16. Februar 2009

 

Peterskirchen startet ins Fußballjahr 2009

 

 

Nach dem Gewinn des Winkler-Cups in Trostberg hat auch der TSV Peterskirchen mit den Vorbereitungen für die Rückrunde 2009 begonnen. Seit letzter Woche hat Herbert Sickinger, der in der Winterpause seine aktive Laufbahn beendet hat und nun nur noch als Trainer an der Seite fungiert, mit seinem 20-köpfigen Kader die ersten Laufeinheiten abgehalten.

„Bis jetzt kann man mit dem Training sehr zufrieden sein, da die Beteiligung sehr hoch und alle Spieler gesund durch den Winter gekommen sind. Erfreulich ist auch, dass schon viele Spieler der zweiten Mannschaften die Einheiten absolvieren“, gibt sich Sickinger hochzufrieden.

Auch ein neuer alter Bekannter findet sich unter den Aktiven, denn mit Alex Rost hat man einen ehemaligen Spieler wieder für sich gewinnen können. „Wir sind natürlich sehr froh, dass Alex wieder bei uns ist und hoffen, dass er in der Rückrunde wieder zeigen kann, was er drauf hat!“, betont Peterskirchens Manager Reinhard Binder.

Bevor es mit stolzen 20 Spielern zur intensiven Vorbereitung an den Gardasee geht (25.02. – 01.03.), wird der TSV sein erstes Testspiel gegen den TSV Palling bestreiten. Anpfiff ist kommenden Samstag, 21.02.09, um 12 Uhr auf der Kunstrasenanlage des TuS Traunreut. Danach stehen in Italien zwei weitere Tests sowie am Sa, 07.03.09, 14 Uhr, das Duell gegen die Mannschaft von Peterskirchens Ex-Trainer Robert Berg, dem SV Kirchanschöring, auf dem Plan. Ob es dann wirklich gegen Kirchanschöring geht, kann aber erst kurzfristig bestätigt werden, da die Berg-Elf an dem angesprochenen Wochenende schon zum Punktspielauftakt antreten müsste. „Falls Kirchanschöring keine Zeit hat, werden wir trotzdem kurzfristig einen Gegner finden.“, gibt sich Sickinger optimistisch.

Auch die zweite Mannschaft des TSV steht schon in den Startlöchern zum neuen Fussballjahr 2009. An diesem Montag lädt Coach Sepp Hellmeier seine Spieler zum ersten Stelldichein, bevor es im Laufe des nächsten Monats zu mehreren Testspielen kommen wird. Genauere Termine werden hierzu noch bekannt gegeben.

 mo

 

 

 

 

 

11. Februar 2009

 

In Freilassing:

Peterskirchen gegen Erlbach

 

Das Testmatch des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen gegen den eine Klasse höher kickenden SV Erlbach findet am kommenden Samstag nicht in Traunreut, sondern auf dem Kunstrasenplatz im Freilassinger Badylon statt. Spielbeginn ist bereits um 10 Uhr!
„Wir haben am Montag, also zwei Tage nach unserem Sieg beim Winkler-Hallencup in Trostberg, das Freiluft-Training aufgenommen“, sagt TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder, „aufgrund der Platzverhältnisse stehen derzeit in erster Linie Laufeinheiten auf dem Plan.“ Deshalb sei ein Test gegen die starke Erlbacher Thomas-Lange-Crew „eine willkommene Angelegenheit“, so Binder.
Die Kicker aus dem Holzland haben sich während der Winterpause mit Rückkehrer Manfred Hofmeister – zuletzt beim Bezirksligisten FC Perach – verstärkt.  cs

 

 

 

 

 

9. Februar 2009

 

 1:0-Finalerfolg gegen den SV Seeon/Seebruck:  

Peterskirchen holt Winkler-Cup  

5. Auflage des Hallenfußball-Turniers ein voller Erfolg – Michael Wengler Torschützenkönig

Trostberg (be). Der TSV Peterskirchen hat es bei der 5. Auflage des Trostberger Hallenfußball-Turniers um den Winkler-Cup als erste Mannschaft geschafft, den von Getränke Winkler gesponserten Wanderpokal zum zweiten Mal mit nach Hause zu nehmen. Der Bezirksligist setzte sich in einem spannenden Finale mit 1:0 gegen den SV Seeon/Seebruck durch.

Die Trainer der Finalisten waren sich nach dem Turnier einig: „Die beste Mannschaft hat verdient gewonnen und das Turnier hat einfach allen wieder Spaß gemacht, weil es den ganzen Tag locker über die Bühne ging“, so Herbert Sickinger (Peterskirchen) und Dieter Schätzke (Seeon) unisono. Lob gab es auch für die beiden Schiedsrichter Pierre Küther (TSV Peterskirchen) und Christian Brader (TSV Gars), die insgesamt nur drei Strafzeiten wegen Foulspiels austeilen mussten.
Sickinger freute sich vor allem über den Triumph seiner jungen Mannschaft, die keinerlei Hallentraining hatte. Aber auch Dieter Schätzke war zufrieden und meinte: „Nachdem wir bei unserem ersten Turnier Letzter geworden sind, können wir hier mit dem Erreichen des Finales, das die Peterskirchner einfach souverän runtergespielt haben, zufrieden sein.“
Bereits in der Vorrunde stellte der gut aufgestellte TSV seine Ambitionen unter Beweis und gewann alle vier Spiele gegen die FA Trostberg (2:0), den SV Oberfeldkirchen (6:5), FC Traunreut (4:2) und TSV Stein/St. Georgen (4:2). Mit der vollen Ausbeute marschierten die TSVler ins Finale, das sie schließlich knapp, aber verdient für sich entschieden.
Der Kreisklassist aus Seeon/Seebruck blieb ebenfalls ohne Niederlage in der Vorrunde. Nach Siegen gegen den TSV Heiligkreuz (1:0), SV Unterneukirchen (3:0) und die FA Trostberg 2 (3:1) gab’s noch einen 1:0-Erfolg nach Verlängerung gegen den TSV Altenmarkt, der mit zwei Punkten belohnt wurde. Zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit vergaben die Altenmarkter durch Anderl Schwarz einen Penalty, womit sie die Finalteilnahme verspielten. Mit elf Punkten und nur einem Gegentor war der Finaleinzug des SVS also perfekt.
Den dritten Rang sicherte sich Kreisligist TSV Altenmarkt durch ein 1:0 gegen den SV Oberfeldkirchen. Während die Altenmarkter nur dank des gewonnen direkten Vergleichs gegen den TSV Heiligkreuz (3:1) ins Finale kamen, musste sich Oberfeldkirchen nur den Peterskirchnern geschlagen geben. Die Plätze fünf bis zehn wurden wie bereits im vergangenen Jahr nur im Penaltyschießen ermittelt. Dabei kam der enttäuschende Gastgeber FA Trostberg durch ein 2:1 gegen Heilgkreuz auf Rang fünf, den siebten Rang sicherte sich Titelverteidiger TSV Stein/St. Georgen durch ein 2:1 gegen Trostberg 2 und Neunter wurde der SV Unterneukirchen nach einem 3:2 gegen den FC Traunreut.
Den Torschusswettbewerb nach der Vorrunde, bei dem je ein Schütze mit dem rechten und linken Fuß antreten musste sowie ein Einwurf gewertet wurde, gewann der TSV Heiligkreuz mit insgesamt 275 km/h. Nur um 2 km/h „langsamer“ war die FA Trostberg. Auch den Torschützenkönig stellte der Sieger aus Peterskirchen: Michael Wengler netzte acht Mal ein.
Bei der Siegerehrung bedankten sich Trostbergs Abteilungsleiter Robert Magerl und der Repräsentant des Turniersponsors Getränke Winkler, Werner Dekorsy, bei allen teilnehmenden Mannschaften. Jedes Team durfte sich über einen Spielball und einen Gutschein für eine Kiste Bier freuen. Zudem durfte Turniersieger Peterskirchen den Wanderpokal zum zweiten Mal für ein Jahr mit nach Hause nehmen.

 

Ergebnisse

 

Vorrunde: FA Trostberg - SV Oberfeldkirchen 1:3, TSV Stein/St. Georgen - FC Traunreut 2:1, TSV Heiligkreuz - SV Seeon/Seebruck 0:1, TSV Altenmarkt - SV Unterneukirchen 1:2, TSV Peterskirchen - FA Trostberg 2:0, SV Oberfeldkirchen - FC Traunreut 3:1, FA Trostberg 2 - TSV Heiligkreuz 0:4, SV Unterneukirchen - SV Seeon/Seebruck 0:3, FA Trostberg - TSV Stein/St. Georgen 2:0, SV Oberfeldkirchen - TSV Peterskirchen 5:6, TSV Heiligkreuz - TSV Altenmarkt 1:3, SV Seeon/Seebruck - FA Trostberg 2 3:1, FC Traunreut - TSV Peterskirchen 2:4, TSV Stein/St. Georgen - SV Oberfeldkirchen 1:5, SV Unterneukirchen - FA Trostberg 2 0:2, TSV Altenmarkt - SV Seeon/Seebruck 0:1 n.V., FC Traunreut - FA Trostberg 2:3 n.V., TSV Peterskirchen - TSV Stein/St. Georgen 4:2, SV Unterneukirchen - TSV Heiligkreuz 0:2, FA Trostberg 2 - TSV Altenmarkt 0:1.
Gruppe A: 1. TSV Peterskirchen 4 Spiele/16:9 Tore/12 Punkte, 2. SV Oberfeldkirchen 4/16:9/9, 3. FA Trostberg 4/6:7/5, 4. TSV Stein/St. Georgen 4/5:12/4, 5. FC Traunreut 4/6:12/1.
Gruppe B: 1. SV Seeon/Seebruck 4 Spiele/8:1 Tore/11 Punkte, 2. TSV Altenmarkt 4/5:4/6, 3. TSV Heiligkreuz 4/7:4/6, 4. FA Trostberg 2 4/3:8/4, 5. SV Unterneukirchen 4/2:8/3.
Platzierungsspiele (die Plätze fünf bis zehn wurden im Penaltyschießen ausgespielt): um Platz 9: FC Traunreut - SV Unterneukirchen 2:3; um Platz 7: TSV Stein/St. Georgen - FA Trostberg 2 2:1; um Platz 5: FA Trostberg - TSV Heiligkreuz 2:1; um Platz 3: SV Oberfeldkirchen - TSV Altenmarkt 0:1.
Finale: TSV Peterskirchen - SV Seeon/Seebruck 1:0.
Endstand: 1. TSV Peterskirchen, 2. SV Seeon/Seebruck, 3. TSV Altenmarkt, 4. SV Oberfeldkirchen, 5. FA Trostberg, 6. TSV Heiligkreuz, 7. TSV Stein/St. Georgen, 8. FA Trostberg 2, 9. SV Unterneukirchen, 10. FC Traunreut.
Torschützenkönig: Michael Wengler (TSV Peterskirchen) 8 Tore.

 

 

 

 

 

9. Februar 2009

 

14. Internes Hallenturnier des TSV

 

Knapp 40 Aktive und Hobbyspieler/innen aus allen Altersklassen sowie zahlreiche Zuschauer aus Peterskirchen und Umgebung  fanden sich auch dieses Jahr wieder in der Pittenharter Turnhalle ein, um einen vergnüglichen Hallennachmittag abzuhalten. Um ausgeglichene Teams an den Start zu schicken, wurden wie auch schon die Jahre zuvor die Teams ausgelost. Dabei zauberten in der Bude unter anderem die Teams "Lakritzschnecken", "Butterkekse" oder die "Manner Waffeln".

Ehe die Halbfinals und Platzierungsspiele anstanden, unterhielten die kleinsten TSV-Kicker von F- und G-Jugend gegen die D-Juniorinnen bzw. die Mütter den TSV-Anhang mit Einlagenspielchen. Schließlich setzten sich im Finale die "Lakritzschnecken" (s. Foto: Martin Vorsamer, Erich Künzner, Sebastian Gerauer, Roy Küther, Christian Wimpersinger, Sebastian Brand) gegen die "Goldbären" mit 7:5 durch und gewannen so den Wanderpokal. In das "Dreamteam" wurden zu guter letzt Christian Wimpersinger (Torwart), Sebastian Rost, Michael Wengler sowie Seppi Obergröbner gewählt. Torschützenkönig wurde dieses Jahr Michael Wengler mit 12 Einschüssen vor Seppi Obergröbner und Hans Irl mit jeweils 11 Treffern. Die Siegerehrung findet im Rahmen des Trachtler- und Sportlerballs am kommenden Samstag, 7.2.09, in Peterskirchen statt.

Für das leibliche Wohl - der Erlös kommt der TSV-Jugendarbeit zugute - sorgten gewohnt souverän die B-Juniorinnen sowie die Damenmannschaft des TSV.

 

 

19. Januar 2009

 

Trainervertrag von Sickinger verlängert:

TSV Peterskirchen stellt Weichen

Aber: Aktive Laufbahn ab sofort zu Ende

  

Beim Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen ruht zwar bis Ende Januar, wenn die Vorbereitungsphase aufgenommen wird, das runde Leder. Trotzdem wird hinter den Kulissen fleißig gearbeitet, und so konnte Abteilungschef Reinhard Binder gestern einige Personalien bekannt geben.Bleibt bis Juni 2010 Trainer des TSV: Herbert Sickinger

Der Trainervertrag mit Herbert Sickinger wurde bereits jetzt um ein weiteres Jahr verlängert. Der Ex-Trostberger hat bei den Peterskirchnern also bis Juni 2010 das Sagen. Allerdings kann Sickinger seinem Team ab sofort nur noch von der Seitenlinie aus – und nicht mehr auf dem Platz – helfen. Denn: Seine gravierenden Hüftprobleme zwingen ihn zum Laufbahnende. Binder: „Die linke Hüfte ist kaputt und muss im Lauf des Jahres operiert werden, und die rechte ist auch lädiert. Da muss man Verständnis haben, dass es keinen Sinn mehr hat.“
Herbert Sickinger ist seit eineinhalb Jahren Spielertrainer in Peterskirchen und hat die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Robert Berg (jetzt SV Kirchanschöring) trotz diverser Spielerabgänge ebenso erfolgreich fortgeführt. In der Frühjahrsrunde wird Sickinger auf dem Rasen von Alex Rost als Spieler vertreten, denn dessen Rückkehr vom Kreisklassisten TSV Stein/St. Georgen, wo er zuletzt als Spielertrainer gewirkt hatte, ist beschlossene Sache.
„Wir freuen uns, dass der Alex wieder bei uns unterschrieben hat, obwohl er das eine oder andere lukrative Angebot hatte“, sagte „Tago“ Binder, „die hervorragende Kameradschaft in unserem Team und seine Verbundenheit mit dem TSV haben letztlich den Ausschlag gegeben, dass er sich wieder für Peterskirchen entschieden hat.“
Alex Rost spielt nun gemeinsam mit seinem Bruder Sebastian (nach langer Pause wegen eines schweren Autounfalls wieder fit) und mit seinem Schwager Lukas Berndl (früher TSV Schnaitsee) in einer Mannschaft – wenn das kein Grund für den Abwehrrecken war, nach Peterskirchen zurückzukehren...
Ihr erstes Testspiel im Rahmen der Rückrunden-Vorbereitung bestreiten die Peterskirchner übrigens am Samstag, 14. Februar, 14 Uhr, auf dem Traunreuter TuS-Kunstrasenplatz gegen den SV Erlbach (Bezirksoberliga). Das erste Punktspiel steht am Samstag, 14. März, 18 Uhr, zu Hause gegen den Inn/Salzach-Rivalen ESV Freilassing auf dem Programm.  cs

 

 

 

19. Januar 2009

 

43. Trostberger Hallenfußball-Turnier um den Sparkassen-Cup:

 Linde-Kicker räumen alles ab

 

Franz-Disterer-Truppe siegt im Finale 6:3 gegen den SV Forsting – Wildmann Torschützenkönig

 

Der Fußball-A-Klassist SV Linde Tacherting hat beim Trostberger Hallenfußball-Turnier um den Sparkassen-Cup alles abgeräumt: Nicht nur dass sich die Truppe von Coach Franz Disterer durch einen 6:3-Finalerfolg gegen den Kreisligisten SV Forsting bei der 43. Auflage den Wanderpokal und die 500 Euro Siegprämie gesichert hat. Mit Tobias Wildmann, der im Vorrundenturnier und in der Endrunde insgesamt 16 Mal einnetzte (davon drei Mal im Endspiel) stellten die Linde-Kicker auch noch den besten Torschützen des Turniers.

„Ich glaube wir haben verdient gewonnen, wir haben heute den besten Fußball gezeigt“, freute sich Linde-Coach Disterer nach dem Triumph zu Recht, zumal er mit einer blutjungen Mannschaft angetreten war: „Meine beiden ältesten Spieler waren 24, alle anderen jünger.“ Umso erfrischender war der Offensivfußball, den die Tachertinger zeigten und mit dem sich der A-Klassist verdientermaßen den Turniersieg holte.
Nur im ersten Spiel gaben seine „jungen Wilden“ zwei Punkte ab, beim 2:2 gegen den späteren Finalgegner Forsting. Nach weiteren Siegen in der Vorrunde gegen den TSV Stein/St. Georgen (5:2) und den FC Töging (10:1/höchster Tagessieg und torreichstes Spiel) ging es im Halbfinale gegen den SV Mehring. Nach der regulären Spielzeit hieß es 1:1, so dass das Siebenmeterschießen für die Entscheidung sorgen musste – und da entpuppte sich Linde-Keeper Michael „Mike“ Grundner mit zwei gehaltenen Schüssen als Held.
Das Endspiel war dann eine klare Angelegenheit, einen schnellen 4:0-Vorsprung ließen sich die Disterer-Schützlinge nicht mehr nehmen.
Die Forstinger kamen neben dem 2:2 gegen Tacherting in der Vorrunde zu drei Punkten gegen den FC Töging (3:2) und einer Niederlage gegen Stein (1:5). Im Halbfinale zeigte man dem Liga-Konkurrenten und Titelverteidiger FC Türkspor Waldkraiburg die Grenzen auf und siegte mit 5:1. So blieb den Türken, die bei weitem nicht mit der Top-Aufstellung nach Trostberg kamen, nur das Spiel um den dritten Rang und selbst das ging gegen den überraschend starken SV Mehring mit 3:6 verloren.
Die Mehringer Kreisklassen-Kicker blieben bei der gesamten Endrunde ohne Niederlage: In der Vorrunde gab es zwei Remis gegen Gastgeber FA Trostberg (3:3) und Türkspor (1:1) sowie drei Punkte gegen den TSV Peterskirchen 2 (7:2).
Den fünften Rang sicherte sich Gastgeber FA Trostberg, der im letzten Gruppenspiel gegen Waldkraiburg (2:5) den Halbfinaleinzug verspielte, denn ein Punkt hätte den Gawron-Schützlingen gereicht. Im Platzierungsspiel gegen sehr schwach aufgestellte Töginger hatte die FA keine Probleme mehr: 6:1 hieß es am Ende. Nichts mit den vorderen Rängen zu tun hatten der TSV Stein und der TSV Peterskirchen 2 zu tun, der diesmal ohne Unterstützung aus der „Ersten“ auskommen musste. So konnte auch Goalgetter Dominik Schlögl nach 14 Vorrundentreffern nicht Torschützenkönig werden.
Das Spiel um den siebten Platz entschieden die Steiner mit 4:2 für sich. Zufrieden sein konnte Turnierleiter Heinz Spitzera mit dem Verlauf des Endturniers, das fair und mit einigen schönen Spielzügen über die Bühne ging. Die zahlreichen Tachertinger Fans sorgten in der gut gefüllten Landkreishalle zudem für eine gute Stimmung.  be

 

 

Finale des Sparkassen-Cups in Trostberg

 

Vorrunde: FC Töging - TSV Stein/St. Georgen 2:1, FA Trostberg - SV Mehring 3:3, SV Linde Tacherting - SV Forsting 2:2, FC Türkspor Waldkraiburg - TSV Peterskirchen 2  2:0, TSV Stein/St. Georgen - SV Linde Tacherting 2:5, SV Mehring - FC Türkspor Waldkraiburg 1:1, SV Forsting - FC Töging 3:2, TSV Peterskirchen 2 - FA Trostberg 1:6, TSV Stein/St. Georgen - SV Forsting 5:1, SV Mehring - TSV Peterskirchen 2 7:2, FC Töging - SV Linde Tacherting 1:10, FA Trostberg - FC Türkspor Waldkraiburg 2:5.
Gruppe A: 1. SV Linde Tacherting 3 Spiele/17:5 Tore/7 Punkte, 2. SV Forsting 3/6:9/4, 3. FC Töging 3/5:14/3, 4. TSV Stein/St. Georgen 3/8:8/3.
Gruppe B: 1. FC Türkspor Waldkraiburg 3/8:3/7, 2. SV Mehring 3/11:6/5, 3. FA Trostberg 3/11:9/4, 4. TSV Peterskirchen 3/3:15/0.
Halbfinale: SV Linde Tacherting - SV Mehring 6:5 nach Siebenmeterschießen, SV Forsting - FC Türkspor Waldkraiburg 5:1.
Platzierungsspiele: um Platz 7: TSV Stein/St. Georgen - TSV Peterskirchen 2 4:2; um Platz 5: FC Töging - FA Trostberg 1:6; um Platz 3: SV Mehring - FC Türkspor Waldkraiburg 5:3.
Finale: SV Linde Tacherting - SV Forsting 6:3.
Endstand: 1. SV Linde Tacherting, 2. SV Forsting, 3. SV Mehring, 4. FC Türkspor Waldkraiburg, 5. FA Trostberg, 6. FC Töging, 7. TSV Stein/St. Georgen, 8. TSV Peterskirchen.
Torschützenkönig: Sebastian Wildmann (SV Linde Tacherting) 16 Tore.  be

 

 

 

8. Januar 2009

 

43. Trostberger Hallenfußball-Turnier um den Sparkassen-Cup:

 

Peterskirchen 2 weiter – 14 Schlögl-Treffer

 

Tacherting ohne Niederlage - Linde-Kicker dominieren 3. Vorrunde

 

Trostberg (cs). Der SV Linde Tacherting und der TSV Peterskirchen 2 haben sich am Dreikönigstag für die Endrunde des 43. Trostberger Hallenfußball-Turniers um den Sparkassen-Cup qualifiziert. Die beiden A-Klassisten wiesen einen komfortablen Sechs- beziehungsweise Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Kreisklassisten SV Vogtareuth auf, der als Dritter der 3. Vorrunde die Segel streichen musste.

Während Gruppensieger Tachertig die stabilste Abwehr (nur zwölf Gegentreffer) hatte, schaltete die Bezirksliga-Reserve des TSV Peterskirchen die Tormaschine ein und brachte es auf 34 Treffer – so oft hat in den bisherigen drei Vorrunden keine andere Mannschaft eingenetzt. Allerdings konnten die von Sepp Hellmeier betreuten Peterskirchner auf den einen oder anderen Akteur aus dem Kader der „Ersten“ zurückgreifen. Und diese Bezirksliga-erprobten Leute waren letztlich auch am treffsichersten, denn die 14 Tore von Dominik Schlögl und sieben Treffer von Michael Wengler sprechen eine deutliche Sprache. Schlögl übernahm damit die Führung in der Turnier-Torschützenliste – vor Andi Rentzsch von Gastgeber FA Trostberg (10 Tore).
Die Peterskirchner waren mit einem 7:2-Erfolg gegen Croatia Traunreut gestartet, mussten sich dann dem Gemeinde-Rivalen Tacherting mit 3:6 beugen, ehe sie die Partien gegen Grassau (5:3), Trostberg 2 (13:2/bislang höchster Sieg des Turniers) und Vogtareuth (6:2) für sich entschieden. Die weiteren Peterskirchner Torschützen waren Martin Vorsamer (5), Sebastian Rost (3), Jürgen Wengler (2), Roy Küther, Alex Kaltenhauser und Chris Kaltenhauser.
Die Tachertinger Franz-Disterer-Schützlinge bieben während der gesamten Vorrunde unbesiegt. Nur im letzten Match gegen Grassau (3:3) verlor man zwei Punkte, dagegen gewann man neben dem „Gruppen-Gipfel“ gegen Peterskirchen 2 (übrigens ein völlig verdientes 6:3 für die Linde-Kicker) auch die Duelle gegen Vogtareuth (8:3), Trostberg 2 (4:2) und Croatia Traunreut (7:1). Erfolgreichste Linde-Torschützen mit jeweils sechs Einschüssen waren Johannes Penkner und Sebastian Wildmann.
Außerdem netzten für den A-Klassisten noch Robert Huber (4), Alex Randlinger (3), Andreas Berndt (3), Stefan Berndt (2), Eugen Weisgerber (2), Thomas Legner und Anton Schwendl ein. Im Klartext: Bis auf Keeper Michael Grundner beteiligte sich die komplette Linde-Crew am Toreschießen.
Aber auch die am Dreikönigstag ausgeschiedenen Teams hatten den einen oder anderen Knipser in ihren Reihen. So können sich die jeweils sechs „Kisten“ von Georg Schischkin (ASV Grassau/früher TSV 1860 Rosenheim) und Oliver Kunz (Spielertrainer SV Vogtareuth) ebenso sehen lassen wie die fünf Tore des Vogtareuthers Franz Hofstetter und die vier Einschüsse des Grassauers Andreas Kroiss.
Sechs der acht Finalisten stehen nun also mit FC Töging, SV Mehring, FA Trostberg, TSV Stein/St. Georgen, SV Linde Tacherting und TSV Peterskirchen 2 fest. Die beiden letzten Teilnehmer für die Endrunde (17. Januar) werden am kommenden Samstag ab 10 Uhr in der Trostberger Landkreishalle ermittelt. Dann stehen sich nämlich in der 4. Vorrunde folgende sechs Mannschaften gegenüber: SpVgg Pittenhart, SV Forsting, SV Weidenbach, SV Schloßberg, FC Türkspor Waldkraiburg, SV Riedering. Vier Kreisligisten in einer Staffel – da sollte also genügend „Musik“ drin sein.
3. Vorrunde: Croatia Traunreut - TSV Peterskirchen 2 2:7, SV Linde Tacherting - SV Vogtareuth 8:3, FA Trostberg 2 - ASV Grassau 0:5, TSV Peterskirchen 2 - SV Linde Tacherting 3:6, Croatia Traunreut - ASV Grassau 5:5, SV Vogtareuth - FA Trostberg 2 5:2, ASV Grassau - TSV Peterskirchen 2 3:5, SV Linde Tacherting - FA Trostberg 2 4:2, SV Vogtareuth - Croatia Traunreut 3:0, TSV Peterskirchen 2 - FA Trostberg 2 13:2, ASV Grassau - SV Vogtareuth 6:6, Croatia Traunreut - SV Linde Tacherting 1:7, SV Vogtareuth - TSV Peterskirchen 2 2:6, SV Linde Tacherting - ASV Grassau 3:3, Croatia Traunreut - FA Trostberg 2 4:5.
Endstand: 1. SV Linde Tacherting 5 Spiele/28:12 Tore/13 Punkte, 2. TSV Peterskirchen 2 5/34:15/12, 3. SV Vogtareuth 5/19:22/7, 4. ASV Grassau 5/22:19/6, 5. FA Trostberg 2 5/11:31/3, 6. Croatia Traunreut 5/12:27/1.

 

 

 

24. November 2008

 

Schulte setzt Spiele nicht mehr heuer an

 

Fußball-Bezirk Oberbayern: Nur noch zwei Begegnungen in der BOL

 

Der Fußball-Bezirk Oberbayern nähert sich rechtzeitig zur Adventszeit der Winterpause: Wie Bezirksspielleiter Wolf-Peter Schulte (Hohenschäftlarn) gestern bekannt gab, werden die am vergangenen Wochenende ausgefallenen Begegnungen der Bezirksoberliga (BOL) und Bezirksliga Ost heuer nicht mehr nachgeholt.

Im Klartext heißt das: In der BOL stehen im Jahr 2008 nur noch die beiden Partien SV Kirchanschöring gegen SpVgg Feldmoching und FC Deisenhofen gegen TSV Eching (beide am kommenden Samstag um 14.30 Uhr) auf dem Programm, in der Bezirksliga Ost ist dagegen bereits Winterpause.
„Viele Vereine wollen ihre Spiele erst am 7./8. März 2009 nachholen. Diesen Wunsch habe ich ihnen hiermit erfüllt, nachdem ich am Wochenende noch überlegt hatte, die Spiele gleich für 29./30. November neu anzusetzen“, erklärte Schulte.
Da die Frühjahrsrunde in beiden Ligen regulär am 14./15. März beginnt, heißt es also jetzt für die meisten Clubs: Eine Woche früher mit der Vorbereitungsphase beginnen und eine Woche früher wieder um Punkte spielen!
In den Spielklassen von der Landesliga Süd aufwärts soll dagegen (zumindest) noch am kommenden Wochenende gekickt werden – wenn es die Witterung zulässt. Zu Hause treten mit dem SV Wacker Burghausen (in der 3. Liga am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Bayern München 2), dem TSV Buchbach (in der Bayernliga am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Ingolstadt 2) und dem SB/DJK Rosenheim (in der Landesliga am Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Großhadern) auch drei Vereine aus dem Kreis Inn/Salzach an. Dagegen müssen Landesliga-Spitzenreiter TSV 1860 Rosenheim (am Sonntag um 14 Uhr in Pipinsried) und Ligakollege SV Wacker Burghausen 2 (am Samstag um 14 Uhr in Heimstetten) auf Reisen gehen.
Übrigens: Die am vergangenen Wochenende ausgefallenen Partien der 3. Liga, Bayernliga und Landesliga Süd sind noch nicht neu terminiert worden. Und auf Kreisebene Inn/Salzach, wo die Winterpause bereits vor mehr als einer Woche begonnen hat, ist der offizielle Frühjahrsrunden-Start für 28./29. März vorgesehen. cs

 

 

20. November 2008

 

TSV Peterskirchen muss auf Kunstrasenplatz ran

 

Gastspiel in Bischofswiesen erst am Sonntag – 1860 Rosenheim 2 bereits heute

 

Noch eine Runde soll heuer – so es der Wettergott will – in der Fußball-Bezirksliga Ost stattfinden. Dann ist für knapp vier Monate Winterpause, ehe am 14./15. März die Frühjahsrunde mit nur noch zwölf Spieltagen beginnt. Das vergangene Wochenende war durchaus von Überraschungen geprägt – vor allem der Peracher 4:2-Sieg über Spitzenreiter TSV Ampfing sticht ins Auge.
„Unsere Mannschaft hat ein Zeichen gesetzt. Ampfing hat fünf seiner 13 Gegentore von uns bekommen“, zeigte sich FCP-Abteilungsboss Reinhard Antholzner mächtig stolz. Am morgigen Samstag um 14.30 Uhr müssen die Peracher zum Top-Spiel beim nur einen Zähler besser gestellten Tabellenzweiten ESV Traunstein ran (siehe auch extra Vorschau). Als Favorit geht zur selben Zeit der TSV Ampfing ins Heim-Match gegen den SV Nußdorf/Inn.
Während der TSV Peterskirchen einen kleinen Rückschlag hinnehmen musste und gegen den TSV Grafing mit 0:2 den Kürzeren zog, hat sich Aufsteiger FC Bischofswiesen – am Sonntag um 14.30 Uhr Gastgeber für die Sickinger-Elf – mit einem 3:1-Derby-Sieg beim FC Hammerau im Spitzenfeld etabliert.
So gesehen dürfen sich die Zuschauer auf dem Kunstrasen des Riedherrn-Stadions am Sonntag (die Partie wurde auf Wunsch des FCB um einen Tag verschoben) auf einen hochinteressanten Kick freuen – zumal die Peterskirchner auf Revanche brennen, nachdem sie das Hinspiel mit 1:2 vergeigt hatten. „Das war nach zwei klaren Siegen unsere erste Saisonniederlage“, erinnert sich Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, „da haben wir also schon noch etwas gutzumachen.“
Doch der FCB, der in Bestbesetzung antreten kann, dürfte freilich den Kunstrasen-Vorteil genießen. Außerdem hat die Truppe von Coach Günter Kern einen sagenhaften Lauf, denn aus den letzten fünf Begegnungen holte sie das Punkte-Maximum von 15 Zählern.
„Wir haben gegen Grafing sehr gut angefangen“, blickt Binder zurück, „aber wenn du halt in der Anfangsphase vier hundertprozentige Chancen kläglich vergibst und dann noch durch ein halbes Eigentor mit 0:1 in Rückstand gerätst, wird es schwer.“ Dennoch spiele man „eine hervorragende Saioson“, betonte Binder, „so viele Punkte hatten wir nach 17 Spieltagen noch nie, seit wir in der Bezirksliga sind.“
Die Peterskirchner, die am Sonntag um 11.30 Uhr bei Edeka Binder per Bus abfahren (Fans willkommen), sind bis auf Kapitän Rainer Grafetstetter ebenfalls komplett. „Obwohl der Akku allmählich leer wird, erhoffe ich mir einen guten Jahresabschluss“, sagt „Tago“ Binder.
In der Hallensaison 08/09 sind die Sickinger-Schützlinge übrigens nur einmal am Ball (Winkler-Cup der FA Trostberg Anfang Februar), dagegen will man sich auf die am 14. März mit dem Heim-Match gegen den ESV Freilassing beginnende Frühjahrsrunde akribisch vorbereiten. „Wir werden dazu im Februar ins Trainingslager an den Gardasee fahren“, gab Binder bekannt.
Noch kein Urteil hat das Sportgericht im „Fall Srbija München – FC Hammerau“ gefällt. Sollten die Hammerauer erwartungsgemäß die Punkte aus dem Skandalspiel zugesprochen bekommen, wären sie in der aktuellen Tabelle nicht 14., sondern 13. Dann würde der VfL Waldkraiburg, der bereits am heutigen Freitag um 19.30 Uhr beim TSV 1860 Rosenheim 2 ran muss, auf einen Direktabstiegsrang zurückfallen.
Die weiteren Begegnungen der letzten Runde in diesem Kalenderjahr lauten ESV Freilassing – FC Hammerau (Samstag, 14.30 Uhr, siehe ausführliche Vorschau), SC München – SV/DJK Kolbermoor, TSV Grafing – SV Ostermünchen und SK Srbija München – SB/DJK Rosenheim 2 (alle Sonntag, 14.30 Uhr). Das Hinspiel der letztgenannten Partie war übrigens mit X:0 für das Rosenheimer Melnik-Team gewertet worden, weil die Serben mangels Personal nicht antreten konnten.  cs

 

 

 

17. November 2008

 

 

Fußball-Bezirksliga-Ost

TSV Peterskirchen – TSV Grafing 0:2

 

Bei den Spielern des TSV Peterskirchen scheint der Akku leer zu sein. In der letzten Heimvorstellung im Jahr 2008 setzte es vor 170 Zuschauern für die Schützlinge von Herbert Sickinger eine 0:2-Niederlage gegen den TSV Grafing. Bei vollem Power und Bestaufstellung (es fehlten Rainer Grafetstetter und Matthias Asböck) wäre gegen keineswegs übermächtige Gäste wohl mehr dringewesen, doch die junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren scheint nach der insgesamt sehr starken Vorrunde ziemlich platt, zumal praktisch immer die gleichen Akteure spielen und kaum Möglichkeiten zur Rotation bestanden.

Dabei ging das Spiel unter der sehr guten Leitung von Anton Feil vom TSV Bad Reichenhall (lediglich seine Linienrichter erwischten nicht ihren besten Tag) munter los und in der ersten Viertelstunde versiebten Thilo Mösmang, Dominik Schlögl, Hans Irl und Martin Mayer sehr gute Chancen, doch entweder war der starke Georg Haas im Gäste-Kasten zur Stelle oder der Abschluss fiel zu unentschlossen aus. „Wenn wir da eine Kiste machen und in Führung gegangen wären, hätten wir auch gewonnen“, waren sich TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser und Abteilungsleiter „Tago“ Binder nach dem Spiel sicher. So aber kamen die Bärenstädter immer besser ins Spiel und Heim-Keeper Christian Wimpersinger musste bei einem schönen Schuß von Thomas Bruckmoser schon gut reagieren, um einen Einschlag zu verhindern. Auf Heim-Seite scheiterte erneut Schlögl mit einem Schuß an Haas, ehe die Truppe von Ex-Profi Daniel Hoffmann – er ist nun alleiniger Trainer, weil Martin Max beruflich stark eingespannt ist - in der 45. Minute in Führung gingen. Christian Kleiber brachte einen Freistoß scharf nach innen und der aufgerückte Daniel Zimmermann nickte aus zwölf Metern ein – keine Chance für Wimpersinger.

Nach dem Wechsel versuchten die Heimischen weiter das Spiel zu machen, doch die Grafinger blieben stets gefährlich. Zunächst scheiterte der eingewechselte Mijo Mihaljevic noch an der Latte, doch in der 58. Minute setzte der beste Spieler auf dem Platz, Thomas Bruckmoser den Hausherren den Todesstoß, als er eine scharfe Hereingabe ins Tor spitzelte. Die Hausherren versuchten mit einem Dreifachwechsel (Florian Otten, Roy Küther und Christoph Kaltenhauser) nochmals für Impulse zu sorgen, doch Georg Haas lies keinen Treffer mehr zu und letztendlich brachten die Gäste ihren Sieg auch ziemlich ungefährdet über die Zeit. Nun gilt es nochmals alle Kräfte zu bündeln, um beim letzten Spiel am Sonntag, 23. November beim FC Bischofswiesen (Fahrt mit Bus) zu bestehen, um die sehr starke Hinrunde positiv abschliessen zu können.

Rei.

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Wimpersinger, Pastl, Sickinger, Frisch (82. Kaltenhauser Ch.), Obergröbner, Wengler (66. Küther), Mösmang, Schlögl, Mayer, Irl (66. Otten Fl.), Berndl.

 

TSV Grafing:

 

Haas, Ühlein, Zimmermann, Dichtl, Rüger A. (46. Mihaljevic), Kleiber, Bruckmoser, Eichhorn, Koch, Scholz, Kinzer.

 

Zuschauer: 170

 

Schiedsrichter: Anton Feil (TSV Bad Reichenhall), pfiff sehr gut, lediglich seine Linienrichter warteten mit fraglichen Abseitsentscheidungen auf

 

Beste Spieler: Mösmang und Mayer bei Peterskirchen, Haas und Bruckmoser bei Grafing

 

 

 

 

 

 

 

15. November 2008

Letzte Heimvorstellung 2008

 

Peterskirchen begrüßt Grafing – Frisch und Asböck dabei – Kapitän bereits in der Winterpause

 

„Wenn wir dieses Spiel gewinnen, sind wir aus dem Gröbsten raus und dann zähle ich uns sogar zu den Platz-zwei-Kandidaten.“ So skizziert Reinhard Binder, Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, die Ausgangsposition vor dem letzten Heimspiel des Jahres 2008 gegen den TSV Grafing. Anstoß ist am morgigen Samstag um 14.30 Uhr.

Die Peterskirchner – Tabellendritter mit 30 Punkten – sind gut drauf und haben von den letzten neun Begegnungen nur eine verloren (0:3 beim SB/DJK Rosenheim 2), so dass durchaus Optimismus herrscht im fußballverrückten Bezirksliga-Dorf. Zumal die zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Akteure Helmut Frisch und Matthias Asböck gegen den Tabellenneunten wieder zur Verfügung stehen. Allerdings ist der einzige Ausfall ein hochkarätiger: Kapitän Rainer Grafetstetter (Sprunggelenksprobleme) kann definitiv nicht auflaufen und wird auch das letzte Spiel des Kalenderjahres am 23. November beim starken Aufsteiger FC Bischofswiesen sausen lassen. „Er hat Verbot vom Arzt, für ihn hat die Winterpause bereits begonnen“, so „Tago“ Binder über den Spielführer. Der Peterskirchner Spartenboss ist übrigens felsenfest davon überzeugt, dass Spitzenreiter TSV Ampfing – im Vorjahr Zweiter – heuer Meister wird. „Michael Kostner hat den größten und besten Kader zur Verfügung“, sagt Binder, der die Bezirksliga derzeit als „Zweiklassen-Gesellschaft“ bezeichnet. „Die ersten acht Mannschaften bis zum SB/DJK Rosenheim 2 spielen um die vorderen Plätze mit, die letzten acht kämpfen gegen den Abstieg, wobei es für den ESV Freilassing und den SK Srbija München schon ganz schlecht aussieht.“ Sein Team könne im Falle eines Sieges gegen die Daniel-Hoffmann-Truppe – „deshalb ist dieses Spiel ja so wichtig“ – in der Frühjahrsrunde, die am 14. März mit der Heimvorstellung gegen Freilassing beginnt, „völlig befreit aufspielen“. Wie man die Grafinger, die spielerisch an einem guten Tag keineswegs Mittelmaß sind, morgen knacken kann, wisse man im Lager der Herbert-Sickinger-Crew, so Reinhard Binder: „Ich denke schon, dass wir ein Rezept haben – ähnlich wie beim 4:0-Sieg im Hinspiel.“  cs

 

 

 

 

9. November 2008

 

Pastl und Schlögl treffen ins Schwarze: 

Peterskirchner 2:0-Pflichtsieg

 

Erfolg bei Srbija hätte höher ausfallen können

 

München (cs). Der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen hat am gestrigen Sonntag die Hürde SK Srbija München mit einem 2:0 (2:0)-Pflichtsieg genommen und dabei einen höheren Erfolg verpasst. „Wir hatten noch genügend Chancen, aber auch so können wir das Spiel ganz positiv abhaken“, sagte TSV-Vorstand Reinhard Reichgruber, der sich vor allem darüber gefreut hat, dass knapp die Hälfte der 70 Zuschauer aus Peterskirchen kam.

„Es ist schon toll, wie unsere Mannschaft immer wieder unterstützt wird. Ein fußballerischer Leckerbissen war ja diesmal gegen den Tabellenletzten nicht zu erwarten“, lobte Reichgruber die Anhänger. Und es wurde auch kein fußballerischer Leckerbissen, aber die Punkte wanderten nach Peterskirchen, was Spielertrainer Herbert Sickinger letzten Endes auch zufrieden stellte. Er beklagte nur die schwache Chancenverwertung.
Nicht beklagen durfte sich Sickinger bei Tobias Pastl und Dominik Schlögl, denn dieses Duo zeichnete für die Treffer verantwortlich: Es lief die 25. Minute, als Pastl eine Schlögl-Ecke mustergültig ins lange Eck köpfte – keinerlei Abwehrchance für Srbija-Schlussmann Petar Avramov.
Und ebenfalls noch vor der Pause legte der Ex-Kienberger Schlögl mit einem tollen Linksschuss (der linke ist übrigens sein etwas schwächerer Fuß) das 2:0 nach. Kurios, dass er zum vierten Mal binnen weniger Sekunden auf die Münchner „Kiste“ ballern musste, ehe das halbhoch abgedrückte Leder hinter Petar Avramov einschlug.
Vor den Augen von Bezirksspielleiter Wolf-Peter Schulte (Hohenschäftlarn) – die Vorfälle aus dem Spiel Srbija gegen Hammerau vor wenigen Wochen hatten ihn offensichtlich zum Beobachten der gestrigen Partie veranlasst – besaßen die souveränen Peterskirchner einige weitere Großchancen, doch die Treffer Nummer drei aufwärts wollten dem TSV nicht gelingen.
Einige Beispiele gefällig: In der achten Minute visierte Kapitän Rainer Grafetstetter den Pfosten an, ebenfalls noch in Durchgang eins scheiterten Martin Mayer und Schlögl im Abschluss.
Und nach dem Seitenwechsel waren es in erster Linie der Ex-Schnaitseer Lukas Berndl und der eingewechselte Martin Vorsamer, die die Kugel nicht an Avramov – wieder einmal stärkster Akteur des Ex-Landesligisten – vorbei brachten.
„Die Serben haben mit fünf Mann aus der zweiten Mannschaft und einem Nachwuchsspieler ihren zu kleinen Kader der ,Ersten‘ aufgefüllt. Was ich gehört habe, wollen sie diese Saison vernünftig zu Ende spielen und auch im Abstiegsfall in der Kreisliga weitermachen“, erklärte Reichgruber.
In der Bezirksliga – wenn nicht sogar eine Etage höher – macht auf alle Fälle der TSV Peterskirchen weiter: Der Tabellendritte empfängt übrigens zu seiner letzten Heimvorstellung im Jahr 2008 am kommenden Samstag um 14.30 Uhr (!) den TSV Grafing.

 

 

 

6. November 2008

Peterskirchen und „Club“ im Großraum München

 

Bezirksliga Ost: Sickinger-Elf bei den Serben – Rehrl-Crew in Grafing

 

Während der ESV Traunstein und der ESV Freilassing zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bezirksliga Ost Heimrecht genießen (siehe extra Vorschauen), müssen der TSV Peterskirchen und der FC Hammerau im Großraum München Farbe bekennen. Die vermeintlich leichte Aufgabe bei Schlusslicht SK Srbija München hat am Sonntag um 14.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage an der Bert-Brecht-Allee der Tabellendritte TSV Peterskirchen zu lösen. „Wir dürfen uns durch das Gerede, dass die Serben das Spiel wegen Personalproblemen unbedingt auf Anfang März verschieben wollten, nicht blenden lassen“, warnt Gäste-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, „wichtig ist, dass wir – trotz unseres 8:0-Sieges im Hinspiel – den Gegner ernst nehmen und mit hundertprozentiger Konzentration an die Sache herangehen.“
Die Tatsache, dass TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder dem Verlegungswunsch der Hausherren nicht zugestimmt hat, rechtfertigt Peter Kaltenhauser so: „Wir wollten doch nicht Ende Oktober/Anfang November eine dreiwöchige Pause. Die hätte uns womöglich total aus dem Rhythmus gebracht.“ Personell ist bei den Sickinger-Schützlingen alles im Lot, so dass der vierte Auswärts-Dreier (bisherige Bilanz: 3-3-2) durchaus realistisch erscheint. „Unterschätzen dürfen wir die Serben aber auf keinen Fall – egal wie sie letztlich aufgestellt sind“, betont Kaltenhauser.
Nach dem Skandalspiel gegen Hammerau – der 39-jährige Srbija-Spielertrainer Dragan Nikolic schlug den Referee nieder – distanziert sich die Vorstandschaft des SK von diesen Vorfällen. Srbija-Funktionär Zlatko Merdzanic: „Unsere Spieler sind undiszipliniert, aber wir hatten keine Aternativen, weil unser Sponsor vor der Saison den Geldhahn zugedreht hat.“ Auffällig: In elf der bisherigen 15 Saisonspiele haben die Münchner mindestens einen Platzverweis erhalten.
„Und in der Regel nur, wenn sie verloren haben. Das sagt eigentlich alles aus“, wird Bezirksspielleiter Wolf-Peter Schulte (Hohenschäftlarn) in der „Süddeutschen Zeitung“ zitiert. Anstatt die Schuld bei sich selbst oder seinem Team zu suchen, soll sich Dragan Nikolic im Übrigen per Brief beim Fußball-Verband beschwert haben – über eine angebliche Benachteiligung seiner Mannschaft.
Mit einem großen Bus und sicherlich wieder zahlreichen Fans wird der FC Hammerau am Sonntag (Anstoß: 14.30 Uhr) zum TSV Grafing reisen. Beide Teams weisen 17 Punkte auf – eine „Halbzeitbilanz“, die nicht zufrieden stellt, zumal die Abstiegsgefahr wie ein Damoklesschwert über den beiden Kontrahenten schwebt. Die Zuschauer können sich also auf einen heißen Kampf einstellen, geht es doch um so genannte Big points.
Beim Gastgeber wird beklagt, dass die Kicker um Trainer Daniel Hoffmann hinter ihren Ansprüchen herhinken. Beim zuletzt absolvierten Spiel (2:2 gegen Kolbermoor) hatten die Bärenstädter sogar noch das Glück des Tüchtigen, denn erst in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich. Der eingewechselte Anis Boukar wurde im Strafraum zu Fall gebracht und zum Entsetzen der Kolbermoorer deutete der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Grafings Regisseur Thomas Bruckmoser behielt die Nerven, verlud den Torhüter und rettete den Platzherren wenigstens einen Punkt.
Gelobt wurde von den Grafinger Insidern Lennart Koch für sein großes Laufpensum und Christian Kleiber, der versuchte, hinter den Spitzen die Fäden zu ziehen. Stadionsprecher Hartmut Mende: „Die klare Linie bei unseren Aktionen habe ich vermisst, aber Kampfgeist und Einsatz waren vorbildlich.“
Und darauf muss sich auch der „Club“ einstellen, dass die Grafinger bis zur letzten Sekunde fighten. Im Vorrundenspiel in Hammerau trennte man sich 1:1, wobei Daniel Zimmermann den TSV in Führung gebracht hatte, aber Stephan Feißt ausglich.
Laut Sportgerichts-Urteil wurde Hammeraus Abwehrchef Peppi Lechner für seine Notbremse im Duell mit dem SB/DJK Rosenheim 2 für zwei Spiele gesperrt. Er muss also in Grafing zuschauen. Immerhin: Beim jüngsten Abbruch-Spiel hatten die Hammerauer beim SK Srbija mit 4:1 geführt. Die FC-Leistung war gut, allerdings noch nicht so berauschend, dass man gleich in Euphorie verfallen müsste. Vor allem aber ging mit vier Einschüssen der Knoten in der Vorderreihe auf und eine ähnliche Treffsicherheit erhofft sich Trainer Alfons Rehrl von seinen Schützlingen auch am Sonntag bei den Bärenstädtern.
Die weiteren Bezirksliga-Paarungen dieses Wochenendes lauten (Hinspiel-Resultate in Klammern): SB/DJK Rosenheim 2 – SV Ostermünchen (4:3) (Samstag, 13 Uhr), FC Bischofswiesen - SV/DJK Kolbermoor (4:0), TSV Ampfing – TSV 1860 Rosenheim 2 (3:0) (beide Samstag, 14.30 Uhr), FC Perach – SC München (3:1) (Sonntag, 14.30 Uhr).
In der Torschützenliste liegen zur Saison-Halbzeit Lukas Berndl (Peterskirchen) und Nico Böttger (Bischofswiesen) mit jeweils 15 Treffern gleichauf vorne. Dritter ist Hannes Schaal vom SV Ostermünchen mit 13 Einschüssen.  cs/schl

 

 

 

 

 

27. Oktober 2008

 

 Gala-Vorstellung von Gartzen

 

SBR 2 besiegt Peterskirchen nach einer der besten Saisonleistungen verdient mit 3:0

 

Rosenheim (tn). „Wir wollen auch zu Hause wieder überzeugen“, hatte Harald Melnik, Trainer des SB/DJK Rosenheim II seinen Mannen vor dem Bezirksliga-Punktspiel gegen den TSV Peterskirchen mit auf den Weg gegeben, Diese befolgten die Anweisung prompt und lieferten beim souverän herausgespielten 3:0-Erfolg über den Tabellendritten eine der besten Saisonleistungen ab.

Bereits nach einer guten Viertelstunde hatten die Sportbündler für eine Vorentscheidung gesorgt – daran maßgeblich beteiligt war Torben Gartzen, der mit mustergültigen Vorlagen seinen Teamkollegen Treffer bescherte. In der elften Minute schwanzte Gartzen an der Torauslinie zwei Peterskirchner, zog in den Strafraum und passte genau auf Özgür Kina, der zum 1:0 einschoss. Sechs Minuten später hob Gartzen die Kugel hoch auf Patrick Eder, der mit einem Kopfball zum 2:0 erfolgreich war – dies wäre beinahe schon die dritte Torvorlage des besten Akteurs auf dem Platz gewesen, denn bereits nach drei Minuten bediente er Michael Krauss, der bei seinem erfolgreichen Torabschluss aber im Abseits stand. Von den Gästen war in der Offensive wenig zu sehen, die Sportbündler hatten das Spiel weitgehend im Griff. Ein Freistoß von Dominik Schlögl auf den langen Pfosten war die einzige erwähnenswerte Szene im ersten Durchgang, der Ball ging aber am Tor vorbei. Nach dem Wechsel hatte Matthias Asböck eine gute Chance für Peterskirchen, um auf 1:2 zu verkürzen, hier behielt aber SBR-Tormann Mario Schmitt die Oberhand und reagierte prächtig. Ebenso kurz vor dem Ende, als der eingewechselte Martin Mayer abzog und Schmitt im Nachfassen einen TSV-Treffer verhinderte. Zu diesem Zeitpunkt war das Match aber schon entschieden, weil Gartzen sein tolles Wochenende (zwei Treffer in der Landesliga am Freitag, zwei Torvorlagen und eine „Bude“ in der Bezirksliga am Samstag) selbst mit dem 3:0 krönte. Nach Vorlage von Krauss ließ er sich die Chance nicht entgehen und traf (66.). Weitere Chancen waren vorhanden, nach jeweils schönen Spielzügen verpassten aber Krauss (Latte), Christian Zoss und Eder einen höheren Sieg.

 

 

 

 

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TuS Kienberg     3:1

 

Kurz vor der Winterpause hat die Reserve des TSV Peterskirchen womöglich seine Form wiedergefunden. Im Lokalderby gegen den TuS Kienberg gab es einen hochverdienten 3:1-Sieg für die Mannen von Trainer Josef Hellmeier, die damit den 2.Dreier in Folge einfahren konnten. Kienberg verschlief 5 Minuten der ersten Halbzeit, die Peterskirchen auch umgehend in Treffer ummünzen konnte.

Co-Trainer Helmut Schmidinger brachte die Hausherren zur Hälfte der 1.Halbzeit in Führung, als er im Fallen Kienbergs Schlussmann per Bogenlampe überwinden konnte. Nur 2 Minuten später hätte Jürgen Wengler per Freistoß auf 2:0 erhöhen können, doch die Kreuzlatte war seinem Schuss im Wege. Nur Sekunden später war es dann jedoch Kapitän Martin Vorsamer, der, mit etwas Glück, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte. Kienberg hatte in der Folgezeit jedoch gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, doch die beste Chance vergab Roland Oberleitner, der aber an Peterskirchens Schlussmann Christian Schuhböck scheiterte.

Nach dem Pausentee wurde es aber nochmal spannend, als Oberleitner aus 16 Metern hart abzog und Schuhböck keine Abwehrchance ließ. Nach einer Stunde konnte Peterskirchen wiederum den alten Abstand herstellen, als sich der eingewechselte Florian Otten im gegnerischen Strafraum durchsetzte und per Flachschuß einnetzte. Zum Schluss kam Kienberg noch einmal gefährlicher vor das Peterskirchner Tor, doch entweder scheiterte man am zu ungenauen Abschluss oder am stark haltenden Schuhböck. Peterskirchen hatte ebenso noch weitere gute Einschussmöglichkeiten, weshalb ein verdienter 3:1-Erfolg am Ende zu Buche stand.

Für Peterskirchen gilt es nun, die gute Spätform bis zur Winterpause beizubehalten, um in den beiden letzten Spielen des Jahres in Obing und Trostberg noch eine gute Leistung abzuliefern.

mo

 

 

 

 

 

23. Oktober 2008

 

Peterskirchen Premiere gegen Landesliga-Reserve

 

Bezirksliga Ost: TSV erstmals zu Gast bei SB/DJK Rosenheim

 

Nur noch ein Fußballwunder kann verhindern, dass der Herbstmeister der laufenden Bezirksliga-Saison TSV Ampfing heißt: Die Schweppermänner können zwar theoretisch noch vom sechs Punkte hinter ihnen liegenden Tabellenzweiten ESV Traunstein eingeholt werden, doch die Eisenbahner aus der Großen Kreisstadt müssten dazu zwei Kantersiege feiern – einen im mit großer Spannung erwarteten Schlagerspiel in Ampfing am morgigen Samstag (15 Uhr), und einen weiteren in der Nachholpartie gegen den SV Nußdorf/Inn am Sonntag, 2. November (14.30 Uhr).

Denn in puncto Torverhältnis trennen den Top-Favoriten Ampfing (41:8) und den ebenfalls sehr abwehrstarken ESV (24:10) Welten. Immerhin liegen die Kicker von Traunsteins Spielertrainer Uli Habl in einer Wertung vorne: Sie haben in dieser Saison nur ein Match verloren (1:3 in Perach am 3. Spieltag), während es die Crew von Michael Kostner schon zwei Mal erwischt hat: Dem 0:1 in Hammerau (5. Spieltag) folgte ein 2:3 in Ostermünchen (7. Runde).
Ein bisschen im Schatten des „Gipfels von Ampfing“ stehen die übrigen Partien des kommenden Wochenendes: Nach fünf Niederlagen in Folge möchte der VfL Waldkraiburg morgen um 16 Uhr in Ostermünchen seinen „Anti-Lauf“ beenden. Bereits drei Stunden früher, nämlich um 13 Uhr, gastiert der TSV Peterskirchen bei der Landesliga-Reserve des SB/DJK Rosenheim, die zuletzt sehr gut aufgestellt war und den FC Hammerau auf dessen Platz mit 6:0 abservierte.
„Ein Punkt ist unser Minimalziel, und wenn wir an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Ostermünchen anknüpfen können, holen wir den auch“, gibt sich Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser optimistisch. Er geht davon aus, dass eine ähnliche Formation wie zuletzt gegen Ostermünchen auflaufen wird. Die Partie im Josef-März-Stadion an der Pürstlingstraße ist übrigens eine Premiere, denn noch nie sind die beiden Teams in einem Punktspiel aufeinander getroffen. Einen Favoriten gibt es im Duell zwischen dem Achten und dem Dritten nicht.
Gleiches gilt für die Auswärtsspiele des SV Nußdorf/Inn (Samstag um 16 Uhr in Bischofswiesen), TSV 1860 Rosenheim 2 (Sonntag um 13.30 Uhr beim SC München) und SV/DJK Kolbermoor (Sonntag um 14.30 Uhr in Grafing).
Zumindest leicht favorisiert tritt der FC Hammerau am Sonntag, 14.30 Uhr, beim SK Srbija München an. Nach der höchsten Heimschlappe seit Jahren brennen die Kicker von Interimscoach Alfons Rehrl auf Wiedergutmachung in diesem so genannten Sechs-Punkte-Spiel. Allerdings müssen sich die Hammerauer darauf einstellen, dass die Partie eventuell auf Kunstrasen ausgetragen wird.
Fakt ist, dass die Gäste ohne den gesperrten Abwehrchef Peppi Lechner auskommen müssen. Eine Rückkehr der verletzten Heudecker-Brüder Bernhard und Norbert sowie des ebenfalls angeschlagenen Martin Seidl ist noch fraglich. Außerdem bereitet der eingeklemmte Nerv in der Schulter von Keeper Michi Sobotta Probleme.
Die Gastgeber, die 2005 den Aufstieg in die Landesliga als größten Erfolg der Vereinsgeschichte feierten ehe sie wieder zwei Klassen abrutschten, sehen im Match gegen Hammerau – übrigens die erste Begegnung zwischen beiden Teams – ihre große Chance zum dritten Saisonsieg. Gelingt den Serben tatsächlich ein Dreier, so könnten sie im für sie günstigen Fall (Freilassing gewinnt nicht gegen Perach) die rote Laterne an die Lindner-Elf abgeben.
Die Partie des ESV Freilassing gegen den FC Perach wird morgen um 16 Uhr im Stadion an der Reichenhaller Straße angepfiffen (siehe auch ausführliche Vorschau). Dabei darf man gespannt sein, ob die Fenk-Truppe ihre erste Heimniederlage seit 13 Monaten verdaut hat. Die Peracher zogen ja zuletzt gegen Aufsteiger FC Bischofswiesen mit 2:4  den Kürzeren und verloren neben den Punkten auch noch Torhüter Markus Stahlhofer, der wegen einer Notbremse Rot sah. Für ihn stellte Trainer Karl-Heinz Fenk übrigens Feldspieler Marc Freibuchner ins Gehäuse, der sich morgen wohl kaum die Torwarthandschuhe überstreifen wird.
In der Torschützenliste führt vor dem letzten Vorrunden-Spieltag Lukas Berndl (TSV Peterskirchen), der beim jüngsten 1:0-Sieg gegen Ostermünchen bereits seinen 15. Saisontreffer markierte. Platz zwei teilen sich Hannes Schaal (SV Ostermünchen) und Nico Böttger (FC Bischofswiesen) mit jeweils 13 „Buden“. Die Ränge vier und fünf belegen die beiden Ampfinger Matthias Hertreiter (12) und Max Hubauer (10).  cs

 

 

 

 

 

 

19. Oktober 2008

TSV Peterskirchen – SV Ostermünchen 1:0

„Ich habe heute bei diesem Superspiel wahnsinnig mitgezittert und bin begeistert“, so der frühere Abteilungsleiter des TSV Peterskirchen, Georg Erl nach den packenden und auf höchstem Bezirksliga-Niveau stehenden 90 Minuten im Verfolger-Duell gegen den SV Ostermünchen. 170 sehr zufriedene Zuschauer sahen einen 1:0-Sieg der Heimischen, den Top-Torjäger Lukas Berndl mit seinem 15. Saisontreffer bereits in der sechsten Minute sicherstellte.

Insgesamt war es ein ganz schnelles Spiel mit einem guten Schiedsrichter Christian Keck (FC Grünbach), weil er viel laufen ließ, indem alle eingesetzten Akteure ans oberste Limit gingen. „Einen Punkt hätten wir uns bestimmt verdient, aber so ist eben Fußball“, zeigte sich SVO-Coach Franz Pritzl nach dem Schlusspfiff enttäuscht. Er zollte aber den TSV-lern großen Respekt: „Ihr seid nicht zu Unrecht da oben, es ist schwer gegen Euch zu spielen, noch dazu wenn Ihr in Führung liegt“.

Ohne langes Abtasten ging es in der letzten Abendvorstellung los und schon nach sechs Minuten zappelte das Runde im Eckigen: Zuerst verfehlte Hans Irl per Kopf eine Musterflanke von Dominik Schlögl, doch Berndl stand da wo ein Torjäger stehen muss und nachdem er sich das Leder kurz zurecht legte, setzte er es aus kurzer Distanz hoch ins Eck. Freilich dachte da noch niemand, das es bereits das Goldtor sein würde. Der SVO war nur kurz geschockt und erspielte sich immer mehr Übergewicht. Zunächst machte TSV-Goalie Christian Wimpersinger einen Schuß von Paul Krabichler unschädlich, dann versiebte Wolfgang Mayr eine klare Chance nach TSV-Durcheinander und den Schuß von Kilian Breuer entschärfte wiederum Wimpersinger. Der seit Wochen in bestechender Form spielende TSV-Schlußmann vollbrachte kurz vor dem Halbzeitpfiff eine wahre Heldentat, als er einen sicheren Einschlag von Breuer mit einem famosen Fußreflex verhinderte. Aber auch der TSV hatte seine Chancen, doch der erneut sehr starke Irl sowie Thilo Mösmang und Tobias Pastl konnten ihre Gelegenheiten nicht nutzen.

Auch in den zweiten 45 Minuten hielten die Akteure das Tempo hoch, doch immer mehr rannten sich die Gäste an der überzeugenden Hintermannschaft um Sepp Obergröbner, Herbert Sickinger, Pastl und des erneut bärenstarken Helmut Frisch fest. Eine umstrittene Szene folgte allerdings gleich nach dem Wechsel, als Wimpersinger SVO-Torjäger Hannes Schaal anfaustete und von dessen Körper der Ball ins Tor kullerte. Zum Glück für die TSV-ler sah der Referee ein Foulspiel. „Da wurde uns ein klares Tor genommen“, so der 2. Abteilungsleiter Heri Gurdschik nach der Partie.

Durch das permanente Anrennen der Gäste eröffneten sich hervorragende Kontermöglichkeiten, die jedoch weder von Matthias Asböck, Irl, Schlögl und Mösmang genutzt wurden. Als aber auch der eingewechselte Ostermünchner Peter Niedermeier am Außennetz scheiterte und Wimpersinger alles hielt, was auf seinen Kasten kam, war der Dreier perfekt, der zwar etwas schmeichelhaft war aber aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit und des unbändigen Kampfgeistes von Kapitän Rainer Grafetstetter und Co. auch nicht unverdient.

Für TSV-Aktiv-Coach Herbert Sickinger war es ein rundum zufriedenes Wochenende. Neben seiner eigenen guten Leistung und dem Sieg seiner Mannen brachte seine Frau Katrin am Freitag Sohn Bastian auf die Welt.

 

Aufstellungen:  

TSV Peterskirchen:  Wimpersinger, Obergröbner, Frisch, Grafetstetter, Wengler (10. Pastl), Sickinger, Schlögl, Asböck, Irl (89. Küther), Mösmang, Berndl.  

SV Ostermünchen:  Kunert, Schenk (46. Aumiller), Humoli, Mayr, Willmann (68. Niedermeier), Weber, Schiedermeier B., Krabichler, Mayer (59. Hanslmaier), Schaal, Breuer.  

Beste Spieler:  Wimpersinger, Frisch, Irl - Weber, Krabichler  

Gelb-Rot: Schaal (82.), wiederholtes Foulspiel  

Zuschauer: 170  

Schiedsrichter: Christian Keck (FC Grünbach), ließ sehr viel laufen und trug somit zur schnellen Partie bei – gut!

Rei.

 

17. Oktober 2008

Letzte Peterskirchner Abendvorstellung im Jahr 2008:

 

Ostermünchen kommt

 

Der Tabellennachbar gibt morgen um 18 Uhr seine Visitenkarte ab

 

Zwei Mannschaften, deren Form derzeit stimmt, treffen am morgigen Samstag um 18 Uhr aufeinander, wenn der TSV Peterskirchen zu seiner letzten Abendvorstellung im Jahr 2008 den SV Ostermünchen begrüßt. Es ist ein rassiger Bezirksliga-Kick zu erwarten, zumal die Hausherren noch etwas gutzumachen haben: In der vergangenen Saison kassierten die Sickinger-Schützlinge nämlich zwei Niederlagen gegen das Ensemble von Coach Franz Pritzl.

„Unsere Jungs haben zuletzt drei gute Spiele gemacht, jetzt wollen wir natürlich auch in Peterskirchen gewinnen“, sagt Ostermünchens Pressesprecher „Heri“ Gurdschik, der froh ist, dass in den Partien gegen den SV Nußdorf/Inn (0:0), SV/DJK Kolbermoor (1:0) und zuletzt gegen den FC Hammerau (2:0) die Null stand und die Defensivabteilung gute Arbeit verrichtet hat. Allerdings sieht es bei zwei SVO-Leistungsträgern ganz danach aus, als sollten sie in Peterskirchen nicht auflaufen können: Der 31-jährige Ramus Karaalioglu zog sich gegen Hammerau eine Schienbeinverletzung zu, und Markus Ratschmeier, der nächste Woche 30 wird, lag mit Grippe flach.
Eine noch längere Erfolgsserie als die Pritzl-Elf (drei Spiele ohne Niederlage) kann der gastgebende TSV vorweisen, der zuletzt sechs Mal in Folge nicht als Verlierer den Rasen verließ. Seit dem 1:2 gegen den ESV Traunstein (30. August 2008) gab’s drei Remis und drei Siege, so dass Abteilungsleiter Reinhard Binder auch für den morgigen Heimauftritt gegen den auf Platz fünf liegenden Tabellennachbarn optimistisch ist. „Die Mannschaft ist gut drauf und auch personell sieht es nicht schlecht aus – vorausgesetzt, bis zum Anstoß kommen keine Kranken oder Verletzten mehr dazu“.
Binder hofft, dass seine Crew morgen an die starke Derby-Vorstellung von Waldkraiburg (2:0) anknüpfen kann. „Dort haben wir wirklich sehr souverän gewonnen. Da habe ich unseren Sieg auch nie in Gefahr gesehen. Das einzige Manko war, dass wir erst sehr spät das 2:0 gemacht haben.“
Zum letzten Mal wird heuer also in Peterskirchen am Abend gekickt, denn das „Heim-Finale“ des TSV im Kalenderjahr 2008 gegen Grafing wird am Samstag, 15. November, bereits um 14.30 Uhr angepfiffen. Außerdem müssen die Mannen um Aktivcoach Herbert Sickinger noch drei Mal auswärts ran: am 25. Oktober, 13 Uhr, beim SB/DJK Rosenheim 2, am 9. November, 14.30 Uhr, beim SK Srbija München, und schließlich am 22. November, 14.30 Uhr, beim FC Bischofswiesen. Das sind also lauter Gegner, gegen die Siege im Bereich des Möglichen liegen sollten ...  cs

 

 

13. Oktober 2008

 

Verdienter Auswärtssieg für Peterskirchen

 

Auch der VfL Waldkraiburg schafft es nicht, den TSV Peterskirchen zu besiegen. In einem spannenden Derby behielten die Gäste aus Peterskirchen mit 2:0 die Oberhand und konnten somit auch im sechsten Spiel in Folge nicht bezwungen werden. „Der Sieg geht in dieser Höhe auch absolut in Ordnung“, betonte Spielertrainer Herbert Sickinger nach dem Abpfiff. Somit bleibt Peterskirchen weiter im Spitzenfeld vertreten, Waldkraiburg hingegen dümpelt weiter im unteren Mittelfeld der Bezirksliga Ost.

Im Vergleich zum Spiel gegen Hammerau (2:2) baute Sickinger seine Elf auf 2 Positionen um. Für den verletzten Tobias Pastl (Gehirnerschütterung) und Roy Küther kamen die wiedergesundeten Rainer Grafetstetter und Michael Wengler in die Anfangsformation.

Zu Beginn der Partie mussten die rund 150 Zuschauer teilweise fußballerische Magerkost über sich ergehen lassen, bevor Peterskirchen für den ersten Paukenschlag des Spiels sorgte. Matthias Asböck erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und fand in Lukas Berndl den perfekten Abnehmer seiner Flanke. Berndl scheiterte zwar im ersten Versuch noch an Waldkraiburgs Torwart Rainer Fleischer, doch beim zweiten Mal war auch dieser geschlagen – 0:1 (20.) und damit schon der 14. Saisontreffer des Schnaitseer Neuzugangs.

Waldkraiburg hingegen blieb in der ersten Halbzeit über weite Strecken sehr blass und fand keinen Weg, den sehr kompakt stehenden Gegner in irgendeiner Weise zu gefährden. Im Gegenteil  konnten sie froh sein, dass Peterskirchen mehrere Konterchancen ungenutzt ließ. „Da müssen wir einfach ein bisschen konzentrierter im Abschluss sein. Da hätten wir womöglich schon das zweite Tor nachlegen können“, sagte Peterskirchens Co-Trainer Peter Kaltenhauser.

Nach dem Pausentee nahm aber die Heimmannschaft das Spiel in die Hand und versuchte, durch konsequenteres Pressing zum Erfolg zu kommen. Peterskirchen tat sich in dieser Phase schwer, ins Spiel zu kommen, und hätte beinahe den Ausgleich hinnehmen müssen, doch Waldkraiburgs Burhan Karababa schloss zu ungenau ab.

Auf der anderen Seite konnte Peterskirchen aber trotzdem mehrere gefährliche Konter einleiten, doch sowohl Hans Irl als auch Berndl und Asböck konnten, allein auftauchend vor Fleischer, den Vorsprung nicht weiter ausbauen.

Beinahe hätte Peterskirchen die ungenutzten Chancen bereut, doch Waldkraiburgs größte Chance des Spiels vergab Raimund Stuiber, als er freistehend vor Wimpersinger das Tor verfehlte (70.).

Waldkraiburg hatte zu diesem Zeitpunkt leichte spielerische Vorteile, doch der eigene Mann Markus Weichhart nahm ihnen diese 15 Minuten vor Schluss, als er dem am Boden liegenden Grafetstetter mit dem Fuß noch eine versetzte und mit der roten Karte, wie auch schon im letzten Aufeinandertreffen, vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

So hatte Waldkraiburg in der Folgezeit nichts mehr entgegenzusetzen und musste zum Schluss auch noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Berndl bereitete mustergültig für den gerade eben eingewechselten Martin Mayer vor, der Fleischer per „Tunnel“ überwand (83.).

Garant für den verdienten Sieg der Gäste  war neben der kämpferischen Einstellung auch das kompakte Spiel der Mannschaft. „Heute kann ich wirklich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft sein“, lobte Herbert Sickinger seine Mannen. Besonders von den Leistungen seiner zwei Rückkehrer war der Spielertrainer mehr als angetan. „Rainer war heute wieder das kämpferische Vorbild der ganzen Mannschaft und jeder hat mitgezogen. Michael hat in der Abwehrzentrale einen hervorragenden Job gemacht und trotz Atemproblemen und ungewohnter Position ein tolles Spiel abgeliefert.“

Somit festigt Peterskirchen seinen Platz unter den ersten 4 Mannschaften der Liga und baut seine Serie auf 6 Spiele ohne Niederlage aus.

Diese Serie kann nächsten Samstag (16 Uhr) aber nur ausgebaut werden, wenn dieselbe Einstellung an den Tag gelegt wird wie gegen Waldkraiburg, denn dann gibt der SV Ostermünchen seine Visitenkarte in Peterskirchen ab.

mo

 

 

 

9. Oktober 2008

 

Peterskirchen hofft auf
„Patienten“-Genesung

 

Derby in Waldkraiburg – Brisante „Neuauflage“ in Ostermünchen

 

Die einen feierten ihren fünften Sieg in Serie, die anderen sind schon seit acht Spielen ungeschlagen: Mit 30 Punkten aus zwölf Spielen beziehungsweise 26 Zählern aus elf Partien führen der Top-Favorit TSV Ampfing und die Überraschungs-Mannschaft ESV Traunstein das Feld der Fußball-Bezirksliga Ost an. Auch der momentane dritte Platz des FC Perach ist eine dicke Überraschung, nachdem das Team von Karl-Heinz Fenk in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag den Kopf aus der Abstiegs-Schlinge gezogen hatte.

Bei ihrem jüngsten 2:0-Sieg über das Tabellen-Schlusslicht SK Srbija München taten sich die Peracher aber schwer, denn die Treffer ließen lange auf sich warten. Direkt hinter Perach liegt der TSV Peterskirchen – einer der Bezirksliga-Dauerbrenner – auf Position vier. Und diesen Rang gilt es im Derby beim nur etwa 15 Kilometer entfernten VfL Waldkraiburg (Samstag, 14.30 Uhr, Jahnstadion) zu verteidigen.
„Wir hatten nur insgesamt elf Mann im Dienstags-Training der beiden Herrenmannschaften“, klagt TSV-Co-Trainer Peter Kaltenhauser, der natürlich froh wäre, wenn sich der eine oder andere verletzte oder grippegeschwächte Akteur bis morgen Mittag einsatzbereit melden würde. Fraglich sei nicht nur der aktive Einsatz von Coach Herbert Sickinger, sondern auch der von Kapitän Rainer Grafetstetter und Thilo Mösmang. Sollte Neuzugang Mösmang (in Hammerau hätte es nach einem Foul an ihm durchaus Elfmeter geben können) auflaufen, könnte er eine defensivere Rolle als gewohnt bekleiden. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir ihn diesmal vor der Abwehr abräumen lassen“, so Kaltenhauser.
Kurios: Seit dem starken VfL-Auftritt in einem Mittwochabendspiel gegen den SV Nußdorf/Inn (3:1 am 17. September), den Kaltenhauser selbst beobachtet hatte, konnten die Waldkraiburger in drei Spielen keinen Punkt mehr holen. „Das macht unsere Aufgabe natürlich nicht leichter, denn eine Mannschaft in dieser Situation wird wohl kaum hemmungslos stürmen und uns kaum Räume zum Kontern geben“, rechnet Kaltenhauser mit einem Gegner, der sich nicht unbedingt wie ein typischer Heim-Verein präsentieren wird.
Zwei weitere hochinteressante Lokalderbys prägen das Programm des Wochenendes – nämlich die Duelle SB/DJK Rosenheim 2 gegen SV/DJK Kolbermoor (Samstag, 13 Uhr) und ESV Freilassing contra ESV Traunstein (Samstag, 16 Uhr, siehe ausführliche Vorschau).
Mit Zuversicht fährt der FC Hammerau am Samstag zum SV Ostermünchen (Anstoß: 16 Uhr). Der gastgebende Fünfte hat noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen, denn in der Saison 2007/08 kassierte das Team zunächst in Hammerau eine 0:4-Niederlage und war auch im denkwürdigen letzten Saisonspiel zu Hause den FClern mit 1:4 unterlegen. Durch diesen „Club“-Sieg und das gleichzeitige 3:0 von 1860 Rosenheim 2 beim SV Westerndorf kam es dann zu einem Entscheidungsspiel um den Relegationsplatz. Diese verloren die Hammerauer zwar, doch im weiteren Verlauf der „Abstiegsrunde“ rettete sich das damalige Lindner-Ensemble.
In der Neuauflage steckt natürlich jede Menge Brisanz, wobei sich die Reiter-Mannen aber nicht von einer unter Umständen hitzigen Atmosphäre anstecken lassen möchten, sondern sich auf ihre eigene Leistung konzentrieren wollen. Allerdings muss „Club“-Coach Hermann Reiter mit Sicherheit auf einen der Heudecker-Brüder, nämlich Bernhard, verzichten, der beim Heimspiel gegen Peterskirchen mit einer Gehirnerschüttung ins Reichenhaller Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Ein Wackelkandidat ist auch Norbert Heudecker, der zuletzt zwei Mal pausierte und möglicherweise auch in Ostermünchen nur auf der Zuschauertribüne Platz nehmen kann. Sicher von Vorteil ist, dass sowohl Erwin Haas als auch Rupert Spickenreuther seit einiger Zeit wieder zur Verfügung stehen.
In Kürze nähert man sich der Saison-Halbzeit. Da nahm der FC Hammerau in der vergangenen Saison nach 15 Spielen mit 19 Punkten Rang neun ein. Derzeit sind zwölf Spiele absolviert, wobei die FCler als Rangzwölfter mit 14 Zählern also noch Nachholbedarf haben, wenn sie die Zwischenbilanz des Jahres 2007 erreichen wollen.
Außerdem stehen folgende Begegnungen auf dem Plan: FC Bischofswiesen – TSV 1860 Rosenheim 2 (Samstag, 16 Uhr), SC München – TSV Ampfing (Sonntag, 13.30 Uhr), TSV Grafing – FC Perach, SK Srbija München – SV Nußdorf/Inn (beide Sonntag, 14.30 Uhr).
Der Peterskirchner Lukas Berndl führt vor dem 13. Spieltag gemeinsam mit Hannes Schaal (SV Ostermünchen) und Matthias Hertreiter (TSV Ampfing/alle 13 Saisontreffer) die Torschützenliste an. Auf Platz vier rangiert Nico Böttger (FC Bischofswiesen) mit vier „Buden“, Fünfter ist Robert Eppler (SV/DJK Kolbermoor), der sieben Mal eingenetzt hat.
Auffällig: Neben dem TSV Ampfing weisen auch die beiden anderen oberbayerischen Bezirksliga-Spitzenreiter exakt 30 Punkte auf: Während Nord-Leader VfR Garching – übrigens der Ex-Verein von BR-Moderator Markus Othmer – diese Bilanz wie die Schweppermänner in zwölf Spielen herausschoss, reichten dem Süd-Spitzenreiter SC Olching sogar elf Partien, um die 30-Punkte-Marke zu knacken.  cs/schl

 

 

 

 

6. Oktober 2008

TSV Peterskirchen macht in
Hammerau 0:2-Rückstand wett

 

2:2-Remis im gestrigen Bezirksliga-Ost-Duell – Wimpersinger pariert Strafstoß von Lechner

 

Hammerau (sch). Verlief die erste Halbzeit zwischen dem FC Hammerau und TSV Peterskirchen bei nahezu ständiger Überlegenheit der Heim-Elf und einem verdienten 1:0-Vorsprung noch relativ ruhig, so sahen die annähernd 200 Zuschauer nach dem Seitenwechsel ein hochklassiges, spannendes Bezirksliga-Match. Die FCler zogen auf 2:0 davon, mussten aber dann in Unterzahl nach einer überzogenen Ampelkarte für Erwin Haas über eine halbe Stunde mit zehn Mann auskommen. Die Peterskirchner nutzten diese gegnerische Schwächung in der Schlussviertelstunde mit zwei Treffern zum 2:2-Ausgleich.

Die erste Großchance der Platzherren, die von Beginn an die Partie bestimmten, hatten nach zehn Minuten Albert Deiter und Andi Schuhböck, die beide eine weite Flanke von Haas unmittelbar vor dem Tor nicht im TSV-Netz unterbrachten. Nach einem Kopfballduell musste Bernhard Heudecker längere Zeit behandelt werden. Nach nur kurzer Spielzeit schied er wegen Schwindelgefühlen aus und musste vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Eine Möglichkeit bot sich nach 17 Minuten TSV-Stürmer Hans Irl, als FC-Keeper Michi Sobotta das Leder nicht erreichte. Irl war jedoch zu überrascht. In der 25. Minute führte ein allzu körperbetontes Abblocken von Herbert Sickinger beim davonziehenden Albert Deiter zu einem Elfmeter. Nachdem Bernhard Heudecker, etatmäßiger Schütze, nicht mehr auf dem
Platz war, übernahm Peppi Lechner die Verantwortung. Seinen zwar wuchtigen, doch genau in die Tormitte angebrachten Schuss parierte Keeper Christian Wimpersinger.
Unverdrossen versuchten die FCler dennoch zum Torerfolg zu kommen, denn die Gäste hatten nach wie vor Probleme mit ihrem systemlosen Spiel und konnten ohne ihre erkrankten Mittelfeldspieler Michael Wengler und Rainer Grafetstetter keine Akzente setzen. Die Hammerauer Bemühungen wurden schließlich nach 39 Minuten belohnt: Peppi Lechner servierte einen weiten Steilpass zum für Heudecker eingewechselten Tom Moser, der sich die Kugel gekonnt mit der Brust herunterstoppte, Spielertrainer Herbert Sickinger düpierte und dann mit einem Knaller unter die Latte die FC-Führung besorgte. Hammeraus Coach Hermann Reiter war von seiner Truppe begeistert: „Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Hervorragend vor allem der kämpferische Einsatz und die Disziplin.“
So richtig Farbe bekam die Partie nach dem Seitenwechsel, auch bedingt, dass die Gäste nun wesentlich forscher und aufgeweckter diese Auswärtsaufgabe in Angriff nahmen. Nach einem Ballverlust von Sickinger zog Moser unbedrängt auf das TSV-Gehäuse, doch Wimpersinger verkürzte den Winkel und wehrte den Schrägschuss ab (48.) Im Gegenzug ließ Lukas Berndl zwei FCler austanzen, seinen satten Knaller parierte spektakulär Michi Sobotta. Als in der 52. Minute die TSV-Abwehr nach einer Ecke-Hereingabe von Schuhböck den Ball nicht wegbrachte, fand der aufgerückte Peppi Lechner die Lücke mit einem Flachschuss zum 2:0.
Danach scheiterte wiederum postwendend Berndl am rechtzeitig herausspurtenden Sobotta. In der rassigen Partie mischte dann auch Referee Markus Fischer (TuS Großkarolinenfeld) mit, als er plötzlich unerklärliche Entscheidungen gegen den FC ahndete und dabei Erwin Haas die gelb-rote Karte in der 63. Minute zeigte. „Ich bekam einen Schlag auf die Wade und habe auch nicht protestiert – und dann zeigt mir der ,Schiri‘ die Ampelkarte“, teilte Haas seinen Platzverweis dem Trainer mit.
Der TSV übernahm zwar nunmehr das Kommando, doch eher zufällig bekam Hans Irl das Leder vor die Füße, überlegte jedoch nicht lange und sein Drehschuss flitzte flach ins linke Eck zum 1:2-Anschluss (76.). Sieben Minuten später glich Lukas Berndl mit einem Traumtor aus 22 Metern von rechts ins linke obere Tordreieck zum 2:2 aus. In der Schlussphase übernahm der FC das Kommando mit einem energischen Endspurt bis in der sechsminütige Nachspielzeit hinein. Einem Kopfballtor von Moser wurde wegen Abseits die Anerkennung versagt und auch die eine oder andere Schussgelegenheit von Tom Moser und Albert Deiter ergab sich noch für die Heim-Elf.

 

 

 

 

 

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