Peterskirchen muss beim Angstgegner ran:

 

3. Oktober 2008

 

Sickinger-Elf in Hammerau

 

Reiter-Crew erwartet „Torfabrik“ der Liga

 

Eine schwierige Aufgabe hat der FC Hammerau im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga Ost am Sonntag, 15 Uhr zu meistern: Mit dem Drittplatzierten TSV Peterskirchen kommt die fast schon unheimlich anmutende „Torfabrik“. Sage und schreibe 38 Treffer (bei 14 Gegentoren) stehen nach elf Partien zu Buche. Nur zum Vergleich zur Vorsaison: Da hatte es die Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger in allen 30 Spielen „nur“ auf 50 Einschüsse gebracht. Diese Bilanz wird auf alle Fälle in der Saison 2008/09 übertroffen.
Auch wenn die Gäste den „Club“ als ihren Angstgegner bezeichnen, weil sie bislang gegen die FCler ohne Punkte blieben (in der abgelaufenen Saison gewann Hammerau 2:1 in Peterskirchen und gestaltete auch das Rückspiel mit 1:0 erfolgreich), so peilen sie einen Dreier an, zumal laut Co-Trainer Peter Kaltenhauser die Bestbesetzung zur Verfügung steht.
Man darf gespannt sein, wie die Hausherren versuchen werden, diese Absicht der Gäste zu durchkreuzen. Zweifellos ist man im „Club“-Lager nach dem Vorwochenerfolg in Waldkraiburg (4:1) zuversichtlicher geworden und es dürfte auch wieder das Selbstvertrauen zurückgekehrt sein. Trainer Hermann Reiter betont dennoch: „Wir haben auch in den vorherigen fünf Spielen – trotz der Niederlagen – nicht schlecht gespielt. Aber du musst halt zu den richtigen Zeitpunkten auch die nötigen Tore machen.“
Gegen Peterskirchen gilt das Hauptaugenmerk der FC-Abwehr, denn sie dürfte voll gefordert sein, um die Angriffe des Gegners auszubremsen. Mit Unterstützung einer beweglichen Mittelfeldachse mit laufstarken „Wasserträgern“ liegt zudem viel Verantwortung bei jenen Akteuren, die bestrebt sein müssen, die nötige Verbindung zur Vorderreihe herzustellen. Und dass die FC-Stürmer ihre Torflaute anscheinend beendet haben, zeigt ja das jüngste Ergebnis.
Zuletzt ging Reiters Taktik auch dank der disziplinierten Spielweise seiner Schützlinge bestens auf. Wenn es gelingt, an diese Leistung anzuknüpfen, dann muss Peterskirchen schon eine Top-Vorstellung abrufen. Und Co-Trainer Peter Kaltenhauser verdeutlicht, dass nach dem „arbeitsreichen“ 2:1-Vorwochen-Heimerfolg über den SV/DJK Kolbermoor sogar noch eine Leistungssteigerung erforderlich sei, um Hammerau zu besiegen.
Bei den Hausherren ist Stephan Feißt nach wie vor verletzt und fällt aus. Thomas Sageder muss ebenfalls verletzungsbedingt passen. Der Einsatz von Norbert Heudecker ist noch fraglich. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Mit im Kader werden sehr wahrscheinlich wieder Erwin Haas und Rupert Spickenreuther sein.
1. Vorstand Martin Strobl: „Nach dem Sieg in Waldkraiburg gilt es nun gegen Peterskirchen nachzulegen. Die Aufgabe wird aber alles andere als leicht, weil Peterskirchen eine gestandene Bezirksliga-Truppe hat, die zuletzt voll zu überzeugen wusste.“  sch

 

 

 

 

 

28. September 2008

 

 

Peterskirchner Doppelschlag entscheidet

 

Knapper 2:1-Sieg gegen Kolbermoor – Frisch und Irl treffen

 

Die Bezirksligamannschaft des TSV Peterskirchen bleibt weiterhin in der Erfolgsspur. Vor knapp 150 Zuschauern besiegte die Sickinger-Elf die starken Gäste aus Kolbermoor mit 2:1. „Heute war es ein echter Arbeitssieg“, bestätigte auch Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach Ende der knappen Partie. Somit festigten die Peterskirchner ihren Platz im Spitzenfeld, die Stockbauer-Elf bleibt hingegen weiterhin im Tabellenkeller hängen.

Spielertrainer Herbert Sickinger konnte in der Heimpartie gegen Kolbermoor wieder auf seinen kompletten Spielersatz zurückgreifen. Matthias Asböck stand nach 3-wöchiger Abstinenz wieder zur Verfügung und fand sich auch gleich wieder in der Startformation der Peterskirchner.

Anfang des Spiels war Kolbermoor die aktivere Mannschaft und hatte durch Robert Eppler die erste Großchance des Spiels. Peterskirchens Torwart Christian Wimpersinger war aber zur Stelle und konnte mit einem hervorragenden Fußreflex den Rückstand verhindern.

In der Folgezeit egalisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, weshalb sich auch wenige Einschusschancen auf beiden Seiten ergaben. Lediglich bei Standards wurde es gefährlich, doch sowohl Kolbermoors Franz-Xaver Pelz als auch Peterskirchens Spielertrainer Herbert Sickinger brachten den Ball nicht im Gehäuse des Gegners unter.

Auch kurz vor dem Halbzeitpfiff war es wieder eine Standardsituation, die Torgefährlichkeit aufkommen ließ und wieder war es Sickinger, der sich als Torjäger versuchte, doch sein Kopfball wurde von Ümit Venedikoglu auf der Torlinie geklärt.

Auch nach dem Pausentee plätscherte die Partie weiter dahin, bis Helmut Frisch, mit Wimpersinger bester Mann des Spiels, zu seinem Galaauftritt einlud. In der Manier eines Goalgetters schloss er seinen „Slalom“ durch drei Kolbermoor-Stangen eiskalt mit einem Schuss ins untere rechte Eck ab und ließ somit Kolbermoors Nummer Eins Josef Kröll keine Abwehrchance (59.).

Nur 2 Minuten später sorgte „Joker“ Hans Irl für die vermeintliche Vorentscheidung. Lukas Berndls Vorlage konnte Irl  per Drehschuss aus 10 Metern perfekt verarbeiten (61.).

Nach dem 2:0 nahm die Heimmannschaft das Tempo aus ihrem Spiel und bot somit den Gästen die Gelegenheit, noch mal ins Spiel zu kommen. So war es wieder eine Standard, die zum Anschlusstreffer der Gäste führte. Der Freistoß von Pelz landete vor den Füßen von Venedikoglu, der mit etwas Glück den Ball im Peterskirchner Tor unterbringen konnte (70.).

In der letzten Phase des Spiels, das unter der Leitung von Andreas Mühlbacher (TSV Grabenstätt) stand, mussten die heimischen Fans noch mal um ihre sicher geglaubten 3 Punkte bangen. Kolbermoor beherrschte das Spiel und hätte zweimal durch Pelz zum Ausgleich kommen können. Doch Wimpersinger, der schon seit Wochen in bestechender Form ist, zeigte durch 2 absolute Glanzparaden sein Können und sicherte seiner Mannschaft somit den Sieg.

Auf der anderen Seite hätte der eingewechselte Martin Mayer noch das dritte Tor markieren können, doch er konnte, alleine auftauchend vor Kröll, den Ball nicht im DJK-Gehäuse unterbringen.

Somit blieb es beim knappen Sieg der Peterskirchner, die, nach 7 Punkten aus den letzten 3 Spielen, weiter auf der Erfolgswelle schwimmen.

Nun heißt es, ihre Stärken auch aufs nächste Spiel übertragen zu können, denn am nächsten Sonntag ist der TSV beim „Angstgegner“ FC Hammerau, gegen den die Sickinger-Elf noch keinen Punkt holen konnte, zu Gast.  mo

 

 

 

 

26. September 2008

 

 

Peterskirchen müsste das frischere Team sein

 

Heimspiel gegen den SV/DJK Kolbermoor am Samstag um 18 Uhr

 

Wenn der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen am morgigen Samstag um 18 Uhr das Heimspiel gegen den SV/DJK Kolbermor bestreitet, dann sprechen einige Punkte für das Team um Hausherren-Aktivcoach Herbert Sickinger.

Erstens: Die TSV-Kicker können seit langem mal wieder in Bestbesetzung antreten. „Alle Mann sind an Bord“, sagte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, „diesmal stehen auch wieder die zuletzt beim 1:1 in Nußdorf fehlenden Spieler Thilo Mösmang und Michael Wengler zur Verfügung.“
Zweitens: Kolbermoor kommt nicht nur mit einem Negativerlebnis vom Mittwochend (1:3 in Nußdorf/Inn) zum TSV, sondern hatte in den vergangenen zwei Wochen auch wegen des Toto-Pokal-Halbfinales auf Kreisebene gegen den SV Wacker Burghausen (0:7) eine sehr hohe Belastung. Etwas frischer müssten also die Sickinger-Schützlinge sein, die zuletzt keine englischen Wochen absolvieren mussten.
Drittens: In den bisherigen beiden Bezirksliga-Duellen gegen den SVK blieben die Peterskirchner unbesiegt. Dem 4:1-Erfolg im Hinspiel der Saison 2007/08 – Binder: „Damals haben wir eine Super-Leistung gezeigt“ – folgte ein 3:3-Remis im Stadion am Huberberg in Kolbermoor.
Trotz dieser vermeintlichen Vorteile, die sich auch in der Tabelle (Peterskirchen ist Fünfter, die Gäste sind Zwölfter) widerspiegeln, betont „Tago“ Binder: „Unsere Jungs müssen gleich von Beginn an Druck machen – so wie beim 6:1 im letzten Heimspiel gegen den FC Perach. Ich hoffe, dass die Kolbermoorer versuchen mitzuspielen – das könnte uns entgegen kommen.“ Respekt hat Binder vor den Gäste-Akteuren Robert Eppler und Franz-Xaver Pelz. „Das sind zwei ganz hervorragende Spieler, die wir unbedingt in den Griff kriegen müssen.“
Ob dies dem TSV tatsächlich gelingt, wird der Abteilungschef übrigens nur via „Telefon-Konferenz“ erfahren, denn er räumt diesmal einem Wochenend-Ausflug mit Spezln ins Zillertal den Vorrang gegenüber einem zünftigen Fußballabend in Peterskirchen ein. Auch das soll mal erlaubt sein...  cs

 

 

 

 

23. September 2008

 

Punkteteilung in Nußdorf

 

Gerechtes 1:1 gegen den TSV Peterskirchen

 

Mit einem leistungsgerechten 1:1 (0:1)-Remis endete das Fußball-Bezirksliga-Duell zwischen dem SV Nußdorf und dem TSV Peterskirchen. „Wir waren in der zweiten Halbzeit dem Sieg näher als die Peterskirchner“, meinte Nußdorfs Abteilungsleiter Hannes Scheuerer. Etwas anders sah es TSV-Spartenboss Reinhard Binder, der zwar unumwunden zugab, dass die Hausherren nach dem Seitenwechsel optische Vorteile hatten – „aber die besseren Chancen hatten wir“, betonte er.
Bereits nach sieben Minuten gingen die Peterskirchner, die auch ihr siebtes Bezirksliga-Spiel in Nußdorf nicht gewinnen konnten, in Führung: Dominik Schlögl, diesmal der stärkste TSV-Akteur, überlupfte nach Pass von Hans Irl SVN-Schlussmann Thomas Wimmer, der in dieser Szene keine Abwehrchance besaß.
Irl bot sich kurz vor der Pause die Gelegenheit zum Peterskirchner Führungsausbau, doch sein Kopfball nach Schlögl-Flanke verfehlte die Nußdorfer „Bude“. Beim SVN deutete Kapitän Georg Niederthanner – ragte aus einem kompakten Team heraus – seine Gefährlichkeit bei „Standards“ mit einem Freistoß aufs Lattendreieck an, ehe die Hausherren nach 67 Minuten den Stand egalisierten: Hasim Gabeljic leitete das Leder per Kopf zu Thomas Mühlbauer weiter, der überlegt ins lange Eck abschloss.
Mit jeweils zwei Möglichkeiten waren Toni Lagler (einmal per Kopf nach Freistoß von Thomas Thrainer, das andere Mal bei einem Abseitstor) und Mühlbauer (Kopfball neben den Kasten und Direktabnahme übers Tor) nah dran am 2:1, das aber auch auf der anderen Seite durchaus fallen hätte können. Die Nußdorfer hatten nämlich Glück, als Gäste-Kapitän Rainer Grafetstetter mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern den Querbalken traf (87.).
Die nur etwa 100 Zuschauer sahen einen munteren Bezirksliga-Kick, der letztlich einen gerechten Ausgang fand. „Wir können mit dem Unentschieden leben, insgesamt haben sich unsere Jungs etwas zu passiv verhalten – sonst wäre mehr drin gewesen“, konstatierte Binder. Und sein Kollege Scheuerer bezeichnete das Unentschieden ebenfalls als gerecht, „auch wenn wir in der zweiten Halbzeit die eine oder andere gute Chance hatten“.
Nun machen beide Kontrahenten den Kolbermoor-Check: Die Nußdorfer erwarten den SV/DJK bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr zum Nachholspiel (und müssen dann am Samstag nach Ostermünchen), die Peterskirchner begrüßen am Samstag das Stockbauer-Team.  cs

 

 

 

 

18. September 2008

 

Gelingt der erste Sieg in Nußdorf/Inn?

 

Peterskirchens siebter Anlauf im Inntal – Hammerau in Kolbermoor – Ampfing mit Heimspiel

 

Nachdem der TSV Ampfing, seines Zeichens Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Ost, zuletzt seine Pflichtaufgabe beim SK Srbija München mit einem 4:0-Erfolg gelöst hat, steht den Schweppermännern fast schon so etwas wie ein Schlagerspiel ins Haus. Denn der Tabellensechste TSV Grafing, der am morgigen Samstag um 15 Uhr im Isenstadion zu Gast ist, gehört mit sechs Punkten Rückstand aufs Kostner-Team durchaus noch zum Verfolgerfeld.

Zuletzt patzten die Daniel-Hoffmann-Schützlinge allerdings mit einer 1:3-Niederlage beim SC München, so dass den Ampfingern ganz klar die Favoritenrolle gehört. Einen weiteren Dreier im zweiten Heimspiel in Folge möchte der SC München am Sonntag um 13.30 Uhr gegen Aufsteiger FC Bischofswiesen landen, auch wenn Spielertrainer Franz Forstner nach seiner rote Karte gesperrt ist.
„Unser Sieg gegen Grafing war glücklich, aber nicht unverdient – jetzt wollen wir auch Bischofswiesen schlagen“, meinte Franz Forstner, der im Übrigen trotz seines Platzverweises mit der Leistung von Schiedsrichter Henrik Kellinghaus (SF Aying) sehr zufrieden war. „Ich kritisiere ja sehr offen die Leistungen von ,Schiris‘. Aber Kellinghaus bekommt von mir die Note eins. Er war der beste Unparteiische, den wir in dieser Saison hatten“, so Forstner. Die Gäste aus dem ehemaligen Snowboard-WM-Ort mussten sich im jüngsten Berchtesgadener-Land-Derby gegen den ESV Freilassing mit einem 1:1-Remis begnügen – auch den Günter-Kern-Schützlingen würde mal wieder ein dreifacher Punktgewinn gut zu Gesicht stehen.
Die Freilassinger ESV-Kicker sind vor dem Heimspiel am Samstag um 16 Uhr gegen den VfL Waldkraiburg (die Neidl-Truppe gewann übrigens am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den SV Nußdorf/Inn mit 3:1) als einzige Mannschaft des 16er-Feldes sieglos. Klar, dass Trainer Hermann Lindner den ersten Dreier förmlich herbeisehnt.
Nach drei sieglosen Partien in die Erfolgsspur zurückgekehrt ist dagegen der TSV Peterskirchen, der zuletzt das Gruppe-Inn-Derby gegen den FC Perach mit 6:1 für sich entschied und nun auch am Samstag um 16 Uhr beim SV Nußdorf/Inn etwas holen möchte. „Am liebsten natürlich einen Sieg, denn so einen haben wir bei unseren bisherigen sechs Auftritten im Inntal noch nie geschafft“, redet TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder Klartext.
Verzichten muss Peterskirchens Aktivcoach Herbert Sickinger auf Michael Wengler (Urlaub) und Thilo Mösmang (schulische Gründe). Dagegen steht Kapitän Rainer Grafetstetter diesmal wieder zur Verfügung. Er war ja im Perach-Spiel mit einer stark blutenden Wunde im Mund ausgewechselt worden und mit fünf Stichen genäht worden. „Ihm geht es besser, er hat schon wieder ein Training absolviert und war auch am Mittwoch beim Beobachten des Gegners in Waldkraiburg dabei“, so Binder über Grafetstetter.
Der Peterskirchner Kapitän und der Abteilungsboss beschreiben den morgigen Gegner so: „Eine Mannschaft mit einem super Torwart (Thomas Wimmer), die kompakt steht und sehr zweikampfstark ist. Aber am Beispiel Waldkraiburg hat man auch gesehen, dass die Nußdorfer sicher nicht unschlagbar sind.“
Zum ersten Mal kommt es in der Bezirksliga am heutigen Freitag um 19.30 Uhr zum Derby zwischen den beiden „Reserven“ des TSV 1860 Rosenheim und des SB/DJK Rosenheim – und das nur drei Tage nach dem Stadtderby der beiden „ersten Garnituren“ im Toto-Pokal (da gewann 1860 mit 5:1).
Nach vier Pleiten in Folge möchte der FC Hammerau morgen um 15 Uhr beim Gastspiel in Kolbermoor in die Erfolgsspur zurückkehren. Man kann der Truppe von Coach Hermann Reiter das Bemühen und den Siegeswillen nicht absprechen. Doch während noch zu Beginn der Saison viele Pässe und Vorlagen ankamen, macht der „Club“ zurzeit viele leichtsinnige Ballverluste.
Die Gastgeber, die 2007 gemeinsam mit dem FC Hammerau den Aufstieg in die Bezirksliga feierten, sind zwar am Mittwoch aus dem Toto-Pokal ausgeschieden (0:7 gegen Wacker Burghausen), doch ihr jüngster Liga-Auftritt (2:2 in Waldkraiburg) kann sich durchaus sehen lassen. Sei noch erwähnt, dass Hammeraus etatmäßiger Torhüter Michael Sobotta nach seiner roten Karte in Perach noch ein weiteres Spiel zuschauen muss. FC-Vorstand Martin Strobl: „Das Urteil des Sportgerichts ist soweit in Ordnung – die rote Karte an sich aber war aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt.“
Die weiteren Begegnungen des Wochenendes lauten ESV Traunstein – SK Srbija München (Samstag, 15 Uhr, siehe extra Vorschau) und FC Perach – SV Ostermünchen (Sonntag, 15 Uhr).
In der Torschützenliste hat Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), der gegen Perach seine „Kisten“ zehn bis zwölf machte, zum Ostermünchner Goalgetter Hannes Schaal aufgeschlossen. Platz drei teilen sich Matthias Hertreiter (TSV Ampfing) und Nico Böttger (FC Bischofswiesen) mit jeweils zehn „Buden“.  cs

 

 

 

 

15. September 2008

 

Peterskirchen nimmt Revanche

6:1-Kantersieg gegen den FC Perach – Berndl trifft 3 Mal

 

Der TSV Peterskirchen hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Truppe von Herbert Sickinger besiegte in einem sehr guten Bezirksligaspiel den FC Perach mit 6:1 und nahm für die 1:4-Niederlage aus dem Vorjahr erfolgreich Revanche. Garant für den Sieg war wieder einmal die Offensivabteilung des TSV, die nun nach 9 Spielen schon 35 Treffer fabrizierte.

 Doch lange Zeit sah es nicht nach einem hohen Sieg der Gastgeber aus. Perach hielt das Spiel bis zur 80.Minute offen, ehe Peterskirchen das Tempo noch mal erhöhte und die Gäste endgültig bezwang.

„In so ein Spiel kommst du nur über den Kampf hinein“, betonte Spielertrainer Herbert Sickinger vor dem Anpfiff des mit Spannung erwarteten Spiels.

Gegen die bis dato punktgleichen Gäste aus dem Holzland erwischte Peterskirchen einen Auftakt nach Maß. Nachdem Lukas Berndl im ersten Anlauf nach an Perachs Schlussmann Bernd Edtbauer scheiterte, machte er es beim zweiten Mal besser. Der ehemalige Schnaitseer tauchte nach Zuckerpass von Thilo Mösmang alleine vor Edtbauer auf und verwandelte per Flachschuss ins linke Eck (7.).

Danach musste Peterskirchen, wie schon desöfteren in dieser Saison, verletzungsbedingt früh auswechseln. Kapitän Rainer Grafetstetter musste nach einem Zusammenprall mit Edtbauer mit blutendem Mund ausgewechselt werden, Edtbauer konnte mit „Turban“ weiterspielen.

Peterskirchen nahm das hohe Tempo der Anfangsviertelstunde in der Folgezeit heraus und verhalf den Gästen somit, ins Spiel zu kommen. Perach wurde nun besser und erspielte sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Stefan Mühlthaler und Michael Sterr konnten Mitte der ersten Halbzeit beinahe ausgleichen, doch beide Male verhinderte Sickinger persönlich schlimmeres.

In der Offensive der Gastgeber tat sich bis zur 45.Minute herzlich wenig, doch dann kam der Auftritt von Mösmang und Dominik Schlögl. Mösmang setzte sich gegen 3 Gegenspieler durch und bediente Schlögl mustergültig, ehe dieser per Direktabnahme Edtbauer keine Chance ließ (45.).

Nach der Halbzeit hätte Mösmang seine tolle Leistung mit seinem ersten Treffer krönen können, doch Perachs Nummer Eins behielt im direkten Duell die Oberhand.

Perach hingegen hätte durch Marc Freibuchner noch einmal näher rankommen können, doch Christian Wimpersinger reagierte glänzend.

In der 60. Minute sorgte Berndl für die womögliche Vorentscheidung. Nach einem Peracher Abwehrfehler tauchte die „Tormaschine“ des TSV alleine vor dem Tor auf und verwandelte per 30m-Lupfer mit Hilfe des Innenpfostens. Ein Traumtor!

Nach dem erneuten Treffer zog sich Peterskirchen aber wieder zurück und Perach kam doch noch zum Anschlusstreffer. Schiedsrichter Martin Weidner (TSV 1860 Rosenheim) sprach Perach einen Elfmeter zu, den Timo Nagy eiskalt verwandelte (68.).

Perach baute nun erheblich Druck auf und kam sogar beinahe zum zweiten Treffer, doch Wimpersinger war wieder zur Stelle und konnte den Schuss von Mühlthaler parieren.

In der 80. Minute machte Peterskirchen jedoch alles klar. Wieder war es Schlögl, der sich den Ball auf der linken Seite erkämpfte. Seine Hereingabe fand den Weg zu Berndl, der mit seinem dritten Treffer das Spiel endgültig entschied. 12 Treffer in 9 Spielen lautet nun seine schon fast beängstigende Bezirksligabilanz.

Nur 1 Minute später tat sich wiederum Schlögl als Vorbereiter hervor. Seine Ecke landete bei Martin Mayer, der per Kopfball auf 5:1 erhöhen konnte.

Die Gegenwehr von Perach war nun endgültig gebrochen und das Debakel nahm seinen Lauf.

Der überragende Mösmang konnte sich in der Schlussminute doch noch in die Torschützenliste eintragen. Sein 20m-Schuss war für Edtbauer nicht zu halten und so wurde das halbe Dutzend doch noch voll gemacht.Peterskirchen erzielte somit schon in 4 von 9 Spielen mindestens 6 Treffer und ist somit die Torfabrik der Liga.

Nächste Woche bekommen sie es aber mit dem SV Nußdorf zu tun, bei dem sie in ihrer 7-jährigen Bezirksligazugehörigkeit noch nie gewinnen konnten.

mo

Vor dem Spiel wurden vom Raiffeisenverband Salzburg neue Trikots in den Vereinsfarben gelb-blau gespendet.

Übergabe durch Diplombankbetriebswirt Konrad Brand, Leiter des Vertriebsmanagements im Raiffeisenverband Salzburg

Ganz links: Abteilungsleiter Fußball TSV Peterskirchen Reinhard Binder, daneben Konrad Brand (Diplombankbetriebswirt, Leiter des Vertriebsmanagements im Raiffeisenverband Salzburg) und Spielertrainer Herbert Sickinger, ganz rechts Co-Trainer Peter Kaltenhauser.

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TSV Heiligkreuz 3:3

 

Der TSV Peterskirchen hat sich gegen den vermeintlichen Lieblingstreffer TSV Heiligkreuz einen Punkt erkämpft. Nachdem die Mannschaft von Sepp Hellmeier nach 50 Minuten schon 0:3 hintengelegen hatte, erkämpften sie sich in der Schlussphase ein 3:3.

In der ersten Halbzeit machte Heiligkreuz das Spiel, Peterskirchen hatte mit dem Spiel weitestgehend gar nichts zu tun. So erzielten Karl Würzinger und Alex Berndlmaier die verdienten Tore für die Gäste.

Kurz nach der Halbzeit erzielte Frank Deppner das 3:0 und sorgte somit für die vermeintliche Vorentscheidung. Peterskirchen jedoch kam durch den Kampf wieder ins Spiel, übernahm nun das Kommando und erzielte die Anschlusstreffer. Erich Künzner und Christoph Kaltenhauser brachten den Gastgeber mit Traumtoren wieder heran. Künzner, der Ex-Heiligkeuzer Thomas Holzner und Martin Vorsamer hatten den Ausgleich in der Folgezeit auf dem Fuß, doch leider scheiterte man immer am zu ungenauen Abschluss.

Vorsamer war es dann schließlich, der in der 85.Minute den Ausgleich erzielte und für großen Jubel im Lager der Peterskirchner sorgte.

Die Schlussphase war noch mal nichts für schwache Nerven. Heiligkreuz scheiterte innerhalb von Sekunden an Schlussmann Christian Schuhböck und am Innenpfosten, ehe Künzner im direkten Gegenzug alleine vorm Heiligkreuzer Tor auftauchte und verzog. Somit blieb es beim Unentschieden, das sich für Heiligkreuz nach einer 3:0-Führung wahrscheinlich wie eine Niederlage anfühlen wird. Peterskirchen jedoch wird mit dem Punktgewinn zufrieden sein und den Schwung der zweiten Halbzeit womöglich auf die nächsten Spiele gegen Polling und Kirchweidach 2 übertragen können.        

mo

 

 

12. September 2008

 

TSV Peterskirchen begrüßt morgen um 18 Uhr den FC Perach:

 

Duell der punktgleichen Tabellennachbarn

 

Binder: „Endlich mal wieder von Anfang an Druck machen“

 

Zu einem Duell zweier punktgleicher Tabellennachbarn der Fußball-Bezirksliga Ost kommt es am morgigen Samstag um 18 Uhr beim TSV Peterskirchen, wenn die Elf von Aktivcoach Herbert Sickinger den FC Perach zu Gast hat. Geleitet wird die Partie von Martin Weidner vom TSV 1860 Rosenheim, der nicht nur als hervorragender Schiedsrichter bekannt ist, sondern auch als Herausgeber der Fußball-Fachzeitschrift „Beinschuss regional“.

Gegen Weidners Verein – genauer gesagt die zweite Garnitur der Sechziger – haben die Peterskirchner zuletzt nur in den letzten 30 Minuten sehr gut gespielt, was Abteilungsleiter Reinhard Binder letztlich doch zu wenig war. „Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass sie endlich mal wieder von der ersten Minute an richtig Druck macht. Mit der abwartenden Spielweise hatten wir zuletzt keinen Erfolg.“
Drei Mal in Folge blieben die Peterskirchner sieglos (0:2 in Ampfing, 1:2 gegen ESV Traunstein, 2:2 bei 1860 Rosenheim 2), so dass Binder Klartext redet: „Gegen Perach ist mal wieder ein Dreier fällig!“ Allerdings haben die Schützlinge von FC-Trainer Karl-Heinz Fenk die letzten drei Begegnungen (2:2 gegen Nußdorf/Inn, 3:2 in Kolbermoor, 3:1 gegen Hammerau) ohne Niederlage überstanden uns scheinen einer wesentlich besseren Endplatzierung entgegen zu streben als in der vergangenen Saison. Zur Erinnerung: Erst durch einen spektakulären Last-Minute-Sieg im letzten Punktspiel beim späteren Titelträger 1. FC Traunstein (2:1) wurde der Ligaverbleib fixiert. Die Hafner-Elf musste deshalb in einen Stichkampf um die Meisterschaft gegen Ampfing (2:1 nach Verlängerung in Peterskirchen).
Aber das ist alles Schnee von gestern, die volle Konzentration des Sickinger-Teams gilt dem morgigen Heim-Match gegen die nur einen Rang schlechter postierten Gäste, die sogar eine Begegnung weniger ausgetragen haben als der TSV. Sickinger muss dabei auf den früheren Obinger Matthias Asböck (fehlt wohl wegen seines Muskelfaserrisses einige Wochen) verzichten, ansonsten dürften alle Mann an Bord sein. „Die Peracher sind – nicht zuletzt dank Rückkehrer Bernd Antholzner – eine gute Mannschaft und ich hoffe, dass sie auch einige Zuschauer mitbringen werden“, sagte „Tago“ Binder, der im Gruppe-Inn-Derby mit einer Kulisse von etwa 250 Besuchern rechnet. Und natürlich mit drei Punkten!  cs

 

 

 

8. September 2008

 

 

Peterskirchen verdient sich einen Punkt

2:2 – Unentschieden in Rosenheim – Irl gleicht spät aus

 

Der TSV Peterskirchen hat mit viel Moral die dritte Niederlage in Folge verhindert. Die Mannschaft um Spielertrainer Herbert Sickinger lag bei der Reserve des TSV 1860 Rosenheim schon 0:2 zurück, ehe man in der zweiten Halbzeit den Kampf annahm und verdient den späten Ausgleichstreffer erzielte. Doch wie auch schon beim letzten Auswärtsspiel in Ampfing (0:2) blieb der TSV vom Verletzungspech verfolgt.

Vor dem Spiel sah beim TSV Peterskirchen noch alles gut aus. Herbert Sickinger hatte bis auf Thilo Mösmang (Urlaub) alle Mann zur Verfügung und konnte somit aus dem Vollen schöpfen. Doch wie schon gegen Ampfing musste der Peterskirchner Aktivcoach bereits nach 20 Minuten 2 verletzungsbedingte Wechsel ausführen. Wiederum Matthias Asböck (Verdacht auf Muskelfaserriss) und Spielmacher Michael Wengler (Atemprobleme) mussten das Feld frühzeitig verlassen und wurden durch die eingewechselten Martin Mayer und Hans Irl ersetzt.

Die Landesliga-Reserve Rosenheims, die vom Ex-Altenmarkter Christian Fleißner betreut wird, zeigte nach 2 Siegen in Folge aufsteigende Form und behielt den Trend auch in der ersten Hälfte bei. Die technisch starken Rosenheimer profitierten natürlich von der ständigen Umstellung in der Peterskirchner Mannschaft, die wegen der frühen Wechsel wieder nicht ihr erfolgreiches 4-5-1 umsetzen konnten. Rosenheim machte das Spiel und ging nach knapp 20 Minuten in Führung. Nach einer Freistoßflanke von links war Thomas Masberg, der nach langer Verletzung wieder zum Einsatz kam, mit der Brust zur Stelle und erzielte, unhaltbar für Peterskirchens Christian Wimpersinger, das verdiente 1:0.

 Nach dem Führungstreffer nahmen sich die Hausherren keineswegs zurück, sondern drängten auf den zweiten Treffer. In der 35.Minute war es dann schließlich so weit, als Georg Schischkin aus 18 Metern den Ball per Gewaltschuss im Tor der Gäste unterbringen konnte.

In der zweiten Halbzeit hingegen änderte sich das Bild schlagartig. Sickinger muss in der Pause die richtigen Worte gewählt haben, denn Peterskirchen versuchte nun, gegen die technisch versierten Rosenheimer über den Kampf ins Spiel zu kommen und somit das Spiel an sich zu reißen. Davor jedoch stand Wimpersinger noch einmal im Mittelpunkt, als er gegen Masberg glänzend parierte.

In der letzten halben Stunde bestimmte jedoch Peterskirchen das Geschehen auf dem Platz. Nachdem Rainer Grafetstetter zuvor noch ein Elfmeter verwehrt wurde, brachte Peterskirchen eine weitere Standardsituation zurück ins Spiel. Dominik Schlögls Freistoß landete auf dem Kopf von Lukas Berndl, der mit seinem 9.Saisontreffer die Hoffnungen der Gäste am Leben erhalten konnte (65.).

Peterskirchens Stärken machten sich in dieser Phase des Spiels bemerkbar. Angeführt von Kapitän Grafetstetter gewann man die wichtigsten Zweikämpfe im Mittelfeld und konnte somit mehr Druck auf die Rosenheimer Hintermannschaft ausüben. Doch es dauerte bis zur 85.Spielminute, ehe der Peterskirchner Anhang Grund zum Jubeln hatte. Eine Co-Produktion der „Joker“ Martin Mayer und Hans Irl sorgte für den späten, aber nicht unverdienten Ausgleich der Gäste. Mayers Flanke fand seinen Weg zu Irl, der wiederum per Kopf aus kurzer Distanz zur Stelle war und den zweiten Treffer der Gäste markierte. Irl scheint Rosenheim zu liegen, denn es war bereits sein 5.Tor im 3.Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Desweiteren sorgte Irl für den 2222.Treffer eines „Erste“- Spielers im Dress des TSV Peterskirchen.

Beide Serien waren nach dem Spiel somit passé. Peterskirchen konnte nach zwei Nullnummern wieder einen Punkt einfahren, wohingegen sich die Landesliga-Reserve nach 2 Dreiern wieder mit einem Punkt begnügen musste.

Nächste Woche gilt es für Peterskirchen, den Aufwärtstrend weiter zu führen. Gegner ist dann der FC Perach, mit dem der TSV am Sa, 18 Uhr, die Klingen kreuzen wird.

mo

 

 

 

1. September 2008

 

Peterskirchen beim Fleißner-Team

 

Anstoß heute um 19.30 Uhr – Hammerau muss morgen in Perach ran – VfL in Bischofswiesen

 

Verrückte Fußball-Bezirksliga Ost! Dass der SK Srbija München eine Woche nach der 0:15-Schmach in Bischofswiesen den ESV Freilassing mit 2:0 besiegen würde, hätte wohl kaum einer gedacht. „Unverdient war unser erster Saisonsieg sicher nicht, obwohl auch Freilassing einige gute Chancen hatte“, sagte Srbija-Manager Zlatko Merdzanic, der nun auch im Derby beim SC München (Sonntag, 13.30 Uhr) auf ein Erfolgserlebnis hofft.

Auch der TSV Grafing möchte nachlegen. Nach dem 3:0-Erfolg über den FC Bischofswiesen, will die Hoffmann/Max-Crew am morgigen Samstag (16 Uhr) beim neuen Laternenträger ESV Freilassing den nächsten Club aus dem Berchtesgadener Land „rupfen“ (siehe auch extra Vorschau).
Im Blickpunkt des Wochenendes stehen aber vor allem zwei Duelle so genannter Top-6-Mannschaften der Liga: Dabei erwartet Spitzenreiter TSV Ampfing, der ja nur noch einen Punkt Vorsprung aufweist, am Samstag um 14.30 Uhr den starken Neuling SB/DJK Rosenheim 2, bei dem man gespannt sein darf, wie er seine erste Bezirksliga-Niederlage (2:3 gegen SC München) weggesteckt hat. Und im Traunsteiner Stadion am Viadukt kreuzen am Samstag um 15 Uhr der gastgebende ESV – seit 16 Monaten zu Hause ungeschlagen – und der SV Ostermünchen zu einem weiteren Schlager die Klingen (siehe auch extra Vorschau).
Bereits am heutigen Freitag um 19.30 Uhr begrüßt der aufstrebende TSV 1860 Rosenheim 2 (zuletzt zwei Siege en suite) im Jahnstadion den zuletzt etwas schwächelnden TSV Peterskirchen (zuletzt zwei Niederlagen in Folge). „Wir spielen wieder ein 4-5-1-System, nachdem es zuletzt mit dem 4-4-2-System zwei Mal nicht geklappt hat“, erklärte Gäste-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der bis auf eine Ausnahme alle Mann an Bord meldet: Thilo Mösmang (Neuzugang vom TSV Bad Endorf) fehlt wegen Urlaubs, ist aber am 13. September in der Heimvorstellung gegen den FC Perach wieder dabei.
„Wir fahren nach Rosenheim, um zu gewinnen, die Sechziger sind trotz ihrer technischen und spielerischen Stärke unser Lieblingsgegner“, redet Peter Kaltenhauser Klartext, „in der letzten halben Stunde gegen den ESV Traunstein haben wir uns schon deutlich gesteigert. Daran müssen wir anknüpfen.“
Auch bei den Rosenheimern ist der Optimismus wieder da. „Wir wollen unsere kleine Serie unbedingt fortsetzen, um endlich von den Abstiegsplätzen wegzukommen“, fordert 1860-2-Coach Christian Fleißner, der in der ersten Halbzeit in Hammerau erstmals von einer „Leistung ohne Fehl und Tadel“ sprach.
Im personellen Bereich wird sich bei der Landesliga-Reserve nicht viel verändern. Wie bereits in Hammerau werden auch diesmal wieder die A-Junioren das Gros des Teams stellen, da mit Robert Egginger, Philipp Stachler, Simon Perr und Ibrahim Aydemir nach wie vor wichtige Spieler fehlen. Zu rechnen ist dagegen mit dem Einsatz des Ex-Traunwalchners Thomas Masberg, der langsam wieder in Tritt kommt.
Eine knifflige Auswärtsprüfung steht für den FC Hammerau auf dem Plan: Das Ensemble von Trainer Hermann Reiter gastiert am Samstag um 15 Uhr beim FC Perach. Um nicht Gefahr zu laufen, ins Niemandsland der Tabelle abzurutschen, sollte der „Club“ zumindest einen Punkt bei der Fenk-Crew entführen. Zuletzt verschliefen die Hammerauer gegen 1860 2 die erste Spielhälfte. Erst nach dem Rückstand und einer Trainer-Standpauke hat man den Ernst der Situation erkennt – doch da war es schon zu spät.
Wichtig wäre nun, dass bei den Hammerauern im Angriff der Knoten platzt und die Ladehemmung abgelegt wird. Man braucht derzeit einfach zu viele Chancen. Wenn man aus wenigen Metern Torentfernung nicht erfolgreich abschließen kann, ist das nicht immer fehlendes Glück, auch wenn Latte oder Pfosten getroffen werden.
Hermann Reiter hat nach dem 0:2 gegen 1860 Rosenheim 2 die Schwachstellen angesprochen und betont, dass in Perach und dann zu Hause gegen den SV Nußdorf/Inn sehr wichtige, richtungsweisende Spiele anstehen. Auch die Hammerauer Fans wissen, dass die Mannschaft genug Qualität hat, um wieder die Kurve zu kriegen. Der Fanclub wird das Team erneut begleiten und für moralische Rückendeckung sorgen.
Der FC Bischofswiesen erwartet am Samstag um 16 Uhr im Riedherrn-Stadion mit dem VfL Waldkraiburg einen Gegner, der wohl nur schwer zu besiegen sein dürfte. Die Gäste kommen bestens erholt ins Berchtesgadener Land, nachdem sie am vergangenen Wochenende pausiert haben und ihre Kräfte schonen konnten. „Ich hoffe, dass unsere Jungs hochmotiviert ins Spiel gehen“, so VfL-Pressesprecher Rupert Feuerlein. Verlegt auf Mittwoch, 24. September (19.30 Uhr), wurde das Heim-Derby des SV Nußdorf/Inn gegen den SV/DJK Kolbermoor.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost hat Hannes Schaal (Ostermünchen/jetzt 11 Treffer) mit seinem Dreierpack beim 3:2-Sieg gegen den TSV Ampfing den Peterskirchner Lukas Berndl (9) auf Rang zwei verwiesen. Dritter ist derzeit der Ampfinger Matthias Hertreiter (8).  cs

 

 

1. September 2008

 

 

Glücklicher Sieg für Traunstein

1:2-Auswärtserfolg bei Peterskirchen – Habl Matchwinner

 

Der ESV Traunstein hat sich mit einem glücklichen Sieg im Spitzenfeld der Bezirksliga Ost festgesetzt. Im Landkreisderby beim TSV Peterskirchen hatten sie in einer hektischen Schlussphase das nötige Quäntchen Glück, um durch Uli Habl den Siegestreffer zu erzielen und somit 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

„Das war wieder mal eine sehr unglückliche Niederlage für uns“, sagte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach dem Schlusspfiff. „Einen Punkt hätten wir aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit mindestens verdient gehabt“, so Kaltenhauser weiter. Beide Mannschaften konnten bis auf wenige Ausnahmen ihre Wunschformation auf den Platz schicken. Auf Seiten Peterskirchens konnte man glücklich sein, dass sowohl Kapitän Rainer Grafetstetter, der sich im letzten Spiel in Ampfing nur eine leichte Handverletzung zuzog, als auch Flügelflitzer Matthias Asböck  wieder zur Verfügung standen. Michael Wengler und Sepp Obergröbner waren ebenso wieder einsatzbereit und konnten von Anfang an auflaufen. Lediglich Dominik Schlögl hatte seine Verletzung noch nicht ganz auskuriert und musste deswegen erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Das Spiel begann vor 280 derbyhungrigen Zuschauern ruhig. Beide Mannschaften tasteten sich ab und neutralisierten sich weitestgehend auf dem Platz. Lediglich eine Großchance stand nach 30 Minuten zu Buche, als Gästecoach Uli Habl eine gefährliche Freistoßflanke aufs Tor zog und Peterskirchens Nummer 1 Christian Wimpersinger mit Hilfe der Latte und des Pfostens klären konnte.

Auf der anderen Seite tat sich in der ersten halben Stunde eher wenig. Lediglich Peterskirchens stärkster Stürmer Lukas Berndl ließ zwei Mal seine Torgefährlichkeit aufblitzen. Ansonsten aber kam der Peterskirchner Offensivzug nicht wirklich ins Rollen.

Nach 30 Minuten wurde das Derby besser und beide Mannschaften erspielten sich mehrere gute Chancen. Die beste Gelegenheit erspielte sich die Heimmannschaft, als zuerst Rainer Grafetstetter per Kopfball an Traunsteins Ersatzkeeper Hermann Mitterer und danach Spielertrainer Herbert Sickinger an mehreren Traunsteiner Beinen scheiterte.

Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann jedoch der etwas glückliche Führungstreffer für die Gäste aus Traunstein. Habls 30m-Schuss wurde von Sickinger so unglücklich abgefälscht, dass der Ball per Bogenlampe, über Wimpersinger hinweg, den Weg ins Tor fand (45.).

Nach der Pause nahm Peterskirchen zwar das Heft in die Hand und begann ihr schnelles Offensivspiel aufzubauen, konnte sich aber trotzdem keine nennenswerten Chancen erarbeiten.  Traunstein hingegen zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und versuchte, den Peterskirchen möglichst wenig Raum für ihr trickreiches Kombinationsspiel zu lassen, was ihnen bis kurz vor Ende der Partie auch weitestgehend gelang.

Nach 80 Minuten fiel dann aber endlich der verdiente Peterskirchner Ausgleich. War es zuvor noch Michael Wengler, der an Mitterer scheiterte, so machte es Martin Mayer bei der anschließenden Ecke besser, als er das runde Leder per abgefälschtem Kopfball im Tor der Gäste unterbrachte.

Schiedsrichter Josef Ramsl (SC Frasdorf) leitete kurz darauf die hektische Schlussphase des Spiels ein, als er innerhalb von nur 1 Minute gleich zwei Spieler vorzeitig zum Duschen schickte. Zuerst erwischte es den verdutzten Michael Wengler, der per Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde, und nur 60 Sekunden später pfiff Ramsl einen Überzahlkonter der Peterskirchner zurück, um Traunsteins Dominik Hausner ebenso mit Gelb-Rot des Platzes zu verweisen.

Als sich dann die meisten Zuschauer schon mit einem Unentschieden zufrieden gaben, war es schließlich Habl, der für seine Mannschaft zum Helden avancierte. Sein Schuss aus knapp 25 Metern schlug hinter Wimpersinger, der bei diesem Treffer etwas unglücklich aussah, im Netz der Heimmannschaft ein (86.).

Peterskirchen warf in den letzten Minuten nochmal alles nach vorne, um wenigstens einen Punkt in Peterskirchen zu halten, doch sowohl der Ausgleichstreffer als auch ein Elfmeterpfiff, der vertretbar gewesen wäre, blieb ihnen verwehrt. Somit mussten sie die zweite Niederlage in Folge einstecken, wohingegen die Eisenbahner nach diesem glücklichen Sieg weiterhin auf der Erfolgswelle schwimmen.

mo

 

 

Peterskirchen 2 – SVL Tacherting 0:5

 

Die Reserve des TSV Peterskirchen musste im Gemeindederby gegen den SV Linde Tacherting eine deftige Klatsche einstecken. In einem weitestgehend einseitigen Spiel siegte Tacherting zum Schluss völlig verdient mit 5:0.

Tacherting begann forsch und hätte nach 5 Minuten schon in Führung gehen können, doch sowohl Sebastian Wildmann als auch seine Mitspieler Robert Huber und Toni Schwendl scheiterten am gut reagierenden Christian Schuhböck oder am Pfosten.

Nach 14 Minuten schlug es jedoch zum ersten Mal im Kasten Schuhböcks ein, als sich Huber gegen 6 Spieler Peterskirchens durchsetzte und seine Hereingabe von Alexander Randlinger verwandelt wurde.

Auf Peterskirchner Seite hatten Martin Mayer und Erich Künzner die besten Chancen, doch der Torabschluss war in beiden Fällen zu ungenau.

In der Folgezeit hätte Tacherting mehrere Male erhöhen können, doch entweder parierte Schuhböck glänzend oder Korbinian Mayer stand auf der Torlinie und klärte im letzten Moment. Mit dem Pausenpfiff aber traf Schwendl per strammen Rechtsschuss zum verdienten 2:0.

In der zweiten Halbzeit machte Tacherting so weiter, wie es aufgehört hatte. Dieses Mal war es Rene Hettich, der vor Schuhböck die Nerven bewahrte und zum vorentscheidenden 3:0 traf.

Künzner hätte auf der anderen Seite noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch sein Schuss war sichere Beute für Tachertings Michael Grundner.

In der Schlussphase konnte Tacherting sogar noch Treffer 4 und 5 gegen geschlagene Peterskirchner erzielen. Zuerst war es der eingewechselte Stefan Berndt, der aus 20 Metern einnetzte und kurz vor dem Abpfiff wiederum Randlinger, der Schuhböck per Flachschuss überwand.

Somit steht Tacherting auch weiterhin an der Spitze, Peterskirchen hingegen bleibt weiterhin im Tabellenkeller hängen.

mo

 

 

 

29.August 2008

 

TSV Peterskirchen leicht vorne

 

Derby-Statistik vor ESV-Spiel: Sickinger & Co gewannen drei, Eisenbahner „nur“ zwei Duelle

 

Zwei Teams, die sich schon immer heiße und teilsweise auch technisch ansprechende Duelle geliefert haben, kreuzen am morgigen Samstag (18 Uhr) im Derby der Fußball-Bezirksliga Ost die Klingen, wenn der TSV Peterskirchen den hervorragend gestarteten Aufsteiger ESV Traunstein zu Gast hat. Im Lager der Hausherren hat man jedenfalls gehörigen Respekt vor der Uli-Habl-Truppe.

„Würde der ESV sein Nachholspiel gegen den SV Nußdorf/Inn gewinnen, wäre er in der aktuellen Tabelle Zweiter – das sagt schon einiges aus“, betont Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der dennoch auf den dritten Heim-Dreier der laufenden Saison und damit auf den Ausbau der ohnehin nicht schlechten Heimbilanz (2-0-1) hofft.
Allerdings müssen die Peterskirchner mit hoher Wahrscheinlichkeit Dominik Schlögl ersetzen, und auch hinter dem aktiven Einsatz von Spielertrainer Herbert Sickinger steht noch ein dickes Fragezeichen. „Am Mittwoch konnte er wenigstens schon wieder schmerzfrei 100 Meter gehen. So wie ich den Herbert kenne, wird er schon auf die Zähne beißen und auflaufen“, glaubt Peter Kaltenhauser. Fit werden dürfte auf Peterskirchner Seite auch der Ex-Obinger Matthias Asböck, der ja – wie Schlögl – beim Schlagerspiel in Ampfing (0:2) schon nach einer knappen halben Stunde die Segel streichen musste. Außerdem positiv: Seppi Obergröbner ist wieder aus dem Urlaub zurück und brennt auf seinen Einsatz.
Kaltenhauser hat vor allem deshalb Respekt vor den Eisenbahnern, „weil das eine Mannschaft ist, die die Bälle nicht planlos nach vorne drischt. Der ESV ist spielstark, steht gut in der Abwehr und versucht im Mittelfeld zu kombinieren“, beschreibt der Peterskirchner Co-Trainer die Vorzüge des Neulings.
Bei den Gästen wird wieder der zuletzt tadellos haltende Hermann Mitterer den Kasten hüten, da Christian Huber weiterhin gesperrt ist. Nicht zur Verfügung steht Sebastian Schallinger, der sich am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg über den FC Hammerau bei einer Rettungstat im eigenen „Sechzehner“ einen Muskelfaserriss zuzog. Wer für ihn in die Startformation rückt, wollte ESV-Spielertrainer Uli Habl vor dem Abschlusstraining noch nicht bekannt geben.
„Aber sonst ändert sich nicht viel an unserer Aufstellung“,l so ESV-Abteilungsleiter Dieter Zorn, der fordert, „dass sich unsere Jungs diesmal möglichst keine unnötige Schwächephase wie zuletzt in der ersten Viertelstunde nach der Pause gegen Hammerau erlauben. Denn das könnte gegen einen starken Gegner wie Peterskirchen ins Auge gehen.“
Sechs Mal standen sich die beiden Lokalrivalen bislang in der Bezirksliga Ost gegenüber. Und die Bilanz ist fast ausgeglichen: In der ersten Bezirksliga-Saison der ESV-Vereinsgeschichte (2004/05) gewannen die Peterskirchner beide Matches (2:1 zu Hause, 4:1 auswärts), in der Saison 2005/06 entschied der ESV beide Derbys für sich (1:0 zu Hause und 4:2 auswärts). Lediglich in der Spielzeit 2006/07 schnitten die Peterskirchner etwas besser ab, denn damals ließen sie dem 0:0 im Stadion am Viadukt einen 3:0-Heimsieg folgen.
„Aber das war in unserer Abstiegs-Saison – und die haben wir fast schon wieder aus den Köpfen verdrängt“, schmunzelt Dieter Zorn, zumal es heuer in der Tat wesentlich besser zu laufen scheint als vor zwei Jahren.
„Wir hoffen auf viele Zuschauer, 300 aufwärts erwarten wir uns schon – das Wetter dürfte ja passen“, meinte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der vor der Saison wohl auch nicht unbedingt geglaubt hätte, dass sich in diesem Match der Rangdritte (TSV) und der Tabellensechste (ESV) zu einem hochinteressanten Verfolgerduell gegenüber stehen.  cs

 


Das Vorspiel um 15:45 Uhr bestreitet die II. Mannschaft des TSV gegen SVL Tacherting


 

 

 

30.August 2008

 

Fußball-A-Klasse 5

TSV Peterskirchen II – TuS Garching 2:1

 

Einen hartumkämpften ersten Saisonsieg landete die Bezirksliga-Reserve des TSV Peterskirchen beim Nachholspiel gegen den TuS Garching, nachdem das ursprünglich am 22. August angesetzte Match wegen Starkregens nicht angepfiffen werden konnte.

Die Heimischen, bis auf die in der 1. Mannschaft eingesetzten Akteure Helmut Schmidinger, Roy Küther und Martin Mayer endlich in Bestbesetzung antretend, begannen diszipliniert. Da aber auch die Gäste aus der Alz couragiert auftraten, kam eine kampfbetonte Partie zustande, die in der ersten Hälfte wenig Torszenen sah. In Hälfte zwei wurde die Chancen zwingender und es fielen auch die Tore. Eine Co-Produktion der Kaltenhauser-Youngsters (Flanke Christoph auf Alex) brachte in der 66. Minute per Kopf die Führung. Die Truppe um Garchings Coach Dieter Richter gab aber nicht auf und kam durch einen zweifelhaften Elfmeter in der 79. Minute durch Manuel Moll zum Ausgleich. Wie sehr der Sieg am seidenen Faden hing zeigte die Tatsache, dass die Gäste mit einem Freistoß in der 82. Minute das Dreieck anvisierten und auf der Gegenseite Jürgen Wengler mit einem 20-Meter-Freistoß in der 85. Minute den Sieg unter Dach und Fach brachte.

Rei.

 

 

 

 

 

25.August 2008

 

Peterskirchen verliert Spitzenspiel

0:2-Niederlage beim TSV Ampfing – Verletztenmisere für Peterskirchen

 

Der TSV Peterskirchen hat das Spitzenspiel der Bezirksliga Ost verdient verloren. Im Derby beim TSV Ampfing musste sich die Mannschaft von Herbert Sickinger vor 300 Zuschauern mit 0:2 geschlagen geben. Doch neben der Niederlage, die für Spielertrainer Sickinger „keinen Beinbruch“ bedeutet, mussten die Gäste weitere herbe Rückschläge verkraften.

 

„Die Niederlage ist eigentlich nicht so schlimm. Das wahre Dilemma sind die vielen Verletzten, die wir uns in diesem Spiel eingefangen haben“, stellte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser klar. Denn neben Sepp Obergröbner (Urlaub) und Michael Wengler (verletzt), die schon vor dem Anpfiff fehlten, musste Peterskirchen ab der Mitte der ersten Halbzeit auf seine derzeit stärksten Akteure, Matthias Asböck und Dominik Schlögl, verzichten. Beide Spieler mussten mit Oberschenkelverletzungen ausgewechselt werden. „Natürlich hoffen wir, dass beide Verletzungen nicht allzu schlimm sind und wir bald wieder auf Matthias und Dominik setzen können“, so Kaltenhauser weiter.

Schwerer hingegen hat es Kapitän Rainer Grafetstetter getroffen, der das Spielfeld nach einem Zusammenprall mit dem Ex-Peterskirchner und Jetzt-Ampfinger Florian Losbichler kurz vor Schluss verlassen und mit Verdacht auf Mittelhandbruch ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Hoffentlich hat Rainer da noch mal Glück gehabt. Aber nach dem heutigen Spiel ist fast unser komplettes Mittelfeld verletzt“, brachte es Vorstand Reinhard Reichgruber auf den Punkt.

Doch nun zum Spiel: Sickinger musste seine Mannschaft im Vergleich zum 7:0-Sieg gegen den SC München auf 2 Positionen umbauen. Für den verletzten Wengler begann erstmals seit mehr als 2 Jahren der wiedergenesene Helmut Schmidinger, Obergröbner wurde durch Youngster Roy Küther ersetzt.

Im Vergleich zu den letzten Partien begannen die Gäste jedoch nicht mit ihrem offensiven Tempofußball, sondern Ampfing nahm von Anfang an das Heft in die Hand und drängte die Gäste weit in die eigene Hälfte. Torchancen konnten sie sich anfangs jedoch nicht erarbeiten, da die Viererkette um Tobias Pastl Matthias Hertreiter&Co weitestgehend unter Kontrolle hatte. Mitte der ersten Halbzeit folgten jedoch 5 schwarze Minuten für die Gäste aus Peterskirchen. Nach einer Hereingabe von Alexander Naue konnte Wimpersinger, der auch in dieser Partie wieder ein starker Rückhalt der Mannschaft war, den Kopfball von Lukas Stamm noch abwehren, ehe Hertreiter stark nachsetzte und den Nachschuss flach ins rechte Eck verwandelte (20.). Kurze Zeit später musste Sickinger schon seine verletzte Flügelzange Asböck-Schlögl durch Martin Mayer und Hans Irl ersetzen.

Peterskirchen, torgefährlichste Mannschaft der Bezirksliga Ost, konnte gegen die bis dato beste Abwehr der Liga nicht seine bisherige Durchschlagskraft aufbauen. Lediglich ein Torversuch des Top-Torjägers Lukas Berndl stand auf Peterskirchens Seite zu Buche. Auf der anderen Seite versäumte es jedoch auch Ampfing, das Ergebnis höher zu gestalten. Sowohl Naue, der den Ball aus 5m nicht ins Tor brachte, als auch Hertreiter per Kopfball konnten die verdiente Führung der Heimmannschaft nicht ausbauen.

Trotz des Fehlens von 4 Leistungsträgern konnte Peterskirchen die zweite Halbzeit weitestgehend ausgeglichen gestalten. Das neu formierte Mittelfeld um Thilo Mösmang, Grafetstetter und den eingewechselten Christoph Kaltenhauser, der in Ampfing sein zweites Spiel für die „Erste“ bestritt, nahm nun die Zweikämpfe besser an und erarbeitete sich somit ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld. Ampfing glänzte hierbei über weite Strecken jedoch nicht wirklich und tat nur noch das Nötigste für das Spiel. Torchancen waren in dieser Zeit auf beiden Seiten Mangelware und so sorgte Schiedsrichter Sascha Ellmann (SV Vagen), der sich dem schlechten Wetter und dem Niveau des Spiels mit seiner Leistung über große Strecken anpasste, Mitte der zweiten Halbzeit für einen Paukenschlag. Auf Anweisen seines Linienrichters entschied er auf Foul von Pastl an Sven Harlander im Strafraum und somit auf Elfmeter. Ebenso wurde Pastl, der kurze Zeit vorher schon verwarnt worden war, frühzeitig mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt. Hertreiter nahm das Geschenk dankend an und verwandelte sicher und unhaltbar für Wimpersinger zum 0:2 (67.).

In der Folgezeit war es mehrmals wieder Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger, der das Ergebnis für Peterskirchen erträglich gestalten konnte. Mit starken Paraden gegen Losbichler, Zvonimir Glavas und den eingewechselten Bernhard Hausperger verhinderte er einen höheren Rückstand der Gäste. Sein Gegenüber Matthias Manghofer jedoch verbrachte einen weitestgehend arbeitsfreien Nachmittag im Isenstadion zu Ampfing.

Als zum Schluss auch noch Grafetstetter das Spiel verletzungsbedingt früher beenden musste, war der „Schwarze Samstag“ für Peterskirchen perfekt.

„Mehr war heute einfach nicht drin“, präzisierte Sickinger den Spielverlauf nach dem Abpfiff.

Trotz der Niederlage im Spitzenspiel belegt der TSV Peterskirchen hinter Ampfing den zweiten Platz. Im nächsten Spiel gegen den ESV Traunstein (Sa, 18 Uhr) heißt es nun, sich wieder auf seine Stärken zu besinnen und weitere Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

mo

 

 

 

Spitzenspiel in der Bezirksliga Ost:

22.August 2008


Bremst Ampfing Berndl und Co.?

 


Peterskirchen heute, 15.30 Uhr, beim Verfolger


Ampfing (sam). Schlagerspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost: Auf den TSV Peterskirchen wartet am heutigen Samstag, 15.30  Uhr, eine schwierige Aufgabe. Der Spitzenreiter muss beim Tabellen-Zweiten TSV Ampfing antreten. Beide Mannschaften haben in dieser Saison erst eine Niederlage hinnehmen müssen und stehen mit zwölf Zählern punktgleich an der Spitze – ein heißer Tanz ist also vorprogrammiert.
Während das gute Abschneiden der „Schweppermänner“ in den bisherigen Saisonspielen zu erwarten war, hat die Truppe von Herbert Sickinger bis dato gehörig überrascht. Der als Abstiegs-Kandidat in die Runde gegangene Tabellenführer hat seinen Gegner bisher das Fürchten gelehrt. Sage und schreibe fünf Tore erzielen die Peterskirchner im Schnitt pro Partie – alleine acht Mal hat bisher der Neuzugang vom TSV Schnaitsee, Lukas Berndl, eingenetzt. Auch Peter Kaltenhauser kann sich die tolle Form seiner Kicker nicht erklären. „Die Mannschaft spielt derzeit einfach wie aus einem Guss. Zuletzt gegen den SC München (7:0) hätten wir auch zehn Tore erzielen können“, wundert sich der Co-Trainer und fügt hinzu: „Wir haben einfach einen Lauf.“
Geht es nach den Ampfingern soll dieser Lauf bis spätestens heute gegen 17.15 Uhr beendet sein. Denn bei einem Sieg stünde die Truppe von Michael Kostner in der Tabelle wieder ganz oben. Allerdings haben die „Schweppermänner“ zuletzt nicht ihren besten Fußball geboten – beim TSV Hammerau setzte es eine 0:1-Niederlage. „Wir sind eigentlich nie so richtig ins Spiel gekommen“, meint Kostner rückblickend: „Da war von Anfang an der Wurm drin.“ Für die Elf um Kapitän Burim Djimschiti ist heute also Wiedergutmachung angesagt.

 

 

 

 

 

20.August 2008

 

Peterskirchen Tabellenführer

 

Sickinger-Elf besiegt den SC München mit 7:0 - 26 Tore in 5 Spielen

 

Der TSV Peterskirchen fährt am Samstag (Anstoss 15 Uhr) als Tabellenführer zum großen Schlager in der Fußball-Bezirksliga-Ost zum punktgleichen TSV Ampfing! Das derzeit blendend aufgelegte Ensemble von Aktiv-Coach Herbert Sickinger und „Co“ Peter Kaltenhauser jagte am Mittwoch-Abend beim 7:0 die völlig überforderten Gäste vom SC München förmlich aus dem Stadion. 150 begeisterte Zuschauer -sofern sie TSV-Anhänger waren - waren Augenzeugen einer famos aufspielenden Heim-Elf, die in allen Belangen überlegen war und mit schnellem und effektiven Spiel zu Torchancen und auch Toren kam.

Freilich war der Gast aus München nicht allzu stark und wird in dieser Verfassung auch bis zum Saisonschluss um den Abstieg spielen, dennoch ist es schon beeindruckend, mit welcher Fitness und Spielfreude die TSV-ler derzeit agieren. „Eine wahre Freude, das anzusehen“, schwärmte nicht nur TSV-Funktionär Fritz Picherer. Ein großes Plus ist sicherlich die Riesenstimmung in der Truppe und die Ausgeglichenheit und Torgefährlichkeit eines jeden einzelnen Akteurs. Das dokumentiert allein die Tatsache, dass sich sechs verschiedene Schützen die Tore teilten. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten jedoch noch die beiden Außen Dominik Schlögl und Matthias Asböck heraus, die zu keiner Phase des Spiels von ihren Gegenspielern gehalten werden konnten.

„Wir hatten schon vor dem Spiel die Hosen voll, so kann man nicht auftreten“, übte SC-Akteur Christian Bullert Selbstkritik.

Das Spiel begann zunächst mit einem Schock für die Heimischen, denn Michael Wenglers Verletzung aus dem Freilassing-Spiel brach wieder auf und er musste ausgewechselt werden. Für ihn kam der 18-jährige Roy Küther, der sich allerdings glänzend in die Viererkette einfügte.

Dann ging es auch schon los mit Powerfußball Richtung SC-Gehäuse. Zunächst hämmerte Lukas Berndl noch drüber und scheiterte Schlögl am Innenpfosten, doch in der 14. Minute war es soweit. Nachdem Asböck zunächst noch abgeblockt wurde, setzte er den Abpraller aus 16 Metern unhaltbar in das obere Eck. Sechs Minuten später legte Berndl das Leder in den Lauf des den Turbo einlegenden Asböck und der Ex-Obinger setzte das Spielgerät erneut in den rechten oberen Giebel- super gemacht! Und weitere vier Minuten später klingelte es erneut im Kasten des bemitleidenswerten, weil chancenlosen Goalies Bernd Müller: Berndl versenkte einen Abpraller aus zehn Metern – bereits das achte Saisontor des 18-jährigen Stürmers, der vor Saisonbeginn vom TSV Schnaitsee kam. Die einzige wirklich nennenswerte Szene der SC-ler hatte Spielertrainer Franz Forstner, doch sein 18-Meter-Freistoß zischte haarscharf am Kasten von Christian Wimpersinger vorbei.

Auf der Gegenseite klingelte es nach 38 Minuten erneut, als Schlögl mustergültig von Sepp Obergröbner bedient wurde und cool aus 14 Metern abschloss. Den Schlusspunkt in einer aus TSV-Sicht brillanten Halbzeit setzte Tobias Pastl, der einen Eckball von Schlögl per Kopfball verwertete.

In der zweiten Hälfte schalteten die Hausherren zunächst einen Gang zurück, doch nach exakt einer Stunde machten Kapitän Rainer Grafetstetter & Co. das halbe Dutzend voll. Obergröbners Hammer aus 18 Metern schlug unhaltbar rechts unten ein, nachdem zuvor Thilo Mösmang glänzend Vorarbeit geleistet hatte. Den Schlusspunkt setzte Martin Mayer, der in der 78. Minute zum Endstand nach Schlögl-Vorarbeit einnetzte. Ein weiterer Treffer von Sickinger wurde nicht gegeben und Helmut Frisch scheiterte noch am Pfosten.

Dem Spiel ein guter Leiter war der junge Schiedsrichter Stefan Empl vom FC Lengdorf. Den Gästen aus München muss man zugute halten, dass sie trotz der Klatsche stets fair agierten.

Somit fährt der TSV-Tross mit sicherlich großer Fan-Gemeinde am morgigen Samstag in das Ampfinger Isenstadion zum Top-Duell gegen das Kostner-Ensemble.

 

Aufstellungen:

TSV Peterskirchen:

Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Grafetstetter, Pastl, Sickinger, Schlögl, Asböck (ab 72. Mayer), Mösmang, Wengler (ab 6. Küther), Berndl (ab 76. Kaltenhauser Ch.)

SC München:

Müller, Bullert, Schwarzmüller, Rensing, Dudek, Prechtl, Hambauer (ab 35. Barchmann), Forstner Fr. (ab 68. Fanderl), Le Sousa, Mayerhöfer, Heizmann (ab 24. Weckmann)

 

Schiedsrichter: Stefan Empl, FC Lengdorf, ohne Probleme

Rei.

 

 

 

20.August 2008

Läuft’s weiterhin rund?

 

TSV Peterskirchen erwartet den SC München

 

Beim Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen läuft’s derzeit rund: Vor dem heutigen Heimspiel gegen den SC München (Anstoß: 19 Uhr) liegt die Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger hinter dem TSV Ampfing (Gegner am kommenden Samstag im Isenstadion) auf Tabellenposition zwei. „So darf’s natürlich gerne weitergehen“, sagt Peterskirchens Spartenboss Reinhard Binder, der aber betont: „Jeder einzelne Punkt, den wir bisher geholt haben, ist ein Punkt für den Klassenerhalt.“

Die Ziele bleiben also relativ bescheiden – und das trotz der sechs Tore vom vergangenen Samstag in Freilassing. Und das trotz der Tatsache, dass die drei Sommer-Neuzugänge voll eingeschlagen haben. Binder beschreibt das Trio so: „Lukas Berndl macht einfach vorne die Dinger, Thilo Mösmang bringt viel spielerische Qualität ins Mittelfeld und Helmut Frisch steht links hinten in der Viererkette hervorragend.“
Und weil die Peterskirchner in der vergangenen Saison gegen den SC München ungeschlagen blieben (1:1 zu Hause, 5:1 auswärts auf Kunstrasen), dürften die Erfolgschancen für heute Abend gar nicht mal so schlecht stehen.
Dennoch warnt Reinhard Binder eindringlich vor den Landeshauptstädtern: „Die haben sich mit dem 3:0-Sieg gegen Hammerau viel Selbstvertrauen geholt und sind – allein schon wegen der Standards von Franz Forstner – immer gefährlich.“ Deshalb fordert Binder von seinen Kickern, „dass wir um den eigenen Strafraum herum keine Freistöße verursachen“. Damit könne man dem SC viel von seiner Gefährlichkeit nehmen.
Personell sieht es auf Peterskirchner Seite gut aus, denn Sickinger meldet alle Mann an Bord. „Wir spielen mit der selben Mannschaft wie in Freilassing“, geht „Tago“ Binder davon aus, dass es keinerlei Umstellungen geben wird. Fraglich sei lediglich der Einsatz des zuletzt ein- und (verletzungsbedingt) gleich wieder ausgewechselten Hans Irl. Die drei Gegentreffer, die Christian Wimpersinger und Co. gegen den Bezirksoberliga-Absteiger „schlucken“ mussten, verzieh der Abteilungsleiter der Mannschaft: „Wenn wir vorne sechs Tore schießen, dann dürfen wir hinten drei reinkriegen“, schmunzelte Binder.
Franz Forstner, Spielertrainer des SC, atmetete nach dem ersten Saison-Dreier gegen den FC Hammerau auf: „Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, da wir unser Ziel klar vor Augen hatten und endlich mal das gespielt haben was wir können. So wollen wir auch in Peterskirchen auftreten.“
Der SC spielte erstmals seit elf Monaten zu Null! Damals – am 16. September 2007 – hatten die Münchner den TSV Reischach mit 1:0 besiegt. Was Sebastian Dudek (einer der Torschützen gegen Hammerau) für die Mannschaft wert ist, beschrieb Aktivcoach Franz Forstner so: „Ihn habe ich nach vier Wochen Urlaub gleich die vollen 90 Minuten spielen lassen.“  cs

 

 

 

 

18. August 2008

 

Sickinger: „Toll gewirbelt“

 

TSV Peterskirchen feiert 6:3-Sieg beim ESV Freilassing – Abwehrchaos bei der Lindner-Elf

 

Freilassing (sch). 180 Besucher im Stadion an der Reichenhaller Straße sahen ein mit neun Toren gewürztes, unterhaltsames, jedoch keineswegs berauschendes Bezirksliga-Spiel zwischen den Kickern des ESV Freilassing und TSV Peterskirchen. Eklatante ESV-Abwehrschwächen begünstigten den 6:3-Erfolg der Gäste-Truppe um Aktivcoach Herbert Sickinger. Der war verständlicherweise zufrieden: „Wir haben toll gewirbelt, schöne Treffer erzielt und auch der frühe Rückstand hat uns nicht aus dem Konzept gebracht.“

ESV-Trainer Hermann Lindner sah bei seinem Team gravierende Fehler in Mittelfeld und Abwehr. „Dieses desolate Spielverhalten hat natürlich den Peterskirchner Erfolg begünstigt“, meinte der Ex-Profi, der hinzufügte: „Es war nicht mal unser schlechtestes Saisonspiel, doch wenn die Zweikämpfe nicht bissig genug angenommen werden, hat der Gegner natürlich entsprechende Vorteile.“ Sieht man vom 2:2 zum Start in Nußdorf/Inn ab, so gab’s bisher nur Niederlagen – die ESV-Mannschaft ist also stark verunsichert.
Kaum hatte die ordentlich leitende Schiedsrichterin Iris Spitaler (WB Allianz München) angepfiffen, stellten sich bereits
hüben wie drüben erste Chancen ein. Der Schuss von ESV-Außen Michael Glück fiel zu schwach aus und im Gegenzug brachte ein Kopfball des besten Gäste-Spielers Dominik Schlögl ebenfalls nichts ein.
Bereits der zweite Freilassinger Angriff führte in der vierten Minute zum Führungstor: Stefan Mühlfeldner flankte von links und Stefan Hoiss war mit dem Kopf zur Stelle. Nur drei Minuten konnten sich die Hausherren über das 1:0 freuen, dann war der Vorsprung egalisiert: Matthias Asböck zog an der rechten Flanke an Mühlfeldner vorbei. Den folgenden scharfen Querpass konnte ESV-Keeper Stefan Schönberger zwar kurz abwehren, hatte aber gegen den Nachschuss von Lukas Berndl keine Abwehrchance – 1:1.
Da die Gastgeber keine Sicherheit in ihr Spiel brachten, ließ das 2:1 für den TSV nicht lange auf sich warten. Vorausgegangen war in der 19. Minute ein Missgeschick von ESV-Kapitän Bene Albrecht, rigoros von Berndl genutzt, der Schönberger cool überlupfte. Einen Doppelpack verhinderte Schönberger eine Minute später mit einer beherzten Faustabwehr gegen den zum wiederholten Mal durchgebrochenen Asböck. Ein völlig verunglückter Einwurf hatte weitere Folgen für den ESV, denn Schlögl traf aus halblinker Position ins lange Eck zum 3:1 fürs Sickinger-Ensemble (27.). Eine flüssige Kombination über Michael Wengler, Schlögl und Berndl unterband dann Schönberger.
Hoffnung keimte bei den Grenzstädtern in der 34. Minute auf, als ein ungenügend abgewehrter Freistoß von Hoiss zunächst bei Mühlfeldner landete. Dessen postwendend zurückgesandten, leicht abgefälschten Ball verwertete Michael Glück aus kurzer Distanz zum 2:3-Anschluss. Doch erneut schlugen die Peterskirchner drei Minuten später zurück: Nach einem leichtsinnigen Ballverlust im ESV-Mittelfeld zog Thilo Mösmang an vier ESVlern vorbei und erhöhte auf 4:2. Dass die Gäste nicht mit einem höheren Vorsprung in die Kabinen gingen, verdankten die ESVler dem jungen Schlussmann Schönberger, der eine Top-Chance von Asböck mit einer Hand reaktionsschnell vereitelte.
Das Mittelfeld- und Abwehrspiel der Heim-Elf besserte sich nach dem Seitenwechsel und in der 58. Minute kam man tatsächlich wieder auf Tuchfühlung heran: Michi Glück hämmerte einen direkten Freistoß aus 30 Metern in den rechten Winkel. TSV-Torwart Christian Wimpersinger kam zwar mit den Fingerspitzen noch ans Leder, konnte jedoch den Einschlag nicht verhindern – nur noch 4:3 für den TSV.
Eine Ausgleichsmöglichkeit für die nunmehr optisch überlegenen Freilassinger bestand, als Hoiss von rechts wuchtig flankte, der Ball jedoch im Rücken des weitgehend abgemeldeten Barthel Suldinger vorbeiflitzte. Und auf der gegenüber liegenden Seite schoss der eingewechselte Can Yilmaz knapp vorbei. Erstmals so richtig auszeichnen konnte sich Wimpersinger mit einer Faustabwehr, als er einen satten Schuss von Glück – nach Vorarbeit von Albrecht und Suldinger – entschärfte.
Der für Berndl eingewechselte TSVler Hans Irl musste verletzungsbedingt wieder vom Platz. Für ihn kam Martin Mayer. Auf ESV-Seite vollzog Hermann Lindner die Wechsel Josef Althammer für Michael Maske, Alexander Angerer für Maximilian Standl und Can Yilmaz für Stefan Mühlfeldner. Immer noch bestand beim ESV die Hoffnung auf den Ausgleich, die allerdings in der 78. Minute endgültig zunichte gemacht wurde. Und zwar durch ein höchst unglückliches Eigentor von Bene Albrecht bei einem Pressball mit Rainer Grafetstetter. Sekunden vor dem Schlusspfiff erhöhte Peterskirchen mit einem Bilderbuchtor auf 6:3. Bedient von Mösmang, zog Schlögl eine butterweiche Flanke vors Tor, die der Ex-Obinger Asböck per Flugkopfball verwertete.
Vor dem nächsten Treffen am Mittwoch, 18.30 Uhr, beim SV Ostermünchen gerät der sieglose Ex-Bezirksoberligist ESV Freilassing nunmehr immer mehr unter Zugzwang, während der TSV Peterskirchen am Mittwoch um 19 Uhr zu Hause zuversichtlich dem Treffen gegen den SC München entgegen sehen kann.

 

 

 

 

Reiter, Stockbauer, Lindner, Nikolic, Scherer und Fleißner:

 

31.Juli 2008

Sechs neue Trainer in der Bezirksliga Ost

 

100er-Schallmauer bei Neuzugängen geknackt – SK Srbija mit akuten Personalproblemen

 

Wenn die Fußball-Bezirksliga Ost heute mit den beiden Freitagsspielen SV Nußdorf/Inn gegen ESV Freilassing und SV/DJK Kolbermoor contra FC Bischofswiesen in die Saison 2008/09 startet, werden den Fans wieder viele neue Gesichter präsentiert. Bei den Neuzugängen wurde wieder mal die 100er-Schallmauer geknackt (103 Kicker), aber auch 64 Spieler haben den 16 Vereinen „Adios amigos“ gesagt, um es in der Sprache des neuen Europameisters auszudrücken. Auch sechs neue Chefcoaches stehen auf der Kommandobrücke.
Nicht zu den Favoriten gehören die beiden Bezirksoberliga-Absteiger ESV Freilassing und SK Srbija München, die wohl aufgrund einer Vielzahl von Abgängen beziehunsgweise mangels hochkarätiger Neuzugänge ziemlich kleine Brötchen backen müssen. Bei den Serben aus der Landeshauptstadt war bis gestern laut 2. Vorstand Zlatko Merdzanic noch immer nicht klar, ob sie überhaupt zum ersten Spiel beim TSV Peterskirchen antreten können. „Wir haben – auch wegen der Urlaubszeit – massive Personalsorgen und werden versuchen, einige Spieler zu reaktvieren. Sonst müssen wir das Spiel absagen“, meinte Merdzanic.
Beide BOL-Absteiger haben mit Hermann Lindner (Freilassing) und Dragan Nikolic (Srbija) Rückkehrer auf der jeweiligen Trainerbank präsentiert. Auch Josef Stockbauer (Kolbermoor), Hermann Reiter (Hammerau), Johann Scherer (Nußdorf) und Christian Fleißner (1860 Rosenheim 2) sind als neue Coaches verpflichtet worden und hoffen gleich auf einen guten Einstand in der englischen Auftakt-Woche mit drei kompletten Spieltagen. Auf ihre bewährten Übungsleiter setzen die übrigen zehn Clubs, unter ihnen auch die drei Aufsteiger SB/DJK Rosenheim 2 (mit Harald Melnik), ESV Traunstein (mit Uli Habl) und FC Bischofswiesen (mit Günter Kern).
Die größte Fluktuation gab’s im Kader des „Transfer-Königs“ TSV 1860 Rosenheim 2 (16 Zu-/13 Abgänge). Auch nicht schlecht „eingekauft“ haben der TSV Grafing (15/5), der weiterhin von den beiden Ex-Profis Daniel Hoffmann und Martin Max trainiert wird, und der FC Hammerau (14/3), der ja im Juni vier Entscheidungsspiele absolvieren musste, ehe er den Klassenerhalt feiern durfte.
Auf mindestens acht Neuzugänge bringen es der im Titelrennen der vergangenen Saison knapp gescheiterte SV Ostermünchen (8/0), der als einziger Club keinen Akteur ziehen lassen musste, der TSV Peterskirchen (8/4) und der ESV Freilassing (8/8), der – genauso wie die Eisenbahner-Kollegen und Minimalisten aus Traunstein (1/1) – eine ausgeglichene Transfer-Bilanz aufweist. Mehr Ab- als Zugänge müssen der FC Bischofswiesen (1/2), der SC München (3/4) und die Serben (1/5) verkraften.
Einige Top-Leute haben ihre bisherigen Clubs verlassen und sind in der neuen Saison höherklassig am Ball. Beispiele gefällig: Gregor Jell (von Freilassing zum österreichischen Drittligisten Anif), Torwart „Sebi“ Seibold (von Freilassing zu 1860 München 2), Thomas Mooser (von Hammerau nach Kirchanschöring), Daniel Winklmaier (von Peterskirchen nach Kirchanschöring), Dennis Merdzanic (von Srbija zu Pipinsried), Patrick Eder (von Kolbermoor zum SB Rosenheim), Daniel Crnicki (vom SC München nach Dachau), Keeper Max Urwantschky (vom SBR 2 nach Großhadern), Matthias Bareuther (von 1860 Rosenheim 2 nach Wasserburg) und natürlich der letztjährige Torschützenkönig Markus Gibis (von Waldkraiburg nach Buchbach).
Zu den bekanntesten Neuzugängen gehören Torwart „Sebi“ Schreiber (von Kirchanschöring nach Freilassing), Bernd Antholzner (von Burghausen 2 nach Perach), Thomas Hager (von Erlbach nach Perach) und Bernhard Hausperger (von Buchbach nach Ampfing). Liga-intern gewechselt sind schließlich Ümit Venedikoglu (von Nußdorf nach Kolbermoor), Johannes Helldobler (von Ampfing zum VfL) und Tobias Fischer (von 1860 Rosenheim 2 zu Kolbermoor).
Bei der Zielsetzung spricht nur der in der letztjährigen BOL-Relegation gescheiterte Vizemeister TSV Ampfing konkret vom „Aufstieg“, aber auch der VfL Waldkraiburg („Platz 1 bis 3“) und der SV Ostermünchen („Platz 1 bis 5“) legen bei ihren Vorgaben die Latte ziemlich hoch.

    

 

TSV Ampfing: Zu: Bernhard Hausperger (TSV Buchbach), Lukas Stamm, Christian Oks (beide eigene Junioren). – Ab: Andy Balck (FC Deisenhofen), Johannes Helldobler (VfL Waldkraiburg). – Trainer: Michael Kostner (wie bisher). – Saisonziel: Aufstieg.
FC Bischofswiesen: Zu: Robert Szombath (Slowakei). – Ab: Moreno Beran (SC Amicitia München), Martin Datzmann (Laufbahn beendet). – Trainer: Günter Kern (wie bisher). – Saisonziel: Keine Angabe.
ESV Freilassing: Zu: Michael Maske (ASV Piding), Sebastian Schreiber (SV Kirchanschöring), Florian Schnugg (SV Laufen), Michael Breu, Daniel Böhm, Franz Feil, Can Yilmaz, Stefan Schönberger (alle eigene Junioren). – Ab: Sebastian Seibold (TSV 1860 München), Gregor Jell (USK Anif/Österreich), Thaddäus Jell (SB/DJK Rosenheim), Emre Ispiroglu (USK Eugendorf/Österreich), Albert Eder, Max Willinger (beide SV Kirchanschöring), Fidan Sadiku (TSV Freilassing), Koray Darcan (beide TSV Freilassing). – Trainer: Hermann Lindner (FC Hammerau) für Spielertrainer Gregor Jell (Spieler USK Anif). – Saisonziel: Klassenerhalt.
TSV Grafing: Zu: Christopher Langer, Alexander Scholz (beide TSV Ebersberg), Sebastian Lohmaier, Thomas Bruckmoser (beide SpVgg Unterhaching Junioren), Lennart Koch (TSV 1860 Rosenheim Junioren), Christian Eichhorn (ASV Glonn), Andreas Stadler (TSV Hohenthann), Panagiotos Christodoulopoulos (Griechenland), Nicolas Busley, Stefan Deistler, Mijo Mihaljevic, Dardan Rexhepi, Max Stockinger, Alexander Stürzer, Kevin Wolf (alle eigene Junioren). – Ab: Stefan Rüger (Laufbahn beendet), Gökhan Kus, Aleks Dimitrijevic (beide TSV Bad Endorf), Max Pöhlmann (TSV Aßling), Alexander Salem (TSV Ebersberg). – Trainerduo: Daniel Hoffmann/Martin Max (wie bisher). – Saisonziel: Platz im gesicherten Mittelfeld.
FC Hammerau: Zu: Albert Deiter (SV Leobendorf), Patricio Quiroz Kong (SV Anthering/Österreich), Stephan Feißt (ESV Freilassing), Michael Fürst (FC Freilassing), Martin Galler, Rupert Spickenreuther (beide reaktiviert), Martin Reiser, Gerald Geißenberger, Francesco Parillo, Patrick Schweimer, Markus Fuchs, Richard Bartolschitz, Sebastian Willberger, Stefan Eder (alle eigene Junioren). – Ab: Thomas Mooser (SV Kirchanschöring), Roland Rettensteiner (Union Hallein), Marco Butolo (SV Surberg). – Trainer: Hermann Reiter (DFB-Stützpunktcoach in Teisendorf/bleibt dies nach wie vor) für Hermann Lindner (ESV Freilassing). – Saisonziel: Klassenerhalt.
SV/DJK Kolbermoor: Zu: Ümit Venedikoglu (SV Nußdorf/Inn), Tobias Fischer (TSV 1860 Rosenheim), Sebastian Hiltl (SV Westerndorf), Josef Turner (ASV Au), Florian Weidlich (SV Bad Feilnbach). – Ab: Patrick Eder (SB/DJK Rosenheim), Hakan Kus (TSV Bad Endorf), Markus Fußstetter (Laufbahn beendet). – Trainer: Josef Stockbauer (SV Pang) für Manfred Thaler (TuS Raubling). – Saisonziel: Klassenerhalt; den jungen Spielern möglichst viel Spielpraxis geben.
SK Srbija München: Zu: Michael Deiga-Scheck (BCF Wolfratshausen) und einige reaktivierte Spieler. – Ab: Cedo Babic, Mirko Raznatovic (beide FSV Harthof), Ljubo Macanovic, Patrick Piber (beide SV Allach), Dennis Merdzanic (FC Pipinsried). – Trainer: Dragan Nikolic (früher Spieler) für Sasa Lazic (pausiert). – Saisonziel: Nicht in die Kreisliga durchrutschen.
SV Ostermünchen: Zu: Josef Niggl, Wolfgang Mayr (beide SV Helfendorf), Paul Krabichler (TuS Bad Aibling), Stefan Schenk (ASV Großholzhausen), Patrick Grabl, Stefan Eisner, Jojo Schmidt, Peter Niedermeier (alle eigene Junioren). – Ab: keine. – Trainer: Franz Pritzl (wie bisher). – Saisonziel: Erneut eine gute Rolle spielen; Platz 1 bis 5.

FC Perach: Zu: Bernd Antholzner (SV Wacker Burghausen 2), Thomas Hager (SV Erlbach). – Ab: Maxi Forstpointner (TSV Reischach), Sebastian Jura (TSV Neuötting), Thomas Steiger (Spielertrainer SV Bad Füssing). – Trainer: Karl-Heinz Fenk (wie bisher). – Saisonziel: Mittelfeldplatz; so schnell wie möglich 38 Punkte holen.
TSV Peterskirchen: Zu: Thilo Mösmang (TSV Bad Endorf), Helmut Frisch (TuS Kienberg), Lukas Berndl (TSV Schnaitsee), Christian Schuhböck, Roy Küther, Christoph Kaltenhauser, Alexander Kaltenhauser, Alban Mayer (alle eigene Junioren). – Ab: Georg Schwoshuber (TuS Engelsberg), Daniel Winklmaier (SV Kirchanschöring), Thomas Holzner (Laufbahn beendet), Michael Ederer (Torwarttrainer). – Spielertrainer: Herbert Sickinger (wie bisher). – Saisonziel: Klassenerhalt.
VfL Waldkraiburg: Zu: Johannes Helldobler (TSV Ampfing), Tom Jacobi (TV Kraiburg), Heinz Irber (FC Türkspor Waldkraiburg), Andreas Dubiel (eigene Junioren), Burhan Karababa (TSV Ampfing Junioren). – Ab: Markus Gibis (TSV Buchbach), Andreas Marksteiner (SV Aschau/Inn). – Trainer: Helmut Neidl (wie bisher). – Saisonziel: Vorne mitspielen; Platz 1 bis 3.

SV Nußdorf/Inn: Zu: Julian Schulz (TSV 1860 Rosenheim), Thomas Reiner (SV Westerndorf), Thomas Thrainer (SVG Erl/Österreich), Mahmut-Yücel Harmanci (FC Schwoich/Österreich), Martin Kerscher, Christoph Kreidl (beide eigene Junioren). – Ab: Michael Haaser (zurück nach Tirol), Ümit Venedikoglu (SV/DJK Kolbermoor), Florian Hemetzberger (FV Oberaudorf). – Trainer: Johann Scherer (TuS Raubling) für Christoph Grad (pausiert). – Saisonziel: Möglichst schnell 40 Punkte holen; Integration der jungen Spieler.

SB/DJK Rosenheim 2: Florian Luge (SV Westerndorf), Christian Zoss (TuS Bad Aibling), Emre Öztürk, Yücel Karavil, Florian Ludwig, Anton Peter, Markus Schwinghammer (alle eigene Junioren). – Ab: Alex Buchner (TuS Raubling), Tarik Acar (SV Westerndorf), Max Urwantschky (TSV Großhadern), Besnik Berisha (TSV 1860 Rosenheim 2), Bernhard Lex (SV Schloßberg), Christian Altenburg (TSV Weyarn). – Trainer: Harald Melnik (wie bisher). – Saisonziel: Mittelfeldplatz.
TSV 1860 Rosenheim 2: Zu: Patrick Fritsch, Robert Egginger (beide eigene Junioren), Besnik Berisha (SB/DJK Rosenheim 2), Renato Takacs (FC Györ/Ungarn), Daniel Schmid, Martin Kolb, Michael Sauer, Nico Blaimberger, Ridvan Tuna, Markus Ostarek, Pascal Hübner, Florian Kellerer, Elvis Aydin, Alessandro Giannini (alle noch Junioren), Fabio Hopf (JFG Mangfalltal), Adrian Sylaj (SB/DJK Rosenheim Junioren). – Ab: Mathias Bareuther (TSV Wasserburg), Markus Prechtl (TuS Holzkirchen), Georg Niedermayr (TuS Raubling), Markus Bolte, Wolfgang Mayr, Marco Pöschl (alle TSV Neubeuern), Igor Cukusic (Ziel unbekannt), Tobias Brielmeier (1. FC Miesbach), Tobias Fischer (SV/DJK Kolbermoor), Arthur Justus (TSV Bad Endorf), Georg Schischkin (ASV Grassau), Akdogan Armagan (TuS Großkarolinenfeld), Julian Schulz (SV Nußdorf/Inn). – Trainer: Christian Fleißner (TV Altötting) für Thomas Mayer (TSV Neubeuern). – Saisonziel: Als Ausbildungsmannschaft für die eigenen A-Junioren nicht in Abstiegsnöte geraten.

SC München: Zu: Michael Hambauer (VfR Moosthenning), David Prechtl (TuS Raubling), Sebastian Fanderl (TSV Biessenhofen). – Ab: Mohammad Yasin (TSV Ottobrunn), Markus Öfner (SV Gartenstadt Trudering), Daniel Crnicki (ASV Dachau), Albin Mujic (Ziel unbekannt). – Spielertrainer: Franz Forstner (wie bisher). – Saisonziel: Klassenerhalt.

ESV Traunstein: Zu: Johannes Bachmaier (SV Oberteisendorf). – Ab: Markus Koch (TSV Chieming). – Spielertrainer: Uli Habl (wie bisher). – Saisonziel: In der Liga etablieren.

 

cs

 

 

 

 

 

 

29.Juli 2008

 

Starke Endphase

 

 

TSV Peterskirchen gewinnt 4:1 beim SV Kay

 

Erst in der Schlussphase haben die Kicker des TSV Peterskirchen ihre Generalprobe fürs erste Bezirksliga-Punktspiel erfolgreich gestalten können: Beim 4:1 (0:0)-Sieg beim Kreisklassen-Club SV Kay lagen die Sickinger-Schützlinge durch ein Tor von SVK-Goalgetter Michael Pschernig (60.) mit 0:1 im Rückstand, ehe sie den Spieß doch noch umdrehen konnten.

Die Treffer für den Favoriten erzielten dann Dominik Schlögl (2), Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter. Vor dem Heim-Start, der für Samstag (18 Uhr) gegen den SK Srbija München geplant ist, gibt es übrigens wilde Gerüchte, wonach der Bezirksoberliga-Absteiger massive Probleme haben soll, um überhaupt eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Nur fünf Spieler, aber noch kein Trainer sollen den Landeshauptstädtern derzeit zur Verfügung stehen. Da darf man also gespannt sein, ob die Serben bis Samstag noch die „Kurve“ kriegen oder ob beim Ex-Landesligisten das totale Chaos ausbricht.
Für die Kayer, die ja weiterhin von Hans Fuchs (früher TSV Waging) betreut werden, war’s im Übrigen die erste Niederlage in der Testspiel-Serie. Zuvor hatte man den A-Klassisten TSV Fridolfing mit 4:0 besiegt (Tore: Florian Schörgnhofer/4), gegen den Kreisklassen-Kollegen TSV Traunwalchen ein 1:1 erreicht (SVK-Tor: Bernhard Stampfl) und den etwas ersatzgeschwächt angetretenen Kreisliga-Aufsteiger SpVgg Pittenhart mit 3:0 in Schach gehalten (Tore: Dominik Schörgnhofer/2, Florian Schörgnhofer).
Ihr erstes Punktspiel in der Kreisklasse 4 bestreiten die Kayer am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr bei der DJK Otting. Dort dürfte der SVK-Kader bis auf Benjamin Remmelberger (Knieprobleme) und Tobias Schechtl (Rippenverletzung) komplett sein. „Die Mannschaft ist ganz gut drauf, wir haben keine Angst vor dem Saisonstart“, sagte der 2. SVK-Abteilungsleiter Albert Stampfl. 

cs

 

 

 

 

25.Juli 2008

 

In Oberbergkirchen

 

Peterskirchen landet 3:0-Sieg

 

 

Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen haben am Mittwochabend im Testspiel beim SV Oberbergkirchen (Kreisklasse) nur eine Halbzeit lang überzeugen können. Torschützen zum dennoch verdienten 3:0-Sieg des Favoriten waren die beiden Neuzugänge Lukas Berndl (2) und Thilo Mösmang. „Nach der Pause ist durch einige Auswechslungen der Spielfluss verloren gegangen“, so Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.
Am heutigen Freitag um 19 Uhr absolvieren die Schützlinge von TSV-Spielertrainer Herbert Sickinger beim SV Kay (Kreisklasse) ihr letztes Vorbereitungsspiel vor der am Samstag, 2. August, um 18 Uhr mit der Heimvorstellung gegen den SK Srbija München beginnenden Bezirksliga-Saison. „Was unsere Jungs in der zweiten Halbzeit in Oberbergkirchen gezeigt haben, war zu wenig. Da wollen wir in Kay schon ein bisschen mehr sehen“, sagte Peter Kaltenhauser. Zur gleichen Zeit (heute, 19 Uhr) tritt die Peterskirchner „Zweite“ zu einem Testspiel beim TSV Ampfing 2 an. 

cs

 

 

 

 

 

15.Juli 2008

 

Lob für Mösmang

 

Peterskirchen 3:1 in Pittenhart

 

Die SpVgg Pittenhart, Aufsteiger der Fußball-Kreisliga 2, hat am Mittwochabend ein Vorbereitungsspiel gegen den Bezirksliga-Vertreter TSV Peterskirchen mit 1:3 (1:2) verloren. „Das Ergebnis ist im Vergleich zum 0:9 gegen den gleichen Gegner in der Winter-Vorbereitung nicht schlecht, aber im Spiel nach vorne haben wir uns zu viele Fehlpässe geleistet“, war SpVgg-Coach Dieter Hechenberger keinesfalls zufrieden.
Den einzigen Treffer für die Hausherren erzielte Christian Thusbaß mit einem an Florian Oberlechner verursachten Elfmeter. Für den Favoriten trafen Neuzugang Thilo Mösmang (kam vom TSV Bad Endorf), Dominik Schlögl und Hans Irl ins Schwarze. „Mit Mösmang haben wir einen guten Fang gemacht“, ist sich Peterskirchens Abteilungschef Reinhard Binder sicher. Bei den Gegentreffern machtlos war SpVgg-Keeper Thomas Stößel, der sich ansonsten aber kaum auszeichnen konnte, weil die meisten Schüsse der Sickinger-Schützlinge den Pittenharter Kasten verfehlten.
Am morgigen Samstag bestreiten beide Teams die nächsten Tests: Die Pittenharter gastieren beim SV Kay (15.30 Uhr/Vorspiel der Reserven um 13.30 Uhr), die Peterskirchner treten um 17 Uhr beim SV Schwindegg an. 

cs

 

 

15.Juli 2008

 

Peterskirchen am Mittwoch

in Pittenhart

 

Die Testpartie zwischen dem Fußball-Kreisligisten TSV Altenmarkt und dem Bezirksliga-Club TSV Peterskirchen ist beim Stand von 2:0 für den Favoriten nach etwa 50 Minuten abgebrochen worden.

Grund: Altenmarkt wurde von einem heftigen Gewitter heimgesucht. „Es war kein berauschendes Spiel, unsere Jungs hatten nach den harten Trainingseinheiten müde Beine“, sagte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard („Tago“)Binder, der sich dennoch über Tore von Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter freuen durfte. Am morgigen Mittwioch treten die Peterskirchner zu einem weiteren Testspiel beim Kreisliga-Neuling SpVgg Pittenhart an. „Ich habe dem Dieter Hechenberger (Pittenharts Coach, d. Red.) versprochen, dass er eine Revanche bekommt“, so Binder in Anspielung an den Peterskirchner 9:0-Sieg in der Winter-Vorbereitung 2008.  

cs

 

 

 

14.Juli 2008

 

Auftakt-Knaller in Peterskirchen

 

BOL-Absteiger SK Srbija München kommt

 

Traditionell startet die Fußball-Bezirksliga Ost mit einer englischen Woche in die Saison 2008/09. Die meisten Zuschauer des Eröffnungs-Spieltages (1. bis 3. August) werden in Ostermünchen erwartet, wenn der SVO den Lokalrivalen und Aufsteiger SB/DJK Rosenheim 2 erwartet. Harte Nüsse haben die beiden Bezirksoberliga-Absteiger ESV Freilassing (beim heuer zu Hause noch ungeschlagenen SV Nußdorf/Inn) und SK Srbija München (in Peterskirchen) zu knacken.

Die beiden anderen Aufsteiger ESV Traunstein (beim VfL Waldkraiburg) und FC Bischofswiesen (beim SV/DJK Kolbermoor) müssen in der ersten Runde – ebenso wie der SBR 2 – auswärts ran. Ihre ersten Heimvorstellungen geben die Neulinge dann am zweiten Spieltag (Mittwoch, 6. August): Dabei trifft der ESV Traunstein auf den TSV 1860 Rosenheim 2 und feiert damit ein schnelles Wiedersehen mit Trainer Christian Fleißner. Der neue Coach der Rosenheimer Sechziger-Reserve hatte erst am letzten Spieltag der vergangenen Kreisliga-Saison mit dem TV Altötting beim ESV gespielt – und 1:4 verloren.
Die Crew von SBR-2-Trainer Harald Melnik begrüßt zum ersten Heimspiel den VfL Waldkraiburg und genießt dann drei Tage später erneut Heimrecht gegen die Serben. Ein Derby kann der FC Bischofswiesen seinen Fans beim Heim-Auftakt bieten, wenn der FC Hammerau (überstand die Abstiegs-Relegation nach dem Mammut-Programm von vier Entscheidungsspielen) im Riedherrn-Stadion antritt.

 

Hier die ersten vier Bezirksliga-Ost-Spieltage auf einen Blick:


1. Spieltag (1. bis 3. August): SV Nußdorf/Inn – ESV Freilassing (Freitag, 1. August, 18.30 Uhr), SV/DJK Kolbermoor – FC Bischofswiesen (Freitag, 1. August, 19 Uhr), SV Ostermünchen – SB/DJK Rosenheim 2, TSV Peterskirchen – SK Srbija München (beide Samstag, 2. August, 18 Uhr), SC München – FC Perach (Sonntag, 3. August, 13.30 Uhr), VfL Waldkraiburg – ESV Traunstein (Sonntag, 3. August, 14.30 Uhr), TSV 1860 Rosenheim 2 – TSV Ampfing, FC Hammerau – TSV Grafing (beide Sonntag, 3. August, 15 Uhr).


2. Spieltag (5./6. August): SK Srbija München – SV Ostermünchen (Dienstag, 5. August, 18.30 Uhr), TSV Ampfing – FC Perach, ESV Freilassing – SV/DJK Kolbermoor, FC Bischofswiesen – FC Hammerau, TSV Grafing – TSV Peterskirchen, ESV Traunstein – TSV 1860 Rosenheim 2 (alle Mittwoch, 6. August, 18.30 Uhr), SC München – SV Nußdorf/Inn (Mittwoch, 6. August, 19 Uhr), SB/DJK Rosenheim 2 – VfL Waldkraiburg (Mittwoch, 6. August, 19.30 Uhr).


3. Spieltag (9./10. August): SB/
DJK Rosenheim 2 – SK Srbija München (Samstag, 9. August, 13 Uhr), VfL Waldkraiburg – TSV 1860 Rosenheim 2 (Samstag, 9. August, 14.30 Uhr), SV Nußdorf/Inn – TSV Ampfing (Samstag, 9. August, 16 Uhr), SV/DJK Kolbermoor – SC München (Samstag, 9. August, 16.30 Uhr), SV Ostermünchen – TSV Grafing, TSV Peterskirchen – FC Bischofswiesen (beide Samstag, 9. August, 18 Uhr), FC Hammerau – ESV Freilassing, FC Perach – ESV Traunstein (beide Sonntag, 10. August, 15 Uhr).


4. Spieltag (15./16./17. August): TSV 1860 Rosenheim 2 – FC Perach (Freitag, 15. August, 17 Uhr), ESV Traunstein – SV Nußdorf/Inn, TSV Ampfing – SV/DJK Kolbermoor (beide Samstag, 16. August, 15 Uhr), FC Bischofswiesen – SV Ostermünchen (Samstag, 16. August, 16 Uhr), ESV Freilassing – TSV Peterskirchen (Samstag, 16. August, 18 Uhr), SC München – FC Hammerau (Sonntag, 17. August, 13.30 Uhr), TSV Grafing – SB/DJK Rosenheim 2, SK Srbija München – VfL Waldkraiburg (beide Sonntag, 17. August, 14.30 Uhr).

cs

 

 

 

7.Juli 2008

4:0 im ersten Aufbauspiel

Peterskirchens Aktivcoach Herbert Sickinger: „Die Stimmung ist super“

 

Der TSV Peterskirchen hat nach knapp vierwöchiger Fußball-Abstinenz mit der Vorbereitung auf die Bezirksliga-Saison 2008/09 begonnen. Vor gut einer Woche lud Spielertrainer Herbert Sickinger seinen Kader zur ersten Laufeinheit ein.

Unter den anwesenden Akteuren durften auch die Neuen Thilo Mösmang, Helmut Frisch und Lukas Berndl ihre Visitenkarte abgeben. „Die Stimmung in der Mannschaft ist super und bisher haben alle sehr gut mitgezogen“, betonte Sickinger nach der ersten Trainingswoche, in der fünf Übungseinheiten absolviert worden sind – erfreulicherweise bei großer Trainingsbeteiligung.
Dominik Schlögl (2), Hans Irl und Matthias Asböck waren am Freitagabend die Peterskirchner Torschützen beim verdienten 4:0-Sieg im ersten Testspiel gegen den Kreisligisten TuS Traunreut. Auf dem etwas kleineren Nebenplatz „war das eine gute Trainingseinheit gegen einen engagierten Gegner“, so TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser. „Ich freue mich, dass mein Nachfolger Christian Wimpersinger zum ersten Mal in der ersten Mannschaft zu Null gespielt hat“, erklärte der neue Peterskirchner Torwarttrainer Michael Ederer.
Nun stehen noch fünf weitere Vorbereitungsspiele auf dem Programm des TSV, bevor die Sickinger-Crew am Samstag, 2. August, im ersten Punktspiel zu Hause gegen den Bezirksoberliga-Absteiger SK Srbija München die „Agenda Klassenerhalt 2009“ in Angriff nimmt.
Hier die weiteren Testspieltermine: TSV Haag – TSV Peterskirchen (Samstag, 12. Juli, 18 Uhr); SpVgg Pittenhart – TSV Peterskirchen (Mittwoch, 16. Juli, 19 Uhr); TSV Peterskirchen – SV Schwindegg (Samstag, 19. Juli, 19 Uhr, Spielort noch offen); SV Oberbergkirchen – TSV Peterskirchen (Mitttwoch, 23. Juli, 19 Uhr); SV Kay – TSV Peterskirchen (Freitag, 25. Juli, 19 Uhr). 

cs

 

 

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30. Juni 2008

Trainingsplan I. + II. Mannschaft hier

 

Kaderübersicht Stand Juli 2008

 

 

I. Mannschaft 

 

 

 II. Mannschaft

 

   

Torhüter:

Christian Wimpersinger
Christian Schuhböck
Christian Schuhböck
Uwe Schindler
Sebastian Brand
   

Abwehr:

Herbert Sickinger
Tobias Pastl
Sepp Obergröbner
Erich Künzner
Florian Otten
Jürgen Wengler
Sebastian Rost
Roy Küther
Stefan Obergröbner
Jürgen Wengler
Martin Wimmer
Korbinian Mayer
Roy Küther
Alexander Kaltenhauser
Josef Köck
   

Mittelfeld:

Rainer Grafetstetter
Michael Wengler
Dominik Schlögl
Matthias Asböck
Thilo Mösmang

Helmut Frisch
Helmut Schmidinger
Erich Künzner
Florian Otten
Stefan Erl
Markus Rannetsberger
Christoph Kaltenhauser
Dominik Mayer
Johannes Becher
Georg Maier
Josef Hellmeier
   

Angriff:

Lukas Berndl
Martin Mayer

Hans Irl
Martin Vorsamer
Martin Vorsamer
Sascha Gridasov
Michael Otten
   

Trainer:

Herbert Sickinger  Josef Hellmeier
   
Co-Trainer:
Peter Kaltenhauser Helmut Schmidinger
   
   

 

 




BEZIRKSLIGA OST
SAISON 2007/08

 

 

30. Spieltag

 31. Mai 2008

 

Starker Saisonabschluss

3:3 gegen ATA Spor München – Grafetstetter Spieler des Jahres

 

Der TSV Peterskirchen hat die Bezirksligasaison 2007/2008 mit einer guten Leistung und den Toren 48 – 50 beendet. Bis zur 93. Minute lag man im so genannten Ananas-Spiel gegen ATA Spor München mit 3:2 in Führung, ehe die Landeshauptstädter durch ihren überragenden Deniz Ömer ausgleichen konnten. Doch der Ausgleich war Nebensache, denn der Freude über die überragende Saison der Peterskirchner konnte kein Abbruch getan werden.

Vorstand Reinhard Reichgruber und Manager Reinhard „Tago“ Binder betonten in ihren Ansprachen auf der Saisonabschlussfeier, zu der viele Freunde, Gönner und Fans des Vereins gekommen waren, wie hoch dieser 8.Platz in der Abschlusstabelle einzuschätzen ist.

„Vor der Saison waren wir aufgrund der vielen schwer zu verkraftenden Abgänge (Robert Berg, Christian Rauch, Torsten Spiegelberger, Markus Jäger, Daniel Gollasch) Abstiegskandidat Nummer Eins! Doch unsere junge Truppe um Spielertrainer Herbert Sickinger hat es ihnen gezeigt und hat genau das geschafft, was keiner, außer uns selbst, geglaubt hat: Wir spielen auch ein 8. Jahr in der Bezirksliga!“ betonte ein durch und durch zufriedener Manager Binder.

Reichgruber glaubt das Geheimnis des Peterskirchner Erfolges zu kennen: Es ist nicht nur der Trainerstab, die Mannschaft oder die Funktionäre, die für den Erfolg verantwortlich sind. Es ist das Dorf Peterskirchen, das, egal ob Jung oder Alt, zusammen arbeitet und die Spiele gewinnt!

Auch Spielertrainer Herbert Sickinger ist stolz auf Peterskirchen und seine Truppe. „ Wenn man sieht, dass wir in der Mannschaft einen Altersdurchschnitt von knapp 24 Jahren haben, muss man vor dieser Mannschaft und der dargebrachten Leistung großen Respekt haben.“

So setzte Sickinger auch in der letzten Partie auf seine jungen Wilden. Lediglich Kapitän Rainer Grafetstetter musste rotgesperrt passen. Für ihn dirigierte Daniel Winklmaier in seinem letzten Spiel für den TSV (wechselt zum SV Kirchanschöring) das Mittelfeld.

Nach zuletzt 6 sieglosen Spielen in Folge wollten die Peterskirchner die Saison mit einem Sieg gegen die technisch versierten Türken beenden. Angeführt von einem unermüdlichen Thomas Holzner, der in der 10.Minute schon am Innenpfosten anklopfte, erspielte sich Peterskirchen Chance um Chance. Die zweite gute Möglichkeit führte dann auch zur bis dato verdienten Führung. Erich Künzner zog nach schöner Vorlage Holzner hart ab und Gästekeeper Kaan Gundogelu, der dabei alles andere als gut aussah, konnte den Ball zum ersten Mal aus dem Netz holen.

Nur 3 Minuten später setzte Holzner den nächsten Nadelstich an, doch Youngster Martin Mayer scheiterte, alleine vor Gundogelu auftauchend, am gut parierenden Keeper.

Mit der ersten Gelegenheit glichen dann jedoch die Türken überraschend aus. Deniz Ömer überwand Torwart Christian Wimpersinger aus kurzer Distanz (24.).

Peterskirchen war danach jedoch keinesfalls geschockt und stellte nur kurze Zeit später den alten Abstand wieder her. Daniel Winklmaier war Abnehmer einer präzisen Holzner-Flanke und erzielte somit seinen 10. und vorerst letzten Treffer für den TSV (32.).

Holzner hätte seine gute Leistung kurz vor der Halbzeit selbst krönen können, doch wie zuvor Mayer scheiterte auch er am Torwart der Gäste.

Nach der Pause mussten beide Teams dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. 200 Zuschauer sahen eine ausgeglichene 2.Halbzeit, dessen erster Höhepunkt der erneute Ausgleich darstellte. Wieder war es Ömer, der aus 25 Metern abzog und mit seinem Aufsetzer den jungen Wimpersinger, der bei dieser Aktion unter dem Ball abtauchte, alt aussehen ließ (58.).

Bis zur 81.Minute tat sich dann herzlich wenig im Peterskirchner „Mörn-Stadion“. Dann sorgte jedoch Topscorer Dominik Schlögl für einen Glanzpunkt, als er Matthias Asböck per Lochpass auf die Reise schickte. Asböck machte es dann besser als seine Vorgänger und behielt, alleine vor Gundogelu, die Übersicht – 3:2.

Mit dem Schlusspfiff jedoch musste die Heimmannschaft den finalen Ausgleich in Kauf nehmen. Ömers dritter Treffer verhinderte den ersten Erfolg seit dem 12.04.2008 (5:1 gegen Nußdorf) und 6 sieglosen Spielen.

Doch auch der späte Ausgleich konnte die gute Stimmung bei der danach stattfindenden Saisonabschlussfeier, in der Kapitän Rainer Grafetstetter zum „Spieler des Jahres“ gewählt wurde, nicht vertreiben. Im Rahmen der Feier wurden auch die Neuzugänge Helmut Frisch (TuS Kienberg), Thilo Mösmang (TSV Bad Endorf) und Lukas Berndl (TSV Schnaitsee) den zahlreichen Fans des TSV vorgestellt und in den Kreis der Vereinsfamilie aufgenommen.

In diesem erlesenen Kreis verweilen auch die Spieler, die im nächsten Jahr nicht mehr das Dress des TSV Peterskirchen überstreifen werden. Thomas Holzner, Georg Schwoshuber, Michael Ederer, Daniel Winklmaier und Spielerbetreuer Stefan Maier, der „beste Betreuer der Welt“ (Sickinger), werden ein Loch in Peterskirchen hinterlassen. Doch Binder wollte sich noch nicht ganz von den Abgängen, die Peterskirchen sowohl im sportlichen als auch im gesellschaftlichen Sinne bedeutend geprägt haben, verabschieden. „Wenn einer meiner 5 Freunde wieder nach Peterskirchen zurückkommen möchte, braucht er mich einfach nur anzurufen.“

 mo

 

A-Klasse 5

TSV Peterskirchen 2 – SV Linde Tacherting  1:1

 

80 derbyhungrige Zuschauer wollten das Gemeindederby zwischen der Bezirksligareserve des TSV Peterskirchen und dem SV Linde Tacherting verfolgen.

Den besseren Start erwischten hierbei die Mannen von Aktivcoach Sepp Hellmeier. Martin Vorsamer schnappte sich die Kugel und bewahrte, alleine vor Gästekeeper Michael Schmiedmaier auftauchend, die Übersicht (23.).

Wahrscheinlich war die Mannschaft noch im Freudentaumel des frühen Tores, denn nur 2 Minuten konnte Tacherting ausgleichen. Tacherting erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und Stefan Berndt war der Endabnehmer des Gästeangriffes: 1:1 (25.).

Kurz vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften noch Hochkaräter zu verzeichnen. Stefan Erl scheiterte auf der einen Seite an einem Tachertinger Bein, das auf der Linie klären konnte und wiederum Berndt war es, der mit seinem gezirkelten Freistoß Torwart Christian Schuhböck alles abverlangte.

Anfang der zweiten Halbzeit machten die Peterskirchner den besseren Eindruck. Der frisch eingewechselte Christoph Kaltenhauser hätte kurz nach seiner Einwechslung das 2:1 erzielen können, doch sein Schuss traf nur die Kreuzlatte. Im Nachsetzen scheiterte dann noch Erl am zu ungenauen Abschluss.

Zum Schluss wurde es aber noch mal brenzlig für die Peterskirchner. Erst konnte Martin Wimmer in famoser Manier einen Schuss von Andreas Berndt auf der Linie klären, ehe der eingewechselte Lothar Neumayer am linken Pfosten scheiterte (88.) und somit das Unentschieden besiegelte.

 mo

 

 

30. Spieltag

31. Mai 2008

 

„Finale“ gegen ATA Spor

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Peterskirchen beendet morgen die Saison mit Heimspiel – Danach Feier

 

Nach sechs Spielen ohne Sieg kommt die Sommerpause gerade recht für die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen. Beim 5:1-Erfolg am 12. April gegen den SV Nußdorf/Inn durfte das Team von Aktivcoach Herbert Sickinger letztmals über einen Dreier jubeln. Nun hoffen die TSV-Fans, dass diese Durststrecke am morgigen Samstag um 15 Uhr (!) im Heimspiel gegen den SV ATA Spor München beendet und der zwölfte Saisonsieg gefeiert wird.

„Unsere Jungs sind jetzt schon ein bisschen platt. Ich hoffe, sie können sich nochmal zu einer guten Leistung aufraffen – danach wird auf jeden Fall richtig gefeiert“, sagt Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der betont, „dass zu unserer anschließenden Saisonabschlussfeier die Fans herzlich willkommen sind. Da werden auch unsere Neuzugänge schon da sein.“

Trotz der jüngsten Negativserie sieht Binder keinerlei Grund zur Panik: „Wir haben eine tolle Saison gespielt und mit dem frühzeitigen Klassenerhalt viele Kritiker Lügen gestraft. Wir sind guter Siebter und diesen Tabellenplatz wollen wir natürlich mit einem Sieg über ATA Spor auch halten.“

Die kommende Saison werde laut „Tago“ Binder „eine ganz, ganz schwierige. Aber wenn wir dieses Jahr, das wir mit einer Mannschaft mit etwa 22 Jahren Altersdurchschnitt angehen, auch noch überstehen, dann haben wir eine Mannschaft mit großer Zukunft“, blickt der TSV-Manager etwas weiter nach vorne.

Die Voraussetzungen, um auch in der kommenden Saison ohne permanente Abstiegsangst kicken zu können, sind allein dadurch geschaffen, dass neben Binder auch das Trainerteam weitermacht: Herbert Sickinger bleibt Spielertrainer, Peter Kaltenhauser wird die „Erste“ von der Seitenlinie aus coachen. Und auch die Peterskirchner A-Klassen-Truppe wird im Jahr 2008/09 weiterhin von den beiden Spielertrainern Josef Hellmeier und Helmut Schmidinger betreut.

Dem morgigen Gegner ATA Spor, der bis vor kurzem um den Bezirksoberliga-Aufstieg mitgespielt hat, konnten die Peterskirchner im Hinspiel ein leistungsgerechtes 1:1-Remis abtrotzen. Da die Münchner aber zuletzt locker ließen, ist das morgige Match ein so genanntes Ananas-Spiel, in dem es nur noch um die Ehre geht.  cs

 

 

Allgemeine Vorschau zum 30. Spieltag

31. Mai 2008

 

 

Nur drei Ananas-Spiele

 

Bezirksliga Ost: Auf fünf Plätzen geht’s um Aufstieg und gegen Abstieg

 

Wenn das kein spannendes, ja dramatisches Saisonfinale wird! Am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost geht es nur in drei der acht Partien um die goldene Ananas, auf allen übrigen Schauplätzen wird um den Aufstieg in die Bezirksoberliga beziehungsweise gegen den Abstieg in die Kreisliga gekämpft.

Bedeutungslos sind nur die Spiele Türk SV 1975 München – SV/DJK Kolbermoor (Samstag, 17 Uhr), SV Nußdorf/Inn – SC München (dort wird „Keegan“ Grad nach zehn erfolgreichen Jahren als Torjäger und Spieler beim SVN verabschiedet) und TSV Peterskirchen – SV ATA Spor München (beide Samstag, 15 Uhr). Der Türk SV steht ja als Absteiger fest, und die übrigen Teams, die an diesen Begegnungen beteiligt sind, liegen jenseits von Gut und Böse und spielen auch im kommenden Jahr wieder in der Bezirksliga. Ob auch in der Gruppe Ost, das ist zumindest beim SC noch fraglich, denn die Münchner wollen laut Spielertrainer Franz Forstner lieber in eine andere Staffel eingeteilt werden.

Auf drei Plätzen wird die Entscheidung darüber fallen, wer Meister wird und wer als Vize in die Relegation darf. In zwei dieser Matches ist aber auch ein Abstiegskandidat verwickelt, was der Konstellation sicherlich einen zusätzlichen Reiz gibt. Die beste Ausgangsposition hat der 1. FC Traunstein: Der Hafner-Truppe reicht ein Heimsieg am morgigen Samstag um 15 Uhr über den abstiegsbedrohten FC Perach, um den Titel zu feiern. Für Stefan Hafner wäre der 1. FC bereits der zweite Verein, den er in die BOL führt, nachdem ihm dieses Kunststück schon mit dem SV Kirchanschöring gelungen war (2004). Damals spielte Ostermünchen als Relegations-Schauplatz eine Rolle (die Hafner-Elf gewann dort ein Entscheidungsspiel gegen den ASV Dachau mit 4:3 nach Verlängerung), und auch diesmal mischt Ostermünchen – jedoch als Mannschaft – mit.

Härtester Konkurrent von Tabellenführer Traunstein (58 Punkte) ist nämlich der SVO (57), der auf seine Heimstärke (bisherige Bilanz: 13-1-0) setzt und mit einem Sieg über den FC Hammerau – gegen den man im Hinspiel an Fronleichnam mit 0:4 unterging – zumindest Platz zwei absichern kann. Schon ein Unentschieden würde der Pritzl-Crew reichen, um zumindest in die Saisonverlängerung zu dürfen, wobei dann noch ein Tabellenbereinigungsspiel um Platz zwei droht.

Die schlechteste Ausgangsposition im Aufstiegsrennen haben der VfL Waldkraiburg und sein Lokalrivale TSV Ampfing (je 55 Zähler), die sich morgen um 15 Uhr im Jahnstadion zum Direktduell gegenüber stehen. Nur ein eigener Sieg und entsprechende Patzer der Konkurrenz können die Neidl-Elf oder das Köster-Team in die Saisonverlängerung hieven. Dennoch ist ein prickelndes Derby vor großer Kulisse zu erwarten.

Im Abstiegskampf geht’s ähnlich spannend zu: Wer die beiden Fixabsteiger SV Westerndorf und Türk SV 1975 München in die Kreisliga begleiten muss, das entscheidet sich auf vier Plätzen. Am problematischsten scheint die Lage für den TSV Reischach (30 Punkte), der derzeit einen Direktabstiegsplatz einnimmt, und den direkt davor liegenden FC Hammerau (31) zu sein, denn diese beiden Teams müssen auswärts bei Mannschaften antreten, die ebenfalls Zähler benötigen. Der „Club“ aus Hammerau gastiert – wie erwähnt – in Ostermünchen, die Reischacher müssen bereits um 14.30 Uhr in Grafing (33) ran, das sich seit der Entlassung von Coach Hans Weiß auch nicht gerade gesteigert hat.

Etwas besser scheint es für den TSV 1860 Rosenheim 2 (31 Punkte) auszuschauen, denn das Derby beim SV Westerndorf (15 Uhr) ist fast eine Art Joker – zu schwach präsentierten sich zuletzt die Kicker von der Römerstraße. Der große Vorteil von Grafing und dem FC Perach (je 33 Punkte) ist zweifellos der, dass diese beiden Teams – selbst im Falle von Niederlagen – zumindest in die Saisonverlängerung dürfen.

In der Torschützenliste liegt Markus Gibis (VfL Waldkraiburg/vom künftigen Bayernligisten TSV Buchbach umworben) mit 20 Treffern in Führung. Die Entscheidung darüber, wer die Torjägerkanone bekommt, dürfte aber erst morgen fallen, denn mit jeweils 18 Treffern liegen Matthias Bareuther (TSV 1860 Rosenheim 2), Franz Forstner (SC München) und Hannes Schaal (SV Ostermünchen) in Lauerstellung.  Cs

 

 

 

 

 

29. Spieltag

 24. Mai 2008

 

Peterskirchen erreicht Remis in Kolbermoor

 

Tag der offenen Tore beim 3:3 - Grafetstetter trifft drei Mal und sieht Rot

 

Kolbermoor. „Danke Manne“, titelte die Stadionzeitung des SV/DJK Kolbermoor am vergangenen Samstag. Es war der letzte Auftritt von Trainer Manfred Thaler, außerdem von Patrick Eder und Markus Fußstetter auf dem Huberberg. Und der Bezirksliga-Kick gegen den TSV Peterskirchen bot an Toren und Emotionen alles, was einen würdigen Abschied ausmacht.

Nach 90 Minuten hieß es 3:3 – Zitat Thaler: „Dafür, dass wir nach zwei Tagen wieder spielen haben müssen, war es eine sehr engagierte Leistung von uns. Mehr kann man nicht verlangen, dafür haben wir zu viele junge, unerfahrene, müde und angeschlagene Spieler.“ Besonders freute er sich darüber, dass seine Schützlinge Charakter zeigten, indem sie einen 1:3-Rückstand binnen kürzester Zeit wettmachten.

Zu einem so ereignisreichen Match gehören natürlich auch Helden, und die gab es auf beiden Seiten: Einerseits TSV-Kapitän Rainer Grafetstetter, der mit einem Hattrick auftrumpfte. In der 16. Minute kam er nach einer Ecke zum Kopfball, der auf etwas kuriose Weise im 0:1 ins Netz ging. Insgesamt war die Anfangsphase vom Offensivdrang der Gäste geprägt, dem die Kolbermoorer Abwehr des öfteren fast wehrlos gegenüber stand.

Trotzdem wurde die Thaler-Elf ab und zu gefährlich und erzielte sogar den Ausgleich: Robert Eppler vollendete einen von Eder und Franz-Xaver Pelz vorgetragenen Konter (24.). Kurze Zeit später schlug Rainer Grafetstetter wieder zu, als er erneut bei einem Eckstoß frei gestanden war. Und in der zweiten Halbzeit machte der frühere Heiligkreuzer das „Triple“ perfekt (71.) – gerade als die Gastgeber begonnen hatten, selbstbewusster aufzuspielen.

Doch da trat einer auf den Plan, von dem es wohl keiner erwartet hätte: Manuel Pavlovic. Praktisch im Gegenzug auf das 1:3 sorgte der junge Stürmer für den Kolbermoorer Anschluss. Nur eine Minute später holte er einen Elfmeter heraus, den Markus Fußstetter souverän verwandelte.

Unglaublich schnell war die Stimmung im Gastgeber-Lager von Resignation in Freude umgeschlagen. Das letzte Highlight war jedoch ein unerfreuliches: Ausgerechnet Grafetstetter sah nach einem überharten Einsteigen gegen Markus Berngehrer Rot (82.). Dunkelgelb hätte es hier vielleicht auch getan, dabei war dies noch eine der weniger umstrittenen Entscheidungen des eher schwachen Schiedsrichter-Gespanns.

„Wie das 3:3 zustande gekommen ist, das ist genauso viel wert wie ein Sieg“, beurteilte Thaler das Endergebnis. Aber in diese positive Betrachtung mischte sich schließlich auch Melancholie, nun da seine Ära zu Ende geht: „Wehmut umfasst mich heute, Wehmut.“

Die Peterskirchner schließen die Saison nun am kommenden Samstag um 15 Uhr mit einem so genannten Ananas-Spiel daheim gegen ATA Spor ab.  kh

 

 

28. Spieltag

 17. Mai 2008

 

Peterskirchen verliert erneut

1:3-Heimniederlage gegen den Türk SV München – 5 Spiele ohne Sieg

 

Der TSV Peterskirchen hat eine weitere Heimniederlage einstecken müssen. Nach dem 0:2 gegen Ostermünchen musste sich die Herbert-Sickinger-Elf gegen den Türk SV 1975 München mit 3:1 geschlagen geben. Somit hat Peterskirchen in den vergangenen 5 Spielen nur 2 Tore erzielt und einen mageren Punkt ergattert. Die Gäste aus München jedoch können weiterhin vom Wunder, nämlich trotz 11 Punkte Punktabzug nicht abzusteigen, träumen.

Die Vorraussetzungen für das mit Spannung erwartete Match waren für die Peterskirchner jedoch gut. Gegen keinen anderen Gegner aus der Bezirksliga spielte man bisher lieber, denn jedes vorhergegangene Spiel konnte man siegreich gegen die türkische Mannschaft gestalten. In der Vorrunde war man in der Landeshauptstadt mit 3:0 erfolgreich. Damals war Martin Mayer 3-maliger Torschütze.

Mayer stürmte auch in diesem Spiel an der Seite des nach seiner Fersenverletzung wiedergenesenen Thomas Holzner. Jedoch fehlte Torjäger Hans Irl, der arbeitsbedingt auch die letzten beiden Spiele in Kolbermoor und zuhause gegen ATA Spor München fehlen wird.

Man merkte Peterskirchen an, dass sie nach zuletzt 4 sieglosen Spielen wieder einen Dreier einfahren wollten. Die erste Gelegenheit, dem Sieg etwas näher zu kommen, hatte bereits nach 3 Minuten Abwehrrecke Tobias Pastl, doch er scheiterte mit seinem Kopfball am Gästeschlussmann Osman Quke.

Doch auch die Gäste aus München bewiesen in den ersten Minuten, dass sie besser sind als die gegenwärtige Tabellenposition zu vermuten lässt. Adem Yildiz hatte die erste Gelegenheit für die Türken, doch sein Schuss wurde sensationell von Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger entschärft. Die Gäste hatten den Torschrei schon auf den Lippen, doch Wimpersingers Fingerspitzen verhinderten den Peterskirchner Rückstand.

Trotz dieser Großchance gehörten die ersten 20 Minuten der Heimmannschaft aus Peterskirchen. Michael Wengler und Kapitän Rainer Grafetstetter funktionierten gut im Mittelfeld und letztgenannter war es dann auch, der für die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung sorgte. Holzner wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt und Grafetstetter war es dann schließlich, der den fälligen Foulelfmeter per Gewaltschuss verwandelte (20.).

Der Jubel war jedoch nur von kurzer Dauer, denn nur 5 Minuten später sorgte der flinke Godfry Adams für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Wimpersinger, der in der Rückrunde stets ein sicherer Rückhalt für die Mannschaft war, unterlief hierbei eine Flanke von Gökhan San, weshalb Adams den Ball nur noch ins leere Tor köpfen musste (25.).

4 Minuten später drehten die Gäste sogar das Spiel. Die Peterskirchner Abwehr konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen und Mustafa Öztürk war es dann schließlich, der Wimpersinger per feinem Heber überwindete und somit für die Gästeführung sorgte (29.).

Ein torgefährlicher abgefälschter Schuss von Martin Mayer beendete die erste Hälfte, die von aggressivem Spiel und harten Zweikämpfen geprägt war, weshalb Schiedsrichter Christian Beck (FC Grünbach) in manchen Situationen schwierige Entscheidungen zu fällen hatte.

In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten verletzungsbedingte Umstellungen. Sowohl Wengler als auch Adams, die dem Spiel in der ersten Halbzeit ihren Stempel aufgedrückt hatten, mussten das Spiel vorzeitig beenden.

Peterskirchen versuchte aber weiterhin, das Spiel zu machen und den Ausgleich zu erzielen. Die Türken zogen sich weitestgehend tief in die eigene Hälfte zurück, um dann schnelle Konter mit ihren flinken Angreifer San und Yildiz zu fahren. San war es dann auch, der ,alleine vor Wimpersinger, wieder einen Heber ansetzte, doch Peterskirchens Torwart parierte wiederholt im Stile eines sicheren Rückhalts.

Nur kurze Zeit später setzten Peterskirchens Fans schon zum Torschrei an, doch sowohl Sickingers Kopf als auch Pastls Fußspitze brachten den Ball nicht im Kasten der Gäste unter.

Auch danach spielte Peterskirchen tapfer nach vorne, doch am Ende wirkten die Versuche der Heimmannschaft zu ideenlos, um die gut postierte türkische Abwehr in Gefahr zu bringen.

Die Türken jedoch sorgten mit ihren Kontern für mehr Torgefahr. Der eingewechselte Özgür Tunca scheiterte zwar noch am eigenen Torabschluss, doch in der letzten Minute war es dann schließlich Gökhan San, der seine gute Leistung mit einem Tor krönte (90.) und den Auswärtssieg unter Dach und Fach brachte.

Fazit: Peterskirchen spielte die letzten beiden Heimspiele sehr bemüht, konnte aber trotzdem keine Punkte einfahren. Die Türken aus München halten sich mit aller Gewalt am letzten Strohhalm fest, sind aber trotzdem verdammt zum Siegen.

 mo

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TSV Altenmarkt 2 1:6

 

Die Reserve des TSV Altenmarkt hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Bei der Bezirksligareserve gab es einen in dieser Höhe durchaus verdienten 6:1-Auswärtssieg, womit die Altenmarkter 4 der letzten 5 Spiele siegreich gestalten konnte.

Schon in der ersten Halbzeit waren die Gäste spielbestimmend. Gegen eine schwache Heimelf hatte sowohl Tobias Lankes als auch Mario Huber Chancen zur Führung. Die fiel aber erst kurz vor dem Pausenpfiff, als Huber einen tollen Pass auf Dominik Huber spielte und der den Ball links am bis dahin stark haltenden Uwe Schindler vorbei ins Tor bugsierte.

Nach dem Pausentee erwarteten die knapp 70 Zuschauer eine stärkere Heimelf, doch die Mannschaft von Aktivcoach Sepp Hellmeier enttäuschte auch hierbei.

Dominik Huber war es dann auch wieder, der aus der Drehung den Ball zum 0:2 ins Peterskirchner Tor schob. Die Heimmannschaft machte in der Offensive bis dahin kaum auf sich aufmerksam. Trotzdem kam man kurz danach zum Anschlusstreffer, als Altenmarkts Andreas Pfeffer im Stile eines Torjägers den eigenen Schlussmann Thomas Marstaller aus 35 Metern überwindete.

Danach wurden die Peterskirchner jedoch regelrecht vorgeführt. Thomas Karlstetter und Lankes verwandelten Vorlagen von Dominik Huber zum zwischenzeitlichen 4:1. Martin Pecho und Michael Randlinger machten kurz darauf sogar das halbe Dutzend voll. Schindler, der beim dritten Gegentor nicht ganz unschuldig war, machte jedoch noch mal auf sich aufmerksam, als er einen selbstverschuldeten Elfmeter, getreten von Lankes, parierte. Karlstetter hätte sich in der Schlussphase nochmal in die Torschützenliste eintragen können, doch sein Treffer wurde vom teilweise unsicher wirkenden Schiedsrichter aberkannt.

So blieb es zum Schluss (nur) beim 6:1 für die Gäste aus Altenmarkt, die, falls sie in dieser Art und Weise weiterspielen, sicher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden.

 mo

 

 

27. Spieltag

 17. Mai 2008

TSV Peterskirchenwill Heimbilanz aufbessern

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Morgen um 18 Uhr gegen Türk SV München – Winklmaier zum SVK

 

Die bisherige Saison ist nicht schlecht gelaufen für den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen. Im Gegenteil: Nur noch ein Punkt trennt das Team vom Klassenerhalt, den es am morgigen Samstag um 18 Uhr in der Heimvorstellung gegen den Ex-Bayernligisten Türk SV 1975 München unter Dach und Fach bringen möchte.

Trotz Tabellenrang sieben – nach den prominenten Abgängen im Sommer 2007 zweifellos eine überragende Platzierung – hat Peterskirchens Spielertrainer Herbert Sickinger seine Sorgen: Zum einen gefällt ihm die Heimbilanz (vier Siege, drei Unentschieden, fünf Niederlagen) ganz und gar nicht („Da hätten wir uns in der einen oder anderen Partie wesentlich besser verkaufen müssen“), zum anderen muss er gegen die Türken aus der Landeshauptstadt wohl auf einige etablierte Spieler verzichten.

Definitiv nicht dabei sein können morgen neben Langzeitausfall Sebastian Rost der Ex-Tachertinger Hans Irl (auf Montage in Norwegen) und Daniel Winklmaier, der laut TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder in der kommenden Saison beim Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring kicken wird. Außerdem steht hinter dem Einsatz der beiden verletzten Leistungsträger Rainer Grafetstetter und Thomas Holzner jeweils ein dickes Fragezeichen. „Wir müssen damit rechnen, dass sie nicht spielen können“, klagt Binder.

Nur gut, dass der TSV zu den fünf auswärtsstärksten Mannschaften der Liga gehört und im Hinspiel einen extrem wichtigen 3:0-Sieg gefeiert hat. Insgesamt haben die Sickinger-Schützlinge in der Fremde sechs Mal gewonnen (daneben gab’s vier Remis und vier Niederlagen) und damit die Basis für den Ligaverbleib gelegt, an dem ohnehin kein Fußball-Experte mehr zweifelt

Binder warnt dennoch: „Die jetzige Türken-Mannschaft ist mit der aus der Vorrunde überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Wir müssen da mit einer hundertprozentigen Einstellung an die Sache herangehen und versuchen, über den Kampf ins Spiel zu finden. Sonst kann das gegen diese technisch starke Mannschaft schnell ins Auge gehen.“ Vor allem Engin Özbey schätzt „Tago“ Binder hoch ein: „Das ist einer der besten Spieler der Liga. Auf den müssen wir ganz besonders aufpassen!“

Dass die Gäste trotz ihres gravierenden Punktabzugs (wir berichteten) überhaupt noch eine Chance auf den Ligaverbleib haben, spricht Bände. Ein gemütlicher Samstagabend-Spaziergang wird da also auf gar keinen Fall auf die Peterskirchner Kicker warten.  Cs

 

 

 

 

Allgemeine Vorschau zum 27. Spieltag

15. Mai 2008

 

Jede Menge „Endspiele“ um Aufstieg in die BOL

Spannung in der Bezirksliga: „Top 5“ nur durch drei Punkte getrennt

 

Wenige Runden vor Saisonschluss sind die „Top 5“ der Fußball-Bezirksliga Ost nur durch drei Punkte getrennt, so dass nun jede Menge „Endspiele“ um den Aufstieg in die Bezirksoberliga anstehen.

Großer Gewinner neben dem neuen Tabellenführer 1. FC Traunstein (1:0 in Hammerau und 3:0 in Westerndorf) war am Pfingstwochenende der SV ATA Spor München, der – wie die Hafner-Elf – beide Spiele erfolgreich gestalten konnte. Dem 10:0-Rekordsieg im Aufsteigerduell gegen den Hoffmann/Max-Club TSV Grafing ließen die Knallinger-Schützlinge am Montag einen knappen 1:0-Erfolg beim TSV Reischach folgen. Kadir Alkan war mit insgesamt fünf Treffern nicht nur erfolgreichster Torschütze der ATA-Spor-Kicker, sondern auch des gesamten Pfingst-Wochenendes.

Im Abstiegskampf hat der Türk SV 1975 München mit einem 4:0-Derby-Sieg gegen den SC München seine – wenn auch nur geringe – Chance auf den Klassenerhalt gewahrt. Diesmal gastiert der Ex-Bayernligist beim TSV Peterskirchen (Samstag, 18 Uhr, siehe auch extra Vorschau), wo die Trauben für die Türken ziemlich hoch hängen dürften.

Als erster Absteiger steht mittlerweile der SV Westerndorf fest, der seine Bezirksliga-Abschiedstournee am morgigen Samstag um 15 Uhr mit der Heimvorstellung gegen den gefährdeten FC Perach beginnt. Höllisch aufpassen, dass sie nicht in die Kreisliga plumpst, muss die Landesliga-Reserve des TSV 1860 Rosenheim, die zur selben Zeit im Heimspiel gegen den SC München unbedingt einen Dreier benötigt. Gerüchten zu Folge soll es bei den Rosenheimern im Sommer einen Trainerwechsel geben: Thomas („Klecker“) Mayer wird möglicherweise gehen müssen, als Nachfolger soll Ingomar Weiß aus der 1860-„Chefetage“ in Frage kommen.

So gut wie gerettet ist seit dem vergangenen Wochenende der SV Nußdorf/Inn, der nach dem 3:1-Überraschungs-Coup in Ampfing wieder mal zu Hause ran darf: Zu Gast im Inntal ist morgen um 16 Uhr der TSV Reischach. „Wir brauchen noch einen Punkt – den holen wir sicher bald“, gibt sich SVN-Spartenchef Hannes Scheuerer optimistisch.

Übrigens: Der 38-jährige Thomas Wimmer, der seit einem Jahrzehnt den Nußdorfer Bezirksliga-Kasten hütet, will auch in der kommenden Saison die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung bringen. „Er ist noch immer der beste Torwart der Liga“, so SVN-Coach „Keegan“ Grad.

Im Abstiegskampf von großer Bedeutung ist auch die Partie TSV Grafing contra FC Hammerau (Sonntag, 14.30 Uhr). Der „Club“ fährt mit dem Bus zum Aufsteigerduell beim „Prügelknaben“ der vergangenen Woche. „Wir hoffen auf zahlreiche Schlachtenbummler“, so FCH-Kapitän Bernhard Heudecker. Abfahrt ist um 11 Uhr am Bahnhofvorplatz in Hammerau. Gäste-Coach Hermann Lindner kann nun doch auf Andreas Schuhböck zurückgreifen. Dessen Platzverweis aus dem Ruperti-Derby gegen den 1. FC Traunstein hatte keine Sperre zur Folge.

Gleich drei Knaller finden am morgigen Samstag im oberen Tabellenbereich statt: Der 1. FC Traunstein begrüßt zum absoluten Gipfeltreffen den TSV Ampfing im Triftstadion (15 Uhr/siehe extra Vorschau), wobei FC-Pressesprecher Günter Burgstaller auf eine Top-Kulisse hofft. Der SV Ostermünchen erwartet um 16 Uhr den SV/DJK Kolbermoor zum brisanten Derby (auch dort werden mehr als 300 Fans erwartet), und der VfL Waldkraiburg hat ebenfalls um 16 Uhr den SV ATA Spor München zum Verfolgerduell zu Gast. Hier das Restprogramm der fünf Aufstiegskandidaten auf einen Blick:

1. FC Traunstein (1. Platz, 26 Spiele, 52 Punkte): TSV Ampfing (H/Samstag, 15 Uhr), VfL Waldkraiburg (H), TSV Reischach (A), FC Perach (H). TSV Ampfing (2. Platz, 27 Spiele, 51 Punkte): 1. FC Traunstein (A/Samstag, 15 Uhr), TSV Grafing (H), VfL Waldkraiburg (A). SV Ostermünchen (3. Platz, 26 Spiele, 51 Punkte): SV/DJK Kolbermoor (A/Samstag, 16 Uhr), FC Hammerau (A), SV ATA Spor München (A), FC Hammerau (H). SV ATA Spor München (4. Platz, 27 Spiele, 50 Punkte): VfL Waldkraiburg (A/Samstag, 16 Uhr), SV Ostermünchen (H), TSV Peterskirchen (A). VfL Waldkraiburg (5. Platz, 26 Spiele, 49 Punkte): SV ATA Spor München (H/Samstag, 16 Uhr), 1. FC Traunstein (A), FC Hammerau (A), TSV Ampfing (H).  cs

 

 

26. Spieltag

 10. Mai 2008

 

Glückliche 3 Punkte für Ostermünchen

2:0-Auswärtssieg in Peterskirchen – SVO nun Tabellenführer

 

Der SV Ostermünchen hat sich dank eines etwas glücklichen Sieges an die Tabellenspitze der Bezirksliga Ost geschossen. Sie behielten im schweren Auswärtsspiel bei der Mannschaft des TSV Peterskirchen mit 2:0 die Oberhand und eroberten somit, gleichauf mit dem TSV Ampfing, den Platz an der Sonne. Jedoch wartet hinter der Pritzl-Elf schon der 1.FC Traunstein, der, bei einem Spiel weniger, nur 2 Zähler hinter den punktgleichen Tabellenführern rangiert. Peterskirchen bleibt weiterhin auf einem Platz im grauen Mittelfeld der Liga.

Spielertrainer Herbert Sickinger musste seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel in Waldkraiburg (0:1) auf einer Position verändern. Für Thomas Holzner, der sich in der letzten Partie eine Fersenverletzung zuzog, lief Youngster Martin Mayer auf, der in dieser Saison auch schon 7mal den gegnerischen Torwart überwand und somit zu den Top-Torjägern der Sickinger-Elf gehört.

150 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften gefährlich in Szene setzen konnte. Peterskirchen machte das Spiel, konnte sich aber noch keine großen Torchancen erarbeiten. Auf der anderen Seite stand die Abwehr um Eigengewächs Tobias Pastl gut und ließ somit dem wahrscheinlich stärksten Sturmduo der Bezirksliga Ost, Hannes Schaal und Adrian Czermak, wenig Raum, um ihre gefährlichen Akzente zu setzen. Lediglich Naser Humoli ließ Torgefahr aufkommen, doch sein Freistoß wurde durch den wiederholt fehlerlosen Christian Wimpersinger entschärft. Peterskirchens größte Chance hatte Spielertrainer Sickinger, doch sein Kopfball fand in Gästetorwart Klaus Kunert seinen Meister.

Auch die zweite Halbzeit wurde von den spielerisch starken Peterskirchnern bestimmt. Ostermünchen geriet immer mehr in die Defensive und wartete auf den entscheidenden Moment, die anstürmende Sickinger-Elf auskontern zu können.

Auf Seiten der Heimmannschaft tat sich in dieser Phase des Spiels der an diesem Tag gut aufgelegte Georg Schwoshuber hervor, der sich innerhalb von 10 Minuten 3 gute Torchancen erarbeitete. Seine beste Gelegenheit verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Auch Martin Mayer sorgte für Torgefahr, doch sein Schuss verfehlte ebenso sein Ziel.

Peterskirchen drückte, doch Ostermünchen machte das Tor. Ein schneller Gegenzug der Gäste landete am Ende bei Bernd Schiedermeier, der Wimpersinger auf dem falschen Fuß erwischte und aus der Drehung zur bis dahin glücklichen 1:0- Führung einnetzte (64.).

„Das war natürlich sehr glücklich“, gab auch Gästecoach Franz Pritzl zu. „Peterskirchen erspielt sich Chance um Chance und wir schießen das Tor“.

Die Entscheidung im hart umkämpften Spiel fiel nur 5 Minuten später. Torjäger Czermak war Abnehmer eines schnell gespielten Konters und vollendete aus 5 Metern zum 2:0. Die bis dahin fair agierenden Ostermünchner machten sich bei dieser Aktion jedoch keine Freunde. Im Vorfeld lag Hans Irl verletzt am Boden, doch die Gäste schoben den Ball nicht, wie es aus sportlicher Sicht korrekt gewesen wäre, ins Aus, sondern spielten weiter und erzielten das Tor. „Da müssen wir den Ball ins Aus spielen. Ganz klar!“ kommentierte selbst Gästetrainer Pritzl die nicht ganz faire Aktion seiner Mannschaft.

In den letzten 20 Minuten versuchte Peterskirchen noch einmal alles, doch bis auf eine weitere Möglichkeit von Schwoshuber sprang nichts Nennens- und Sehenswertes heraus.

So stand zum Ende des Spieles ein etwas schmeichelhafter Auswärtssieg zu Buche, der Ostermünchen weiterhin vom BOL- Aufstieg träumen lässt. Peterskirchen jedoch hat keinesfalls enttäuscht und nach zuletzt eher schwachen Auftritten eine starke Partie abgeliefert. Auch Spielertrainer Herbert Sickinger lobte den Auftritt seiner Mannschaft. „Ich kann mit meinen Jungs wirklich zufrieden sein!“

mo

 

Vorbericht zum 26. Spieltag

10. Mai 2008

Manager Reinhard Binder macht weiter

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Peterskirchen begrüßt morgen um 18 Uhr offensivstarke Ostermünchner

 

„Unsere letzten drei Vorstellungen waren enttäuschend. Ich erwarte eine klare Steigerung.“ Reinhard Binder, Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, redet vor dem Heimspiel der Sickinger-Elf am morgigen Samstag (18 Uhr) gegen den SV Ostermünchen Klartext. In der Tat waren die jüngsten Leistungen des TSV alles andere als berauschend.

„Zwei Punkte werden wir schon noch für den Klassenerhalt brauchen, aber gegen die starken Ostermünchner, die ich mir am Dienstag beim 1:1 in Grafing angeschaut hab’, muss man wohl schon mit einem Unentschieden zufrieden sein“, glaubt „Tago“ Binder. Der SVO, der auch in der kommenden Saison vom früheren Bezirksoberliga-Torwart Franz Pritzl gecoacht wird, erspielte sich im Nachholspiel in Grafing die eine oder andere Großchance, konnte daraus aber kein Kapital schlagen.

Auch die Peterskirchner ließen in den letzten drei Begegnungen (aus denen sie nur einen Punkt holten) die nötige Durchschlagskraft vermissen. Vielleicht sollten sich die TSV-Kicker an den 5:1-Sieg vom 12. April 2008 gegen den SV Nußdorf/Inn erinnern, um wieder das gegnerische Tor zu finden.

Spielertrainer Herbert Sickinger muss morgen auf den früheren Heiligkreuzer Thomas Holzner (Fersenverletzung aus dem Waldkraiburg-Spiel) und Daniel Winklmaier (krank/sein Verbleib beim TSV ist ohnehin unwahrscheinlich) verzichten. Der restliche Kader wird gegen die offensivstarken Ostermünchner „gewaltig Gas geben müssen, um zumindest einen Punkt zu machen“, so Binder.

Ein gutes Omen für die Hausherren könnte sein, dass die Pritzl-Elf auswärts (nur zwei Siege in zwölf Spielen) wesentlich schwächer auftritt als vor eigenem Anhang. Als einzige Mannschaft des 16er-Feldes sind die Ostermünchner ja zu Hause noch unbesiegt und weisen eine Traumbilanz von 12-1-0 auf. Die Peterskirchner mussten sich jedoch im Hinspiel beim SVO nur knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Eine weitere Personalie – nach der Verpflichtung des Schnaitseer Offensivspielers Lukas Berndl – steht auf Peterskirchner Seite fest: „Tago“ Binder, der „nach den vielen Jahren eigentlich nach der Saison aufhören wollte“, ließ sich nochmal überreden und wird auch im kommenden Jahr die Geschicke der TSV-Fußball-Abteilung lenken. Die bisherigen Erfolge des Dorfvereins, der ja mittlerweile zu den Dauerbrennern der Bezirksliga gehört, sind jedenfalls eng mit dem Namen Binder verbunden!
  cs

 

 

25. Spieltag

 3. Mai 2008

Knapper Heimerfolg für Waldkraiburg

1:0-Erfolg über den TSV Peterskirchen – 2x Gelb-Rot

Nach dem unbefriegenden 1:1-Unentschieden in der letzten Partie gegen den Türk SV München hat der VfL Waldkraiburg den eingeplanten Dreier im Derby gegen den TSV Peterskirchen eingefahren. Die Neidl-Elf behielt dank eines frühen Treffers von VfL-Torjäger Markus Gibis mit 1:0 die Oberhand. Peterskirchen hingegen bleibt im nun dritten Spiel in Folge ohne Sieg.

Peterskirchens Spielertrainer Herbert Sickinger konnte in seiner Aufstellung fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nur Daniel Winklmaier fehlte gesundheitsbedingt, doch mit Kapitän Rainer Grafetstetter war der bisher stärkste Spieler nach einer Verletzung wieder an Bord. Das Ziel der Gäste aus Peterskirchen war klar: Einen Punkt will man dem Favoriten aus Waldkraiburg abknüpfen. „Wir wollen hier unbedingt einen Punkt mitnehmen“ betonte auch Co-Trainer Peter Kaltenhauser vor dem Spiel.

Doch nach nur 2 Minuten gerieten die Gäste schon in Rückstand. Die knapp 200 Zuschauer des Derbys sahen eine Unachtsamkeit in der Peterskirchner Hintermannschaft, die Bezirksliga-Torjäger Nummer 1 Gibis eiskalt einnetzte. Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger hatte hierbei keine Abwehrchance.

Die nächste Torgelegenheit in einem weitestgehend chancenarmen Spiel gehörte den Peterskirchen, doch Michael Wengler scheiterte mit seinem Schuss an Waldkraiburgs Bernhard Auer. Peterskirchen war über weite Teile der ersten Halbzeit zu harm- und ideenlos in der Offensive und kam so auch nur zu wenigen Tormöglichkeiten. Die besten Chancen hatten noch Dominik Schlögl und Stürmer Hans Irl, aber beide scheiterten am unpräzisen Abschluss.

Waldkrauburg erspielte sich in der ersten Hälfte, auch mit Hilfe des aggressiveren Spiels, ein leichtes Übergewicht, aber auch die Heimelf konnte in dem bis dahin schwachen Spiel nicht überzeugen und sich nur wenige Chancen erarbeiten. Die beste Chance vergab Gibis, als er mit einem Kopfball an Wimpersinger scheiterte.

Die zweite Halbzeit glich der ersten Hälfte weitestgehend. Peterskirchen bemühte sich, zu weiteren Torchancen zu gelangen, doch meistens fand der letzte Pass nicht den dazugehörigen Abnehmer. Sickinger hatte nach einer Stunde den Ausgleich auf dem Kopf, doch der Ball verfehlte das Tor knapp.

Auf der anderen Seite blieb Waldkraiburg aber gefährlicher, doch der zweite Treffer wollte auch ihnen nicht gelingen.

Peterskirchen schöpfte Mitte der zweiten Halbzeit noch mal Hoffnung, als sich Waldkraiburgs Markus Weichhart während seiner Auswechslung zu einer abfälligen Geste in Richtung der Peterskirchner Fans hinreißen ließ und somit, für soviel Unsportlichkeit, völlig verdient mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde.

Minuten später jedoch egalisierte Spielertrainer Sickinger die beiden Mannschaften, als er den heranstürmenden Gibis nur noch mit Hilfe eines Fouls zu stoppen wusste und somit, da er schon vorher verwarnt wurde, den Platz frühzeitig verlassen musste.

In der Schlussphase war Waldkraiburg dem Tor näher als die Gäste, doch sowohl Gibis als auch Raimund Stuiber nach schönem Solo verfehlten das Tor.

So stand zum Schluss ein verdienter Heimsieg zu Buche, der Waldkraiburg den Anschluss an die Aufstiegsränge halten lässt. Peterskirchen bleibt hingegen weiter im grauen Mittelfeld.

mo

 

 

 

Vorbericht zum 25. Spieltag

3. Mai 2008

 

Heißer Tanz für Peterskirchen

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Heute um 16 Uhr: Bezirksliga-Ost-Derby beim VfL Waldkraiburg – 0:4-Klatsche im Hinspiel

 

In der Fußball-Bezirksliga Ost stehen an diesem Wochenende das Spitzenspiel zwischen dem 1. FC Traunstein und dem SV ATA Spor München (heute, 15 Uhr, Triftstadion) sowie das Derby zwischen dem VfL Waldkraiburg und dem TSV Peterskirchen (heute, 16 Uhr, Jahnstadion) besonders im Rampenlicht. Während die Hafner-Crew am Mittwoch SV Nußdorf/Inn mit 2:1 in Schach hielt, war der SV ATA Spor München nicht im Einsatz – die Knallinger-Elf kann also ausgeruht ins Match gehen. Das Hinspiel endete 2:2.

Die Traunsteiner sind eines von drei Teams, die zum zweiten Mal binnen weniger Tage zu Hause ran dürfen. Auch der designierte Kreisligist SV Westerndorf (heute, 15 Uhr, gegen Spitzenreiter TSV Ampfing) und VfL Waldkraiburg (wie erwähnt gegen Peterskirchen) spielen erneut vor eigenem Anhang. Doch während der 1. FC seine Mittwochs-Aufgabe löste, patzten Westerndorf (2:3 gegen Reischach trotz 2:0-Führung) und Waldkraiburg (1:1 gegen Türk SV 1975 München) gewaltig.

 „Beim VfL wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden“, so TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, dessen Team im Hinspiel mit 0:4 untergegangen war.

„Wenn wir vorne dabei bleiben wollen, brauchen wir gegen Peterskirchen unbedingt drei Punkte – noch haben wir ja durchaus Chancen, in die Bezirksoberliga aufzusteigen“, meinte Waldkraiburgs Funktionär Kurt Kletter, der am Maifeiertag nach dem Heimspiel gegen die Türken schon etwas enttäuscht war vom Auftreten der Neidl-Schützlinge. „Denn eigentlich hatten wir uns aus den zwei Heimspielen gegen München und Peterskirchen sechs Punkte fest vorgenommen“, so Kletter.

Die weiteren Paarungen der 26. Runde lauten: SV Nußdorf – FC Hammerau (siehe auch Bericht auf dieser Seite), SV Ostermünchen – Türk SV 1975 München (beide heute, 16 Uhr), SC München – FC Perach (Sonntag, 13.30 Uhr), TSV Grafing – SV/DJK Kolbermoor (Sonntag, 14.30 Uhr) und schließlich TSV 1860 Rosenheim 2 – TSV Reischach (Sonntag, 15 Uhr).  cs

 

Die Reserve des TSV spielt am Sonntag

 

um 14 Uhr beim TSV Tittmoning

 

23. Spieltag

26. April 2008

 

 Gerechtes Unentschieden

Peterskirchen trennt sich von Grafing mit 1:1 – Ziegler sieht Rot

 

Der TSV Peterskirchen hat sich dank Matthias Asböck einen Punkt gegen den TSV Grafing gesichert. Der Ex-Obinger erzielte in der Schlussphase den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich.

Vor der herrlichen Kulisse von 250 Zuschauern wollten die Peterskirchner auch gegen den TSV Grafing, die von den Ex-Bundesligisten Martin Max und Daniel Hoffmann betreut werden, zeigen, dass sie in guter Form sind. Spielertrainer Herbert Sickinger musste aber dabei auf den überragenden Mann der letzten Wochen, Kapitän Rainer Grafetstetter, verzichten, da er sich im letzten Spiel beim 1.FC Traunstein (0:1) eine Verletzung zugezogen hat. Für ihn rückte Daniel Winklmaier in die Zentrale.

Die erste halbe Stunde plätscherte das Spiel aber dahin. Auf beiden Seiten ließen die Abwehrreihen nur wenig torgefährliche Situationen zu, weshalb lediglich ein Kopfball von Peterskirchens Tobias Pastl nach einer Standardsituation zu Buche stand. Ansonsten leisteten sich beide Offensivabteilungen zu viele Fehler im Spielaufbau. Peterskirchen konnte in dieser Phase nicht an seine starken Heimauftritte anknüpfen und auch der Gast aus Grafing zeigte wenig Spielfreude.

Ende der ersten Halbzeit häuften sich aber die Strafraumaktionen, doch Torchancen erschlossen sich nur nach Standards. Doch sowohl Grafings Zimmermann als auch Spielertrainer Sickinger konnten ihre Kopfbälle nicht im Tor des Gegners unterbringen.

Auch nach dem Pausentee wurde die Partie nicht besser und erst ein Platzverweis sorgte für die nötige Brisanz in dem bis dahin schwachen Spiel. Grafings Laszlo Ziegler bewies seine bis dahin nicht ersichtlichen Lamafähigkeiten und wurde nach seiner Spuckattacke auf Jürgen Wengler

vom souverän leitenden Franz Eidenschink (FC Eintracht München) zum Duschen geschickt.

Doch obwohl Peterskirchen nun mit einem Mann mehr auf dem Platz stand, waren es die Gäste, die nach 75 Minuten in Führung gingen. Grafings Kapitän Stefan Rüger tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und seine Hereingabe fand in Gökhan Kus, der auch schon im Hinspiel das Tor erzielte, seinen dankbaren Abnehmer.

Rüger war es dann auch, der nach dem Führungstreffer noch zweimal die Möglichkeit zum 2:0 auf dem Fuß hatte, doch beide Male blieb der Torerfolg aus.

Erst in den letzten Minuten wurde die Peterskirchner Überzahl ersichtlich, doch gefährliche Torchancen ergaben sich nur nach Standards.

So fiel der viel umjubelte Ausgleich auch nach einer Ecke von Dominik Schlögl.

Nachdem der eingewechselte Martin Mayer kurz zuvor noch per Kopfball an Grafings  Schlussmann Georg Haas scheiterte, war es Matthias Asböck, der den Ball 1 Minute später ins Gästetor bugsierte. Haas unterlief hierbei die Hereingabe von Schlögl und Asböck bedankte sich dafür recht herzlich (88.).

mo

 

Peterskirchen 2 – SV Seeon/Seebruck   0:3

 

Auch nach dem dritten Heimspiel 2008 bleibt die Bezirksligareserve des TSV Peterskirchen ohne Punkterfolg. Gegen die Gäste des SV Seeon/Seebruck gab es eine verdiente 0:3-Heimniederlage.

Mitte der ersten Halbzeit war es Seeons Torjäger Thomas Parzinger, der die 1:0-Führung per Kopfball erzielte.

Peterskirchen konnte zwar über weite Teile gut mitspielen, doch Seeons Keeper Michael Prambs verbrachte einen weitestgehend ruhigen Fussballnachmittag.

Kurz vor dem Pausentee erhöhten die Gäste auf 2:0. Matthias Berger wurde im Strafraum sträflich allein gelassen und dieser nützte die sich ihm bietende Möglichkeit eiskalt aus. Torwart Michael Ederer, der nach langer Verletzung wieder einsatzfähig war, hatte hierbei keine Abwehrchance.

Martin Mayer hätte im darauffolgenden Angriff den Anschluss wiederherstellen können, doch sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor deutlich.

In der zweiten Halbzeit war es Ederer, der seine Mannschaft mehrmals vor einem höheren Rückstand bewahrte, doch kurz vor dem Ende war auch er chancenlos. Nach einem Missverständnis mit Martin Wimmer war es Seeons Patrick Kopetzky, der das Spielgerät aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor schieben musste. Kurz darauf hätte Matthias Berger sogar noch erhöhen können, doch sein Schuss aufs leere Tor traf nur die Latte.

Auf der anderen Seite war es der eingewechselte Fritz Picherer, der noch Ergebniskosmetik hätte betreiben können, doch bei seinem Freistoß konnte sich Prambs zum ersten und letzten Mal in diesem Spiel auszeichnen.

mo

 

 

Vorbericht zum 24. Spieltag

26. April 2008

Die Ex-Löwen kommen

          Logo Grafing

TSV Peterskirchen morgen gegen die Hoffmann/Max-Elf aus Grafing

Die Ex-Löwen kommen! Der TSV Peterskirchen erwartet am morgigen Samstag um 18 Uhr mit dem TSV Grafing diejenige Mannschaft der Fußball-Bezirksliga Ost, bei der die klangvollsten Namen auf der Trainerbank sitzen: nämlich die beiden ehemaligen Profis Daniel Hoffmann und Martin Max. In der Tabelle haben die Hausherren (7. Platz/35 Punkte) jedoch drei Ränge und sieben Zähler Vorsprung auf den Aufsteiger (10./28).

Der ehemalige Klasse-Torwart Daniel Hoffmann fand den Weg über den FC Hansa Rostock und VfB Leipzig zum damaligen Bundesligisten TSV 1860 München, wo er in der Saison 1999/2000 als Stammkeeper zwischen den Pfosten stand. Weitere Stationen des nunmehr 36-Jährigen waren der türkische Erstligist Kocaelispor, der österreichische Bundesligist SK Sturm Graz und der SC Paderborn. Seine Karriere ließ Hoffmann schließlich im Jahr 2005 an der Ostsee beim SV Warnemünde ausklingen.
Für Hoffmanns Co-Trainer Martin Max war Borussia Mönchengladbach (1989 bis ’95) die erste Profi-Station, wobei er im Jahr ’95 den DFB-Pokal gewann. Mit Schalke 04, seinem nächsten Verein, wurde Max 1997 sogar UEFA-Pokal-Sieger. Ebenfalls im Gelsenkirchener Erfolgsteam standen damals unter anderem Ex-Wacker-Trainer Ingo Anderbrügge, der aktuelle Nationalkeeper Jens Lehmann, der jetzige Schalke-Manager Andreas Müller und Thomas Linke.
1999 wechselte Martin Max zum TSV 1860 und wurde dort in den Jahren 2000 und 2002 jeweils Torschützenkönig. Am 17. April 2002 absolvierte Max sein einziges Spiel im DFB-Dress, als er gegen Argentinien eingewechselt wurde. Ein Jahr später ging er zu Hansa Rostock, wo er in der Saison 2003/04 als bester deutscher Torjäger mit 20 Toren in 33 Bundesliga-Begegnungen in Erscheinung trat, was den Stürmer in Diskussionen um einen Einsatz bei der EM in Portugal verwickelte. Nach der Saison 2003/04 beendete Max seine Laufbahn, in der er stolze 396 Bundesliga-Einsätze und 126 -Tore vorweisen kann.
Nun haben sich Hoffmann und Max als Nachfolger von Spielertrainer Hans Weiß beim TSV Grafing schwer getan, das Team auf Kurs zu bringen. Das Match am vergangenen Mittwoch gegen den SV Ostermünchen wurde zum Leidwesen von Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder und Co-Trainer Peter Kaltenhauser abgesagt. Beide waren schon vor Ort, mussten jedoch ohne Beobachtungsmöglichkeit wieder nach Hause fahren. Schneiderfahrt nennt man so etwas!
Dennoch rechnen sich die Peterskirchner Funktionäre – und natürlich auch die Kicker selbst – gute Siegchancen aus. Wie schon beim 2:1-Auswärtserfolg im Hinspiel strebt man erneut einen Dreier an. „Aber wir müssen uns schon gewaltig steigern im Vergleich zum schwachen Auftritt in Traunstein“, fordert Binder mehr Engagement und Leistungsbereitschaft. „Das Derby letzten Samstag war mir viel zu lasch, das war von beiden Seiten ein schlechtes Spiel.“
Peterskirchens Spielertrainer Herbert Sickinger kann seine Wunschformation aufbieten. Und für die neue Saison, für die er ja bereits zugesagt hat, bekommt er auch personellen Zuwachs, denn Lukas Berndl wechselt vom A-Klassen-Vertreter TSV Schnaitsee nach Peterskirchen. „Wir erhoffen uns gegen Grafing viele Zuschauer. Hoffmann und Max ziehen sicher ein bisschen, außerdem gibt’s ab 15.45 Uhr ein interessantes A-Klassen-Vorspiel unserer zweiten Mannschaft gegen den SV Seeon/Seebruck zu sehen“, sagt „Tago“ Binder.  cs

 

 Das Vorspiel bestreitet die Reserve des TSV

           SV Seeon

um 15:45 Uhr gegen den SV Seeon-Seebruck!

Neues Mannschaftsfoto der Reserve hier (1,2 MB)

 

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23. Spieltag

19. April 2008

Peterskirchen viel zu harmlos

0:1-Schlappe beim 1. FC Traunstein – Tor des Tages durch Rohleder – 200 Fans im Triftstadion

 

Traunstein (hhe). Knapp mit 1:0 hat der 1. FC Traunstein seine eigene Pleiten- und die Erfolgsserie des TSV Peterskirchen in der Fußball-Bezirksliga Ost gestoppt. Dieser mühsame Erfolg ist aber nicht dazu angetan, etwaige höhere Ambitionen zu unterstreichen, denn vor rund 200 Zuschauern ließen die Traunsteiner bei ihrem ersten Spiel des Jahres im Triftstadion nur einen Hauch von Fußball-Frühling erkennen, während die Peterskirchner im Gegensatz zu ihren bisherigen Auftritten vor allem in der zuletzt so starken Offensive vieles vermissen ließen.

„Am wichtigsten waren die drei Punkte“, lautete denn auch das Fazit von FC-Trainer Stefan Hafner, der mit Mantel, Handschuhen und Mütze am Spielfeldrand einer fiebrigen Erkältung trotzte und mit ansehen musste, wie sich auf dem holprigen und tiefen Rasen seine Schützlinge zwar mit mehr Einsatz, aber nur wenig mehr Spielkultur um einen Erfolg bemühten. Doch hatten sie über weite Strecken des Spiels ihren Gegner im Griff.
Die Gäste konnten Michael Linhardt im FC-Tor nur selten prüfen, was Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser so erklärte: „Wir waren eine Stunde lang zu passiv und sind erst dann richtig aufgewacht. Wir haben uns zu wenig klare Torchancen herausgespielt und hatten einfach viel zu viel Angst vor dem großen FC Traunstein“, meinte er, wobei er eher den Namen als die bisherigen Leistungen gemeint haben konnte.
Dem FC Traunstein war jedoch anzumerken, dass man die vorausgegangene Serie mit nur einem Punkt aus drei Spielen vergessen machen wollte, wobei in der Offensive vor allem Michael Rohleder, der Schütze des goldenen Tores, positiv auffiel. In der ersten halben Stunde liefen die FC-Stürmer immer wieder in die Abseitsfalle der Gäste, und so tat sich nur wenig vor beiden Toren.
Ihre erste gute Chance hatten die Traunsteiner bei einer Hereingabe von Tobias Hörterer über Florian Mader zu Martin Leutner, doch der hatte Maders Absatzkick nicht erwartet und konnte die Chance nicht nutzen. Besser machte es in der 25. Minute Michael Rohleder, der auf der rechten Seite steil angespielt wurde. Die Peterskirchner griffen nur halbherzig an, und der FC-Stürmer hob das Leder geschickt am herauslaufenden Keeper Christian Wimpersinger vorbei ins Netz: 1:0.
Das war für die Gäste aber (noch) kein Anlass, nun mehr in die Offensive zu gehen. Rohleder hatte vor der Pause zwei gute Chancen, doch zuerst stolperte er (33.), dann war sein Kopfball nach Freistoß von Franz Schuhböck zu harmlos. Auf der anderen Seite musste er bei einem weiten Freistoß den Ball rettend zur Ecke lenken. Bei diesem Eckball verletzte sich der nach vorn gestürmte Gäste-Kapitän Rainer Grafetstetter an der Hüfte und musste zur Pause ausgewechselt werden. „Schade, da fehlt uns unser bester Kämpfer“, so Kaltenhauser, der im zweiten Abschnitt noch kein Aufbäumen seiner Schützlinge sah. Schuhböck nach einem Missverständnis in der Gäste-Verteidigung (50.) und Rohleder, der Michels zu steil anspielte (52.), scheiterten ebenso wie auf der Gegenseite Matthias Asböck bei einem Konter. Als der Ex-Traunsteiner Hans Irl dem FCler Heinrich den Ball abjagte, war bei seiner Hereingabe kein Stürmer der Gäste da (56.). Die größte Möglichkeit hatten sie nach einer Stunde, als Dominik Schlögl mit einem Direktschuss nur knapp das FC-Tor verfehlte.
Jetzt wurden die Gäste etwas munterer, aber kaum gefährlicher. Dann folgte ein Kurzauftritt des Peterskirchners Georg Schwoshuber, der in der 65. Minute für Irl eingewechselt wurde und schon sechs Minuten später mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Kaltenhauser: „Das zweite war doch nie ein Foul“, sagte der Vertreter von Spielertrainer Herbert Sickinger.
In der Folge musste Wimpersinger mehrmals gegen Fernschüsse von Franz Schuhböck eingreifen; bei einem der folgenden Eckbälle hatte FC-Kapitän Andreas Thalhauser Pech mit seinem wuchtigen Kopfball knapp neben das Kreuzeck (72.). In der Schlussphase probierten es die dezimierten Gäste weiter, hatten auch die eine oder andere Chance, die aber von der Hafner-Truppe mit großem Einsatz vereitelt wurden.
Stefan Hafners Fazit: „Wir haben verdient gewonnen, aber man hat gemerkt, dass die Erfolgserlebnisse nicht da waren“, meinte er angesichts vieler Unsicherheiten im Spiel.
Mit diesem ersten Erfolgserlebnis im Rücken geht der 1. FC nun am kommenden Samstag in die englische Woche mit Spielen in Kolbermoor am kommenden Samstag sowie den beiden Heimpartien gegen Nußdorf/Inn (30. April) und ATA Spor München (3. Mai), während der TSV Peterskirchen am kommenden Samstag Grafing empfängt und am 3. Mai nach Waldkraiburg muss. 

 

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Vorbericht zum 23. Spieltag

von Hans Helmberger

(Traunsteiner Tagblatt)

19. April 2008

 

Premiere 2008 im Triftstadion

Hafner sieht vor dem Bezirksliga-Landkreisduell gegen Peterskirchen keine Titelchancen mehr

 

Traunstein (hhe). Premiere 2008 für den 1. FC Traunstein im Triftstadion! Die Mannschaft von Trainer Stefan Hafner trifft am morgigen Samstag (15 Uhr) im Heimspiel der Fußball-Bezirksliga Ost auf den Lokalrivalen TSV Peterskirchen und will in der „angestammten“ Umgebung den Befreiungsschlag landen. Denn in den bisherigen Spielen dieses Jahres hat die Mannschaft mit nur einem Punkt und einem Tor aus drei Spielen (1:6 Tore) den Anschluss an die Spitzenteams verpasst – zumindest vorerst.

Gelingt es Andreas Thalhauser und Co., die drei Nachholspiele zu gewinnen, wäre man vorn dabei; doch danach sieht es momentan nicht aus. „Nach dem 0:3 in Ostermünchen brauchen wir uns keine Gedanken mehr um die Meisterschaft zu machen“, sieht Stefan Hafner die Lage realistisch. So geht es für ihn vor allem darum, wieder „den ersten Schritt“ zu machen im Hinblick auf eine Wende zum Besseren, und das soll ein Sieg über Peterskirchen sein.

 „Wir haben uns diese Woche zusammengesetzt, und ich habe gesagt, dass ich mit dem Erscheinungsbild momentan nicht zufrieden bin“, so der Trainer. „In Ostermünchen waren wir zwar mehr in Ballbesitz, aber nach vorn zu wenig gefährlich“, so der Coach, der sich mehr Durchschlagskraft erhofft, wenn Thomas Michels wieder ganz fit ist. „Die Jungs müssen einsehen, dass man, wenn es mal nicht so gut läuft, nur mit harter Arbeit und Disziplin aus dieser Situation rauskommen kann.“ Und so möchte er „am Samstag sehen, dass jeder alles gibt, was er hat“. Da will aber auch der TSV Peterskirchen noch ein Wörtchen mitreden. Die Mannschaft von Spielertrainer Herbert Sickinger ist prächtig in die Frühjahrsrunde gestartet. Entsprechend optimistisch ist Abteilungsleiter Reinhard Binder: „Bei uns sind alle an Bord, die Mannschaft ist gut drauf, und in Traunstein haben wir etwas gutzumachen.“
Zur Erinnerung: Im September fertigten Thalhauser und Co. die Peterskirchner auf
deren Platz mit 5:0 ab – verständlich, dass die Sickinger-Crew Revanchegelüste hegt. Das Peterskirchner Gastspiel in Traunstein ist für Torjäger Hans Irl die Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte, denn der Tachertinger war einige Jahre für den 1. FC tätig, konnte sich hier aber nicht richtig durchsetzen. Das ist in Peterskirchen anders, denn da ist er mit sieben Treffern Top-Torjäger seiner Mannschaft, und so will er im Triftstadion gerne zeigen, was er kann. „Beim 1. FC Traunstein haben wir noch nie verloren“, sagt Binder – und fügt scherzhaft hinzu: „Dort haben wir erst einmal gespielt und einen Punkt geholt.“ Der Platz im Triftstadion ist zwar noch ziemlich tief, teilte Hafner mit, doch jetzt müsse man endlich wieder im Stadion spielen, schon wegen der Zuschauer. Bei denen er auch auf die Treue zum Verein baut: „Ich hoffe, dass die Fans uns auch unterstützen, wenn wir nicht ganz vorne dabei sind.“ Bei allem Negativen hat Hafner auch eine gute Nachricht: „Johannes Bauer ist seit dieser Woche wieder im Training. Schön, dass er wieder da ist.“ Bauer hatte wegen einer Herzerkrankung lange pausieren müssen, doch jetzt hat er vom Arzt Grünes Licht bekommen, um mit dem Training zu beginnen. Hafner wollte ihn gestern (nach Redaktionsschluss) im A-Klassen-Nachholspiel der zweiten FC-Mannschaft gegen Bergen eine Halbzeit einsetzen und möchte ihn dann langsam wieder an höhere Aufgaben heranführen.

 

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16. April 2008

Von Wolfgang Czernin

 

Unverständnis in Peterskirchen

Überraschendes Urteil im „Fall Thomas Steiger“: FC Perach bekommt ein Wiederholungsspiel

 

Peterskirchen / Perach (czn). Im Transfer-Streitfall um Thomas Steiger hat das Bezirkssportgericht Oberbayern unter Vorsitz von Josef Eineder das Urteil gesprochen. Die Kernaussagen: Steiger, der in der Winterpause vom SC Kirchberg zum Fußball-Bezirksligisten FC Perach wechselte obwohl er fünf Tage nach Ende der Wechselfrist noch einmal für den niederbayerischen Kreisligisten gekickt hatte, wird bis 18. Mai 2008 gesperrt. Der befürchtete Punktabzug aus dem Spiel gegen Peterskirchen – in dem Steiger mitgewirkt hatte – bleibt den Perachern jedoch erspart.

Statt des Punktabzuges erhält der FC Perach eine Geldstrafe von insgesamt 150 Euro. Die Partie gegen Peterskirchen wird vom Spielleiter neu angesetzt. Josef Sumbauer, der in Vertretung von Reinhard Antholzner derzeit die FC-Geschicke leitet, zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Ausgang der Affäre. „Damit hat die Gerechtigkeit gesiegt“, so der Funktionär. Dem FC Perach wurde bescheinigt, nicht vorsätzlich gehandelt zu haben. Zitat aus dem Urteil: Der FC Perach konnte sich guten Glaubens auf die Eintragungen durch den SC Kirchberg verlassen. Der FC Perach hat glaubhaft vermittelt, nichts von einem Einsatz des Spielers Steiger für den SC Kirchberg gewusst zu haben und musste auch keine Zweifel an der Richtigkeit der Angaben hegen.
Erleichtert zeigte sich Perachs Trainer Karl-Heinz Fenk nach Bekanntwerden des Urteils. „Ein Punktabzug hätte uns im Rennen um den Klassenerhalt natürlich weit zurückgeworfen. Jetzt aber sind wir wieder dabei. Das ist auch für die Moral wichtig“, so der Übungsleiter wenige Tage vor dem „Abstiegsgipfel“ gegen den TSV Reischach (Sonntag, 14 Uhr). Wortkarg zeigte sich Steiger: „Ich will nicht viel dazu sagen. Sicher haben wir alle Fehler begangen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Sperre zu lang ist“, so der 34-Jährige. Als Überraschung wertet er, dass sein neuer Verein um den drohenden Punktabzug herumgekommen ist.
Beim TSV Peterskirchen löste das Urteil Kopfschütteln aus. „Da bin ich doch sehr überrascht. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen“, sagte Abteilungsleiter Reinhard Binder, der schon fest mit den Punkten aus dem Perach-Spiel – das am 15. März 2008 mit 0:4 verloren wurde – gerechnet hatte. Ob er gegen das Urteil vorgehen wolle, ließ er offen. „Da müssen wir im Vorstandskreis diskutieren.“

Auch beim Peracher Nachbarverein, dem „Abstiegskonkurrenten“ TSV Reischach, löste das Urteil Verwunderung aus. Christian Moser, stellvertretender Abteilungsleiter, nimmt’s aber gelassen („Man muss es nehmen, wie es kommt“), Trainer Albert Nöbauer wollte sich gar nicht dazu äußern.

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Ein Geschenk für Perach

Nanu! Das „Peterskirchner Urteil“ ist ein echter Hammer. Wann hat es das schon mal gegeben, dass eine Mannschaft (FC Perach) einen nicht spielberechtigten Kicker (Thomas Steiger) einsetzt, dieses Vergehen rasch auffliegt, und die Punkte doch nicht beim Gegner landen? Man kann das Kopfschütteln der Peterskirchner Funktionäre um Abteilungsleiter Reinhard Binder nur allzu gut verstehen, nachdem das Bezirkssportgericht in seiner Montagssitzung auf Wiederholungsspiel entschieden hat – und nicht auf drei Punkte für Peterskirchen.

Dabei hatte Thomas Steiger seinen Fehler, nach der Wechselfrist noch für seinen bisherigen Verein SC Kirchberg gespielt zu haben, sogar zugegeben und war selbst überrascht, dass sein Verein nun ohne Punktabzug davongekommen ist.

Nur gut, dass es die Peterskirchner dank ihrer starken Leistungen in dieser Saison kaum noch mit dem Abstieg erwischen kann und sie somit gelassen bleiben können. Und trotz der Neuansetzung der Partie gibt’s auf TSV-Seite wenigstens zwei Sieger: die Zuschauer, die ein zusätzliches Match der momentan glänzend in Form befindlichen Sickinger-Elf zu sehen bekommen, und Platzkassier Hans Wimmer, der sich über neue Einnahmen freuen darf. Die Wiederholungspartie in Peterskirchen ist jedenfalls ein Geschenk des Sportgerichts für die abstiegsbedrohten Peracher, über das andere Vereine der Liga nicht glücklich sein können. Zur Erinnerung: Der Türk SV 1975 München, also ein direkter Konkurrent der Peracher, war in der Vorrunde für den Einsatz eines nicht spielberechtigten Akteurs weitaus härter – nämlich mit dem Abzug mehrerer Punkte – sanktioniert worden.

Beruhigend dürfte es da für die Peterskirchner sein, dass es auch in der Bundesliga offenbar ein undurchsichtiges Regelwerk gibt: Die gelben Karten aus der am vergangenen Freitag beim Stand von 1:0 abgebrochenen Wasserschlacht Nürnberg gegen Wolfsburg sollen in die Wertung kommen, das Führungstor der „Clubberer“ durch Iwan Saenko dagegen nicht. Und für Nürnberg geht’s schließlich nicht nur um Platz fünf, sieben oder neun in der Bezirksliga, sondern ums nackte Überleben im Oberhaus.

Da kann man also auch „Club“-Manager Martin Bader voll und ganz verstehen, dass er gestern gegen die Wertung der gelben Karte für Andreas Wolf Einspruch erhoben hat. Bader verwies in diesem Zusammenhang auf die Praxis der UEFA: „Dort werden im Falle einer Wiederholung persönliche Strafen ebenfalls annulliert.“

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22. Spieltag

13. April 2008

TSV Peterskirchen – SV Nußdorf 5:1

 

Bereits am 23. Spieltag kann der TSV Peterskirchen den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga-Ost feiern! Und das taten die Jungs um den überragenden Dreifach-Torschützen Rainer Grafetstetter im Sportheim auch, nachdem sie den SV Nußdorf mit 5:1 abservierten. Mit im Freudentaumel war natürlich auch eine Vielzahl der 200 Zuschauer, die dem einseitigen Match am Samstag abend beiwohnten. „Ich bin stolz auf unsere Truppe – vor allem freut es mich auch riesig für unseren Coach Herbert Sickinger, der Super-Arbeit verrichtet“, zollte TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser seiner Mannschaft großes Lob.

Was besonders imponierend ins Auge sticht ist die Tatsache, dass die Truppe in den letzten fünf Spielen 17 Treffer erzielte und sich auch spielerisch stark präsentierte. Besonders die Kreativabteilung um Michael Wengler und Dominik Schlögl leistet dazu einen enormen Beitrag und „füttert“ ihre Mitspieler mit Klasse-Vorlagen.

Bereits vor dem Anpfiff war für SVN-Abteilungsleiter Hannes Scheuerer klar, dass seine Elf wohl nicht viel ernten wird. „Wir sind mit dem letzten Aufgebot da“, nachdem Rudi Schlosser und Ümit Venedikoglu nach ihrem Zusammenprall am letzten Spieltag ohnehin passen mussten und zudem mit Ivo Klapan und Sebastian Liegl zwei wichtige Abwehrstützen fehlten.

Und so sahen die Zuschauer ein vom TSV-Team dominiertes Spiel, dem etwas die Spannung fehlte. Viele Heim-Fans gewannen dieser Feststellung aber Gutes ab. „Es ist ja auch mal schön, eine Partie entspannt zu beobachten“, so zum Beispiel die Feststellung von TSV-Edelfan Joe Kaltenhauser.

Vom Anpfiff weg drückten die Heimischen die Inntaler in die Defensive und bereits nach acht Minuten gab es Grund zum jubeln. Der beste Mann auf dem Platz, Michael Wengler startete ein unglaubliches Solo, legte quer auf Hans Irl und der Ex-Tachertinger nagelte das Leder völlig unhaltbar in den linken oberen Giebel – ein Supertor und der siebte Saisontreffer von Irl! „Da wollte ich unbedingt durch und hab mich einfach nicht aufhalten lassen“, so der Tor-Vorbereiter nach dem Match. Und bereits vier Minuten später brandete erneut Jubel im TSV-Rund auf. Eine Musterflanke von Schlögl wuchtete Grafetstetter per Kopf in die linke untere Ecke. Wieder gab es für Gäste-Keeper Thomas Wimmer null zu halten. Eine weitere Großchance von Grafetstetter vereitelte Christopher Harrer mit Hilfe des Innenpfostens. In der Folge kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und hatten durch Hasim Gabeljic eine tolle Chance, doch Christian Wimpersinger im TSV-Kasten klärter per excellenter Fußabwehr. Kurz vor dem Wechsel ließ Matthias Asböck zwei gute Möglichkeiten aus, doch in der 44. Minute schraubten die Hausherren das Ergebnis in die Höhe. Wieder war Schlögl per Eckball der Vorbereiter und Grafetstetter hielt seinen Schlappen hin – 3:0.

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie vorerst vor sich hin, ehe der für Thomas Holzner eingewechselte Georg Schwoshuber mit einem Lupfer aufwartete, den Wimmer mit einer Super-Parade im letzten Moment vereitelte. Ab der 64. Minute mussten die TSV-ler mit einem Mann weniger auskommen, da Michael Wengler von Referre Florian Riepl (SpVgg Altenerding) die Ampelkarte sah. Dennoch kamen die Jungs von Christoph Grad nur durch Anton Lagler zu einer Gelegenheit. In der 74. Minute machte Grafetstetter seinen Hattrick perfekt, als er wieder nach Schlögl-Musterflanke per Kopf eindrückte. Eine imponierende Vorstellung des vorbildlichen TSV-Kapitäns! In der 86. Minute erzielten die Gäste ihren verdienten Ehrentreffer durch Florian Dandlberger. Der Schlusspunkt war jedoch wieder den Hausherren vorbehalten, als Schwoshuber nach einem schweren SVN-Abwehrfehler einnetzte (89.).

Nach diesen erfolgreichen letzten Wochen kann der TSV-Tross mit vollem Optimismus am nächsten Samstag zum Landkreisderby beim FC Traunstein in das Triftstadion fahren!

Rei.

 

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21. Spieltag

6. April 2008

Peterskirchen feiert Auswärtssieg

Winklmaier, Asböck, Holzner und Mayer die Torschützen

Das dürfte es für den SV Westerndorf wohl gewesen sein! Mit der 1:4-Schlappe gegen den TSV Peterskirchen sieht es ganz danach aus, dass die Rosenheimer Vorstädter in ihrem vierten Bezirksliga-Jahr nächste Saison wieder eine Etage tiefer in der Kreisliga kicken müssen. Ganz anders der TSV: Rechnet man noch die drei Punkte aus dem Perach-Spiel (Sportgerichtsurteil steht noch aus) mit ein, so stehen die Kicker um Kapitän Rainer Grafetstetter mit 35 Punkten bestens da.

Auf dem schwer bespielbaren Platz an der Römerstrasse sah es allerdings nach Halbzeit eins noch keineswegs nach einem klaren Gäste-Sieg vor gut 100 Zuschauern (darunter Bezirksvorsitzender Horst Winkler) aus. Denn durch einen Treffer von Michael Pavlovic aus der 42. Minute führten die Heimischen, die auf ihren Spielertrainer Nenad Grizely berufsbedingt verzichten mussten, mit 1:0. Doch in der zweiten Halbzeit steigerten sich die Gäste, die auf Sebastian Rost, Erich Künzner und Hans Irl verzichten mussten, enorm, während die Westerndorfer in gleichem Masse abbauten, so dass der Dreier letztendlich klar ausfiel.

Zum Spiel: Die 22 Akteure taten sich anfangs schwer, sich auf die schwierigen Platzverhältnisse einzustellen und so blieb vieles Stückwerk. Ein Gewaltschuß von SVW-ler Andreas Kainzbauer zischte knapp über den von Christian Wimpersinger sehr sicher gehüteten Gäste-Kasten. Auf der Gegenseite fand nach Sololauf von Matthias Asböck die anschließende Hereingabe keinen Abnehmer. Der Vorstoß von Tobias Pastl endete mit einem haarscharf am Pfosten vorbeigehenden Schuß. So fiel die Heim-Führung in der 42. Minute nicht ganz unverdient. Ein etwas missglückter Freistoß von SVW-Kapitän Markus Zellner landete bei Pavlovic und der Ex-SBR-Spieler netzte aus zehn Metern ungehindert ein. Kurz vor dem Wechsel bewahrte Wimpersinger mit einer Klasse-Fußabwehr sein Team vor einem noch höheren Rückstand. Die TSV-Trainer Herbert Sickinger und Peter Kaltenhauser schienen in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden zu haben. Wie verwandelt präsentierte sich die ganze Mannschaft und zeigte sich den rund 40 mitgereisten TSV-Fans von ihrer besten Seite. Und es stellte sich schnell der Erfolg ein. Eine schöne Ballstafette über Georg Schwoshuber und Daniel Winklmaier schloß Letzterer souverän ab, nachdem er auch noch Goalie Alex Hefele ausgespielt hatte (51.). Und nur fünf Minuten später war die Partie gedreht. Michael Wengler spielte einen seiner tödlichen Pässe in die Tiefe zu Matthias Asböck. Der Ex-Obinger ließ sich nicht mehr aufhalten und vollstreckte eiskalt zur Führung. Während die Heimischen nun immer mehr abbauten und kaum mehr zu einer nennenswerten Gelegenheit kamen, wurde das Spiel der Gäste immer sicherer. Ganz stark dabei Winklmaier im Mittelfeld sowie die beiden Youngsters in der Defensive, Pastl und Sepp Obergröbner. In der 68. Minute folgte der Auftritt von Thomas Holzner. Nachdem er zuvor einige Abwehrspieler ausgetanzt hatte, düpierte er auch noch Hefele im SVW-Kasten und schob zum 3:1 ein. Zum Jubeln ging es dann ab in Richtung „Tago“ Binder, denn er hatte mit dem Sturmduo Holzner/Schwoshuber eine Wette laufen, die Binder mit diesem Tor verlor. Mit seinem siebten Saisontreffer besorgte der eingewechselte Martin Mayer in der 82. Minute nach einem Konter den 4:1-Endstand.

Rei.

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Vorbericht zum 21. Spieltag

5. April 2008

Undankbare Auswärts-Aufgabe

 Bezirksliga Ost: Peterskirchen morgen in Westerndorf 

Undankbare Auswärtsaufgaben bei akut abstiegsbedrohten Mannschaften stehen in der Fußball-Bezirksliga Ost für den FC Hammerau und den TSV Peterskirchen auf dem Plan der 22. Runde: Die Sickinger-Crew gastiert am Samstag um 15 Uhr beim Tabellenvorletzten SV Westerndorf, das Lindner-Team muss tags darauf (Sonntag, 14 Uhr) beim Drittletzten FC Perach Farbe bekennen.

Peterskirchens Spielertrainer Herbert Sickinger kann zwar diesmal wieder den zuletzt verhinderten Thomas Holzner aufbieten, muss allerdings auf Hans Irl verzichten, der auf der Hochzeit seiner Schwester sicherlich ganz andere Aufgaben wahrnehmen muss als das Toreschießen.
Letzteres war ihm zuletzt beim 3:2-Heimerfolg über den TSV 1860 Rosenheim 2 prächtigt gelungen, denn da durfte sich der Bezirksoberliga-erfahrene Offensivmann bekanntlich mit einem Doppelpack als Matchwinner feiern lassen. „Wir werden Westerndorf auf keinen Fall untersch

ätzen – dazu gibt es nach dem mageren 1:1 im Hinspiel sowieso keinen Anlass“, redet TSV-Spartenleiter Reinhard Binder Klartext. Und Herbert Sickinger hofft, dass die Peterskirchner ihre sehr gute Auswärtsbilanz (fünf Siege, drei Remis, drei NIederlagen) weiter ausbauen können.
Für den FC Hammerau gilt es am Sonntag in Perach einerseits, zuletzt gegen den TSV Reischach (2:2) verlorene Punkte wettzumachen. Und andererseits, sich für die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. „Diese drei Punkte holen wir uns zurück“, so der Vorsatz des Hammerauer Kapitäns Bernhard Heudecker, der sich jüngst gegen Reischach als zweifacher Torschütze feiern ließ.
Leicht wird die Aufgabe für den „Club“ nicht, denn personell kann Trainer Hermann Lindner keineswegs aus dem Vollen schöpfen. In der Abwehr fehlt immer noch Martin Heudecker (Bänderverletzung). Michael Klotz ist momentan allenfalls ein Kandidat für die Bank. Er war nämlich lange im Urlaub und weist Trainingsrückstand auf.
Für den etatmäßigen Libero Peppi Lechner verliefen Vorbereitung und Frühjahrsstart keineswegs optimal. Nach seinem Kreuzbandriss im Vorjahr hat er immer wieder Kniebeschwerden, hinzu kam eine Grippe. Vermutlich muss der FC-Coach auch diesmal auf den zuverlässigen Abwehrrecken verzichten. Vorsichtig soll der Aufbau bei Andreas Bogner beginnen. Er fiel bereits während der Kreisliga-Saison 2006/07 aus und die Probleme zogen sich lange hin. Gegen Reischach feierte der Blondschopf ein Comeback und machte seine Sache gut.
Ein Gewinn für die Hammerauer ist Verteidiger Stefan Fuchs, der von der DJK Weildorf (Kreisklasse) zurückgekehrt ist und sich auf Anhieb einen Stammplatz im Abwehrzentrum gesichert hat. Der Einsatz des zweiten Neuzugangs Thomas Sageder, der in Salzburg studiert, ist nur bedingt möglich, weil er als Jugendtrainer bei Red Bull – gerade an Wochenenden – seine Schützlinge begleiten muss.
Wie schon am vergangenen Sonntag bei der 2:4-Niederlage beim SV ATA Spor München müssen die Peracher auf Neuzugang und Co-Trainer Thomas Steiger verzichten, der ja die Ursache dafür ist, dass die Fenk-Elf drei Punkte abgezogen bekommen dürfte (Sportgerichtsurteil steht noch aus).
Die ATA-Spor-Kicker haben mit dem Vorwochen-Erfolg über Perach ihre gute Position bestätigt und rangieren derzeit auf Tabellenplatz vier. Nun will die Knallinger-Truppe am Sonntag um 13.30 Uhr gleich einen Derby-Erfolg beim SC München nachlegen.
Zum Schlagerspiel kommt es jedoch bereits am morgigen Samstag um 15 Uhr im Traunsteiner Triftstadion, wo die heuer noch sieglose Hafner-Crew den Spitzenreiter VfL Waldkraiburg erwartet (siehe auch ausführliche Vorschau). Interessante Derbys stehen beim SV Nußdorf/Inn (Samstag, 16 Uhr, gegen SV Ostermünchen), beim TSV Reischach (Samstag, 16 Uhr, gegen TSV Ampfing) sowie beim TSV 1860 Rosenheim 2 (Sonntag, 15 Uhr, gegen SV/DJK Kolbermoor) auf dem Plan. Außerdem wird noch die Partie zwischen dem TSV Grafing und dem Türk SV 1975 München (Sonntag, 14.30 Uhr) ausgetragen.
In der Torschützenliste hat Markus Gibis (VfL Waldkraiburg) seinen Vorsprung am vergangenen Samstag mit dem 1:0-Gold-Tor gegen Nußdorf/Inn ausgebaut. Er führt jetzt mit 16 Saisontreffern vor Franz Forstner (SC München/12 Tore) sowie Thomas Michels (1. FC Traunstein) und Adrian Czermak (SV Ostermünchen), die es auf jeweils elf Einschüsse gebracht haben.  cs

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1. April 2008

Herbert Sickinger bleibt Spielertrainer

 Michael Ederer wird Torwartcoach beim Bezirksligisten TSV Peterskirchen

Herbert Sickinger wird auch in der kommenden Saison 2008/09 als Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen tätig sein. Diese Personalentscheidung gab gestern Abteilungsleiter Reinhard Binder bekannt, der mit der Arbeit des Robert-Berg-Nachfolgers sehr zufrieden ist.

Als Co-Trainer bleibt auch Peter Kaltenhauser dem Team erhalten, und das Torwarttraining übernimmt ab der neuen Spielzeit der frühere Obinger Michael Ederer, der sich – auch aus Verletzungsgründen – nur noch in Notfällen selbst zwischen die TSV-Pfosten stellen möchte.
„Mir macht die Arbeit mit dieser jungen Truppe unheimlich
viel Spaß“, sagte der 32-jährige Herbert Sickinger, „und trotz meiner Rückenprobleme möchte ich auch als Spieler noch mindestens ein Jahr weitermachen.“ Sickinger hatte das Traineramt im Sommer 2007 von Robert Berg übernommen, der bekanntlich zum Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring gewechselt war und dort ebenfalls schon für ein Jahr verlängert hat. Allen Unkenrufen zum Trotz hat Sickinger trotz zahlreicher hochkarätiger Abgänge das TSV-Team auf den aktuellen siebten Tabellenplatz im 16er-Feld der Bezirksliga geführt. Wenn alles normal läuft, bekommt seine Truppe zu den bisherigen 29 Punkten noch die Zähler aus dem Perach-Spiel (0:4) dazu (Verhandlung am Grünen Tisch/siehe Kasten).
Es sieht also ganz danach aus, als sollten die Peterskirchner – bei derzeit elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone – ein siebtes Bezirksliga-Jahr en suite erleben. „Und dafür wollen wir uns dann im Sommer mit zwei, drei talentierten Spielern aus der Umgebung verstärken – mit jungen Leuten, für die die Bezirksliga eine Herausforderung ist, die Spaß am Fußball haben und die auf eine super Kameradschaft Wert legen“, so Sickinger. Denn: Finanzielle Möglichkeiten wie andere Bezirksligisten habe man in Peterskirchen nicht, „Geld gibt’s bei uns keines zu verdienen!“  cs

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Positives Sportgerichtsurteil wird erwartet: 

TSV Peterskirchen hofft auf Punkte

am Grünen Tisch 

Fußball-Bezirksligist FC Perach setzte beim 4:0-Sieg gesperrten Thomas Steiger ein 

 

Der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen dürfte höchstwahrscheinlich am Grünen Tisch drei Punkte zugesprochen bekommen. Der Grund: Der abstiegsbedrohte FC Perach hatte bei seinem 4:0-Sieg in Peterskirchen am 15. März 2008 Neuzugang Thomas Steiger eingesetzt, obwohl dieser noch gar nicht spielberechtigt war.

Steiger kickte nämlich für seinen Ex-Club SC Kirchberg am 5. Januar 2008 bei einem Hallenturnier in Simbach – fünf Tage nach Ablauf der Wechselfrist. Der frühere Spielertrainer des SV Erlbach war laut Perachs Abteilungsleiter Reinhard Antholzner davon ausgegangen, dass es sich um ein „Gaudi-Turnier“ handelte. Steiger informierte deshalb seinen neuen Verein nicht. Ein fataler Irrtum, wie sich jetzt herausstellte. Das Turnier hatte nämlich sehr wohl einen offiziellen Charakter. Zwar pfiffen laut Steiger Vereinsschiedsrichter, aber die Mannschaften füllten eben auch Spielberichtsbögen aus.
Der FC Perach erstattete deshalb am vergangenen Freitag nach mehreren Telefonaten mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) Selbstanzeige. Auch der betroffene TSV Peterskirchen hat laut Abteilungsleiter Reinhard Binder fristgerecht Einspruch gegen die Spielwertung erhoben.
Nun wird das Sportgericht entscheiden, welche Strafe den Perachern droht. Antholzner hat die Punkte aus dem Peterskirchen-Spiel aber schon abgeschrieben: „Ich gehe davon aus, dass das so sein wird.“ Außerdem dürfte Thomas Steiger, der mit seiner Routine der Mannschaft eigentlich den nötigen Halt für die kommenden schwierigen Wochen geben sollte, wohl auf unbestimmte Zeit gesperrt werden. Den Spielerpass von Steiger hat der Club bereits mit einigen Unterlagen an den BFV geschickt.
Am vergangenen Sonntag bei der Peracher 2:4-Niederlage beim SV ATA Spor München war Steiger nicht mit von der Partie, er saß aber in seiner Funktion als Co-Trainer von Karl-Heinz Fenk auf der Bank.
„Es ist natürlich schade, dass wir die Punkte gegen Perach nicht auf sportlichem Weg gewonnen haben“, erklärte Peterskirchens Boss „Tago“ Binder, „aber wenn ich mir da anschaue, wieviele Punkte wegen des Türk SV 1975 München in dieser Saison schon am Grünen Tisch vergeben wurden, so nehmen wir auch gerne mal einen geschenkten Sieg mit.“ Wie gesdasgt: Das Bezirkssportgericht muss erst noch entscheiden, aber der nachträgliche Peterskirchner Sieg dürfte nur noch Formsache sein.  cs/br

 

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20. Spieltag

29. März 2008

Wichtiger Heimsieg für Peterskirchen

3:2-Sieg über 1860 Rosenheim 2 – Irl trifft doppelt

Fast jeder der knapp 220 Zuschauer hielt in den letzten Minuten den Atem an, bis der souverän leitende Landesligaschiedsrichter Mark Fabian Henkel (MSV München) letztendlich die Partie per Schlusspfiff beendete und so für einen Freudentaumel der Peterskirchner sorgte – der TSV hatte den TSV 1860 Rosenheim 2 in einem nervenaufreibenden Match mit 3:2 besiegt.

 „Rosenheim liegt uns einfach“, grinste Manager „Tago“ Binder nach dem Spiel, denn sowohl das letztjährige Heimspiel (3:2-Sieg in der letzten Minute) als auch schon das Hinspiel (2:1) hatte man gegen die Kreisstädter aus Rosenheim siegreich gestaltet.

Spielertrainer Herbert Sickinger konnte bis auf Thomas Holzner (privat verhindert) seine Bestbesetzung antreten lassen. Für den fehlenden Holzner stand neben Hans Irl Georg Schwoshuber im Sturmaufgebot.

Chancen blieben in den ersten 20 Minuten Mangelware. Die Peterskirchner hatten sich gut auf die flinken Rosenheimer eingestellt, konnten aber selbst noch nicht die entscheidenden Akzente setzen, bis Hans Irl plötzlich alleine vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Leider suchte Irl in dieser Aktion nicht selbst den Abschluss sondern seinen Sturmpartner Schwoshuber, doch sein Querpass landete im Rücken seines Mitspielers.

Rosenheim kam in Person von Matthias Bareuther das erste Mal gefährlich vors Tor, doch sein Heber über Christian Wimpersinger hinweg landete neben dem Tor der Heimmannschaft.

Im direkten Anschluss an diese Großchance konnte der TSV das erste Mal jubeln. Der stark agierende Michael Wengler setzte sich gegen 3 Gegenspieler durch und sein tödlicher Pass fand in Matthias Asböck seinen Abnehmer, der, alleine auftauchend vor Gästekeeper Kaya Senol, die Übersicht bewahrte und zum vielumjubelten 1:0 einschob (24.).

Kurz darauf aber dann der Schock: Nachdem Bareuther eine Flanke von Markus Linortner an die Unterlatte setzte, musste Armagan Akdogan nur noch den Fuss hinhalten – 1:1 (32.).

Doch Peterskirchen hatte im Gegenzug sofort die Antwort parat. Dieses Mal machte es Irl besser und köpfte eine Ecke von Dominik Schlögl nur 1 Minute nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich in die Maschen (33.).

Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Peterskirchen war in den Zweikämpfen bissiger und ließ sich von den technisch versierteren Gästen nicht den Schneid abkaufen. Besonders Michael Wengler und wiederum Kapitän Rainer Grafetstetter zogen im Mittelfeld die Fäden und konnten sich gegen Linortner und Simon Perr ein ums andere Mal behaupten.

Nach dem Pausentee hätte Spielertrainer Herbert Sickinger auf 3:1 erhöhen können, doch entweder scheiterte er am zu ungenauen Abschluss oder am Pfiff von Schiedsrichter Henkel, der sein Tor aufgrund einer Abseitsposition aberkannte.

Aber auch Rosenheim hatte seinerseits gute Möglichkeiten den 2:2-Ausgleichstreffer zu markieren, doch Bareuther konnte auch im zweiten und dritten Anlauf keinen Torerfolg feiern.

Mitte der zweiten Halbzeit dann aber die vielleicht vorentscheidende Aktion. Peterskirchen fuhr seinen wahrscheinlich schönsten Angriff über die Stationen Wengler, Schwoshuber und Sepp Obergröbner, ehe dessen genaue Hereingabe bei Irl landete und dieser sich die Chance zu seinem zweiten Treffer nicht nehmen ließ – 3:1 (69.). Es war Irls zweiter Doppelpack für den TSV. Den Ersten, man glaubt es kaum, erzielte er im Hinspiel gegen TSV 1860 Rosenheim 2.

Nachdem nur Minuten später Rosenheims Kapitän Phillip Stachler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, sah alles nach einem sicheren Sieg des TSV aus.

Doch plötzlich stand es 3:2! Elvis Aydin zog aus der Distanz ab und sein Flatterball landete, unhaltbar für Wimpersinger, im rechten Eck des Peterskirchner Tores.

Die letzten 10 Minuten spielte nur noch Rosenheim. Peterskirchen verteidigte mit Mann und Maus den Vorsprung und wäre 2 Minuten vor Schluss fast um die Früchte ihrer Arbeit gebracht worden. Bareuther war es wieder einmal, der alleine vor Wimpersinger auftauchte, doch – sein Schuss streift links am Tor vorbei! Der Heimsieg war perfekt!

mo

 

A-Klasse 5

TSV Peterskirchen 2 – FA Trostberg 0:4

 

Peterskirchen – Der TSV Peterskirchen ist im Auftaktspiel der Rückrunde 2008 gehörig unter die Räder gekommen. Gegen den Nachbarn aus Trostberg musste die Bezirksligareserve eine 0:4-Heimniederlage einstecken.

Bereits nach 30 Minuten war das Spiel zugunsten der Gäste aus Trostberg entschieden. Bugra Yildiz brachte die FA auf die Siegerstraße, als seine verunglückte Flanke den Weg ins Tor fand (6.). Nur 5 Minuten später bewahrte Ewald Nagler die Übersicht vor Peterskirchens Torwart Christian Schuhböck und erhöhte auf 2:0.

Dem 3:0 gingen 2 klare Abseitpositionen von Siegfried Nagler und Yavuz Kaplan voraus, die von Boris Snajder jedoch nicht geahndet wurden. Somit tauchten die beiden Trostberger vogelfrei vor Schuhböck auf und Kaplan musste nur noch einschieben (30.). Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Daniel Handle noch auf 4:0 erhöhen können, doch sein Fernschuss traf nur die Latte.

Chancen waren auf Peterskirchner Seite Fehlanzeige. Lediglich ein Versuch von Martin Mayer stand zu Buche, doch dessen „Schuss“ verfehlte das Tor deutlich.

In der zweiten Halbzeit konnte Peterskirchen die Partie weitestgehend ausgeglichen gestalten, doch Trostberg besass die weitaus besseren Chancen,doch sowohl Kaplan als auch Siegfried Nagler vergaben freistehend vor Schuhböck.

Die einzig nennenswerte Chance der Heimmannschaft vergab Florian Otten Mitte der zweiten Halbzeit, als sein Freistoß ans Lattenkreuz krachte.

Auf der Gegenseite krönte Siegfried Nagler noch seine gute Leistung, als er aus 25 Metern zum Heber ansetzte und über Schuhböck hinweg sehenswert das 4:0 markierte.

Alles in allem war es ein mehr als verdienter Sieg der Trostberger, die mit diesem Auswärtssieg ihre Aufstiegsambitionen untermauerten. Peterskirchen hingegen tritt auf der Stelle und bleibt im namenlosen Mittelfeld.

mo

 

 

 

Vorbericht zum 20. Spieltag

29. März 2008

 

Binder fordert gutes Heimspiel

 

 TSV Peterskirchen erwartet morgen um 18 Uhr die Landesliga-Reserve von 1860 Rosenheim

 

 Nicht gefährdet ist die Austragung des Bezirksliga-Heimspiels der Peterskirchner Kicker gegen den TSV 1860 Rosenheim 2 am morgigen Samstag um 18 Uhr. Reinhard Binder, Manager des Gastgebers, sagte gestern: „Der Rasen ist trocken. Am Mittwoch durfte sogar die A-Jugend auf dem Hauptplatz spielen. Beide Partien der Herrenmannschaften – auch das A-Klassen-Derby unserer ,Zweiten‘ gegen Trostberg – können durchgeführt werden.“

Der Vorsprung der Sickinger-Truppe auf den hinteren Relegationsplatz (13./derzeit TSV Reischach)

beträgt zwar scheinbar komfortable neun Punkte, doch mehrere hinter Peterskirchen liegende Teams haben einige Partien weniger ausgetragen und könnten also durchaus in den Nachholbegegnungen Punkte gutmachen. Ein Beispiel gefällig: Gewinnt Reischach alle drei Nachholspiele, so ist die Nöbauer-Elf punktgleich mit Peterskirchen.
Umso bitterer ist im Nachhinein die jüngste 1:2-Niederlage im Holzland, zumal sie kurz vor Schluss durch einen fragwürdigen Elfmeter besiegelt wurde. Reinhard Binder: „Kurz vor dem Elfer ist Jürgen Wengler klar gefoult worden und unser Torwart Christian Wimpersinger, der angeblich den Strafstoß verursacht haben soll, wurde in dieser Szene umgerannt. Aber wir wollen nicht jammern. So ist eben Fußball.“
Nachtarocken hilft jetzt sowieso nichts, lieber konzentriert man sich im Peterskirchner Lager auf einen Gegner, der den Sickinger-Schützlingen zu liegen scheint. „Gegen die Rosenheimer Landesliga

-Reserve haben wir in den vergangenen Jahren immer überragende Heimspiele hingelegt“, erinnert sich „Tago“ Binder, „auch das Hinspiel in Rosenheim haben wir 2:1 gewonnen.“
Und weil Spielertrainer Herbert Sickinger bis auf den Langzeitverletzten Sebastian Rost (wird sein Comeback wohl erst in der neuen Saison geben) seine Wunschformation aufbieten kann, fordert Binder „endlich mal wieder ein richtig gutes Heimspiel“. Zuletzt gelang ja vor eigenem Publikum beim 4:1-Sieg am 13. Oktober 2007 gegen den SV/DJK Kolbermor eine überzeugende Vorstellung. Dagegen enttäuschte man beispielsweise beim 0:4 in der Jahrespremiere 2008 gegen den FC Perach.
Die morgigen Gäste aus Rosenheim kamen mit ähnlich wechselndem Erfolg aus den Startlöchern wie die Peterskirchner: Der 0:5-Pleite bei Tabellenführer VfL Waldkraiburg ließ das Team von Trainer Thomas („Klecker“) Mayer einen 3:1-Sieg über den Mitfavoriten SV Ostermünchen folgen. Letzteres Ergebnis sollte aber ein wenig relativiert werden, denn hier nutzten die Rosenheimer ihren Heimvorteil aus, indem sie das Match auf Kunstrasen austrugen. Es gibt also für die Peterskirchner keinerlei Grund, vor den technisch beschlagenen 1860-Kickern in Ehrfurcht zu erstarren! 

cs

 

 

 

18. Spieltag

(Nachholtermin)

24. März 2008

 

Niederlage für Peterskirchen

 

Bitteres 1:2 in Reischach nach spätem Heuwieser-Elfer

 

 Reischach (cs). Nur drei statt der erhofften vier Punkte hat der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen am Osterwochenende geholt: Dem 5:1-Sieg vom Karsamstag bei Aufsteiger SC München folgte nämlich gestern eine unnötige 1:2-Niederlage im Inn/Salzach-Duell beim TSV Reischach. Die Gesamtbilanz der Sickinger-Crew im Jahr 2008 ist mit zwei Niederlagen und nur einem Dreier nicht berauschend.

„Es war letztlich ein glücklicher Sieg für unsere Jungs“, gab Reischachs Pressesprecher Karl-Heinz Müller unumwunden zu, nachdem die Nöbauer-Truppe einen 0:1-Rückstand in einen Erfolg umgewandelt hatte. Den besseren Start vor 300 Zuschauern im Holzland hatten allerdings die Peterskirchner erwischt: Nach einem Freistoß von Michael Wengler donnerte Kapitän Rainer Grafetstetter das Leder aus acht Metern unter die Latte – 1:0 für die Gäste (5.).
Nachdem es die Peterskirchner in Durchgang zwei versäumt hatten, das 2:0 nachzulegen (der Ex-Kienberger Dominik Schlögl vergab eine Großchance), folgte in der Schlussviertelstunde die Strafe: Zunächst traf Tobias Tropschug nach Vorarbeit des eingewechselten Claus Uretschläger zum 1:1 (75.), und drei Minuten vor Schluss verwandelte Routinier Walter Heuwieser einen von Jürgen Wengler an Christoph Jäger verursachten Elfmeter zum 2:1-Endstand zu Gunsten der Hausherren. „Diesen Elfer kann man geben, muss man aber nicht geben“, so der Kommentar von Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.

 

 

19. Spieltag

22. März 2008

 

Kantersieg für Peterskirchen

 

Verdienter 5:1-Sieg beim SC München – Schlögl trifft doppelt

 

Nach dem peinlichen Rückrundenauftakt in der Vorwoche (0:4-Pleite gegen den FC Perach) ist auch der TSV Peterskirchen im Fussballjahr 2008 angekommen. Beim SC München zeigte die Sickinger-Elf eine Trotzreaktion zum letzten Spiel und feierte somit einen vielumjubelten 5:1-Erfolg, der auch in dieser Höhe durchaus verdient war.  

Der TSV Peterskirchen ging mit einer leicht veränderten Mannschaft in die wichtige Partie beim SC München. Statt des bewährten 4-4-2 setzte Spielertrainer Herbert Sickinger auf eine 4-5-1-Taktik, in der der quirlige Thomas Holzner als einzige Spitze für viel Wirbel sorgen sollte. Anstelle von Hans Irl begann Daniel Winklmaier, der nach langwierigen Gesundheitsproblemen wieder einmal von Anfang an ran durfte und als Mann hinter der Spitze die entscheidenden Akzente setzen sollte. Ausserdem sollte mit dieser etwas defensiveren Variante die Null so lange wie möglich gehalten werden. „Nach den 4 Gegentoren letzte Woche war es erst einmal wichtig für uns, dass wir nicht gleich wieder ein Gegentor bekommen“, betonte auch Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.

Und die Rechnung der beiden Trainer ging von Beginn an auf. Alleine in der ersten halben Stunde konterte Peterskirchens Offensivabteilung den um Spielaufbau bemühten SC 4 Mal aus, konnte die Chancen aber zum Leidwesen des Peterskirchner Anhangs nicht verwerten.

In der 30.Minute aber ereignete sich der Ansicht von Kaltenhauser nach „die wahrscheinlich spielentscheidende Situation“. Der pfeilschnelle Matthias Asböck wurde wieder einmal auf die Reise geschickt und konnte, alleine vor SC-Torwart Michael Pfister auftauchend, nur noch durch ein Foul des Heimakteurs Matthias Heizmann aufgehalten werden. Folgerichtig wurde Heizmann mit Rot zum Duschen geschickt und Dominik Schlögl durfte zum Elfmeter antreten, den er dann auch souverän verwandelte (30.).

Peterskirchens Taktik ging bis dahin voll auf. Der SC München kam bis auf einen Freistoß von Franz Forstner nie gefährlich vor den Kasten von Christian Wimpersinger, der auch in diesem Spiel den verletzten Michael Ederer gut vertrat.

Kurz vor dem Pausentee erhöhten die Gäste aus Peterskirchen auf 2:0. Wiederum war es Asböck, der sich auf der rechten Seite durchtankte und wiederum war es Schlögl, der den darauf folgenden Querpass von Asböck mit der Spitze über die Torlinie bugsierte – 0:2 (37.)!

Auch nach der Halbzeit kam der SC München zu keiner einzigen Tormöglichkeit aus dem Spiel heraus. Die junge Abwehr, in der mit Ausnahme von Routinier Herbert Sickinger kein Spieler älter als 21 Jahre ist, agierte kompakt und standfest und auch das Mittelfeld um Kapitän Rainer Grafetstetter und Michael Wengler zeichnete sich, im Gegensatz zum Perach-Spiel, durch ihre Zweikampfstärke aus.

Mitte der zweiten Halbzeit erhöhte Peterskirchen zum vorentscheidenden 0:3. Der gerade eben eingewechselte Martin Mayer lief der kompletten Hintermannschaft des SC davon und behielt vor Bernd Müller, der den verletzten Pfister in der zweiten Halbzeit vertrat, die Übersicht (70.).

Die nun etwas konfus agierende SC-Abwehr musste, nur 2 Minuten später, dann auch noch den vierten Gegentreffer hinnehmen. Winklmaiers Zuckerpass verwertete der stark aufspielende Asböck mit einer sehenswerten Direktabnahme (73.).

Peterskirchen kombinierte nun nach Belieben und war auch im Abschluss erfolgreich! Die Flanke von Sepp Obergröbner fand in dem zuvor eingewechselten Hans Irl seinen Abnehmer, der den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte hämmerte – 0:5 (81.)!

Nur noch Ergebniskosmetik betrieb der ebenfalls eingewechselte Albin Mujic, der einen Freistossabpraller zum Endstand von 1:5 in der letzten Spielminute verwandelte (90.).

                                                                                                                                      mo

 

18. Spieltag

15. März 2008

 

 

Bitterer Auftakt für Peterskirchen

 

0:4-Schlappe gegen den FC Perach – Mannschaft enttäuscht

 

Peterskirchen – Das war kein Auftakt nach Maß! Gleich im ersten Heimspiel der Rückrunde 2008 hagelte es für die junge Mannschaft um Spielertrainer Herbert Sickinger eine deftige 0:4 – Niederlage gegen den FC Perach, die der Heimmannschaft in allen Belangen den Schneid abgekauft hatten.

Noch vor der Partie hatte Manager Reinhard Binder auf die Wichtigkeit dieses Spiels hingewiesen. „Das ist ein 6-Punkte-Spiel“, betonte Binder immer wieder, da man den komfortablen 9-Punkte-Vorsprung auf Perach verteidigen wollte.

Die erste Chance des Spiels, das unter der Leitung von Schiedsrichter Martin Bruckmayer (TV Altötting) stand, gehörte dann auch dem Gastgeber aus Peterskirchen, doch Hans Irl vergab den ersten Hochkaräter, als er alleine vor Gästekeeper Bernd Edtbauer auftauchte, doch dann an Perachs Nummer Eins scheiterte (5.). Beide Abwehrreihen standen in den ersten 20 Minuten gut und ließen bis auf die Chance von Irl nicht viel zu. Doch in der 23.Minute musste Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger zum ersten Mal hinter sich greifen. Gleich die erste Torchance nutzte Perachs Stefan Mühlthaler eiskalt aus, als er von Thomas Steiger, der in der Winterpause zum FC Perach gewechselt war, auf die Reise geschickt wurde und alleine vor Wimpersinger eiskalt abschloss.

Peterskirchen war sichtlich geschockt und fand auch danach nicht ins Spiel. Besonders im Mittelfeld kam Peterskirchen mit der aggressiven Spielweise der Gäste nicht zurecht. Immer wieder kam es zu harten Duellen zwischen Kapitän Rainer Grafetstetter und den Gästeakteuren Steiger und Manfred Hofmeister, die schließlich in einem blauen Auge Grafetstetters endeten.

Kurz vor der Pause jedoch war der Ausgleich greifbar nahe. Nach einem ersten Versuch von Matthias Asböck scheiterte der unermüdliche Thomas Holzner mit einem Seitfallzieher am glänzend reagierenden Edtbauer.

Nach dem Pausentee erwarteten die knapp 150 Zuschauer eine Trotzreaktion der Peterskirchner, zu deren Stärken sicherlich auch die nötige Aggressivität in schwierigen Situationen gehört. Doch es waren die Peracher, die gleich mit der ersten Aktion der zweiten Halbzeit für klarere Verhältnisse sorgten. Nach einem Patzer der Peterskirchner Abwehr war es schliesslich Walter Braune, der den Ball per Kopf vor dem heraneilenden Wimpersinger ins Tor bugsierte (48.).

Auch in der Folgezeit agierte Peterskirchen äußerst harmlos. Die gesamte Peracher Mannschaft agierte mit viel Biss, wohingegen bei Peterskirchen lediglich den Routiniers Grafetstetter, Sickinger und Holzner die Kampfbereitschaft nicht abgesprochen werden konnte.

Spätestens in der 64.Spielminute zerplatzten die Hoffnungen des Peterskirchner Anhangs.

Perach konterte Peterskirchen nach einer Ecke eiskalt aus und wiederum war es der bärenstarke Stefan Mühlthaler, der von einem Abwehrfehler profitierte und zum Matchwinner avancierte. Bei seinem Heber zum zwischenzeitlichen 0:3 war Wimpersinger machtlos (64.).

Auch das vierte Tor der Gäste legte Mühlthaler auf. Seine Kopfballverlängerung landete beim quirligen Attila Nagy, der im Anschluss die komplette Peterskirchner Abwehr ins Leere laufen ließ und überlegt zum 4:0 für die Gäste einschob (70).

In der Folgezeit hätte Manfred Hofmeister sogar noch auf 5:0 erhöhen können, doch er konnte den Ball aus 3m nicht im Tor unterbringen. Der eingewechselte Martin Mayer hätte kurz vor Schluß noch Ergebniskosmetik betreiben können, doch auch er scheiterte wie sein Vorgänger Irl am glänzend aufgelegten Edtbauer.

 

Spielstatistik:

0:1 Mühlthaler (23.Min), 0:2 Braune (48.Min), 0:3 Mühlthaler (64.Min), 0:4 Nagy (70.Min=

Zuschauer:150

Besondere Vorkommnisse: Keine

 

 

 

Vorbericht zum 19. Spieltag

(Rückrunde)

 

Peterskirchen mit Heim-Start 

 

FC Perach ist morgen um 15 Uhr zu Gast

 

Mit einem richtungsweisenden Match beginnt für den TSV Peterskirchen am morgigen Samstag (15 Uhr) die Frühjahsrunde der Fußball-Bezirksliga Ost: Zu Gast bei den Sickinger-Schützlingen ist nämlich mit dem FC Perach einer derjenigen Vereine, die in der Winterpause mächtig aufgerüstet haben.

Der Vorsprung der Peterskirchner auf die Fenk-Elf scheint zwar komfortabel zu sein (9 Punkte), dennoch sollte der TSV mit aller Macht einen Auftakt-Dreier anpeilen, um nicht gleich wieder in Abstiegsgefahr zu geraten. In der Generalprobe (0:0 beim Bezirksoberligisten ESV Freilassing) zeigten die Mannen um Kapitän Rainer Grafetstetter eine tadellose Leistung – was sie vergaßen, war allein das Toreschießen. „So ein Spiel musst du gewinnen“, klagte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der einigen vergebenen „Hochkarätern“ nachtrauerte.

Thomas Holzner, der zuletzt fehlte, ist diesmal wieder einsatzfähig, dagegen wird Georg Schwoshuber (Rippenverletzung) passen müssen. Er hat zwar in dieser Woche leicht trainiert, sein Einsatz dürfte aber noch zu früh kommen. Ansonsten plagen Spielertrainer Herbert Sickinger am Ende einer langen und intensiven Vorbereitungsphase (mit gelungenem Trainingslager am Gardasee) keine Personalprobleme.

Im Hinspiel in Perach gab’s im Übrigen keine Treffer. „Und der Gegner wird aufgrund seiner Neuzugänge diesmal sicherlich stärker sein als damals“, befürchtet Kaltenhauser, der dennoch von einem Erfolg seiner Crew überzeugt ist. Überhaupt dürfte das Start-Programm für die Peterskirchner „machbar“ sein, denn am Osterwochenende stehen Auswärtsspiele beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellennachbarn SC München (Karsamstag, 13.30 Uhr) sowie beim auf dem hinteren Relegationsrang liegenden TSV Reischach (Ostermontag, 15  Uhr) auf dem Plan. In diesen drei Begegnungen sollte der TSV möglichst wenige Punkte liegen lassen – das wäre dann wohl die halbe Miete für den Ligaverbleib. 

cs

 

 

 

 

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