Spielberichte 2009/10

 

 

 

27. Mai 2010

 

„Wehmut ist dabei“

 

Peterskirchens Coach Sickinger morgen letztmals auf der Trainerbank

 

Zum (vorerst) letzten Mal sitzt Herbert Sickinger am morgigen Samstag (Anstoß bereits um 15 Uhr) als Coach des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen auf der Bank. Möglicherweise verabschiedet er sich nach drei erfolgreichen Jahren auf der Kommandobrücke mit einem Kurzeinsatz gegen die SG Schönau. „Abteilungsleiter ,Tago‘ Binder und die Spieler wollen das so – also werd’ ich mich wahrscheinlich für ein paar Minuten einwechseln.“

Sickinger will eine wohl verdiente Pause einlegen und habe sich „noch gar keine Gedanken gemacht“, ob – und wenn ja wann - er wieder einen Trainerposten annehmen wird. Seine persönliche Bilanz kann sich sehen lassen: Platz acht in seiner ersten Saison als TSV-Trainer (dem Robert-Berg-Nachfolger war damals eine schwierige Zeit prophezeit worden), die Vizemeisterschaft 2009 als bisheriges Highlight der Peterskirchner Vereinsgeschichte, und schließlich Position sechs bis elf in der aktuellen Spielzeit. Denn diese Bandbreite ist noch möglich, wobei Sickinger sich natürlich einen Abschiedssieg gegen den Fixabsteiger vom Königssee wünscht.
Er sei mit der Mannschaft in diesen drei Jahren „nie auf einem Abstiegsplatz gestanden“, freut sich Sickinger, dessen Bezirksliga-Bilanz als Verantwortlicher exakt so aussieht: 39 Siege (der 40. soll morgen folgen), 17 Unentschieden, 33 Niederlagen. Und noch bemerkenswerter: „Ich habe in diesen drei Jahren nicht ein Training versäumt, kann also guten Gewissens behaupten, dass ich mit vollstem Engagement bei der Sache war.“
Er freue sich jetzt auf eine etwas ruhigere Zeit („Als Trainer denkst du ja sieben Tage in der Woche an deine Mannschaft“) und werde dem TSV-Team in der kommenden Saison – dann unter der sportlichen Leitung von Christian Rauch – stets vor Ort die Daumen drücken. „Wenn ich nicht gerade einen Familienausflug mache, schau’ ich mir jedes Peterskirchner Spiel an – egal ob daheim oder auswärts“, betont Sickinger, der unumwunden zugibt, dass bei seinem morgigen Abschied „schon etwas Wehmut dabei“ sei.
Als Co-Trainer macht Alex Rost bekanntlich weiter, auch wenn aus Verletzungsgründen noch offen ist, ob er seine aktive Laufbahn fortsetzen wird. Auch der Torwarttrainer bleibt den Peterskirchnern erhalten: Michael Ederer hängt ebenfalls noch eine Saison dran. Und das neue Trainergespann darf sich auf folgende vier Verstärkungen freuen: Torwart Christian Laxganger (TV Obing), Rückkehrer Daniel Winklmaier und Bezirksoberliga-Top-Torjäger Sebastian Leitmeier (beide SV Kirchanschöring) sowie last but not least Markus Jaeger (TuS Engelsberg), der ebenfalls zum TSV zurückkehrt. Damit dürften auch die Planungen für die Spielzeit 2010/11 abgeschlossen sein.  cs

 

 

 

 

19. Mai 2010

ESV will mit Sieg den
Klassenerhalt fixieren

 

Am Donnerstag um 18.30 Uhr gegen Peterskirchen – TSV holt Laxganger

 

Die einen müssen punkten, für die anderen ist das Derby nur noch ein „Schaulaufen“: So sieht die Ausgangsposition vor dem Landkreis-Duell der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen dem ESV Traunstein und dem TSV Peterskirchen aus, das am heutigen Donnerstag um 18.30 Uhr im Montana-Stadion am Viadukt von Referee Karl Scheitzeneder (SV Wacker Burghausen) angepfiffen wird.

„Die Luft ist ein bisschen raus, nachdem wir den Klassenerhalt seit dem Perach-Spiel unter Dach und Fach haben. Aber zu verschenken haben wir natürlich trotzdem nichts“, erklärt TSV-Spartenleiter „Tago“ Binder, der vor allem Coach Herbert Sickinger einen schönen Saisonausklang wünscht.
Sickinger wird ja nach drei erfolgreichen Jahren (mit der Vizemeisterschaft 2009 als Höhepunkt) sein Engagement beenden und eine wohl verdiente Pause einlegen. Sein Nachfolger wird der frühere Peterskirchner Kapitän Christian Rauch, der mit seinem jetzigen Verein TSV Altenmarkt (Kreisliga 2) noch in Abstiegsgefahr schwebt.
„Wir wünschen auch dem Christian einen schönen Abgang in Altenmarkt“, sagt Binder, der im Übrigen einige weitere Personalien für die neue Saison bekannt gab. So bleiben die Coaches Alex Rost (Co-Trainer der „Ersten“) sowie Helmut Schmidinger und Johannes Becher (beide A-Klassen-Team) dem Verein weiter erhalten. Zudem wurde Torwart Christian Laxganger vom TV Obing verpflichtet. Zuvor war ja schon die Rückkehr des vielseitig einsetzbaren Markus („Mäx“) Jaeger vom TuS Engelsberg festgestanden.
„Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen, aber es wird schwer, weil der ESV alles geben wird“, meint Binder im Hinblick auf das heutige Derby. Ein Sonderlob hat der TSV-Boss für Hans Irl und Alex Rost („Das waren die Garanten des Klassenerhalts“) parat. „Aber die gesamte Mannschaft hat sich in den letzten, entscheidenden Wochen wieder sehr gut präsentiert“, meint Binder. Goalgetter Irl wird im Übrigen in den Sommermonaten wieder einige Monate fehlen (Montage in Norwegen).
Während also die Peterskirchner in diesem vorgezogenen Spiel der 29. Runde unbeschwert kicken können, benötigt der ESV unbedingt einen Dreier, um die letzten Zweifel am Ligaverbleib beiseite zu schieben. „Wir müssen eine ganz andere Einstellung zeigen als zuletzt in Ostermünchen – ich erwarte eine klare Reaktion meiner Mannschaft“, fordert Eisenbahner-Coach Uli Habl, der beim Rückblick auf die jüngste 1:5-Klatsche sogar das Wort „Auflösungserscheinungen“ in den Mund nahm.
„Wenn die arrivierten Spieler keinen guten Tag erwischen, dann schaffen es unsere jungen Leute einfach nicht, das Heft in die Hand zu nehmen“, kritisierte Habl, für dessen Crew es nun mit aller Macht gilt, den Ligaverbleib zu sichern. „Und das wollen wir gegen Peterskirchen tun, nicht erst am letzten Spieltag in Perach“, stellt auch ESV-Pressesprecher Peter Mallmann unmissverständlich klar, worum es im heutigen Saison-„Heimfinale“ geht.
Während bei Peterskirchen laut Binder eine ähnliche Formation wie zuletzt gegen Perach (2:2) auflaufen wird, hat Habl diesmal etwas mehr Variationsmöglichkeiten als bei der katastrophalen Leistung in Ostermünchen. Denn Mittelfeldmann Felix Kappelmaier steht nach Verletzungspause ebenso zur Verfügung wie Stürmer Tony Schneider, der fast während der gesamten Saison mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte. Dagegen fehlt Christoph Bachmann weiter wegen seiner Rotsperre, die er sich im A-Klassen-Derby der ESV-„Zweiten“ gegen den 1. FC Traunstein eingebrockt hatte.  cs

16. Mai 2010

 

Fußball-Bezirksliga-Ost

TSV Peterskirchen – FC Perach 2:2

 

Nun auch praktisch den Klassenerhalt in der Tasche hat der TSV Peterskirchen nach dem 2:2-Remis gegen den FC Perach. Die Gäste hingegen stecken weiter im „Relegations-Schlamassel“, nachdem der FC Traunstein mit seinem Sieg gegen den SV Nussdorf bis auf zwei Zähler an die Holzländer ran kam. In der Verfassung der zweiten Hälfte dürfte es jedoch den Schützlingen von Patrick Peltram zum zutrauen sein, dass sie die letzten nötigen Punkte noch ergattern.

In der ersten Hälfte jedoch präsentierten sich die Gäste sehr ungeordnet, was Peltram nach dem Spiel zu seinem Sportlichen Leiter Sepp Sumbauer zu dem Kommentar veranlasste: „Was sagst Du denn zu so einer miserablen ersten Halbzeit, das ist mir unerklärlich“.

In der Tat nahmen sofort die Hausherren das Heft in die Hand. Die Abwehr um Alex Rost und Tobias Pastl hatte alles im Griff, das Mittelfeld mit Spielführer Rainer Grafetstetter stellte geschickt zu und die Offensive, allen voran Thomas Holzner beschäftigte die FC-Abwehr ganz gehörig. Bereits nach sieben Minuten gingen die TSV-ler in Führung. Thomas Klingenberg leistete sich einen groben Fehlpass. Über die Stationen Anton Urbauer und Holzner landete das Leder bei Hans Irl, und der TSV-Goalgetter ließ Bernd Edtbauer im Peracher Gehäuse mit seinem trockenen Flachschuss aus 16 Metern null Chance. Und es ging weiter in Richtung Peracher Kasten. Einen Eckball von Dominik Schlögl (wieder stark) wuchtete der völlig ungehinderte Pastl per Kopf ins kurze Eck (25.). Von den Gästen war bis dato nichts zu sehen, was sich aber nach dem Wechsel änderte. Zunächst hätte der wieder sehr einsatzfreudige Martin Vorsamer erhöhen können, doch mehr und mehr wurde das Tor von Geburtstagskind Christian Wimpersinger (feierte seinen 30. Geburtstag) unter Beschuss genommen. Zunächst reagierte er prächtig gegen Stefan Mühlthaler, doch nach 65 Minuten war er machtlos. Walter Braune stocherte das Spielgerät aus acht Metern ins Netz. Die große Chance zum Ausgleich hatte Christoph Dreier, doch alleinstehend köpfte er daneben. Der Ausgleich in der 78. Minute fiel durch Bernd Antholzner, der einen Eckball direkt verwandelte. Seinen Lapsus machte Wimpersinger jedoch gleich wieder wett, als er ein Geschoss von Attila Nagy sensationell aus dem Kreuzeck parierte. Somit blieb es beim letztendlich verdienten Remis, mit dem beide Teams leben können. Hervorragend leitete das Salzburger Schiedsrichtertrio mit Erich Hirschbichler (sein Sohn pfeift ab nächste Saison 1. Liga im Österreich) im Rahmen des Schiedsrichteraustausches.

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Wimpersinger, Rost S., Rost A., Pastl, Schlögl, Obergröbner, Grafetstetter, Vorsamer (88. Otten Fl.), Urbauer, Irl, Holzner

 

FC Perach:

 

Edtbauer, Ponomartschuk, Dreier, Reisbeck (60. Kuhn), Mühlthaler, Braune, Nagy, Antholzner, Seeburger (66. Sterr), Kelmendi, Klingenberg (28. Six)

 

Schiedsrichter: Erich Hirschbichler, Salzburg, absolut souverän, Note 1

 

Beste Spieler: Holzner, Schlögl, Urbauer, Obergröbner

– Kelmendi

 

Zuschauer: 130

Rei.

 

 

 

13. Mai 2010

 

 

Fünfter Sieg in Folge?

 

Peterskirchen will Erfolgslauf fortsetzen – Perach muss noch zittern

 

Der TSV Peterskirchen will seine Siegesserie in der Fußball-Bezirksliga Ost am Samstag, 18 Uhr, zu Hause gegen den FC Perach fortsetzen. Zuletzt gab’s vier Siege in Folge für die Truppe von Herbert Sickinger.

2:1, 4:1, 1:0, 3:1 – der TSV Peterskirchen kommt zum Ende der Saison richtig in Fahrt. Lohn für die tolle Bilanz der vergangenen vier Spieltage ist der Sprung von Platz zwölf auf Rang sieben – sehr zur Freude von Abteilungsleiter Reinhard Binder: „Wir hatten in dieser Saison mit vielen Problemen zu kämpfen, aber die Mannschaft hat sich wieder gefangen und wird jetzt für ihren Aufwand belohnt.“
Jetzt soll der fünfte Sieg in Serie her, allerdings hat der FC Perach (34 Punkte) am Sonntag für eine kleine Sensation gesorgt. Zu Hause knöpfte man Spitzenreiter Baldham einen Punkt ab. 1:1 hieß es nach einem rassigen Duell. Den Treffer für die Heim-Elf erzielte Stefan Mühlthaler in der dritten Minute der Nachspielzeit und bescherte dem FC damit einen wichtigen Zähler im Kampf gegen den Abstiegsrelegations-Platz. Dort steht derzeit der 1. FC Traunstein mit 30 Punkten. Mit Abstiegssorgen müssen sich die Peterskirchner nicht mehr herumschlagen, sie stehen im gesicherten Mittelfeld, wollen den Perachern die Punkte aber natürlich nicht kampflos überlassen, zumal mit dem FC der Lieblingsgegner dieser Saison in Peterskirchen aufschlägt: Im Hinspiel feierte die Sickinger-Elf mit 4:1 den höchsten Auswärtssieg in dieser Saison. „Davon können wir uns aber jetzt nichts mehr kaufen. Wir müssen hochkonzentriert an die Aufgabe herangehen“, gibt Binder die Marschroute für das Gruppe-Inn-Derby vor.  sam

 

 

 

9. Mai 2010

 

„Der ganz normale Wahnsinn“

Peterskirchen dreht Spiel gegen Ostermünchen in den letzten 5 Minuten

 

(mo) Was für eine Nervenschlacht am Samstagabend! Der SV Ostermünchen sah bis zur 86.Minute wie der sichere Sieger im Duell gegen den TSV Peterskirchen aus, bevor die Herbert-Sickinger-Elf innerhalb der letzen 300 Sekunden gleich 3 Mal zuschlägt. In „einem der emotionalsten Spiele der letzten Jahre“ (Reinhard Reichgruber, Vorstand des TSV Peterskirchen) lassen Dominik Schlögl, Anton Urbauer und Thomas Holzner die Peterskirchner Herzen höher schlagen und sorgen für den fast perfekten Nicht-Abstieg.

Keine Grenzen kannte der Peterskirchner Jubel nach dem 3:1 durch Holzner in der 93.Minute, was eine Horde von Fans dazu veranlasste, noch vor dem Schlusspfiff in die Jubeltraube der Peterskirchner Spieler mit einzustimmen. „Das war echt der ganz normale Wahnsinn hier“, lechzte ein sichtlich mitgenommener Abteilungsleiter Reinhard Binder nach dem Schlusspfiff, denn die knapp 150 Peterskirchner Fans sorgten in den letzten Minuten für einen wahren Hexenkessel, in dem die Gäste aus Ostermünchen sichtlich mitgenommen wirkten.

In der ersten Halbzeit war das filmreife Ende aber noch gar nicht ersichtlich, denn beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig ab und boten den knapp 180 Zuschauer fußballerische Magerkost. Erst nach einer Viertelstunde erspielte sich Peterskirchen die erste nennenswerte Möglichkeit, doch Martin Vorsamer verzog aus aussichtsreicher Position.

Auf der anderen Seite machten es die Gäste aus Ostermünchen besser, als Bernd Schiedermeier im Fünfmeterraum am schnellsten reagierte und den Ball an Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger vorbei ins Tor stocherte (26.).

Peterskirchen war sichtlich geschockt und gab die leichten Spielvorteile an die abgeklärter wirkenden Gäste ab. Kurz vor der Halbzeit löste sich die Schockstarre der Heimmannschaft jedoch wieder, als Hans Irl, Garant der letzten TSV-Erfolge, zwei Mal gefährlich vorm Tor auftauchte. Zählbares sprang jedoch nicht heraus.

In der zweiten Hälfte veränderte sich das Spiel schlagartig. Hatte der souverän agierende Schiedsrichter Florian Gebert (TSV Buchbach) in der ersten Hälfte noch wenig Arbeit zu verrichten, musste er im zweiten Spielabschnitt mehrmals in die hitzige Partie eingreifen. „Man sah den beiden Mannschaften an, wie wichtig dieses Spiel für sie ist“, gab auch Vorstand Reichgruber zu verstehen. „Jeder Spieler auf dem Platz wollte die Partie unbedingt gewinnen“.

Peterskirchen lief gegen einen Ostermünchner Defensivblock  an, der sich in der zweiten Hälfte nahezu nur auf Konter konzentrierte. Den Hausherren fiel bis kurz vor Schluss jedoch nichts ein, wie man die tiefstehende Gastmannschaft vielversprechend überwinden konnte. Im Gegenteil dazu hatte Ostermünchen 10 Minuten vor dem Ende die große Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch Naser Humoli setzte einen Kopfball aus 4 Metern übers Gebälk.

In der 86.Minute verwandelte sich der Peterskirchner Fußballplatz in ein Tollhaus. Hans Irl war von Anton Voglsinger elfmeterwürdig gefoult worden und Dominik Schlögl verwandelte sicher zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich. Schlögl avancierte in der Folgezeit zum Matchwinner, als er sowohl Urbauers Direktschuss per Eckstoß als auch Thomas Holzners sehenswerten Treffer in der Nachspielzeit einleitete.

Nach dem Spiel feierte die Peterskirchner Fußballfamilie sowohl den 4.Sieg in Folge als auch den nahezu perfekten Nicht-Abstieg, denn bei 3 verbleibenden Spielen und 9 Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz dürfte man mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

 

TSV Peterskirchen 2 – TSV Palling 1:2

Die Reserve des TSV Peterskirchen musste gegen den TSV Palling eine bittere Niederlage hinnehmen. In einem ausgeglichenen Spiel  hielt Peterskirchen das verdiente Unentschieden bis zur 93.Minute, bevor Georg Mörtl per Traumtor die 6.Niederlage in Folge besiegelte.

Lange Zeit tat sich auf beiden Seiten herzlich wenig. Palling nützte die erste Unaufmerksamkeit der Heimmannschaft, als Stefan Langschwert einen Abpraller zum 0:1 verwerten konnte.

In der Folgezeit machte Peterskirchen aber weiterhin das Spiel. Max Becker hatte kurz vor dem Pausenpfiff die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, als er nach einer Musterflanke von Roland Meier alleine vor Pallings Schlussmann Markus Babinger stand, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

In der zweiten Halbzeit machte Peterskirchen weiterhin Druck, kam aber dann doch etwas glücklich zum 1:1-Ausgleich. Christoph Kaltenhauser verwandelte alleine vor Babinger auftauchend, dem Tor war jedoch eine klare Abseitsposition vorausgegangen.

Kurz vor Schluss wurden gleich 2 Spieler verfrüht zum Duschen geschickt, als sowohl Florian Wastlhuber auf Pallinger als auch der geradeeben eingewechselte Sebastian Gerauer nach wiederholtem Foulspiel das Spielfeld verlassen mussten.

In der 93.Minute erzielte Palling dann den sehenswerten Siegtreffer. Mörtl wurde nicht konsequent angegriffen, was ihm die Möglichkeit verschaffte, den Ball aus 25 Metern neben den Pfosten zu setzen. mo

 

 

 

 

29. April 2010

Fußball-Bezirksliga-Ost

TSV Peterskirchen – TuS Raubling 4:1

 

Hans Irl hält den TSV Peterskirchen weiterhin auf Kurs in der Fußball-Bezirksliga-Ost. Mit drei Treffern – seinen Saisontreffern sieben bis neun – erschoss der derzeit blendend aufgelegte TSV-Angreifer den nun so gut wie abgestiegenen TuS Raubling quasi im Alleingang. Tor Nummer vier zum 4:1-Sieg vor 120 Zuschauern markierte am Mittwoch Abend Kapitän Rainer Grafetstetter.

Dabei hatte die Partie unter der souveränen Leitung von Referee Michael Bacher vom SV Amerang für die Hausherren wieder denkbar schlecht begonnen. Es waren noch keine sechzig Sekunden gespielt, da wuchtete ihr bester Spieler, Thomas Rothstein eine weite Freistoßflanke gegen die noch völlig unsortiere TSV-Hintermannschaft volley in die Maschen. Der TSV – erneut ohne sieben Spieler angetreten – war überhaupt nicht bei der Sache. Nur Goalie Christian Wimpersinger war es zu verdanken, dass er bei einer Prachtparade gegen Mario Sokic glänzend reagierte. Schön langsam kamen die Hausherren ins Spiel, doch Chancen waren kaum zu verzeichnen. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause bogen die Heimischen auf die Siegerstraße ein. Zunächst verwertete Irl eine schöne Ballstafette über Dominik Schlögl und Florian Otten zum Ausgleich (38.) und nur drei Minuten später schloss er ein perfektes Zuspiel von Thomas Holzner unhaltbar für Bernhard Sasjadvolk ab. Somit war das Spiel – zum Halbzeitstand glücklich – gedreht. Nach dem Wechsel war von den Raublingern nicht mehr viel zu sehen. Nur einmal musste Wimpersinger noch mal auf der Hut sein, doch gegen Hans Retzer blieb er Sieger. Effektiver waren nun die TSV-ler. Irl´s dritter Streich war in der 53. Minute eine feine Einzelleistung, die er mit einem platzierten Flachschuß aus 16 Metern unhaltbar abschloss. Tor Nummer vier ging auf das Konto von Grafetstetter, der einen Freistoß von Schlögl per „Birne“ veredelte (72.).

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Wimpersinger, Asböck (6. Otten Fl.), Rost A., Pastl, Obergröbner, Schlögl, Vorsamer (86. Kaltenhauser A.) Grafetstetter, Urbauer, Irl (86. Picherer S.), Holzner

 

TuS Raubling:

 

Leider nicht in Erfahrung gebracht.

 

Unter anderem dabei sicher:

 

Sasjadvolk, Bauer I., Bauer Th., Retzer, Niedermayr, Rothstein, Rekofsky, Sokic

 

Schiedsrichter: Michael Bacher, SV Amerang, hatte überhaupt keine Probleme mit der fairen Partie

 

Beste Spieler: Wimpersinger, Irl, Grafetstetter, Vorsamer

– Rothstein

 

Zuschauer: 120

Rei.

27. April 2010

 

 

Heimbilanz aufpolieren

 

TSV Peterskirchen heute gegen TuS Raubling – Anstoß um 18.30 Uhr

 

Die Heimbilanz des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen (1-2-8) ist grausam. Deshalb soll sie am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr) mit einem dreifachen Punktgewinn gegen Aufsteiger und Fast-Absteiger TuS Raubling etwas aufpoliert werden.

Dem Befreiungsschlag von Hammerau sollen nun in dieser englischen Woche möglichst viele weitere Punkte folgen, was durchaus realistisch erscheint, denn am Sonntag (14.30 Uhr) müssen die Herbert-Sickinger-Schützlinge bei einem weiteren Kellerkind, nämlich beim TSV Grafing, antreten.
„Ein Sieg gegen Raubling ist eigentlich Pflicht, aber schon im Hinspiel war den Zuschauern bei unserem 1:0-Sieg alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen serviert worden“, erinnert sich TSV-Spartenboss Reinhard Binder, der hofft, dass Sebastian Rost und Florian Otten (beide fielen relativ kurzfristig fürs Hammerau-Match aus) ebenso wieder fit sind wie Matthias Asböck. Der Ex-Obinger brennt förmlich auf sein Comeback.
Nach Daniel Winklmaier und Sebastian Leitmeier (beide vom Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring) meldet „Tago“ Binder übrigens einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison: „Mäx“ Jaeger wird vom A-Klassisten TuS Engelsberg, wo er als Spielertrainer gefeuert wurde, nach Peterskirchen zurückkehren. „Er ist ein Allrounder, der auf vielen Positionen eingesetzt werden kann“, freut sich der TSV-Chef über Jaegers Zusage. Zudem sei die Verpflichtung eines Keepers aus der A-Klasse ein heißes Thema, wobei Binder die Katze noch nicht aus dem Sack lassen wollte.
„Wir wollen die bittere 0:4-Niederlage gegen Ostermünchen vergessen machen“, so Raublings Pressesprecher Florian Heller, „dazu muss unsere Mannschaft die guten Trainingsleistungen umsetzen.“ Dass der frühere Landesligist aus dem Inntal auch sehr ansehnlichen Fußball spielen kann, konnte man unter anderem beim Gastspiel in Grafing (0:0) beobachten, wo der TuS laut Coach Manfred Thaler (hat schon für die neue Saison zugesagt) wohl eines der besten Saisonspiele abgeliefert hat.
Dass die Saison vielleicht ohne das fast schon traditionelle Raublinger Verletzungspech anders hätte laufen können, darüber kann nur spekuliert werden, „doch musste die Mannschaft vor allem die Langzeitausfälle von Christoph Braun, Florian Kellerer, Thomas Bauer sen. oder zuletzt auch Dominik Hernandez kompensieren“, so Pressesprecher Heller.
Beim TuS kehrt Marijo Sokic (früher TuS Großkarolinenfeld) nach einwöchigem Messe-Aufenthalt in Hannover ins Team zurück und ersetzt Bastian Ass (Fortbildungsseminar). „Star“ des Teams ist aber Uli Maier, ehemaliger Keeper der Bayern-Amateure. Dass der 40-Jährige, der in der Winterpause reaktiviert wurde, immer noch sehr leidenschaftlich und emotional an die Sache herangeht, zeigt seine gelb-rote Karte aus dem Ostermünchen-Match.  cs

 

 

 

 

26. April 2010

 

TSV Peterskirchen jubelt

 

2:1-Sieg beim FC Hammerau: Sickinger-Team beendet den „Anti-Lauf“

 

Hammerau (sch). Weiterhin auf den ersten Saison-Heimsieg in diesem Kalenderjahr wartet der Fußball-Bezirksligist FC Hammerau. Im Freitagabend-Flutlichtmatch gegen den TSV Peterskirchen setzte es eine 1:2-Niederlage auf dem holprigen Platz an der Gaisbergstraße. Die Gäste revanchierten sich nicht nur für die Vorrunden-Niederlage, sondern stoppten zugleich ihre Frühjahrs-Negativserie und ihren Hammerau-Komplex. Verständlicherweise war der Jubel beim zahlreich mitgereisten Peterskirchner Anhang unter den insgesamt 150 Zuschauern riesengroß.

So sehr sich die Manfred-Abfalter-Truppe auch bemühte, die äußerst mäßige erste Halbzeit mit einem Sturmlauf im zweiten Spielabschnitt vergessen zu machen, so konnte bei einem 0:2-Rückstand mit dem späten Anschlusstor das Ergebnis trotz packender Schlussminuten nicht mehr egalisiert werden. Weshalb heuer auf eigenem Rasen die Punkte liegen bleiben und das Team als weiterhin Drittplatzierter den Aufstiegs-Relegationsplatz nun wohl endgültig aus den Augen verloren hat, ist auch Coach „Mane“ Abfalter ein Rätsel. „Die Jungs sind motiviert und heiß, können allerdings ihr spielerisches Potenzial momentan zu Hause über die gesamte Distanz nicht umsetzen. In den ersten 45 Minuten wurde zu wenig aggressiv agiert, da waren die Gäste schlichtweg giftiger in den Zweikämpfen.“
Peterskirchens Trainer Herbert Sickinger musste freilich bis zur letzten Sekunde zittern. Erst nach dem Schlusspfiff des ordentlich leitenden Schiedsrichters Oliver Mühldorfer (FC Aschheim) und noch aufgewühlt vom kämpferischen Top-Einsatz seiner Mannen, genoss er so richtig den Abend in der Jubeltraube mit Spielern und Anhängern.
„Großes Kompliment an meine Truppe, sie hat unheimlich engagiert gekämpft und diszipliniert die taktische Marschroute eingehalten“, so Sickinger. „Gut war auch, dass wir in Führung gegangen sind. Auch wenn Hammerau mehr Ballbesitz hatte, glaube ich doch, dass wir verdient gewonnen haben, was mir auch Manfred Abfalter bestätigt hat. Für uns sind diese drei Punkte nach den erfolglosen Wochen unheimlich wichtig.“ Nur ungern wollte Sickinger aus seiner kompakten Mannschaft Einzelakteure hervorheben. Er nannte dann aber doch Hans Irl, Thomas Holzner und Tobias Pastl.
Der zerfahrene Kick beiderseits erreichte zunächst kein Bezirksliga-Niveau. Obwohl die Heim-Elf versuchte, etwas hausbacken Impulse zu setzen, versandete vieles in Stückwerk und Ballverluste. Die gefährlicheren Angriffe starteten vorerst die Gäste. Gerade noch konnte ein Schuss von Anton Urbauer aus elf Metern zur Ecke abgeblockt werden (5.). Und als Martin Heudecker mit einem Rückpass seinen Goalie Sebastian Bayer in die Bredouille brachte, setzten die TSVler nach und sorgten für etliche bange Momente vor dem FC-Gehäuse.
Doch dann gelang es den Hausherren aus ihren spielerischen Vorteilen zwischen der 24. und 28. Minute für Führungsmöglichkeiten im Dreierpack zu sorgen. Bei einem wuchtigen Freistoß von Peppi Lechner konnte Keeper Christian Wimpersinger den Ball nicht festhalten. Doch ehe Rupert Spickenreuther zum Leder stürmte, rettete ein Abwehrbein zur Ecke. Danach fand Albert Deiter nach Querpass von Bernhard Heudecker freie Schussbahn vor, haute das Leder aber überhastet über die Latte. Und dann sorgte Lechner erneut mit einem in den Torraum geschlagenen Freistoß für Alarmstufe eins. Diesmal verpasste Andi Koch die Kugel um eine Stiefelspitze.
Auf der Gegenseite gewannen die wendigen TSV-Angreifer mehrmals ihre Zweikämpfe. Doch ausgerechnet als man im Gastgeberlager das Gefühl hatte, dass eigentlich nicht viel anbrennen könnte, unterlief Lechner in der 38. Minute nach einem weiten Schlag aus der TSV-Hälfte ein Fehler. Er brachte den Ball nicht unter Kontrolle und ehe er sich versah, entwischte der hinter ihm lauernde Hans Irl. Uneinholbar auf das FC-Tor zusteuernd und am herauslaufenden Schlussmann Bayer vorbei, netzte er von halblinks flach ins rechte Toreck zum TSV-Führungstreffer ein. Die kalte Dusche zeigte Wirkung, denn bei den Platzherren kam nichts Produktives zustande. Lediglich ein Kopfball von Rupert Spickenreuther nach Ecke von Bernhard Heudecker rauschte knapp am linken Pfosten vorbei.
Immerhin, die Gastgeber krempelten die Ärmel hoch und übernahmen gleich nach dem Seitenwechsel das Kommando – eröffnet mit einem Knaller von Andi Schuhböck nach einem weiten Diagonalpass. Wiederholt brannte der Hut im TSV-„Sechzehner“. Deiter und Spickenreuther vergaben knapp, einen Freistoß von Lechner parierte Wimpersinger spektakulär. Inmitten des Hammerauer Sturmlaufs, nur unterbrochen von wenigen Kontern, entwickelte sich der zweite TSV-Treffer. Zunächst faustete Bayer den satten Freistoß in der 73. Minute nach vorne aus dem Strafraum weg, wobei Thomas Holzner mit einem flachen Nachschuss die Lücke fand. Die FCler reklamierten beim „Schiri“-Assistenten eine Behinderung von Bayer. Aber es blieb dabei, der Treffer wurde vom Schiedsrichter anerkannt.
In der 85. Minute hämmerte Deiter einen zu kurz abgewehrten Ball unter die Latte zum 1:2-Anschluss, doch der „Club“-Treffer kam zu spät.

 

 

 

18. April 2010

TSV Peterskirchen – FC Bischofswiesen 0:1

 

Der TSV Peterskirchen hat das 6 Punkte-Spiel in der Fußball-Bezirksliga Ost gegen den FC Bischofswiesen am Samstag Abend vor 130 Zuschauern vergeigt. Das Goldtor von Sebastian Parma aus der 50. Minute entschied das Spiel mit dem knappsten aller Ergebnisse. Dabei zeigte sich erneut, dass sich die Peterskirchner derzeit extrem schwer tun, einen Treffer zu erzielen, sodass schon ein Gegentreffer reicht, um das Spielfeld als Verlierer zu verlassen.

Dabei begannen die Heimischen nach einer Gedenkminute für das verstorbene TSV-Mitglied Thomas Unterforsthuber ambitioniert. Die erste Halbzeit war eine der besten in der Rückrunde. Couragiert und bissig in die Zweikämpfe und vor allem auch Torchancen erarbeitend sahen die Fans eine wache TSV-Truppe. Dreh- und Angelpunkt im TSV-Spiel war der beste Spieler auf dem Platz, Hans Irl, der praktisch an allen gefährlichen Situationen beteiligt war. Sehr gut tat der Sickinger-Truppe die Wiederkehr von Co-Trainer Alex Rost, der Souveränität ausstrahlte und neben dem ebenfalls stark spielenden Tobias Pastl der Hintermannschaft Halt gab. Die besten Torgelegenheiten hatten Irl, der für den verletzten Martin Mayer früh eingewechselte Thomas Holzner und erneut Irl, doch der auf der Linie starke Keeper Tobias Zaar konnte mit Klasseparaden abwehren. Die beste Chance der ebenfalls ersatzgeschwächten Bischofswiesener hatte Sebastian Vorberg, doch der wiedergenesene TSV-Keeper Christian Wimpersinger konnte stark parieren. Fünf Minuten nach dem Wechsel fiel das Goldtor. Nach einem großen Fehler in der TSV-Hintermannschaft stand Sebastian Parma alleine vor der „Kiste“. Zunächst konnte Wimpersinger noch klären, doch gegen den Nachschuß war kein Kraut gewachsen.

Der TSV zeigte sich geschockt und kam fortan überhaupt nicht mehr in das Spiel. Viele hohe und weite Bälle planlos nach vorne geschlagen und kaum mehr Spielzüge waren die Folge. Nur zweimal hätte es noch klingeln können, doch nach toller Irl-Vorarbeit setzte Dominik Schlögl das Leder über das Tor und alleine auf das Tor zusteuernd fiel der Abschluß von Martin Vorsamer zu schwach aus. Da auch die Gäste nur mehr ihren Vorsprung verwalteteten und die Abwehr um ihren 42-jährigen Sacki Moralis dicht machten, sahen die Zuschauer ein schwaches Spiel, mit dem Schiedsrichter Christian Keck vom FC Grünbach keine Mühe hatte.

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Wimpersinger, Rost S., Rost A., Pastl, Wengler (15. Künzner), Obergröbner, Schlögl, Grafetstetter (72. Vorsamer), Urbauer, Irl, Mayer (20. Holzner)

 

FC Bischofswiesen:

 

Zaar, Hoffmann (26. Grötzner), Oeggl, Szombath, Moralis, Kern, Hirsch, Kahmen, Parma, Lindner, Vorberg

 

Schiedsrichter: Christian Keck, FC Grünbach, (ließ viel laufen und war gut)

 

Beste Spieler: Irl, Pastl, Rost A.,

– Zaar, ansonsten kompakt

 

Zuschauer: 130

Rei.

15. April 2010

Personallage
weiter kritisch

             

Peterskirchen plant Sieg über Bischofswiesen

 

Nach vier Niederlagen in Folge möchten die Bezirksliga-Fußballer des TSV Peterskirchen endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren: Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich den Schützlingen von Trainer Herbert Sickinger am morgigen Samstag um 18 Uhr in der Heimvorstellung gegen den Vorjahres-Aufsteiger FC Bischofswiesen.

„Da gibt es keine Diskussion. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir natürlich unbedingt gewinnen wollen“, beschreibt TSV-Spartenleiter Reinhard Binder die Ausgangsposition. Die Peterskirchner (27 Punkte), die das Hinspiel im Riedherrn-Stadion mit 3:1 für sich entschieden hatten, weisen nur einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Relegationsplatz-Inhaber Bischofswiesen (24 Zähler) auf – und das, obwohl die Kicker aus dem Berchtesgadener Land eine Partie weniger absolviert haben.
Eine Niederlage könnte für den TSV fast schon fatale Folgen haben, ein Sieg dagegen wäre ein großer Schritt in Richtung Ligaverbleib. Allerdings sind die Bischofswiesner gut drauf und holten aus den letzten fünf Begegnungen – in denen sie ungeschlagen blieben – elf Punkte. In vier dieser Matches erzielte der FCB vier oder mehr Treffer. Eine besondere Warnung muss man also nicht aussprechen – jedem im Peterskirchner Lager dürfte klar sein, dass Vorberg, Kern und Co. an einem guten Tag nur schwer zu bezwingen sind.
Reinhard Binder will die Situation trotz des aktuellen „Anti-Laufs“ nicht dramatisieren, zumal die Mannschaft in den vergangenen Wochen stark ersatzgeschwächt war (und auch morgen noch ist). Zuletzt fehlten sieben Stammspieler, dennoch verzeichneten die Peterskirchner bei der 0:3-Niederlage in Traunstein eine sehr gute Phase in der zweiten Halbzeit.
„Wir haben ja nicht gegen irgendwelche Gegner verloren“, erklärt „Tago“ Binder, „sondern gegen die beiden Top-Teams aus Baldham und Kirchheim, gegen Nußdorf das einen tollen Lauf hat und beim FC Traunstein, wo du immer mal verlieren kannst.“ Im Landkreis-Derby im Triftstadion sei zudem der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich möglich gewesen – aber eben nicht gefallen. „Ich hätte gern gesehen, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn der Dominik Schlögl bei seiner Top-Chance das 1:1 gemacht hätte“, so Binder.
Bis zum Auftritt beim Tabellendritten FC Hammerau (Freitag, 23. April, 19.30 Uhr) dürfte sich die Personallage im Sickinger-Team ein wenig entspannen. Für die morgige Heimvorstellung darf man dagegen lediglich auf die Rückkehr von Michael Wengler und Matthias Asböck hoffen – der Einsatz der beiden ist jedoch mit einem Fragezeichen versehen.  cs

 

 

 

 

 

 

 

6. April 2010

0 Punkte und 0:9 Tore an Ostern

 

Böse Überraschungen für den TSV Peterskirchen: 0:6 gegen Kirchheim und 0:3 gegen Nußdorf

 

Peterskirchen (mo). Das waren keine angenehmen Überraschungen, die sich die Peterskirchner Bezirksliga-Fußballer vom Osterhasen ins Nest legen ließen: Dem 0:6-Debakel vom Karsamstag gegen den Kirchheimer SC folgte nämlich gestern ein ebenso unbefriedigendes 0:3 gegen den SV Nußdorf/Inn.

Was sich die knapp 200 Peterskirchen-Fans am Karsamstag ansehen mussten, war nicht das, was sie sich vorgestellt hatten. Die Sickinger-Schützlinge kassierten gegen den Gast aus dem Münchner Vorort die höchste Heimniederlage in ihrer Bezirksliga-Geschichte. 0:6 hieß es aus der Sicht der Heim-Mannschaft, die in allen Belangen unterlegen war.
Peterskirchens Trainer Herbert Sickinger ist zurzeit nicht zu beneiden, was die Verletztenliste anbelangt. Neben den Langzeitverletzten Helmut Frisch, Thilo Mösmang und Lukas Berndl musste er auch auf Alex Rost und Matthias Asböck verzichten.
Schon in der dritten Minute begann der Albtraum für den TSV: Michael Wengler verlor vor dem Strafraum den Ball an Florian de Prato und dessen Querpass verwertete Sebastian Kirchner zur frühen Gäste-Führung. Besonders Kirchner und Fabio Franchini wirbelten die unsichere TSV-Abwehr mehrmals durcheinander.
Peterskirchen hielt über weite Teile der ersten Halbzeit gut dagegen und hätte das Spiel womöglich in eine andere Richtung drehen können. Zuerst konnte Hans Irl einen Fehler von Kirchheims Schlussmann Alessandro Marchesano beinahe ausnutzen, doch sein Schuss konnte von Kirchheims Lucas Kollatz auf der Linie geklärt werden. Kurz vor dem Pausenpfiff war es dann Kapitän Rainer Grafetstetter, der beim nächsten Fehler von Marchesano freistehend zum Kopfball hochstieg, aber auch dieser Versuch landete nicht im Tor.
Auf der anderen Seite machte es Kirchheims Offensivabteilung besser und nutzte die nächste Schwäche in der Peterskirchner Hintermannschaft nach einer kurzen Ecke aus. Franchini platzierte seine Flanke genau auf das Haupt von Fabian Löns, der völlig freistehend zum 0:2-Pausenstand einnetzte.
Was sich dann in der zweiten Halbzeit auf dem Peterskirchner Sportplatz abspielte, sollte schnell aus den Köpfen der Spieler und Fans gestrichen werden: Die Heim-Mannschaft wurde auf eigenem Platz von einem starken KSC regelrecht vorgeführt. Bis auf einen Kopfball von Tobias Pastl, der auf der Linie geklärt wurde, und einen 30-Meter-Hammer von Irl, dem neben Grafetstetter der Wille und kämpferische Einsatz nicht abgesprochen werden konnte, spielten sich die gefährlichen Szenen vor dem Tor von Christian Wimpersinger ab.
Besonders Kirchner spielte sich in einen Rausch und düpierte Peterskirchens Abwehr fast im Minutentakt. Innerhalb von 15 Minuten konnte Kirchner drei Torvorlagen auf seinem Konto gutschreiben, als er Sebastian Hammler (50.), Pero Knezevic (60.) und wiederum Löns (65.) mustergültig bediente. Das halbe Dutzend machte Knezevic per Foulelfmeter eine Viertelstunde vor Schluss voll (75.).
Zwei Tage später war Wasti Huber mit drei Treffern der Peterskirchen-Schreck, wobei Nußdorfs Abteilungsleiter Hannes Scheuerer den 3:0-Erfolg der Gäste als „verdient“ bezeichnete, „weil wir das Spiel über weite Strecken gut im Griff hatten“.
Huber traf zunächst in der 37. Minute nach einer feinen Einzelleistung, wobei er auch noch Keeper Christian Wimpersinger umspielte. Beim 2:0 (42.) sah der TSV-Schlussmann nicht gut aus – Huber durfte nach Flanke von Peter Oberauer vollenden. Den Schlusspunkt setzte der Ex-Wasserburger schließlich in Minute 77, als er die Peterskirchner Defensivabteilung zum wiederholten Male schlecht aussehen ließ und somit für die endgültige Entscheidung sorgte. „Er war nicht nur wegen seiner drei Tore der überragende Mann auf dem Platz“, lobte Nußdorfs Coach Johann Scherer seinen Goalgetter Huber.
Bitter für die Peterskirchner und ihre Fans unter den 130 Zuschauern: Gegen den SVN mussten Michael Wengler, Hans Irl (er vergab beim Stand von 0:0 die beste Chance) und Keeper Wimpersinger verletzungsbedingt ausgewechselt werden. „Ich hoffe, dass sie nächsten Samstag im Derby beim 1. FC Traunstein wieder spielen können“, so TSV-Pressesprecher Michael Otten.

 

 

 

 

 

 

 

2. April 2010

Binder glaubt an die Mannschaft

                         

Vor den beiden Heim-Matches: Peterskirchens Abteilungsleiter ist optimistisch

 

Peterskirchen (red). Das Baldham-Spiel ist abgehakt, der Blick der Peterskirchner Bezirksliga-Fußballer geht ausschließlich nach vorne. Und da sollen in den ersten beiden Heimspielen des Jahres 2010  – am Samstag um 18 Uhr gegen Kirchheim und am Montag um 15 Uhr gegen Nußdorf/Inn –  „möglichst viele Oster-Punkte“ (so Abteilungsleiter Reinhard Binder) gesammelt werden.

Bei nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang dürfen sich die Mannen von TSV-Coach Herbert Sickinger mitten in den Osterferien keineswegs ausruhen – vielmehr gilt es ähnlich Gas zu geben wie am vergangenen Sonntag in Vaterstetten, wo man trotz der 1:3-Niederlage gegen den dortigen SCBV eine gute Leistung geboten hat. Schon in den Hinrunden-Partien waren die Peterskirchner ihren Gegnern ebenbürtig: In Kirchheim erreichte man ein 1:1-Remis, in Nußdorf unterlag man durch ein Elfmetertor mit 0:1. Dabei war die TSV-Leistung in Kirchheim völlig o.k., die im Inntal dagegen wenig berauschend.

Tago“ Binder hat den Glauben an seine Truppe (trotz der miserablen Vorbereitungsphase) nicht verloren. Im Gegenteil: Er ist überzeugt, dass dem Vorjahres-Vizemeister erstmals in dieser Saison ein Sieg gegen eine Top-Mannschaft der Liga gelingt. „Wir schlagen Kirchheim!“, gibt sich Binder kämpferisch – auch wenn die Peterskirchner erneut einige Ausfälle zu beklagen haben. Zu den bisher fehlenden Kickern Alex Rost, Thilo Mösmang, Helmut Frisch und Lukas Berndl gesellt sich diesmal auch noch der frühere Obinger Matthias Asböck, der sich auf dem Vaterstettener Kunstrasen eine Zerrung zuzog. „Wir jammern aber nicht und ich bin sicher, dass wir diese Ausfälle kompensieren können. Ich habe vollstes Vertrauen in den Kader, der uns für die beiden Spiele an Ostern zur Verfügung steht“, behauptet Binder.

Beim Kirchheimer SC, den der Peterskirchner Abteilungsleiter vor 14 Tagen beim 5:0-Sieg in Grafing unter die Lupe genommen hat, gefallen Binder vor allem die beiden Stürmer Fabian Löns und Sebastian Kirchner. Bei Montagsgegner Nußdorf schätzt er vor allem die Defensivabteilung um Keeper Thomas Wimmer bärenstark ein. „Gegen Nußdorf musst du abwartend spielen, dann bekommst du deine Chancen“, meint Binder vor dem Match gegen die Scherer-Crew, die im Übrigen „dienstältester“ Bezirksligist der Ost-Gruppe ist.

Nicht nur auf die eigenen Spiele blickt „Tago“ Binder mit Spannung und Vorfreude, auch auf viele andere Partien an diesem Wochenende. Vor allem die zehn Duelle, die im beliebten Chiemgau-Online-Kicktipp vorherzusagen sind, bereiten dem Peterskirchner Abteilungschef Kopfzerbrechen. „Oh, das sind schwierige Spiele – wer hat die bloß ausgesucht?“, stöhnt er. Dennoch möchte Binder (14 Punkte nach Runde eins) an diesem Wochenende an seiner Frau Michaela (tolle 16 Zähler) vorbeiziehen. „Sonst sagt jeder, dass die mehr Ahnung vom Fußball hat als ich…“

 

 

 

 

 

29. März 2010

 

Peterskirchen
ohne Fortune

 

1:3 bei Tabellenführer Baldham-Vaterstetten

 

Vaterstetten (red). Der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen hat sich am gestrigen Sonntag zum Frühjahrsrunden-Start bei Tabellenführer SC Baldham-Vaterstetten gut aus der Affäre gezogen, zu einem Punktgewinn reichte es für die Herbert-Sickinger-Elf aber nicht. Robert Grätz und Co. behielten am Ende auf ihrem Kunstrasenplatz mit 3:1 (1:0) die Oberhand.

„Wir hätten durchaus etwas holen können, hatten aber bei unseren guten Chancen nicht das nötige Quäntchen Glück“, resümierte TSV-Spartenleiter Reinhard Binder, der für Abwehrchef Michael Wengler ein Sonderlob parat hatte.
„Peterskirchen ist hinten sehr gut gestanden und hat uns das Siegen schwer gemacht“, attestierte auch SCBV-Goalgetter Grätz den Gästen einen ordentlichen Auftritt. Einziges Manko: Dominik Schlögl (2) und Hans Irl konnten so genannte Top-Gelegenheiten nicht nutzen – zwei dieser Chancen gab’s sogar beim Stande von 0:0.
Und so gingen die Baldhamer nach einem Distanz-Freistoßtreffer des Ex-Ampfingers Zvonimir Glavas (44./mit Windunterstützung) mit einer 1:0-Führung in die Kabine.
Gleich nach dem Seitenwechsel erhöhte Grätz nach Vorarbeit von Jonas Meidert auf 2:0 (50.) und damit war eine Vorentscheidung gefallen. Tobias Pastl verkürzte zwar im Anschluss an einen Freistoß auf 1:2 aus Sicht des TSV (86.), doch den Schlusspunkt setzte wieder der Spitzenreiter in Person von Benjamin Gibtner, der vor 150 Zuschauern einen Konter zum 3:1-Endstand abschloss (90.).

 

 

 

 

 

TSV Peterskirchen 2 – FC Kirchweidach     2:2

 

Peterskirchen; Die Reserve des TSV Peterskirchen hat sich einen weiteren Punkt erkämpft. Gegen den bis dato souveränen Tabellenführer aus Kirchweidach holten die Schmidinger-Schützlinge, die sogar ohne Torwart antreten mussten (Feldspieler Florian Otten stand im Tor) einen hochverdienten Punkt. Zu Ende des Spiels wäre sogar noch ein Dreier drin gewesen.

Die Heimmannschaft begann forsch und hatte nach 12 Minuten die erste Einschussmöglichkeit. Martin Mayer umspielte Gästeschlussmann Georg Leitl, aber Martin Dreier konnte Peterskirchens Stürmer im letzten Moment am Abschluss hindern. In der 40.Minute machte es Mayer aber besser und sorgte für die bis dato verdiente Führung, als er aus stark abseitsverdächtiger Position zum zwischenzeitlichen 1:0 einschob.

Die zweite Halbzeit begann Kirchweidach aktiver und nach nur 4 gespielten Minuten glichen sie aus. Florian Schwarz war der Nutznießer eines langen Freistoßes, den Otten nur abklatschen konnte. Aber auch diese Aktion hätte nicht zum Torerfolg führen dürfen, denn Otten war zuvor klar bedrängt worden. Nach einer Stunde nutzte Kirchweidach die nächste Schwäche des Schiedsrichters aus, als  Wilhelm Vorbuchner nach klarer Abseitsposition an Otten vorbei zum Führungstreffer einschieben konnte.

Peterskirchen gab aber nicht auf und kam nach 70 Minuten zum verdienten Ausgleich, als Kirchweidachs Christian Wolferstetter einen langen Freistoß von Stefan Obergröbner ins eigene Tor verlängerte – 2:2. In der Schlussphase hatte die Heimmannschaft einen weiteren Hochkärater, doch Roy Küthers indirekten Freistoß konnte Leitl parieren. Eine Minute vor dem Ende hätte der eingewechselte Roland Maier zum Helden avancieren können, doch Wolferstetter machte seinen Fehler wieder wett und konnte für seinen geschlagenen Schlussmann Leitl vor der Linie klären.

mo

 

 

 

 

23. Dezember 2009

Tacherting/Emertsham/Peterskirchen:

 

Westerholzlauf 2009

am Sonntag 27. Dezember 2009 – 120 Cent pro gelaufenen Kilometer

 

Die achte Auflage des Westerholzlaufes findet am Sonntag, 27. Dezember statt. Beginn ist um 12.45 Uhr mit dem Start der Walker über 8 km, es folgen ab 13 Uhr die Kinderläufe über 1,7 km. In diesem Jahr wird es drei Kinderläufe geben, an dem immer nur zwei Jahrgangsklassen teilnehmen. Um 13.30 Uhr ist Startschuss zum 4,3-km-Lauf und um 14.15 Uhr beginnt der Hauptlauf zur 8-km-Strecke. Start und Ziel ist wieder in Wolfhausen. Die Landjugendgruppen aus Emertsham, Peterskirchen und Tacherting sorgen bei Start und Ziel in Wolfhausen (kleines Zelt) für die Verpflegung der Läufer. Anmeldung zum Lauf ist möglich unter Tel. 08622/986948, E-mail Reinhard.Reichgruber@t-online.de oder Tel. 08621/61496, E-mail Bernhard.Breu@t-online.de. Nachmeldung ist gegen einen kleinen Aufpreis von 2 Euro bis eine Stunde vor Start möglich.

Der Erlös der Veranstaltung kommt den Landjugendgruppen zugute. Zuschauer zum Lauf und Gäste im Jugendraum am Sportplatz in Pe-terskirchen, wo nach dem Hauptlauf die Siegerehrung statt-findet, sind herzlich willkommen. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde, allen teilnehmenden Kindern werden Medaillen überreicht. Eine detaillierte Ausschreibung zum Lauf und weitere Info´s gibt es unter www.tacherting.de.

 

 Laufen für guten Zweck

 

 Ein besonderer Anreiz dürfte die Tatsache sein, dass sich Bernd Irlbacher, Chef der ortsansässigen Firma Nutzfahrzeuge Irlbacher, erneut bereit erklärt hat, soziale Einrichtungen zu unterstützen. Er sponsert jeden gelaufenen Kilometer mit einer Summe von 120 Cent. 120 Cent deshalb, weil sein Unternehmen im nächsten Jahr auf 120 Jahre seines Bestehens zurück blicken kann. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich wieder mehr Athleten am Lauf beteiligen würden, vor allem auch klassische Hobbyläufer aus der Gemeinde.

Im letzten Jahr, an dem sich 106 Teilnehmer beteiligten, gewannen Anneliese Mayer von der TG Salzachtal in 34,13 Minuten bei den Damen und Benedikt Huber vom TSV Palling mit der neuen Bestzeit von 28,15 Minuten bei den Herren.

 

Rei.

 


23. Dezember 2009

Die 12 Apostel, Tanzmäuse und Kulturelles

Besinnliche Weihnachtsfeier des TSV Peterskirchen mit lustigem Rahmenprogramm

 

Auch der TSV Peterskirchen hat im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier die „Stade Zeit“ eingeläutet. Dieses Jahr sorgte mitunter ein kunterbuntes Rahmenprogramm dafür, dass die rund 200 aktiven und passiven Mitglieder des Vereins sowohl besinnliche als auch lustige Momente in der Weihnachtsfeier erleben durften.

Zum besinnlichen Beginn der Feier gaben Andreas und Christian Heckhausen, Michael Gütlhuber und Ines Hundseder, alles Nachwuchsfußballer des Vereins, mit Unterstützung von Birgit Heckhausen diverse Musikstücke zum Besten, bevor Peterskirchens Vorstand Reinhard Reichgruber das letzte Jahr aus Vereinssicht Revue passieren ließ. Neben vielen positiven Momenten wie der Vizemeisterschaft der Ersten Mannschaft oder auch dem erfolgreich absolvierten München-Marathon von Gerhard Hundseder, der die knapp 42km unter 4 Stunden bewältigte, sprach Reichgruber auch mit dem Tod des langjährigen Vereinsfunktionärs Felix Oberbauer, der schweren Krankheit von Thomas Unterforsthuber oder auch dem tragischen Abschied von Robert Enke negativ behaftete Schlagzeilen an, die den Verein in unterschiedlichster Art und Weise betrafen. Anhand des Beispiels von Robert Enke betonte Reichgruber, „dass Geld und Ruhm nicht alles sind, sondern immer noch der Mensch im Vordergrund steht.“ Gerade in dieser Hinsicht sieht Reichgruber den Verein auf einem guten Weg, denn alle Personen sind im Verein herzlich willkommen und können ihrem Hobby nachgehen oder Spaß in der „Familie TSV Peterskirchen“ haben.

Danach bot sich den Jüngsten im Verein die große Möglichkeit, den Erwachsenen ihr Können zu präsentieren, denn die Tanzmäuse des TSV konnten unter der Leitung von Vroni Lasser zeigen, dass auch sie im Verein einiges gelernt haben.

Im Anschluss an die zwei Einlagen der Tanzmäuse ehrte der Abteilungsleiter der Tennisabteilung Franz Forstner sowohl die diesjährigen Vereinsmeister als auch diverse Mitglieder der Sparte, ohne dessen Wirken das Tennisleben im Verein nicht möglich wäre.

Nach dem organisatorischen Teil der Feier läuteten „Die 12 Apostel“ mit ihrem mit Spannung erwarteten Theaterauftritt den lustigen Teil der Feier ein. In ihrem knapp 60-minütigen Theaterstück boten sie den gespannten Zuschauern einen Ausschnitt aus dem Peterskirchner Vereinsleben und spielten allwöchentlich bekannte Gegebenheiten neben dem Sportplatz, im Sportlerheim oder auch beim Frühshoppen nach. Insbesondere imitierten sie bekannte Persönlichkeiten des Dorfes wie „Edelfan“ Erwin Ortner, „Klassiker“ wie Peter und Joe Kaltenhauser oder auch Wirt Andre Freiherr von Hahn in bester Manier nach und konnten so für reichlich Gelächter im gut gefüllten Peterskirchner Kirchenwirt sorgen. Ebenso wurden dem Publikum diverse Peinlichkeiten des Jahres präsentiert, die dem ein oder anderen Sportsmann des TSV unterliefen.

Nach dem Höhepunkt der Weihnachtsfeier standen auch dieses Jahr wieder die Tombola und die Versteigerung, die von Tobias Rannetsberger durchgeführt wurde, auf dem Programm. Für die Tombola konnte Geschäftsführer Hans Kaltenhauser mehr als 60 namentlich erwähnte Spender gewinnen, bei denen sich der Verein in aller Form noch einmal recht herzlich bedanken möchte. Kurioserweise gewannen auch dieses Jahr Hans Sickinger und seine Frau den Hauptpreis der Verlosung, ein Wochenende im Sporthotel Kogler in Mittersill.  mo



 

17. Dezember 2009

Einteilung für Trostberg steht

 

44. Hallenfußball-Turnier um den Sparkassen-Cup geht von 2. bis 16. Januar über die Bühne

 

Am 44. Trostberger Hallenfußball-Turnier um den Sparkassen-Cup, das in der ersten Januar-Hälfte 2010 an fünf Tagen (vier Vorrunden plus Finale) über die Bühne gehen wird, nehmen 24 Mannschaften teil. Gastgeber FA Trostberg stellt zwei Teams, die klassenhöchsten Truppen schicken der SV Vogtareuth, FC Türkspor Waldkraiburg und SV Forsting (alle Kreisliga) aufs Parkett der Landkreishalle.

Jede Vorrundengruppe setzt sich aus sechs Mannschaften zusammen, wobei der jeweils Erste und Zweite pro Staffel in die Endrunde am Samstag, 16. Januar, einziehen. Außerdem qualifizieren sich die zwei besten Dritten fürs Finalturnier, das dann im Gegensatz zu den Vorrunden – in denen „Jeder gegen jeden“ kickt – mit zwei Vierergruppen und anschließenden Überkreuz- und Platzierungsspielen ausgetragen wird.
Die Teilnehmer dieser Traditionsveranstaltung kommen aus den fünf Landkreisen Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein. Die eine oder andere Mannschaft muss also durchaus einen hohen Fahrtaufwand in Kauf nehmen, um dabei zu sein. „Wir haben wieder ein illustres Feld beisammen, das es dem SV Linde Tacherting sicher nicht leicht machen wird, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen“, sagte Heinz Spitzera.
Und da hat der Turnierchef zweifellos Recht, denn schon in der ersten Vorrunde (Samstag, 2. Januar) warten auf die Tachertinger Hannes-Dreier-Schützlinge einige hohe Hürden – etwa A6-Dominator TSV Fridolfing (dessen Coach Alex Zvonc Vaterfreuden entgegen sieht) oder Willi Aigners SC Inzell. Außerdem sind in dieser Gruppe der SV Tattenhausen, SV Schloßberg und die zweite Indoor-Formation der FA Trostberg vertreten.
Tags darauf (Sonntag, 3. Januar) dürfte dem SV Forsting die Favoritenrolle gehören. Als Konkurrenten des Kreisligisten gehen der SC Rechtmehring, der frühere Landesliga-Vizemeister SVG Burgkirchen, der SV Neukirchen, SV Mehring und TSV Feichten (sprang zur Freude von Heinz Spitzera kurzfristig für den FC Grünthal ein) in die zweite Vorrunde.
Am Dreikönigstag (Mittwoch, 6. Januar) steht dann Vorrunde drei mit zahlreichen Teams aus der unmittelbaren Umgebung von Trostberg auf dem Programm. Klassenhöchste Mannschaften dieser Gruppe sind Gastgeber FA Trostberg und der TuS Prien (beide Kreisklasse).. Die Chiemseer werden ja vom Bad Endorfer Klaus Seidel gecoacht, der früher beim TSV 1860 München in der „Ersten“ spielte (Bayernliga-„Ära“). Außerdem hoffen der TSV Heiligkreuz (mit dem neuen Coach Karl Hausner, dem Vater von ESV Traunstein-Kicker Dominik Hausner), der TuS Engelsberg, Croatia Traunreut und die Bezirksliga-Reserve des TSV Peterskirchen aufs Weiterkommen.
Die vierte und letzte Vorrunde wird schließlich am Samstag, 9. Januar, absolviert. „Gruppenköpfe“ sind zweifellos die beiden Kreisliga-Vertreter FC Türkspor Waldkraiburg und SV Vogtareuth (schoss in der Freiluft-Relegation die SpVgg Pittenhart in die Kreisklasse runter). Doch auch der TSV Palling, FC Traunreut, SV Pang und TuS Kienberg wollen etwas reißen – sprich ins Finale einziehen.
„Der Vorstandsvorsitzende Werner Linhardt von der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg hat uns wieder attraktive Geldpreise zugesagt, außerdem werden der Wanderpokal der Stadt Trostberg und ein Preis für den Torschützenkönig ausgespielt“, freut sich Heinz Spitzera auf „seine“ Veranstaltung. cs

 

 



 

23. November 2009

Munteres Match mit zahlreichen Torszenen

 

„Das war wieder Fußball zum Anschauen mit vielen Chancen auf beiden Seiten“. So urteilten mehrere der 180 Zuschauer beim 1:1-Unentschieden in der Bezirksliga-Partie des TSV Peterskirchen gegen den SV Kolbermoor. Dabei hätte bei bestem Fußballwetter jede der Mannschaften einen Dreier einfahren können. Die Kolbermoorer aufgrund ihrer Überlegenheit und vermehrten Torchancen in der zweiten Hälfte, die Heimischen deshalb, weil kurz vor Schluß der eindeutig nicht im Abseits stehende Martin Mayer völlig alleine auf das Tor zusteuernd zurückgepfiffen wurde.

Die Partie unter der Leitung von Thomas Eisenreich vom FC Falke Markt Schwaben nahm schnell Fahrt auf. Etwas mehr vom Spiel hatten die ohne ihren Kapitän Rainer Grafetstetter (Fuß-OP) angetretenen Peterskirchner. So zielte der technisch starke Dominik Schlögl noch knapp vorbei, doch bereits in der neunten Minute klingelte es im Kasten des angeschlagenen Viktor Gruber (machte in der zweiten Halbzeit für seinen Stellvertreter Armin Mayer Platz). Schlögl setzte mit einem weiten Freistoß Matthias Asböck in Szene und der sich wieder in Form befindliche Ex-Obinger ließ dem Kolbermoorer Aktiv-Coach im Kasten aus zwölf Metern keinerlei Abwehrmöglichkeit. Lukas Berndl hätte kurz darauf nach herrlicher Sebastian-Rost-Vorarbeit erhöhen können, doch im letzten Moment klärte ein SV-Abwehrbein. Die Gäste kamen, immer wieder von ihren Besten, Franz-Xaver Pelz und Robert Eppler angetrieben, besser ins Spiel, doch außer zwei Eppler-Chancen (einmal hält TSV-Goalie Christian Wimpersinger und das andere Mal zielte der Kapitän knapp vorbei) sprang nicht mehr heraus.

In der zweiten Hälfte stand der herausragende TSV-Keeper Wimpersinger immer mehr im Brennpunkt, denn er sah sich zusammen mit seinen Abwehrspielern immer mehr Gästechancen gegenüber. Zunächst bändigte er im Nachfassen einen Schuß des eingewechselten Manuel Pavlovic, dann rettete er famos gegen Pelz und auch bei einer Granate von Eppler hatte er noch seine Finger im Spiel. So konnten die Kolbermoorer den TSV-Schlußmann nur einmal per Foulelfmeter bezwingen, als Sebastian Wrzosok klar gefoult wurde. Der ansonsten wenig auffallende Patrick Eder behielt die Nerven und verwandelte in der 70. Minute souverän.

„Nun hoffen wir, dass wir beim letzten Spiel am nächsten Samstag bei der Landesliga-Reserve des SB Rosenheim noch was reißen, dann können wir mit dem Verlauf der Vorrunde – abgesehen von der Heimschwäche – durchaus noch zufrieden sein“, so Coach Herbert Sickinger.

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Wimpersinger, Rost S., Frisch, Pastl, Wengler, Obergröbner, Schlögl, Asböck, Urbauer (72. Otten Fl.), Irl, Berndl (58. Mayer)

 

SV Kolbermoor:

 

Gruber (46. Mayer), Stadler, Stachler, Ari, Hotter, Eppler, Eder, Weidlich (55. Pavlovic), Wrzosok, Fischer, Pelz

 

Rote Karte wegen groben Foulspiel an Matthias Asböck in der 88. Minute für Kolbermoors Tobias Hotter

  

Schiedsrichter: Thomas Eisenreich, FC Falke Markt Schwaben (insgesamt gut, aber bei einigen Abseitsentscheidungen von seinen Assistenten unglücklich)

 

Beste Spieler: Wimpersinger, Wengler – Pelz, Eppler

 

Zuschauer: 180

Rei.


19. November 2009

 

Sieg zum Heim-Abschluss?

 

TSV Peterskirchen gegen SV/DJK Kolbermoor – Grafetstetter operiert

 

Mit einem knappen 1:0-Erfolg hat der TSV Peterskirchen am 7. August das Hinspiel in der Fußball-Bezirksliga Ost beim SV/DJK Kolbermoor gewonnen. Ein Ergebnis, mit dem Coach Herbert Sickinger auch im morgigen Rückspiel (Anstoß um 14.30 Uhr) zufrieden wäre, denn: „Drei Punkte wollen wir heuer mindestens noch machen – am liebsten gleich an diesem Samstag zu Hause“, so Sickinger.

Gelänge dem TSV ein Sieg gegen die Crew von Spielertrainer Viktor Gruber (Ex-Torwart des 1. FC Traunstein), dann wäre vielleicht auch das heimische Publikum wieder ein bisschen versöhnt. Während es ja auswärts prächtig läuft (schon sechs Dreier in der Fremde), durfte in den Heimspielen nur selten gejubelt werden. Von 21 möglichen Heim-Punkten konnten nur vier verbucht werden (1:1 gegen VfL Waldkraiburg, 2:0 gegen 1. FC Traunstein), so dass es durchaus noch jede Menge Nachholbedarf gibt.
„Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so eine schlechte Heimserie gespielt hätten“, klagt Abteilungsleiter Reinhard Binder, auch wenn ihm natürlich bewusst ist, dass der ordentliche Gesamteindruck der Mannschaft (Platz sieben/ zehn Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz) dadurch nicht verwischt werden darf.
Herbert Sickinger, dessen Team aus den letzten vier Spielen neun Punkte holte, hat bis auf Kapitän Rainer Grafetstetter (wurde gestern an seinem lädierten Knie operiert) und den ebenfalls verletzten Thilo Mösmang alle Mann an Bord und dürfte zum Heim-Abschied eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen schicken können.
Herausragende Akteure bei den Gästen aus Kolbermoor, die zwei Punkte Vorsprung auf Peterskirchen aufweisen, sind Robert Eppler, Patrick Eder und Franz-Xaver Pelz (das ist der mit dem Freistoß-Hammer). Dieses Trio ist obendrein extrem torgefährlich. Doch zuletzt konnte keiner von ihnen zuschlagen, denn die Gruber-Elf musste sich vor knapp 500 Zuschauern gegen den Lokalrivalen SV Ostermünchen mit einem 0:0 zufrieden geben.
„Wir sind in diesem Derby nicht so ins Spiel gekommen wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Viktor Gruber, der unumwunden zugab, dass das Match gegen den SVO kein Leckerbissen für die vielen Fans war: „In der ersten Halbzeit war das Spiel nicht schlecht, in der zweiten ist es vom Niveau her allerdings stark gesunken.“  cs

 

 

 

 

 

19. November 2009

Herbert Sickinger rückt
auf Platz eins nach vorn

 

Redakteur Settele gewinnt außer Konkurrenz die Spieltagswertung

 

Trostberg / Traunreut /Tittmoning (sam). Neuerliches Novum im beliebten Chiemgau-Online-Kicktipp: Nachdem Sebastian Leitmeier alias „Leite+10“ in der vorherigen Woche nach Losentscheid zum Spieltagssieger gekürt wurde, rückte diesmal der Zweitplatzierte Herbert Sickinger („hs75“) auf Platz eins nach vorne und sicherte sich einen Kasten Bier – gesponsert von der Schlossbrauerei Stein – und das obligatorische Krügerl dazu. Der Grund: Der eigentliche Spieltagsssieger, unser Redakteur Christian Settele („Tiger“), darf logischerweise nur außer Konkurrenz mittippen.

Während Settele auf sagenhafte 22 Punkte kam (Höchstwert in dieser Herbstrunde – gemeinsam mit dem Engelsberger Franz Kübelsbeck, der in Runde 7 gewonnen hatte), schaffte der Peterskirchner Bezirksliga-Coach Herbert Sickinger immerhin 21 Zähler. Auf die Ränge zwei bis vier rückten damit Franziska Grüneis („FranziG“), der Siegsdorfer TSV-Cheftrainer Hans Geiger („JoGe“) und Irmi Reif („Kunigunde“) aus Kirchweidach nach vorne. Dieses von geballter Frauen-Power geprägte Trio konnte höchst beachtliche 20 Punkte verbuchen.
Da Sickingers Söhne noch viel zu klein sind, um Bier zu trinken (Nikolas/5 Jahre und Bastian/1), will der 33-jährige Peterskirchner den Gerstensaft nach Absprache mit seiner fußballbegeisterten Frau Katrin (vor 14 Tagen übrigens ausgezeichnete Dritte im Kicktipp) an die TSV-Mannschaft weiterreichen. Aber er betrachtet das Bier als Motivationsspritze, „denn aufgemacht wird der Kasten erst beim nächsten Sieg“, betont Sickinger. Und der soll schließlich am kommenden Samstag gegen Kolbermoor gefeiert werden.
Christian Settele lag nur bei der Partie 1. FC Traunstein gegen Perach (2:1 statt 1:1) verkehrt und hatte sonst alle Tendenzen richtig. Bei den Matches Russland – Slowenien (2:1), Wasserburg – Kirchanschöring (1:2), VfR Garching – Ampfing (1:1) und Schönau – ESV Traunstein (1:2) konnte er sogar das exakt richtige Ergebnis vorhersagen.
Herbert Sickinger musste nur bei Irland – Frankreich (0:0 statt 0:1) passen und hat sonst ebenfalls alle weiteren neun Tendenzen erraten. Volltreffer landete er bei den Spielen 1. FC Traunstein – Perach (1:1), Baldham – Hammerau (2:2) und VfR Garching – Ampfing (1:1). Bei seinen Peterskirchnern hatte er auf einen 2:1-Sieg in Waldkraiburg gesetzt – es wurde ein 1:0-Erfol
g. Vor allem in „seiner“ Spielklasse, der Bezirksliga Ost, schlug Sickinger also kräftig zu und sammelte die für den Spieltagssieg entscheiden Punkte.
In der Gesamtwertung des Chiemgau-Online-Kicktipps führt weiterhin „Todespass1“ mit 180 Zählern – dicht gefolgt von „Löwe“ (179) und „delirio“ (177). In der Teamwertung fiel „Seeon84“ vom ersten auf den dritten Platz zurück. Erster ist
nun wieder „TSV Waging“ vor „De Stoana“.
„Das Ergebnis vom Wochenende hat halt wieder mal gezeigt: Die Zeitung hat eine kompetente Sportredaktion und der TSV Peterskirchen einen Trainer, der richtig viel Ahnung vom Fußball hat“, schmunzelte Herbert Sickinger gestern Nachmittag, als er seinen Preis abholte.
„Ich finde dieses Tippspiel eine hervorragende Sache“, fügte Sickinger hinzu, „von meiner Mannschaft machen fast alle mit – auch in verschiedenen Teams. Und unser Mittelfeldspieler Dominik Schlögl war letzte Woche einer der fünf Besten, hat aber leider nach Losentscheid verloren.“
Nach dem „Ausflug“ auf die internationale Fußballbühne am vergangenen Wochenende (WM-Relegation), geht’s mit den Begegnungen der 17. Runde am kommenden Wochenende wieder etwas bodenständiger weiter: Vom Bundesliga-Knaller FC Bayern gegen Leverkusen bis hinunter zum Bezirksliga-Schlager Hammerau gegen Kirchheim ist für jeden Experten etwas dabei.
Hier das Programm, das übrigens bereits am Freitag mit dem Löwen-Spiel auf der Alm startet. In Klammern übrigens die offiziellen Tipps von unserem Experten Herbert Sickinger, die ja meistens gar nicht so falsch sind: FC Bayern München – Bayer Leverkusen (2:0), VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg (3:1) (beide 1. Bundesliga), Arminia Bielefeld – TSV 1860 München (2:0) (2. Bundesliga), Erzgebirge Aue – SV Wacker Burghausen (0:0), Wuppertaler SV Borussia – SpVgg Unterhaching (1:2) (beide 3. Liga), TSV Buchbach – TSV 1860 Rosenheim (2:2) (Bayernliga), SV Kirchanschöring – SE Freising (3:1) (Bezirksoberliga), FC Hammerau – Kirchheimer SC (2:1), TSV Peterskirchen – SV/DJK Kolbermoor (2:1), ESV Traunstein – VfL Waldkraiburg (2:0) (alle Bezirksliga).

 

Zwei Siegertypen mit Ballgefühl: Christian Settele und Spieltags-Champion Herbert Sickinger. Foto: Markus Salzeder

 

 

 


15. November 2009

Peterskirchen behält Auswärtsstärke bei

Verdienter 1:0-Auswärtseerfolg in Waldkraiburg

 

Der TSV Peterskirchen konnte auch dieses Wochenende seinen Ruf als unangenehmer Besucher wahren. In einer durchschnittlichen Bezirksligapartie behielt man gegen den VfL Waldkraiburg nach 90 Minuten die Oberhand und konnte mit einem 1:0-Erfolg die Auswärtspunkte 17 bis 19 (von insgesamt 23!!) feiern. Den goldenen Treffer erzielte Dominik Schlögl nach einem perfekt verwandelten Freistoß.

 150 fußballhungrige Zuschauer konnte sich auf einen Klassiker der Bezirksliga Ost freuen, in dem aber beide Trainer bei diesem für beide Seiten wichtigen Spiel jedoch auf diverse Stammkräfte verzichten mussten. Unter anderem mussten sowohl Flaviu Ghitea als auch Herbert Sickinger ihre Abwehrroutiniers (Benny Hadzic/VfL und Alex Rost/TSV) ersetzen.

Den Zuschauern bot sich in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten fußballerische Magerkost. Peterskirchen hatte weitestgehend mehr vom Spiel, doch der sehr defensiv eingestellte Verbund um Libero Raimund Stuiber konnte mit spielerischen Mitteln nicht geknackt werden. Ein grober Abwehrfehler auf Seiten des VfL bot den Gästen aus Peterskirchen die große Gelegenheit zur Führung, doch Anton Urbauer konnte den Ball aus 8 Metern nicht im Tor unterbringen, da sein Abschluss direkt auf Schlussmann Bernhard Auer gezielt war. Waldkraiburg ließ nur ein Mal Torgefährlichkeit aufblitzen, doch Patrick Keris 25-Meter-Hammer fand ihn Gästetorwart Christian Wimpersinger seinen Meister. Schiedsrichter Benedikt Dörder (TSV Bad Wiessee) konnte bis dato ebenfalls einen geruhsamen Nachmittag verbringen, weshalb die erste Halbzeit unter der Kategorie „einschläfernd“ verzeichnet werden konnte.

„Die Leistung der ersten Halbzeit war wirklich nicht zufriedenstellend“, betonte auch Gästetrainer Herbert Sickinger und hatte seiner Mannschaft wohl ernsthafte Worte auf dem Weg zur zweiten Halbzeit eingeimpft, denn kurz nach Wiederanpfiff erspielten sich die Gästen die nächste große Gelegenheit. Dominik Schlögl bediente den gerade eben eingewechselten Lukas Berndl mustergültig, doch dessen Kopfball landete unter Mithilfe von Auer, der dafür sein gesamtes Torwartvermögen einsetzen musste, lediglich an der Unterlatte des Waldkraiburger Tores, Hans Irls Nachsetzen kam einen Moment zu spät.

Peterskirchen war nun klar spielbestimmend und wollte den Sieg, Waldkraiburg hingegen zog sich weit zurück und versuchte, einen Punkt im heimischen Stadion zu behalten.

Peterskirchens gefährlichste Waffe in dieser Phase waren ruhige Bälle durch Schlögl, der Mitte der zweiten Halbzeit den nächsten Ball gefährlich in den gegnerischen Strafraum ziehen konnte, doch Auer konnte auch den zweiten Hochkaräter durch Urbauer, der per Kopf zur Stelle war, entschärfen.

In der 73.Minute war dann aber auch Auer machtlos, als sich Schlögl alleine am Torabschluss versuchte und seinen Freistoß (Rainer Grafetstetter war gefoult worden) aus 22 Metern unhaltbar zum 0:1 verwandeln konnte.

Erst nach dem Rückstand wurde Waldkraiburg gefährlicher, doch im letzen Moment war immer ein Peterskirchner Abwehrbein parat, das noch klären konnte. Auch Keris Schuss aus kurzem Winkel fand seinen Weg nicht ins gegnerische Tor.

Auf der Gegenseite hatte Urbauer kurz vor Schluss die nochmalige Gelegenheit zum Torerfolg, doch auch diesmal verzog er aus kurzer Distanz.

Somit blieb es beim dritten Auswärtssieg in Folge, mit dem man sich gegen einen direkten Konkurrenten gehörig Luft nach hinten verschaffen konnte. „Aufgrund der zweiten Halbzeit kann man auch von einem verdienten Erfolg sprechen“, bemerkte ein fröhlicher Sickinger nach dem Spiel.

Auf Waldkraiburger Seite waren es Auer und Keri, die eine ansprechende Leistung boten, Hans Irl ist auf Peterskirchner Seite besonders zu erwähnen. Nächste Woche gilt es für den TSV, seinen Aufwärtstrend beizubehalten und gegen den SV Kolbermoor die Punkte auch mal im eigenen Stadion zu behalten.  mo

 

 


9. November 2009

Sieg für den Co-Trainer

 

Peterskirchner 3:1-Erfolg in Schönau – Alex Rost sorgt für Freibier

 

Schönau am Königssee (cs/pcw). Mit einem hochverdienten 3:1 (1:0)-Sieg bei der SG Schönau hat der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen die Saisonpunkte 18 bis 20 eingefahren und sich „Luft nach hinten“ verschafft. Bei den Königsseern, die erneut eine schwache Vorstellung zeigten, sieht es dagegen ganz danach aus, als sollte ihr Bezirksliga-Gastspiel nur ein Jahr dauern.

Den Sieg widmete die Peterskirchner Mannschaft ihrem Co-Trainer Alex Rost (wurde 29 Jahre alt), der zwar verletzungsbedingt nicht mitkicken konnte (Knieprobleme), aber immerhin sogar als Ersatzkeeper auf der Bank saß. Auf der Heimfahrt im großen Teambus revanchierte sich Alex Rost mit Freibier – die Stimmung war also ausgelassen, obwohl der Dreier in die Kategorie „Pflichtsieg“ eingeordnet werden muss.
„Bei einem Chancenverhältnis von etwa 20:4 hab’ ich mir während der 90 Minuten nie Sorgen gemacht, dass etwas schief gehen könnte“, meinte der TSV-Vorsitzende Reinhard Reichgruber. Da aber Toni Urbauer, Martin Mayer (Kopfball) und Kapitän Rainer Grafetstetter zunächst aus Top-Möglichkeiten kein Kapital schlagen konnten, dauerte es bis zur 45. Minute, ehe die Sickinger-Crew in Führung ging: Nach einem wüsten Gestochere im Anschluss an eine Standardsituation behielt Tobias Pastl den Durchblick und vollstreckte aus acht Metern flach zur Gäste-Führung.
Auf dem bestens bespielbaren Rasen im Alpenstadion besaß Matthias Althaus eine der wenigen Chancen zum Ausgleich für die ersatzgeschwächten Hausherren (unter anderem fehlten Wolfgang und Tobias Fegg). Doch in der 68. Minute bauten die Peterskirchner ihren Vorsprung aus: Nach Ecke von Dominik Schlögl und Kopfballverlängerung von Hans Irl traf Grafetstetter volley aus elf Metern ins lange Eck.
Die SG, bei der Coach Georg Maier trotz der misslichen Tabellensituation nicht zur Debatte steht, verkürzte zwar im Gegenzug durch Stefan Weinbuch (Sohn von DSV-Kombinierer-Trainer Hermann Weinbuch) auf 1:2 (Vorarbeit: Andreas Bräunlinger). Doch der Schlusspunkt blieb wieder den Gästen vorbehalten: Hans Irl schloss eine feine Einzelleistung mit einem Flachschuss aus elf Metern zum Endstand ab (81.).


5. November 2009

Zehn-Punkte-Vorsprung
soll gewahrt werden

 

Peterskirchen in Schönau – Baldham-Vaterstetten vor Herbsttitel?

 

Eine lösbare, aber sicherlich unangenehme Auswärtsprüfung wartet auf die Bezirksliga-Kicken des TSV Peterskirchen, die am morgigen Samstag ihre Visitenkarte beim Tabellenletzten SG Schönau abgeben. Anstoß im Alpenstadion ist um 14.30 Uhr, ob auf Natur- oder Kunstrasen gespielt wird, stand gestern noch nicht fest.

„Wir müssen es eh nehmen, wie es kommt“, sieht Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder den Bodenverhältnissen gelassen entgegen. Er fordert von der Herbert-Sickinger-Truppe, „dass sie endlich mal wieder einfachen, guten Fußball spielt und sich dabei auch das nötige Selbstvertrauen holt“. Wichtig sei, „dass die Spieler wieder an sich glauben“, so Binder, „dann nehmen wir bestimmt den einen Punkt mit, der unser Minimalziel ist.“ Ein Remis würden den TSV-Kickern zumindest reichen, um den Zehn-Punkte-Vorsprung auf den Aufsteiger zu wahren und die Königsseer somit mittelfristig auf Distanz zu halten.
Welche Formation Sickinger auf den Rasen schicken wird, ist noch offen, denn der Trainingsbesuch ließ in dieser Woche grippebedingt zu wünschen übrig. Aber „Tago“ Binder sorgte für Entwarnung: „Keine Schweinegrippe, sondern die ganz normale Grippe. Bis Samstag müsste der eine oder andere Spieler wieder fit sein.“
Vor allem in der Offensive präsentierten sich die gastgebenden Schönauer bislang zu harmlos, um in der Bezirksliga richtig Fuß fassen zu können. 13 erzielte Tore in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Ihren einzigen Dreier feierten die Mannen von Trainer Georg Maier Mitte August beim 2:0 in Kolbermoor.
Dem gegenüber stehen immerhin fünf Peterskirchner Erfolge, wobei allein drei in den letzten vier Auswärtsspielen (zwischen dem 12. September und 18. Oktober) gefeiert wurden. Die TSV-Fans, für die Mitfahrgelegenheit besteht, sollten sich also durchaus optimistisch in den Bus setzen, der am Samstag um 11.30 Uhr bei Edeka Binder abfährt.
Wer wird Herbstmeister? Das ist die große Frage vor dem 15. und letzten Vorrunden-Spieltag. Die besten Chancen hat freilich der SC Baldham-Vaterstetten (1. Platz/33 Punkte), der es am Sonntag mit einem Sieg über den FC Bischofswiesen selbst in der Hand hat, den inoffiziellen Halbzeit-Titel zu fixieren. Anstoß im Vaterstettener Sportpark ist um 14.30 Uhr.
Theoretische Herbstmeister-Chancen hat sonst nur noch der Kirchheimer SC (3./30), der am Samstag um 14.30 Uhr im Heimspiel gegen den 1. FC Traunstein obendrein ungeschlagen bleiben will. Tabellenzweiter ist zwar der FC Hammerau (31 Zähler), da die Abfalter-Elf aber schon ein vorgezogenes Rückrunden-Spiel (2:0 am vergangenen Samstag beim 1. FC Traunstein) absolviert hat, kann sie nicht mehr Vorrunden-Meister werden. Dennoch will der „Club“ aus dem Berchtesgadener Land am Samstag (14.30 Uhr) beim SV Nußdorf/Inn ein gutes Spiel abliefern und möglichst drei Punkte machen.
Außerdem stehen zum Vorrunden-Abschluss die Partien SB/DJK Rosenheim 2 – TuS Raubling (Samstag, 14 Uhr), SV/DJK Kolbermoor – TSV Grafing und VfL Waldkraiburg - SV Ostermünchen auf dem Programm.  cs

 

 


19. Oktober 2009

100. Bezirksliga-Sieg für den TSV

 

Sickinger-Crew 4:1 in Perach – Tobias Pastl (2), Martin Mayer und Hans Irl die Torschützen

 

Der FC Perach wird immer mehr zum Lieblingsgegner des TSV Peterskirchen. Die Gäste holten sich gestern Nachmittag die Punkte aus dem Inntal und landeten mit dem 4:1-Erfolg den 100. Bezirksliga-Sieg ihrer Vereinsgeschichte.

Perach startete gut, doch selbst beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. So scheiterte in der zweiten Minute Lukas Kuhn – bedient von Stefan Mühlthaler – mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp. Eine weitere Möglichkeit bot sich Kuhn, doch sein Kopfball fiel zu schwach aus (12.). Tobias Pastl stieg auf der anderen Seite nach einer Ecke am höchsten, doch Johannes Brotzmann konnte auf der Peracher Torlinie klären (26.).
In der 36. Minute führte der bereits mit Gelb belastete Andreas Einwanger einen Freistoß zu früh aus. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes übrig, als den „Übeltäter“ mit der Ampelkarte vom Platz zu schicken. Nur drei Minuten später ereilte Anton Urbauer von den Gästen das selbe Schicksal wegen wiederholten Foulspiels.
Nachdem Dominik Schlögl mit einem abgefälschten Freistoß gescheitert war (44.), bediente Nagy Kuhn, doch dessen Kopfball strich um Haaresbreite am Tor des hervorragenden Christian Wimpersinger vorbei (45.).
„Nach der Pause hatten wir auch wieder gute Möglichkeiten“, sagte FC-Abteilungsleiter Reinhard Antholzner – doch genutzt wurden sie kaum. Eine Nagy-Ecke köpfte der eingewechselte Alexander Brotzmann vorbei (55.). Kuhn steuerte dann allein auf Wimpersinger zu, legte sich das Leder aber zu weit vor (56.). Einen Nagy-Freistoß aus 20 Metern parierte der Peterskirchner Goalie bravourös (57.).
Auf der Gegenseite konnte sich FC-Keeper Bernd Edtbauer auszeichnen, als er einen wuchtigen Schuss von Dominik Schlögl entschärfte (58). Nach einer Ecke, die von Helmut Frisch verlängert wurde, stand Pastl goldrichtig und köpfte das Leder zur Gäste-Führung in die Maschen (59.). Nur drei Minuten später konnte Perach ausgleichen: Nagy verwandelte den fälligen Elfer, nachdem Mühlthaler von Frisch zu Boden gerissen wurde.
Mit einem Doppelschlag entschieden die Gäste das Spiel zu ihren Gunsten: In der 75. Minute wehrte Edtbauer einen Schlögl-Schuss zur Mitte ab Pastl besorgte aus zehn Metern den Rest. Nur eine Minute später schloss der eingewechselte Martin Mayer (der laut TSV-Vorstand Reinhard Reichgruber ein sehr gutes Spiel machte) einen Konter zum 3:1 für Peterskirchen ab.
Perach war in der Folge anfällig für Konter. Schlögl scheiterte ebenso aussichtsreich wie Thomas Holzner. Den Entstand markierte in der 85. Minute Hans Irl, der einen Konter nach Holzner-Vorlage abschloss. Der frühere Tachertinger Irl war ebenso wie Mayer als Joker gekommen, nachdem er zuletzt mehrere Wochen beruflich in Norwegen unterwegs war.

 


15. Oktober 2009

 

Peterskirchen will in
die Erfolgsspur zurück

 

Sickinger-Team am Sonntag in Perach – Hammerau in Kolbermoor – Top-Spiel in Baldham

 

Wird die Gangart in der Fußball-Bezirksliga Ost jetzt, da die Plätze etwas tiefer werden, härter? Diese Frage muss zumindest erlaubt sein, nachdem am zwölften Spieltag nicht weniger als fünf knallrote Karten gezeigt wurden. Beim personell ohnehin nicht auf Rosen gebetteten 1. FC Traunstein erwischte es mit den Leistungsträgern Sebastian Mayer und Michael Rohleder gleich zwei Akteure – den Ex-Unterwössner Rohleder gar schon zum zweiten Mal in dieser noch relativ jungen Saison.

Außerdem mussten Sebastian Hinterbrandner (FC Bischofswiesen), Christian Jung (FC Hammerau) und Christoph Dreier (FC Perach) vorzeitig unter die warme Dusche, die ja beim teilweise vorherrschenden Schmuddelwetter nicht schaden konnte.
Doch nicht alle roten Karten waren berechtigt – das behaupten zumindest die Vereinsfunktionäre. „Ein Witz“, so kommentierte beispielsweise Perachs Abteilungschef Reinhard Antholzner den Platzverweis für Dreier bei der 1:3-Niederlage in Baldham, „ich weiß wirklich nicht, warum der Christoph runter musste – eine Notbremse war’s für mich jedenfalls nicht.“
Das Aufsteiger-Team von SC-Trainer Gediminas Sugzda festigte mit diesem Dreier die Tabellenführung. Wie die Baldhamer, so ist auch der Rangdritte Kirchheimer SC noch ungeschlagen. Eines der beiden Teams könnte es jedoch am heutigen Freitag (20 Uhr, Vaterstettener Sportpark) mit der ersten Saison-Niederlage erwischen, wenn sie sich zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen gegenüber stehen.
In einem weiteren Freitagsmatch erwartet die Landesliga-reserve des SB/DJK Rosenheim bereits um 19.30 Uhr den FC Bischofswiesen. Die Gäste vom Riedherrn möchten sich im Josef-März-Stadion an der Pürstlingstraße für die jüngste 1:7-Klatsche gegen Kolbermoor rehabilitieren.
Am morgigen Samstag kommt es dann zu den vier Inn/Salzach-Duellen VfL Waldkraiburg - TuS Raubling (14.30 Uhr), SV Nußdorf/Inn - 1. FC Traunstein, ESV Traunstein - SV Ostermünchen und SV/DJK Kolbermoor - FC Hammerau (alle 15 Uhr).
„Dass unsere Erfolgsserie irgendwann mal reißen würde, war mir schon klar“, sagte Hammerau-Trainer Manfred Abfalter nach dem bitteren 0:1 vom vergangenen Sonntag gegen den Waldkraiburg, „doch ein gerechtes Ergebnis war das sicher nicht, denn meine Jungs haben sich wirklich bemüht und auch die rote Karte für Christian Jung mit großartiger Moral weggesteckt.“
Doch der zündende Funke gegen die defensiven Ghitea-Schützlinge fehlte diesmal. „Die Welt geht deshalb für uns nicht unter. Ich weiß, was meine Jungs können, deshalb ist mir auch vor der Aufgabe in Kolbermoor nicht bange“, sagte Abfalter. Sein „Club“ hat ja trotz der Niederlage Rang zwei behalten, ist jedoch jetzt punktgleich mit dem Kirchheimer SC. Sieht man von Rotsünder Christian Jung und Norbert Heudecker (fehlt aus beruflichen Gründen) ab, dann kann der FC-Coach wieder seine Wunschformation aufbieten.
Außerdem erwartet die SG Schönau den TSV Grafing (Samstag, 16 Uhr, Alpenstadion) und tags darauf (Sonntag, 15 Uhr) schließen der FC Perach und der TSV Peterskirchen mit dem Gruppe-Inn-Derby den 13. Spieltag ab.
Bei beiden Kontrahenten läuft es derzeit nicht rund – zuletzt setzte es jeweils zwei Niederlagen in Folge. Während die Schlappen der Sickinger-Truppe (3:4 gegen Grafing und 0:1 in Ostermünchen) definitiv nicht eingeplant waren, muss man den Perachern zu Gute halten, dass sie sich eine dieser Niederlagen bei Spitzenreiter Baldham abholten.
„Kranke, Verletzte und so weiter und so fort – bei uns merkt man halt jetzt, dass einige Leute nicht kontinuierlich im Training arbeiten konnten“, so Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder. „Es sind mehrere Komponenten schuld daran, dass es zurzeit nicht so recht laufen will, aber Perach war für uns eigentlich immer ein gutes Pflaster“, gibt er sich vorsichtig optimistisch.
Allerdings redet „Tago“ Binder auch nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir müssen schon zugeben, dass zuletzt weder Leistung noch Selbstvertrauen da waren. Jetzt muss sich jeder einzelne an der eigenen Nase packen, damit wir wieder gemeinsam in die Erfolgsspur zurückkommen.“ Das Spiel in Perach sei die beste Gelegenheit, so Binder, der vor allem eines nicht sehen will – nämlich „ein halbherziges Auftreten“ der TSV-Kicker. Außerdem fordert er „mehr Zug zum Tor“, denn den hat er in den vergangenen Spielen vermisst.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost liegen Robert Grätz (Baldham) und Sepp Heller (SBR 2) mit jeweils elf Treffern gleichauf an der Spitze. Platz drei hat Patrick Eder (Kolbermoor) inne, der es immerhin schon auf acht Einschüsse gebracht hat.  cs



12. Oktober 2009

Schwächephase hält an

Peterskirchen verliert in Ostermünchen 0:1

 

Der TSV Peterskirchen steckt weiter im unteren Mittelfeld der Bezirksliga Ost fest. Nach der vermeidbaren Niederlage gegen den TSV Grafing musste die Mannschaft von Herbert Sickinger den nächsten Rückschlag hinnehmen. Auch beim Kellerkind SV Ostermünchen setzte es eine letztendlich verdiente 0:1-Niederlage.

 

Grund für die anhaltende Misere des letztjährigen Vizemeisters sind vor allem Krankheits- und Verletzungssorgen, die den anfangs gut gefüllten Kader des TSV in den letzten Wochen zusehends ausgedünnt haben. Sickinger musste im wichtigen Spiel beim SV Ostermünchen auf Rainer Grafetstetter und Toni Urbauer verzichten und nahezu die halbe Mannschaft war krankheitsbedingt nicht in der Lage, das Mannschaftstraining unter der Woche zu besuchen.

So war es auch die Heimmannschaft aus Ostermünchen, die über weite Strecken wacher und körperlich robuster zu sein scheint und sich auch die erste Tormöglichkeit erarbeiten konnte. Nach schönem Zuspiel von Youngster Wolfgang Mayr tauchte Peter Niedermeier vor Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger auf, umrundete ihn und schob den Ball Richtung Tor, doch Tobias Pastl konnte den frühen Rückstand mit vollem Körpereinsatz verhindern. Ein Abbild der ersten Großchance war auch die zweite Möglichkeit der Heimmannschaft, als wieder Niedermeier nach Zuspiel Mayr vor Wimpersinger auftauchte, den Ball an Wimpersinger vorbeibrachte, doch wiederum Pastl es war, der den Ball von der Linie kratzen konnte.

Bis zu diesem Zeitpunkt des Spiels waren die Offensivbemühungen der Gäste bis 25 Meter vor dem Tor gut anzuschauen, doch der letzte Pass in die Spitze verlief bis dato im Sand.

So sorgte erst ein grober Abwehrschnitzer von Bernd Schiedermeier für eine Hundertprozentige auf Seiten der Gäste, als Dominik Schlögl aus 14 Metern frei zum Abschluß kam, den Ball jedoch nur per Schienbein Richtung Klaus Kunert bugsieren konnte.

Die Partie war von wenigen Torraumszenen gekennzeichnet, doch wenn der Ball mal in den Strafraum des Gegners eindrang, brannte es gleich lichterloh. Nachdem auf der Seite der Gäste Matthias Asböck den Ball aus 7 Metern lediglich ans Außennetz beförderte, konnte Niedermeier auf der anderen Seite die wohl größte Möglichkeit der ersten Halbzeit nicht verwerten. Nachdem Wimpersinger einen weiten Ball unterlaufen hatte, stand Niedermeier vor dem leeren Gehäuse, doch wieder brachte ein Peterskirchner in Person von Sebastian Rost einen Fuß an den Ball und konnte den vermeintlichen Schuß zum Führungstreffer noch zur Ecke klären.

Nach dem Pausentee verflachte die über weite Strecken schwache Partie zusehends. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Robert Wendl noch mal die Chance zum ersten Treffer des Spiels, doch wieder klärte ein Peterskirchner Abwehrfuß zum Eckball.

Den goldenen Treffer des Spiels markierte der SV Ostermünchen nach knapp 65 Spielminuten. Der eingewechselte Paul Krabichl, der über die linke Seite für viel Schwung sorgte, tankte sich bis zur Torauslinie durch und seine Hereingabe fand in Routinier Hans-Peter Schiedermeier seinen geeigneten Abnehmen – 1:0.

In der Folgezeit merkte man den Gästen aus Peterskirchen an, dass sie wohl nicht mehr über die Kräfte für ein Offensivfeuerwerk verfügen, weshalb es lediglich bei zwei Einschussmöglichkeiten von Schlögl blieb, die aber beide ihr Ziel verfehlten und Ostermünchen somit den zweiten Dreier in Folge einfahren konnte.

Für Peterskirchen heisst es nun, in der nächsten Woche seine Wunden zu lecken und am kommenden Sonntag, 15 Uhr, beim FC Perach mit hoffentlich gesundeter Mannschaft den Weg aus der „kleinen schöpferischen Krise“ zu finden.  mo

 

 



02. Oktober 2009

 

Peterskirchens Heimschwäche hält an

3:4-Niederlage gegen Grafing – Kleiber dreifacher Torschütze

 

„Wir wollen gegen Grafing unsere Heimbilanz aufbessern“, gab Peterskirchens Manager Reinhard Binder vor dem Spiel als Ziel aus, doch auch nach 90 Minuten gegen den bis dato auswärtsschwachen Gegner aus Grafing stehen nur 4 Heimzähler auf dem Konto des TSV. 3:4 hieß es am Ende aus Sicht der Heimelf, die vor allem auf eine katastrophale erste Halbzeit zurückzuführen ist.

 

Alle Verantwortlichen des TSV Peterskirchen waren sich nach dem Abpfiff unisono einig, dass vor allem in der 1.Halbzeit „eine katastrophale Leistung“ geboten wurde. „Wenn man erst nach 30 Minuten aufwacht und zu diesem Zeitpunkt schon 0:3 hinten ist, dann ist es meistens zu spät“ resümierte Trainer Herbert Sickinger nach dem Spiel.

Gleich mit der ersten Gelegenheit gingen die Gäste in Führung. Grafings Christian Kleiber konnte einen 30-Meter-Freistoß direkt verwandeln, doch Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger sah bei diesem Tor nicht gut aus und muss sich diesen Gegentreffer, nach zuletzt tadellosen Leistungen, wohl selbst zuschreiben (10.).

Auch in der Folgezeit war von Peterskirchen nicht viel zu sehen. Mit hohen Bällen nach vorne versuchte man den Grafinger Abwehrverbund zu durchbrechen, doch nicht eine nennenswerte Gelegenheit sprang hierbei heraus.

Im anderen Strafraum war wesentlicher mehr Torgefahr angesagt. Nachdem Daniel Zimmermann aus 8 Metern noch freistehend zu hoch zielte, war es schließlich Markus Lerchenberger, der nach schönem Zusammenspiel aus 20 Metern ins linke Eck traf (25.).

Nun gab es für die Gäste Chancen im Minutentakt. Viele der 150 fußballbegeisterten Zuschauer mussten entsetzt mitansehen, wie ein ums andere Mal die größtenteils löchrige Abwehr, in der Routinier Alex Rost (verletzt) schmerzlich vermisst wurde, per Lochpass überwunden wurde und mindestens ein Gästeakteur alleine vor Wimpersinger auftauchte. Konnten Kleiber und der starke Severin Schweiger die ersten 2 Hundertprozentigen noch nicht verwandeln, machten es beide im Zusammenspiel besser, so dass Kleiber nur noch zum zwischenzeitlichen 0:3 einschieben musste. Auch Sickinger war wenig angetan von der Leistung seiner Mannen:„Bis zu diesem Punkt des Spiels waren wir wirklich völlig konfus und hätten auch 4 oder 5 Gegentore bekommen können“.

Erst danach fing Peterskirchen langsam an, die vielen Unsicherheiten im Aufbauspiel abzustellen und „Fussball“ nach vorne zu spielen. Dominik Schlögl war es schließlich, der für den ersten Lichtblick sorgte, als er nach schönem Zuspiel von Anton Urbauer kurz vor der Halbzeit verkürzen konnte (43.).

Wer dachte, dass Peterskirchen nun furios die zweite Halbzeit beginnen würde, hat sich getäuscht. Kleiber war es wieder, der zum Abschluss kam, doch dieses Mal parierte Wimpersinger glänzend.

Die Heimmannschaft versuchte desöfteren mit schnellen Aktionen gefährlich in den gegnerischen Strafraum zu drängen, doch der letzte Pass fand nie seinen Abnehmer. „Da hat uns die letzte Konzentration gefehlt“, so Sickinger weiter. Auf der anderen Seite brannte es zum wiederholten Male lichterloh im Sechzehner, aber dieses Mal konnte Urbauer und Obergröbner kurz vor der Linie vor dem einschussbereiten Robert Palmhöfer klären.

Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Hausherren doch noch einmal heran, als Grafetstetter von Grafings Schlussmann Georg Haas zu Fall gebracht wurde und Schlögl den fälligen Foulelfmeter sicher verwandelte (67.).

Grafing ließ nun deutlich nach und ließ Peterskirchen wieder ins Spiel kommen. Bei den Hausherren fehlte im Abschluß aber der letzte nötige Biss, um den unverdienten Ausgleich zu erzielen.

Die Vorentscheidung fiel wiederum nach einem Freistoß, den Kapitän Rainer Grafetstetter mit der Gelb-Roten Karte bezahlen musste, durch den herausragenden Kleiber. Sein 22-Meter-Hammer bahnte sich seinen Weg durch die Peterskirchner Mauer und schlug, unhaltbar für Wimpersinger, im kurzen Eck ein.

In den Schlussminuten hätte Peterskirchen beinahe noch den Ausgleich erzielen können, als zuerst Mösmang ein Solo durch die Grafinger Hintermannschaft erfolgreich abschliessen konnte (85.) und nur 4 Minuten später elfmeterwürdig von Haas gefällt wurde. Der fällige Elfmeterpfiff durch den ansonsten gut leitenden Maximilian Biernath (TSV 1860 München) fiel zur Überraschung vieler Zuschauer jedoch aus, weshalb Grafing nach letzten Zitterminuten den ersten, aber „durchwegs verdienten“ (Binder) Auswärtsdreier feiern durfte.

Für Peterskirchen gilt es nun, im nächsten Spiel gegen ein weiteres Tabellenkind Punkte zu sammeln; kommenden Samstag erwartet sie der SV Ostermünchen. mo

 

 


 

02. Oktober 2009

 

 

TSV Peterskirchen peilt fünften Saisonsieg an

 

„Tago“ Binder: „Unsere bisherige Heimbilanz gefällt mir gar nicht“

 

Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen können im Heimspiel gegen den TSV Grafing am heutigen Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) nahezu in Bestbesetzung auflaufen. Coach Herbert Sickinger meldet bis auf Hans Irl (beruflich in Norwegen) alle Mann an Bord.

Ein Einsatz-Fragezeichen steht allerdings noch hinter Routinier Alex Rost. „Ich hoffe, dass er spielen kann“, so Peterskirchens TSV-Spartenboss Reinhard Binder über den früheren Wasserburger. Man darf also gespannt sein, ob heute Abend zwei Rosts (Sebastian, der sich zu einer wichtigen Figur gemausert hat, spielt ja auf alle Fälle) oder nur einer dabei sein werden.
Unabhängig davon wollen die Peterskirchner zu Hause wieder eine Macht werden und die derzeit auf dem hinteren Relegationsrang stehenden Grafinger in die Schranken weisen. „Unsere bisherige Heimbilanz mit nur einem Sieg aus fünf Spielen gefällt mir gar nicht – die müssen wir schleunigst aufbessern“, fordert „Tago“ Binder, der aber trotzdem weiß, dass die Daniel-Hoffmann-Crew den Gastgebern das Leben schwer machen will.
Schließlich haben die Grafinger in der laufenden Saison in der Fremde (Bilanz: 0-2-3) noch keinen Dreier feiern können und möchten diese Negativserie endlich beenden. Ihren letzten Auswärtssieg landeten die Grafinger am 2. Mai mit einem knappen 1:0 beim ESV Traunstein.
Doch Vorsicht: Beide Direktduelle der Spielzeit 2008/09 zwischen Peterskirchen und Grafing endeten mit einem Auswärtserfolg. Die Herbert-Sickinger-Elf gewann am zweiten Spieltag in Grafing 4:0, die Hoffmann-Truppe drehte am 17. Spieltag mit einem 2:0 in Peterskirchen den Spieß um.
Da wartet also eine ziemlich unangenehme Aufgabe auf Keeper Christian Wimpersinger (zuletzt nach Verletzungspause gleich wieder fehlerfrei) und seine Vorderleute. „Es ist wie beim Boxen“, betont Binder, „ein angeschlagener Gegner ist immer gefährlich.“ Dennoch geht der Peterskirchner Abteilungsleiter davon aus, dass heute Abend (ab ca. 21.15 Uhr, wenn der Abpfiff ertönt) der fünfte Saisonsieg gefeiert werden darf.
Das Match wird übrigens von einem Löwen geleitet: Der 24-jährige Referee Maximilian Biernath – nun in seiner zweiten Bezirksliga-Saison – pfeift nämlich seit 1997 für den TSV 1860 München. Bleibt nur zu hoffen, dass er längst vergessen hat, dass Gäste-Coach Daniel Hoffmann auch mal ein Löwe war...  cs

 

 


 

 

 

29. September 2009

 

Berndl lässt den TSV jubeln

 

Peterskirchen feiert 1:0-Sieg in Raubling - Inntaler bleiben weiterhin ohne Dreier

 

Raubling (fh/cs). Der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen hat bei Aufsteiger TuS Raubling einen 1:0-Sieg gefeiert. Damit warten die Inntaler – ihres Zeichens Meister der Kreisliga 1 – auch nach zehn Spielen in der höheren Klasse auf einen Dreier.

„Das war diesmal nur eine durchschnittliche Leistung unserer Mannschaft“, sagte TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder, der aber froh war, dass wenigstens die Punkte-Ausbeute gestimmt hat.
Schütze des goldenen Treffers für die Crew von Trainer Herbert Sickinger war Lukas Berndl, der in der 74. Minute nach Pass von Dominik Schlögl TuS-Keeper „Berni“ Sasjadvolk außerhalb des Strafraums umkurvte und souverän einschob.
Bis auf drei Aluminiumtreffern war die Partie chancenarm. In der ersten Halbzeit waren beide Mannschaften auf Sicherheit bedacht und versuchten das Spiel vom eigenen „Sechzehner“ fernzuhalten. Eine der wenigen Torgelegenheiten war ein schöner Schlenzer von Dominik Schlögl, der – über Keeper Sasjadvolk hinweg – an den Querbalken tickte. Bei den Gastgebern fiel auf, dass der finale Pass viel zu selten präzise gespielt wurde. Das letzte Highlight vor der Pause setzten die Gäste in Person von Alex Rost, der quasi mit dem Halbzeitpfiff die Latte traf.
Im zweiten Durchgang hatten die Manfred-Thaler-Schützlinge einen Aluminiumtreffer im Anschluss an einen Florian-Kellerer-Freistoß zu verzeichnen. Im Nachschuss wäre dann Gökhan Kus per Kopf zur Stelle gewesen, doch der Unparteiische sah eine Abseitsposition.
Auf Peterskirchner Seite bot sich eine Riesenchance für Anton Urbauer, der aus sieben Metern drüber ballerte. Dann fiel aber das bereits erwähnte 1:0 für den TSV. Und in der 89. Minute wurde der Raublinger Markus Roth nach einer Tätlichkeit an Thomas Holzner mit der roten Karte des Feldes verwiesen.


25. September 2009

 

Binder: „Wir wollen nicht die Ersten sein...“

 

Peterskirchen in Raubling - Nußdorf/Inn die „Mannschaft der Stunde“ - Derby in Bischofswiesen

 

Der zehnte Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost, der bereits gestern (nach Redaktionsschluss) mit der Heimvorstellung von Tabellenführer SC Baldham-Vaterstetten gegen den SB/DJK Rosenheim 2 eröffnet wurde, ist kurioserweise auf insgesamt vier Kalendertage verteilt. Am heutigen Freitag stehen zwei Matches auf dem Plan, am Samstag vier und am Sonntag eine Partie. Dann geht’s aber gleich am Dienstag, 29. September, um 18.30 Uhr mit dem Wiederholungsspiel zwischen dem SV/DJK Kolbermoor und dem SB Rosenheim 2 weiter.

Jede Menge Fußball also für die Bezirksliga-Interessenten, die auf der Tribüne Platz nehmen werden. Die Highlights, zu denen die meisten Fans erwartet werden, sind zweifellos das allererste Bezirksliga-Derby zwischen dem FC Bischofswiesen und der SG Schönau (Samstag, 16 Uhr), das Ruperti-Duell zwischen dem Überraschungs-Zweiten FC Hammerau und dem Vorjahres-Dritten (und jetzigen Siebten) ESV Traunstein (heute, 19 Uhr) sowie der Lokalfight zwischen den punktgleichen Kellerkindern TSV Grafing und SV Ostermünchen (Sonntag, 14.30 Uhr).
Apropos TSV Grafing: Die Daniel-Hoffmann-Elf zog zuletzt beim FC Perach zwar mit 2:5 den Kürzeren, wurde aber etwas unter Wert geschlagen. „Eine ganz so klare Sache war das beileibe nicht“, schränkte nämlich Perachs Abteilungsleiter Reinhard Antholzner ein.
Die Hammerauer Kicker bleiben nicht nur das Überraschungsteam der laufenden Saison, sondern auch der Angstgegner schlechthin des TSV Peterskirchen. Von bislang fünf Bezirksliga-Duellen zwischen diesen beiden Mannschaften hat die Herbert-Sickinger-Crew noch kein einziges gewinnen können. „Der Spielverlauf wurde aber total auf den Kopf gestellt“, sagte der enttäuschte Peterskirchner Abteilungsleiter „Tago“ Binder nach dem 1:2 am vergangenen Samstag.
Für diese unnötige Niederlage möchten sich die Peterskirchner am morgigen Samstag um 15.30 Uhr beim sieglosen Aufsteiger TuS Raubling rehabilitieren. Allerdings muss Gäste-Coach Herbert Sickinger auf den verletzten Kapitän Rainer Grafetstetter verzichten – die genaueren Untersuchungs-Ergebnisse lagen gestern noch nicht vor. „Trotzdem wollen wir natürlich am liebsten gewinnen. Aber ein Punkt ist unser Minimalziel, denn wir wollen nicht die Ersten sein, die gegen Raubling verlieren“, so Binder.
Um mit drei Punkten im Dressenkoffer das Inntalstadion verlassen zu können, wollen die Peterskirchner „endlich unsere Chancen nutzen“, so Reinhard Binder. Bis zehn Meter vor des Gegners Tor habe man gegen die Top 3 der Tabelle „super gespielt – und auch läuferisch und kämpferisch überzeugt. Aber wir treffen einfach die Kiste nicht.“
Die Raublinger sind ja als einzige Mannschaft des 16er-Feldes noch ohne Sieg und müssten – wenn die Saison jetzt beendet wäre – in einer Dreier-Relegation gegen den Abstieg antreten. Die Gegner würden Grafing und Ostermünchen heißen, während Schönau als einziger Absteiger feststehen würde. Nur gut für alle Betroffenen, dass noch 1890 Minuten (nämlich 21 Matches) zu spielen sind.
Bereits heute um 18.30 Uhr empfängt der SV Nußdorf/Inn den FC Perach und möchte seinen sechsten Dreier in Serie feiern. Die Inntaler sind jedenfalls die „Mannschaft der Stunde“ – der Druck auf das Scherer-Team scheint dadurch allmählich größer zu werden. Doch SVN-Kapitän Georg Niederthanner möchte davon „zu diesem noch relativ frühen Zeitpunkt in der Saison“ nichts wissen. „Ich denke schon, dass wir locker bleiben, auch wenn wir durch diese Serie ein bisschen ins Rampenlicht gerückt sind. Aber wir wollen einfach nur gut spielen und gewinnen. Und ich bin überzeugt, dass uns das auch gegen Perach gelingt.“
In personeller Hinsicht sieht es bei den Nußdorfern besser aus als in der Vorwoche, denn „Mausi“ Scherer kann wieder auf die beiden Neuzugänge Raphael Pszolla und Sebastian Huber zurückgreifen. Doch Kapitän Niederthanner (früher auch mal beim TSV 1860 Rosenheim am Ball) geht davon aus, dass dieses Duo erst einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen muss. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Coach die erfolgreiche Mannschaft vom Sportbund-Spiel auseinander reißt“, erklärte der routinierte und bei „Standards“ so brandgefährliche Mannschaftsführer der Inntaler.
Eine Änderung in der Nußdorfer Startformation wird es aber trotzdem geben, denn Stammkeeper Thomas Wimmer kehrt nach überstandener Grippe ins Tor zurück, das zuletzt von „Elferkiller“ Sepp Weber (früher FV Oberaudorf) gut gehütet wurde. Fehlen wird beim SVN weiterhin Julian Schulz, der für seine rote Karte aus dem Kolbermoor-Match eine Drei-Spiele-Sperre aufgebrummt bekam.
Am Samstag stehen dann noch die Begegnungen Kirchheimer SC – SV/DJK Kolbermoor und 1. FC Traunstein – VfL Waldkraiburg (beide um 15 Uhr) auf dem Plan.  cs


17. September 2009

 

 

TSV Peterskirchen erwartet heute den Überraschungs-Dritten:

 

Hammerau seit sieben
Spielen ungeschlagen

 

Sickinger und Abfalter fast ohne Personalsorgen – Anstoß um 19 Uhr

 

Zwei Mannschaften, die derzeit gut drauf sind, kreuzen bereits am heutigen Freitag (19 Uhr) in der Fußball-Bezirksliga Ost die Klingen: Drer TSV Peterskirchen (zuletzt zwei Siege in Folge) erwartet vor eigenem Publikum den Überraschungs-Dritten FC Hammerau, der sicherlich zahlreiche Fans zu diesem Inn/Salzach-Schlager mitbringen wird.

Die Hammerauer sind für die Sickinger-Truppe alles andere als der Lieblingsgegner. „Wir haben in der Bezirksliga in vier Spielen noch nie gegen den ,Club‘ gewonnen“, betont TSV-Spartenboss Reinhard Binder, der aber trotzdem „ein hoffentlich gutes Omen“ für den heutigen Auftritt gegen die Abfalter-Crew gefunden hat. „Wir haben schon mal ein Freitags-Heimspiel gegen die Hammerauer bestritten – das war zu Kreisliga-Zeiten und das haben wir gewonnen.“
Binder warnt insofern vor den Gästen, „weil die mit Albert Deiter, Erwin Haas oder Bernhard Heudecker einige ausgezeichnete Fußballer in ihren Reihen haben“. Dennoch ist er optimistisch, dass die Peterskirchner ihre kleine Siegesserie auf drei Dreier in Folge ausbauen können.
Personell sieht es im Sickinger-Ensemble gut aus, denn bis auf Offensivmann Hans Irl (beruflich für mehrere Wochen in Skandinavien) und Keeper Christian Wimpersinger (wird wieder von Michael Ederer, dem zuverlässigen Postboten aus Obing vertreten) sind alle Mann an Bord. In Top-Form präsentierte sich in den vergangenen Wochen Thilo Mösmang, dem auch diesmal wieder eine tragende Rolle in der Start-Formation gehören soll.
Grund der Spielvorverlegung ist übrigens die Tatsache, dass der zweite Hammerauer Torwart Andi Grassl morgen in den Hafen der Ehe schippert und die Hochzeit ohne Spielstress gefeiert werden soll.
Hammeraus Coach Manfred Abfalter (Binder: „Er hat den FC kontinuierlich verbessert“) kann zwar mit seiner seit sieben Spielen ungeschlagenen Truppe auf eine bislang bärenstarke Saison zurückblicken, doch er sorgt stets dafür, dass seine Kicker auf dem Teppich bleiben. Zudem konnte ihn die jüngste Leistung gegen Kellerkind SV Ostermünchen trotz des 5:0-Sieges nicht überzeugen, weil phasenweise viel Leerlauf im Spiel war.
„Peterskirchen ist ein gewaltiger Kaliber, da müssen wir uns im Vergleich zum letzten Sonntag steigern, vor allem gleich von Beginn an den Faden finden. Mit einem Punkt wäre ich schon sehr zufrieden“, ließ der Ex-Kirchanschöringer durchblicken. Aufstellungssorgen hat Abfalter nicht. Er kann seine Wunschbesetzung, also den gleichen Kader wie gegen Ostermünchen ins Rennen schicken. Es ist auch ein Erfolgsgeheimnis des Höhenfluges in diesem Jahr, dass eine gut besetzte Auswechselbank zur Verfügung steht, also der eine oder andere Ausfall verkraftet werden kann.  cs

 

 


 

 

15. September 2009

 

Sickinger lobt „kompakte“ Peterskirchner

 

Verdienter 3:1-Sieg beim FC Bischofswiesen – Urbauer sowie die beiden Joker Mayer und Berndl die TSV-Torschützen

 

Bischofswiesen (pcw/cs). In einem unterhaltsamen Fußball-Bezirksliga-Duell unterlag der FC Bischofswiesen am Samstag dem TSV Peterskirchen mit 1:3. Die Gäste hatten sich wenigstens einen Punkt ausgerechnet, nahmen aber drei mit nach Hause. Grund dafür war unter anderem auch die Abschlussschwäche der Platzherren im ersten Spielabschnitt.

„Es war ein kompakter Auftritt von uns, Seppi Obergröbner hat sehr stark gespielt und ich bin auch froh, dass diesmal zwei Joker getroffen haben“, freute sich Gäste-Coach Herbert Sickinger.
Und wegen des TSV-Sieges wollte beim anschließenden Stadionfest zum 60-jährigen Gründungsfest des FC Bischofswiesen und dem 25-jährigen Jubiläum der Sportanlage am Riedherrn auch keine rechte Stimmung aufkommen. Zu sehr hingen die FCB-Spieler und auch deren Anhänger den verlorenen Punkten nach.
Nachdem die Gäste aus Peterskirchen ballsicher und mit guten Aktionen begonnen hatten, übernahm der ersatzgeschwächte FCB nach wenigen Minuten das Kommando und drängte die Gäste in deren Spielhälfte. Bereits mit der ersten Möglichkeit ging der Hausherr früh durch Andreas Hartmanns erstes Bezirksliga-Tor in Führung. Die perfekte Vorbereitung leistete dazu Tobias Kern, so dass Hartmann nur noch einzuspitzeln brauchte (18.). Danach hatten neuerlich Hartmann, Sebastian Vorberg und Martin Förg weitere Treffer auf dem Fuß, doch es blieb beim 1:0. Statt klar zu führen ging der FCB mit einem mageren 1:0 in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt erwies sich Peterskirchen zunächst als die bessere Elf, doch Bischofswiesen kam durch Förg zu einer weiteren Möglichkeit, als ein Abwehrspieler gerade noch auf der Torlinie klärte. Eine weitere Chance der Gastgeber vergab Sepp Huber.
Den Ausgleich durch Anton Urbauer durfte man unter die Kategorie Kuriositäten einreihen, da das Tor – nach Flanke von Matthias Asböck – mit dem Bauch erzielt wurde (60.). Noch immer nichts wäre dem FCB passiert, hätte es in der durch die Ausfälle von Bernhard Oeggl und Bastian Böttger geschwächten Abwehrreihe nicht eklatante Fehler gegeben. Diese ermöglichten dem TSV zunächst das 2:1 durch den eingewechselten Martin Mayer (82./Schrägschuss nach Berndl-Vorarbeit) und wenig später das 3:1 (86.), das der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Lukas Berndl mit einem sehenswerten Konter markierte. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Gäste hatte Spielmacher Thilo Mösmang.
So freuten sich von den 250 Zuschauern nur die etwa 70 mitgereisten Schlachtenbummler des TSV Peterskirchen, die dem Stadionfest noch längere Zeit beiwohnten.

 

 


 

12. September 2009

 

Peterskirchen will FCB-Feier „stören“

 

Sickinger-Elf gastiert beim Jubiläums-Club FC Bischofswiesen

 

Dass Aufsteiger zu Saisonbeginn vorne mitspielen, ist ja nichts Ungewöhnliches. Dennoch verdienen die Serien der beiden Top-Teams der Fußball-Bezirksliga Ost, SC Baldham-Vaterstetten und Kirchheimer SC, höchste Anerkennung. Auch nach sieben Spieltagen sind die beiden Mannschaften noch ungeschlagen.

Während der Kirchheimer SC beim ESV Traunstein einen 2:1-Sieg landete, machte Baldham einen Pflicht-Dreier bei Kellerkind SG Schönau (3:0). Die eigentlichen Überraschungs-Mannschaften der Liga sind aber zwei Teams aus dem Berchtesgadener Land: Dass der FC Hammerau und der FC Bischofswiesen momentan die Plätze drei und vier belegen, hatten wohl die wenigsten Experten erwartet. Sowohl das Abfalter-Ensemble als auch die Bischofswiesener Hartmann-Crew sorgten zuletzt mit Auswärtserfolgen für Aufsehen: Hammerau nahm die Hürde TSV Grafing mit einem 3:0-Sieg, Bischofswiesen fertigte den SV Ostermünchen auf dessen Platz gar mit 5:1 ab.

Keine leichte Aufgabe also, die auf den TSV Peterskirchen wartet, denn die Sickinger-Truppe gastiert am morgigen Samstag um 16 Uhr im Riedherrn-Stadion. Dieses Match soll übrigens ein kleines Volksfest werden, denn anlässlich des 60. Geburtstages des FCB und des 25-jährigen Bestehens der Riedherrn-Sportanlage wird auch ein Festzelt aufgestellt. Klar, dass nicht zuletzt deshalb eine größere Kulisse als bei einem normalen Bezirksliga-Spiel erwartet wird.

Ob auch die Peterskirchner einen Grund bekommen werden, sich beim Feiern zu beteiligen, muss man abwarten. Nach dem überzeugenden 2:0-Derby-Sieg über den Ex-Bezirksoberligisten 1. FC Traunstein ist Abteilungsleiter Reinhard („Tago“) Binder aber optimistisch, „dass wir mindestens einen Punkt mitnehmen“. Er hätte auch nichts dagegen, wenn es ein Dreier wird...

Gäste-Coach Herbert Sickinger hat alle Mann an Bord – auch der zuletzt fehlende Dominik Schlögl steht diesmal wieder zur Verfügung. Ob Sickinger die erfolgreiche „Traunstein-Formation“ wegen der Rückkehr des Ex-Kienbergers verändert oder aber frei nach dem Motto „Never change a winning team“ an der Anfangsformation aus der Vorwoche festhält, wollte Binder gestern nicht verraten: „Das weiß ich nicht, das ist die Sache des Trainers.“

Die Peterskirchner fahren übrigens per Bus ins Berchtesgadener Land. Abfahrt ist morgen um 13 Uhr bei „Edeka Binder“. In der vergangenen Saison gewann der TSV das Auswärtsspiel in Bischofswiesen 3:2, zu Hause zogen die Peterskirchner jedoch mit 1:2 den Kürzeren. Es ist also ein spannendes, „enges“ Match zu erwarten.

Der Knaller der achten Runde ist zweifellos das Traunsteiner Derby im Triftstadion zwischen dem 1. FC und dem ESV (Samstag, 15 Uhr). Dieses Duell gibt’s erst zum dritten Mal in der Bezirksliga-Geschichte, bisher blieben die Eisenbahner ohne Sieg und ohne Treffer (0:2 und 0:0).
Am Samstag um 14 Uhr hat der SB/DJK Rosenheim 2 den FC Perach zum zweiten Heimspiel in Folge zu Gast. Der TuS Raubling plant am Samstag um 15.30 Uhr im Inntalstadion gegen den Keller-Konkurrenten TSV Grafing seinen ersten Saison-Dreier, der SV Ostermünchen möchte sich am Sonntag um 15 Uhr in Hammerau gut aus der Affäre ziehen. Und nach 14-tägiger Spielpause (wegen Verlegung) greifen auch der VfL Waldkraiburg (Sonntag, 15 Uhr, beim SC Baldham-Vaterstetten) und der SV Nußdorf/Inn (Sonntag, 16 Uhr, zu Hause gegen den Lokalrivalen SV/DJK Kolbermoor) wieder ins Geschehen ein. Außerdem steht das Duell Kirchheimer SC – SG Schönau (Samstag, 15 Uhr) auf dem Plan.

In der Torschützenliste hat weiterhin Sepp Heller (SBR 2) die Nase vorne – er bringt es auf sieben „Kisten“. Je fünfmal eingebombt haben Sebastian Vorberg (Bischofswiesen) und Robert Grätz (Baldham). Dahinter folgen Sebastian Kirchner (Kirchheim) und Tony Schneider (ESV Traunstein) mit je vier Einschüssen.  cs

 

 





Peterskirchen gewinnt Landkreisderby

 

Hochverdienter 2:0-Erfolg über den 1.FC Traunstein

 

Endlich ist der Knoten beim TSV Peterskirchen geplatzt. Im Landkreisderby gegen den Gegner aus der großen Kreisstadt konnte die Herbert Sickinger-Truppe einen hochverdienten 2:0-Sieg und somit den ersten Erfolg vor heimischem Publikum in der neuen Bezirksligasaison einfahren. Die Tore für die starke Heimmannschaft erzielten die beiden Mittelfeldmotoren Rainer Grafetstetter und Thilo Mösmang.

 „Heute haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben,“ sagte Sickinger stolz nach dem Spiel. „Wir wollten immer einen Tick aggressiver und schneller als der Gegner sein und das haben wir heute geschafft und somit endlich den ersten Heimsieg eingefahren.“ Aus einer starken Mannschaftsleistung sind vor allem Mösmang und der reaktivierte Thomas Holzner herauszuheben, die ihre Mannschaft mit einer überragenden Leistung angeführt haben. „Thilo und Hoize haben heute wirklich eine tolle Leistung gezeigt und waren nie in den Griff zu bekommen“, so Sickinger und Abteilungsleiter Reinhard Binder unisono. Mösmang gelang es mit Grafetstetter, besonders die Kreise von Spielmacher Sepp Weiss zu stören, so dass die Gäste aus Traunstein bis auf eine 20-Minuten-Phase in der ersten Halbzeit die unterlegene Mannschaft war.

„Wir wussten, dass es heute eine intensive Partie werden wird. Beide Mannschaften haben ja dasselbe Spielsystem“, so Sickinger weiter. So sahen die knapp 260 derbyhungrigen Zuschauer schon zu Beginn der Partie ein intensives Spiel ohne schnelles Abtasten. Beide Mannschaften versuchten sofort, mit viel Zug nach vorne zu spielen und den Führungstreffer zu erzielen.

Die erste Gelegenheit ergab sich Tobias Pastl, im Abwehrzentrum wieder neben Alex Rost, als er nach Mösmang-Ecke frei zum Kopfball kam, doch Traunsteins Schlussmann Andreas Abfalter konnte sich mit seiner ersten Parade des Spiels auszeichnen. Kurz danach kam Matthias Asböck frei zum Abschluss, doch auch sein Ball landete nicht im Tor des Gegners -  er war zu hoch angesetzt.

Erst nach knapp 15 Minuten kam die Mannschaft von Trainer Günter Schön besser in die Partie. Bei Peterskirchen schlich sich der ein oder andere Abspielfehler ein, weshalb sich Traunstein in dieser Phase ein leichtes Übergewicht erspielen konnte. So profitierte Gästeakteur Dominik Waretschläger beinahe von einer Unachtsamkeit in der Peterskirchner Hintermannschaft, doch Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger war auf dem Posten.

Auf der anderen Seite des Feldes taten sich für die Traunsteiner Abwehrreihe erste größere Probleme auf. Thomas Holzner kam immer besser ins Spiel und konnte von seinen Bewachern Marin Madalin und Sebastian Mayer immer schwerer unter Kontrolle gehalten werden. In der 35.Minute konnten beide dann jedoch nicht den ersten Treffer des Spiels verhindern, als sich Holzner auf der linken Seite in unnachahmlicher Manier durchsetzte und Grafetstetter seine Hereingabe nur noch einschieben musste. Nur eine Minute später war es wiederum Holzner, der kurz vor der Strafraumgrenze nur per Foul zu stoppen war. Mösmangs anschließender Freistoß knallte jedoch nur an die Unterlatte des Traunsteiner Gehäuses, weshalb der zweite Treffer vor der Halbzeit nicht fallen wollte.

Auch nach der Halbzeitpause kam das Traunsteiner Spiel nicht zur Entfaltung. Peterskirchen, besonders Mösmang, drückten dem Spiel seinen Stempel auf und erspielte sich diverse Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Den Anfang machte Urbauer, als er von Mösmang mustergültig bedient wurde und den Ball zwar an Abfalter vorbei Richtung Tor bugsieren konnte, jedoch von Mayer noch auf der Linie geklärt werden konnte.

Kurze Zeit später war es aber wieder das Duo Holzner-Mösmang, das für den wohl vorentscheidenen zweiten Treffer sorgte. Wieder war es Holzner, der einem fast für verloren geglaubten Ball nachgegangen war und im Sechzehner wieder nur per Foul vom Ball getrennt werden konnte. Mösmang verwandelte daraufhin den fälligen Foulelfmeter mit etwas Glück (65.).

Auch in der Folgezeit konnte sich Traunstein keine nennenswerten Chancen erarbeiten. Entweder scheiterte man an der aggressiven Defensive der Heimmannschaft oder am Abseitspfiff des Unparteiischen.

Peterskirchen auf der anderen Seite kam vor allem durch Holzner und den eingewechselten Lukas Berndl einige Male gefährlich in den gegnerischen Sechzehner, doch auch in diesem Spiel wollte kein Stürmertor gelingen.

Erst kurz vor Abpfiff waren es Sepp Weiß und Fabian Trzewik, die für die ersten Torabschlüsse des ehemaligen Bezirksoberligisten in der zweiten Halbzeit sorgten, doch sie scheiterten entweder am Außenpfosten oder an Wimpersinger.

Somit stand zum Schluss ein verdienter Heimerfolg für den Vorjahreszweiten aus Peterskirchen zu Buche, die die kleine Krise mit einem Sieg im Landkreisderby wohl überstanden und somit den Anschluss an das Mittelfeld geschafft haben. Traunstein hingegen musste durch die Niederlage den Kontakt zu den Spitzenmannschaften vorerst abreißen lassen.

Nun gilt es für beide Mannschaften, ihre Form in der kommenden Woche unter Beweis zu stellen. Die Schön-Truppe hat das nächste Derby vor der Brust und begrüßt den Nachbar vom ESV Traunstein zum Stadtderby, Peterskirchen gibt seine Visitenkarte beim erstarkten FC Bischofswiesen ab. mo

 

 


 

TSV Peterskirchen 2 – TSV Marktl 5:0

 

Die Reserve des TSV Peterskirchen setzt seine gute Leistung fort. Nach dem Auswärtssieg in Kastl konnte die Truppe von Trainer Helmut Schmidinger auch gegen den TSV Marktl 3 Punkte einfahren. Hierbei war das Spiel jedoch schon vor dem Halbzeitpfiff entschieden, da die Heimmannschaft bis dato schon mit 4:0 in Front lag. Besonders in der ersten Halbzeit zeigte Peterskirchen eine sehr gute Leistung und schnürte den Gast aus Marktl in der eigenen Hälfte ein. Die Tore erzielten bis dahin Martin Wimmer und Martin Mayer (3), der mit seinem Sturmpartner Martin Vorsamer die komplette Hintermannschaft Marktls schlecht aussehen ließ.

In der zweiten Halbzeit schaltete Peterskirchen einen Gang zurück und beschränkte sich weitestgehend auf Ergebnisverwaltung. Den Schlusspunkt zum 5:0 setzte Vorsamer kurz vor Schluss, als er, weit aus der eigenen Hälfte startend, alleine vorm Marktler Gehäuse auftauchte und nur noch einschieben musste. mo

 

 


 

 

 

23. August 2009

 

Peterskirchens Negativserie hält an

 

1:2-Niederlage gegen Baldham – mangelhafte Chancenverwertung

 

3 Niederlagen in 7 Tagen – so lautet das traurige Fazit der vergangenen Peterskirchner Fußballwoche. Nach den Niederlagen gegen den SB Rosenheim 2 und den SV Nußdorf konnte die Sickinger-Truppe auch gegen den Tabellenführer aus Baldham keine Punkte einfahren. Peterskirchen besaß neben der zwischenzeitlichen 1:0-Führung auch die absolute Kontrolle über das Spiel, doch Baldham konnte aufgrund der besseren Chancenverwertung den fünften Sieg in Folge feiern.

 

Peterskirchen hatte sich vor knapp 200 Zuschauern bestens auf den Gegner aus Baldham eingestellt. Baldhams Torjäger Robert Grätz, der am Samstag schon zum 7.Mal in Peterskirchen vorspielte, war über das gesamte Spiel komplett abgemeldet und konnte sich kein einziges Mal in Szene setzen. Baldham war über das gesamte Spiel hinweg lediglich bei Standards gefährlich, wohingegen Peterskirchen im Spielaufbau durchwegs gefiel.

Die Heimmannschaft drückte dem Spiel von Anfang an seinen Stempel auf und konnte sich, angeführt von Rainer Grafetstetter und Thilo Mösmang, in der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten erspielen. Die erste Großchance war Neuzugang Anton Urbauer überlassen, der nach 15 Minuten mit viel Pech am Innenpfosten scheiterte. Hans Irl verfehlte das Tor im Nachsetzen deutlich, doch nur 3 Minuten später machte Irl seinen Fauxpas wieder gut. Nach schönem Pass von Mösmang vollendete Irl per „Tunnel“ und sorgte somit für die hochverdiente 1:0-Führung zu diesem Zeitpunkt (18.).

Baldham war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht anwesend, doch nach dem Rückstand konnte sie das Spiel weitestgehend ausgeglichen gestalten. Dem Ex-Ampfinger Zvonimir Glavas bot sich nach einer halben Stunde sogar die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch er brachte das Kunststück fertig, den Ball aus 2 Metern über das Tor zu befördern.

Auf der anderen Seite hatte Dominik Schlögl mit dem Pausenpfiff die Riesenmöglichkeit zur 2:0-Halbzeitführung. Urbauer bediente Schlögl nach schönem Solo mustergültig, doch Baldhams Torwart Daniel Leuverink behielt in dieser Szene die Oberhand.

Nach der Pause folgten schwache 20 Minuten der Heimmannschaft, die Baldham im Stile eines Tabellenführers eiskalt ausnutzte. Nach nur 2 gespielten Minuten der zweiten Halbzeit war es Jonas Meidert, der eine Nachlässigkeit in der Peterskirchner Hintermannschaft zum Ausgleich verwerten konnte (47.). Meidert hatte sogar nur kurze Zeit später die Gelegenheit zum Doppelpack, doch sein Kopfball aus 8 Metern verfehlte das Zielt deutlich. In dieser Phase gab Peterskirchen das Spiel aus der Hand und gab den Gästen somit deutlich mehr Raum, ihre technischen Vorteile auszuspielen. Nach 70 Minuten fing sich Peterskirchen aber wieder und kam in der Folgezeit zu einigen Chancen, die aber von Thomas Holzner, Urbauer und dem eingewechselten Sebastian Rost nicht in einen Treffer umgemünzt werden konnten.

Auf der anderen Seite machte es Baldham besser und verwertete seine vierte Chance des Spiels zum Siegtreffer. Nach einem Freistoß des besten Baldhamers Robert Eichner stieg Ingo Radzey am höchsten und köpfte zum Sieg für die Gäste aus der Münchner Vorstadt ein. Somit musste Peterskirchen nach exakt 90 Minuten die dritte Niederlage in Folge einstecken, die vor allem an diesem Tage durchaus vermeidbar gewesen wäre.

Nun gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern weiterhin mit vollem Einsatz für die nötigen Punkte zu kämpfen. Die nächste Möglichkeit bietet sich den Peterskirchnern am kommenden Samstag um 15 Uhr, wenn der Bezirksliga-Oldie seine Visitenkarte beim Liganeuling SC Kirchheim abgeben wird.  mo

 

 


20. August 2009

Peterskirchen viel zu harmlos

 

0:1-Niederlage in Nußdorf/Inn durch Elfmeter

  

Nußdorf am Inn (cs). Die Kicker des TSV Peterskirchen haben ihre Negativserie in Auswärtsspielen gegen den SV Nußdorf/Inn erneut nicht stoppen können: Noch nie wurde ein Bezirksliga-Duell bei den Inntalern gewonnen. Der 1:0 (1:0)-Sieg der Scherer-Elf vom Dienstagabend war zwar verdient, dennoch mussten die Gastgeber bis zum Schlusspfiff von Landesliga-Referee Michael Krische (TSV Bernau) um den ersten Saison-Dreier bangen.

„Jetzt ist die Erleichterung natürlich riesengroß“, atmete SVN-Coach Scherer auf, „meine Jungs haben in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt und nach der Pause taktisch diszipliniert weitergespielt.“ Ein Sonderlob hatte er für seine Defensivleute Stefan Irger und Christoph Reiner (spielte diesmal weiter hinten) parat, die dafür sorgten, dass Keeper Thomas Wimmer kaum ernsthaft geprüft wurde.
„Wir können uns die Benzinkosten für Nußdorf-Fahrten allmählich sparen“, ärgerte sich TSV-Spartenleiter Reinhard Binder über die zweite Niederlage in Folge. Und Gäste-Coach Herbert Sickinger monierte, „dass es uns zurzeit nicht gelingt, unseren einfachen Fußball zu spielen, der uns sonst immer ausgezeichnet hat: Hinten gut stehen und in hohem Tempo kontern.“
Der Treffer des Tages fiel in der 26. Minute und resultierte aus einem berechtigten Elfmeter: Nach einem Foul von Sebastian Rost an Nußdorfs Neuzugang Florian Meixner verwandelte SVN-Kapitän Georg Niederthanner vom Punkt zum 1:0.
Im ersten Durchgang einer mit Haken und Ösen geführten Partie mussten die Peterskirchner froh sein, nicht weitere Gegentreffer kassiert zu haben, denn zweimal Meixner (Kopfball nach Niederthanner-Freistoß und schlechter Abschluss aus bester Position) sowie Toni Lagler (scheiterte im Nachschuss aus zwei Metern an Keeper Christian Wimpersinger) versiebten „dicke Dinger“. Die einzige Peterskirchner Chance vor dem Seitenwechsel bot sich Hans Irl, der aus abseitsverdächtiger Position zu schwach abschloss.
Ihre besten Offensivszenen verzeichneten die Sickinger-Schützlinge in der 50. und 64. Minute, als Irl allein vor Wimmer die Nerven verlor und nur ein Schüsschen zustande brachte (er hätte noch Zeit gehabt) und Kapitän Rainer Grafetstetter mit einem Kopfball nach Dominik-Schlögl-Ecke an einem SVN-Abwehrmann scheiterte, von dem das Leder über den Querbalken prallte.
Da es die Inntaler versäumten, ihren Vorsprung auszubauen, blieb das Match spannend. So scheiterte Meixner an Wimpersinger, rettete TSV-Defensivmann Sebastian Rost bei einer Chance von Toni Lagler und war es erneut Toni Lagler, dessen Schuss aus Top-Position gerade noch geblockt werden konnte.
Morgen, 18.30 Uhr, müssen die Nußdorfer beim ESV Traunstein ran. Die Peterskirchner, bei denen Tobias Pastl und Grafetstetter noch den besten Eindruck hinterließen, möchten am Samstag um 18 Uhr in der Heimvorstellung gegen den starken Aufsteiger SC Baldham-Vaterstetten in die Erfolgsspur zurückkehren.





17. August 2009

 

Hält die Serie?

 

Nußdorf verlor noch nie daheim gegen Peterskirchen

 

Der vierte Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost wird bereits am heutigen Dienstag um 18.30 Uhr mit der Heimvorstellung des SV Nußdorf gegen den TSV Peterskirchen eröffnet. Als Referee fungiert Landesliga-„Schiri“ Michael Krische vom TSV Bernau.
Die Peterskirchner haben in ihren bisherigen sieben Bezirksliga-Jahren noch nie ein Auswärtsspiel in Nußdorf gewonnen. „Doch irgendwann reißt jede Serie – hoffentlich gleich am Dienstag“, betont TSV-Spartenleiter Reinhard Binder, der hofft, dass die angeschlagenen beziehungsweise nicht ganz fitten Akteure wie etwa Thilo Mösmang oder Lukas Berndl allmählich so richtig in die Saison reinfinden. Ihren Trainingsrückstand konnten diverse Peterskirchner Kicker zuletzt jedenfalls nicht verleugnen.
„Der Sportbund hat zwar sehr stark gespielt, doch auch wir hatten unsere hochkarätigen Chancen. In Nußdorf muss die Verwertung halt besser klappen“, fordert Binder, der die 1:4-Niederlage vom Samstag gegen den SB/DJK Rosenheim 2 im Nachhinein nicht als Beinbruch betrachtet. „Für mich ist die Sportbund-Reserve sowieso ein heißer Titelkandidat“, meint der Peterskirchner Abteilungsleiter.
Auch Gastgeber Nußdorf beklagt den einen oder anderen angeschlagenen Akteur wie etwa die drei Neuzugänge Sebastian Huber, Raphael Pszolla oder Dominic Rekofsky. Dennoch wollen die Scherer-Schützlinge ihren ersten Saisonsieg feiern, nachdem es bisher nur zu zwei Unentschieden (bei einer Niederlage in Ostermünchen) gereicht hat. Der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlende Wolfgang Lagler dürfte beim SVN heute wieder mit von der Partie sein. „Wir hatten schon öfter so schwierige Situationen wie die jetzige – und haben sie immer wieder gemeistert“, sagte Nußdorfs Abteilungsleiter Hannes Scheuerer, „ich bin jedenfalls optimistisch, dass wir unsere Heim-Serie gegen Peterskirchen fortsetzen können.“   cs




17. August 2009

 

Peterskirchen verliert gegen SB „Heller“

Josef Heller bei 1:4-Auswärtssieg des SBR Vierfachtorschütze

 

Im 3.Spiel der neuen Bezirksligasaison musste der TSV Peterskirchen den ersten Rückschlag hinnehmen. Gegen die starken Gäste aus der Kreisstadt Rosenheim setzte es eine 1:4-Niederlage, wobei sich Rosenheims Josef Heller als vierfacher Torschütze eintragen konnte. Peterskirchen rangiert somit im Mittelfeld der Liga, der Sportbund hingegen hat mit seinem 2.Saisonsieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten können.

 

Der TSV Peterskirchen konnte zum Anpfiff, das aufgrund einer Verletzung im vorherigen Spiel mit 5-minütiger Verspätung begonnen musste, mit breitgeschwellter Brust ins Spiel gehen. Trainer Herbert Sickinger konnte mit derselben Startelf beginnen, die auch schon in Kolbermoor einen hart umkämpften Dreier einfahren konnten. Auch Sebastian Rost war nach seiner Verletzung wieder spielbereit, weshalb lediglich Michael Wengler nach seiner Zahn-OP nach pausieren musste.

Die Gäste aus Rosenheim waren jedoch zu Beginn des Spiels wesentlich aktiver als die Heimmannschaft und konnten auch umgehend in Führung gehen. Heller war nach 10 Minuten zur Stelle und konnte aus 7m zur bis dato verdienten 1:0-Führung einnetzen. Der TSV war geschockt und musste nur kurze Zeit später sogar den zweiten Treffer des Spiels hinnehmen. Wieder war es Heller, der nach einer wunderschönen Ballstaffette Endabnehmer war und auf 2:0 erhöhen konnte (14.).

„Die zwei frühen Treffer haben uns natürlich erheblich geschockt, aber da muss es danach einfach weitergehen“, präzisierte Sickinger die Minuten danach passend. Peterskirchen durfte nämlich froh sein, dass sie nicht umgehend Gegentreffer Nummer 3 und 4 hinnehmen mussten, denn wiederum tauchten Heller und Ross alleine vor Peterskirchens Schlussmann Christian Wimpersinger auf, doch beide zielten knapp am Tor vorbei. „Wir haben uns vorgenommen, kompakt zu stehen, aber die Lochpässe auf Heller haben uns den Zahn gezogen“, so Sickinger weiter.

In der Folgezeit tat sich in Halbzeit Eins herzlich wenig. Peterskirchen zeigte den Willen, den knapp 230 Fans Fussball zu bieten, doch spätestens am Sechzehner liefen die Offensivaktionen ins Leere, Rosenheim konzentrierte sich auf schnelle Gegenstöße.

Auch nach der Pause erwischten die Gäste den besseren Start. Heller erzielte sein drittes Tor des Tages, als er nach Zuspiel von Christian Ross aus 10 Metern frei zum Abschluss kam (48.).

Erst danach wachte Peterskirchen auf und konnte sich die erste nennenswerte Chance des Spiels erarbeiten, doch Thilo Mösmangs Schuss zog am Tor dabei. Mösmangs Fehlversuch war aber die Eröffnung eines wahren Chancenfeuerwerks, dass aber erstens nur 15 Minuten andauerte und zweitens kein Tor als Ergebnis vorzeigen konnte. „In dieser Phase haben wir den Willen gezeigt, dass wir es doch können, aber leider brachten wir den Ball nicht im Tor unter“, stellte Sickinger fest. In dieser Phase kam neben dem eingewechselten Hans Irl (3) fast die halbe Mannschaft zu einer Torchance, doch entweder scheiterte man am zu ungenauen Abschluss oder an Torwart Mario Schmitt, der zu diesem Zeitpunkt der einzig aktive Spieler seiner Mannschaft war.

Spätestens in der 76.Minute war aber das Spiel entschieden, als Heller nach schnellem Konter den herauseilenden Wimpersinger umrundete und seinen vierten Treffer feiern konnte.

Irl blieb es mit dem Schlusspfiff überlassen, seine gute Form unter Beweis zu stellen, als er Schmitt zum ersten Mal überwinden und zum 1:4-Endstand einschieben konnte (90.).

Viel Zeit, über die Niederlage nachzudenken, haben die Peterskirchner jedoch nicht, denn am kommenden Dienstag muss die Sickinger-Truppe seine Visitenkarte beim zweiten Bezirksliga-Oldie SV Nußdorf/Inn abgeben. „Wichtig ist nun, dass wir das Spiel schnell aus den Köpfen der Spieler rausbekommen, denn am Dienstag muss und wird es in Nußdorf weitergehen“, betonte Sickinger nach dem Schlusspfiff.

Anpfiff des Spiels ist um 18.30 Uhr.  mo

 

 

TSV Peterskirchen 2 – TV Altötting 2  2:1

 

Auch nach dem dritten Spiel der neuen Saison bleibt die Reserve des TSV Peterskirchen ungeschlagen. Gegen die Gäste aus Altötting gab es für die Schmidinger-Truppe einen verdienten 2:1-Erfolg.

Doch den besseren Anfang erwischten die Gäste. Nach nur 2 Minuten netzte Altöttings Thomas Putak im Nachsetzen zur 1:0-Führung ein, nachdem Erich Künzner auf der anderen Seite schon nach 15 Sekunden die erste Großchance der Peterskirchner vergab.

In der Folgezeit drängte Peterskirchen auf den Ausgleich, doch Martin Mayer scheiterte zwei Mal vor dem Gehäuse von Michael Wensauer. Einmal konnte die Latte den Gegentreffer verhindern, das andere Mal rettete Thomas Heuwieser auf der Linie.

Erst mit der Einwechslung von Aktivcoach Schmidinger bog Peterskirchen auf die Siegerstraße. In der 55.Minute konnte Wensauer einen Schuss von Florian Otten parieren, doch Schmidinger setzte schnell nach und konnte zum 1:1 ausgleichen.

10 Minuten vor dem Ende war es dann wiederum Schmidinger, der alleine vor Wensauer auftauchte und überlegt zum 2:1-Siegtreffer einschob.

Viel Zeit, sich auszuruhen, haben die Peterskirchner jedoch nicht, denn am Mittwoch steht das nächste Auswärtsspiel beim FC Kirchweidach auf dem Programm. mo

 




13. August 2009

 

 

TSV Peterskirchen vor hoher Hürde: 

„Wir müssen kämpfen“

 

Fußball-Bezirksliga: Sickinger-Truppe erwartet an Samstag SBR 2

 

„Never change a winning team“ – frei nach diesem Motto verfährt Trainer Herbert Sickinger, wenn sein Team – der TSV Peterskirchen – am 3. Spieltag der Bezirksliga die Landesliga-Reserve des SB/DJK Rosenheim empfängt. „Nach der guten Leistung der Vorwoche gibt es keinen Grund etwas an der Aufstellung zu ändern“, betont der TSV-Coach. Anstoß ist am Samstag um 18 Uhr.

Die „gute Leistung“ haben Alexander Rost und Co. bei der SV/DJK Kolbermoor abgeliefert. In einer spannenden Partie hatten die Gäste schließlich mit 1:0 (Tor durch Hans Irl) die Nase vorne und durften sich im Anschluss über ein Lob ihres Trainers freuen: „Der Einsatz und die Laufbereitschaft haben gestimmt“, so Sickinger – der die Marschroute für das Samstag-Match gleich vorgibt. „Auch gegen Rosenheim geht es nur über den Kampf“, betont der Ex-Trostberger.
Dass seine Kicker aber auch spielerisch überzeugen können, das haben sie am vergangenen Spieltag bewiesen. Die Zuschauer auf dem Huberberg bekamen eine temporeiche Bezirksliga-Partie geboten, mit einem überragenden Rainer Grafetstetter auf Peterskirchner Seite. Hinter dem Einsatz des TSV-Kapitäns am Samstag steht allerdings noch ein kleines Fragezeichen, denn der Routinier plagt sich schon seit geraumer Zeit mit Sprunggelenksproblemen herum und wird wohl in der Winterpause um eine Operation nicht herum kommen. Bis dahin soll er aber noch „auf die Zähne beißen“, meint Sickinger.
Wieder zurück in den Kader der Hausherren kehrt der zuletzt angeschlagene Sebastian Rost, noch zu früh kommt ein Einsatz für Michael Wengler (Zahn-Operation) – er wird nächste Woche wieder ins Geschehen eingreifen.
Gut in Schuss ist offenbar der Gast aus Rosenheim. Unter der Woche gewann die Elf von Franz Pritzl einen Test gegen Bezirksligist TuS Holzkirchen mit 3:1. Die Treffer erzielten Fabio Hopf, Christian Schnebinger und Christoph Börtschök.  sam

 

 

 


 

9. August 2009

 

Hans Irl mit goldenem Tor

 

Einen packenden und auf höchstem Bezirksliga-Niveau stehenden Fußball-Fight lieferten sich am Freitag abend der SV Kolbermoor und der TSV Peterskirchen vor 150 Zuschauern auf dem Huberberg. Mit einem 1:0-Erfolg kehrten die Schützlinge von Herbert Sickinger zurück, mit dem Gewissen, gegen eine der wohl stärksten Mannschaften der Liga einen Erfolg mit unbändiger Leidenschaft eingefahren zu haben. Das Tor des Tages erzielte in der 81. Minute Joker Hans Irl, als er aus 14 Metern fehement abzog und somit den starken Keeper Viktor Gruber bezwang.

Vom Anpfiff weg des sich leider dem Spielniveau nicht anpassenden Schiedsrichters Andreas Mühlbacher vom TSV Grabenstätt entwickelte sich eine rasante Partie mit 22 technisch starken und hohes Tempo gehenden Akteuren. Die Gäste, mit einem alle überragenden Kapitän Rainer Grafetstetter boten den Hausherren Parole und kamen durchaus öfters vor das Tor als Heimischen. „In der ersten Halbzeit sind wir perfekt gestanden, das war taktisch eine Glanzleistung“, so ein zufriedener Coach Sickinger nach der Partie. Auf Hausherren-Seite erzielte Patrick Eder ein Tor, das jedoch zurecht wegen Abseits aberkannt wurde. Grafetstetter hatte mit einem Kopfball die beste Chance, doch ein Abwehrspieler rettete in höchster Not.

Nach dem Wechsel kamen zum hohen Tempo auch die Chancen. Einen Freistoß von Franz-Xaver Pelz bändigte Torwart Christian Wimpersinger und nach einer der wiederholt gefährlichen Hereingaben von Kapitän Robert Eppler klärte der starke Tobias Pastl im letzten Moment per Kopf. Als die Kolbermoorer sich immer weniger mit dem Remis begnügten, öffneten sie den Abwehrverbund und die Gäste fuhren gefährliche Konter. Der extrem laufstarke Matthias Asböck scheiterte an Goalie und Trainer Gruber und auch Dominik Schlögl fand mit seinem Schlenzer seinen Meister in Gruber. Machtlos war er aber in Minute 81. Über die Stationen Asböck und Neuzugang Toni Urbauer (spielte diesesmal 90 Minuten durch) kam das Leder zu Irl und dessen Kracher landete zum viel umjubelten Siegtreffer im Netz. Kurz vorher hätte das Spiel aber einen ganz anderen Verlauf nehmen können, als Eder einen Black Out des ansonsten souveränen Alex Rost nicht nutzen konnte und das Leder hauchdünn am Kasten vorbeischob. 0:1 verlieren oder 1:0 gewinnen, so eng liegt das zusammen!

Die Gelb-Rote Karte für Asböck in einer hektischen Schlussphase tat den TSV-lern nicht mehr weh und so konnten die Gäste-Schlachtenbummler zufrieden nach Hause fahren.

Rei.





 

7. August 2009

 

Binder: „Wir müssen punkten“

 

Peterskirchen heute in Kolbermoor – ESV in Waldkraiburg – Hammerau muss nach Kirchheim

 

Der erste Tabellenführer der neuen Saison in der Fußball-Bezirksliga Ost heißt SC Baldham-Vaterstetten: Die Mannschaft des früheren litauischen Nationalspielers Gediminas Sugzda (machte am 5. September 1998 beim 0:0 in der EM-Quali gegen Schottland sein einziges Länderspiel) gewann beim FC Hammerau in souveräner Manier mit 3:0 – das reichte vorerst mal zu Platz eins, den der Aufsteiger aus dem Münchner Osten am Sonntag um 15 Uhr in der Heimpremiere gegen den TuS Raubling verteidigen möchte.

„Der Gegner war aber kein Maßstab, unser Ziel bleibt der Klassenerhalt“, sagte Baldham-Torjäger Robert Grätz, der mit seiner Truppe am Mittwochabend ein Testspiel gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching mit 0:10 verlor. Erfolgreichster Torschütze für die Hasenhüttl-Crew war Stürmer Ömer Kanca, der neben vier weiteren Spielern aus der „Zweiten“ eine Bewährungschance erhalten hatte. Kanca, der schon am Wochenende mit vier Toren im Bayernligaspiel gegen Hof auf sich aufmerksam gemacht hatte, traf insgesamt dreimal. Doppelt trug sich überdies Angreifer Marcus Steegmann in die Schützenliste ein. Die anderen Treffer erzielten Tobias Schweinsteiger, Leandro Grech, Thomas Rathgeber, Marco Pasiciel sowie Stefan Alschinger.
Auf Platz zwei geschossen hat sich der ESV Traunstein, der die SG Schönau mit 5:3 aus dem Montana-Stadion fegte und nun am Samstag um 14.30 Uhr auch beim VfL Waldkraiburg siegen will. „Unser Ziel sind drei Punkte, mit einem Unentschieden wäre ich im Prinzip nicht zufrieden“, so ESV-Pressesprecher Peter Mallmann. Er hofft, dass Christoph Bachmann und Jochen Thudt ins Team zurückkehren. Auch Johannes Bachmaier zeigte zuletzt in der „Zweiten“ – die mit neun Mann aus dem Kader der „Ersten“ antrat – eine ansprechende Vorstellung.
Entwarnung auch bei Felix Kappelmaier: Nachdem er gegen Schönau verletzungsbedingt raus musste, dürfte er im Waldkraiburger Jahnstadion wieder dabei sein. „Seine Auswechlung war – bei einer 3:0-Pausenführung – nur eine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Mallmann, „ich bin sicher, dass es beim Felix am Samstag geht.“
In der vergangenen Saison gewannen die ESVler am ersten Spieltag in Waldkraiburg 1:0 (Tor: Bachmaier). Diese guten Erinnerungen sollen ihnen auch diesmal Flügel verleihen.
Erfolgreich gestartet ist auch der Kirchheimer SC: Die Truppe von Coach Ivica Coric bezwang den FC Bischofswiesen mit 2:1 und möchte am Samstag um 15 Uhr in der Heimpremiere gegen den Tabellenletzten FC Hammerau einen weiteren Sieg folgen lassen. Für Gäste-Fans wird ein Schlachtenbummler-Bus eingesetzt. Die Abfahrt erfolgt um 11 Uhr am Hammerauer Bahnhofvorplatz. Wer also den FC begleiten will, kann sich bei der Bäckerei Lechner anmelden.
Wie hat der FC Hammerau seinen missglückten Saisonstart verdaut? Trainer Manfred Abfalter hat all das angesprochen, was ihm missfiel und zugleich seine Mannen durch intensives Training in dieser Woche moralisch wieder aufgerichtet. „Wir wissen, was die Jungs können und wir lassen uns auch keineswegs entmutigen. Es wird zwar ein eminent schweres Spiel, doch personell haben wir mit Andreas Koch und Martin Heudecker mehr Alternativen.“
Gegnerische Angriffe sollen möglichst – durch bessere Zuordnung als zuletzt – bereits im Mittelfeld unterbunden werden. Mehr Biss, Zweikampfstärke und Konzentration werden also von den „Club“-Spielern gefordert, wenn es nun erneut gegen einen Aufsteiger geht.
Auf heute (19 Uhr, Stadion am Huberberg) vorverlegt wurde das Duell SV/DJK Kolbermoor gegen TSV Peterskirchen. „Wir müssen punkten“, fordert der Peterskirchner Abteilungsleiter Reinhard Binder, „der zweite Platz aus der letzten Saison muss aus den Köpfen der Spieler raus – momentan sind wir Neunter und das ist die Realität.“
Sebastian Rost (schwere Oberschenkelprellung) und Michael Wengler (Probleme nach Zahnoperation) stehen Trainer Herbert Sickinger diesmal nicht zur Verfügung. Zufrieden war Binder mit dem Punktspiel-Einstand von Neuzugang Toni Urbauer beim 1:1 gegen den VfL Waldkraiburg. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte der Spartenboss den Ex-Taufkirchner.
Die Kolbermoorer, die weiterhin von Spielertrainer Viktor Gruber gecoacht werden, werden wohl heute mit breiter Brust antreten – der 3:2-Derby-Sieg in Ostermünchen dürfte ihnen Selbstvertrauen gegeben haben!
Ihre Saison-Heimpremiere geben der Bezirksoberliga-Absteiger 1. FC Traunstein (Samstag, 15 Uhr, gegen FC Bischofswiesen), der SV Nußdorf/Inn (Samstag, 16 Uhr, gegen TSV Grafing) und die SG Schönau (Samstag, 16 Uhr, gegen FC Perach). Bereits am Mittwochabend besiegte der SB/DJK Rosenheim 2 den Lokalrivalen SV Ostermünchen mit 3:1.  cs





 

2. August 2009

 

Asböck trifft beim Derby-Remis

TSV Peterskirchen – VfL Waldkraiburg 1:1

 

Der Auftakt in die Fußball-Bezirksliga-Ost ist beim TSV Peterskirchen am Freitag abend etwas holprig verlaufen. Gegen kompakte Gäste vom VfL Waldkraiburg musste sich die Truppe von Herbert Sickinger mit einem 1:1-Remis begnügen. Und dieses Ergebnis ging vor 230 Zuschauern auch vollauf in Ordnung.

Die Heimischen mussten auf Torwart Christian Wimpersinger (Grippe) und Michael Wengler (Zahn-OP) verzichten, doch ansonsten waren alle Mann an Bord. Sein Debüt gleich in der Anfangsformation feierte Anton Urbauer, der vom TSV Taufkirchen kam und eine Stunde lang zeigte, das er die erhoffte Verstärkung sein kann.

Die Gäste, die vor der Saison fünf Stammspieler ziehen lassen mussten und mit Fadil Selimovic (kam vom SV Aschau) nur einen Neuzugang in der Startformation hatten, traten kompakt auf und machte den TSV-lern das Leben schwer, indem sie die Räume geschickt eng machten.

Das Spiel unter der sicheren Leitung von Christian Zacherl vom TSV Grüntegernbach begann flott. Die erste Gelegenheit hatte Tom Jacobi, doch Torwart-Trainer Michael Ederer zeigte sich auf dem Posten. Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen die Hausherren in der 13. Minute in Führung. Matthias Asböck leitete den Angriff ein, spielte sich mit Thilo Mösmang durch und behielt aus 14 Metern halbrechter Position den Überblick und versenkte die Kugel unhaltbar für Keeper Bernhard Auer ins lange Eck. Die Führung tat den Gastgebern gut und sie hatten den Gegner weitgehend im Griff, doch zu großen Möglichkeiten – sieht man zwei Möglichkeiten von Sebastian Rost und Lukas Berndl ab, konnten sich Grafetstetter & Co. nicht erarbeiten. Auf der Gegenseite zeigte sich der sichere Ederer bei einem Freistoß von Heinz Hintermayr sowie bei der Gelegenheit von Patrick Keri auf dem Posten.

Nach dem Wechsel hätte Abwehrrecke Tobias Pastl für die Vorentscheidung sorgen können, doch seine Riesengelegenheit verpuffte mit einem harmlosen Roller.

Die Kehrtwende des Spiels folgte mit der Ampelkarte für VfL-Kapitän Benny Hadzic in der 65. Minute. Wie so oft im Fußball dominierten ab diesem Zeitpunkt die Kicker in Unterzahl. So auch diesesmal und in der 72. Minute gelang den Gästen der Ausgleich, als der eingewechselte  Erhan Yazici mutterseelenallein vor Ederer stand und sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ. Und es hätte noch schlimmer kommen können für die TSV-ler, als der Lupfer von Raimund Stuiber nach einem katastrophalen Abwehrfehler auf die Latte tickte. Die letzte Chance von Pastl (Kopfball) klärte Torwart Auer, so dass das Remis auch nach 94 gespielten Minuten Bestand hatte.

 

Statistik:

 

TSV Peterskirchen:

 

Ederer, Obergröbner, Rost S. (46. Frisch), Pastl, Rost A., Grafetstetter, Schlögl, Asböck, Urbauer (60. Irl), Mösmang, Berndl (74. Holzner).

 

VfL Waldkraiburg:

 

Auer, Pikulski, Weichhart, Hadzic, Stadlmayr, Keri, Selimovic (66. Yazici), Stuiber, Jacobi (46. Karababa), Hintermayr, Helldobler.

 

Schiedsrichter: Christian Zacherl, TSV Grüntegernbach, sehr gut

 

Zuschauer: 230

Rei.

 

A-Klasse 5

TSV Peterskirchen II – TSV Heiligkreuz 2:2

 

2:0 geführt, Elfmeter verschossen und dann doch nur 2:2 gespielt. Das passierte der Bezirksliga-Reserve des TSV Peterskirchen bei ihrem Saisonstart gegen den TSV Heiligkreuz. Und das Remis hatten sich die Gäste auch verdient, denn trotz Rückstandes gaben sich die Kicker von Hubert Mark nie auf.

Der neue TSV-Trainer Helmut Schmidinger setzte bei seiner Premiere auf drei A-Juniorenspieler, die ihre Sache gut machten. Sebastian Brand hütete das Tor, Sebastian Picherer agierte in der Viererkette und Max Becker im Mittelfeld. Mit Hans Irl, Helmut Frisch und Martin Mayer konnte die Truppe auch von Unterstützung von „oben“ profitieren. Die erste Gelegenheit von Robert Gaigl meisterte Brand im Heim-Tor. Nach 16 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Gäste-Kasten von Marcus Illguth. Mayer tankte sich durch und Becker schob sicher ein. Das Spiel stand fortan auf keinem allzu hohem Niveau und Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Auf 2:0 erhöhten die Hausherren in der 58. Minute, als Frisch nur mehr mit einem Foul gestoppt werden konnte und Irl den fälligen Elfmeter sicher verwandelte. Nach einem schweren Abspielfehler im Mittelfeld setzte Gäste-Kapitän Markus Planthaler zu einem Alleingang an und schloss sehenswert ab (65.). Wiederum Frisch konnte kurz später im Sechzehner nur unfair vom Ball getrennt werden, doch dieses Mal setzte Irl das Leder vorbei.

Als sich Jürgen Wengler einen folgenschweren Abspielfehler leistete, stand Gaigl alleine vor Brand und verwandelte in der 78. Minute ebenso sicher wie Planthaler kurz vorher beim Anschlusstreffer.

Die letzte Gelegenheit hatte Irl, doch sein Kopfball landete an der Latte.

Rei.



 

30. Juli 2009

 

Ein Knaller zum Auftakt

 

TSV Peterskirchen gleich mit Heim-Derby – VfL mit Personalsorgen

 

Für den TSV Peterskirchen geht es zum Saisonauftakt in der Fußball-Bezirksliga gleich richtig zur Sache. Die Elf von Herbert Sickinger erwartet am heutigen Freitag um 19.30 Uhr den VfL Waldkraiburg zum Derby – und das mit breiter Brust. „Ziel sind drei Punkte“, erklärt TSV-Vorstand Reinhard Binder.

Binders Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr, denn die Hausherren gehen als klarer Favorit in die Partie: Peterskirchen verpasste in der vergangenen Saison als Tabellenzweiter nur knapp in der Relegation den Aufstieg in die Bezirksoberliga und Coach Sickinger hat fast den identischen Kader wie in der Vorsaison zur Verfügung. Nur Christian Schuhbeck (SV Waldhausen) hat den Verein verlassen, ihn ersetzt Anton Urbauer vom TSV Taufkirchen.
Zudem plagen VfL-Coach Klaus Michel schon zu Saisonbeginn große Personalsorgen. Zu den bereits feststehenden Abgängen von Uwe Rosenauer (Karriereende), Andreas Palmer (TSV Ampfing), Stefan Auer (FC Töging) und Eugen German (Pause) hat sich kurz vor Beginn der neuen Spielzeit noch ein weiterer Abgang ergeben: Thomas Palmer hat sich – wie sein Bruder – dem TSV Ampfing angeschlossen. Als zukünftiger Vertragsamateur konnte er auch nach der offiziellen Wechselfrist die Industriestädter verlassen ohne eine Sperre vom Verband zu riskieren.
Gegen Peterskirchen fehlen bei den Waldkraiburgern weiterhin der verletzte Meho Pezo und der noch gesperrte Waldemar Miller. Michael Cossu und Erhan Yazici haben noch erheblichen Trainingsrückstand, so dass sich A-Junior Manuel Grötsch gleich am ersten Spieltag Hoffnungen auf einen Einsatz in der ersten Mannschaft machen darf. Gerade einmal 13 gesunde Akteuren aus dem Kader der 1. Mannschaft stehen Trainer Michel zur Verfügung, der deshalb mit einem Punktgewinn „mehr als zufrieden wäre“.
Ganz anders ist die Erwartungshaltung im Lager der Peterskirchner. „Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und konzentriert zu Werke gehen, sind wir nur schwer zu schlagen“, weiß Binder, dem auch die Ausfälle von Michael Wengler (Zahn-OP) und Keeper Christian Wimpersinger (Grippe) keine schlaflosen Nächste bereitet. „Für Wimpersinger steht Michael Ederer im Tor und der hat seine Sache in den letzten beiden Testspielen ordentlich gemacht. Er hat unser volles Vertrauen“, betont Sickinger, dessen Team immer besser in Fahrt kommt. Bei der Generalprobe gegen Altenmarkt gab es einen 6:1-Erfolg, wobei Top-Torjäger Lukas Berndl gleich drei Mal ins Schwarze traf. „Die Vorstellung gegen Altenmarkt war in Ordnung, die Stimmung im Team ist gut“, erzählt Sickinger, drückt aber gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Nach dem verpassten Aufstieg müssen wir uns jetzt neu motivieren – und das ist nicht immer einfach.“  sam




 

27. Juli 2009

 

6:1-Sieg im letzten Test

 

Drei Berndl-Tore beim klaren Peterskirchner Erfolg gegen Altenmarkt

 

Die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen haben ihre Generalprobe fürs erste Punktspiel am kommenden Freitag bestanden, die Kreisliga-Fußballer des TSV Altenmarkt dagegen nicht. Denn das Sickinger-Team schlug die Rauch-Crew im letzten Testmatch trotz eines 0:1-Rückstandes noch deutlich mit 6:1.

Als dreifacher Torschütze setzte sich Lukas Berndl, der ja nicht verletzungsfrei durch die Vorbereitung kam, in Szene, außerdem netzten Sebastian Rost (2) und Matthias Asböck für den Bezirksliga-Vizemeister ein. Den Torreigen eröffnet hatten jedoch die Altenmarkter, als André Anton nach 32 Minuten ins Schwartze traf.
„Man darf ja Testspiele nie überbewerten, doch gegen eine etablierte Kreisliga-Mannschaft wie Altenmarkt musst du sechs Tore erst einmal schießen“, freute sich Peterskirchens Spartenleiter Reinhard Binder.
Auch die zweite Mannschaft des TSV Peterskirchen gewann ihr letztes Aufbauspiel: Gegen den TSV Eiselfing, der mit einer gemischten Truppe aus Spielern der ersten und zweiten Garnitur angetreten war, gab es einen 4:2-Erfolg. Für Peterskirchen trafen Martin Mayer (2), Thomas Holzner und Korbinian Mayer.  cs

 

 


 

 

22. Juli 2009

 

Noch viel Arbeit für Peterskirchen

 

0:2 in Erlbach – Am Samstag gegen Altenmarkt

 

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Peterskirchen haben am Dienstagabend ein Testspiel beim eine Klasse höher angesiedelten SV Erlbach mit 0:2 (0:2) vergeigt. TSV-Spartenboss Reinhard Binder monierte die fehlende Laufbereitschaft, diverse individuelle Fehler „und ein Mittelfeld, das zu wenig nach vorne gearbeitet hat“.

Der Sieg der Thomas-Köster-Crew, den 100 Zuschauer verfolgten, gehe laut „Tago“ Binder in Ordnung, „obwohl die Erlbacher auch nicht besonders gut gespielt haben“. Als zweifacher Torschütze – jeweils nach Peterskirchner Schnitzern – trat SVE-Goalgetter Bernhard Waldher in Erscheinung (30. und 44. Minute).
Im letzten Test am kommenden Samstag um 18 Uhr zu Hause gegen den Kreisligisten TSV Altenmarkt möchte Binder eine deutliche Leistungssteigerung der Sickinger-Elf sehen, „denn am Freitag drauf steht ja schon das erste Punktspiel gegen den VfL Waldkraiburg auf dem Programm“. Und man wolle schließlich keinen Bezirksliga-Fehlstart hinlegen. Es wartet also noch viel Arbeit auf den Vizemeister in den restlichen neun Tagen dieser schweißtreibenden Vorbereitungsphase.
Zur Ehrenrettung der Peterskirchner sollte aber auch nicht vergessen werden, dass in Erlbach mit Lukas Berndl, Thilo Mösmang, Hans Irl und Helmut Frisch vier wertvolle Akteure fehlten. Der frühere Schnaitseer Berndl, der noch Trainingsrückstand aufweist, zeichnete sich übrigens beim 2:0-Testspielsieg der Peterskirchner „Zweiten“ beim A-Klassen-Neuling SC Schleching als zweifacher Torschütze aus. In einem weiteren Aufbauspiel gewann die „Reserve“ beim TSV Altenmarkt 2 durch einen Treffer von Jürgen Wengler mit 1:0.  cs

 


 

 

16. Juli 2009

 

Nur der 1. FC muss auswärts ran

 

BOL-Absteiger startet in Perach in die Bezirksliga-Saison – Peterskirchen und ESV am Freitag

 

In der Fußball-Bezirksliga Ost starten drei der vier heimischen Clubs vor eigenem Publikum: Der ESV Traunstein (gegen Aufsteiger SG Schönau) und der TSV Peterskirchen (gegen den VfL Waldkraiburg) beginnen bereits am Freitag, 31. Juli, der FC Hammerau geht zwei Tage später (Sonntag, 2. August) mit dem Duell gegen Aufsteiger SC Baldham-Vaterstetten ins Rennen.

Zunächst auswärts muss dagegen Bezirksoberliga-Absteiger 1. FC Traunstein ran, der am Sonntag, 2. August, pikanterweise bei jenem Club gastiert, der ihn vor zwei Jahren um ein Haar um die Meisterschaftschance gebracht hätte – nämlich beim FC Perach. Ihre Heimpremiere geben die Mannen von Hafner-Nachfolger Siegi Schön am Samstag, 8. August, gegen den Vorjahresaufsteiger FC Bischofswiesen.
Das vorletzte Stadtderby vor der Traunsteiner „Fusion“ steigt am Samstag, 12. September, um 15 Uhr beim 1. FC im Triftstadion – in der Rückrunde hat dann der ESV in seinem Montana-Stadion am Viadukt (so der offizielle Name ab der neuen Saison) Heimrecht (17. April 2010).
Die ersten drei Spieltage gehen weitgehend „regulär“ an Wochenenden über die Bühne, dann folgt aber eine englische Woche mit einem Dienstag- und sechs Mittwochsspielen. Eine Vorverlegung und eine Verschiebung hat die Landesliga-reserve des SB/DJK Rosenheim – übrigens die einzige „Reserve“ in der Liga – gemeldet: Das Derby gegen den SV Ostermünchen wurde auf Mittwoch, 5. August, vorverlegt, das Heimspiel gegen den ESV Traunstein auf 8. September verschoben.

 

Hier die ersten vier Spieltage auf einen Blick:


1. Spieltag: ESV Traunstein - SG Schönau (Fr. 31. Juli, 18.30 Uhr), TuS Raubling - SV Nußdorf/Inn (Fr. 31. Juli, 19 Uhr), TSV Peterskirchen - VfL Waldkraiburg (Fr. 31. Juli, 19.30 Uhr), SV Ostermünchen - SV/DJK Kolbermoor (Sa. 1. August, 18 Uhr), TSV Grafing - SB/DJK Rosenheim 2 (So. 2. August, 14.30 Uhr), FC Bischofswiesen - Kirchheimer SC (So. 2. August, 14 Uhr), FC Perach - 1. FC Traunstein, FC Hammerau - SC Baldham-Vaterstetten (beide So. 2. August, 15 Uhr).
2. Spieltag: SB/DJK Rosenheim 2 - SV Ostermünchen (Mi. 5. August, 19 Uhr), VfL Waldkraiburg - ESV Traunstein (Sa. 8. August, 14.30 Uhr), 1. FC Traunstein - FC Bischofswiesen, Kirchheimer SC - FC Hammerau (beide Sa. 8. August, 15 Uhr), SV Nußdorf/Inn - TSV Grafing, SV/DJK Kolbermoor - TSV Peterskirchen, SG Schönau - FC Perach (alle Sa. 8. August, 16 Uhr), SC Baldham-Vaterstetten - TuS Raubling (So. 9. August, 15 Uhr).
3. Spieltag: FC Hammerau - 1. FC Traunstein, SV Ostermünchen - SV Nußdorf/Inn (beide Fr. 14. August, 19 Uhr), TuS Raubling - Kirchheimer SC (Fr. 14. August, 19.30 Uhr), ESV Traunstein - SV/DJK Kolbermoor (Sa. 15. August, 15 Uhr), SG Schönau - VfL Waldkraiburg (Sa. 15. August, 16 Uhr), TSV Peterskirchen - SB/DJK Rosenheim 2 (Sa. 15. August, 18 Uhr), TSV Grafing - SC Baldham-Vaterstetten (So. 16. August, 14.30 Uhr), FC Perach - FC Bischofswiesen (So. 16. August, 15 Uhr).
4. Spieltag: SV Nußdorf/Inn - TSV Peterskirchen (Di. 18. August, 19.30 Uhr), SV/DJK Kolbermoor - SG Schönau, VfL Waldkraiburg - FC Perach, FC Bischofswiesen - FC Hammerau, 1. FC Traunstein - TuS Raubling (alle Mi. 19. August, 18.30 Uhr), Kirchheimer SC - TSV Grafing (Mi. 19. August, 19.30 Uhr), SC Baldham-Vaterstetten - SV Ostermünchen (Mi. 19. August, 20 Uhr). Verlegt auf 8. September, 18.30 Uhr: SB/DJK Rosenheim 2 - ESV Traunstein.  cs

 


 

14. Juli 2009

 

Pittenhart geht
die Kraft aus

 

2:5 gegen Peterskirchen – Gute erste Halbzeit

 

Die SpVgg Pittenhart hat sich bei der 2:5-Testspiel-Niederlage am Montagabend gegen den Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen vor allem im ersten Durchgang (1:2) passabel aus der Affäre gezogen. „Nach der Pause ist meinen Jungs dann aber die Kraft ausgegangen“, sagte der neue SpVgg-Coach Andi Dörner.

Der Hechenberger-Nachfolger sprach dennoch von einer „Steigerung um 150 Prozent“ im Vergleich zur 1:6-Niederlage zum Vorbereitungs-Aufgalopp gegen den A-Klassisten TSV Tengling (SpVgg-Tor: Markus Eder). Der Kreisliga-Absteiger ging gegen die Sickinger-Truppe sogar mit 1:0 in Führung, und das Tor zum 2:1 für Peterskirchen fiel erst kurz vor der Pause.
Erst in den zweiten 45 Minuten sorgte der Bezirksliga-Vizemeister dann für klare Verhältnisse. Für die SpVgg, die ohne die Leistungsträger Markus Hacker (verletzt), Jörg Obert (Trainingsrückstand) und Markus Eder (Grippe) auskommen musste, trafen Matthias Winkler und Toni Urbauer (Eigentor). Für Peterskirchen waren Dominik Schlögl (3), Martin Vorsamer und Matthias Asböck erfolgreich.
Auch Herbert Sickinger musste einige wertvolle Kicker ersetzen: Beispielsweise fehlten Hans Irl (beruflich in Venezuela), Lukas Berndl, Martin Mayer und Thilo Mösmang. „Eine berauschende Leistung war das sicher nicht – es gibt noch viel zu tun bis zum Punktspielstart am Freitag, 31. Juli, gegen den VfL Waldkraiburg“, meinte TSV-Abteilungsboss Reinhard Binder.
Die Peterskirchner tragen am Samstag zwei Testpartien aus – eine gemischte Truppe kickt beim A-Klassen-Neuling SC Schleching, die „Erste“ gibt beim Bezirksoberligisten SV Erlbach ihre Visitenkarte ab. Die Pittenharter erwarten bereits am Freitag den SV Tattenhausen zu einem weiteren Aufbaumatch.  cs

 


 

10. Juli 2009

 

Nach 5:1-Sieg:

 

Peterskirchen in Pittenhart

 

Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Peterskirchen haben wenige Tage nach dem 5:1-Sieg beim TSV Palling (A-Klasse) auch das Testspiel beim TSV Taufkirchen (Kreisklasse) mit demselben Ergebnis für sich entschieden.

Als dreifacher Torschütze zeichnete sich Hans Irl aus, außerdem netzten der Ex-Taufkirchner Toni Urbauer und Dominik Schlögl für den Favoriten ein. „Was für eine Wasserschlacht!“, stöhnte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder, der dennoch froh war, dass die Sickinger-Truppe Spielpraxis sammeln konnte.
An diesem Wochenende machen die Peterskirchner einen zweitägigen Ausflug nach Kufstein, bei dem das „Wir-Gefühl“ weiter gestärkt werden soll. Am Montag um 19 Uhr steht dann bereits das nächste Aufbauspiel beim Kreisliga-Absteiger SpVgg Pittenhart (mit dem neuen Trainer Andi Dörner) auf dem Plan. Dörner selbst kann übrigens nicht mitkicken (Muskelriss).  cs

 


 

7. Juli 2009

 

Erst nach der Pause aufgedreht:

 

TSV Peterskirchen

gewinnt in Palling klar mit 5:1

 

Der Fußball-Bezirksligist TSV Peterskirchen hat ein Vorbereitungsspiel beim A-Klassisten TSV Palling mit 5:1 gewonnen. „Nach einigen Bergsprints im Training hatten unsere Jungs müde Beine“, so Peterskirchens Abteilungsboss Reinhard Binder, „das muss man ihnen aber auch zugestehen.“

In der ersten Halbzeit (1:1) konnte die Elf von Pallings Trainer Helmut Lackner das Spiel offen gestalten und ging durch einen Distanzschuss von Kapitän Tobias Perschl sogar mit 1:0 in Führung. Mit dem Pausenpfiff gelang dem Bezirksligisten der Ausgleich durch Rainer Grafetstetter und im zweiten Durchgang rückten die Peterskirchner die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Letztendlich verhinderte Pallings Keeper Markus Babinger in der Schlussphase eine noch höhere Niederlage. Torschützen für die Sickinger-Crew nach der Pause waren Neuzugang Anton Urbauer mit seinem ersten Treffer im Peterskirchner Dress, noch einmal Grafetstetter, Lukas Berndl und Tobias Pastl.
Nach dem gestrigen Testspiel beim Urbauer-Ex-Club TSV Taufkirchen (nach Redaktionsschluss) steht für die Peterskirchner nun am Wochenende ein Ausflug nach Österreich an, bei dem das Gesellige im Vordergrund steht und der Teamgeist gefördert wird.
Die Peterskirchner „Reserve“, die in der A-Klasse kickt, unterlag in ihrem ersten Testmatch bei einer gemischten Mannschaft des TSV Altenmarkt mit 1:2. Den einzigen Treffer erzielte Stefan Erl.  wh/cs

 


 

 

29. Juni 2009

 

Peterskirchen steigt ins Training ein

 

Auch der TSV Peterskirchen hat am gestrigen Montag mit der Vorbereitung auf die neue Saison 2009/2010 begonnen. Trainer Herbert Sickinger durfte neben dem alteingedienten Kader sowohl Toni Urbauer (früher TSV Taufkirchen) als Verstärkung für die erste Mannschaft als auch Alex Rost als neuen Co-Trainer in der ersten Trainingseinheit begrüßen. Rost wird Nachfolger vom scheidenden Peter Kaltenhauser, der nach mehreren Jahren auf der Kommandobrücke das Geschehen im nächsten Jahr lediglich als Zuschauer verfolgen wird.

Die Zielsetzung für die nächste Saison dürfte ebenso wie in den vergangenen Jahren der Klassenerhalt sein. „Die Bezirksliga ist dieses Jahr so ausgeglichen wie nie. Da muss man wirklich aufpassen, wo man bleibt.“ betont auch Manager Reinhard Binder die Saison nach der erfolgreichsten Spielrunde in der Vereinsgeschichte.

Auch die zweite Mannschaft des TSV geht mit einer neuen Führung in die neue Saison. Helmut Schmidinger und Johannes Becher bestimmen nun die Geschehnisse der Zweiten und übernehmen damit das Kommando von Sepp Hellmeier, der nach der abgeschlossenen Saison als Trainer zurückgetreten ist. Schmidinger und Becher, die ebenfalls gestern die erste Einheit mit ihrer Mannschaft absolviert haben, können in der kommenden Runde auf 7 frische Kräfte in ihren Reihen zurückgreifen. Die ehemaligen A-Junioren Sebastian Brand, Maxi Becker, Tobias Rannetsberger, Sebastian Picherer, Sebastian Gerauer, Max Friedlhuber und Roland Maier werden die „Zweite“ in der kommenden Saison verstärken und nach Co-Trainer Becher „dafür sorgen, dass wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen können.“

5 Wochen harte Vorbereitung stehen nun auf dem Programm, bevor die beiden Mannschaften den VfL Waldkraiburg und den TSV Heiligkreuz zum Punktspielauftakt in Peterskirchen begrüßen dürfen. mo

 

 

 

 

 

 

Spielberichte der Saison 2008/2009

alle älteren Spielberichte hier