Spielberichte

SAISON 2008/09

 

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26Juni 2009

 

Einweihungsfest des neuen Kleinspielfeldes

 

Peterskirchen: Alle Paten und Patinnen des neuerbauten Kleinspielfeldes gaben das Spielfeld zum offiziellen Trainings- und Spielbetrieb frei. Zur offiziellen Einweihungsfeier konnte die Vorstandschaft des TSV Peterskirchen viele der Paten, Freunde, Fans und Gönner des Vereins begrüßen.

Zwar war das Wetter nicht optimal, dennoch vergnügten sich vor allem auch viele Kinder auf „ihrem“ neuen Spielfeld. Für perfekte Bewirtung über den ganzen Tag sorgten dabei die TSV-Damen. Dabei möchte sich der TSV vor allem auch bei allen Kuchen- und Salatspendern bedanken. Im offiziellen Teil gingen die TSV-Vorstände Reinhard Reichgruber und Hans Spiel auf die kurze Historie sowie die Umsetzung und Kosten des Kleinspielfeldes ein. Der erste Wunsch zum Bau wurde im Rahmen einer Jugendversammlung im Jahre 2003 bekundet. 2007 befasste man sich ernsthaft um die Planung. Die Gemeinde führte die Gespräche mit dem Verpächter Joe Kaltenhauser und stellte die Rahmenbedingungen her.

Der Startschuss fiel im Mai letzten Jahres. Das Spielfeld wurde abgetragen, der Untergrund beschafft und das Spielfeld angesäht. Im April diesen Jahres konnte das Spielfeld erstmals bespielt werden und die nun angebrachte Umzäunung vollendete das Projekt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 9.000 Euro, wovon ca. die Hälfte durch die 350 Patenschaften abgedeckt wurden. Zudem unterstützte die Gemeinde den Zaunbau mit der Hälfte der Kosten. 3. Bürgermeister Helmut Haigermoser, der das verhinderte Gemeindeoberhaupt Johann Hellmeier vertrat, lobte die Vereinsmitglieder für ihre 400 Stunden ehrenamtliche Arbeit zum Wohle des Vereins und der Jugend, „aber das sind wir ja mittlerweile von Euch gewohnt in Peterskirchen“. Lustige Spiele, wo die Paten etwas gewinnen konnten sowie ein Fußballspiel 20 gegen 20, wo kein Spieler sein Quadrat verlassen durfte, rundeten die Einweihung ab.

Besonders bedanken möchte sich die Vorstandschaft auch bei allen Spendern, die für die Typisierungsaktion für „Ufo Tom“ spendeten. Der Erlös dazu wird bei der Aktion am 19. Juli übergeben werden.   Das Foto zeigt die Paten in „ihren“ 10 Quadratmeter großen Feldern. Rei.  

 

 

 

 

Juni 2009

 

 

 

 

 

Peterskirchen spielt um den Aufstieg

1:0-Erfolg über Rosenheim bedeutet die Relegation

 

Der TSV Peterskirchen hat die Sensation geschafft und sich den Vizemeistertitel der Bezirksliga Ost gesichert. Nach der Niederlage von Perach (1:3 gegen Freilassing) nutzte die Herbert-Sickinger-Truppe die Gunst der Stunde und besiegte die Reserve des SB DJK Rosenheim mit 1:0. Das goldene Tor erzielte Dominik Schlögl, der damit seiner Mannschaft die Möglichkeit zum erstmaligen BOL-Aufstieg sicherte.

 

„Was die Mannschaft über die gesamte Saison hinweg geleistet hat, ist einfach unglaublich. Man kann wirklich nur stolz sein, zu dieser Mannschaft zu gehören“, betonten Trainer Sickinger und Manager Reinhard Binder auf der anschließenden Saisonabschlussfeier unisono. Somit konnte der TSV die erfolgreichste Saison in seiner Vereinsgeschichte verzeichnen. In der Relegation wartet nun der Vizemeister der Bezirksliga Ost, VfR Garching, auf die Peterskirchner. „Was jetzt noch kommt, ist das Sahnehäubchen auf der erfolgreichen Saison. Wir werden einfach versuchen, unseren Fans nochmal guten Fußball zu präsentieren und dann werden wir sehen, was herauskommt!“, so Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach dem Erfolg über Rosenheim.

Zum Spiel: Wie auch schon in den letzten Partien musste Sickinger auf einige seiner Stammkräfte verzichten. Neben den Langzeitausfällen Rainer Grafetstetter, Thilo Mösmang und Lukas Berndl musste Sickinger auch Helmut Frisch (verletzt) und Hans Irl (rotgesperrt) kurzfristig ersetzen. Für sie rückten Florian Otten und Thomas Holzner in die Anfangself und lieferten hervorragende Leistungen ab. „Auch das ist eine der Stärken der Mannschaft. Wir mussten in der Rückrunde viele Ausfälle kompensieren, doch was auch die Ersatzkräfte an den Tag gelegt haben, kann nicht ausreichend gewürdigt werden“, lobte Sickinger den Einsatz seines gesamten Kaders nach dem Spiel.

Die erste Halbzeit war weitestgehend ausgeglichen. Lediglich Holzner auf Peterskirchner und Franz Eyrainer auf Rosenheimer Seite sorgten bis zur 45.Minute für Torgefährlichkeit, doch Tore ergaben sich daraus nicht.

Kurz vor der Pause jedoch nutzte Schlögl eine Rosenheimer Unachtsamkeit in der Abwehr eiskalt aus und verwandelte zum späteren 1:0-Endstand. Florian Link und Florian Ludwig verspekulierten sich im eigenen Strafraum, so dass Schlögl aus kurzer Distanz nur noch ins kurze Eck einschieben musste (45.).

Nach der Pause wurde Rosenheim offensiver, Peterskirchen beschränkte sich weitestgehend auf schnelle Gegenzüge über die wieselflinken Schlögl und Matthias Asböck.

Kurz nach Wiederanpfiff hätte Peterskirchen aber beinahe den Ausgleich hinnehmen müssen, als Florian Ludwig per Kopf die Latte anvisierte. Im direkten Gegenzug verfehlte Martin Mayer das Gehäuse knapp, nachdem Asböck auf ihn zurückgelegt hatte. Mayer war es auch, der in der Folgezeit nach 2 Riesenmöglichkeiten zur 2:0-Führung auf dem Fuß hatte, doch beide Male verfehlte er den Kasten von Mario Schmitt deutlich.

Auf der anderen Seite musste Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger mehrmals in gefährlichen Situationen klären, konnte ein Tor des Gegners aber mit glänzenden Reaktionen verhindern.

Kurz vor Schluss bekam die faire Partie, die unter der Leitung von Schiedsrichter Anton Feil (TSV Bad Reichenhall) stand, einen bitteren Beigeschmack, als der Rosenheimer Thaddäus Jell den gerade eingewechselten Martin Vorsamer mit gestreckten Beinen umgrätschte. Jell wurde sofort mit der Roten Karte des Platzes verwiesen und konnte vorzeitig zum Duschen gehen.

Nach den letzten Angriffen der Gäste und den letzten nervenaufreibenden Minuten war es dann Gewissheit: Peterskirchen hatte das Spiel gewonnen und konnte die Chance um den Aufstieg in die BOL bei der anschließenden Saisonabschlussfeier mit allen Freunden des Vereins, auch einigen Spielern der Gästemannschaft, feiern. Im Rahmen der Feierlichkeiten fand auch die Wahl zum „Besten Spieler des Jahres“ statt, die Christian Wimpersinger und Lukas Berndl stimmengleich gewannen. mo

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TuS Engelsberg 2:3

 

Im letzten Spiel der Saison musste Peterskirchens scheidender Trainer Sepp Hellmeier eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen. Gegen den Vizemeister der A-Klasse 5, TuS Engelsberg, sah Hellmeier und knapp 70 Zuschauer eine verdiente 1:0-Führung der Heimmannschaft. Dominik Mayer überwand Gästeschlussmann Andreas Absmeier, nachdem er von Jürgen Wengler mustergültig bedient worden war. Engelsberg tat sich gegen die gut eingestellte Reserve der Bezirksligamannschaft lange schwer, ehe Josef Lohr in der 35.Minute zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor Peterskirchens auftauchte, Christian Schuböck parierte aber glänzend. Peterskirchen war aber keineswegs unterlegen und war auch im Spiel nach vorne sehr gefällig.

In der zweiten Hälfte schwanden die Kräfte der Heimmannschaft jedoch fortlaufend, was Engelsberg mehr Platz und gute Tormöglichkeiten verschaffte. 10 Minuten nach Wiederanpfiff war es der Ex-Peterskirchner Torsten Spiegelberger, der den 1:1-Ausgleich erzielte. Engelsberg bekam nun die Oberhand und konnte nur kurze Zeit später den Führungstreffer erzielen, als Johann Vorportner aus spitzem Winkel einnetzen konnte.

10 Minuten vor dem Ende mußte Peterskirchen den dritten Gegentreffer und die womögliche Vorentscheidung hinnehmen. Markus Jäger, bester Mann der Engelsberger, krönte seine Leistung mit dem dritten Treffer für seine Mannschaft.

Dominik Mayer machte das Spiel aber nochmal spannend, als er ein Missverständnis zwischen Absmeier und Andreas Schwoshuber ausnutzte und zum 2:3-Anschlusstreffer abschloß.

Schwoshuber war es auch, der seinen Schlussmann Absmeier in der letzten Minute noch einmal in Bedrängnis brachte, als seine Kopfballverlängerung um Haaresbreite das Engelsberger Gehäuse verfehlte. Die letzte Chance des Spiels vergab Martin Wimmer, doch sein Kopfball ging knapp drüber. mo

 

 

 

 

 

 

29. Mai 2009

 

TSV Peterskirchen kann gegen

den SBR 2 locker aufspielen

 

ESV Traunstein erwartet morgen um 15 Uhr Ampfing – Kostner-Team wird erheblich verstärkt

 

Vor dem großen Saisonfinale der Fußball-Bezirksliga Ost am morgigen Samstag sind nur noch die beiden Relegationsplätze vakant: Aus dem Trio FC Perach (51 Punkte/gegen ESV Freilassing), TSV Peterskirchen (50/gegen SB Rosenheim 2) und ESV Traunstein (48/gegen Ampfing) wird der Vizemeister ermittelt, der die Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga bestreitet. Diese drei Partien beginnen übrigens um 15 Uhr.

Und aus dem Duo SC München (32/bei 1860 Rosenheim 2) und VfL Waldkraiburg (33/gegen Ostermünchen wird am Samstag ab 17 Uhr der Teilnehmer an der Abstiegsrelegation ermittelt. Die besser platzierte Mannschaft ist dann gerettet.
Für Spannung ist also gesorgt, zumal die beiden ernsthaftesten Platz-zwei-Kandidaten Peterskirchen (1:2 in Ostermünchen) und Perach (0:1 in Bischofswiesen) zuletzt schwächelten. „Wir haben unser Saison-Soll längst erfüllt“, sagt Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der übrigens nach vier Jahren aufhören und eine Pause einlegen wird. Wenn es noch mit Platz zwei klappen sollte, „dann wäre das eine wunderbare Sache. Wenn nicht, dann wäre das auch kein Beinbruch.“ Sein Nachfolger als Co-Trainer soll am Samstag vorgestellt werden, Chefcoach bleibt weiterhin Herbert Sickinger.
Wie schon in den vergangenen Wochen, so müssen die Peterskirchner auch gegen die Rosenheimer Landesliga-Reserve auf einige Leistungsträger verzichten: Hans Irl ist gesperrt, Thilo Mösmang, Lukas Berndl und Kapitän Rainer Grafetstetter (wird wieder von Michael Wengler vertreten) sind verletzt. „Wir können gegen den Sportbund völlig frei aufspielen“, stellt Kaltenhauser klar, dass auf der TSV-Mannschaft keinerlei Druck laste.
Die Peracher, die derzeit einen Punkt vor Peterskirchen Zweiter sind, begrüßen zur selben Zeit Fixabsteiger ESV Freilassing, der sich mit Anstand aus der Liga verabschieden will.
Uli Straub, ESV-Stadionsprecher und absoluter Kenner der Szene, ist optimistisch, dass den Grenzstädtern eine Überraschung gelingt: „Unsere Burschen wollen dort anknüpfen, wo sie zuletzt beim überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen den TSV 1860 Rosenheim 2 aufgehört haben. Ich vertraue wieder auf ein kompaktes Auftreten aller Mannschaftsteile.“ Natürlich wolle man sich unbedingt mit einem Sieg aus der Bezirksliga verabschieden und den Hausherren ein Schnippchen schlagen. „Wir haben den Vorteil, dass wir völlig unbeschwert und ohne jeglichen Erfolgsdruck aufspielen können“, so Uli Straub.
Übrigens: Perachs Coach Karl-Heinz Fenk, dem eine Offerte als Torwarttrainer von Österreichs Meister Red Bull Salzburg vorlag, wird zwar beim FCP aufhören (wie gemeldet), aber nicht in die Mozartstadt wechseln. Sein Hauptjob habe Vorrang, hieß es. Die Kontakte zu Red Bull waren zustande gekommen, weil Fenk zu Burghauser Zweitliga-Zeiten mit dem damaligen Wacker-Cheftrainer Markus Schupp (künftig Huub Stevens’ Assistent in Salzburg) zusammengearbeitet hatte.
So recht glaubt man zwar im Traunsteiner ESV-Lager nicht an Platz zwei, dennoch wollen die Uli-Habl-Schützlinge die Heimvorstellung gegen den von Michael Kostner gecoachten Meister TSV Ampfing erfolgreich gestalten. „Dann sehen wir, welche Platzierung am Ende herauskommt“, so Pressesprecher Peter Mallmann. Die beste Platzierung der Vereinsgeschichte wird es allemal werden.
Die Ampfinger, die stark ersatzgeschwächt antreten müssen, melden ihrerseits bereits zwei Neuzugänge für die Bezirksoberliga-Saison 2009/10: Birol Karatepe kommt vom FC Türkspor Waldkraiburg, der junge Garchinger Max Strobl vom SV Erlbach. An einigen hochkarätigen Spielern sollen die Schweppermänner außerdem noch interessiert sein – sogar Zweitliga-erfahrene Spieler aus der Burghauser Wacker-„Ersten“ (Roland Bonimeier, Björn Hertl) könnten für einen Wechsel von der Salzach an die Isen in Frage kommen.
Keine sonderliche Spannung mehr verspricht der „Kampf“ um die Torjägerkanone, denn Matthias Hertreiter (TSV Ampfing), der mit seinem Elfmeter zum 1:0-Derby-Sieg gegen den VfL Waldkraiburg bereits Saisontor Nummer 30 erzielte, liegt unangefochten vorne. Platz zwei teilen sich Hannes Schaal (SV Ostermünchen) und Robert Eppler (SV/DJK Kolbermoor) mit jeweils 19 Treffern, Vierter ist Lukas Berndl vom TSV Peterskirchen mit 18 „Buden“.
Nur noch um die goldene Ananas geht es in folgenden drei Saisonabschluss-Begegnungen: SV Nußdorf/Inn – FC Bischofswiesen, FC Hammerau – SK Srbija München (beide Samstag, 15 Uhr), SV/DJK Kolbermoor – TSV Grafing (Samstag, 17 Uhr). Die Nußdorfer haben übrigens bereits ihren zweiten Neuzugang nach Dominic Rekofsky (TuS Raubling) verpflichtet: Raphael Pszolla, ein 19-jähriger Defensivmann mit guten Perspektiven, wechselt von den Bezirksoberliga-A-Junioren des SB/DJK Rosenheim ins Inntal. Das bestätigte SVN-Trainer „Mausi“ Scherer, der wie Pszolla in Raubling wohnt.  cs

 

 

 

 

 

23. Mai 2009

 

Bezirksliga: Drei Ränge vakant

 

Peterskirchen in Ostermünchen – Hammerau beim SBR 2 – Letztes Freilassinger Heimspiel

 

Nachdem sich der TSV Ampfing am drittletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost die Meisterschaft gesichert und damit seinem Coach Michael Kostner den zweiten Bezirksliga-Titel nach 2007 (damals mit dem ESV Freilassing) beschert hat, sind bereits drei Saison-Entscheidungen gefallen. Zuvor waren ja der SK Srbija München und der ESV Freilassing als Absteiger in die Kreisliga bereits festgestanden.

Vakant sind vor den letzten beiden Runden also nur noch die beiden Relegationsränge sowie der dritte Direktabstiegsplatz. Für den kommen noch der aktuelle Drittletzte TSV 1860 Rosenheim 2 sowie der SC München und VfL Waldkraiburg in Frage. Gefährdet ist aber auch noch der FC Hammerau, der schlechtestenfalls in die Relegation muss, die er ja im Vorjahr überstanden hatte.
Sichere Bezirksligisten in der kommenden Saison sind der FC Bischofswiesen, TSV Grafing, SV Ostermünchen, SV/DJK Kolbermoor, der SV Nußdorf/Inn sowie – zu 99,9 Prozent – der ESV Traunstein, der nur noch theoretisch in die BOL klettern kann.
Die besten Chancen auf Rang zwei und damit auf die Teilnahme an der Bezirksoberliga-Relegation haben der aktuelle Zweite FC Perach, der heute um 16 Uhr beim FC Bischofswiesen ran muss, und der TSV Peterskirchen, der zur selben Zeit beim SV Ostermünchen antritt.
Während es auf Peterskirchner Seite keine großartigen Personalveränderungen im Vergleich zum Waldkraiburg-Spiel (1:0) geben wird, kehrt SVO-Keeper Klaus Kunert (nach Rotsperre) in den Ostermünchner Kasten zurück. Beim jüngsten 1:1 in Hammerau hatte ja Trainer Franz Pritzl (gibt heute seinen Heim-Abschied, denn er wechselt zum SB Rosenheim 2) das Tor gehütet. Nicht dabei ist auf Ostermünchner Seite Leistungsträger Ramus Karaalioglu. „Ich kann mich nur wiederholen: Platz zwei wäre eine tolle Sache, aber es wird keinerlei Druck auf die Mannschaft ausgeübt“, so Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.
Eingeläutet wird das Wochenend-Programm bereits heute um 13 Uhr mit der Heimvorstellung des SB/DJK Rosenheim 2 gegen den FC Hammerau. Die Mannen von SBR-2-Trainer Harald Melnik wollen sich bei dessen letztem Heimauftritt (er wechselt zum SV Ostermünchen) gut aus der Affäre ziehen. Verständlicherweise nicht allzu gern erinnern will man sich im FC-Lager ans Hinspiel, als man mit 0:6 die höchste Heimklatsche seit Bezirksliga-Zugehörigkeit hinnehmen musste.
Auch wenn die Voraussetzungen eher dafür sprechen, dass die Abfalter-Truppe heuer ohne Saisonverlängerung auskommt, sollte sie nicht allzu sehr auf das letzte Spiel gegen Srbija München verlassen. „Die Jungs werden alles geben, das weiß ich“, gibt sich Manfred Abfalter relativ gelassen. Sein Leistungsträger Andi Schuhböck hat seine Verletzung auskuriert und kann wieder eingesetzt werden. Nachdem der „Club“ zuletzt auch wieder Abwehrchef Peppi Lechner aufbieten konnte, entspannt sich die personelle Lage.
Heute um 15 Uhr steigt das Derby TSV Ampfing gegen VfL Waldkraiburg, um 16 Uhr steht dann die vorerst letzte Bezirksliga-Heimvorstellung des ESV Freilassing an, der den TSV 1860 Rosenheim 2 begrüßt. Trotz des feststehenden Abstiegs herrscht bei den Grenzstädtern Aufbruchstimmung, denn die junge Truppe von Hermann Lindner legte eine prächtige Rückrunde hin und blieb bisher in allen Heimspielen 2009 ungeschlagen.
„Wir wollen unsere tolle Serie im ESV-Stadion gegen die zweite Garnitur des Landesligisten unbedingt beibehalten“, betonen unisono Coach Hermann Lindner und Abteilungsleiter Hans Gietl. Beide waren angetan von der Leistung ihrer Mannschaft, die mit dem nötigen Glück des Tüchtigen zuletzt beim ESV Traunstein 2:1 gewann. „Wenn wir erneut diesen Einsatz- und Siegeswillen zeigen, dann traue ich unserem Team zu, dass wir am Ende die Rosenheimer in der Tabelle noch überholen können“, so Gietl. Er sei überzeugt, „dass wir auch in der Kreisliga mit der Unterstützung unserer Fans rechnen können, zumal ja dann hochinteressante Derbys anstehen, außerdem die gegnerischen Mannschaften mehr Schlachtenbummler mitbringen als dies teilweise in der Bezirksliga der Fall ist“. Ziel des ESV sei es, „in absehbarer Zeit wieder in die Bezirksliga zurückzukehren“.
Lindner kann die Vorwochen-Formation ins Rennen schicken. Es fehlen weiterhin der verletzte Stefan Hoiß und wohl auch Damir Borozni, der nun schon eine Zeitlang nichts mehr von sich hören ließ beziehungsweise nicht erreichbar war. Eigentlich schade, denn er hatte sich als echte Frühjahrs-Verstärkung der Eisenbahner erwiesen.
Abgeschlossen wird die vorletzte Runde mit den Partien SK Srbija München gegen SV/DJK Kolbermoor und TSV Grafing contra SV Nußdorf/Inn, die beide am Sonntag um 14.30 Uhr angepfiffen werden. Während die „alte“ Saison in den letzten Zügen ist, wird bei den Nußdorfern bereits die neue – es ist die zwölfte en suite in der Bezirksliga – geplant: Mit Dominic Rekofsky vom Kreisliga-1-Club TuS Raubling steht der erste Neuzugang bereits fest, doch SVN-Abteilungsleiter Hannes Scheuerer hat schon mal anklingen lassen, „dass wir schon noch den einen oder anderen Mann an der Angel haben“. Konkrete Namen wollte er aber noch nicht verraten.
„Wir müssen uns im Offensivbereich verstärken“, so Scheuerer, „denn wenn ich sehe, dass mit Julian Schulz und Georg Niederthanner zwei Spieler in der internen Torschützenliste unter den ersten Drei sind, die fast die gesamte Rückrunde ausgefallen sind, spricht das Bände.“ Derzeit wird diese Rangliste bei den Nußdorfern von Toni Lagler (zehn Tore) angeführt. Schulz hat sechs, Niederthanner fünf Tore markiert.
In der Torschützenliste will der führende Ampfinger Matthias Hertreiter (29 „Buden“) im Derby gegen den VfL die 30-Tore-Marke knacken. Platz zwei teilen sich Hannes Schaal (SV Ostermünchen), Lukas Berndl (TSV Peterskirchen) und Robert Eppler (SV/DJK Kolbermoor) mit jeweils 18 Einschüssen. Der eine oder andere dieser Hertreiter „Verfolger“ könnte zumindest noch in den 20er-Bereich vordringen.
Und hier noch die bisher feststehenden Entscheidungen der beiden anderen oberbayerischen Bezirksligen: Gruppe Süd: Meister: SC Olching (mit dem 45-fachen Torschützen Thomas Breu, der bei Hansa Rostock im Gespräch ist); Absteiger: FC Aich. – Gruppe Nord: Absteiger: FC Neufahrn, Grüne Heide Ismaning.  cs

 

 

 

17. Mai 2009

Last-Minute-Sieg für Peterskirchen

 

Schlögl trifft per Foulelfmeter in der Nachspielzeit

 

Der TSV Peterskirchen hat seine Heimspielfestwochen mit einem glücklichen Sieg beendet. Im Derby gegen den VfL Waldkraiburg sah alles nach einem müden 0:0 aus, ehe Dominik Schlögl per Foulelfmeter das Spiel entschied.

„Heute hat man uns angesehen, dass wir sehr anstrengende Wochen hinter uns haben“, bilanzierte Co-Trainer Peter Kaltenhauser nach dem Spiel. Schließlich hat seine Mannschaft in den letzten 3 Wochen 7 Spiele hinter sich gebracht. „Jetzt ist jeder in der Mannschaft froh, dass er mal wieder eine normale Trainingswoche hat“, so Kaltenhauser weiter.

Peterskirchen, das  ohne Rainer Grafetstetter und Lukas Berndl auflaufen musste, wirkte die ersten Minuten saft- und kraftlos und überließ zunächst den Gästen aus Waldkraiburg das Kommando. Diese setzten Peterskirchen sofort unter Druck und hatten durch Johannes Helldobler die erste Großchance, als sein 20m-Hammer gegen den Pfosten knallte. Nur kurze Zeit später visierte auch Raimund Stuiber das Tor an, doch Christian Wimpersinger, der am Samstag seinen 29. Geburtstag feierte, konnte den Schuss parieren.

Nach 25 Minuten kam Peterskirchen besser ins Spiel, konnte sich aber keine guten Tormöglichkeiten erspielen. Waldkraiburg stand mit Libero Uwe Rosenauer sehr tief und ließ bis auf einen Schuss von Sepp Obergröbner keine nennenswerte Offensivaktion zu.

Waldkraiburg wirkte gefälliger und hatte in der ersten Halbzeit wesentlich mehr vom Spiel, doch auch sie konnten nicht die entscheidenden Akzente setzen.

Mit dem Halbzeitpfiff dezimierte sich Waldkraiburg zum ersten Mal. Tom Jacobi setzte sich im Peterskirchner Strafraum durch und kam zu Fall. Schiedsrichter Alois Kindseders Elfmeterpfiff blieb jedoch aus, was Jacobi gut eine Minute später die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns und den vorzeitigen Gang in die Kabine einbrachte.

In der zweiten Halbzeit machten beide Mannschaften den Eindruck, als ob sie mit dem 0:0 zufrieden wären. Waldkraiburg wirkte im Spiel nach vorne mit 10 Mann größtenteils ungefährlich und bei der Heimmannschaft sah man nach 6 Spielen in 3 Wochen die Kräfte schwinden. Bis zur 85. Minute passierte in beiden Torräumen wenig, ehe der eingewechselte Patrick Keri im Strafraum auftauchte, doch 2 Mal im Abschluss am stark haltenden Wimpersinger scheiterte.

Wie auch schon in der ersten Halbzeit hatte es auch die letzte Spielminute des zweiten Abschnitts in sich. Zuerst musste sich Peterskirchen beim sensationell reagierenden Wimpersinger bedanken, der per Fußabwehr gegen Matto Pezo klärte und somit den spielentscheidenden Konter einleitete. Helmut Frisch setzte sich auf der linken Seite durch und fand seinen Abnehmer in Matthias Asböck, der beim Torabschluss von Waldkraiburgs Schlussmann Bernhard Auer wortwörtlich umgemäht wurde. Der Elfmeterpfiff Kindseders löste auf der Waldkraiburgs Bank reges Unverständnis aus, in dessen Folge Johannes Helldobler mit Rot vom Platz geschickt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Schlögl zum vielumjubelten 1:0 für Peterskirchen. Zudem sorgte er unter der Woche im Peterskirchner Lager für Hochstimmung, als bekannt wurde, dass er auch in der nächsten Spielzeit das Gelb-Blaue Trikot für Peterskirchen anziehen wird.

Mit diesem Sieg bleibt Peterskirchen im Aufstiegsrennen vertreten, Waldkraiburg jedoch muss weiter um den Verbleib in der Bezirksliga Ost bangen. mo

 

 

 

 

 

15. Mai 2009

Derby in Peterskirchen

 

 

VfL Waldkraiburg heute um 18 Uhr zu Gast – Beide Teams brauchen Punkte

 

Peterskirchen (cs). Im vierten Heimspiel in Folge begrüßt der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen heute um 18 Uhr den VfL Waldkraiburg. Für beide Teams geht’s in diesem Derby um viel. Die Gäste liegen nur zwei Punkte vor dem hinteren Relegationsrang, die Peterskirchner nur drei Zähler hinter dem vorderen Relegationsplatz.

„Wir wollen uns einerseits für die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und andererseits wichtige Punkte gegen den Abstieg machen“, sagt VfL-Routinier Markus Weichhart, der mit seinen Kollegen eine hervorragende Frühjahrsrunde spielt. Von neun Begegnungen wurden nur zwei verloren (1:2 in Perach und 0:2 in Hammerau), zu Hause blieb die Crew von Coach Klaus Michel gar ungeschlagen.
Dass man trotzdem noch zittern muss, liegt an dem einen oder anderen Unentschieden, das nicht allzuviel wert ist, und an der Auswärtsschwäche. Von ihren bisherigen 13 Begegnungen in der Fremde konnten die Industriestädter nur zwei für sich entscheiden. „Aber solche Statistiken dürfen uns jetzt nicht interessieren – entscheidend ist, dass wir in Peterskirchen eine gute Leistung bringen“, so VfL-Defensivmann Weichhart (früher SV Aschau/Inn).
Auf Peterskirchner Seite peilt man den achten Dreier im 14. Heimspiel an. Coach Herbert Sickinger muss bei diesem Vorhaben jedoch weiterhin Kapitän Georg Grafetstetter und Lukas Berndl ersetzen. „Beide sollen ihre Verletzungen richtig auskurieren. Es bringt doch nichts, wenn sie nächste Saison nicht fit sind“, sagte TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der ja die Vizemeisterschaft keineswegs zur Pflicht erklärt hat – „auch wenn wir sie gerne mitnehmen würden. Aber dazu müssten auch die Peracher mindestens einmal patzen, woran ich nicht so recht glaube.“
Eine gute Nachricht im Hinblick auf die neue Saison konnte Kaltenhauser schon jetzt vermelden: Torjäger Dominik Schlögl wird nun doch nicht zum SV Kirchanschöring wechseln, obwohl der Bezirksoberligist den Transfer bereits als fix bestätigt hatte.
„Dominik hat uns für eine weitere Saison zugesagt“, erklärte Peter Kaltenhauser – und auch Kirchanschörings Spielertrainer Robert Berg musste feststellen, dass der Schlögl-Wechsel nun definitiv geplatzt sei. Peterskirchens Ex-Coach Berg hat sich übrigens am Mittwoch die Schlager-Partie gegen Ampfing (1:1) angesehen und attestierte den Sickinger-Schützlingen vor allem nach der Pause eine starke Leistung. „Da sind sie dann ganz gut ins Spiel gekommen – ich finde, es war ein gerechtes Unentschieden.“ Zumal die Ampfinger laut Berg „in der Abwehr nicht sattelfest waren – sicher auch wegen der Rotsperre von Sven Harlander.“

 

 

 

 

13. Mai 2009

 

Mayer verschiebt Ampfings Meisterstück

 

Peterskirchen holt Punkt mit 8 Mann - Ampfing fünf mal in Folge nur Remis

 

Dem TSV Peterskirchen ist es am Mittwoch Abend gelungen, die Meisterfeier des TSV Ampfing in der Fußball Bezirksliga-Ost noch hinauszuzögern. 400 Zuschauer waren Augenzeugen einer kampfbetonten Partie, in der Ampfing mehr Spielanteile und Torchancen besaß, die Heimischen aber durch eine beeindruckende kämpferische und läuferische Leistung dagegen hielten und auch mit nur noch acht verbliebenen Feldspielern das Unentschieden über die Zeit brachten.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Obwohl wir mit Rainer Grafetstetter, Lukas Berndl und Thilo Mösmang drei absolute Stammkräfte ersetzen mussten und zweimal Gelb-Rot erhielten, haben sich die Jungs voll gegen die Niederlage gestemmt, das macht mich stolz“, so TSV-Coach Herbert Sickinger.

Kaum hatte das Spiel begonnen, brandete bereits Jubel im top gefüllten TSV-Rund auf. Zwei Ampfinger liesen Hans Irl über die linke Seite marschieren und seine mustergültige Hereingabe setzte Martin Mayer mit seinem sechsten Saisontor in die Maschen. Die Truppe von Michael Kostner zeigte sich aber nur kurz geschockt und zog fortan das gefälligere Spiel auf, doch so richtig zwingend – sieht man von zwei halben Chancen von Matthias Hertreiter ab – waren die Angriffe nicht. Erst der Ex-Peterskirchner Florian Losbichler mit einem 25-Meter-Hammer knapp über den Kasten sorgte für einen Aufreger. Auf Heimseite landete ein Kopfball von Matthias Asböck ganz knapp neben dem Kasten von Matthias Manghofer. Michael Kostner reagierte in der Halbzeit und brachte den lange verletzten Christian Richter und auch Maximilian Ultsch. Und nachdem die Peterskirchner in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, setzten die Ampfinger über die Stationen Lucas Stamm und Richter zu einem mustergültigen Konter an, den Hertreiter cool mit seinem 27. Saisontreffer abschloss (52.).

Als kurze Zeit später Peterskirchens Kapitän Michael Wengler nach wiederholtem Foulspiel von Referee Martin Weidner vom TSV 1860 Rosenheim die Ampelkarte erhielt, mussten die Heim-Fans um den einen Punkt zittern. Doch die Gastgeber bissen auf die Zähne und liesen den Ampfingern nur wenig Räume. Und was auf den Kasten kam, wurde eine sichere Beute von Christian Wimpersinger. Seine größte Tat vollbrachte er, als er gegen Zvonimir Glavas spektakulär rettete. Die Gelb-Rote Karte für Dominik Schlögl fiel nicht mehr ins Gewicht, weil auch acht Feldspieler alles in die Waagschale warfen. Aus einer kompakten Heim-Mannschaft stachen noch Torwart Wimpersinger, Irl und der unermüdliche Sepp Obergröbner hervor. Rei.

 

TSV Peterskirchen  -  TSV Ampfing     1 : 1

Zuschauer: 400

Schiedsrichter: Martin Weidner (TSV 1860 Rosenheim)

TSV Peterskirchen: Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Rost S., Pastl, Rost A., Schlögl, Asböck (ab 88. Otten Fl.), Irl (ab 82. Vorsamer), Wengler, Mayer (ab 65. Küther)

TSV Ampfing: Manghofer, Sperr, Berardi, Losbichler (ab 72. Oks), Djimschiti, Glavas, Giglberger (ab 46. Richter), Stamm, Hertreiter, Turgut (ab 46. Ultsch), Naue

Tore:  1:0 (3.) Mayer, 1:1 (52.) Hertreiter

Gelb-Rot:  Wengler (63./wiederholtes Foulspiel), Schlögl (85./wiederholtes Foulspiel und Meckern)

Beste Spieler: Wimpersinger, Obergröbner, Irl (Peterskirchen), Ampfing kompakt

 

 

 

13. Mai 2009

 

Peterskirchen will den
Spitzenreiter ärgern

 

Kann die Sickinger-Elf heute das Ampfinger Meisterstück verschieben?

 

Es ist schon eine kuriose Situation: Exakt auf jener Anlage, auf der sie im vergangenen Jahr die Meisterschaft verspielten (1:2 nach Verlängerung im Stichkampf um den Titel gegen den 1. FC Traunstein), können die Ampfinger Schweppermänner am heutigen Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr) mit einem Sieg vorzeitig den Bezirksliga-Titel feiern: nämlich in Peterskirchen. Da jedoch der gastgebende TSV selbst noch ein wenig im Kampf um Platz zwei mitmischen will, haben die Sickinger-Schützlinge nichts zu verschenken.

„Es ist eine richtig bärige Ausgangsposition, wobei wir völlig befreit aufspielen können“, sagt Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser, „vielleicht gelingt es uns ja, die Meisterfeier der Ampfinger zu verschieben, denn so überragend waren ihre letzten Ergebnisse nun auch wieder nicht.“ Unter anderem kamen die Schützlinge von Trainer Michael Kostner bei dessen Ex-Verein ESV Freilassing – der ja künftig nur noch in der Kreisliga kicken wird – nicht über ein 1:1-Remis hinaus.
Verständlicherweise war Ex-Profi Kostner nach dem Katastrophen-Kick am vergangenen Samstag stocksauer. „Wir können froh sein, dass wir am Ende wenigstens noch einen Punkt mitgenommen haben“, gab er unumwunden zu. Im Lager des Tabellenführers hofft man daher auf eine Trotzreaktion. Allerdings hat sich die Personallage bei den Schweppermännern durch die rote Karte von Sven Harlander weiter verschärft.
„In Freilassing hatten wir mit Boran Turgut, Maximilian Ultsch und Burim Djimschiti ausnahmslos angeschlagene Spieler auf der Bank“, beschreibt Ampfings Pressesprecher Günther Sabinskly die Problematik. Djimschiti gab nach sechsmonatiger Verletzungspause „unfreiwillig“ – so Sabinsky – sein Comeback. Ob es für den etatmäßigen Kapitän der Ampfinger heute zu einem Einsatz von Beginn an reicht, ist noch offen. Dagegen kehrt der zuletzt wegen Grippe fehlende Francesco Berardi wieder in den Kader zurück. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lucas Stamm (Knieprobleme).
Dennoch brennt Michael Kostner darauf, seinen zweiten Bezirksliga-Titel binnen drei Saisonen möglichst schnell unter Fach und Fach zu bringen. 2007 hatte er ja den – mittlerweile längst wieder ernüchterten – ESV Freilassing in die Bezirksoberliga geführt.
Einen Rückschlag musste zuletzt auch die Peterskirchner Sickinger-Crew mit dem 0:1 gegen den defensiv eingestellten FC Hammerau hinnehmen. „Wenn ein Gegner taktisch so spielt wie eigentlich wir gerne spielen würden, dann tun wir uns immer schwer“, erklärt Peter Kaltenhauser, der hofft, dass die auf eine sichere Defensive bedachte Spielweise heute gegen die zweifellos offensiv orientierten Ampfinger zum Erfolg führt.
Allerdings müssen die Hausherren auf Torjäger Lukas Berndl (schied gegen Hammerau mit Knieverletzung aus) und Kapitän Rainer Grafetstetter verzichten, was die Aufgabe natürlich nicht leichter macht. Chancenlos waren die Gelb-Blauen im Hinspiel im Isenstadion. Vor der stattlichen Kulisse von knapp 500 Fans feierten die Schweppermänner durch zwei Treffer von Goalgetter Matthias Hertreiter einen ungefährdeten 2:0-Erfolg. Die Peterskirchner haben vor einer sicherlich wieder ordentlichen Kulisse – Kaltenhauser kann sich rund 250 Fans vorstellen – also noch etwas gutzumachen!  cs

 

 

 

 

 

11. Mai 2009

 

Wieder kein Sieg

Peterskirchen verliert 0:1 gegen Hammerau

 

Der FC Hammerau entwickelt sich zum Schreckensgespenst des TSV Peterskirchen. Auch im vierten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften konnte die Elf von Herbert Sickinger nicht als Sieger das Feld verlassen, sondern musste stattdessen eine empfindliche 0:1-Niederlage hinnehmen. Somit musste Peterskirchen im Kampf um Platz 2 einen kleinen Rückschlag hinnehmen, der aber gegen Ampfing am Mittwoch schon wieder ausgebügelt werden kann.

 

„Das Spiel muss schnell aus den Köpfen der Mannschaft. Wenn wir gut drauf sind, kann auch Ampfing am Mittwoch mit der richtigen Einstellung geschlagen werden“, gibt sich Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser zuversichtlich.

Doch nun zum Spiel: Sickinger konnte im Vergleich zu den letzten Spielen endlich wieder auf Abwehrchef Alex Rost zurückgreifen, der mit Tobias Pastl in der Rückrunde zu den unumstrittenen Stützen in der Verteidigung gehört. Lediglich Kapitän Rainer Grafetstetter (Sprunggelenk) musste im Mittelfeld durch Peterskirchens Allrounder Sepp Obergröbner ersetzt werden.

Peterskirchen erwischte den besseren Start und hatte durch Torjäger Lukas Berndl die erste nennenswerte Offensivaktion. Hans Irl bereitete für den Ex-Schnaitseer mustergültig vor, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze war zu hoch angesetzt.

In der Folgezeit versuchte Peterskirchen, gegen tiefstehende Hammerauer, die ihrerseits auf schnelle Gegenzüge setzten, das Spiel zu machen, doch die Gäste machten ihnen das Leben schwer und ließen nur wenige Gelegenheiten zu. Hammerau kam in der Folgezeit  besser ins Spiel und hatte durch Rupert Spickenreuther die erste gute Gelegenheit, doch sein Schuss nach schnellem Gegenzug konnte von Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger zunichte gemacht werden.

Kurz vor dem Pausenpfiff jedoch war Wimpersinger geschlagen und der Ball im Tor. Nach einer Ecke konnte der herauseilende Wimpersinger den Ball nicht unter Kontrolle bringen, Spickenreuther stand goldrichtig und musste nur noch zum Halbzeitstand von 1:0 einschieben. So ging Hammerau auch in der vierten Auflage des Duells mit 1:0 in Führung.

Nach dem Pausentee kam Peterskirchen mit Karacho aus der Kabine und erspielte sich in den ersten 5 Minuten des zweiten Abschnitts drei gute Möglichkeiten, doch sowohl Berndl als auch Matthias Asböck und Dominik Schlögl waren zu ungenau im Abschluss. Auch die letzten Pässe vor dem Strafraum der Gäste waren zu ungenau gespielt, weshalb Peterskirchen zwar mehr Ballanteile innehatte, aber in Sachen Torgefährlichkeit nichts Zählbares gelingen wollte.

Die Großchance zum Ausgleich ergab sich dann aber nach einer Standardsituation. Nach einem Freistoß von Schlögl landete der Ball irgendwann vor den Füßen von Irl, der aus 7 Metern den Ball aber nicht am am Boden liegenden Schlussmann Sebastian Bayer vorbeibringen konnte. Als 10 Minuten vor dem Ende auch Sebastian Rost den Ball am Tor vorbeischoss und die Ansturmphase der Peterskirchner ohne Treffer blieb, konnte sich Hammerau über den wichtigen Auswärtsdreier freuen. Erwin Haas hatte kurz vor Schluss sogar noch die Möglichkeit, das zweite Tor zu erzielen, doch auch er scheiterte am zu ungenauen Abschluss.

Hammerau bleibt somit ein mehr als unbeliebter Gegner der Peterskirchner, die aus den 4 bisherigen Duellen lediglich einen Punkt (2:2 im Hinspiel) holen konnten.

Zeit, über die Niederlage nachzudenken, bleibt jedoch nicht, denn am kommenden Mittwoch um 19 Uhr wird in Peterskirchen wieder der Ball rollen, wenn Tabellenführer Ampfing im Nachholspiel seine Visitenkarte abgeben wird. mo

 

 

Peterskirchen 2 – TSV Polling 4:1

 

Gegen den Vorletzten der A-Klasse 5 feierte die Reserve einen verdienten 4:1-Erfolg, der in der Höhe aber noch höher ausfallen hätte müssen.

Den besseren Start erwischte aber der Gast. Nach 10 Minuten tauchte Frank Irsiegler alleine vor Christian Schuhböck auf und verwandelte zum 1:0. Peterskirchen wachte nach 20 Minuten aber aus dem Tiefschlaf auf und kam gleich zum Ausgleich. Einen weiten Ball von Erich Künzner nahm Dominik Mayer an der Strafraumgrenze volley und verwandelte mustergültig ins lange Eck. Nur 10 Minuten später war es wiederum Mayer, der eine Flanke seines Bruders Korbinian per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:1 verwandeln konnte. Co-Trainer Helmut Schmidinger war es überlassen, mit dem Pausenpfiff per Kopf zum 3:1 einzunetzen. Gleich nach Wiederanpfiff krönte Mayer seine überragende Leistung mit seinem dritten Tor, als er aus kurzer Distanz zum 4:1 abstauben konnte. In der Folgezeit kam Peterskirchen noch zu großen Torchancen, doch sowohl Schmidinger und Vorsamer (vergaben alleine vorm Tor) als auch Michael Otten (Freistoß an den Innenpfosten) konnten den fünften Treffer nicht erzielen. Auf der Gegenseite hatte Leonhard Schwarz noch die Gelegenheit zum zweiten Gästetreffer, doch Schuhböck parierte glänzend. mo

 

 

 

 

 

8. Mai 2009

Peterskirchen erneut zu Hause

 

FC Hammerau kommt am Samstag um 18 Uhr - Zwei Spiele bereits heute

 

Zwei große und einen kleinen Sieger hat es am vergangenen Wochenende im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga Ost gegeben: Zum einen den FC Hammerau, der mit einem 2:0-Heimerfolg über den VfL Waldkraiburg die Klaus-Michel-Truppe in der Tabelle überholt hat. Zum anderen den SC München, der Fast-Absteiger ESV Freilassing mit 3:2 in Schach hielt und somit Big Points im Kampf ums „Überleben“ machte.

„Ich war noch nie in meiner Trainerlaufbahn so laut wie gegen Freilassing in der Pause“, sagte SC-Spielertrainer Franz Forstner, „aber es hat scheinbar was genützt. Denn nach einer katastrophalen ersten Hälfte haben wir uns gesteigert und die wichtigen drei Punkte gemacht.“
Immerhin als kleiner Sieger im Abstiegskampf darf sich die Landesliga-Reserve des TSV 1860 Rosenheim fühlen, die Fixabsteiger SK Srbija München mit 6:1 abfieselte, damit ihren höchsten Saisonsieg feierte und den Konktakt zum rettenden Ufer einigermaßen halten konnte.
Von heute bis Sonntag gibt es wieder täglich Bezirksliga-Fußball zu sehen. Zwei interessante Derbys stehen am Freitag, jeweils um 19 Uhr, auf dem Plan: Dabei hat der SV Ostermünchen den zuletzt bärenstarken SV/DJK Kolbermoor zu Gast, und der SB/DJK Rosenheim 2 erwartet den SV Nußdorf/Inn.
Nachdem der TSV Peterskirchern am Mittwochabend die Hausaufgabe gegen den ESV Freilassing mit einem 3:0-Sieg gelöst hat, erwarten die Sickinger-Schützlinge nun am Samstag um 18 Uhr den FC Hammerau. Obwohl die Peterskirchner nun schon „heimlicher Tabellenzweiter“ sind, sieht TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder den FC Perach in der Favoritentrolle, wenn es um die begehrte Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation geht. „Die Peracher haben das leichtere Restprogramm, bei uns wird keinerlei Druck auf die Mannschaft ausgeübt“, sagt „Tago“ Binder, der gegen den „Club“ aus dem Berchtesgadener Land auf den Einsatz von Kapitän Rainer Grafetstetter und Alex Rost (beide angeschlagen) hofft. „Aber es sieht nicht gut aus“, meinte der TSV-Boss gestern.
Der Gast wird versuchen, wie im Vorrundenmatch (2:2) dem Favoriten einen Punkt abzuknöpfen, doch dürfte dieses Vorhaben erneut nur mit viel Kampf und Laufbereitschaft zu erreichen sein. „Es wird sicherlich eine spannende Begegnung – wir werden uns jedenfalls voll hineinknien. Die Peterskirchner sollen meinetwegen ihre Siege im weiteren Saisonverlauf gegen andere Mannschaften einfahren um das Aufstiegsziel zu realisieren“, so FC-Coach Manfred Abfalter. Beim „Club“ können Peppi Lechner, Norbert Heudecker und Mario Voitswinkler erneut nicht eingesetzt werden. Zudem fällt Kapitän Andi Schuhböck aus, der sich im Dienstags-Training einen Muskelfaserriss zuzog. Einziger Lichtblick ist die Rückkehr des rotgesperrten Erwin Haas.
Der zuletzt schwächelnde ESV Traunstein gastiert am Samstag um 16 Uhr zum Ruperti-Duell beim FC Bischofswiesen und möchte nach einigen Rückschlägen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Ein gutes Omen könnte die Tatsache sein, dass die Uli-Habl-Elf die letzten drei Begegnungen mit dem FCB jeweils für sich entschied. Vor der Kreisliga-Saison 2007/08 waren sich die beiden Teams ja längere Zeit nicht gegenüber gestanden.
Bedenklich stimmt aus Sicht der Traunsteiner, dass sie in den letzten Begegnungen meist nur eine Halbzeit lang überzeugen konnten. Das scheint in dieser Spielklasse eben zu wenig zu sein, was man vor allem am Beispiel des 1:2 gegen Kolbermoor in einer der Nachholbegegnungen deutlich aufgezeigt bekam.
„Jetzt erwarten wir uns schon mal wieder eine aggressive und konzentrierte Leistung über 90 Minuten“, redet der Beiratsvorsitzende Rudi Wochinger den ESV-Kickern ins Gewissen. „Schönspielen allein reicht nicht, wir müssen in vielen Aktionen – vor allem vor dem gegnerischen Tor – wieder zwingender und entschlossener werden. Andere Mannschaften gewinnen ihre Spiele mit weitaus weniger Offensivszenen – das kann’s doch nicht sein!“
Ob Felix Kappelmaier auf Eisenbahner-Seite diesmal wieder zur Verfügung steht, ist noch fraglich – zuletzt gegen Grafing (0:1) musste er bereits nach neun Minuten wegen muskulären Problemen ausgewechselt werden.
Am Samstag steigen außerdem noch die Heim-Matches des VfL Waldkraiburg (14.30 Uhr gegen den SC München) und des ESV Freilassing (16 Uhr gegen Ampfing), ehe die Sonntagsduelle SK Srbija München gegen FC Perach und TSV Grafing contra TSV 1860 Rosenheim 2 (jeweils um 14.30 Uhr) den Abschluss der 27. Runde bilden.
In der Torschützenliste sieht es ganz danach aus, als sollte sich Matthias Hertreiter nicht mehr von Rang eins verdrängen lassen. Der Goalgetter des souveränen Spitzenreiters TSV Ampfing führt mit insgesamt 25 Treffern souverän das Klassement an und möchte natürlich auch im ESV-Stadion an der Reichenhaller Straße zeigen was er drauf hat.  cs

 

 

 

3. Mai 2009

 

Herbe Niederlage für Peterskirchen

4:0-Niederlage in Kolbermoor – Doppelpack von Eppler und Pelz

 

Nach zuletzt Spielen und 13 Punkten hat der Höhenflug des TSV Peterskirchen ein jähes Ende genommen. Beim SV Kolbermoor gab es für die Mannschaft von Trainer Herbert Sickinger eine empfindliche 4:0-Niederlage, die in dieser Höhe wohl zu hoch ausgefallen war. Der Sieg von Kolbermoor hingegen war aber verdient.

 

„Das Glück, was wir teilweise in den letzten Spielen gehabt haben, hatten wir heute mal überhaupt nicht. Dass wir dann aber gleich 4 Tore bekommen, hätte ich auch nicht erwartet“, brachte es Peterskirchens Co-Trainer Peters Kaltenhauser nach dem Spiel auf den Punkt.

Besonders Franz-Xaver Pelz und Robert Eppler, beide trafen doppelt, konnten von Seiten der Peterskirchner nie richtig in den Griff bekommen werden und zeichneten für fast alle Torchancen der Heimmannschaft verantwortlich.

Vor dem Anpfiff musste Sickinger seine in den letzten Spielen kompakte Abwehrreihe umbauen. Alex Rost musste verletzungsbedingt passen, für ihn rückte Sepp Obergröbner ins Abwehrzentrum.

Die erste Chance in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, nur 2 Minuten waren gespielt, hatten die Gäste aus Peterskirchen, Lukas Berndl konnte aber freistehend eine Wengler-Ecke nicht verwerten. In der Folgezeit standen beide Mannschaften kompakt und ließen nur wenige Möglichkeiten zu.

 Kolbermoor kam 2 Mal gefährlich nach Standards vor das Tor von Gästetorwart Christian Wimpersinger, doch die scharf hereingezogenen Ecken von Pelz fanden keinen passenden Abnehmer.

Nach 30 Minuten trat Eppler zum ersten Mal in Erscheinung, doch sein Schuss von halb rechts konnte von Wimpersinger gut pariert werden.

10 Minuten vor der Pause hatte Peterskirchen DIE Chance zum Führungstreffer. Matthias Asböck setzte zur Maßflanke auf Berndl an, der den Ball volley aber nur an den linken Pfosten lenken konnte. Den Nachschuss von Hans Irl, Siegtorschütze vom Mittwoch in Traunstein, konnte Kolbermoors Spielertrainer Viktor Gruber im letzten Moment entschärfen.

Nach der Halbzeitpause, in der Peterskirchens Kapitän Rainer Grafetstetter verletzungsbedingt ersetzt werden musste, setzte Eppler den ersten Stich ins Peterskirchner Herz. Nur 3 Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als Eppler einen fragwürdigen Freistoß aus 25 Metern genau neben den Pfosten setzte – 1:0 (48.).

Auch danach war Kolbermoor keineswegs die bessere Mannschaft, doch die Chancen, die ihnen geboten wurden, verwandelten sie eiskalt. Vor Epplers zweitem Treffer brachte die Peterskirchner Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone – Eppler nahm das Geschenk an und sein platzierter „Schuss“, der nicht unhaltbar schien, landete im Kasten von Wimpersinger – 2:0 (65.).

Peterskirchen hatte in dieser Spielphase

wenig entgegenzusetzen. Man war zwar nicht unterlegen, doch dem Spiel nach vorne konnten nicht die nötigen Impulse gegeben werden, um in diesem Spiel noch etwas zu bewegen.

Der überragende Eppler bereitete auch den dritten Treffer vor, als er zwei Peterskirchner Gegenspieler an der Eckfahne austanzte und Pelz seine Hereingabe aus 8 Metern ins lange Eck verwandeln konnte (71.).

Erst danach kam Peterskirchen wieder gefährlich vors Tor, doch Irl scheiterte 2 Mal an Kolbermoors Schlussmann Gruber.

Den Schlusspunkt setzte wiederum Pelz – einen langen Pass nahm Kolbermoors Torjäger volley und überlupfte den herauseilenden Wimpersinger aus 16 Metern zum Endstand von 4:0 (84.).

Für Peterskirchen gilt es nun, das Spiel möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen, um beim Auftakt der Heimspielfestreihe gegen Freilassing am kommenden Mittwoch um 18 Uhr wieder voll motiviert ins Spiel zu gehen.

„Man muss aber auch betonen, dass die restlichen Spiele als Zugabe einer tollen Saison gesehen werden können. Wer vor der Runde gesagt hätte, dass wir 6 Spieltage vor Schluss mit 43 Punkten gesichert im vorderen Tabellendrittel stehen, wäre wohl für verrückt gehalten worden“, fügte Kaltenhauser mit einem kleinen Schmunzeln hinzu.

mo

 

 

 

 

 

 

 

 

30. April 2009

 

ESV Traunstein und Hammerau
geben erneut Heimvorstellung

 

Habl-Elf empfängt Grafing – Abfalter-Crew gegen Waldkraiburg – Peterskirchen in Kolbermoor

 

Der TSV Ampfing wird sich wohl kaum noch vom Thron der Fußball-Bezirksliga Ost stoßen lassen. Die „Konkurrenz“ lauert auch gar nicht mehr so recht auf Ausrutscher des Michael-Kostner-Teams, vielmehr zeigt sie Anerkennung für den aktuellen Elf-Punkte-Vorsprung der Schweppermänner. Allerdings ist die Ampfinger Aufgabe zum Abschluss dieser englischen Woche nicht leicht: Am Samstag um 15 Uhr steht das Heim-Match im Isenstadion gegen den FC Bischofswiesen auf dem Plan.

Die Bischofswiesener sind jedoch in der Frühjahrsrunde bei weitem nicht so gut drauf wie in der Herbstserie. Das jüngste 1:2 vor eigenem Publikum gegen den SC München ist ein Beleg dafür. Doch auch die Ampfinger glänzten zuletzt nicht und mussten sich mit Remispartien (1:1 in Grafing, 0:0 in Kolbermoor) zufrieden geben.
Sehr gut in Schuss ist derzeit der SV/DJK Kolbermoor, der am Samstag um 15 Uhr auf dem Huberberg den TSV Peterskirchen erwartet. „So ein gutes Spiel wie das gegen Ampfing hab’ ich schon lange nicht mehr gesehen“, freute sich der Kolbermoorer Aktivcoach Viktor Gruber. Für seine Crew könnte sprechen, dass die Peterskirchner nach dem Derby in Traunstein einige personelle Fragezeichen aufwerfen: Michael Wengler, Alex Rost und Kapitän Rainer Grafetstetter („Respekt vor den Kolbermoorern, die haben wirklich einen Lauf“) sind mehr oder weniger stark angeschlagen.
„Ich hoffe, dass sie spielen können. Mit einem Punkt wär’ ich aber schon zufrieden“, betonte TSV-Coach Herbert Sickinger, dessen Team sich in Traunstein äußerst zweikampfstark und effektiv präsentierte, auch wenn es in spielerischer Hinsicht einige Wünsche offen ließ.
Sein zweites Heimspiel in Folge bestreitet der ESV Traunstein, der am Samstag um 15 Uhr im Stadion am Viadukt den TSV Grafing zu Gast hat. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sehr gut gespielt, ist aber nicht mit einem Sieg – der verdient gewesen wäre – belohnt worden“, ärgerte sich ESV-Pressesprecher Peter Mallmann nach der Derby-Niederlage. Er anerkannte aber auch die Peterskirchner Stärke bei „Standards“.
Die Traunsteiner wollen mit einem Sieg ihre bisher nicht berauschende Heimbilanz im Jahr 2009 aufbessern und werden gegen die Truppe von Ex-Löwen-Keeper Daniel Hoffmann wohl eine ähnliche Aufstellung zur Verfügung haben wie gegen Peterskirchen.
Vier Sonntags-Spiele runden das Programm ab: Bereits um 13.30 Uhr begrüßt der SC München den ESV Freilassing, der ja mit 0:2 in Waldkraiburg seine erste Niederlage im Jahr 2009 hinnehmen musste und dessen 1:1 im Derby gegen Hammerau eine weitere „gefühlte“ Niederlage war.
Jetzt heißt es im Klartext: Der ESV muss alle restlichen Spiele gewinnen – dann könnte es mit dem Ligaverbleib vielleicht doch noch klappen. „Wenn wir beim SC Federn lassen, können wir einpacken. Uns läuft die Zeit davon“, redet Freilassings Coach Hermann Lindner Klartext. Wie schon gegen Hammerau müssen die Eisenbahner auf Stürmer Michael Glück verzichten.
Am Sonntag um 15 Uhr erwartet der Remis-König SV Nußdorf/Inn (elf Unentschieden in 25 Partien) den Lokalrivalen SV Ostermünchen, und zur selben Zeit müssen der SB/DJK Rosenheim 2 (in Perach) und der VfL Waldkraiburg (in Hammerau) ihre Auswärtsprüfungen absolvieren.
Ein ausgeruhter VfL gegen einen kräftemäßig und von Ausfällen gebeutelten „Club“ – das sind die Vorzeichen für das Heimspiel der Abfalter-Crew. Auch wenn die FCler noch unter der Woche bemüht waren, ihrem Nachbarverein ESV Freilassing die Punkte abzuknöpfen (was beim 1:1 mit einem Zähler gelang), so drücken sie nun der Mannschaft die Daumen, dass sie beim SC München einen Sieg einfährt. Die Untergiesinger liegen nämlich mit der Abfalter-Truppe in der Tabelle gleichauf auf dem Relegationsrang.
„Der ESV gewinnt und wir packen Waldkraiburg – das wäre ganz nach unserem Geschmack“, so FC-Vorstand Michael Krammer. Dagegen hätte zwar auch Coach Manfred Abfalter nichts einzuwenden, aber sein akutes Problem ist, wie er überhaupt eine Mannschaft auf die Beine stellen kann, die dem VfL Paroli bietet.
Fakt ist, dass Norbert Heudecker und Peppi Lechner weiterhin verletzt ausfallen und mit Rupert Spickenreuther möglicherweise ein Dritter dazukommt. Auch das Fehlen des gesperrten Erwin Haas tut natürlich weh, zumal der Offensivmann bis zu seinem Platzverweis der Hammerauer Erfolgsgarant schlechthin war. „Wir müssen – wie schon in Freilassing – Charakter zeigen. Schönspielerei ist nicht gefragt. Am Ende muss für uns ein positives Ergebnis stehen, nichts anderes zählt“, so Abfalter.
In der Torschützenliste geht beim Kampf um die Kanone kein Weg an Matthias Hertreiter vorbei. Der Ampfinger Goalgetter hat mittlerweile schon 23 „Kisten“ auf seinem Konto. Zweiter ist Hannes Schaal (SV Ostermünchen/18 Tore), gefolgt von Lukas Berndl (TSV Peterskirchen/17) sowie den beiden 15-fachen Torschützen Robert Eppler (SV/DJK Kolbermoor) und Nico Böttger (FC Bischofswiesen).
Die Titelentscheidungen in den beiden weiteren oberbayerischen Bezirksligen sind einmal langweilig und einmal äußerst spannend: Während im Süden alles klar ist und der SC Olching mit 16 Zählern Vorsprung das Klassement anführt, läuft es im Norden auf einen Zweikampf zwischen dem VfR Garching (57 Punkte) und dem FC Gerolfing (56) hinaus.  cs

 

 

30. April 2009

 

Irl sorgt spät für die Entscheidung

 

Disziplinierte Peterskirchner gewinnen bei spielstarkem ESV glücklich mit 2:1

  

 

Traunstein (cs). Der TSV Peterskirchen hat am Mittwochabend das Landkreis-Derby der Fußball-Bezirksliga Ost glücklich mit 2:1 (1:0) beim ESV Traunstein gewonnen und den Habl-Schützlingen somit die dritte Heimpleite im Jahr 2009 zugefügt. Nach diesem dreifachen Punktgewinn sind die seit fünf Begegnungen ungeschlagenen Peterskirchner ein ernsthafter Anwärter auf die begehrte Vizemeisterschaft, die aber auch die Traunsteiner noch erreichen können.
Das spielerisch klar bessere Team war zwar der ESV, die defensiv eingestellten Peterskirchner bestachen jedoch durch taktische Disziplin und Zweikampfstärke. „Nach dem Traunsteiner 1:1-Ausgleich ist der Druck des ESV unheimlich groß geworden“, gab TSV-Trainer Herbert Sickinger zu – und freute sich diebisch, dass es trotzdem zu drei Punkten gereicht hat. „Hans Irl gönne ich den entscheidenden Treffer – er hat auch in den letzten Wochen, als ihm kein Tor gelungen ist, super gerackert.“
Die stets tonangebenden Eisenbahner erarbeiteten sich nach einer Viertelstunde ihre erste Chance, als Felix Kappelmaier nach einem Bastian-Buchner-Pass allein vor dem guten Gäste-Schlussmann Christian Wimpersinger auftauchte, die Kugel jedoch nicht am Keeper vorbeibrachte. In der 21. Minute versuchte es Maxi Probst aus 18 Metern – diesmal lenkte Wimpersinger das Leder mit den Fingerspitzen zur Ecke. Nach einer halben Stunde war der TSV-Keeper nach einem Angriff über Probst und Kappelmaier schon geschlagen, doch Defensivmann Helmut Frisch klärte auf der Linie.
Von den Peterskirchnern war bis dahin in der Offensive nicht viel zu sehen. Erst ab der 34. Minute tauchten sie ein paar Mal vor dem Kasten von Christian Huber auf: Lukas Berndl scheiterte zunächst am ESV-Kapitän, dann rettete Kappelmaier, als der Ex-Schnaitseer per Kopf für Grafetstetter ablegen wollte. In der 37. Minute jubelten die Gäste zum ersten Mal: Eine Ecke von Seppi Obergröbner stiftete Verwirrung in der ESV-Defensive, Dominik Hausner konnte bei einem Kopfball von Kapitän Rainer Grafetstetter zwar noch klären, doch Tobias Pastl war zur Stelle und staubte zur Peterskirchner 1:0-Führung ab.
Nach der Pause verstärkten die Hausherren vor 250 Zuschauern im Stadion am Viadukt den Offensivdruck. Hausners 16-Meter-Flachschuss meisterte Wimpersinger noch (56.), doch gegen den eiskalten Abschluss von A-Junior Probst – der von Maxi Bauer mustergültig bedient worden war – konnte der Goalie nichts mehr ausrichten (57.).
Eine der schönsten Kombinationen der ESV-Kicker landete in der 73. Minute bei Probst, dessen Schuss abgeblockt wurde. In der Schlussphase gingen dann aber die Gäste nach einer neuerlichen Standardsituation in Führung: Obergröbners Freistoßflanke, mit dem rechten Schlappen aus halblinker Position in den „Sechzehner“ geschnippelt, erreichte Hans Irl und dessen Kopfball flog zum 1:2 ins rechte Eck (86.).
Der ESV war schockiert, stemmte sich aber dennoch gegen die drohende Niederlage: Erst als ein Kopfball von Jochen Thudt knapp am langen Pfosten vorbei ging (Wimpersinger war hier schon zweiter Sieger) und Probst nach feiner Einzelleistung aus der Drehung knapp das Kreuzeck verfehlte, war Schluss. „Das war eines unserer besten Spiele, der Ball ist teilweise sehr gut gelaufen. Aber wir waren vor dem Peterskirchner Tor einfach nicht konsequent genug“, analysierte ESV-Coach Uli Habl.
Am Samstag will der ESV, der übrigens noch immer Rang zwei inne hat, endlich mal wieder einen Heim-Dreier verbuchen: Zu Gast ist um 15 Uhr der TSV Grafing, der momentan einen Lauf hat. Die Sickinger-Truppe gastiert ebenfalls am Samstag beim SV/DJK Kolbermoor. In diesem Match möchten die Peterskirchner für vier aufeinander folgende Heimspiele die Werbetrommel rühren.

 

 

ESV Traunstein: Huber, Bauer, Thudt, Buchner, Ostermayer, Hausner, Koreck, Kappelmaier, Probst, Weber (ab 78. Berz), Schallinger (ab 78. Bachmaier),
TSV Peterskirchen: Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Grafetstetter (ab 74. Küther), Pastl, Alexander Rost, Sebastian Rost, Asböck (ab 74. Mayer), Irl, Michael Wengler (ab 28. Schlögl), Berndl.
Schiedsrichter: Biernath (TSV 1860 München).
Zuschauer: 250.
Rote Karten: keine.
Gelb-Rote Karten: keine.
Tore: 0:1 (37.) Pastl, 1:1 (57.) Probst, 1:2 (86.) Irl.

 

 

 

 

28. April 2009

Derby am Traunsteiner Viadukt

 

ESV heute um 18.15 Uhr gegen den TSV Peterskirchen – TSV Ampfing gastiert in Kolbermoor

 

Zwei Platz-zwei-Kandidaten der Fußball-Bezirksliga Ost, bei denen es zuletzt nicht nach Wunsch lief, treffen am heutigen Mittwoch um 18.15 Uhr im Stadion am Viadukt in Traunstein aufeinander, wenn der ESV den Landkreis-Rivalen TSV Peterskirchen zu Gast hat.

Die Eisenbahner aus der Großen Kreisstadt, derzeit auf Position zwei rangierend, konnten von den sechs eingeplanten Punkten gegen den SV/DJK Kolbermoor (1:2) und bei Schlusslicht SK Srbija München (0:0) nur einen Zähler verbuchen, die Peterskirchner mussten sich in der Heimvorstellung gegen den SV Nußdorf/Inn ebenfalls mit einer Nullnummer zufrieden geben. Trotzdem hat der TSV jetzt die besten Karten im Kampf um die begehrte Vizemeisterschaft in der Hand, denn die Truppe von Coach Herbert Sickinger weist „nur“ vier Punkte Rückstand auf den ESV auf, hat aber zwei Partien weniger ausgetragen als die Traunsteiner.

Zuletzt drückte beide Kontrahenten in der Offensive der Schuh. Dennoch hielten sich die Verantwortlichen mit Kritik weitestgehend zurück. ESV-Coach Uli Habl – er erzielte beim 2:1-Hinspiel-Sieg beide Treffer, ist aber derzeit verletzt – wollte seinen Angreifern für das „Sieben“ in München keinen Vorwurf machen, „denn diese Spieler haben uns ja auch schon einige wichtige Punkte geholt. Und deshalb haben sie auch eine neue Chance gegen Peterskirchen verdient.“

Auch Gäste-Co-Trainer Peter Kaltenhauser hat die Magerkost gegen Nußdorf verdaut. „Wir hatten ja die besseren Chancen als der Gegner, nur das Verwerten hat nicht geklappt. Da müssen wir noch effektiver werden, am besten schon in Traunstein.“ Der noch nicht ganz fitte Dominik Schlögl, der ja in Tittmoning arbeitet und – nicht nur deshalb – beim Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring im Gespräch ist, wird erneut nur auf der Bank sitzen, ansonsten gibt es beim seit vier Begegnungen ungeschlagenen TSV keine Veränderungen. Bei den Hausherren wird Co-Trainer Ernst Ostermayer nach abgelaufener Rotsperre auf die Position des Abwehrchefs zurückkehren. „Jetzt geht der Kampf eben von Neuem an“, konstatiert Uli Habl im Hinblick auf einige Punkte, die unnötig liegen gelassen wurden. Doch er betont: „Wenn wir in der Endabrechnung tatsächlich auf Platz zwei landen sollten, dann wäre das für uns als Aufsteiger eine Sensation. Also: Bitte nicht vergessen, dass wir so oder so eine Riesen-Saison spielen!“

Eine bärenstarke Saison spielt auch der TSV. Und in dessen Lager gibt man sich – zumindest in der Öffentlichkeit – bescheiden. „Wir haben unsere 40 Punkte erreicht“, so Peter Kaltenhauser, „alles was jetzt noch kommt, sind Zugaben.“ Er stellt aber auch klar: „Natürlich fahren wir zum ESV, um etwas mitzunehmen, und natürlich wollen wir am Saisonende möglichst weit vorne landen.“ Die Voraussetzungen für ein spannendes Bezirksliga-Derby scheinen also geschaffen – nun liegt es an den Spielern selbst, die sicherlich zahlreichen Zuschauer (300 Fans werden erwartet) mit einem tollen Spiel zu verwöhnen!

Eine Viertelstunde später (18.30 Uhr) gastiert der mit zehn Punkten Vorsprung in Front liegende Spitzenreiter TSV Ampfing beim SV/DJK Kolbermoor. In diesem Match treffen zwei der derzeit besten Teams aufeinander. Denn die Hausherren haben derzeit einen Lauf, auch wenn sie stets 45 Minuten brauchen, um ins Spiel zu finden. „Gegen Ampfing würde ich mir wünschen, dass wir 90 starke Minuten zusammenbringen“, sagt deshalb der Kolbermoorer Spielertrainer Viktor Gruber, der sich wohl über mangelnde Beschäftigung zwischen den DJK-Pfosten nicht zu beklagen braucht. Außerdem begrüßt heute um 18.30 Uhr der ESV Freilassing den FC Hammerau zu einem weiteren Lokalfight.

 

 

 

26. April 2009

Nullnummer in Peterskirchen

Torloses Remis zwischen Peterskirchen und Nußdorf

 

Seit die beiden Dauerbrenner TSV Peterskirchen und SV Nußdorf aufeinander treffen, hat der Gast noch nie einen Auswärtserfolg erzielen können. Auch dieses Jahr hat sich an dieser kuriosen Statistik nichts geändert. Die beiden Mannschaften trennten sich am Samstagabend 0:0. Peterskirchen hält somit weiterhin den Anschluss nach oben und auch Nußdorf ist in der erweiterten Tabellenspitze angekommen.

 Wer von den 200 Zuschauern ein Torfestival erwartet hatte, wurde nicht belohnt. Stattdessen war das Spiel von harten Zweikämpfen und zwei kompakt stehenden Abwehrreihen geprägt, die so gut wie keine Torchancen auf beiden Seiten zuließen. „Wir hätten heute wahrscheinlich noch 3 Stunden weiterspielen können und es wäre trotzdem kein Tor gefallen“, kommentierte Peterskirchens Abwehrrecke Tobias Pastl das Spiel nach dem Abpfiff.

Im Vergleich zum letzten Sieg in Perach hatte Peterskirchens Trainer Herbert Sickinger keinen Grund, die Anfangsaufstellung zu verändern. Erfreulich war jedoch, dass Dominik Schlögl nach fast 2-monatiger Verletzung wieder auf der Bank Platz nehmen konnte.

Den besseren Beginn hatte die Heimmannschaft aus Peterskirchen. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit konnten sie sich ein leichtes Übergewicht erarbeiten, doch bis dato überwogen viele Zweikämpfe und Fouls anstatt Strafraumszenen und Torchancen.

Bis zur Halbzeit konnte Peterskirchen sein Übergewicht aber auch in Torchancen umsetzen, doch sowohl Top-Torjäger Lukas Berndl (scheiterte frei vorm Tor an SVN-Keeper Thomas Wimmer) als auch Matthias Asböck und Helmut Frisch konnten ihre Chancen nicht in einen Treffer ummünzen.

Von der Mannschaft von Trainer „Mausi“ Scherer war vor dem Peterskirchner Tor wenig bis gar nichts zu sehen, weshalb Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger einen bis dato nicht sehr arbeitsintensiven Abend verbrachte.

Auch nach dem Pausenwechsel beherrschten die Abwehrreihen das Spiel. Sowohl Alex Rost auf Peterskirchner als auch Rudi Floßer auf Nußdorfer Seite hatten ihre Verteidigung sehr gut im Griff. Lediglich Schlögl durchbrach kurz nach seiner Einwechslung die Nußdorfer Phalanx, doch Wimmer war auf dem Posten und konnte in letzter Sekunde zur Ecke klären.

Schlögl war es auch, der in dem chancenarmen Spiel für das letzte Ausrufezeichen sorgte. 5 Minuten vor Spielende wurde er vom Schiedsrichter Dominik Scholz (MSV München) mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt.

Für Peterskirchen stehen nun 3 englische Wochen auf dem Programm, die es wirklich in sich haben. 6 Spiele, davon 4 Heimspielhochkaräter, (Freilassing, Ampfing, Hammerau, Waldkraiburg), stehen in den nächsten 20 Tagen auf dem Zettel „Wir machen uns da aber keinen Druck. Wir schauen von Spiel zu Spiel und hoffen, dass wir vor unseren Fans ein paar spannende Heimspiele abliefern können“, betonte auch Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.

Den Auftakt macht der TSV schon kommenden Mittwoch um 18.15 Uhr beim Tabellendritten ESV Traunstein, die auch noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden wollen. Somit wird das Landkreisderby zum absoluten Spitzenspiel der Bezirksliga Ost!

Der SV Nußdorf bestreitet erst kommenden Sonntag das nächste Spiel, bei dem sie den SV Ostermünchen um 15 Uhr begrüßen dürfen. mo

 

 

TSV Peterskirchen 2 – SV Unterneukirchen 0:1

 

 Nach der 5:0-Niederlage in Tacherting konnte die Reserve des TSV Peterskirchen auch zuhause keinen Punkt gegen eine Spitzenmannschaft der A-Klasse 5 holen. Gegen den Tabellenvierten aus Unterneukirchen gab es eine verdiente 0:1- Niederlage. Schütze des goldenen Tores war Sascha Herzog, der nach einer Ecke per Kopf aus 7 Metern einnetzen konnte.

Das Spiel wurde weitestgehend von den Gästen aus Unterneukirchen bestimmt, doch Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Herzog nutzte eine der wenigen Chancen, um die 3 Punkte mit nach Unterneukirchen zu nehmen.

Auf Peterskirchner Seite sorgten lediglich Martin Mayer und Christoph Kaltenhauser für ein wenig Torgefährlichkeit, doch beide verzogen vor dem Kasten von Dennis Herzog.

Nächsten Samstag, 15 Uhr, bietet sich dem TSV aber die nächste Gelegenheit, zu punkten, denn mit dem TSV Heiligkreuz steht ihnen eine Mannschaft gegenüber, die ebenfalls in der Liga im unteren Tabellendrittel rangiert. mo

 

 

 

 

 

24. April 2009

 

Start in englische Woche

 

TSV Peterskirchen begrüßt am Samstag um 18 Uhr den SV Nußdorf/Inn

 

Peterskirchen (cs). Eine hochinteressante englische Woche steht für den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen an: Am morgigen Samstag um 18 Uhr erwarten die Sickinger-Schützlinge vor eigenem Publikum den SV Nußdorf/Inn, am Mittwoch um 18.15 Uhr gastieren sie beim ESV Traunstein, und am 2. Mai steht gleich das nächste Auswärtsspiel in Kolbermoor auf dem Plan.

Zwei dieser Gegner (Traunstein, Kolbermoor) hat TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder am Mittwochabend bei deren Direktduell im Stadion am Viadukt unter die Lupe genommen, den dritten (nämlich den morgigen) schaute sich Coach Herbert Sickinger zur selben Zeit im Ampfinger Isenstadion an. Viele Eindrücke also, die die Peterskirchner Verantwortlichen da sammeln konnten. Dennoch stellt Binder klar: „Wir dürfen nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun. Unsere volle Konzentration gilt dem Nußdorf-Spiel.“ Und die Inntaler sind nicht unbedingt ein Lieblingsgegner des TSV, auch wenn sie in den Auswärtsspielen in Peterskirchen bei weitem nicht so gut ausgesehen haben wie zu Hause auf ihrem relativ kleinen Platz neben dem Schwimmbad. „In Nußdorf haben wir noch nie gewonnen“, weiß Binder, „es ist also sicher kein Nachteil, dass wir am Samstag zu Hause antreten dürfen.“ Mit den jüngsten Siegen hätte sich die Peterskirchner Truppe „ganz klar stabilisiert“, freute sich Binder, der übrigens mit vier Punkten aus den Partien gegen den SVN und beim ESV zufrieden wäre. „Die sind auch unser Ziel“, betont er. Dass er auch gegen sechs Zähler nichts einzuwenden hätte, ist aber auch sonnenklar. Vielleicht gelingt es ja den Peterskirchnern – zumal der ESV am Mittwoch verlor – tatsächlich, Platz zwei der Bezirksliga Ost und damit die Relegation zur Bezirksoberliga zu erreichen... 

 

 

 

20. April 2009

 

Peterskirchen
mit Köpfchen

 

Verdienter 3:1-Erfolg in Perach

 

Perach (cs). Greift der TSV Peterskirchen doch noch ernsthaft in den Kampf um Platz zwei in der Fußball-Bezirksliga Ost ein? Nach dem gestrigen 3:1 (2:0)-Erfolg der Sickinger-Truppe beim direkten Konkurrenten und bisherigen Rang-2-Inhaber FC Perach scheint dies durchaus möglich.

„In der ersten Halbzeit sind wir sehr gut gestanden und haben verdient geführt. Nach dem Peracher 1:2-Anschlusstreffer hatten wir aber auch eine kritische Phase zu überstehen“, analysierte TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser. Die Hausherren, bei denen Coach Karl-Heinz Fenk nach dieser Saison aus beruflichen Gründen aufhört, beschwerten sich beim Referee, dass dieser in der 20. Minute – da lagen die Peterskirchner schon 2:0 vorne – ein Kopfballtor von Attila Nagy wegen angeblicher Abseitsposition nicht anerkannte.
„Die Peterskirchner waren halt effektiver, in der zweiten Halbzeit hatten sie nur eine Torchance – und die haben sie genutzt“, sagte Perachs Abteilungsleiter Reinhard Antholzner, der den TSV-Sieg deshalb als „verdient“ bezeichnete.
Alle drei Treffer machten die Peterskirchner im wahrsten Sinne des Wortes mit Köpfchen: Den ersten (10.) und zweiten (19.) erzielte jeweils Kapitän Rainer Grafetstetter, wobei er die Kugel einmal nach einer Ecke und das andere Mal nach einer Freistoßflanke (jeweils getreten von Michael Wengler) im Peracher Kasten versenkte. Man sieht also, was der Spielführer für den TSV wert sein kann, nachdem er zuletzt in Bischofswiesen gefehlt hatte.
Die Hausherren kamen zwar in der 80. Minute durch Sadik Kelmendi – er hob das Leder über TSV-Keeper Christian Wimpersinger ins Netz – auf 1:2 heran und hatten danach auch eine Drangphase zu verzeichnen. Doch Lukas Berndl machte zehn Minuten vor Schluss – ebenfalls per Kopf – alles klar, als er eine Flanke von Matthias Asböck (sah später noch Gelb-Rot) verwertete.
Die zahlreichen Peterskirchner Fans unter den 270 Zuschauern konnten also zufrieden die Heimfahrt antreten. 

 

 

 

24. Runde der Fußball-Bezirksliga Ost:

16. April 2009

 

Evergreen der Bezirksliga Ost

 

TSV Peterskirchen gastiert morgen in Perach

 

Ein Evergreen der Fußball-Bezirksliga Ost ist das Duell FC Perach gegen TSV Peterskirchen, das am morgigen Sonntag um 15 Uhr im Innviertel von Referee Anton Feil (TSV Bad Reichenhall) angepfiffen wird. Umso besser, wenn es in so einem Evergreen auch noch um viel geht – beide Teams haben ja gute Chancen, in der Endabrechnung Platz zwei zu belegen und somit die Relegation zur Bezirksoberliga zu erreichen.

Während die Peracher schon einmal der oberbayerischen Beletage angehörten, wäre die BOL für die Peterskirchner absolutes Neuland. Doch sei das Thema Aufstieg im Lager des TSV gar nicht so präsent, wie Co-Trainer Peter Kaltenhauser betonte: „Natürlich möchten wir jedes Spiel gewinnen und in der Tabelle so weit vorne wie möglich landen. Doch aufgrund unserer dünnen Spielerdecke sind wir im Hinblick auf Platz zwei krasser Außenseiter.“
„Von Spiel zu Spiel schauen“ sei deshalb das Peterskirchner Motto, zumal erneut Leistungsträger wie Dominik Schlögl (wird mit dem SV Kirchanschöring in Verbindung gebracht) und Thilo Mösmang verletzungsbedingt fehlen. Letzterer dürfte übrigens längerfristig ausfallen, da er wegen des bevorstehenden Sport-Abiturs kein Risiko eingehen möchte. „Dafür muss man Verständnis haben“, sagte Kaltenhauser, der andererseits den möglichen Weggang von Schlögl gestern nicht kommentieren wollte.
Dass die Peterskirchner in der Lage sind, diverse Ausfälle zu kompensieren, haben sie am Ostermontag bei ihrem verdienten 3:2-Sieg in Bischofswiesen bewiesen, wo sie auch noch auf Kapitän Rainer Grafetstetter (berufliche Gründe/er ist morgen wieder dabei) verzichten mussten und einige Akteure aus dem zweiten Glied im Kader hatten.
Kein Grund zur Panik also beim TSV, auch wenn Peter Kaltenhauser mit Blick auf das „hammermäßige“ Restprogramm Probleme kommen sieht. „In den englischen Wochen wird es sicherlich happig für uns.“ Einen positiven Aspekt, auf den sich die TSV-Fans schon jetzt freuen dürfen, haben jedoch auch diese englischen Wochen. Denn: Zwischen dem 6. und 16. Mai stehen vier Heimspiele en suite auf dem Programm. Die Gegner sind dann lauter hochinteressante Teams aus dem Kreis Inn/Salzach (ESV Freilassing, FC Hammerau, TSV Ampfing, VfL Waldkraiburg).
Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Zunächst gilt die volle Konzentration der Herbert-Sickinger-Elf dem morgigen Auftritt in Perach. Kaltenhauser schätzt den Tabellenzweiten als „eine der kompaktesten und defensivstärksten Mannschaften der Liga“ ein. Und dass die Fenk-Schützlinge heiß auf Peterskirchen sind, wird allein schon durch die Tatsache dokumentiert, dass die angeschlagenen Akteure Christiph Dreier und Stefan Mühlthaler unbedingt auflaufen wollen. Sie brennen förmlich auf eine Revanche fürs 1:6-Debakel in der Vorrunde.
Die Peracher konnten an Ostern nur die halbe Punktzahl der Peterskirchner verbuchen, der 1:0-Sieg des FC beim zuvor knapp zwei Jahre zu Hause ungeschlagenen ESV Traunstein ist dennoch ein Indiz für das wahre Leistungsvermögen von Nagy, Antholzner und Co.  cs

 

 

 

allgemeine Vorschau zum 24. Spieltag:

 

Eisenbahner-Teams mit interessanten Heimspielen

 

Traunstein erwartet den SBR 2, Freilassing den FC Bischofswiesen

 

Das Osterwochenende der Fußball-Bezirksliga Ost mit insgesamt zwölf Partien (einschließlich Dienstagabend) hat mit dem TSV Peterskirchen einen großen Sieger und mit dem SV Ostermünchen einen großen Verlierer hervorgebracht.

Während die Peterskirchner nach ihren beiden Erfolgen (3:0 gegen 1860 Rosenheim 2, 3:2 in Bischofswiesen) „heimlicher“ Tabellenzweiter sind (zumal sie drei Partien weniger ausgetragen als der aktuelle Zweite FC Perach), büßten die Ostermünchner bei ihren zwei Oster-Niederlagen (2:3 gegen ESV Traunstein, 1:3 in Grafing) wertvolle Punkte im Kampf um die Vizemeisterschaft ein.
„Wir müssen unsere Leistungen erst stabilisieren, bevor wir tatsächlich in der Tabelle nach vorne schauen dürfen“, bremst Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder vor dem Gastspiel beim FC Perach (Sonntag, 15 Uhr) die Euphorie.
Noch keinen Grund zur Euphorie gibt es beim FC Hammerau trotz des überraschenden 2:0-Sieges über den FC Perach (zweiter Dreier in Folge). Doch immerhin konnte der „Club“ aus dem Berchtesgadener Land, der ja seit Beginn der Frühjahrsrunde von Manfred Abfalter gecoacht wird, den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Punkte verkürzen. Nun wollen die Hammerauer auch am morgigen Samstag um 16 Uhr beim zuletzt offensivschwachen SV Nußdorf/Inn punkten.
Auch nach vier Begegnungen im Jahr 2009 ist der abstiegsbedrohte ESV Freilassing noch ungeschlagen: Zuletzt wäre für die Grenzstädter sogar mehr drin gewesen als nur ein 2:2-Remis beim TSV Grafing, allerdings versiebten sie – insbesondere in Person von Barthel Suldinger – einige Großchancen. Vielleicht haben sich die Lindner-Schützlinge ja den einen oder anderen Treffer fürs Heim-Derby am Samstag um 16 Uhr im Stadion an der Reichenhaller Straße gegen den FC Bischofswiesen aufgehoben...
Mit vier Punkten aus den beiden Spielen beim SK Srbija München (1:0) und zu Hause gegen den SV/DJK Kolbermoor (1:1-Remis am Dienstagabend) konnte sich der Vorjahres-Aufsteiger SC München etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Mit einem Erfolg beim TSV Grafing (Sonntag, 14.30 Uhr) wollen die Kicker um SC-Spielertrainer Franz Forstner weiteren Boden gut machen. Allerdings haben die Hausherren zuletzt gegen Ostermünchen Selbstvertrauen getankt.
Zu den interessantesten Partien des Wochenendes zählt zweifellos das Heim-Match des ESV Traunstein gegen den SB/DJK Rosenheim 2 (Samstag, 15 Uhr, Stadion am Viadukt). Beide Teams haben ja noch Aufstiegschancen in Richtung Bezirksoberliga. „Wir tun uns gegen eine technisch und spielerisch starke Mannschaft wie den Sportbund sicher leichter als zuletzt gegen die körperlich robusten Peracher“, gibt sich ESV-Coach Uli Habl optimistisch, dass die Eisenbahner eine neue Heim-Serie starten können. Zuletzt waren sie ja am Viadukt knapp zwei Jahre ungeschlagen geblieben.
Auch das Derby TSV 1860 Rosenheim 2 gegen SV Ostermünchen (Sonntag, 15 Uhr) verspricht Spannung. Außerdem stehen die Partien SV/DJK Kolbermoor contra VfL Waldkraiburg und TSV Ampfing gegen SK Srbija München (beide Samstag, 15 Uhr) auf dem Plan der 24. Runde.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost führt Hannes Schaal (SV Ostermünchen) nach seinen beiden Treffern gegen den ESV Traunstein nun mit 18 „Buden“ das Klassement an. Zweiter ist Lukas Berndl (TSV Peterskirchen) mit 16 „Kisten“, gefolgt von Nico Böttger (FC Bischofswiesen) und Matthias Hertreiter (TSV Ampfing), die je 15 Mal „eingeschweißt“ haben.  cs

 

 

 

16. April 2009

 

TSV Peterskirchen 2 – TSV Schnaitsee 1:3

 

 Nach dem 3:0-Erfolg vom Samstag gegen den TV Obing musste die Reserve des TSV Peterskirchen eine bittere 1:3-Heimniederlage hinnehmen. Die Sepp-Hellmeier-Truppe hatte weitestgehend mehr vom Spiel und konnte sich auch die ersten 2 Hochkaräter erarbeiten, doch sowohl Michael Otten als auch Martin Vorsamer (Latte) konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Mit der ersten Chance ging der Gast aus Schnaitsee in Führung. Florian Schederecker tauchte alleine vor Peterskirchens Schlussmann Christian Schuhböck auf und ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen – 0:1 (18.). Danach hatte wiederum Otten die Möglichkeit zum Ausgleich, doch er scheiterte am zu ungenauen Abschluss. Kurz vor der Halbzeit, Peterskirchen machte das Spiel, hätten die Gäste auf 2:0 erhöhen müssen, doch Dominik Schederecker verfehlte den Ball vor dem leeren Tor nur knapp.

Nach der Pause machte Peterskirchen weiterhin Druck, doch die Tore schoß Schnaitsee. Basti Reinthalers 25m- Freistoß schlug genau im Eck ein. In der Folgezeit musste Peterskirchen bis zur 65.min warten, Jürgen Wengler scheiterte unterdessen per Foulelfmeter an Benedikt Nachbar, ehe Christoph Kaltenhauser per Freistoß den 1:2-Anschlußtreffer erzielen konnte.

Die Bemühungen der Peterskirchner fanden schließlich doch schnell ein jähes Ende, als die Abwehr den Ball Reinthaler mustergültig vor die Beine legte und er per Schuss ins kurze Eck zum 3:1-Endstand einschieben konnte (75.).  mo

 

 

 

13. April 2009

 

Sechs Punkte für Peterskirchen

 

Sickinger-Team besiegt den TSV 1860 Rosenheim 2 mit 3:0 und den FC Bischofswiesen mit 3:2

 

Sechs Ostereier – sprich: Punkte – hat der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen am Wochenende gefunden: Dem 3:0 gegen 1860 Rosenheim 2 (Samstag) ließen die Sickinger-Schützlinge gestern vor nur 120 Zuschauern einen 3:2-Sieg beim starken Aufsteiger FC Bischofswiesen folgen.

Im Berchtesgadener Land erwischten die Gäste einen Traumstart. Mit der zweiten Chance der Partie – zuvor hatte Irl vergeben – brachte Matthias Asböck die Peterskirchner nach Vorarbeit von Seppi Obergröbner und Hans Irl verdientermaßen in Front (15.).
In Durchgang zwei wurden die Hausherren stärker und kamen prompt durch Sacki Moralis (zwei Tage zuvor noch im FCB-Kasten stehend) per Kopf nach Flanke von Christian Lindner zum 1:1-Ausgleich (55.). Doch nur zwei Minuten später brachte Sebastian Rost mit seinem ersten Treffer nach langer Verletzungspause den TSV erneut in Front – die Vorarbeit war von Michael Wengler gekommen.
Wengler selbst stellte dann auf 3:1 (60.), als er einen Elfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte FCB-Torwart Matthias Schmidt Gäste-Stürmer Lukas Berndl – von Irl per Lochpass eingesetzt – im „Sechzehner“ unfair attackiert. Dem 2:3 der Gastgeber durch Tobias Kern (68./traf im Fallen aus acht Metern) folgte noch eine tolle Tat von TSV-Schlussmann Christian Wimpersinger bei einem Moralis-Kopfball (85.).
Am Samstag hatte der TSV Peterskirchen nach dem miserablen Rückrunden-Auftakt (0:3 beim SC München) die erhoffte
Trotzreaktion gezeigt und die Reserve des TSV 1860 Rosenheim auch in der Höhe verdient mit 3:0 besiegt. Vor 220 Zuschauern überzeugten die Kicker von Trainer Herbert Sickinger sowohl kämpferisch als auch spielerisch.
Im Vergleich zum schwachen Auftakt in der Landeshauptstadt hatte der Peterskirchner Übungsleiter seine Mannschaft auf einer Position verändert: Helmut Frisch hatte seine Rückenverletzung auskuriert und konnte auflaufen. Lediglich Dominik Schlögl und Thilo Mösmang fehlen verletzungsbedingt.
Das Spiel begann sowohl kurios als auch furios. Die Gäste legten sich schon vor dem Anpfiff ein Osterei ins Nest, da die Spielerpässe der Jugendspieler vergessen wurden und Schiedsrichter Florian Felkel (FC Moosinning) nur zehn Rosenheimer als spielberechtigt ansah. Somit verschob sich der Anpfiff um 20 Minuten, bevor das Spiel mit 21 Akteuren (elf Peterskirchner und zehn Sechziger) begann. Fünf Minuten nach dem Anpfiff konnten die Pässe dann nachgereicht werden.
Furios begann Peterskirchen, denn gleich mit der ersten nennenswerten Offensivaktion ging die Heim-Mannschaft in Führung: Nach einem Foul an Matthias Asböck, der mustergültig von Tobias Pastl bedient worden war, trat Kapitän Rainer Grafetstetter zum Elfmeter an und verwandelte per Gewaltschuss ins linke Eck (4.).
Die Mannschaft von 1860-2-Trainer Christian Fleißner kam nach dem Rückstand besser ins Spiel und konnte sich bis Mitte der ersten Halbzeit leichte spielerische Vorteile erarbeiten. Doch gute Chancen wurden immer wieder durch hervorragenden körperlichen Einsatz der Hausherren vereitelt. Rainer Grafetstetter, Hans Irl & Co zeigten den nötigen Biss und ließen somit Rosenheims Klasse am Ball nicht zur Geltung kommen.
„Das haben wir wirklich gut gemacht. Wir waren immer sofort mit zwei Leuten am Mann und konnten das Spiel der Sechziger somit schnell unterbinden“, lobte auch Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser seine Mannschaft. Bis zur Pause erarbeitete sich Peterskirchen zahlreiche Chancen, doch entweder scheiterte man am im (ungenauen) Abschluss oder am österreichischen Schlussmann Niko Praschberger. Die beste Möglichkeit vergab in dieser Phase Hans Irl, als er seinen Lupfer zu hoch ansetzte. Hätte Irl den Treffer erzielt, wäre Rosenheim wohl zu seinem absoluten Lieblingsgegner geworden, denn in den letzten drei Spielen gegen 1860 2 traf der Tachertinger fünf Mal.
Mit dem Pausenpfiff erhöhte Peterskirchen aber auf 2:0. Michael Wengler schickte Goalgetter Lukas Berndl auf die Reise und der frühere Schnaitseer behielt vor Praschberger die Übersicht und schloss per Heber ins lange Eck zum 2:0 ab (45.).
Nach der Pause beherrschte Peterskirchen weiter das Geschehen. Nachdem Wengler noch mit einem Freistoß am hervorragend parierenden Praschberger gescheiterte, zeigte er zwei Minuten später seine Vorbereiter-Qualitäten, als er seine Flanke mustergültig auf den am langen Pfosten wartenden Pastl zog, der seine gute Leistung per Direktschuss unter die Latte „vergoldete“ – 3:0 (53.).
Zehn Minuten später hätte Grafetstetter sein zweites Tor erzielen können, ja müssen. Doch er scheiterte per Foulelfmeter an Rosenheims Keeper, nachdem dieser Sebastian Rost im Strafraum gefällt hatte (63.). In der Folge ergaben sich auch für die schwachen Gäste gute Chancen, doch sowohl Elvis Aydin als auch Ridvan Tuna scheiterten an Torwart Christian Wimpersinger.
Zum Abschluss bot sich Irl, der eine starke Leistung ablieferte, noch eine letzte Gelegenheit, doch auch dieses Mal blieb Praschberger (stärkster Akteur der Gäste) Sieger.  mo/cs

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TV Obing 3:0

 

Wie auch die 1. Mannschaft des TSV Peterskirchen hat die Reserve-Truppe von Sepp Hellmeier ihr erstes Heimspiel des neuen Jahres mit 3:0 gewonnen. Gegen den Gegner aus Obing bog man schon früh auf die Siegerstraße als Michael Otten einen Freistoß aus 18 Metern mit etwas Glück verwandelte. Knackpunkt des Spiels war dann die 35.Minute, als die Gäste für sich einen Elfmeter forderten und auf der anderen Seite Martin Mayer einen schnellen Konter zum 2:0 abschließen konnte. Nach wütenden Protesten der Gäste mussten Obing anschließend mit einem Mann weniger auskommen.

In der 2. Halbzeit bot sich den knapp 80 Zuschauer Fußball-Magerkost, da Peterskirchen für das Spiel nicht mehr als erforderlich tat und Obing keine wirkliche Torgefahr ausstrahlte. Nachdem Obings Torwart Christian Laxganger noch einen Schuss von Sepp Köck abwehren konnte, war er 5 Minuten später machtlos, als Martin Vorsamer alleine vor ihm auftauchte und zum Endstand von 3:0 einschob (75.).

 

 

 

 

9. April 2009

 

Binders Ziel: Vier Punkte

 

TSV Peterskirchen erwartet Fleißner-Elf und muss nach Bischofswiesen

 

Drei Punkte am Samstag (18 Uhr) im Heimspiel gegen 1860 Rosenheim 2, ein Zähler am Montag (15 Uhr) in Bischofswiesen – mit dieser Oster-Ausbeute wäre „Tago“ Binder, Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, zufrieden. Aber er weiß, dass die Truppe von Coach Herbert Sickinger viel Schweiß vergießen muss, um in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Nachdem die Peterskirchner (8. Tabellenplatz/30 Punkte) heuer nur ein Punktspiel absolvieren konnten (0:3-Pleite beim SC München am 22. März), brennen sie natürlich auf weitere Aufgaben. In der Vorrunde waren sie gegen die beiden Oster-Gegner sieglos geblieben: In Rosenheim (12./23) gab’s ein 2:2-Remis, gegen den starken Aufsteiger FC Bischofswiesen (5./36), der ja sogar von der Bezirksoberliga träumen darf, setzte es gar eine 1:2-Heimniederlage – „die allerdings sehr unglücklich zustande gekommen ist“, erinnert sich Reinhard Binder.
Was den Peterskirchner Boss optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass zuletzt die Trainingsbedingungen optimal waren und die Mannschaft dadurch wieder „hungrig“ geworden sei. Doch während das Samstags-Match auf Naturrasen ausgetragen wird, müssen sich die Sickinger-Schützlinge am Montag wieder umstellen – der FCB trägt ja alle Heimspiele bis zum Saisonende auf künstlichem Grün aus, zumal der Rasenplatz im Riedherrn-Stadion saniert werden muss.
Während die Rosenheimer Fleißner-Elf drei ihrer vier Begegnungen im Jahr 2009 vergeigt hat (1:3 gegen Nußdorf/Inn, 0:3 in Kolbermoor, 0:1 gegen Hammerau) und nur einmal remis gespielt hat (beachtliches 1:1 in Perach), ist den Bischofswiesnern wenigstens ein Dreier geglückt (glückliches 1:0 bei Schlusslicht SK Srbija München). Doch in ihren Heimvorstellungen mussten sich die FCB-Kicker trotz des vermeintlichen Kunstrasen-Vorteils mit Punkteteilungen (1:1 gegen SB Rosenheim 2, 0:0 gegen Grafing) begnügen. Da hatte sich die Elf von Günter Kern zweifellos etwas mehr ausgerechnet.
Personell sieht es auf Peterskirchner so aus, dass Thilo Mösmang (früher unter anderem TSV Bad Endorf) auf gar keinen Fall einsatzbereit sein wird. Zudem sei laut Reinhard Binder der Einsatz von Dominik Schlögl und Helmut Frisch (beide angeschlagen) noch fraglich. „Eines steht fest“, redet Binder Klartext, „wir müssen in den beiden Spielen an Ostern ganz anders auftreten wie beim 0:3 in München – denn diese Leistung war die reinste Katastrophe!“   cs

 

 

 

 

8. April 2009

 

Doppel-Einsatz für ESV Traunstein und Peterskirchen

 

Bezirksliga Ost: Kann der ESV Freilassing seinen Lauf fortsetzen? - Hit beim SBR 2

 

Ehe am verlängerten Osterwochenende in der Fußball-Bezirksliga Ost exakt eineinhalb Spieltage anstehen (acht Partien am Samstag, drei am Montag, eine am Dienstag), hat ausgerechnet Kellerkind ESV Freilassing für den Rekordsieg der 22. Runde gesorgt und damit seine positive Serie fortgesetzt.

Nach dem 10:0 (4:0) gegen den Tabellenletzten und So-gut-wie-Absteiger SK Srbija München haben die Schützlinge von ESV-Coach Hermann Lindner aus ihren drei bisherigen Frühjahrsrunden-Matches satte sieben Punkte geholt und somit eindrucksvoll gezeigt, dass sie den Durchmarsch von der Bezirksoberliga in die Kreisliga – der ja auch den Serben droht – verhindern wollen.
Die beiden Kellerkinder sind an Ostern nur jeweils einmal im Einsatz: Die Serben erwarten am Karsamstag um 14.30 Uhr den SC München zum Derby, die Freilassinger treten zur selben Zeit in Grafing an.
Mit einem 0:0 musste sich zuletzt auf dem eigenen Kunstrasen der FC Bischofswiesen gegen den TSV Grafing begnügen. Dennoch sind die Chancen der Günter-Kern-Truppe, den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksoberliga zu schaffen, nach wie vor intakt. Um „dran“ zu bleiben, sollten die Bischofswiesner jedoch ihre beiden Osterspiele am Samstag um 14.30 Uhr beim VfL Waldkraiburg und am Montag um 15 Uhr zu Hause gegen den TSV Peterskirchen gewinnen.
Mit dem Top-Spiel zwischen dem Rangdritten SB/DJK Rosenheim 2 und dem souveränen Leader TSV Ampfing wird am Samstag bereits um 12 Uhr der 23. Spieltag eröffnet. Zur Erinnerung: Als die Schweppermänner ihre glorreiche Bayernliga-Zeit erlebten, spielte die Sportbund-Reserve stets in der untersten Klasse (damals C-Klasse). Nicht nur deshalb ist das Michael-Kostner-Team favorisiert.
Ein interessantes Duell zweier Mannschaften, die ebenfalls noch Aufstiegschancen besitzen, steigt am Samstag um 16 Uhr beim SV Ostermünchen, der den ESV Traunstein zu Gast hat. Die Pritzl-Truppe muss dann noch am Montag um 15 Uhr beim Lokalrivalen Grafing ran, und die Habl-Elf begrüßt zur selben Zeit den FC Perach zu einem weiteren Verfolgerduell. „Nach der Absage vom letzten Wochenende freuen wir uns auf die beiden Aufgaben und möchten natürlich so viele Punkte wie möglich machen. Die Mannschaft ist auf alle Fälle heiß aufs Oster-Wochenende“, so ESV-Pressesprecher Peter Mallmann, der froh ist, „dass wir im restlichen Saisonverlauf überwiegend Heimspiele haben“.
Derby-Stimmung könnte am Samstag um 15 Uhr auf dem Huberberg in Kolbermoor aufkommen, wenn der SV Nußdorf beim Viktor-Gruber-Ensemble aufkreuzt. „Ich bin mit meiner Mannschaft derzeit nicht unzufrieden, auch wenn ich schon noch Steigerungspotenzial sehe“, sagte Stockbauer-Nachfolger Gruber, dessen Truppe dann noch am Dienstagabend (19.30 Uhr) zum SC München muss. „Vielleicht ist es ja ganz gut, dass wir nach zwei etwas schwächeren Heimspielen mal wieder auswärts antreten können“, so Nußdorfs Funktionär Werner Kreidl, „denn gegen Perach (0:2) und Waldkraiburg (0:0) haben wir kaum Torchancen kreieren können.“
Schließlich ist der FC Hammerau am Samstag um 15 Uhr gegen den FC Perach gewillt, den ersten Heim-Dreier 2009 zu feiern. Die Manfred-Abfalter-Truppe trifft dabei auf einen taktisch sehr diszipliniert agierenden Gegner. Der FCP ist vor allem dann schwer zu knacken, wenn er in Führung geht und dann die Schotten dicht macht – so geschehen vor 14 Tagen in Nußdorf/Inn. „Vom Aufstieg reden wir aber nicht. Wir sind ja schon froh, dass wir heuer – im Gegensatz zur letzten Saison – nicht mehr hinten drin hängen“, gibt sich Perachs Trainer Karl-Heinz Fenk bescheiden. Die Bescheidenheit des ehemaligen Klasse-Keepers (früher u. a. Burghausen, Ampfing und Marktl) ändert aber nichts an der Tatsache, dass Fenk ganz ausgezeichnete Arbeit leistet.
Der TSV Peterskirchen bestreitet am Samstag um 18 Uhr sein erstes Heimspiel in diesem Kalenderjahr: Zu Gast ist der TSV 1860 Rosenheim 2, für dessen Coach Christian Fleißner eine Reise in die Heimat ansteht.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost führt Hannes Schaal (SV Ostermünchen) mit seinen 16 Einschüssen weiterhin das Klassement an – und das, obwohl er zuletzt in Ampfing leer ausging. Platz zwei teilen sich mit jeweils 15 Treffern Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), Nico Böttger (FC Bischofswiesen) und Matthias Hertreiter (TSV Ampfing).  cs

 

 

 

 

3. April 2009

 

 

ESV Traunstein – Peterskirchen abgesagt

 

In der Fußball-Bezirksliga Ost ist das für  Samstag angesetzte Derby zwischen dem ESV Traunstein und dem TSV Peterskirchen nun doch abgesagt worden. Die Begegnung wird voraussichtlich Ende April im Stadion am Viadukt nachgeholt.

„Teile des Rasens – vor allem im schattigen Bereich – sind noch mit einer etwa zehn Zentimeter dicken Schneeschicht bedeckt“, sagte ESV-Abteilungsleiter Dieter Zorn, „wir hätten wirklich gerne gespielt, aber auf so einem sumpfigen Boden ist das nicht möglich.“
Auch in der Kreisliga 1 beziehungsweise A-Klasse 2 gibt es jeweils eine Absage: Die Partien in Frasdorf (erste Mannschaft gegen Haag, Reserve gegen Oberaudorf) können nicht ausgetragen werden.  cs

 

 

 

2. April 2009

 

 

ESV will das Derby durchziehen

 

Am Samstag Heim-Match gegen Peterskirchen – Habl-Truppe komplett, TSV ohne Schlögl

 

Zum Landkreis-Derby der Fußball-Bezirksliga Ost begrüßt der ESV Traunstein am Samstag um 15 Uhr im Stadion am Viadukt den TSV Peterskirchen. Während die Eisenbahner mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen bestens aus der Winterpause gekommen sind, bekamen die Peterskirchner vor 14 Tagen durch das 0:3 beim SC München einen herben Dämpfer verpasst.

Somit liegen die beiden Rivalen durch sieben Punkte getrennt auf den Rängen drei (ESV) und acht, wobei die Peterskirchner eine Partie weniger ausgetragen haben als das Habl-Team. „Momentan fuchst’s ein bisschen, da wäre ich schon mit Rang fünf in der Abschlusstabelle zufrieden“, gibt sich TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder – trotz der guten Vorrunde – relativ bescheiden. „Nach oben schauen dürfen wir höchstens dann wieder, wenn wir einen kleinen Lauf bekommen.“ Dagegen möchten die Traunsteiner ihre Chance beim Schopf packen und nicht nur bester Aufsteiger der Liga bleiben, sondern auch Platz zwei (den derzeit der FC Perach einnimmt) zurückerobern. Die Vizemeisterschaft berechtigt ja zur Teilnahme an der Bezirksoberliga-Relegation.
„Es wird sicherlich ein heißes Derby mit vielen Zuschauern. Wir haben gegen Peterskirchen schon öfter gut ausgeschaut und wollen natürlich auch am Samstag gewinnen“, erklärte ESV-Funktionär Manfred Wudy. Personalprobleme hat Aktivcoach Uli Habl nicht – und zuletzt hat man vor allem bei „Standards“ gesehen, dass der ESV gut drauf ist. Zur Erinnerung: Jochen Thudt erzielte – jeweils per Kopf und jeweils nach Flanke von Dominik Hausner – beide Treffer zum 2:1-Erfolg in Hammerau.
Bei den Peterskirchnern, die das Hinspiel am 30. August 2008 mit 1:2 vergeigt hatten, fällt Dominik Schlögl weiter aus. Zudem ist der Einsatz von Thilo Mösmang (beide mit Leistenproblemen) noch fraglich. Ansonsten kann TSV-Coach Herbert Sickinger, der aufs erste Erfolgserlebnis im Jahr 2009 hofft, aus dem Vollen schöpfen.
Während die Gäste zweifellos in der Offensive ihre Stärken haben (von den 43 Saisontreffern erzielte der Ex-Schnaitseer Lukas Berndl allein 16), gelten die Eisenbahner als abwehrstark (nur 16 Gegentreffer in 19 Partien). Man darf also gespannt sein, welcher Mannschaftsteil diesmal den Ausschlag gibt.
Einig sind sich sowohl „Mani“ Wudy als auch „Tago“ Binder, dass das Match unbedingt ausgetragen werden soll, obwohl der Platz gestern noch leicht schneebedeckt war. „Eine weitere Absage würde uns vom Spielplan her ganz schön in Schwierigkeiten bringen“, sagen sie unisono. Und Wudy ergänzt: „Wir schauen uns den Platz am Freitag an und versuchen ihn frei zu bekommen. Wir werden jedenfalls alles tun, um das Derby über die Bühne zu bringen.“
Das Thema „Fusion in Traunstein“ ist übrigens auch bei den Gästen hin und wieder ein Gesprächsthema. Binder gibt unumwunden zu: „Irgendwie bin ich schon noch skeptisch, ob das funktioniert.“ Skeptisch ist er aber auch, was das Abschneiden seiner TSV-Truppe im weiteren Saisonverlauf betrifft. „Der ESV hat derzeit die besseren Trümpfe in der Hand – aber Ampfing wird sowieso Meister“, schätzt er die Lage ein – freilich nicht ohne heiß auf eine positive Überraschung der Sickinger-Truppe bei den heimstarken ESV-Kickern zu sein...  cs

 

 

 

26. März 2009

 

Peterskirchen gefährdet

 

Derby gegen Ampfing auf der Kippe – Auch Freilassing-Spiel fraglich

 

Der TSV Ampfing hat seinen Vorsprung als Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost weiter ausgebaut: Nach dem 2:0-Heimerfolg der Kostner-Truppe gegen den FC Hammerau beträgt das Polster auf den neuen Tabellenzweiten FC Perrach (2:1 gegen den VfL Waldkraiburg) sieben Punkte. Allerdings war der bisherige Zweite ESV Traunstein am vergangenen Wochenende nicht im Einsatz, weil das Match gegen den SV/DJK Kolbermoor abgesagt wurde (neuer Termin: Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr).

„Wir haben am Anfang gleich richtig Gas gegeben“, sagte Ampfings Routinier Sven Harlander (früher Wacker Burghausen), dessen Einsatz am Samstag um 18 Uhr im Derby beim TSV Peterskirchen wegen einer Sprunggelenksverletzung fraglich ist. Ob die Peterskirchner ihrerseits überhaupt die Chance bekommen werden, sich für die erbärmliche Vorstellung beim SC München (0:3) zu rehabilitieren, ist noch fraglich, denn die Austragung des Derbys gegen die Schweppermänner sei laut Abeilungsleiter Reinhard Binder „gefährdet, auch wenn ich mich sehr auf dieses Spiel freuen würde“. Doch der Platz sei möglicherweise noch zu tief – eine Entscheidung fällt wohl nicht vor dem heutigen Freitag.
„Wir sind hervorragend ins neue Jahr gestartet – ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft“, resümierte SC-Spielertrainer Franz Forstner, „unsere Neuzugänge haben ein richtig starkes Spiel gemacht. Wir dürfen uns aber jetzt nicht ausruhen.“ Forstner fordert also auch einen starken Auftritt am morgigen Samstag um 16 Uhr beim SV Ostermünchen, der beim 1:4 in Freilassing in den Startlöchern hängen blieb.
Auch der TSV Grafing meldete sich mit einem 3:0-Sieg zu Wort – allerdings gegen einen schwachen SK Srbija München, der bereits in der Anfangsviertelstunde alle drei Gegentore kassierte. Morgen um 14.30 Uhr in Waldkraiburg (der VfL kassierte zuletzt die erste Niederlage unter Neu-Coach Klaus Michel) dürfte auf die Grafinger eine weitaus kniffligere Aufgabe warten.
Interessanteste Derbys der 21. Runde steigen am kommenden Wochenende beim SV/DJK Kolbermoor, der am Samstag um 15 Uhr die Landesliga-Reserve des TSV 1860 Rosenheim zu Gast hat, und beim FC Hammerau, der am Sonntag um 15 Uhr den ESV Traunstein begrüßt. Dieses Duell ist insofern höchst brisant, da es im vergangenen Sommer noch ein Relegations-Hit war (Traunstein stieg durch das 2:0 auf; der „Club“ musste weiter nachsitzen ehe er dann doch in der Bezirksliga blieb).
Außerdem stehen noch die Duelle SB/DJK Rosenheim 2 gegen ESV Freilassing (Samstag, 13 Uhr, auch dieses Match ist gefährdet), SV Nußdorf/Inn contra FC Perach (Samstag, 16 Uhr) und SK Srbija München gegen FC Bischofswiesen (Sonntag, 14.30 Uhr) auf dem Programm. In der Torschützenliste gab’s übrigens am vergangenen Wochenende keinerlei Veränderungen, weil alle Top-Goalgetter leer ausgingen.  cs

 

 

 

 

22. März 2009

 

Peterskirchner Fehlstart

 

0:3 beim SC München – Pastls Eigentor passt ins triste Bild der Gäste

 

 

Eklatanter Fehlstart für den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen: Zum Auftakt der Frühjahrsrunde setzte es für die Sickinger-Truppe gestern beim SC München eine verdiente 0:3 (0:1)-Niederlage.

„Das war eine katastrophale Leistung unserer Jungs – purer Angsthasenfußball“, schimpfte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der am kommenden Samstag (18 Uhr) im Heim-Kracher gegen den TSV Ampfing „eine Steigerung um 100 Prozent“ fordert. Auch SC-Aktivcoach Franz Forstner, der mit einem Freistoß nur den Innenpfosten traf von wo der Ball ins Feld zurücksprang, war vom Auftreten der Gäste enttäuscht. „So schwach hatte ich die Peterskirchner nun wirklich nicht erwartet“, sagte er, nachdem seine Truppe zum ersten Mal in der Punktspiel-Geschichte ein Duell gegen den TSV gewonnen hatte.
Symptomatisch für die Darbietung der Gäste, dass sie nur zwei nennenswerte Offensivszenen durch Michael Wengler (10.) und Sebastian Rost (90./nach Wengler-Vorarbeit) aufwiesen. Zu wenig, um beim Abstiegskandidaten zu punkten!
Symptomatisch auch, dass der vorentscheidende zweite SC-Treffer durch eine „Co-Produktion“ zweier Peterskirchner fiel: Tobias Pastl überwand den viel zu weit vor seinem Kasten stehenden Christian Wimpersinger per Hacken-Eigentor aus 18 Metern zum 2:0 (51.)!
Zuvor hatte Münchens Neuzugang Christian Brandt (kam vom TSV Großhadern) aus 14 Metern zum 1:0 getroffen (22.), danach machte Matthias Heizmann mit dem 3:0 (66.) alles klar.  cs

 

 

 

19. März 2009

 

Peterskirchen favorisiert

 

Bezirksliga-Duell beim SC München steigt am Sonntag um 13.30 Uhr

 

Satte zwölf Punkte beträgt der Unterschied zwischen dem Rangachten TSV Peterskirchen und dem Tabellen-13. SC München. Die Sickinger-Crew fährt also am Sonntag (Anstoß bereits um 13.30 Uhr) als Favorit zum Forstner-Team, zumal sie in den bisherigen drei Duellen mit den Landeshauptstädtern sehr gut aussah. Ein Vorteil für die Hausherren könnte allerdings der Kunstrasen auf der Bezirkssportanlage an der Agilolfingerstraße sein.

TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder: „Wir werden den SC auf gar keinen Fall unterschätzen, auch wenn die bisherigen Ergebnisse – 5:1, 7:0 und 1:1 – klar für uns sprechen.“ Dass bei den Peterskirchnern zuletzt noch etwas Sand im Getriebe war, hat man am vergangenen Sonntag beim 0:1 im Test-Kick gegen den Kreisklassen-Vertreter TSV Stein/St. Georgen deutlich gesehen.
„Aber zwei Tage später gegen den TuS Traunreut haben wir uns schon ganz anders präsentiert“, freute sich Co-Trainer Peter Kaltenhauser über den 5:3-Erfolg in der Generalprobe beim starken Kreisligisten (Tore: Lukas Berndl/2, Matthias Asböck, Christoph Kaltenhauser, Hans Irl), „da haben wir in der ersten Halbzeit wirklich gut gespielt.“
Während sich die Rost-Brüder Alex (Rückkehrer aus Stein) und Sebastian (endlich wieder gesund und fit) auf ihr erstes gemeinsames Punktspiel im TSV-Trikot freuen, muss Herbert Sickinger (er ist ja nicht mehr aktiv dabei, sondern coacht nur noch von draußen) um den Einsatz von Thilo Mösmang, Dominik Schlögl und Helmut Frisch (alle angeschlagen) bangen. Dennoch ist man im Peterskirchner Lager optimistisch, dass in München ein Start-Dreier rausspringt.  cs

 

 

16. März 2009

 

 

Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen bestreiten am heutigen Dienstag um 19 Uhr auf dem Kunstrasen in Traunreut ein Testspiel gegen den dortigen TuS (Kreisliga). Zuletzt zeigten die Peterskirchner bei der 0:1-Niederlage gegen den TSV Stein/St. Georgen (Torschütze: Simon Wimmer per Freistoß) eine enttäuschende Vorstellung. „Da müssen wir uns am kommenden Sonntag im ersten Bezirksliga-Spiel beim SC München schon gewaltig steigern, wenn wir punkten wollen“, sagte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der den Sieg der Jürgen-Biermaier-Truppe als „verdient“ bezeichnete. Für die „Zweite“ (A-Klasse) sucht Binder übrigens noch Testspiel-Gegner für den kommenden Donnerstag und Samstag.

 

 

Knappe Niederlage für Peterskirchen 2

 

Auch die zweite Mannschaft des TSV Peterskirchen hat sein erstes Testspiel bestritten. In einer ausgeglichenen Partie mussten sie sich jedoch dem TSV Neumarkt/St.Veit mit 0:1 geschlagen geben. In der ersten Halbzeit hatte Peterskirchen mit den schnellen Angriffen der Gastgeber große Probleme, woraus auch der Gegentreffer nach einer halben Stunde resultierte. Auf Seiten der Gäste hatte Michael Otten die besten Möglichkeiten, doch leider ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte erspielte sich die Mannschaft von Sepp Hellmeier ein leichtes Übergewicht und hatte beste Chancen zum Ausgleich, doch sowohl Martin Vorsamer und Sebastian Brand als auch Martin Mayer per Foulelfmeter konnten den verdienten Ausgleich nicht erzielen. Somit blieb es bis zum Schluss bei der knappen Niederlage.

Bevor der TSV Peterskirchen 2 am Sa, den 28.03., 15.45 Uhr, den TSV Schnaitsee zum Derby begrüßen kann, wird noch mindestens 1 mal der Ernstfall geprüft, der Gegner steht aber noch nicht fest.

mo

 

 

 

 

12. März 2009

 

39 Neue – 18 Abwanderungen

 

Ampfing bleibt Top-Favorit – Acht Clubs mit Aufstiegschancen – Drei Trainerwechsel im Winter

 

Auf eine spannende Frühjahrsrunde der Bezirksliga Ost dürfen sich die Fußball-Fans in der Region freuen. Während Vorjahres-Vizemeister TSV Ampfing der Top-Favorit im Titelrennen bleibt, haben nicht weniger als sieben Mannschaften gute Chancen auf Rang zwei und die damit verbundene Aufstiegs-Relegation zur Bezirksoberliga. Auch im Abstiegskampf dürfte es hoch hergehen, wenngleich es für die beiden Ex-Landesligisten ESV Freilassing und SK Srbija München – mit jeweils einstelliger Punkte-Ausbeute – äußerst düster aussieht.

Während der Winterpause konnten die 16 Vereine drei neue Trainer und 39 neue Spieler präsentieren. Die Zahl der Abwanderungen (18/also nur ein Mann pro Club) ist vergleichsweise gering. Diese Zahlen deutet also durchaus darauf hin, dass es die Mannschaften nochmals richtig wissen wollen.
Neue Übungsleiter haben der VfL Waldkraiburg (Klaus Michel), SK Srbija (Nikola Novakovic) und FC Hammerau (Manfred Abfalter) auf der Kommandobrücke – alles Vereine aus dem hinteren Tabellendrittel, die nichts dem Zufall überlassen wollen. Diese neuen Coaches haben übrigens alle schon in der Bezirksliga Ost (und sogar höherklassig) gespielt und freuen sich auf ihr „Comeback“.
Die meisten Kicker zogen der SC München und ESV Traunstein mit jeweils sechs „Einkäufen“ an Land, wobei in der Großen Kreisstadt der eine oder andere Neue nicht über die „Zweite“ hinauskommen dürfte. Auf Platz drei in dieser Wertung liegt der TSV 1860 Rosenheim 2 (5 Neue), gefolgt vom SK Srbija und TSV Grafing (je 4). Die Serben haben aber auch die meisten Abgänge (4) zu verkraften. Am wenigsten tat sich beim starken Aufsteiger FC Bischofswiesen und beim Bezirksliga-Dauerbrenner SV Nußdorf/Inn, die völlig unverändert ins Frühjahr starten.
Über die Qualität der neuen Gesichter lässt sich zwar streiten, doch dürfte der eine oder andere gute „Fang“ dabei sein. Vor allem die Rückkehrer Damir Borozni (Freilassing), Patrick Eder (Kolbermoor) und Alex Rost (Peterskirchen) haben in ihren „neuen“ Vereinen ein gutes Standing. Um echte Verstärkungen dürfte es sich auch bei einigen Nezugängen des TSV 1860 Rosenheim 2 und SC München handeln. Zurück in der Liga ist ein alter Bekannter: Willi Fronauer, ehemaliger Klasse-Keeper des TSV Reischach, fungiert jetzt als Torwarttrainer beim FC Perach.
Die Zielsetzung der meisten Clubs ergibt sich quasi aus dem momentanen Tabellenstand. In Ampfing will man nicht lange um den heißen Brei herumreden und gibt den Aufstieg als Ziel aus, der bei sieben Punkten Vorsprung auf den ESV Traunstein auch realistisch erscheint. Mit Anstand aus der Liga verabschieden wollen sich die Münchner Serben, nachdem sie in der Herbstrunde bekanntlich nicht gerade wie brave Buben agiert haben.
Die Spannung der Liga hat sich ganz offensichtlich auch auf die Torschützenliste übertragen: Hier führen mit Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), Nico Böttger (FC Bischofswiesen), Hannes Schaal (SV Ostermünchen) und Matthias Hertreiter (TSV Ampfing) gleich vier Goalgetter mit jeweils 15 „Kisten“ das Klassement an. Die Winter-Transfers auf einen Blick:

 

TSV Ampfing (1. Platz, 17 Spiele, 40 Punkte): Zu: Thomas Süßmaier (SV Wacker Burghausen 2), Tolgahan Zihni (TSV Eiselfing). – Ab: Waldemar Beitow (SV Mehring). – Trainer: Michael Kostner (wie bisher). – Ziel: Meisterschaft und Aufstieg.
ESV Traunstein (2. Platz, 17 Spiele, 33 Punkte): Zu: Sebastian Schreiber (ESV Freilassing), Florian Marchl (SV Neukirchen), Mauro Gaspari, Helmut Wirth (beide SV Surberg), Olaf Rath, Wolfgang Bauer (beide DJK Traunastein). – Ab: keine. – Spielertrainer: Uli Habl (wie bisher). – Ziel: Platz zwei so lange wie möglich halten.
FC Perach (3. Platz, 17 Spiele, 32 Punkte): Zu: Johannes Brotzmann, Jakob Reile (beide TV Altötting). – Ab: Manfred Hofmeister (SV Erlbach). – Trainer: Karl-Heinz Fenk (wie bisher). – Ziel: So lange wie möglich um Platz 2 mitspielen.
FC Bischofswiesen (4. Platz, 17 Spiele, 31 Punkte): Zu: keine. – Ab: keine. – Trainer: Günter Kern (wie bisher). – Ziel: Guten Start hinlegen und dann bei der Vergabe der Aufstiegsplätze noch ein Wörtchen mitreden.
SB/DJK Rosenheim 2 (5. Platz, 18 Spiele, 31 Punkte): Zu: keine. Ab: Patrick Eder (SV/DJK Kolbermoor), Stefan Sollinger (TuS Großkarolinenfeld). – Trainer: Harald Melnik (wie bisher). – Ziel: Weiterhin eine gute Rolle spielen.
SV Ostermünchen (6. Platz, 17 Spiele, 31 Punkte): Zu: Peter Schaal (TSV Rohrdorf). – Ab: keine. – Trainer: Franz Pritzl (wie bisher). – Ziel: So lange wie möglich um den Aufstieg mitspielen.
TSV Peterskirchen (7. Platz, 17 Spiele, 30 Punkte): Zu: Alex Rost (Spielertrainer TSV Stein/St. Georgen). – Ab: Herbert Sickinger (Laufbahn beendet). – Trainer: Herbert Sickinger (bisher Spielertrainer). – Ziel: So lange wie möglich vorne mitspielen.
SV Nußdorf/Inn (8. Platz, 17 Spiele, 30 Punkte): Zu: keine. Ab: keine. – Trainer: Johann Scherer (wie bisher). – Ziel: Möglichst frühzeitig den Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen.
TSV Grafing (9. Platz, 17 Spiele, 23 Punkte): Zu: Michael Schurer (TSV Ebersberg), Julian Cuperus (TSV Zorneding), Markus Lerchenberger (Hegauer SV), Pascal Stacha (ATSV Kirchseeon). – Ab: Christopher Langer (TSV Ebersberg), Andreas Stadler (TSV Hohenthann). – Trainer: Daniel Hoffmann (wie bisher). – Ziel: Platz im gesicherten Mittelfeld.
TSV 1860 Rosenheim 2 (10. Platz, 18 Spiele, 22 Punkte): Zu: Armagan Akdogan (TuS Großkarolinenfeld), Maximilian Till (SV Prutting), Nico Praschberger (SC Kundl/Österreich), Raphael Zanier (SpVgg Unterhaching Junioren), Adam Kacskes (Ungarn). – Ab: Simon Perr (SV Riedering). – Trainer: Christian Fleißner (wie bisher). – Ziel: Neben dem Klassenerhalt steht die schnelle Integration der Junioren in den Herren-Kader nach wie vor im Vordergrund.
SV/DJK Kolbermoor (11. Platz, 17 Spiele, 21 Punkte): Zu: Patrick Eder (SB/DJK Rosenheim), Hakan Kus (TSV Bad Endorf). – Ab: keine. – Spielertrainer: Viktor Gruber (der Torwart löste während der Vorrunde Josef Stockbauer ab). – Ziel: Klassenerhalt und Weiterentwicklung des Teams.
VfL Waldkraiburg (12. Platz, 18 Spiele, 18 Punkte): Zu: Meho Pezo (TSV Wasserburg). – Ab: Codrin Peii (zurück nach Rumänien). – Trainer: Klaus Michel (Spieler SV Waldhausen) für Helmut Neidl (pausiert aus beruflichen Gründen). – Ziel: Klassenerhalt.
SC München (13. Platz, 17 Spiele, 18 Punkte): Zu: Dalibor Petrusevic, Christian Brandt (beide TSV Großhadern), Daniel Anemüller (TuS Bad Aibling), Tomoyuki Onitsuka (Japan), Sven Gerstenberger (FC Sportfreunde München), Jonas Friedel (FC Unterföhring). – Ab: Thomas Rensing, Robert Barchmann (beide BSC Sendling), Manuel Fontes (Sportinvalide). – Spielertrainer: Franz Forstner (wie bisher). – Ziel: Klassenerhalt.
FC Hammerau (14. Platz, 17 Spiele, 17 Punkte): Zu: Florian Niederreiter (TSV Teisendorf), Alexander Cordasic (FC Freilassing), Christian Stange (1. FC 1924 Nebra). – Ab: Patricio Quiroz Kong (Ziel unbekannt). – Trainer: Manfred Abfalter (früher SV Kirchanschöring 2) für Alfons Rehrl (nur noch Co-Trainer), der während der Vorrunde Hermann Reiter (ohne neuen Verein) abgelöst hatte. – Ziel: Klassenerhalt.
ESV Freilassing (15. Platz, 17 Spiele, 8 Punkte): Zu: Damir Borozni (Union Henndorf/Österreich), Thomas Hoiss (SV Oberteisendorf). – Ab: Sebastian Schreiber (ESV Traunstein). – Trainer: Hermann Lindner (wie bisher). – Ziel: Klassenerhalt.
SK Srbija München (16. Platz, 18 Spiele, 6 Punkte): Zu: Vojo Naumovic, Daniel Ivancevic (beide eigene Junioren), Dusan Stojanovic (Österreich), Zoran Rasovic (Serbien). – Ab: Boris Jungic, Marko Tesic (beide FC Phönix München), Michael Deiga-Scheck (SV Eichenried), Igor Lovric (VfB Forstinning). – Spielertrainer: Nikola Novakovic (SV Sulzemoos) für Dragan Nikolic (nach Skandalspiel gegen den FC Hammerau suspendiert). – Ziel: Mit Anstand aus der Liga verabschieden. cs

 

 

 

10. März 2009

 

SVK das bessere Team

 

4:1 im Test gegen Peterskirchen – „Zweite“ schlägt Stein mit 4:2

 

Die Bezirksoberliga-Fußballer des SV Kirchanschöring scheinen fürs erste Punktspiel (am kommenden Sonntag um 15 Uhr in Feldmoching) gewappnet zu sein: Beim 4:1-Sieg in der Generalprobe in Traunreut gegen den TSV Peterskirchen (Bezirksliga Ost) wussten sie jedenfalls gegen die ziemlich ausgelaugt wirkende Sickinger-Truppe zu überzeugen.

Während das Match in Feldmoching trotz des tiefen Bodens im SpVgg-Stadion gesichert sein dürfte – der Großraum München ist nahezu schneefrei – werden die Peterskirchner das für Samstag angesetzte Inn/Salzach-Duell gegen den ESV Freilassing wohl absagen müssen. „Der Platz ist zu tief – es sieht schlecht aus“, sagte TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder, der schon mal vorsorglich ein weiteres Aufbauspiel auf dem Traunreuter Kunstrasen ausgemacht hat. Gegner ist am Sonntag um 20 Uhr der Kreisklassist TSV Stein/St. Georgen. Falls das Spiel gegen Freilassing tatsächlich ausfällt, könnten die beiden angeschlagenen Peterskirchner Akteure Helmut Frisch und Dominik Schlögl ihre Wehwehchen noch ein wenig auskurieren.
TSV-Torschütze gegen die spielerisch starken Robert-Berg-Schützlinge war übrigens Thilo Mösmang mit einem sehenswerten Lupfer über Keeper Georg Bobenstetter zum zwischenzeitlichen 1:3 (40.). Die SVK-Tore gingen auf die Konten von Manuel Schild (8. Minute/Vorarbeit: Robert Berg), Christian Heinrich (12./Berg), Sebastian Leitmeier (20./Thomas Mooser) und Tom Dengel (89./Einzelleistung).
Apropos Dengel: Der Offensivmann wurde auch im anschließenden Test der „Zweiten“ gegen den Kreisklassen-Kollegen TSV Stein/St. Georgen eingesetzt. In diesem Match gelang ihm zwar ein Treffer (die weiteren SVK-2-Tore erzielten Michael Schild, Felix Hilgert und Spielertrainer Sepp Aschauer), doch schied er dann mit einer Knieverletzung aus, die seinen Einsatz in Feldmoching gefährdet. „Ich kann mir aber vorstellen, dass er auf die Zähne beißt und am Sonntag dabei ist“, zeigt sich Robert Berg optimistisch. Dagegen dürfte Maxi Willinger wohl kaum rechtzeitig fit werden, um fürs erste Bezirksoberliga-Match des Jahres 2009 einsatzbereit zu sein.
„Die Kirchanschöringer waren die bessere Mannschaft – das Ergebnis geht auf jeden Fall in Ordnung“, anerkannte Reinhard Binder die Dominanz des BOL-Clubs, „unseren Jungs sind aber auch die vielen harten Übungseinheiten in den Knochen gesteckt, so dass ich ihnen keinen Vorwurf machen will.“  cs

 

 

 

 

4. März 2009

 

Erfolgreiches Trainingslager in Garda

 

Der TSV Peterskirchen hat sein Trainingslager am Gardasee hervorragend hinter sich gebracht. Sowohl das schöne Wetter als auch die wunderschöne Sportanlage von Garda boten neben der hervorragenden Stimmung ideale Vorraussetzungen für eine rundum gelungene Vorbereitung auf die Rückrunde 2009.

 Mehr als 25 aktive Spieler des TSV nahmen an den 8 Trainingseinheiten teil und überstanden sie, trotz kleinerer Verletzungen, weitestgehend unversehrt. „Es war ein wirklich gutes Trainingslager, in dem jeder einzelne Spieler an seine Leistungsgrenze gegangen ist! Auch die Tatsache, dass neben dem aktuellen Kader einige AH-Spieler mitgekommen sind, zeigt, dass bei uns im Verein alles in bester Ordnung ist “, lautete das zufriedene Fazit von Sickinger. Auch Präsident Reinhard Reichgruber und der 2.Abteilungsleiter Fritz Picherer ließen es sich nicht nehmen, mit der ersten Mannschaft mitzutrainieren.

Mitunter standen im Trainigslager auch 2 Testspiele gegen den Bezirksligisten TuS Geretsried und die Kreisklassenmannschaft vom SV Waldstetten auf dem Programm. Gegen die Mannschaft aus Geretsried bot man vor allem in der zweiten Halbzeit eine gute Vorstellung, doch musste man kurz vor Schluss doch noch das 2:1 hinnehmen (Tor: Rainer Grafetstetter). „Mit der ersten Halbzeit konnte man nicht zufrieden sein, doch in der 2.Halbzeit haben wir dann ein gutes Spiel abgeliefert“, so Sickinger.

Den überforderten Gegner aus Waldstetten schickte man, trotz eines kompletten Mannschaftswechsels in der Halbzeit, mit 5:0 nach Hause. Die Tore für den TSV erzielten Hans Irl, Michael Wengler per Foulelfmeter, Pit Göbl, Helmut Schmidinger und der Ex-Peterskirchner Georg Schwoshuber, der sich aus beruflichen Gründen mit seinen ehemaligen Kollegen auf die Rückrunde seines jetzigen Vereins TuS Engelsberg vorbereitete.

Bevor am 14.März der ESV Freilassing zum Rückrundenauftakt in Peterskirchen begrüßt wird, steht noch ein Test auf dem Programm. Gegner wird am kommenden Samstag in Traunreut die Robert Berg-Elf des SV Kirchanschöring sein. Vorraussichtlicher Anpfiff ist um 18 Uhr.     mo

 

 

 

 

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