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30. April 2009
ESV Traunstein und Hammerau
geben erneut Heimvorstellung
Habl-Elf empfängt Grafing – Abfalter-Crew gegen Waldkraiburg –
Peterskirchen in Kolbermoor
Der TSV Ampfing wird sich wohl kaum noch vom Thron der
Fußball-Bezirksliga Ost stoßen lassen. Die „Konkurrenz“ lauert auch gar
nicht mehr so recht auf Ausrutscher des Michael-Kostner-Teams, vielmehr
zeigt sie Anerkennung für den aktuellen Elf-Punkte-Vorsprung der
Schweppermänner. Allerdings ist die Ampfinger Aufgabe zum Abschluss dieser
englischen Woche nicht leicht: Am Samstag um 15 Uhr steht das Heim-Match im
Isenstadion gegen den FC Bischofswiesen auf dem Plan.
Die Bischofswiesener sind jedoch in der Frühjahrsrunde bei weitem nicht so
gut drauf wie in der Herbstserie. Das jüngste 1:2 vor eigenem Publikum gegen
den SC München ist ein Beleg dafür. Doch auch die Ampfinger glänzten zuletzt
nicht und mussten sich mit Remispartien (1:1 in Grafing, 0:0 in Kolbermoor)
zufrieden geben.
Sehr gut in Schuss ist derzeit der SV/DJK Kolbermoor, der am Samstag um 15
Uhr auf dem Huberberg den TSV Peterskirchen erwartet. „So ein gutes Spiel
wie das gegen Ampfing hab’ ich schon lange nicht mehr gesehen“, freute sich
der Kolbermoorer Aktivcoach Viktor Gruber. Für seine Crew könnte sprechen,
dass die Peterskirchner nach dem Derby in Traunstein einige personelle
Fragezeichen aufwerfen: Michael Wengler, Alex Rost und Kapitän Rainer
Grafetstetter („Respekt vor den Kolbermoorern, die haben wirklich einen
Lauf“) sind mehr oder weniger stark angeschlagen.
„Ich hoffe, dass sie spielen können. Mit einem Punkt wär’ ich aber schon
zufrieden“, betonte TSV-Coach Herbert Sickinger, dessen Team sich in
Traunstein äußerst zweikampfstark und effektiv präsentierte, auch wenn es in
spielerischer Hinsicht einige Wünsche offen ließ.
Sein zweites Heimspiel in Folge bestreitet der ESV Traunstein, der am
Samstag um 15 Uhr im Stadion am Viadukt den TSV Grafing zu Gast hat. Ich
kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sehr gut gespielt, ist
aber nicht mit einem Sieg – der verdient gewesen wäre – belohnt worden“,
ärgerte sich ESV-Pressesprecher Peter Mallmann nach der Derby-Niederlage. Er
anerkannte aber auch die Peterskirchner Stärke bei „Standards“.
Die Traunsteiner wollen mit einem Sieg ihre bisher nicht berauschende
Heimbilanz im Jahr 2009 aufbessern und werden gegen die Truppe von
Ex-Löwen-Keeper Daniel Hoffmann wohl eine ähnliche Aufstellung zur Verfügung
haben wie gegen Peterskirchen.
Vier Sonntags-Spiele runden das Programm ab: Bereits um 13.30 Uhr begrüßt
der SC München den ESV Freilassing, der ja mit 0:2 in Waldkraiburg seine
erste Niederlage im Jahr 2009 hinnehmen musste und dessen 1:1 im Derby gegen
Hammerau eine weitere „gefühlte“ Niederlage war.
Jetzt heißt es im Klartext: Der ESV muss alle restlichen Spiele gewinnen –
dann könnte es mit dem Ligaverbleib vielleicht doch noch klappen. „Wenn wir
beim SC Federn lassen, können wir einpacken. Uns läuft die Zeit davon“,
redet Freilassings Coach Hermann Lindner Klartext. Wie schon gegen Hammerau
müssen die Eisenbahner auf Stürmer Michael Glück verzichten.
Am Sonntag um 15 Uhr erwartet der Remis-König SV Nußdorf/Inn (elf
Unentschieden in 25 Partien) den Lokalrivalen SV Ostermünchen, und zur
selben Zeit müssen der SB/DJK Rosenheim 2 (in Perach) und der VfL
Waldkraiburg (in Hammerau) ihre Auswärtsprüfungen absolvieren.
Ein ausgeruhter VfL gegen einen kräftemäßig und von Ausfällen gebeutelten
„Club“ – das sind die Vorzeichen für das Heimspiel der Abfalter-Crew. Auch
wenn die FCler noch unter der Woche bemüht waren, ihrem Nachbarverein ESV
Freilassing die Punkte abzuknöpfen (was beim 1:1 mit einem Zähler gelang),
so drücken sie nun der Mannschaft die Daumen, dass sie beim SC München einen
Sieg einfährt. Die Untergiesinger liegen nämlich mit der Abfalter-Truppe in
der Tabelle gleichauf auf dem Relegationsrang.
„Der ESV gewinnt und wir packen Waldkraiburg – das wäre ganz nach unserem
Geschmack“, so FC-Vorstand Michael Krammer. Dagegen hätte zwar auch Coach
Manfred Abfalter nichts einzuwenden, aber sein akutes Problem ist, wie er
überhaupt eine Mannschaft auf die Beine stellen kann, die dem VfL Paroli
bietet.
Fakt ist, dass Norbert Heudecker und Peppi Lechner weiterhin verletzt
ausfallen und mit Rupert Spickenreuther möglicherweise ein Dritter
dazukommt. Auch das Fehlen des gesperrten Erwin Haas tut natürlich weh,
zumal der Offensivmann bis zu seinem Platzverweis der Hammerauer
Erfolgsgarant schlechthin war. „Wir müssen – wie schon in Freilassing –
Charakter zeigen. Schönspielerei ist nicht gefragt. Am Ende muss für uns ein
positives Ergebnis stehen, nichts anderes zählt“, so Abfalter.
In der Torschützenliste geht beim Kampf um die Kanone kein Weg an Matthias
Hertreiter vorbei. Der Ampfinger Goalgetter hat mittlerweile schon 23
„Kisten“ auf seinem Konto. Zweiter ist Hannes Schaal (SV Ostermünchen/18
Tore), gefolgt von Lukas Berndl (TSV Peterskirchen/17) sowie den beiden
15-fachen Torschützen Robert Eppler (SV/DJK Kolbermoor) und Nico Böttger (FC
Bischofswiesen).
Die Titelentscheidungen in den beiden weiteren oberbayerischen Bezirksligen
sind einmal langweilig und einmal äußerst spannend: Während im Süden alles
klar ist und der SC Olching mit 16 Zählern Vorsprung das Klassement anführt,
läuft es im Norden auf einen Zweikampf zwischen dem VfR Garching (57 Punkte)
und dem FC Gerolfing (56) hinaus. cs

30. April 2009
Irl sorgt spät für die Entscheidung
Disziplinierte Peterskirchner gewinnen bei spielstarkem ESV
glücklich mit 2:1
Traunstein (cs). Der TSV Peterskirchen hat am Mittwochabend das
Landkreis-Derby der Fußball-Bezirksliga Ost glücklich mit 2:1 (1:0) beim ESV
Traunstein gewonnen und den Habl-Schützlingen somit die dritte Heimpleite im
Jahr 2009 zugefügt. Nach diesem dreifachen Punktgewinn sind die seit fünf
Begegnungen ungeschlagenen Peterskirchner ein ernsthafter Anwärter auf die
begehrte Vizemeisterschaft, die aber auch die Traunsteiner noch erreichen
können.
Das spielerisch klar bessere Team war zwar der ESV, die defensiv
eingestellten Peterskirchner bestachen jedoch durch taktische Disziplin und
Zweikampfstärke. „Nach dem Traunsteiner 1:1-Ausgleich ist der Druck des ESV
unheimlich groß geworden“, gab TSV-Trainer Herbert Sickinger zu – und freute
sich diebisch, dass es trotzdem zu drei Punkten gereicht hat. „Hans Irl
gönne ich den entscheidenden Treffer – er hat auch in den letzten Wochen,
als ihm kein Tor gelungen ist, super gerackert.“
Die stets tonangebenden Eisenbahner erarbeiteten sich nach einer
Viertelstunde ihre erste Chance, als Felix Kappelmaier nach einem
Bastian-Buchner-Pass allein vor dem guten Gäste-Schlussmann Christian
Wimpersinger auftauchte, die Kugel jedoch nicht am Keeper vorbeibrachte. In
der 21. Minute versuchte es Maxi Probst aus 18 Metern – diesmal lenkte
Wimpersinger das Leder mit den Fingerspitzen zur Ecke. Nach einer halben
Stunde war der TSV-Keeper nach einem Angriff über Probst und Kappelmaier
schon geschlagen, doch Defensivmann Helmut Frisch klärte auf der Linie.
Von den Peterskirchnern war bis dahin in der Offensive nicht viel zu sehen.
Erst ab der 34. Minute tauchten sie ein paar Mal vor dem Kasten von
Christian Huber auf: Lukas Berndl scheiterte zunächst am ESV-Kapitän, dann
rettete Kappelmaier, als der Ex-Schnaitseer per Kopf für Grafetstetter
ablegen wollte. In der 37. Minute jubelten die Gäste zum ersten Mal: Eine
Ecke von Seppi Obergröbner stiftete Verwirrung in der ESV-Defensive, Dominik
Hausner konnte bei einem Kopfball von Kapitän Rainer Grafetstetter zwar noch
klären, doch Tobias Pastl war zur Stelle und staubte zur Peterskirchner
1:0-Führung ab.
Nach der Pause verstärkten die Hausherren vor 250 Zuschauern im Stadion am
Viadukt den Offensivdruck. Hausners 16-Meter-Flachschuss meisterte
Wimpersinger noch (56.), doch gegen den eiskalten Abschluss von A-Junior
Probst – der von Maxi Bauer mustergültig bedient worden war – konnte der
Goalie nichts mehr ausrichten (57.).
Eine der schönsten Kombinationen der ESV-Kicker landete in der 73. Minute
bei Probst, dessen Schuss abgeblockt wurde. In der Schlussphase gingen dann
aber die Gäste nach einer neuerlichen Standardsituation in Führung:
Obergröbners Freistoßflanke, mit dem rechten Schlappen aus halblinker
Position in den „Sechzehner“ geschnippelt, erreichte Hans Irl und dessen
Kopfball flog zum 1:2 ins rechte Eck (86.).
Der ESV war schockiert, stemmte sich aber dennoch gegen die drohende
Niederlage: Erst als ein Kopfball von Jochen Thudt knapp am langen Pfosten
vorbei ging (Wimpersinger war hier schon zweiter Sieger) und Probst nach
feiner Einzelleistung aus der Drehung knapp das Kreuzeck verfehlte, war
Schluss. „Das war eines unserer besten Spiele, der Ball ist teilweise sehr
gut gelaufen. Aber wir waren vor dem Peterskirchner Tor einfach nicht
konsequent genug“, analysierte ESV-Coach Uli Habl.
Am Samstag will der ESV, der übrigens noch immer Rang zwei inne hat, endlich
mal wieder einen Heim-Dreier verbuchen: Zu Gast ist um 15 Uhr der TSV
Grafing, der momentan einen Lauf hat. Die Sickinger-Truppe gastiert
ebenfalls am Samstag beim SV/DJK Kolbermoor. In diesem Match möchten die
Peterskirchner für vier aufeinander folgende Heimspiele die Werbetrommel
rühren.
ESV Traunstein: Huber, Bauer, Thudt, Buchner, Ostermayer, Hausner, Koreck,
Kappelmaier, Probst, Weber (ab 78. Berz), Schallinger (ab 78. Bachmaier),
TSV Peterskirchen: Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Grafetstetter (ab 74.
Küther), Pastl, Alexander Rost, Sebastian Rost, Asböck (ab 74. Mayer), Irl,
Michael Wengler (ab 28. Schlögl), Berndl.
Schiedsrichter: Biernath (TSV 1860 München).
Zuschauer: 250.
Rote Karten: keine.
Gelb-Rote Karten: keine.
Tore: 0:1 (37.) Pastl, 1:1 (57.) Probst, 1:2 (86.) Irl.

28. April 2009
 
Derby am Traunsteiner Viadukt
ESV heute um 18.15 Uhr gegen den TSV Peterskirchen – TSV Ampfing
gastiert in Kolbermoor
Zwei Platz-zwei-Kandidaten der Fußball-Bezirksliga Ost, bei denen es
zuletzt nicht nach Wunsch lief, treffen am heutigen Mittwoch um 18.15 Uhr im
Stadion am Viadukt in Traunstein aufeinander, wenn der ESV den
Landkreis-Rivalen TSV Peterskirchen zu Gast hat.
Die Eisenbahner aus der Großen Kreisstadt, derzeit auf Position zwei
rangierend, konnten von den sechs eingeplanten Punkten gegen den SV/DJK
Kolbermoor (1:2) und bei Schlusslicht SK Srbija München (0:0) nur einen
Zähler verbuchen, die Peterskirchner mussten sich in der Heimvorstellung
gegen den SV Nußdorf/Inn ebenfalls mit einer Nullnummer zufrieden geben.
Trotzdem hat der TSV jetzt die besten Karten im Kampf um die begehrte
Vizemeisterschaft in der Hand, denn die Truppe von Coach Herbert Sickinger
weist „nur“ vier Punkte Rückstand auf den ESV auf, hat aber zwei Partien
weniger ausgetragen als die Traunsteiner.
Zuletzt drückte beide Kontrahenten in der Offensive der Schuh. Dennoch
hielten sich die Verantwortlichen mit Kritik weitestgehend zurück. ESV-Coach
Uli Habl – er erzielte beim 2:1-Hinspiel-Sieg beide Treffer, ist aber
derzeit verletzt – wollte seinen Angreifern für das „Sieben“ in München
keinen Vorwurf machen, „denn diese Spieler haben uns ja auch schon einige
wichtige Punkte geholt. Und deshalb haben sie auch eine neue Chance gegen
Peterskirchen verdient.“
Auch Gäste-Co-Trainer Peter Kaltenhauser hat die Magerkost gegen Nußdorf
verdaut. „Wir hatten ja die besseren Chancen als der Gegner, nur das
Verwerten hat nicht geklappt. Da müssen wir noch effektiver werden, am
besten schon in Traunstein.“ Der noch nicht ganz fitte Dominik Schlögl, der
ja in Tittmoning arbeitet und – nicht nur deshalb – beim Bezirksoberligisten
SV Kirchanschöring im Gespräch ist, wird erneut nur auf der Bank sitzen,
ansonsten gibt es beim seit vier Begegnungen ungeschlagenen TSV keine
Veränderungen. Bei den Hausherren wird Co-Trainer Ernst Ostermayer nach
abgelaufener Rotsperre auf die Position des Abwehrchefs zurückkehren. „Jetzt
geht der Kampf eben von Neuem an“, konstatiert Uli Habl im Hinblick auf
einige Punkte, die unnötig liegen gelassen wurden. Doch er betont: „Wenn wir
in der Endabrechnung tatsächlich auf Platz zwei landen sollten, dann wäre
das für uns als Aufsteiger eine Sensation. Also: Bitte nicht vergessen, dass
wir so oder so eine Riesen-Saison spielen!“
Eine bärenstarke Saison spielt auch der TSV. Und in dessen Lager gibt man
sich – zumindest in der Öffentlichkeit – bescheiden. „Wir haben unsere 40
Punkte erreicht“, so Peter Kaltenhauser, „alles was jetzt noch kommt, sind
Zugaben.“ Er stellt aber auch klar: „Natürlich fahren wir zum ESV, um etwas
mitzunehmen, und natürlich wollen wir am Saisonende möglichst weit vorne
landen.“ Die Voraussetzungen für ein spannendes Bezirksliga-Derby scheinen
also geschaffen – nun liegt es an den Spielern selbst, die sicherlich
zahlreichen Zuschauer (300 Fans werden erwartet) mit einem tollen Spiel zu
verwöhnen!
Eine Viertelstunde später (18.30 Uhr) gastiert der mit zehn Punkten
Vorsprung in Front liegende Spitzenreiter TSV Ampfing beim SV/DJK Kolbermoor.
In diesem Match treffen zwei der derzeit besten Teams aufeinander. Denn die
Hausherren haben derzeit einen Lauf, auch wenn sie stets 45 Minuten
brauchen, um ins Spiel zu finden. „Gegen Ampfing würde ich mir wünschen,
dass wir 90 starke Minuten zusammenbringen“, sagt deshalb der Kolbermoorer
Spielertrainer Viktor Gruber, der sich wohl über mangelnde Beschäftigung
zwischen den DJK-Pfosten nicht zu beklagen braucht. Außerdem begrüßt heute
um 18.30 Uhr der ESV Freilassing den FC Hammerau zu einem weiteren
Lokalfight.

26. April 2009
Nullnummer in Peterskirchen
Torloses Remis zwischen Peterskirchen und Nußdorf
Seit die beiden Dauerbrenner TSV Peterskirchen und SV Nußdorf aufeinander
treffen, hat der Gast noch nie einen Auswärtserfolg erzielen können. Auch
dieses Jahr hat sich an dieser kuriosen Statistik nichts geändert. Die
beiden Mannschaften trennten sich am Samstagabend 0:0. Peterskirchen hält
somit weiterhin den Anschluss nach oben und auch Nußdorf ist in der
erweiterten Tabellenspitze angekommen.
Wer von den 200 Zuschauern
ein Torfestival erwartet hatte, wurde nicht belohnt. Stattdessen war das
Spiel von harten Zweikämpfen und zwei kompakt stehenden Abwehrreihen
geprägt, die so gut wie keine Torchancen auf beiden Seiten zuließen. „Wir
hätten heute wahrscheinlich noch 3 Stunden weiterspielen können und es wäre
trotzdem kein Tor gefallen“, kommentierte Peterskirchens Abwehrrecke Tobias
Pastl das Spiel nach dem Abpfiff.
Im Vergleich zum letzten Sieg
in Perach hatte Peterskirchens Trainer Herbert Sickinger keinen Grund, die
Anfangsaufstellung zu verändern. Erfreulich war jedoch, dass Dominik Schlögl
nach fast 2-monatiger Verletzung wieder auf der Bank Platz nehmen konnte.
Den besseren Beginn hatte die
Heimmannschaft aus Peterskirchen. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnten
sie sich ein leichtes Übergewicht erarbeiten, doch bis dato überwogen viele
Zweikämpfe und Fouls anstatt Strafraumszenen und Torchancen.
Bis zur Halbzeit konnte
Peterskirchen sein Übergewicht aber auch in Torchancen umsetzen, doch sowohl
Top-Torjäger Lukas Berndl (scheiterte frei vorm Tor an SVN-Keeper Thomas
Wimmer) als auch Matthias Asböck und Helmut Frisch konnten ihre Chancen
nicht in einen Treffer ummünzen.
Von der Mannschaft von
Trainer „Mausi“ Scherer war vor dem Peterskirchner Tor wenig bis gar nichts
zu sehen, weshalb Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger einen
bis dato nicht sehr arbeitsintensiven Abend verbrachte.
Auch nach dem Pausenwechsel
beherrschten die Abwehrreihen das Spiel. Sowohl Alex Rost auf Peterskirchner
als auch Rudi Floßer auf Nußdorfer Seite hatten ihre Verteidigung sehr gut
im Griff. Lediglich Schlögl durchbrach kurz nach seiner Einwechslung die
Nußdorfer Phalanx, doch Wimmer war auf dem Posten und konnte in letzter
Sekunde zur Ecke klären.
Schlögl war es auch, der in
dem chancenarmen Spiel für das letzte Ausrufezeichen sorgte. 5 Minuten vor
Spielende wurde er vom Schiedsrichter Dominik Scholz (MSV München) mit der
Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt.
Für Peterskirchen stehen nun
3 englische Wochen auf dem Programm, die es wirklich in sich haben. 6
Spiele, davon 4 Heimspielhochkaräter, (Freilassing, Ampfing, Hammerau,
Waldkraiburg), stehen in den nächsten 20 Tagen auf dem Zettel „Wir machen
uns da aber keinen Druck. Wir schauen von Spiel zu Spiel und hoffen, dass
wir vor unseren Fans ein paar spannende Heimspiele abliefern können“,
betonte auch Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.
Den Auftakt macht der TSV
schon kommenden Mittwoch um 18.15 Uhr beim Tabellendritten ESV Traunstein,
die auch noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollen. Somit wird das
Landkreisderby zum absoluten Spitzenspiel der Bezirksliga Ost!
Der SV Nußdorf bestreitet
erst kommenden Sonntag das nächste Spiel, bei dem sie den SV Ostermünchen um
15 Uhr begrüßen dürfen. mo
TSV Peterskirchen 2 – SV Unterneukirchen 0:1
Nach der 5:0-Niederlage in Tacherting
konnte die Reserve des TSV Peterskirchen auch zuhause keinen Punkt gegen
eine Spitzenmannschaft der A-Klasse 5 holen. Gegen den Tabellenvierten aus
Unterneukirchen gab es eine verdiente 0:1- Niederlage. Schütze des goldenen
Tores war Sascha Herzog, der nach einer Ecke per Kopf aus 7 Metern einnetzen
konnte.
Das Spiel wurde weitestgehend
von den Gästen aus Unterneukirchen bestimmt, doch Torchancen blieben auf
beiden Seiten Mangelware. Herzog nutzte eine der wenigen Chancen, um die 3
Punkte mit nach Unterneukirchen zu nehmen.
Auf Peterskirchner Seite
sorgten lediglich Martin Mayer und Christoph Kaltenhauser für ein wenig
Torgefährlichkeit, doch beide verzogen vor dem Kasten von Dennis Herzog.
Nächsten Samstag, 15 Uhr,
bietet sich dem TSV aber die nächste Gelegenheit, zu punkten, denn mit dem
TSV Heiligkreuz steht ihnen eine Mannschaft gegenüber, die ebenfalls in der
Liga im unteren Tabellendrittel rangiert.
mo

24. April 2009
Start in englische Woche
TSV Peterskirchen begrüßt am Samstag um 18 Uhr den SV Nußdorf/Inn
Peterskirchen (cs). Eine hochinteressante englische Woche steht für
den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen an: Am morgigen Samstag um 18
Uhr erwarten die Sickinger-Schützlinge vor eigenem Publikum den SV Nußdorf/Inn,
am Mittwoch um 18.15 Uhr gastieren sie beim ESV Traunstein, und am 2. Mai
steht gleich das nächste Auswärtsspiel in Kolbermoor auf dem Plan.
Zwei dieser Gegner (Traunstein, Kolbermoor) hat TSV-Abteilungsleiter
Reinhard Binder am Mittwochabend bei deren Direktduell im Stadion am Viadukt
unter die Lupe genommen, den dritten (nämlich den morgigen) schaute sich
Coach Herbert Sickinger zur selben Zeit im Ampfinger Isenstadion an. Viele
Eindrücke also, die die Peterskirchner Verantwortlichen da sammeln konnten.
Dennoch stellt Binder klar: „Wir dürfen nicht den zweiten Schritt vor dem
ersten tun. Unsere volle Konzentration gilt dem Nußdorf-Spiel.“ Und die
Inntaler sind nicht unbedingt ein Lieblingsgegner des TSV, auch wenn sie in
den Auswärtsspielen in Peterskirchen bei weitem nicht so gut ausgesehen
haben wie zu Hause auf ihrem relativ kleinen Platz neben dem Schwimmbad. „In
Nußdorf haben wir noch nie gewonnen“, weiß Binder, „es ist also sicher kein
Nachteil, dass wir am Samstag zu Hause antreten dürfen.“ Mit den jüngsten
Siegen hätte sich die Peterskirchner Truppe „ganz klar stabilisiert“, freute
sich Binder, der übrigens mit vier Punkten aus den Partien gegen den SVN und
beim ESV zufrieden wäre. „Die sind auch unser Ziel“, betont er. Dass er auch
gegen sechs Zähler nichts einzuwenden hätte, ist aber auch sonnenklar.
Vielleicht gelingt es ja den Peterskirchnern – zumal der ESV am Mittwoch
verlor – tatsächlich, Platz zwei der Bezirksliga Ost und damit die
Relegation zur Bezirksoberliga zu erreichen...

20. April 2009
Peterskirchen
mit Köpfchen
Verdienter 3:1-Erfolg in Perach
Perach (cs). Greift der TSV Peterskirchen doch noch ernsthaft in den
Kampf um Platz zwei in der Fußball-Bezirksliga Ost ein? Nach dem gestrigen
3:1 (2:0)-Erfolg der Sickinger-Truppe beim direkten Konkurrenten und
bisherigen Rang-2-Inhaber FC Perach scheint dies durchaus möglich.
„In der ersten Halbzeit sind wir sehr gut gestanden und haben verdient
geführt. Nach dem Peracher 1:2-Anschlusstreffer hatten wir aber auch eine
kritische Phase zu überstehen“, analysierte TSV-Co-Trainer Peter
Kaltenhauser. Die Hausherren, bei denen Coach Karl-Heinz Fenk nach dieser
Saison aus beruflichen Gründen aufhört, beschwerten sich beim Referee, dass
dieser in der 20. Minute – da lagen die Peterskirchner schon 2:0 vorne – ein
Kopfballtor von Attila Nagy wegen angeblicher Abseitsposition nicht
anerkannte.
„Die Peterskirchner waren halt effektiver, in der zweiten Halbzeit hatten
sie nur eine Torchance – und die haben sie genutzt“, sagte Perachs
Abteilungsleiter Reinhard Antholzner, der den TSV-Sieg deshalb als
„verdient“ bezeichnete.
Alle drei Treffer machten die Peterskirchner im wahrsten Sinne des Wortes
mit Köpfchen: Den ersten (10.) und zweiten (19.) erzielte jeweils Kapitän
Rainer Grafetstetter, wobei er die Kugel einmal nach einer Ecke und das
andere Mal nach einer Freistoßflanke (jeweils getreten von Michael Wengler)
im Peracher Kasten versenkte. Man sieht also, was der Spielführer für den
TSV wert sein kann, nachdem er zuletzt in Bischofswiesen gefehlt hatte.
Die Hausherren kamen zwar in der 80. Minute durch Sadik Kelmendi – er hob
das Leder über TSV-Keeper Christian Wimpersinger ins Netz – auf 1:2 heran
und hatten danach auch eine Drangphase zu verzeichnen. Doch Lukas Berndl
machte zehn Minuten vor Schluss – ebenfalls per Kopf – alles klar, als er
eine Flanke von Matthias Asböck (sah später noch Gelb-Rot) verwertete.
Die zahlreichen Peterskirchner Fans unter den 270 Zuschauern konnten also
zufrieden die Heimfahrt antreten.
24. Runde der Fußball-Bezirksliga Ost:

16. April 2009
Evergreen der Bezirksliga Ost
TSV Peterskirchen gastiert morgen in Perach
Ein Evergreen der Fußball-Bezirksliga Ost ist das Duell FC Perach
gegen TSV Peterskirchen, das am morgigen Sonntag um 15 Uhr im Innviertel von
Referee Anton Feil (TSV Bad Reichenhall) angepfiffen wird. Umso besser, wenn
es in so einem Evergreen auch noch um viel geht – beide Teams haben ja gute
Chancen, in der Endabrechnung Platz zwei zu belegen und somit die Relegation
zur Bezirksoberliga zu erreichen.
Während die Peracher schon einmal der oberbayerischen Beletage angehörten,
wäre die BOL für die Peterskirchner absolutes Neuland. Doch sei das Thema
Aufstieg im Lager des TSV gar nicht so präsent, wie Co-Trainer Peter
Kaltenhauser betonte: „Natürlich möchten wir jedes Spiel gewinnen und in der
Tabelle so weit vorne wie möglich landen. Doch aufgrund unserer dünnen
Spielerdecke sind wir im Hinblick auf Platz zwei krasser Außenseiter.“
„Von Spiel zu Spiel schauen“ sei deshalb das Peterskirchner Motto, zumal
erneut Leistungsträger wie Dominik Schlögl (wird mit dem SV Kirchanschöring
in Verbindung gebracht) und Thilo Mösmang verletzungsbedingt fehlen.
Letzterer dürfte übrigens längerfristig ausfallen, da er wegen des
bevorstehenden Sport-Abiturs kein Risiko eingehen möchte. „Dafür muss man
Verständnis haben“, sagte Kaltenhauser, der andererseits den möglichen
Weggang von Schlögl gestern nicht kommentieren wollte.
Dass die Peterskirchner in der Lage sind, diverse Ausfälle zu kompensieren,
haben sie am Ostermontag bei ihrem verdienten 3:2-Sieg in Bischofswiesen
bewiesen, wo sie auch noch auf Kapitän Rainer Grafetstetter (berufliche
Gründe/er ist morgen wieder dabei) verzichten mussten und einige Akteure aus
dem zweiten Glied im Kader hatten.
Kein Grund zur Panik also beim TSV, auch wenn Peter Kaltenhauser mit Blick
auf das „hammermäßige“ Restprogramm Probleme kommen sieht. „In den
englischen Wochen wird es sicherlich happig für uns.“ Einen positiven
Aspekt, auf den sich die TSV-Fans schon jetzt freuen dürfen, haben jedoch
auch diese englischen Wochen. Denn: Zwischen dem 6. und 16. Mai stehen vier
Heimspiele en suite auf dem Programm. Die Gegner sind dann lauter
hochinteressante Teams aus dem Kreis Inn/Salzach (ESV Freilassing, FC
Hammerau, TSV Ampfing, VfL Waldkraiburg).
Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt die volle Konzentration
der Herbert-Sickinger-Elf dem morgigen Auftritt in Perach. Kaltenhauser
schätzt den Tabellenzweiten als „eine der kompaktesten und defensivstärksten
Mannschaften der Liga“ ein. Und dass die Fenk-Schützlinge heiß auf
Peterskirchen sind, wird allein schon durch die Tatsache dokumentiert, dass
die angeschlagenen Akteure Christiph Dreier und Stefan Mühlthaler unbedingt
auflaufen wollen. Sie brennen förmlich auf eine Revanche fürs 1:6-Debakel in
der Vorrunde.
Die Peracher konnten an Ostern nur die halbe Punktzahl der Peterskirchner
verbuchen, der 1:0-Sieg des FC beim zuvor knapp zwei Jahre zu Hause
ungeschlagenen ESV Traunstein ist dennoch ein Indiz für das wahre
Leistungsvermögen von Nagy, Antholzner und Co. cs
allgemeine Vorschau zum 24. Spieltag:
Eisenbahner-Teams mit interessanten Heimspielen
Traunstein erwartet den SBR 2, Freilassing den FC
Bischofswiesen
Das Osterwochenende der Fußball-Bezirksliga Ost mit insgesamt zwölf
Partien (einschließlich Dienstagabend) hat mit dem TSV Peterskirchen einen
großen Sieger und mit dem SV Ostermünchen einen großen Verlierer hervorgebracht.
Während die Peterskirchner nach ihren beiden Erfolgen (3:0 gegen 1860 Rosenheim
2, 3:2 in Bischofswiesen) „heimlicher“ Tabellenzweiter sind (zumal sie drei
Partien weniger ausgetragen als der aktuelle Zweite FC Perach), büßten die
Ostermünchner bei ihren zwei Oster-Niederlagen (2:3 gegen ESV Traunstein, 1:3 in
Grafing) wertvolle Punkte im Kampf um die Vizemeisterschaft ein.
„Wir müssen unsere Leistungen erst stabilisieren, bevor wir tatsächlich in der
Tabelle nach vorne schauen dürfen“, bremst Peterskirchens Abteilungsleiter
Reinhard Binder vor dem Gastspiel beim FC Perach (Sonntag, 15 Uhr) die Euphorie.
Noch keinen Grund zur Euphorie gibt es beim FC Hammerau trotz des überraschenden
2:0-Sieges über den FC Perach (zweiter Dreier in Folge). Doch immerhin konnte
der „Club“ aus dem Berchtesgadener Land, der ja seit Beginn der Frühjahrsrunde
von Manfred Abfalter gecoacht wird, den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz
auf zwei Punkte verkürzen. Nun wollen die Hammerauer auch am morgigen Samstag um
16 Uhr beim zuletzt offensivschwachen SV Nußdorf/Inn punkten.
Auch nach vier Begegnungen im Jahr 2009 ist der abstiegsbedrohte ESV Freilassing
noch ungeschlagen: Zuletzt wäre für die Grenzstädter sogar mehr drin gewesen als
nur ein 2:2-Remis beim TSV Grafing, allerdings versiebten sie – insbesondere in
Person von Barthel Suldinger – einige Großchancen. Vielleicht haben sich die
Lindner-Schützlinge ja den einen oder anderen Treffer fürs Heim-Derby am Samstag
um 16 Uhr im Stadion an der Reichenhaller Straße gegen den FC Bischofswiesen
aufgehoben...
Mit vier Punkten aus den beiden Spielen beim SK Srbija München (1:0) und zu
Hause gegen den SV/DJK Kolbermoor (1:1-Remis am Dienstagabend) konnte sich der
Vorjahres-Aufsteiger SC München etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mit
einem Erfolg beim TSV Grafing (Sonntag, 14.30 Uhr) wollen die Kicker um
SC-Spielertrainer Franz Forstner weiteren Boden gut machen. Allerdings haben die
Hausherren zuletzt gegen Ostermünchen Selbstvertrauen getankt.
Zu den interessantesten Partien des Wochenendes zählt zweifellos das Heim-Match
des ESV Traunstein gegen den SB/DJK Rosenheim 2 (Samstag, 15 Uhr, Stadion am
Viadukt). Beide Teams haben ja noch Aufstiegschancen in Richtung
Bezirksoberliga. „Wir tun uns gegen eine technisch und spielerisch starke
Mannschaft wie den Sportbund sicher leichter als zuletzt gegen die körperlich
robusten Peracher“, gibt sich ESV-Coach Uli Habl optimistisch, dass die
Eisenbahner eine neue Heim-Serie starten können. Zuletzt waren sie ja am Viadukt
knapp zwei Jahre ungeschlagen geblieben.
Auch das Derby TSV 1860 Rosenheim 2 gegen SV Ostermünchen (Sonntag, 15 Uhr)
verspricht Spannung. Außerdem stehen die Partien SV/DJK Kolbermoor contra VfL
Waldkraiburg und TSV Ampfing gegen SK Srbija München (beide Samstag, 15 Uhr) auf
dem Plan der 24. Runde.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost führt Hannes Schaal (SV
Ostermünchen) nach seinen beiden Treffern gegen den ESV Traunstein nun mit 18
„Buden“ das Klassement an. Zweiter ist Lukas Berndl (TSV Peterskirchen) mit 16
„Kisten“, gefolgt von Nico Böttger (FC Bischofswiesen) und Matthias Hertreiter
(TSV Ampfing), die je 15 Mal „eingeschweißt“ haben. cs

16. April 2009
TSV Peterskirchen 2 – TSV Schnaitsee 1:3
Nach dem 3:0-Erfolg vom
Samstag gegen den TV Obing musste die Reserve des TSV Peterskirchen eine bittere
1:3-Heimniederlage hinnehmen. Die Sepp-Hellmeier-Truppe hatte weitestgehend mehr
vom Spiel und konnte sich auch die ersten 2 Hochkaräter erarbeiten, doch sowohl
Michael Otten als auch Martin Vorsamer (Latte) konnten den Ball nicht im Tor
unterbringen. Mit der ersten Chance ging der Gast aus Schnaitsee in Führung.
Florian Schederecker tauchte alleine vor Peterskirchens Schlussmann Christian
Schuhböck auf und ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen – 0:1 (18.). Danach
hatte wiederum Otten die Möglichkeit zum Ausgleich, doch er scheiterte am zu
ungenauen Abschluss. Kurz vor der Halbzeit, Peterskirchen machte das Spiel,
hätten die Gäste auf 2:0 erhöhen müssen, doch Dominik Schederecker verfehlte den
Ball vor dem leeren Tor nur knapp.
Nach der Pause machte
Peterskirchen weiterhin Druck, doch die Tore schoß Schnaitsee. Basti Reinthalers
25m- Freistoß schlug genau im Eck ein. In der Folgezeit musste Peterskirchen bis
zur 65.min warten, Jürgen Wengler scheiterte unterdessen per Foulelfmeter an
Benedikt Nachbar, ehe Christoph Kaltenhauser per Freistoß den
1:2-Anschlußtreffer erzielen konnte.
Die Bemühungen der
Peterskirchner fanden schließlich doch schnell ein jähes Ende, als die Abwehr
den Ball Reinthaler mustergültig vor die Beine legte und er per Schuss ins kurze
Eck zum 3:1-Endstand einschieben konnte (75.). mo

13. April 2009
Sechs Punkte für Peterskirchen
Sickinger-Team besiegt den TSV 1860 Rosenheim 2 mit 3:0 und den FC
Bischofswiesen mit 3:2
Sechs Ostereier – sprich: Punkte – hat der Fußball-Bezirksligist TSV
Peterskirchen am Wochenende gefunden: Dem 3:0 gegen 1860 Rosenheim 2 (Samstag)
ließen die Sickinger-Schützlinge gestern vor nur 120 Zuschauern einen 3:2-Sieg
beim starken Aufsteiger FC Bischofswiesen folgen.
Im Berchtesgadener Land erwischten die Gäste einen Traumstart. Mit der zweiten
Chance der Partie – zuvor hatte Irl vergeben – brachte Matthias Asböck die
Peterskirchner nach Vorarbeit von Seppi Obergröbner und Hans Irl verdientermaßen
in Front (15.).
In Durchgang zwei wurden die Hausherren stärker und kamen prompt durch Sacki
Moralis (zwei Tage zuvor noch im FCB-Kasten stehend) per Kopf nach Flanke von
Christian Lindner zum 1:1-Ausgleich (55.). Doch nur zwei Minuten später brachte
Sebastian Rost mit seinem ersten Treffer nach langer Verletzungspause den TSV
erneut in Front – die Vorarbeit war von Michael Wengler gekommen.
Wengler selbst stellte dann auf 3:1 (60.), als er einen Elfmeter sicher
verwandelte. Zuvor hatte FCB-Torwart Matthias Schmidt Gäste-Stürmer Lukas Berndl
– von Irl per Lochpass eingesetzt – im „Sechzehner“ unfair attackiert. Dem 2:3
der Gastgeber durch Tobias Kern (68./traf im Fallen aus acht Metern) folgte noch
eine tolle Tat von TSV-Schlussmann Christian Wimpersinger bei einem Moralis-Kopfball
(85.).
Am Samstag hatte der TSV Peterskirchen nach dem miserablen Rückrunden-Auftakt
(0:3 beim SC München) die erhoffte
Trotzreaktion gezeigt und die Reserve des TSV 1860 Rosenheim auch in der Höhe
verdient mit 3:0 besiegt. Vor 220 Zuschauern überzeugten die Kicker von Trainer
Herbert Sickinger sowohl kämpferisch als auch spielerisch.
Im Vergleich zum schwachen Auftakt in der Landeshauptstadt hatte der
Peterskirchner Übungsleiter seine Mannschaft auf einer Position verändert:
Helmut Frisch hatte seine Rückenverletzung auskuriert und konnte auflaufen.
Lediglich Dominik Schlögl und Thilo Mösmang fehlen verletzungsbedingt.
Das Spiel begann sowohl kurios als auch furios. Die Gäste legten sich schon vor
dem Anpfiff ein Osterei ins Nest, da die Spielerpässe der Jugendspieler
vergessen wurden und Schiedsrichter Florian Felkel (FC Moosinning) nur zehn
Rosenheimer als spielberechtigt ansah. Somit verschob sich der Anpfiff um 20
Minuten, bevor das Spiel mit 21 Akteuren (elf Peterskirchner und zehn Sechziger)
begann. Fünf Minuten nach dem Anpfiff konnten die Pässe dann nachgereicht
werden.
Furios begann Peterskirchen, denn gleich mit der ersten nennenswerten
Offensivaktion ging die Heim-Mannschaft in Führung: Nach einem Foul an Matthias
Asböck, der mustergültig von Tobias Pastl bedient worden war, trat Kapitän
Rainer Grafetstetter zum Elfmeter an und verwandelte per Gewaltschuss ins linke
Eck (4.).
Die Mannschaft von 1860-2-Trainer Christian Fleißner kam nach dem Rückstand
besser ins Spiel und konnte sich bis Mitte der ersten Halbzeit leichte
spielerische Vorteile erarbeiten. Doch gute Chancen wurden immer wieder durch
hervorragenden körperlichen Einsatz der Hausherren vereitelt. Rainer
Grafetstetter, Hans Irl & Co zeigten den nötigen Biss und ließen somit
Rosenheims Klasse am Ball nicht zur Geltung kommen.
„Das haben wir wirklich gut gemacht. Wir waren immer sofort mit zwei Leuten am
Mann und konnten das Spiel der Sechziger somit schnell unterbinden“, lobte auch
Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser seine Mannschaft. Bis zur Pause
erarbeitete sich Peterskirchen zahlreiche Chancen, doch entweder scheiterte man
am im (ungenauen) Abschluss oder am österreichischen Schlussmann Niko
Praschberger. Die beste Möglichkeit vergab in dieser Phase Hans Irl, als er
seinen Lupfer zu hoch ansetzte. Hätte Irl den Treffer erzielt, wäre Rosenheim
wohl zu seinem absoluten Lieblingsgegner geworden, denn in den letzten drei
Spielen gegen 1860 2 traf der Tachertinger fünf Mal.
Mit dem Pausenpfiff erhöhte Peterskirchen aber auf 2:0. Michael Wengler schickte
Goalgetter Lukas Berndl auf die Reise und der frühere Schnaitseer behielt vor
Praschberger die Übersicht und schloss per Heber ins lange Eck zum 2:0 ab (45.).
Nach der Pause beherrschte Peterskirchen weiter das Geschehen. Nachdem Wengler
noch mit einem Freistoß am hervorragend parierenden Praschberger gescheiterte,
zeigte er zwei Minuten später seine Vorbereiter-Qualitäten, als er seine Flanke
mustergültig auf den am langen Pfosten wartenden Pastl zog, der seine gute
Leistung per Direktschuss unter die Latte „vergoldete“ – 3:0 (53.).
Zehn Minuten später hätte Grafetstetter sein zweites Tor erzielen können, ja
müssen. Doch er scheiterte per Foulelfmeter an Rosenheims Keeper, nachdem dieser
Sebastian Rost im Strafraum gefällt hatte (63.). In der Folge ergaben sich auch
für die schwachen Gäste gute Chancen, doch sowohl Elvis Aydin als auch Ridvan
Tuna scheiterten an Torwart Christian Wimpersinger.
Zum Abschluss bot sich Irl, der eine starke Leistung ablieferte, noch eine
letzte Gelegenheit, doch auch dieses Mal blieb Praschberger (stärkster Akteur
der Gäste) Sieger. mo/cs
TSV Peterskirchen 2 – TV Obing 3:0
Wie auch die 1. Mannschaft des TSV
Peterskirchen hat die Reserve-Truppe von Sepp Hellmeier ihr erstes Heimspiel des
neuen Jahres mit 3:0 gewonnen. Gegen den Gegner aus Obing bog man schon früh auf
die Siegerstraße als Michael Otten einen Freistoß aus 18 Metern mit etwas Glück
verwandelte. Knackpunkt des Spiels war dann die 35.Minute, als die Gäste für
sich einen Elfmeter forderten und auf der anderen Seite Martin Mayer einen
schnellen Konter zum 2:0 abschließen konnte. Nach wütenden Protesten der Gäste
mussten Obing anschließend mit einem Mann weniger auskommen.
In der 2. Halbzeit bot sich den
knapp 80 Zuschauer Fußball-Magerkost, da Peterskirchen für das Spiel nicht mehr
als erforderlich tat und Obing keine wirkliche Torgefahr ausstrahlte. Nachdem
Obings Torwart Christian Laxganger noch einen Schuss von Sepp Köck abwehren
konnte, war er 5 Minuten später machtlos, als Martin Vorsamer alleine vor ihm
auftauchte und zum Endstand von 3:0 einschob (75.).

9. April 2009
Binders Ziel: Vier Punkte
TSV Peterskirchen erwartet Fleißner-Elf und muss nach Bischofswiesen
Drei Punkte am Samstag (18 Uhr) im Heimspiel gegen 1860 Rosenheim 2, ein
Zähler am Montag (15 Uhr) in Bischofswiesen – mit dieser Oster-Ausbeute wäre „Tago“
Binder, Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen,
zufrieden. Aber er weiß, dass die Truppe von Coach Herbert Sickinger viel
Schweiß vergießen muss, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Nachdem die Peterskirchner (8. Tabellenplatz/30 Punkte) heuer nur ein Punktspiel
absolvieren konnten (0:3-Pleite beim SC München am 22. März), brennen sie
natürlich auf weitere Aufgaben. In der Vorrunde waren sie gegen die beiden
Oster-Gegner sieglos geblieben: In Rosenheim (12./23) gab’s ein 2:2-Remis, gegen
den starken Aufsteiger FC Bischofswiesen (5./36), der ja sogar von der
Bezirksoberliga träumen darf, setzte es gar eine 1:2-Heimniederlage – „die
allerdings sehr unglücklich zustande gekommen ist“, erinnert sich Reinhard
Binder.
Was den Peterskirchner Boss optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass zuletzt
die Trainingsbedingungen optimal waren und die Mannschaft dadurch wieder
„hungrig“ geworden sei. Doch während das Samstags-Match auf Naturrasen
ausgetragen wird, müssen sich die Sickinger-Schützlinge am Montag wieder
umstellen – der FCB trägt ja alle Heimspiele bis zum Saisonende auf künstlichem
Grün aus, zumal der Rasenplatz im Riedherrn-Stadion saniert werden muss.
Während die Rosenheimer Fleißner-Elf drei ihrer vier Begegnungen im Jahr 2009
vergeigt hat (1:3 gegen Nußdorf/Inn, 0:3 in Kolbermoor, 0:1 gegen Hammerau) und
nur einmal remis gespielt hat (beachtliches 1:1 in Perach), ist den
Bischofswiesnern wenigstens ein Dreier geglückt (glückliches 1:0 bei
Schlusslicht SK Srbija München). Doch in ihren Heimvorstellungen mussten sich
die FCB-Kicker trotz des vermeintlichen Kunstrasen-Vorteils mit Punkteteilungen
(1:1 gegen SB Rosenheim 2, 0:0 gegen Grafing) begnügen. Da hatte sich die Elf
von Günter Kern zweifellos etwas mehr ausgerechnet.
Personell sieht es auf Peterskirchner so aus, dass Thilo Mösmang (früher unter
anderem TSV Bad Endorf) auf gar keinen Fall einsatzbereit sein wird. Zudem sei
laut Reinhard Binder der Einsatz von Dominik Schlögl und Helmut Frisch (beide
angeschlagen) noch fraglich. „Eines steht fest“, redet Binder Klartext, „wir
müssen in den beiden Spielen an Ostern ganz anders auftreten wie beim 0:3 in
München – denn diese Leistung war die reinste Katastrophe!“ cs

8. April 2009
Doppel-Einsatz für ESV Traunstein und Peterskirchen
Bezirksliga Ost: Kann der ESV Freilassing seinen Lauf fortsetzen? - Hit
beim SBR 2
Ehe am verlängerten Osterwochenende in der Fußball-Bezirksliga Ost exakt
eineinhalb Spieltage anstehen (acht Partien am Samstag, drei am Montag, eine am
Dienstag), hat ausgerechnet Kellerkind ESV Freilassing für den Rekordsieg der
22. Runde gesorgt und damit seine positive Serie fortgesetzt.
Nach dem 10:0 (4:0) gegen den Tabellenletzten und So-gut-wie-Absteiger SK Srbija
München haben die Schützlinge von ESV-Coach Hermann Lindner aus ihren drei
bisherigen Frühjahrsrunden-Matches satte sieben Punkte geholt und somit
eindrucksvoll gezeigt, dass sie den Durchmarsch von der Bezirksoberliga in die
Kreisliga – der ja auch den Serben droht – verhindern wollen.
Die beiden Kellerkinder sind an Ostern nur jeweils einmal im Einsatz: Die Serben
erwarten am Karsamstag um 14.30 Uhr den SC München zum Derby, die Freilassinger
treten zur selben Zeit in Grafing an.
Mit einem 0:0 musste sich zuletzt auf dem eigenen Kunstrasen der FC
Bischofswiesen gegen den TSV Grafing begnügen. Dennoch sind die Chancen der
Günter-Kern-Truppe, den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksoberliga zu schaffen,
nach wie vor intakt. Um „dran“ zu bleiben, sollten die Bischofswiesner jedoch
ihre beiden Osterspiele am Samstag um 14.30 Uhr beim VfL Waldkraiburg und am
Montag um 15 Uhr zu Hause gegen den TSV Peterskirchen gewinnen.
Mit dem Top-Spiel zwischen dem Rangdritten SB/DJK Rosenheim 2 und dem souveränen
Leader TSV Ampfing wird am Samstag bereits um 12 Uhr der 23. Spieltag eröffnet.
Zur Erinnerung: Als die Schweppermänner ihre glorreiche Bayernliga-Zeit
erlebten, spielte die Sportbund-Reserve stets in der untersten Klasse (damals
C-Klasse). Nicht nur deshalb ist das Michael-Kostner-Team favorisiert.
Ein interessantes Duell zweier Mannschaften, die ebenfalls noch Aufstiegschancen
besitzen, steigt am Samstag um 16 Uhr beim SV Ostermünchen, der den ESV
Traunstein zu Gast hat. Die Pritzl-Truppe muss dann noch am Montag um 15 Uhr
beim Lokalrivalen Grafing ran, und die Habl-Elf begrüßt zur selben Zeit den FC
Perach zu einem weiteren Verfolgerduell. „Nach der Absage vom letzten Wochenende
freuen wir uns auf die beiden Aufgaben und möchten natürlich so viele Punkte wie
möglich machen. Die Mannschaft ist auf alle Fälle heiß aufs Oster-Wochenende“,
so ESV-Pressesprecher Peter Mallmann, der froh ist, „dass wir im restlichen
Saisonverlauf überwiegend Heimspiele haben“.
Derby-Stimmung könnte am Samstag um 15 Uhr auf dem Huberberg in Kolbermoor
aufkommen, wenn der SV Nußdorf beim Viktor-Gruber-Ensemble aufkreuzt. „Ich bin
mit meiner Mannschaft derzeit nicht unzufrieden, auch wenn ich schon noch
Steigerungspotenzial sehe“, sagte Stockbauer-Nachfolger Gruber, dessen Truppe
dann noch am Dienstagabend (19.30 Uhr) zum SC München muss. „Vielleicht ist es
ja ganz gut, dass wir nach zwei etwas schwächeren Heimspielen mal wieder
auswärts antreten können“, so Nußdorfs Funktionär Werner Kreidl, „denn gegen
Perach (0:2) und Waldkraiburg (0:0) haben wir kaum Torchancen kreieren können.“
Schließlich ist der FC Hammerau am Samstag um 15 Uhr gegen den FC Perach
gewillt, den ersten Heim-Dreier 2009 zu feiern. Die Manfred-Abfalter-Truppe
trifft dabei auf einen taktisch sehr diszipliniert agierenden Gegner. Der FCP
ist vor allem dann schwer zu knacken, wenn er in Führung geht und dann die
Schotten dicht macht – so geschehen vor 14 Tagen in Nußdorf/Inn. „Vom Aufstieg
reden wir aber nicht. Wir sind ja schon froh, dass wir heuer – im Gegensatz zur
letzten Saison – nicht mehr hinten drin hängen“, gibt sich Perachs Trainer
Karl-Heinz Fenk bescheiden. Die Bescheidenheit des ehemaligen Klasse-Keepers
(früher u. a. Burghausen, Ampfing und Marktl) ändert aber nichts an der
Tatsache, dass Fenk ganz ausgezeichnete Arbeit leistet.
Der TSV Peterskirchen bestreitet am Samstag um 18 Uhr sein erstes Heimspiel in
diesem Kalenderjahr: Zu Gast ist der TSV 1860 Rosenheim 2, für dessen Coach
Christian Fleißner eine Reise in die Heimat ansteht.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost führt Hannes Schaal (SV
Ostermünchen) mit seinen 16 Einschüssen weiterhin das Klassement an – und das,
obwohl er zuletzt in Ampfing leer ausging. Platz zwei teilen sich mit jeweils 15
Treffern Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), Nico Böttger (FC Bischofswiesen) und
Matthias Hertreiter (TSV Ampfing). cs

3. April 2009
ESV Traunstein – Peterskirchen abgesagt
In der Fußball-Bezirksliga Ost ist das für Samstag angesetzte Derby
zwischen dem ESV Traunstein und dem TSV Peterskirchen nun doch abgesagt worden.
Die Begegnung wird voraussichtlich Ende April im Stadion am Viadukt nachgeholt.
„Teile des Rasens – vor allem im schattigen Bereich – sind noch mit einer etwa
zehn Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt“, sagte ESV-Abteilungsleiter Dieter
Zorn, „wir hätten wirklich gerne gespielt, aber auf so einem sumpfigen Boden ist
das nicht möglich.“
Auch in der Kreisliga 1 beziehungsweise A-Klasse 2 gibt es jeweils eine Absage:
Die Partien in Frasdorf (erste Mannschaft gegen Haag, Reserve gegen Oberaudorf)
können nicht ausgetragen werden. cs

2. April 2009
ESV will das Derby durchziehen
 
Am Samstag Heim-Match gegen Peterskirchen – Habl-Truppe komplett, TSV
ohne Schlögl
Zum Landkreis-Derby der Fußball-Bezirksliga Ost begrüßt der ESV
Traunstein am Samstag um 15 Uhr im Stadion am Viadukt den TSV Peterskirchen.
Während die Eisenbahner mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen bestens aus
der Winterpause gekommen sind, bekamen die Peterskirchner vor 14 Tagen durch das
0:3 beim SC München einen herben Dämpfer verpasst.
Somit liegen die beiden Rivalen durch sieben Punkte getrennt auf den Rängen drei
(ESV) und acht, wobei die Peterskirchner eine Partie weniger ausgetragen haben
als das Habl-Team. „Momentan fuchst’s ein bisschen, da wäre ich schon mit Rang
fünf in der Abschlusstabelle zufrieden“, gibt sich TSV-Abteilungsleiter Reinhard
Binder – trotz der guten Vorrunde – relativ bescheiden. „Nach oben schauen
dürfen wir höchstens dann wieder, wenn wir einen kleinen Lauf bekommen.“ Dagegen
möchten die Traunsteiner ihre Chance beim Schopf packen und nicht nur bester
Aufsteiger der Liga bleiben, sondern auch Platz zwei (den derzeit der FC Perach
einnimmt) zurückerobern. Die Vizemeisterschaft berechtigt ja zur Teilnahme an
der Bezirksoberliga-Relegation.
„Es wird sicherlich ein heißes Derby mit vielen Zuschauern. Wir haben gegen
Peterskirchen schon öfter gut ausgeschaut und wollen natürlich auch am Samstag
gewinnen“, erklärte ESV-Funktionär Manfred Wudy. Personalprobleme hat Aktivcoach
Uli Habl nicht – und zuletzt hat man vor allem bei „Standards“ gesehen, dass der
ESV gut drauf ist. Zur Erinnerung: Jochen Thudt erzielte – jeweils per Kopf und
jeweils nach Flanke von Dominik Hausner – beide Treffer zum 2:1-Erfolg in
Hammerau.
Bei den Peterskirchnern, die das Hinspiel am 30. August 2008 mit 1:2 vergeigt
hatten, fällt Dominik Schlögl weiter aus. Zudem ist der Einsatz von Thilo
Mösmang (beide mit Leistenproblemen) noch fraglich. Ansonsten kann TSV-Coach
Herbert Sickinger, der aufs erste Erfolgserlebnis im Jahr 2009 hofft, aus dem
Vollen schöpfen.
Während die Gäste zweifellos in der Offensive ihre Stärken haben (von den 43
Saisontreffern erzielte der Ex-Schnaitseer Lukas Berndl allein 16), gelten die
Eisenbahner als abwehrstark (nur 16 Gegentreffer in 19 Partien). Man darf also
gespannt sein, welcher Mannschaftsteil diesmal den Ausschlag gibt.
Einig sind sich sowohl „Mani“ Wudy als auch „Tago“ Binder, dass das Match
unbedingt ausgetragen werden soll, obwohl der Platz gestern noch leicht
schneebedeckt war. „Eine weitere Absage würde uns vom Spielplan her ganz schön
in Schwierigkeiten bringen“, sagen sie unisono. Und Wudy ergänzt: „Wir schauen
uns den Platz am Freitag an und versuchen ihn frei zu bekommen. Wir werden
jedenfalls alles tun, um das Derby über die Bühne zu bringen.“
Das Thema „Fusion in Traunstein“ ist übrigens auch bei den Gästen hin und wieder
ein Gesprächsthema. Binder gibt unumwunden zu: „Irgendwie bin ich schon noch
skeptisch, ob das funktioniert.“ Skeptisch ist er aber auch, was das Abschneiden
seiner TSV-Truppe im weiteren Saisonverlauf betrifft. „Der ESV hat derzeit die
besseren Trümpfe in der Hand – aber Ampfing wird sowieso Meister“, schätzt er
die Lage ein – freilich nicht ohne heiß auf eine positive Überraschung der
Sickinger-Truppe bei den heimstarken ESV-Kickern zu sein... cs

26. März 2009
Peterskirchen gefährdet
Derby gegen Ampfing auf der Kippe – Auch Freilassing-Spiel fraglich
Der TSV Ampfing hat seinen Vorsprung als Tabellenführer der
Fußball-Bezirksliga Ost weiter ausgebaut: Nach dem 2:0-Heimerfolg der
Kostner-Truppe gegen den FC Hammerau beträgt das Polster auf den neuen
Tabellenzweiten FC Perrach (2:1 gegen den VfL Waldkraiburg) sieben Punkte.
Allerdings war der bisherige Zweite ESV Traunstein am vergangenen Wochenende
nicht im Einsatz, weil das Match gegen den SV/DJK Kolbermoor abgesagt wurde
(neuer Termin: Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr).
„Wir haben am Anfang gleich richtig Gas gegeben“, sagte Ampfings Routinier Sven
Harlander (früher Wacker Burghausen), dessen Einsatz am Samstag um 18 Uhr im
Derby beim TSV Peterskirchen wegen einer Sprunggelenksverletzung fraglich ist.
Ob die Peterskirchner ihrerseits überhaupt die Chance bekommen werden, sich für
die erbärmliche Vorstellung beim SC München (0:3) zu rehabilitieren, ist noch
fraglich, denn die Austragung des Derbys gegen die Schweppermänner sei laut
Abeilungsleiter Reinhard Binder „gefährdet, auch wenn ich mich sehr auf dieses
Spiel freuen würde“. Doch der Platz sei möglicherweise noch zu tief – eine
Entscheidung fällt wohl nicht vor dem heutigen Freitag.
„Wir sind hervorragend ins neue Jahr gestartet – ich bin richtig stolz auf meine
Mannschaft“, resümierte SC-Spielertrainer Franz Forstner, „unsere Neuzugänge
haben ein richtig starkes Spiel gemacht. Wir dürfen uns aber jetzt nicht
ausruhen.“ Forstner fordert also auch einen starken Auftritt am morgigen Samstag
um 16 Uhr beim SV Ostermünchen, der beim 1:4 in Freilassing in den Startlöchern
hängen blieb.
Auch der TSV Grafing meldete sich mit einem 3:0-Sieg zu Wort – allerdings gegen
einen schwachen SK Srbija München, der bereits in der Anfangsviertelstunde alle
drei Gegentore kassierte. Morgen um 14.30 Uhr in Waldkraiburg (der VfL kassierte
zuletzt die erste Niederlage unter Neu-Coach Klaus Michel) dürfte auf die
Grafinger eine weitaus kniffligere Aufgabe warten.
Interessanteste Derbys der 21. Runde steigen am kommenden Wochenende beim SV/DJK
Kolbermoor, der am Samstag um 15 Uhr die Landesliga-Reserve des TSV 1860
Rosenheim zu Gast hat, und beim FC Hammerau, der am Sonntag um 15 Uhr den ESV
Traunstein begrüßt. Dieses Duell ist insofern höchst brisant, da es im
vergangenen Sommer noch ein Relegations-Hit war (Traunstein stieg durch das 2:0
auf; der „Club“ musste weiter nachsitzen ehe er dann doch in der Bezirksliga
blieb).
Außerdem stehen noch die Duelle SB/DJK Rosenheim 2 gegen ESV Freilassing
(Samstag, 13 Uhr, auch dieses Match ist gefährdet), SV Nußdorf/Inn contra FC
Perach (Samstag, 16 Uhr) und SK Srbija München gegen FC Bischofswiesen (Sonntag,
14.30 Uhr) auf dem Programm. In der Torschützenliste gab’s übrigens am
vergangenen Wochenende keinerlei Veränderungen, weil alle Top-Goalgetter leer
ausgingen. cs

22. März 2009
Peterskirchner Fehlstart
0:3 beim SC München – Pastls Eigentor passt ins triste Bild der Gäste
Eklatanter Fehlstart für den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen:
Zum Auftakt der Frühjahrsrunde setzte es für die Sickinger-Truppe gestern beim
SC München eine verdiente 0:3 (0:1)-Niederlage.
„Das war eine katastrophale Leistung unserer Jungs – purer Angsthasenfußball“,
schimpfte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der am kommenden
Samstag (18 Uhr) im Heim-Kracher gegen den TSV Ampfing „eine Steigerung um 100
Prozent“ fordert. Auch SC-Aktivcoach Franz Forstner, der mit einem Freistoß nur
den Innenpfosten traf von wo der Ball ins Feld zurücksprang, war vom Auftreten
der Gäste enttäuscht. „So schwach hatte ich die Peterskirchner nun wirklich
nicht erwartet“, sagte er, nachdem seine Truppe zum ersten Mal in der
Punktspiel-Geschichte ein Duell gegen den TSV gewonnen hatte.
Symptomatisch für die Darbietung der Gäste, dass sie nur zwei nennenswerte
Offensivszenen durch Michael Wengler (10.) und Sebastian Rost (90./nach Wengler-Vorarbeit)
aufwiesen. Zu wenig, um beim Abstiegskandidaten zu punkten!
Symptomatisch auch, dass der vorentscheidende zweite SC-Treffer durch eine
„Co-Produktion“ zweier Peterskirchner fiel: Tobias Pastl überwand den viel zu
weit vor seinem Kasten stehenden Christian Wimpersinger per Hacken-Eigentor aus
18 Metern zum 2:0 (51.)!
Zuvor hatte Münchens Neuzugang Christian Brandt (kam vom TSV Großhadern) aus 14
Metern zum 1:0 getroffen (22.), danach machte Matthias Heizmann mit dem 3:0
(66.) alles klar. cs

19. März 2009
Peterskirchen favorisiert
Bezirksliga-Duell beim SC München steigt am Sonntag um 13.30 Uhr
Satte zwölf Punkte beträgt der Unterschied zwischen dem Rangachten TSV
Peterskirchen und dem Tabellen-13. SC München. Die Sickinger-Crew fährt also am
Sonntag (Anstoß bereits um 13.30 Uhr) als Favorit zum Forstner-Team, zumal sie
in den bisherigen drei Duellen mit den Landeshauptstädtern sehr gut aussah. Ein
Vorteil für die Hausherren könnte allerdings der Kunstrasen auf der
Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße sein.
TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder: „Wir werden den SC auf gar keinen Fall
unterschätzen, auch wenn die bisherigen Ergebnisse – 5:1, 7:0 und 1:1 – klar für
uns sprechen.“ Dass bei den Peterskirchnern zuletzt noch etwas Sand im Getriebe
war, hat man am vergangenen Sonntag beim 0:1 im Test-Kick gegen den
Kreisklassen-Vertreter TSV Stein/St. Georgen deutlich gesehen.
„Aber zwei Tage später gegen den TuS Traunreut haben wir uns schon ganz anders
präsentiert“, freute sich Co-Trainer Peter Kaltenhauser über den 5:3-Erfolg in
der Generalprobe beim starken Kreisligisten (Tore: Lukas Berndl/2, Matthias
Asböck, Christoph Kaltenhauser, Hans Irl), „da haben wir in der ersten Halbzeit
wirklich gut gespielt.“
Während sich die Rost-Brüder Alex (Rückkehrer aus Stein) und Sebastian (endlich
wieder gesund und fit) auf ihr erstes gemeinsames Punktspiel im TSV-Trikot
freuen, muss Herbert Sickinger (er ist ja nicht mehr aktiv dabei, sondern coacht
nur noch von draußen) um den Einsatz von Thilo Mösmang, Dominik Schlögl und
Helmut Frisch (alle angeschlagen) bangen. Dennoch ist man im Peterskirchner
Lager optimistisch, dass in München ein Start-Dreier rausspringt. cs

16. März 2009
Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen bestreiten am heutigen Dienstag um
19 Uhr auf dem Kunstrasen in Traunreut ein Testspiel gegen den dortigen TuS
(Kreisliga). Zuletzt zeigten die Peterskirchner bei der 0:1-Niederlage gegen den
TSV Stein/St. Georgen (Torschütze: Simon Wimmer per Freistoß) eine enttäuschende
Vorstellung. „Da müssen wir uns am kommenden Sonntag im ersten Bezirksliga-Spiel
beim SC München schon gewaltig steigern, wenn wir punkten wollen“, sagte
Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der den Sieg der
Jürgen-Biermaier-Truppe als „verdient“ bezeichnete. Für die „Zweite“ (A-Klasse)
sucht Binder übrigens noch Testspiel-Gegner für den kommenden Donnerstag und
Samstag.
Knappe Niederlage für Peterskirchen 2
Auch die
zweite Mannschaft des TSV Peterskirchen hat sein erstes Testspiel bestritten. In
einer ausgeglichenen Partie mussten sie sich jedoch dem TSV Neumarkt/St.Veit mit
0:1 geschlagen geben. In der ersten Halbzeit hatte Peterskirchen mit den
schnellen Angriffen der Gastgeber große Probleme, woraus auch der Gegentreffer
nach einer halben Stunde resultierte. Auf Seiten der Gäste hatte Michael Otten
die besten Möglichkeiten, doch leider ging es mit dem knappen Rückstand in die
Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte erspielte sich die Mannschaft von Sepp
Hellmeier ein leichtes Übergewicht und hatte beste Chancen zum Ausgleich, doch
sowohl Martin Vorsamer und Sebastian Brand als auch Martin Mayer per
Foulelfmeter konnten den verdienten Ausgleich nicht erzielen. Somit blieb es bis
zum Schluss bei der knappen Niederlage.
Bevor der
TSV Peterskirchen 2 am Sa, den 28.03., 15.45 Uhr, den TSV Schnaitsee zum Derby
begrüßen kann, wird noch mindestens 1 mal der Ernstfall geprüft, der Gegner
steht aber noch nicht fest.
mo

12. März 2009
39 Neue – 18 Abwanderungen
Ampfing bleibt Top-Favorit – Acht Clubs mit Aufstiegschancen – Drei
Trainerwechsel im Winter
Auf eine spannende Frühjahrsrunde der Bezirksliga Ost dürfen sich die
Fußball-Fans in der Region freuen. Während Vorjahres-Vizemeister TSV Ampfing der
Top-Favorit im Titelrennen bleibt, haben nicht weniger als sieben Mannschaften
gute Chancen auf Rang zwei und die damit verbundene Aufstiegs-Relegation zur
Bezirksoberliga. Auch im Abstiegskampf dürfte es hoch hergehen, wenngleich es
für die beiden Ex-Landesligisten ESV Freilassing und SK Srbija München – mit
jeweils einstelliger Punkte-Ausbeute – äußerst düster aussieht.
Während der Winterpause konnten die 16 Vereine drei neue Trainer und 39 neue
Spieler präsentieren. Die Zahl der Abwanderungen (18/also nur ein Mann pro Club)
ist vergleichsweise gering. Diese Zahlen deutet also durchaus darauf hin, dass
es die Mannschaften nochmals richtig wissen wollen.
Neue Übungsleiter haben der VfL Waldkraiburg (Klaus Michel), SK Srbija (Nikola
Novakovic) und FC Hammerau (Manfred Abfalter) auf der Kommandobrücke – alles
Vereine aus dem hinteren Tabellendrittel, die nichts dem Zufall überlassen
wollen. Diese neuen Coaches haben übrigens alle schon in der Bezirksliga Ost
(und sogar höherklassig) gespielt und freuen sich auf ihr „Comeback“.
Die meisten Kicker zogen der SC München und ESV Traunstein mit jeweils sechs
„Einkäufen“ an Land, wobei in der Großen Kreisstadt der eine oder andere Neue
nicht über die „Zweite“ hinauskommen dürfte. Auf Platz drei in dieser Wertung
liegt der TSV 1860 Rosenheim 2 (5 Neue), gefolgt vom SK Srbija und TSV Grafing
(je 4). Die Serben haben aber auch die meisten Abgänge (4) zu verkraften. Am
wenigsten tat sich beim starken Aufsteiger FC Bischofswiesen und beim
Bezirksliga-Dauerbrenner SV Nußdorf/Inn, die völlig unverändert ins Frühjahr
starten.
Über die Qualität der neuen Gesichter lässt sich zwar streiten, doch dürfte der
eine oder andere gute „Fang“ dabei sein. Vor allem die Rückkehrer Damir Borozni
(Freilassing), Patrick Eder (Kolbermoor) und Alex Rost (Peterskirchen) haben in
ihren „neuen“ Vereinen ein gutes Standing. Um echte Verstärkungen dürfte es sich
auch bei einigen Nezugängen des TSV 1860 Rosenheim 2 und SC München handeln.
Zurück in der Liga ist ein alter Bekannter: Willi Fronauer, ehemaliger
Klasse-Keeper des TSV Reischach, fungiert jetzt als Torwarttrainer beim FC
Perach.
Die Zielsetzung der meisten Clubs ergibt sich quasi aus dem momentanen
Tabellenstand. In Ampfing will man nicht lange um den heißen Brei herumreden und
gibt den Aufstieg als Ziel aus, der bei sieben Punkten Vorsprung auf den ESV
Traunstein auch realistisch erscheint. Mit Anstand aus der Liga verabschieden
wollen sich die Münchner Serben, nachdem sie in der Herbstrunde bekanntlich
nicht gerade wie brave Buben agiert haben.
Die Spannung der Liga hat sich ganz offensichtlich auch auf die Torschützenliste
übertragen: Hier führen mit Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), Nico Böttger (FC
Bischofswiesen), Hannes Schaal (SV Ostermünchen) und Matthias Hertreiter (TSV
Ampfing) gleich vier Goalgetter mit jeweils 15 „Kisten“ das Klassement an. Die
Winter-Transfers auf einen Blick:
TSV Ampfing (1. Platz, 17 Spiele, 40 Punkte): Zu: Thomas
Süßmaier (SV Wacker Burghausen 2), Tolgahan Zihni (TSV Eiselfing). – Ab:
Waldemar Beitow (SV Mehring). – Trainer: Michael Kostner (wie bisher). – Ziel:
Meisterschaft und Aufstieg.
ESV Traunstein (2. Platz, 17 Spiele, 33 Punkte): Zu: Sebastian
Schreiber (ESV Freilassing), Florian Marchl (SV Neukirchen), Mauro Gaspari,
Helmut Wirth (beide SV Surberg), Olaf Rath, Wolfgang Bauer (beide DJK
Traunastein). – Ab: keine. – Spielertrainer: Uli Habl (wie bisher). – Ziel:
Platz zwei so lange wie möglich halten.
FC Perach (3. Platz, 17 Spiele, 32 Punkte): Zu: Johannes
Brotzmann, Jakob Reile (beide TV Altötting). – Ab: Manfred Hofmeister (SV
Erlbach). – Trainer: Karl-Heinz Fenk (wie bisher). – Ziel: So lange wie möglich
um Platz 2 mitspielen.
FC Bischofswiesen (4. Platz, 17 Spiele, 31 Punkte): Zu: keine.
– Ab: keine. – Trainer: Günter Kern (wie bisher). – Ziel: Guten Start hinlegen
und dann bei der Vergabe der Aufstiegsplätze noch ein Wörtchen mitreden.
SB/DJK Rosenheim 2 (5. Platz, 18 Spiele, 31 Punkte): Zu: keine.
Ab: Patrick Eder (SV/DJK Kolbermoor), Stefan Sollinger (TuS Großkarolinenfeld).
– Trainer: Harald Melnik (wie bisher). – Ziel: Weiterhin eine gute Rolle
spielen.
SV Ostermünchen (6. Platz, 17 Spiele, 31 Punkte): Zu: Peter
Schaal (TSV Rohrdorf). – Ab: keine. – Trainer: Franz Pritzl (wie bisher). –
Ziel: So lange wie möglich um den Aufstieg mitspielen.
TSV Peterskirchen (7. Platz, 17 Spiele, 30 Punkte): Zu: Alex
Rost (Spielertrainer TSV Stein/St. Georgen). – Ab: Herbert Sickinger (Laufbahn
beendet). – Trainer: Herbert Sickinger (bisher Spielertrainer). – Ziel: So lange
wie möglich vorne mitspielen.
SV Nußdorf/Inn (8. Platz, 17 Spiele, 30 Punkte): Zu: keine. Ab:
keine. – Trainer: Johann Scherer (wie bisher). – Ziel: Möglichst frühzeitig den
Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen.
TSV Grafing (9. Platz, 17 Spiele, 23 Punkte): Zu: Michael
Schurer (TSV Ebersberg), Julian Cuperus (TSV Zorneding), Markus Lerchenberger (Hegauer
SV), Pascal Stacha (ATSV Kirchseeon). – Ab: Christopher Langer (TSV Ebersberg),
Andreas Stadler (TSV Hohenthann). – Trainer: Daniel Hoffmann (wie bisher). –
Ziel: Platz im gesicherten Mittelfeld.
TSV 1860 Rosenheim 2 (10. Platz, 18 Spiele, 22 Punkte): Zu:
Armagan Akdogan (TuS Großkarolinenfeld), Maximilian Till (SV Prutting), Nico
Praschberger (SC Kundl/Österreich), Raphael Zanier (SpVgg Unterhaching
Junioren), Adam Kacskes (Ungarn). – Ab: Simon Perr (SV Riedering). – Trainer:
Christian Fleißner (wie bisher). – Ziel: Neben dem Klassenerhalt steht die
schnelle Integration der Junioren in den Herren-Kader nach wie vor im
Vordergrund.
SV/DJK Kolbermoor (11. Platz, 17 Spiele, 21 Punkte): Zu:
Patrick Eder (SB/DJK Rosenheim), Hakan Kus (TSV Bad Endorf). – Ab: keine. –
Spielertrainer: Viktor Gruber (der Torwart löste während der Vorrunde Josef
Stockbauer ab). – Ziel: Klassenerhalt und Weiterentwicklung des Teams.
VfL Waldkraiburg (12. Platz, 18 Spiele, 18 Punkte): Zu: Meho
Pezo (TSV Wasserburg). – Ab: Codrin Peii (zurück nach Rumänien). – Trainer:
Klaus Michel (Spieler SV Waldhausen) für Helmut Neidl (pausiert aus beruflichen
Gründen). – Ziel: Klassenerhalt.
SC München (13. Platz, 17 Spiele, 18 Punkte): Zu: Dalibor
Petrusevic, Christian Brandt (beide TSV Großhadern), Daniel Anemüller (TuS Bad
Aibling), Tomoyuki Onitsuka (Japan), Sven Gerstenberger (FC Sportfreunde
München), Jonas Friedel (FC Unterföhring). – Ab: Thomas Rensing, Robert
Barchmann (beide BSC Sendling), Manuel Fontes (Sportinvalide). – Spielertrainer:
Franz Forstner (wie bisher). – Ziel: Klassenerhalt.
FC Hammerau (14. Platz, 17 Spiele, 17 Punkte): Zu: Florian
Niederreiter (TSV Teisendorf), Alexander Cordasic (FC Freilassing), Christian
Stange (1. FC 1924 Nebra). – Ab: Patricio Quiroz Kong (Ziel unbekannt). –
Trainer: Manfred Abfalter (früher SV Kirchanschöring 2) für Alfons Rehrl (nur
noch Co-Trainer), der während der Vorrunde Hermann Reiter (ohne neuen Verein)
abgelöst hatte. – Ziel: Klassenerhalt.
ESV Freilassing (15. Platz, 17 Spiele, 8 Punkte): Zu: Damir
Borozni (Union Henndorf/Österreich), Thomas Hoiss (SV Oberteisendorf). – Ab:
Sebastian Schreiber (ESV Traunstein). – Trainer: Hermann Lindner (wie bisher). –
Ziel: Klassenerhalt.
SK Srbija München (16. Platz, 18 Spiele, 6 Punkte): Zu: Vojo
Naumovic, Daniel Ivancevic (beide eigene Junioren), Dusan Stojanovic
(Österreich), Zoran Rasovic (Serbien). – Ab: Boris Jungic, Marko Tesic (beide FC
Phönix München), Michael Deiga-Scheck (SV Eichenried), Igor Lovric (VfB
Forstinning). – Spielertrainer: Nikola Novakovic (SV Sulzemoos) für Dragan
Nikolic (nach Skandalspiel gegen den FC Hammerau suspendiert). – Ziel: Mit
Anstand aus der Liga verabschieden. cs

10. März 2009
SVK das bessere Team
4:1 im Test gegen Peterskirchen – „Zweite“ schlägt Stein mit 4:2
Die Bezirksoberliga-Fußballer des SV Kirchanschöring scheinen fürs erste
Punktspiel (am kommenden Sonntag um 15 Uhr in Feldmoching) gewappnet zu sein:
Beim 4:1-Sieg in der Generalprobe in Traunreut gegen den TSV Peterskirchen
(Bezirksliga Ost) wussten sie jedenfalls gegen die ziemlich ausgelaugt wirkende
Sickinger-Truppe zu überzeugen.
Während das Match in Feldmoching trotz des tiefen Bodens im SpVgg-Stadion
gesichert sein dürfte – der Großraum München ist nahezu schneefrei – werden die
Peterskirchner das für Samstag angesetzte Inn/Salzach-Duell gegen den ESV
Freilassing wohl absagen müssen. „Der Platz ist zu tief – es sieht schlecht
aus“, sagte TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder, der schon mal vorsorglich ein
weiteres Aufbauspiel auf dem Traunreuter Kunstrasen ausgemacht hat. Gegner ist
am Sonntag um 20 Uhr der Kreisklassist TSV Stein/St. Georgen. Falls das Spiel
gegen Freilassing tatsächlich ausfällt, könnten die beiden angeschlagenen
Peterskirchner Akteure Helmut Frisch und Dominik Schlögl ihre Wehwehchen noch
ein wenig auskurieren.
TSV-Torschütze gegen die spielerisch starken Robert-Berg-Schützlinge war
übrigens Thilo Mösmang mit einem sehenswerten Lupfer über Keeper Georg
Bobenstetter zum zwischenzeitlichen 1:3 (40.). Die SVK-Tore gingen auf die
Konten von Manuel Schild (8. Minute/Vorarbeit: Robert Berg), Christian Heinrich
(12./Berg), Sebastian Leitmeier (20./Thomas Mooser) und Tom Dengel
(89./Einzelleistung).
Apropos Dengel: Der Offensivmann wurde auch im anschließenden Test der „Zweiten“
gegen den Kreisklassen-Kollegen TSV Stein/St. Georgen eingesetzt. In diesem
Match gelang ihm zwar ein Treffer (die weiteren SVK-2-Tore erzielten Michael
Schild, Felix Hilgert und Spielertrainer Sepp Aschauer), doch schied er dann mit
einer Knieverletzung aus, die seinen Einsatz in Feldmoching gefährdet. „Ich kann
mir aber vorstellen, dass er auf die Zähne beißt und am Sonntag dabei ist“,
zeigt sich Robert Berg optimistisch. Dagegen dürfte Maxi Willinger wohl kaum
rechtzeitig fit werden, um fürs erste Bezirksoberliga-Match des Jahres 2009
einsatzbereit zu sein.
„Die Kirchanschöringer waren die bessere Mannschaft – das Ergebnis geht auf
jeden Fall in Ordnung“, anerkannte Reinhard Binder die Dominanz des BOL-Clubs,
„unseren Jungs sind aber auch die vielen harten Übungseinheiten in den Knochen
gesteckt, so dass ich ihnen keinen Vorwurf machen will.“ cs

4. März 2009
Erfolgreiches Trainingslager in Garda
Der TSV Peterskirchen hat
sein Trainingslager am Gardasee hervorragend hinter sich gebracht. Sowohl das
schöne Wetter als auch die wunderschöne Sportanlage von Garda boten neben der
hervorragenden Stimmung ideale Vorraussetzungen für eine rundum gelungene
Vorbereitung auf die Rückrunde 2009.
Mehr als 25 aktive Spieler
des TSV nahmen an den 8 Trainingseinheiten teil und überstanden sie, trotz
kleinerer Verletzungen, weitestgehend unversehrt. „Es war ein wirklich gutes
Trainingslager, in dem jeder einzelne Spieler an seine Leistungsgrenze gegangen
ist! Auch die Tatsache, dass neben dem aktuellen Kader einige AH-Spieler
mitgekommen sind, zeigt, dass bei uns im Verein alles in bester Ordnung ist “,
lautete das zufriedene Fazit von Sickinger. Auch Präsident Reinhard Reichgruber
und der 2.Abteilungsleiter Fritz Picherer ließen es sich nicht nehmen, mit der
ersten Mannschaft mitzutrainieren.
Mitunter standen im Trainigslager
auch 2 Testspiele gegen den Bezirksligisten TuS Geretsried und die
Kreisklassenmannschaft vom SV Waldstetten auf dem Programm. Gegen die Mannschaft
aus Geretsried bot man vor allem in der zweiten Halbzeit eine gute Vorstellung,
doch musste man kurz vor Schluss doch noch das 2:1 hinnehmen (Tor: Rainer
Grafetstetter). „Mit der ersten Halbzeit konnte man nicht zufrieden sein, doch
in der 2.Halbzeit haben wir dann ein gutes Spiel abgeliefert“, so Sickinger.
Den überforderten Gegner aus
Waldstetten schickte man, trotz eines kompletten Mannschaftswechsels in der
Halbzeit, mit 5:0 nach Hause. Die Tore für den TSV erzielten Hans Irl, Michael
Wengler per Foulelfmeter, Pit Göbl, Helmut Schmidinger und der Ex-Peterskirchner
Georg Schwoshuber, der sich aus beruflichen Gründen mit seinen ehemaligen
Kollegen auf die Rückrunde seines jetzigen Vereins TuS Engelsberg vorbereitete.
Bevor am 14.März der ESV Freilassing zum Rückrundenauftakt in Peterskirchen
begrüßt wird, steht noch ein Test auf dem Programm. Gegner wird am kommenden
Samstag in Traunreut die Robert Berg-Elf des SV Kirchanschöring sein.
Vorraussichtlicher Anpfiff ist um 18 Uhr.
mo
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