den es am morgigen Samstag um 18 Uhr
in der Heimvorstellung gegen den Ex-Bayernligisten Türk SV 1975 München unter
Dach und Fach bringen möchte. Trotz
Tabellenrang sieben – nach den prominenten Abgängen im Sommer 2007 zweifellos
eine überragende Platzierung – hat Peterskirchens Spielertrainer Herbert
Sickinger seine Sorgen: Zum einen gefällt ihm die Heimbilanz (vier Siege,
drei Unentschieden, fünf Niederlagen) ganz und gar nicht („Da hätten wir uns
in der einen oder anderen Partie wesentlich besser verkaufen müssen“), zum
anderen muss er gegen die Türken aus der Landeshauptstadt wohl auf einige
etablierte Spieler verzichten. Definitiv
nicht dabei sein können morgen neben Langzeitausfall Sebastian Rost der
Ex-Tachertinger Hans Irl (auf Montage in Norwegen) und Daniel Winklmaier, der
laut TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder in der kommenden Saison beim
Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring kicken wird. Außerdem steht hinter dem
Einsatz der beiden verletzten Leistungsträger Rainer Grafetstetter und Thomas
Holzner jeweils ein dickes Fragezeichen. „Wir müssen damit rechnen, dass sie
nicht spielen können“, klagt Binder. Nur
gut, dass der TSV zu den fünf auswärtsstärksten Mannschaften der Liga gehört
und im Hinspiel einen extrem wichtigen 3:0-Sieg gefeiert hat. Insgesamt haben
die Sickinger-Schützlinge in der Fremde sechs Mal gewonnen (daneben gab’s
vier Remis und vier Niederlagen) und damit die Basis für den Ligaverbleib
gelegt, an dem ohnehin kein Fußball-Experte mehr zweifelt Binder
warnt dennoch: „Die jetzige Türken-Mannschaft ist mit der aus der Vorrunde
überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Wir müssen da mit einer
hundertprozentigen Einstellung an die Sache herangehen und versuchen, über
den Kampf ins Spiel zu finden. Sonst kann das gegen diese technisch starke
Mannschaft schnell ins Auge gehen.“ Vor allem Engin Özbey schätzt „Tago“
Binder hoch ein: „Das ist einer der besten Spieler der Liga. Auf den müssen
wir ganz besonders aufpassen!“ Dass
die Gäste trotz ihres gravierenden Punktabzugs (wir berichteten) überhaupt
noch eine Chance auf den Ligaverbleib haben, spricht Bände. Ein gemütlicher
Samstagabend-Spaziergang wird da also auf gar keinen Fall auf die
Peterskirchner Kicker warten. Cs Allgemeine Vorschau zum 27.
Spieltag 15. Mai 2008
Jede Menge „Endspiele“
um Aufstieg in die BOL Spannung in der Bezirksliga: „Top 5“
nur durch drei Punkte getrennt Wenige Runden vor Saisonschluss sind die „Top 5“
der Fußball-Bezirksliga Ost nur durch drei Punkte getrennt, so dass nun jede
Menge „Endspiele“ um den Aufstieg in die Bezirksoberliga anstehen. Großer Gewinner neben dem neuen Tabellenführer 1.
FC Traunstein (1:0 in Hammerau und 3:0 in Westerndorf) war am
Pfingstwochenende der SV ATA Spor München, der – wie die Hafner-Elf – beide
Spiele erfolgreich gestalten konnte. Dem 10:0-Rekordsieg im Aufsteigerduell
gegen den Hoffmann/Max-Club TSV Grafing ließen die Knallinger-Schützlinge am
Montag einen knappen 1:0-Erfolg beim TSV Reischach folgen. Kadir Alkan war
mit insgesamt fünf Treffern nicht nur erfolgreichster Torschütze der
ATA-Spor-Kicker, sondern auch des gesamten Pfingst-Wochenendes. Im
Abstiegskampf hat der Türk SV 1975 München mit einem 4:0-Derby-Sieg gegen den
SC München seine – wenn auch nur geringe – Chance auf den Klassenerhalt
gewahrt. Diesmal gastiert der Ex-Bayernligist beim TSV Peterskirchen
(Samstag, 18 Uhr, siehe auch extra Vorschau), wo die Trauben für die Türken
ziemlich hoch hängen dürften. Als
erster Absteiger steht mittlerweile der SV Westerndorf fest, der seine
Bezirksliga-Abschiedstournee am morgigen Samstag um 15 Uhr mit der
Heimvorstellung gegen den gefährdeten FC Perach beginnt. Höllisch aufpassen,
dass sie nicht in die Kreisliga plumpst, muss die Landesliga-Reserve des TSV
1860 Rosenheim, die zur selben Zeit im Heimspiel gegen den SC München
unbedingt einen Dreier benötigt. Gerüchten zu Folge soll es bei den
Rosenheimern im Sommer einen Trainerwechsel geben: Thomas („Klecker“) Mayer
wird möglicherweise gehen müssen, als Nachfolger soll Ingomar Weiß aus der
1860-„Chefetage“ in Frage kommen. So gut
wie gerettet ist seit dem vergangenen Wochenende der SV Nußdorf/Inn, der nach
dem 3:1-Überraschungs-Coup in Ampfing wieder mal zu Hause ran darf: Zu Gast
im Inntal ist morgen um 16 Uhr der TSV Reischach. „Wir brauchen noch einen
Punkt – den holen wir sicher bald“, gibt sich SVN-Spartenchef Hannes
Scheuerer optimistisch. Übrigens:
Der 38-jährige Thomas Wimmer, der seit einem Jahrzehnt den Nußdorfer
Bezirksliga-Kasten hütet, will auch in der kommenden Saison die gegnerischen
Angreifer zur Verzweiflung bringen. „Er ist noch immer der beste Torwart der
Liga“, so SVN-Coach „Keegan“ Grad. Im
Abstiegskampf von großer Bedeutung ist auch die Partie TSV Grafing contra FC
Hammerau (Sonntag, 14.30 Uhr). Der „Club“ fährt mit dem Bus zum
Aufsteigerduell beim „Prügelknaben“ der vergangenen Woche. „Wir hoffen auf
zahlreiche Schlachtenbummler“, so FCH-Kapitän Bernhard Heudecker. Abfahrt ist
um 11 Uhr am Bahnhofvorplatz in Hammerau. Gäste-Coach Hermann Lindner kann
nun doch auf Andreas Schuhböck zurückgreifen. Dessen Platzverweis aus dem
Ruperti-Derby gegen den 1. FC Traunstein hatte keine Sperre zur Folge. Gleich
drei Knaller finden am morgigen Samstag im oberen Tabellenbereich statt: Der
1. FC Traunstein begrüßt zum absoluten Gipfeltreffen den TSV Ampfing im
Triftstadion (15 Uhr/siehe extra Vorschau), wobei FC-Pressesprecher Günter
Burgstaller auf eine Top-Kulisse hofft. Der SV Ostermünchen erwartet um 16
Uhr den SV/DJK Kolbermoor zum brisanten Derby (auch dort werden mehr als 300
Fans erwartet), und der VfL Waldkraiburg hat ebenfalls um 16 Uhr den SV ATA
Spor München zum Verfolgerduell zu Gast. Hier das Restprogramm der fünf
Aufstiegskandidaten auf einen Blick: 1. FC
Traunstein (1. Platz, 26 Spiele, 52 Punkte): TSV Ampfing (H/Samstag, 15 Uhr),
VfL Waldkraiburg (H), TSV Reischach (A), FC Perach (H). TSV Ampfing (2. Platz, 27
Spiele, 51 Punkte): 1. FC Traunstein (A/Samstag, 15 Uhr), TSV Grafing (H),
VfL Waldkraiburg (A). SV Ostermünchen (3. Platz, 26 Spiele, 51 Punkte):
SV/DJK Kolbermoor (A/Samstag, 16 Uhr), FC Hammerau (A), SV ATA Spor München
(A), FC Hammerau (H). SV ATA Spor München (4. Platz, 27 Spiele, 50 Punkte):
VfL Waldkraiburg (A/Samstag, 16 Uhr), SV Ostermünchen (H), TSV Peterskirchen
(A). VfL Waldkraiburg (5. Platz, 26 Spiele, 49 Punkte): SV ATA Spor München
(H/Samstag, 16 Uhr), 1. FC Traunstein (A), FC Hammerau (A), TSV Ampfing
(H). cs 26. Spieltag 10. Mai 2008
Glückliche 3 Punkte für
Ostermünchen
2:0-Auswärtssieg in Peterskirchen – SVO
nun Tabellenführer Der
SV Ostermünchen hat sich dank eines etwas glücklichen Sieges an die
Tabellenspitze der Bezirksliga Ost geschossen. Sie behielten im schweren
Auswärtsspiel bei der Mannschaft des TSV Peterskirchen mit 2:0 die Oberhand
und eroberten somit, gleichauf mit dem TSV Ampfing, den Platz an der Sonne.
Jedoch wartet hinter der Pritzl-Elf schon der 1.FC Traunstein, der, bei einem
Spiel weniger, nur 2 Zähler hinter den punktgleichen Tabellenführern
rangiert. Peterskirchen bleibt weiterhin auf einem Platz im grauen Mittelfeld
der Liga. Spielertrainer Herbert
Sickinger musste seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel in
Waldkraiburg (0:1) auf einer Position verändern. Für Thomas Holzner, der sich
in der letzten Partie eine Fersenverletzung zuzog, lief Youngster Martin
Mayer auf, der in dieser Saison auch schon 7mal den gegnerischen Torwart
überwand und somit zu den Top-Torjägern der Sickinger-Elf gehört. 150 Zuschauer sahen in der
ersten Halbzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beiden
Mannschaften gefährlich in Szene setzen konnte. Peterskirchen machte das
Spiel, konnte sich aber noch keine großen Torchancen erarbeiten. Auf der
anderen Seite stand die Abwehr um Eigengewächs Tobias Pastl gut und ließ
somit dem wahrscheinlich stärksten Sturmduo der Bezirksliga Ost, Hannes
Schaal und Adrian Czermak, wenig Raum, um ihre gefährlichen Akzente zu
setzen. Lediglich Naser Humoli ließ Torgefahr aufkommen, doch sein Freistoß
wurde durch den wiederholt fehlerlosen Christian Wimpersinger entschärft.
Peterskirchens größte Chance hatte Spielertrainer Sickinger, doch sein
Kopfball fand in Gästetorwart Klaus Kunert seinen Meister. Auch die zweite Halbzeit
wurde von den spielerisch starken Peterskirchnern bestimmt. Ostermünchen
geriet immer mehr in die Defensive und wartete auf den entscheidenden Moment,
die anstürmende Sickinger-Elf auskontern zu können. Auf Seiten der
Heimmannschaft tat sich in dieser Phase des Spiels der an diesem Tag gut
aufgelegte Georg Schwoshuber hervor, der sich innerhalb von 10 Minuten 3 gute
Torchancen erarbeitete. Seine beste Gelegenheit verfehlte das Tor nur um
Zentimeter. Auch Martin Mayer sorgte für Torgefahr, doch sein Schuss
verfehlte ebenso sein Ziel. Peterskirchen drückte, doch
Ostermünchen machte das Tor. Ein schneller Gegenzug der Gäste landete am Ende
bei Bernd Schiedermeier, der Wimpersinger auf dem falschen Fuß erwischte und
aus der Drehung zur bis dahin glücklichen 1:0- Führung einnetzte (64.). „Das war natürlich sehr
glücklich“, gab auch Gästecoach Franz Pritzl zu. „Peterskirchen erspielt sich
Chance um Chance und wir schießen das Tor“. Die Entscheidung im hart
umkämpften Spiel fiel nur 5 Minuten später. Torjäger Czermak war Abnehmer
eines schnell gespielten Konters und vollendete aus 5 Metern zum 2:0. Die bis
dahin fair agierenden Ostermünchner machten sich bei dieser Aktion jedoch
keine Freunde. Im Vorfeld lag Hans Irl verletzt am Boden, doch die Gäste
schoben den Ball nicht, wie es aus sportlicher Sicht korrekt gewesen wäre,
ins Aus, sondern spielten weiter und erzielten das Tor. „Da müssen wir den
Ball ins Aus spielen. Ganz klar!“ kommentierte selbst Gästetrainer Pritzl die
nicht ganz faire Aktion seiner Mannschaft. In den letzten 20 Minuten
versuchte Peterskirchen noch einmal alles, doch bis auf eine weitere
Möglichkeit von Schwoshuber sprang nichts Nennens- und Sehenswertes heraus. So stand zum Ende des Spieles
ein etwas schmeichelhafter Auswärtssieg zu Buche, der Ostermünchen weiterhin
vom BOL- Aufstieg träumen lässt. Peterskirchen jedoch hat keinesfalls
enttäuscht und nach zuletzt eher schwachen Auftritten eine starke Partie
abgeliefert. Auch Spielertrainer Herbert Sickinger lobte den Auftritt seiner
Mannschaft. „Ich kann mit meinen Jungs wirklich zufrieden sein!“ mo Vorbericht zum 26. Spieltag 10. Mai 2008
Manager
Reinhard Binder macht weiter
Peterskirchen begrüßt morgen um 18 Uhr
offensivstarke Ostermünchner „Unsere letzten drei Vorstellungen waren
enttäuschend. Ich erwarte eine klare Steigerung.“ Reinhard Binder,
Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, redet vor dem
Heimspiel der Sickinger-Elf am morgigen Samstag (18 Uhr) gegen den SV
Ostermünchen Klartext. In der Tat waren die jüngsten Leistungen des TSV alles
andere als berauschend. „Zwei
Punkte werden wir schon noch für den Klassenerhalt brauchen, aber gegen die
starken Ostermünchner, die ich mir am Dienstag beim 1:1 in Grafing angeschaut
hab’, muss man wohl schon mit einem Unentschieden zufrieden sein“, glaubt
„Tago“ Binder. Der SVO, der auch in der kommenden Saison vom früheren
Bezirksoberliga-Torwart Franz Pritzl gecoacht wird, erspielte sich im
Nachholspiel in Grafing die eine oder andere Großchance, konnte daraus aber
kein Kapital schlagen. Auch
die Peterskirchner ließen in den letzten drei Begegnungen (aus denen sie nur
einen Punkt holten) die nötige Durchschlagskraft vermissen. Vielleicht
sollten sich die TSV-Kicker an den 5:1-Sieg vom 12. April 2008 gegen den SV
Nußdorf/Inn erinnern, um wieder das gegnerische Tor zu finden. Spielertrainer
Herbert Sickinger muss morgen auf den früheren Heiligkreuzer Thomas Holzner
(Fersenverletzung aus dem Waldkraiburg-Spiel) und Daniel Winklmaier
(krank/sein Verbleib beim TSV ist ohnehin unwahrscheinlich) verzichten. Der
restliche Kader wird gegen die offensivstarken Ostermünchner „gewaltig Gas
geben müssen, um zumindest einen Punkt zu machen“, so Binder. Ein
gutes Omen für die Hausherren könnte sein, dass die Pritzl-Elf auswärts (nur
zwei Siege in zwölf Spielen) wesentlich schwächer auftritt als vor eigenem
Anhang. Als einzige Mannschaft des 16er-Feldes sind die Ostermünchner ja zu
Hause noch unbesiegt und weisen eine Traumbilanz von 12-1-0 auf. Die
Peterskirchner mussten sich jedoch im Hinspiel beim SVO nur knapp mit 2:3
geschlagen geben. 25. Spieltag 3. Mai 2008
Knapper
Heimerfolg für Waldkraiburg 1:0-Erfolg über den TSV Peterskirchen –
2x Gelb-Rot Nach
dem unbefriegenden 1:1-Unentschieden in der letzten Partie gegen den Türk SV
München hat der VfL Waldkraiburg den eingeplanten Dreier im Derby gegen den
TSV Peterskirchen eingefahren. Die Neidl-Elf behielt dank eines frühen
Treffers von VfL-Torjäger Markus Gibis mit 1:0 die Oberhand. Peterskirchen
hingegen bleibt im nun dritten Spiel in Folge ohne Sieg. Peterskirchens
Spielertrainer Herbert Sickinger konnte in seiner Aufstellung fast auf den
gesamten Kader zurückgreifen. Nur Daniel Winklmaier fehlte
gesundheitsbedingt, doch mit Kapitän Rainer Grafetstetter war der bisher
stärkste Spieler nach einer Verletzung wieder an Bord. Das Ziel der Gäste aus
Peterskirchen war klar: Einen Punkt will man dem Favoriten aus Waldkraiburg
abknüpfen. „Wir wollen hier unbedingt einen Punkt mitnehmen“ betonte auch
Co-Trainer Peter Kaltenhauser vor dem Spiel. Doch
nach nur 2 Minuten gerieten die Gäste schon in Rückstand. Die knapp 200
Zuschauer des Derbys sahen eine Unachtsamkeit in der Peterskirchner
Hintermannschaft, die Bezirksliga-Torjäger Nummer 1 Gibis eiskalt einnetzte.
Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger hatte hierbei keine
Abwehrchance. Die
nächste Torgelegenheit in einem weitestgehend chancenarmen Spiel gehörte den
Peterskirchen, doch Michael Wengler scheiterte mit seinem Schuss an
Waldkraiburgs Bernhard Auer. Peterskirchen war über weite Teile der ersten
Halbzeit zu harm- und ideenlos in der Offensive und kam so auch nur zu
wenigen Tormöglichkeiten. Die besten Chancen hatten noch Dominik Schlögl und
Stürmer Hans Irl, aber beide scheiterten am unpräzisen Abschluss. Waldkrauburg
erspielte sich in der ersten Hälfte, auch mit Hilfe des aggressiveren Spiels,
ein leichtes Übergewicht, aber auch die Heimelf konnte in dem bis dahin
schwachen Spiel nicht überzeugen und sich nur wenige Chancen erarbeiten. Die
beste Chance vergab Gibis, als er mit einem Kopfball an Wimpersinger
scheiterte. Die
zweite Halbzeit glich der ersten Hälfte weitestgehend. Peterskirchen bemühte
sich, zu weiteren Torchancen zu gelangen, doch meistens fand der letzte Pass
nicht den dazugehörigen Abnehmer. Sickinger hatte nach einer Stunde den
Ausgleich auf dem Kopf, doch der Ball verfehlte das Tor knapp. Auf
der anderen Seite blieb Waldkraiburg aber gefährlicher, doch der zweite
Treffer wollte auch ihnen nicht gelingen. Peterskirchen
schöpfte Mitte der zweiten Halbzeit noch mal Hoffnung, als sich Waldkraiburgs
Markus Weichhart während seiner Auswechslung zu einer abfälligen Geste in
Richtung der Peterskirchner Fans hinreißen ließ und somit, für soviel
Unsportlichkeit, völlig verdient mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde. Minuten
später jedoch egalisierte Spielertrainer Sickinger die beiden Mannschaften,
als er den heranstürmenden Gibis nur noch mit Hilfe eines Fouls zu stoppen
wusste und somit, da er schon vorher verwarnt wurde, den Platz frühzeitig
verlassen musste. In
der Schlussphase war Waldkraiburg dem Tor näher als die Gäste, doch sowohl
Gibis als auch Raimund Stuiber nach schönem Solo verfehlten das Tor. So
stand zum Schluss ein verdienter Heimsieg zu Buche, der Waldkraiburg den
Anschluss an die Aufstiegsränge halten lässt. Peterskirchen bleibt hingegen
weiter im grauen Mittelfeld. mo Vorbericht zum 25. Spieltag 3. Mai 2008
Heißer Tanz für Peterskirchen
Heute um 16 Uhr: Bezirksliga-Ost-Derby
beim VfL Waldkraiburg – 0:4-Klatsche im Hinspiel In der Fußball-Bezirksliga Ost
stehen an diesem Wochenende das Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Traunstein
und dem SV ATA Spor München (heute, 15 Uhr, Triftstadion) sowie das Derby
zwischen dem VfL Waldkraiburg und dem TSV Peterskirchen (heute, 16 Uhr,
Jahnstadion) besonders im Rampenlicht. Während
die Hafner-Crew am Mittwoch SV Nußdorf/Inn mit 2:1 in Schach hielt, war der
SV ATA Spor München nicht im Einsatz – die Knallinger-Elf kann also ausgeruht
ins Match gehen. Das Hinspiel endete 2:2. Die
Traunsteiner sind eines von drei Teams, die zum zweiten Mal binnen weniger Tage
zu Hause ran dürfen. Auch der designierte Kreisligist SV Westerndorf (heute,
15 Uhr, gegen Spitzenreiter TSV Ampfing) und VfL Waldkraiburg (wie erwähnt
gegen Peterskirchen) spielen erneut vor eigenem Anhang. Doch während der 1.
FC seine Mittwochs-Aufgabe löste, patzten Westerndorf (2:3 gegen Reischach
trotz 2:0-Führung) und Waldkraiburg (1:1 gegen Türk SV 1975 München)
gewaltig. „Beim VfL wäre ich schon mit einem Punkt
zufrieden“, so TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, dessen Team im Hinspiel mit
0:4 untergegangen war. „Wenn
wir vorne dabei bleiben wollen, brauchen wir gegen Peterskirchen unbedingt
drei Punkte – noch haben wir ja durchaus Chancen, in die Bezirksoberliga
aufzusteigen“, meinte Waldkraiburgs Funktionär Kurt Kletter, der am
Maifeiertag nach dem Heimspiel gegen die Türken schon etwas enttäuscht war
vom Auftreten der Neidl-Schützlinge. „Denn eigentlich hatten wir uns aus den
zwei Heimspielen gegen München und Peterskirchen sechs Punkte fest
vorgenommen“, so Kletter. Die
weiteren Paarungen der 26. Runde lauten: SV Nußdorf – FC Hammerau (siehe auch
Bericht auf dieser Seite), SV Ostermünchen – Türk SV 1975 München (beide
heute, 16 Uhr), SC München – FC Perach (Sonntag, 13.30 Uhr), TSV Grafing –
SV/DJK Kolbermoor (Sonntag, 14.30 Uhr) und schließlich TSV 1860 Rosenheim 2 –
TSV Reischach (Sonntag, 15 Uhr). cs
Die Reserve des TSV spielt am Sonntag
um 14 Uhr beim TSV
Tittmoning
23. Spieltag 26. April 2008
Gerechtes Unentschieden Peterskirchen trennt sich von Grafing mit 1:1 –
Ziegler sieht Rot Der TSV Peterskirchen
hat sich dank Matthias Asböck einen Punkt gegen den TSV Grafing gesichert. Der
Ex-Obinger erzielte in der Schlussphase den zu diesem Zeitpunkt verdienten
Ausgleich. Vor der
herrlichen Kulisse von 250 Zuschauern wollten die Peterskirchner auch gegen
den TSV Grafing, die von den Ex-Bundesligisten Martin Max und Daniel Hoffmann
betreut werden, zeigen, dass sie in guter Form sind. Spielertrainer Herbert
Sickinger musste aber dabei auf den überragenden Mann der letzten Wochen,
Kapitän Rainer Grafetstetter, verzichten, da er sich im letzten Spiel beim
1.FC Traunstein (0:1) eine Verletzung zugezogen hat. Für ihn rückte Daniel
Winklmaier in die Zentrale. Die erste halbe Stunde plätscherte das Spiel aber dahin.
Auf beiden Seiten ließen die Abwehrreihen nur wenig torgefährliche
Situationen zu, weshalb lediglich ein Kopfball von Peterskirchens Tobias
Pastl nach einer Standardsituation zu Buche stand. Ansonsten leisteten sich
beide Offensivabteilungen zu viele Fehler im Spielaufbau. Peterskirchen
konnte in dieser Phase nicht an seine starken Heimauftritte anknüpfen und
auch der Gast aus Grafing zeigte wenig Spielfreude. Ende der ersten Halbzeit häuften sich aber die Strafraumaktionen, doch Torchancen erschlossen sich nur nach Standards. Doch sowohl Grafings Zimmermann als auch Spielertrainer Sickinger konnten ihre Kopfbälle nicht im Tor des Gegners unterbringen. Auch nach
dem Pausentee wurde die Partie nicht besser und erst ein Platzverweis sorgte
für die nötige Brisanz in dem bis dahin schwachen Spiel. Grafings Laszlo
Ziegler bewies seine bis dahin nicht ersichtlichen Lamafähigkeiten und wurde
nach seiner Spuckattacke auf Jürgen Wengler vom
souverän leitenden Franz Eidenschink (FC Eintracht München) zum Duschen
geschickt. Doch obwohl
Peterskirchen nun mit einem Mann mehr auf dem Platz stand, waren es die
Gäste, die nach 75 Minuten in Führung gingen. Grafings Kapitän Stefan Rüger
tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und seine Hereingabe fand in
Gökhan Kus, der auch schon im Hinspiel das Tor erzielte, seinen dankbaren
Abnehmer. Rüger
war es dann auch, der nach dem Führungstreffer noch zweimal die Möglichkeit
zum 2:0 auf dem Fuß hatte, doch beide Male blieb der Torerfolg aus. Erst
in den letzten Minuten wurde die Peterskirchner Überzahl ersichtlich, doch
gefährliche Torchancen ergaben sich nur nach Standards. So
fiel der viel umjubelte Ausgleich auch nach einer Ecke von Dominik Schlögl. Nachdem der
eingewechselte Martin Mayer kurz zuvor noch per Kopfball an Grafings Schlussmann Georg Haas scheiterte, war es
Matthias Asböck, der den Ball 1 Minute später ins Gästetor bugsierte. Haas
unterlief hierbei die Hereingabe von Schlögl und Asböck bedankte sich dafür
recht herzlich (88.). mo Peterskirchen 2 – SV
Seeon/Seebruck 0:3 Auch nach
dem dritten Heimspiel 2008 bleibt die Bezirksligareserve des TSV
Peterskirchen ohne Punkterfolg. Gegen die Gäste des SV Seeon/Seebruck gab es
eine verdiente 0:3-Heimniederlage. Mitte der
ersten Halbzeit war es Seeons Torjäger Thomas Parzinger, der die 1:0-Führung
per Kopfball erzielte. Peterskirchen
konnte zwar über weite Teile gut mitspielen, doch Seeons Keeper Michael
Prambs verbrachte einen weitestgehend ruhigen Fussballnachmittag. Kurz
vor dem Pausentee erhöhten die Gäste auf 2:0. Matthias Berger wurde im
Strafraum sträflich allein gelassen und dieser nützte die sich ihm bietende
Möglichkeit eiskalt aus. Torwart Michael Ederer, der nach langer Verletzung
wieder einsatzfähig war, hatte hierbei keine Abwehrchance. Martin
Mayer hätte im darauffolgenden Angriff den Anschluss wiederherstellen können,
doch sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor deutlich. In der
zweiten Halbzeit war es Ederer, der seine Mannschaft mehrmals vor einem
höheren Rückstand bewahrte, doch kurz vor dem Ende war auch er chancenlos.
Nach einem Missverständnis mit Martin Wimmer war es Seeons Patrick Kopetzky,
der das Spielgerät aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor schieben musste.
Kurz darauf hätte Matthias Berger sogar noch erhöhen können, doch sein Schuss
aufs leere Tor traf nur die Latte. Auf der
anderen Seite war es der eingewechselte Fritz Picherer, der noch
Ergebniskosmetik hätte betreiben können, doch bei seinem Freistoß konnte sich
Prambs zum ersten und letzten Mal in diesem Spiel auszeichnen. mo
Vorbericht zum 24. Spieltag 26. April 2008
Die Ex-Löwen kommen TSV Peterskirchen morgen gegen die
Hoffmann/Max-Elf aus Grafing Die Ex-Löwen kommen! Der TSV Peterskirchen erwartet am morgigen Samstag um 18 Uhr mit dem TSV Grafing diejenige Mannschaft der Fußball-Bezirksliga Ost, bei der die klangvollsten Namen auf der Trainerbank sitzen: nämlich die beiden ehemaligen Profis Daniel Hoffmann und Martin Max. In der Tabelle haben die Hausherren (7. Platz/35 Punkte) jedoch drei Ränge und sieben Zähler Vorsprung auf den Aufsteiger (10./28). Der
ehemalige Klasse-Torwart Daniel Hoffmann fand den Weg über den FC Hansa
Rostock und VfB Leipzig zum damaligen Bundesligisten TSV 1860 München, wo er
in der Saison 1999/2000 als Stammkeeper zwischen den Pfosten stand. Weitere
Stationen des nunmehr 36-Jährigen waren der türkische Erstligist Kocaelispor,
der österreichische Bundesligist SK Sturm Graz und der SC Paderborn. Seine
Karriere ließ Hoffmann schließlich im Jahr 2005 an der Ostsee beim SV
Warnemünde ausklingen. Das Vorspiel bestreitet die Reserve des
TSV Neues Mannschaftsfoto der Reserve hier (1,2 MB) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 23. Spieltag 19. April 2008 Peterskirchen viel zu harmlos 0:1-Schlappe beim 1. FC Traunstein – Tor des Tages durch Rohleder – 200 Fans im Triftstadion Traunstein (hhe). Knapp mit 1:0
hat der 1. FC Traunstein seine eigene Pleiten- und die Erfolgsserie des TSV
Peterskirchen in der Fußball-Bezirksliga Ost gestoppt. Dieser mühsame Erfolg ist
aber nicht dazu angetan, etwaige höhere Ambitionen zu unterstreichen, denn
vor rund 200 Zuschauern ließen die Traunsteiner bei ihrem ersten Spiel des
Jahres im Triftstadion nur einen Hauch von Fußball-Frühling erkennen, während
die Peterskirchner im Gegensatz zu ihren bisherigen Auftritten vor allem in
der zuletzt so starken Offensive vieles vermissen ließen. „Am wichtigsten waren die drei
Punkte“, lautete denn auch das Fazit von FC-Trainer Stefan Hafner, der mit
Mantel, Handschuhen und Mütze am Spielfeldrand einer fiebrigen Erkältung
trotzte und mit ansehen musste, wie sich auf dem holprigen und tiefen Rasen
seine Schützlinge zwar mit mehr Einsatz, aber nur wenig mehr Spielkultur um
einen Erfolg bemühten. Doch hatten sie über weite Strecken des Spiels ihren
Gegner im Griff. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Vorbericht zum 23. Spieltag von Hans Helmberger (Traunsteiner Tagblatt) 19. April 2008
Premiere 2008 im Triftstadion Hafner sieht vor dem
Bezirksliga-Landkreisduell gegen Peterskirchen keine Titelchancen mehr Traunstein (hhe). Premiere 2008
für den 1. FC Traunstein im Triftstadion! Die Mannschaft von Trainer Stefan
Hafner trifft am morgigen Samstag (15 Uhr) im Heimspiel der
Fußball-Bezirksliga Ost auf den Lokalrivalen TSV Peterskirchen und will in
der „angestammten“ Umgebung den Befreiungsschlag landen. Denn in den
bisherigen Spielen dieses Jahres hat die Mannschaft mit nur einem Punkt und einem
Tor aus drei Spielen (1:6 Tore) den Anschluss an die Spitzenteams verpasst –
zumindest vorerst. Gelingt es
Andreas Thalhauser und Co., die drei Nachholspiele zu gewinnen, wäre man vorn
dabei; doch danach sieht es momentan nicht aus. „Nach dem 0:3 in Ostermünchen
brauchen wir uns keine Gedanken mehr um die Meisterschaft zu machen“, sieht
Stefan „Wir haben uns diese Woche zusammengesetzt,
und ich habe gesagt, dass ich mit dem Erscheinungsbild momentan nicht
zufrieden bin“, so der Trainer. „In Ostermünchen waren wir zwar mehr in
Ballbesitz, aber nach vorn zu wenig gefährlich“, so der Coach, der sich mehr
Durchschlagskraft erhofft, wenn Thomas Michels wieder ganz fit ist. „Die
Jungs müssen einsehen, dass man, wenn es mal nicht so gut läuft, nur mit
harter Arbeit und Disziplin aus dieser Situation rauskommen kann.“ Und so
möchte er „am Samstag sehen, dass jeder alles gibt, was er hat“. Da will aber
auch der TSV Peterskirchen noch ein Wörtchen mitreden. Die Mannschaft von
Spielertrainer Herbert Sickinger ist prächtig in die Frühjahrsrunde
gestartet. Entsprechend optimistisch ist Abteilungsleiter Reinhard Binder:
„Bei uns sind alle an Bord, die Mannschaft ist gut drauf, und in Traunstein
haben wir etwas gutzumachen.“ ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16. April 2008
Von Wolfgang
Czernin Unverständnis in Peterskirchen Überraschendes Urteil im „Fall Thomas
Steiger“: FC Perach bekommt ein Wiederholungsspiel Peterskirchen / Perach (czn). Im
Transfer-Streitfall um Thomas Steiger hat das Bezirkssportgericht Oberbayern
unter Vorsitz von Josef Eineder das Urteil gesprochen. Die Kernaussagen:
Steiger, der in der Winterpause vom SC Kirchberg zum Fußball-Bezirksligisten
FC Perach wechselte obwohl er fünf Tage nach Ende der Wechselfrist noch
einmal für den niederbayerischen Kreisligisten gekickt hatte, wird bis 18.
Mai 2008 gesperrt. Der befürchtete Punktabzug aus dem Spiel gegen
Peterskirchen – in dem Steiger mitgewirkt hatte – bleibt den Perachern jedoch
erspart. Statt des
Punktabzuges erhält der FC Perach eine Geldstrafe von insgesamt 150 Euro. Die
Partie gegen Peterskirchen wird vom Spielleiter neu angesetzt. Josef
Sumbauer, der in Vertretung von Reinhard Antholzner derzeit die FC-Geschicke
leitet, zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Ausgang der Affäre. „Damit
hat die Gerechtigkeit gesiegt“, so der Funktionär. Dem FC Perach wurde
bescheinigt, nicht vorsätzlich gehandelt zu haben. Zitat aus dem Urteil: Der
FC Perach konnte sich guten Glaubens auf die Eintragungen durch den SC
Kirchberg verlassen. Der FC Perach hat glaubhaft vermittelt, nichts von einem
Einsatz des Spielers Steiger für den SC Kirchberg gewusst zu haben und musste
auch keine Zweifel an der Richtigkeit der Angaben hegen. Auch beim
Peracher Nachbarverein, dem „Abstiegskonkurrenten“ TSV Reischach, löste das
Urteil Verwunderung aus. Christian Moser, stellvertretender Abteilungsleiter,
nimmt’s aber gelassen („Man muss es nehmen, wie es kommt“), Trainer Albert
Nöbauer wollte sich gar nicht dazu äußern. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ein Geschenk für Perach Nanu! Das „Peterskirchner Urteil“
ist ein echter Hammer. Wann hat es das schon mal gegeben, dass eine
Mannschaft (FC Perach) einen nicht spielberechtigten Kicker (Thomas Steiger)
einsetzt, dieses Vergehen rasch auffliegt, und die Punkte doch nicht beim
Gegner landen? Man kann das Kopfschütteln der Peterskirchner Funktionäre um
Abteilungsleiter Reinhard Binder nur allzu gut verstehen, nachdem das
Bezirkssportgericht in seiner Montagssitzung auf Wiederholungsspiel
entschieden hat – und nicht auf drei Punkte für Peterskirchen. Dabei hatte
Thomas Steiger seinen Fehler, nach der Wechselfrist noch für seinen
bisherigen Verein SC Kirchberg gespielt zu haben, sogar zugegeben und war
selbst überrascht, dass sein Verein nun ohne Punktabzug davongekommen ist. Nur gut, dass
es die Peterskirchner dank ihrer starken Leistungen in dieser Saison kaum
noch mit dem Abstieg erwischen kann und sie somit gelassen bleiben können.
Und trotz der Neuansetzung der Partie gibt’s auf TSV-Seite wenigstens zwei
Sieger: die Zuschauer, die ein zusätzliches Match der momentan glänzend in
Form befindlichen Sickinger-Elf zu sehen bekommen, und Platzkassier Hans
Wimmer, der sich über neue Einnahmen freuen darf. Die Wiederholungspartie in
Peterskirchen ist jedenfalls ein Geschenk des Sportgerichts für die
abstiegsbedrohten Peracher, über das andere Vereine der Liga nicht glücklich
sein können. Zur Erinnerung: Der Türk SV 1975 München, also ein direkter
Konkurrent der Peracher, war in der Vorrunde für den Einsatz eines nicht
spielberechtigten Akteurs weitaus härter – nämlich mit dem Abzug mehrerer
Punkte – sanktioniert worden. Beruhigend
dürfte es da für die Peterskirchner sein, dass es auch in der Bundesliga
offenbar ein undurchsichtiges Regelwerk gibt: Die gelben Karten aus der am
vergangenen Freitag beim Stand von 1:0 abgebrochenen Wasserschlacht Nürnberg
gegen Wolfsburg sollen in die Wertung kommen, das Führungstor der „Clubberer“
durch Iwan Saenko dagegen nicht. Und für Nürnberg geht’s schließlich nicht
nur um Platz fünf, sieben oder neun in der Bezirksliga, sondern ums nackte
Überleben im Oberhaus. Da kann man
also auch „Club“-Manager Martin Bader voll und ganz verstehen, dass er
gestern gegen die Wertung der gelben Karte für Andreas Wolf Einspruch erhoben
hat. Bader verwies in diesem Zusammenhang auf die Praxis der UEFA: „Dort
werden im Falle einer Wiederholung persönliche Strafen ebenfalls annulliert.“ ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22. Spieltag 13. April 2008
TSV Peterskirchen – SV Nußdorf 5:1 Bereits am 23. Spieltag kann der
TSV Peterskirchen den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga-Ost feiern!
Und das taten die Jungs um den überragenden Dreifach-Torschützen Rainer
Grafetstetter im Sportheim auch, nachdem sie den SV Nußdorf mit 5:1
abservierten. Mit im Freudentaumel war natürlich auch eine Vielzahl der 200
Zuschauer, die dem einseitigen Match am Samstag abend beiwohnten. „Ich bin
stolz auf unsere Truppe – vor allem freut es mich auch riesig für unseren
Coach Herbert Sickinger, der Super-Arbeit verrichtet“, zollte TSV-Co-Trainer
Peter Kaltenhauser seiner Mannschaft großes Lob. Was besonders
imponierend ins Auge sticht ist die Tatsache, dass die Truppe in den letzten
fünf Spielen 17 Treffer erzielte und sich auch spielerisch stark
präsentierte. Besonders die Kreativabteilung um Michael Wengler und Dominik
Schlögl leistet dazu einen enormen Beitrag und „füttert“ ihre Mitspieler mit
Klasse-Vorlagen. Bereits vor dem
Anpfiff war für SVN-Abteilungsleiter Hannes Scheuerer klar, dass seine Elf
wohl nicht viel ernten wird. „Wir sind mit dem letzten Aufgebot da“, nachdem
Rudi Schlosser und Ümit Venedikoglu nach ihrem Zusammenprall am letzten
Spieltag ohnehin passen mussten und zudem mit Ivo Klapan und Sebastian Liegl
zwei wichtige Abwehrstützen fehlten. Und so sahen
die Zuschauer ein vom TSV-Team dominiertes Spiel, dem etwas die Spannung
fehlte. Viele Heim-Fans gewannen dieser Feststellung aber Gutes ab. „Es ist
ja auch mal schön, eine Partie entspannt zu beobachten“, so zum Beispiel die
Feststellung von TSV-Edelfan Joe Kaltenhauser. Vom Anpfiff weg drückten die Heimischen
die Inntaler in die Defensive und bereits nach acht Minuten gab es Grund zum
jubeln. Der beste Mann auf dem Platz, Michael Wengler startete ein
unglaubliches Solo, legte quer auf Hans Irl und der Ex-Tachertinger nagelte
das Leder völlig unhaltbar in den linken oberen Giebel – ein Supertor und der
siebte Saisontreffer von Irl! „Da wollte ich unbedingt durch und hab mich
einfach nicht aufhalten lassen“, so der Tor-Vorbereiter nach dem Match. Und
bereits vier Minuten später brandete erneut Jubel im TSV-Rund auf. Eine
Musterflanke von Schlögl wuchtete Grafetstetter per Kopf in die linke untere
Ecke. Wieder gab es für Gäste-Keeper Thomas Wimmer null zu halten. Eine
weitere Großchance von Grafetstetter vereitelte Christopher Harrer mit Hilfe
des Innenpfostens. In der Folge kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und
hatten durch Hasim Gabeljic eine tolle Chance, doch Christian Wimpersinger im
TSV-Kasten klärter per excellenter Fußabwehr. Kurz vor dem Wechsel ließ
Matthias Asböck zwei gute Möglichkeiten aus, doch in der 44. Minute
schraubten die Hausherren das Ergebnis in die Höhe. Wieder war Schlögl per
Eckball der Vorbereiter und Grafetstetter hielt seinen Schlappen hin – 3:0. Nach dem Wechsel plätscherte die Partie
vorerst vor sich hin, ehe der für Thomas Holzner eingewechselte Georg
Schwoshuber mit einem Lupfer aufwartete, den Wimmer mit einer Super-Parade im
letzten Moment vereitelte. Ab der 64. Minute mussten die TSV-ler mit einem
Mann weniger auskommen, da Michael Wengler von Referre Florian Riepl (SpVgg
Altenerding) die Ampelkarte sah. Dennoch kamen die Jungs von Christoph Grad
nur durch Anton Lagler zu einer Gelegenheit. In der 74. Minute machte
Grafetstetter seinen Hattrick perfekt, als er wieder nach
Schlögl-Musterflanke per Kopf eindrückte. Eine imponierende Vorstellung des
vorbildlichen TSV-Kapitäns! In der 86. Minute erzielten die Gäste ihren
verdienten Ehrentreffer durch Florian Dandlberger. Der Schlusspunkt war
jedoch wieder den Hausherren vorbehalten, als Schwoshuber nach einem schweren
SVN-Abwehrfehler einnetzte (89.). Nach diesen erfolgreichen letzten Wochen
kann der TSV-Tross mit vollem Optimismus am nächsten Samstag zum
Landkreisderby beim FC Traunstein in das Triftstadion fahren! Rei. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 21. Spieltag 6. April 2008
Peterskirchen feiert Auswärtssieg Winklmaier, Asböck, Holzner und Mayer die Torschützen Das dürfte es für den SV Westerndorf wohl gewesen sein! Mit der 1:4-Schlappe gegen den TSV Peterskirchen sieht es ganz danach aus, dass die Rosenheimer Vorstädter in ihrem vierten Bezirksliga-Jahr nächste Saison wieder eine Etage tiefer in der Kreisliga kicken müssen. Ganz anders der TSV: Rechnet man noch die drei Punkte aus dem Perach-Spiel (Sportgerichtsurteil steht noch aus) mit ein, so stehen die Kicker um Kapitän Rainer Grafetstetter mit 35 Punkten bestens da. Auf dem schwer bespielbaren Platz an der Römerstrasse sah es allerdings nach Halbzeit eins noch keineswegs nach einem klaren Gäste-Sieg vor gut 100 Zuschauern (darunter Bezirksvorsitzender Horst Winkler) aus. Denn durch einen Treffer von Michael Pavlovic aus der 42. Minute führten die Heimischen, die auf ihren Spielertrainer Nenad Grizely berufsbedingt verzichten mussten, mit 1:0. Doch in der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gäste, die auf Sebastian Rost, Erich Künzner und Hans Irl verzichten mussten, enorm, während die Westerndorfer in gleichem Masse abbauten, so dass der Dreier letztendlich klar ausfiel. Zum Spiel: Die 22 Akteure taten sich anfangs schwer, sich auf die schwierigen Platzverhältnisse einzustellen und so blieb vieles Stückwerk. Ein Gewaltschuß von SVW-ler Andreas Kainzbauer zischte knapp über den von Christian Wimpersinger sehr sicher gehüteten Gäste-Kasten. Auf der Gegenseite fand nach Sololauf von Matthias Asböck die anschließende Hereingabe keinen Abnehmer. Der Vorstoß von Tobias Pastl endete mit einem haarscharf am Pfosten vorbeigehenden Schuß. So fiel die Heim-Führung in der 42. Minute nicht ganz unverdient. Ein etwas missglückter Freistoß von SVW-Kapitän Markus Zellner landete bei Pavlovic und der Ex-SBR-Spieler netzte aus zehn Metern ungehindert ein. Kurz vor dem Wechsel bewahrte Wimpersinger mit einer Klasse-Fußabwehr sein Team vor einem noch höheren Rückstand. Die TSV-Trainer Herbert Sickinger und Peter Kaltenhauser schienen in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden zu haben. Wie verwandelt präsentierte sich die ganze Mannschaft und zeigte sich den rund 40 mitgereisten TSV-Fans von ihrer besten Seite. Und es stellte sich schnell der Erfolg ein. Eine schöne Ballstafette über Georg Schwoshuber und Daniel Winklmaier schloß Letzterer souverän ab, nachdem er auch noch Goalie Alex Hefele ausgespielt hatte (51.). Und nur fünf Minuten später war die Partie gedreht. Michael Wengler spielte einen seiner tödlichen Pässe in die Tiefe zu Matthias Asböck. Der Ex-Obinger ließ sich nicht mehr aufhalten und vollstreckte eiskalt zur Führung. Während die Heimischen nun immer mehr abbauten und kaum mehr zu einer nennenswerten Gelegenheit kamen, wurde das Spiel der Gäste immer sicherer. Ganz stark dabei Winklmaier im Mittelfeld sowie die beiden Youngsters in der Defensive, Pastl und Sepp Obergröbner. In der 68. Minute folgte der Auftritt von Thomas Holzner. Nachdem er zuvor einige Abwehrspieler ausgetanzt hatte, düpierte er auch noch Hefele im SVW-Kasten und schob zum 3:1 ein. Zum Jubeln ging es dann ab in Richtung „Tago“ Binder, denn er hatte mit dem Sturmduo Holzner/Schwoshuber eine Wette laufen, die Binder mit diesem Tor verlor. Mit seinem siebten Saisontreffer besorgte der eingewechselte Martin Mayer in der 82. Minute nach einem Konter den 4:1-Endstand. Rei. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Vorbericht zum 21. Spieltag 5. April 2008
Undankbare Auswärts-Aufgabe Bezirksliga Ost: Peterskirchen morgen in Westerndorf Undankbare Auswärtsaufgaben bei akut abstiegsbedrohten Mannschaften stehen in der Fußball-Bezirksliga Ost für den FC Hammerau und den TSV Peterskirchen auf dem Plan der 22. Runde: Die Sickinger-Crew gastiert am Samstag um 15 Uhr beim Tabellenvorletzten SV Westerndorf, das Lindner-Team muss tags darauf (Sonntag, 14 Uhr) beim Drittletzten FC Perach Farbe bekennen.
Peterskirchens
Spielertrainer Herbert Sickinger kann zwar diesmal wieder den zuletzt
verhinderten Thomas Holzner aufbieten, muss allerdings auf Hans Irl
verzichten, der auf der Hochzeit seiner Schwester sicherlich ganz andere
Aufgaben wahrnehmen muss als das Toreschießen. ätzen
– dazu gibt es nach dem mageren 1:1 im Hinspiel sowieso keinen Anlass“, redet
TSV-Spartenleiter Reinhard Binder Klartext. Und Herbert Sickinger hofft, dass
die Peterskirchner ihre sehr gute Auswärtsbilanz (fünf Siege, drei Remis,
drei NIederlagen) weiter ausbauen können. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. April 2008
Herbert Sickinger bleibt Spielertrainer Michael Ederer wird Torwartcoach beim Bezirksligisten TSV Peterskirchen Herbert Sickinger wird auch in der kommenden Saison 2008/09 als Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen tätig sein. Diese Personalentscheidung gab gestern Abteilungsleiter Reinhard Binder bekannt, der mit der Arbeit des Robert-Berg-Nachfolgers sehr zufrieden ist. Als
Co-Trainer bleibt auch Peter Kaltenhauser dem Team erhalten, und das
Torwarttraining übernimmt ab der neuen Spielzeit der frühere Obinger Michael
Ederer, der sich – auch aus Verletzungsgründen – nur noch in Notfällen selbst
zwischen die TSV-Pfosten stellen möchte. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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20. Spieltag 29. März 2008
Wichtiger Heimsieg für Peterskirchen 3:2-Sieg über 1860 Rosenheim 2 – Irl trifft doppelt Fast jeder der knapp 220 Zuschauer hielt in den letzten Minuten den Atem an, bis der souverän leitende Landesligaschiedsrichter Mark Fabian Henkel (MSV München) letztendlich die Partie per Schlusspfiff beendete und so für einen Freudentaumel der Peterskirchner sorgte – der TSV hatte den TSV 1860 Rosenheim 2 in einem nervenaufreibenden Match mit 3:2 besiegt. „Rosenheim liegt uns einfach“, grinste Manager „Tago“ Binder nach dem Spiel, denn sowohl das letztjährige Heimspiel (3:2-Sieg in der letzten Minute) als auch schon das Hinspiel (2:1) hatte man gegen die Kreisstädter aus Rosenheim siegreich gestaltet. Spielertrainer Herbert Sickinger konnte bis auf Thomas Holzner (privat verhindert) seine Bestbesetzung antreten lassen. Für den fehlenden Holzner stand neben Hans Irl Georg Schwoshuber im Sturmaufgebot. Chancen blieben in den ersten 20 Minuten Mangelware. Die Peterskirchner hatten sich gut auf die flinken Rosenheimer eingestellt, konnten aber selbst noch nicht die entscheidenden Akzente setzen, bis Hans Irl plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Leider suchte Irl in dieser Aktion nicht selbst den Abschluss sondern seinen Sturmpartner Schwoshuber, doch sein Querpass landete im Rücken seines Mitspielers. Rosenheim kam in Person von Matthias Bareuther das erste Mal gefährlich vors Tor, doch sein Heber über Christian Wimpersinger hinweg landete neben dem Tor der Heimmannschaft. Im direkten Anschluss an diese Großchance konnte der TSV das erste Mal jubeln. Der stark agierende Michael Wengler setzte sich gegen 3 Gegenspieler durch und sein tödlicher Pass fand in Matthias Asböck seinen Abnehmer, der, alleine auftauchend vor Gästekeeper Kaya Senol, die Übersicht bewahrte und zum vielumjubelten 1:0 einschob (24.). Kurz darauf aber dann der Schock: Nachdem Bareuther eine Flanke von Markus Linortner an die Unterlatte setzte, musste Armagan Akdogan nur noch den Fuss hinhalten – 1:1 (32.). Doch Peterskirchen hatte im Gegenzug sofort die Antwort parat. Dieses Mal machte es Irl besser und köpfte eine Ecke von Dominik Schlögl nur 1 Minute nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in die Maschen (33.). Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Peterskirchen war in den Zweikämpfen bissiger und ließ sich von den technisch versierteren Gästen nicht den Schneid abkaufen. Besonders Michael Wengler und wiederum Kapitän Rainer Grafetstetter zogen im Mittelfeld die Fäden und konnten sich gegen Linortner und Simon Perr ein ums andere Mal behaupten. Nach dem Pausentee hätte Spielertrainer Herbert Sickinger auf 3:1 erhöhen können, doch entweder scheiterte er am zu ungenauen Abschluss oder am Pfiff von Schiedsrichter Henkel, der sein Tor aufgrund einer Abseitsposition aberkannte. Aber auch Rosenheim hatte seinerseits gute Möglichkeiten den 2:2-Ausgleichstreffer zu markieren, doch Bareuther konnte auch im zweiten und dritten Anlauf keinen Torerfolg feiern. Mitte der zweiten Halbzeit dann aber die vielleicht vorentscheidende Aktion. Peterskirchen fuhr seinen wahrscheinlich schönsten Angriff über die Stationen Wengler, Schwoshuber und Sepp Obergröbner, ehe dessen genaue Hereingabe bei Irl landete und dieser sich die Chance zu seinem zweiten Treffer nicht nehmen ließ – 3:1 (69.). Es war Irls zweiter Doppelpack für den TSV. Den Ersten, man glaubt es kaum, erzielte er im Hinspiel gegen TSV 1860 Rosenheim 2. Nachdem nur Minuten später Rosenheims Kapitän Phillip Stachler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, sah alles nach einem sicheren Sieg des TSV aus. Doch plötzlich stand es 3:2! Elvis Aydin zog aus der Distanz ab und sein Flatterball landete, unhaltbar für Wimpersinger, im rechten Eck des Peterskirchner Tores. Die letzten 10 Minuten spielte nur noch Rosenheim. Peterskirchen verteidigte mit Mann und Maus den Vorsprung und wäre 2 Minuten vor Schluss fast um die Früchte ihrer Arbeit gebracht worden. Bareuther war es wieder einmal, der alleine vor Wimpersinger auftauchte, doch – sein Schuss streift links am Tor vorbei! Der Heimsieg war perfekt! mo
A-Klasse 5 TSV Peterskirchen 2 – FA Trostberg 0:4
Peterskirchen – Der TSV Peterskirchen ist im Auftaktspiel der Rückrunde 2008 gehörig unter die Räder gekommen. Gegen den Nachbarn aus Trostberg musste die Bezirksligareserve eine 0:4-Heimniederlage einstecken. Bereits nach 30 Minuten war das Spiel zugunsten der Gäste aus Trostberg entschieden. Bugra Yildiz brachte die FA auf die Siegerstraße, als seine verunglückte Flanke den Weg ins Tor fand (6.). Nur 5 Minuten später bewahrte Ewald Nagler die Übersicht vor Peterskirchens Torwart Christian Schuhböck und erhöhte auf 2:0. Dem 3:0 gingen 2 klare Abseitpositionen von Siegfried Nagler und Yavuz Kaplan voraus, die von Boris Snajder jedoch nicht geahndet wurden. Somit tauchten die beiden Trostberger vogelfrei vor Schuhböck auf und Kaplan musste nur noch einschieben (30.). Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Daniel Handle noch auf 4:0 erhöhen können, doch sein Fernschuss traf nur die Latte. Chancen waren auf Peterskirchner Seite Fehlanzeige. Lediglich ein Versuch von Martin Mayer stand zu Buche, doch dessen „Schuss“ verfehlte das Tor deutlich. In der zweiten Halbzeit konnte Peterskirchen die Partie weitestgehend ausgeglichen gestalten, doch Trostberg besass die weitaus besseren Chancen,doch sowohl Kaplan als auch Siegfried Nagler vergaben freistehend vor Schuhböck. Die einzig nennenswerte Chance der Heimmannschaft vergab Florian Otten Mitte der zweiten Halbzeit, als sein Freistoß ans Lattenkreuz krachte. Auf der Gegenseite krönte Siegfried Nagler noch seine gute Leistung, als er aus 25 Metern zum Heber ansetzte und über Schuhböck hinweg sehenswert das 4:0 markierte. Alles in allem war es ein mehr als verdienter Sieg der Trostberger, die mit diesem Auswärtssieg ihre Aufstiegsambitionen untermauerten. Peterskirchen hingegen tritt auf der Stelle und bleibt im namenlosen Mittelfeld. mo
Vorbericht zum 20. Spieltag 29. März 2008
Binder fordert gutes Heimspiel
TSV Peterskirchen erwartet morgen um 18 Uhr die Landesliga-Reserve von 1860 Rosenheim
Nicht gefährdet ist die Austragung des Bezirksliga-Heimspiels der Peterskirchner Kicker gegen den TSV 1860 Rosenheim 2 am morgigen Samstag um 18 Uhr. Reinhard Binder, Manager des Gastgebers, sagte gestern: „Der Rasen ist trocken. Am Mittwoch durfte sogar die A-Jugend auf dem Hauptplatz spielen. Beide Partien der Herrenmannschaften – auch das A-Klassen-Derby unserer ,Zweiten‘ gegen Trostberg – können durchgeführt werden.“ Der
Vorsprung der Sickinger-Truppe auf den hinteren Relegationsplatz (13./derzeit
TSV Reischach) beträgt
zwar scheinbar komfortable neun Punkte, doch mehrere hinter Peterskirchen
liegende Teams haben einige Partien weniger ausgetragen und könnten also
durchaus in den Nachholbegegnungen Punkte gutmachen. Ein Beispiel gefällig:
Gewinnt Reischach alle drei Nachholspiele, so ist die Nöbauer-Elf punktgleich
mit Peterskirchen. -Reserve
haben wir in den vergangenen Jahren immer überragende Heimspiele hingelegt“,
erinnert sich „Tago“ Binder, „auch das Hinspiel in Rosenheim haben wir 2:1
gewonnen.“ cs
18. Spieltag (Nachholtermin) 24. März 2008
Niederlage für Peterskirchen
Bitteres 1:2 in Reischach nach spätem Heuwieser-Elfer
Reischach (cs). Nur drei statt der erhofften vier Punkte hat der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen am Osterwochenende geholt: Dem 5:1-Sieg vom Karsamstag bei Aufsteiger SC München folgte nämlich gestern eine unnötige 1:2-Niederlage im Inn/Salzach-Duell beim TSV Reischach. Die Gesamtbilanz der Sickinger-Crew im Jahr 2008 ist mit zwei Niederlagen und nur einem Dreier nicht berauschend. „Es
war letztlich ein glücklicher Sieg für unsere Jungs“, gab Reischachs
Pressesprecher Karl-Heinz Müller unumwunden zu, nachdem die Nöbauer-Truppe
einen 0:1-Rückstand in einen Erfolg umgewandelt hatte. Den besseren Start vor
300 Zuschauern im Holzland hatten allerdings die Peterskirchner erwischt:
Nach einem Freistoß von Michael Wengler donnerte Kapitän Rainer Grafetstetter
das Leder aus acht Metern unter die Latte – 1:0 für die Gäste (5.).
19. Spieltag 22. März 2008
Kantersieg für Peterskirchen
Verdienter 5:1-Sieg beim SC München – Schlögl trifft doppelt
Nach dem peinlichen Rückrundenauftakt in der Vorwoche (0:4-Pleite gegen den FC Perach) ist auch der TSV Peterskirchen im Fussballjahr 2008 angekommen. Beim SC München zeigte die Sickinger-Elf eine Trotzreaktion zum letzten Spiel und feierte somit einen vielumjubelten 5:1-Erfolg, der auch in dieser Höhe durchaus verdient war. Der TSV Peterskirchen ging mit einer leicht veränderten Mannschaft in die wichtige Partie beim SC München. Statt des bewährten 4-4-2 setzte Spielertrainer Herbert Sickinger auf eine 4-5-1-Taktik, in der der quirlige Thomas Holzner als einzige Spitze für viel Wirbel sorgen sollte. Anstelle von Hans Irl begann Daniel Winklmaier, der nach langwierigen Gesundheitsproblemen wieder einmal von Anfang an ran durfte und als Mann hinter der Spitze die entscheidenden Akzente setzen sollte. Ausserdem sollte mit dieser etwas defensiveren Variante die Null so lange wie möglich gehalten werden. „Nach den 4 Gegentoren letzte Woche war es erst einmal wichtig für uns, dass wir nicht gleich wieder ein Gegentor bekommen“, betonte auch Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser. Und die Rechnung der beiden Trainer ging von Beginn an auf. Alleine in der ersten halben Stunde konterte Peterskirchens Offensivabteilung den um Spielaufbau bemühten SC 4 Mal aus, konnte die Chancen aber zum Leidwesen des Peterskirchner Anhangs nicht verwerten. In der 30.Minute aber ereignete sich der Ansicht von Kaltenhauser nach „die wahrscheinlich spielentscheidende Situation“. Der pfeilschnelle Matthias Asböck wurde wieder einmal auf die Reise geschickt und konnte, alleine vor SC-Torwart Michael Pfister auftauchend, nur noch durch ein Foul des Heimakteurs Matthias Heizmann aufgehalten werden. Folgerichtig wurde Heizmann mit Rot zum Duschen geschickt und Dominik Schlögl durfte zum Elfmeter antreten, den er dann auch souverän verwandelte (30.). Peterskirchens Taktik ging bis dahin voll auf. Der SC München kam bis auf einen Freistoß von Franz Forstner nie gefährlich vor den Kasten von Christian Wimpersinger, der auch in diesem Spiel den verletzten Michael Ederer gut vertrat. Kurz vor dem Pausentee erhöhten die Gäste aus Peterskirchen auf 2:0. Wiederum war es Asböck, der sich auf der rechten Seite durchtankte und wiederum war es Schlögl, der den darauf folgenden Querpass von Asböck mit der Spitze über die Torlinie bugsierte – 0:2 (37.)! Auch nach der Halbzeit kam der SC München zu keiner einzigen Tormöglichkeit aus dem Spiel heraus. Die junge Abwehr, in der mit Ausnahme von Routinier Herbert Sickinger kein Spieler älter als 21 Jahre ist, agierte kompakt und standfest und auch das Mittelfeld um Kapitän Rainer Grafetstetter und Michael Wengler zeichnete sich, im Gegensatz zum Perach-Spiel, durch ihre Zweikampfstärke aus. Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte Peterskirchen zum vorentscheidenden 0:3. Der gerade eben eingewechselte Martin Mayer lief der kompletten Hintermannschaft des SC davon und behielt vor Bernd Müller, der den verletzten Pfister in der zweiten Halbzeit vertrat, die Übersicht (70.). Die nun etwas konfus agierende SC-Abwehr musste, nur 2 Minuten später, dann auch noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Winklmaiers Zuckerpass verwertete der stark aufspielende Asböck mit einer sehenswerten Direktabnahme (73.). Peterskirchen kombinierte nun nach Belieben und war auch im Abschluss erfolgreich! Die Flanke von Sepp Obergröbner fand in dem zuvor eingewechselten Hans Irl seinen Abnehmer, der den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte hämmerte – 0:5 (81.)! Nur noch Ergebniskosmetik betrieb der ebenfalls eingewechselte Albin Mujic, der einen Freistossabpraller zum Endstand von 1:5 in der letzten Spielminute verwandelte (90.). mo
18. Spieltag 15. März 2008
Bitterer Auftakt für Peterskirchen
0:4-Schlappe gegen den FC Perach – Mannschaft enttäuscht
Peterskirchen – Das war kein Auftakt nach Maß! Gleich im ersten Heimspiel der Rückrunde 2008 hagelte es für die junge Mannschaft um Spielertrainer Herbert Sickinger eine deftige 0:4 – Niederlage gegen den FC Perach, die der Heimmannschaft in allen Belangen den Schneid abgekauft hatten. Noch vor der Partie hatte Manager Reinhard Binder auf die Wichtigkeit dieses Spiels hingewiesen. „Das ist ein 6-Punkte-Spiel“, betonte Binder immer wieder, da man den komfortablen 9-Punkte-Vorsprung auf Perach verteidigen wollte. Die erste Chance des Spiels, das unter der Leitung von Schiedsrichter Martin Bruckmayer (TV Altötting) stand, gehörte dann auch dem Gastgeber aus Peterskirchen, doch Hans Irl vergab den ersten Hochkaräter, als er alleine vor Gästekeeper Bernd Edtbauer auftauchte, doch dann an Perachs Nummer Eins scheiterte (5.). Beide Abwehrreihen standen in den ersten 20 Minuten gut und ließen bis auf die Chance von Irl nicht viel zu. Doch in der 23.Minute musste Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger zum ersten Mal hinter sich greifen. Gleich die erste Torchance nutzte Perachs Stefan Mühlthaler eiskalt aus, als er von Thomas Steiger, der in der Winterpause zum FC Perach gewechselt war, auf die Reise geschickt wurde und alleine vor Wimpersinger eiskalt abschloss. Peterskirchen war sichtlich geschockt und fand auch danach nicht ins Spiel. Besonders im Mittelfeld kam Peterskirchen mit der aggressiven Spielweise der Gäste nicht zurecht. Immer wieder kam es zu harten Duellen zwischen Kapitän Rainer Grafetstetter und den Gästeakteuren Steiger und Manfred Hofmeister, die schließlich in einem blauen Auge Grafetstetters endeten. Kurz vor der Pause jedoch war der Ausgleich greifbar nahe. Nach einem ersten Versuch von Matthias Asböck scheiterte der unermüdliche Thomas Holzner mit einem Seitfallzieher am glänzend reagierenden Edtbauer. Nach dem Pausentee erwarteten die knapp 150 Zuschauer eine Trotzreaktion der Peterskirchner, zu deren Stärken sicherlich auch die nötige Aggressivität in schwierigen Situationen gehört. Doch es waren die Peracher, die gleich mit der ersten Aktion der zweiten Halbzeit für klarere Verhältnisse sorgten. Nach einem Patzer der Peterskirchner Abwehr war es schliesslich Walter Braune, der den Ball per Kopf vor dem heraneilenden Wimpersinger ins Tor bugsierte (48.). Auch in der Folgezeit agierte Peterskirchen äußerst harmlos. Die gesamte Peracher Mannschaft agierte mit viel Biss, wohingegen bei Peterskirchen lediglich den Routiniers Grafetstetter, Sickinger und Holzner die Kampfbereitschaft nicht abgesprochen werden konnte. Spätestens in der 64.Spielminute zerplatzten die Hoffnungen des Peterskirchner Anhangs. Perach konterte Peterskirchen nach einer Ecke eiskalt aus und wiederum war es der bärenstarke Stefan Mühlthaler, der von einem Abwehrfehler profitierte und zum Matchwinner avancierte. Bei seinem Heber zum zwischenzeitlichen 0:3 war Wimpersinger machtlos (64.). Auch das vierte Tor der Gäste legte Mühlthaler auf. Seine Kopfballverlängerung landete beim quirligen Attila Nagy, der im Anschluss die komplette Peterskirchner Abwehr ins Leere laufen ließ und überlegt zum 4:0 für die Gäste einschob (70). In der Folgezeit hätte Manfred Hofmeister sogar noch auf 5:0 erhöhen können, doch er konnte den Ball aus 3m nicht im Tor unterbringen. Der eingewechselte Martin Mayer hätte kurz vor Schluß noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch auch er scheiterte wie sein Vorgänger Irl am glänzend aufgelegten Edtbauer.
Spielstatistik: 0:1 Mühlthaler (23.Min), 0:2 Braune (48.Min), 0:3 Mühlthaler (64.Min), 0:4 Nagy (70.Min= Zuschauer:150 Besondere Vorkommnisse: Keine
Vorbericht zum 19. Spieltag (Rückrunde)
Peterskirchen mit Heim-Start
FC Perach ist morgen um 15 Uhr zu Gast
Mit einem richtungsweisenden Match beginnt für den TSV Peterskirchen am morgigen Samstag (15 Uhr) die Frühjahsrunde der Fußball-Bezirksliga Ost: Zu Gast bei den Sickinger-Schützlingen ist nämlich mit dem FC Perach einer derjenigen Vereine, die in der Winterpause mächtig aufgerüstet haben.
Der
Vorsprung der Peterskirchner auf die Fenk-Elf scheint zwar komfortabel zu
sein (9 Punkte), dennoch sollte der TSV mit aller Macht einen Auftakt-Dreier
anpeilen, um nicht gleich wieder in Abstiegsgefahr zu geraten. In der
Generalprobe (0:0 beim Bezirksoberligisten ESV Freilassing) zeigten die
Mannen um Kapitän Rainer Grafetstetter eine tadellose Leistung – was sie
vergaßen, war allein das Toreschießen. „So ein Spiel musst du gewinnen“,
klagte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der einigen vergebenen
„Hochkarätern“ nachtrauerte. Thomas Holzner, der zuletzt fehlte, ist diesmal wieder einsatzfähig, dagegen wird Georg Schwoshuber (Rippenverletzung) passen müssen. Er hat zwar in dieser Woche leicht trainiert, sein Einsatz dürfte aber noch zu früh kommen. Ansonsten plagen Spielertrainer Herbert Sickinger am Ende einer langen und intensiven Vorbereitungsphase (mit gelungenem Trainingslager am Gardasee) keine Personalprobleme.
Im
Hinspiel in Perach gab’s im Übrigen keine Treffer. „Und der Gegner wird
aufgrund seiner Neuzugänge diesmal sicherlich stärker sein als damals“,
befürchtet Kaltenhauser, der dennoch von einem Erfolg seiner Crew überzeugt
ist. Überhaupt dürfte das Start-Programm für die Peterskirchner „machbar“
sein, denn am Osterwochenende stehen Auswärtsspiele beim Aufsteiger und
derzeitigen Tabellennachbarn SC München (Karsamstag, 13.30 Uhr) sowie beim
auf dem hinteren Relegationsrang liegenden TSV Reischach (Ostermontag,
15 Uhr) auf dem Plan. In diesen drei Begegnungen sollte der TSV
möglichst wenige Punkte liegen lassen – das wäre dann wohl die halbe Miete
für den Ligaverbleib. cs
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