Spielberichte Saison 2010/11

 

 

 

 

 

11. April 2011

 

Kantersieg für Peterskirchen

Deutlicher 6:1-Erfolg gegen chancenlose Hammerauer – Tor nach 10 Sekunden

 

Der TSV Peterskirchen hat am Samstagabend einen klaren Heimsieg eingefahren. In einem einseitigen Spiel watschte die Rauch-Elf die Gäste aus Hammerau mit 6:1 ab und hält somit Kontakt zum Relegationsplatz 2. In dem Spiel, das in der Höhe auch noch deutlicher hätte ausfallen können, überzeugte Peterskirchen mit einer „starken geschlossenen Mannschaftsleistung und einer überragenden ersten Halbzeit“, so Manager Reinhard Binder.

Als noch nicht einmal die Mannschaftsaufstellungen vorgelesen waren, konnten Rauch, Binder und die meisten der knapp 150 Zuschauer zum ersten Mal jubeln. Direkt nach dem Anpfiff schlug Daniel Winklmaier einen weiten Pass auf Matthias Asböck, dessen gezielte Hereingabe von Anton Urbauer aus 7 Meter verwandelt wurde – keine 10 Sekunden waren da gespielt. Den akuten Schlafzustand der Hammerauer Hintermannschaft hätte Leitmeier nur 40 Sekunden später wiederum in ein Tor ummünzen können, doch er scheiterte aus kurzer Distanz an Schlussmann Michael Endlmaier. Leitmeier drückte dem Spiel im Laufe der ersten Halbzeit seinen Stempel auf, in der er zu sechs weiteren Großchancen kam. Nach 10 Minuten scheiterte er noch an Endlmaier, bevor er es 2 Minuten besser machte und, dank starkem Winklmaier-Zuspiel alleine vor Hammeraus Schlussmann auftauchend, zum 2:0 einschob.

Hammerau, das auf mehr als 10 Spieler verzichten musste, wirkte zu keinem Moment des Spiels ebenbürtig, kam aber nach 20 Minuten zum überraschenden Anschlusstreffer. Erwin Haas nutzte die einzige Unachtsamkeit der Peterskirchner Hintermannschaft aus und überwand Peterskirchens Nummer Eins Christian Wimpersinger per Lupfer. Zu diesem Zeitpunkt hätte Peterskirchen aber schon 4 Tore erzielen können, wenn nicht sogar müssen.

In der Folgezeit machte es die Offensivriege des TSV aber wieder besser und erhöhte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 5:1. Leitmeier erhöhte zunächst per Linksschuss ins lange Eck auf 3:1 (31.), bevor er nur 60 Sekunden später nach einem Foul am starken Asböck den fälligen Foulelfmeter verwandeln und somit seinen schon 26. Saisontreffer erzielen konnte(32.). Hammeraus wacklige Defensive wurde mit dem Pausenpfiff ein fünftes Mal kalt erwischt, als Winklmaier seine überragende erste Halbzeit mit einem Weitschuss ins linke Eck krönen konnte (45.).

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt – der sichere Vorsprung Peterskirchens war zu keinem Zeitpunkt des Spiels mehr gefährdet, da sich Hammerau  weit in die eigene Hälfte zurückzog, um sich um Schadensbegrenzung zu bemühen. Auf der einen Seite verbrachte Wimpersinger einen weitestgehend ruhigen Abend, wohingegen Endlmaier auf der anderen Seite noch mehrmals im Mittelpunkt stand. Nachdem Asböck, Urbauer und der eingewechselte Vorsamer noch knapp scheiterten, machte es Lukas Berndl 10 Minuten vor dem Ende besser, als er in eine präzise Flanke von Schlögl hineinlief und per Kopf zum 6:1-Endstand vollenden konnte.

„Heute kann man mit der Leistung aller Spieler sehr zufrieden sein“, analysierte ein sichtlich zufriedener Rauch nach dem Spiel, „denn man ließ dem schwachen Gegner heute zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine Chance“. Peterskirchen bleibt somit weiter an den Spitzenplätzen dran, Hammerau hingegen muss im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. mo

 

 

 

 

 

 

30. März 2011

 

A-Klasse 5: TSV Peterskirchen 2 – TSV Tittmoning 3:1

Peterskirchen kann nach 3:1 aufatmen

 

Unter dem neuen Trainer Johannes Becher ist die Reserve des TSV Peterskirchen gut in das Jahr 2011 gestartet. Im ersten Sechs-Punkte-Spiel der Rückrunde besiegte die Mannschaft die Gäste aus Tittmoning verdient mit 3:1 und konnte den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf 3 Punkte verkürzen. Von Beginn an machte die Heimmannschaft viel Druck und konnte sich diverse Chancen erarbeiten, doch Martin Mayer scheiterte zwei Mal aus aussichtsreicher Position. Mayer machte es nach einer halben Stunde aber besser und konnte zwei weitere Gelegenheiten in bester Stürmermanier verwerten. Tittmonings konnte zwar kurz vor der Halbzeit verkürzen, doch kurz nach der Pause konnte Alex Emme die vorherige 2-Tore-Führung wiederherstellen. Auch in der Folgezeit konnte Peterskirchen das Spiel dominieren und hätte wiederum durch Mayer das vierte Tor erzielen müssen, doch er verfehlte aus 3 Metern bei schwierigem Untergrund das leere Tor. So blieb es letztendlich beim sicheren 3:1-Sieg, mit dem man im Abstiegskampf Boden gutmachen konnte. mo

 

 

 

Verlorene Regenschlacht

1:2-Niederlage des TSV gegen 1860 Rosenheim 2 – Blitztor nach 100 Sekunden

 

Der TSV Peterskirchen hat den Heimauftakt 2011 unglücklich verloren. In einem Spiel, das von Peterskirchen lange Zeit aktiv geführt wurde, entschieden ein frühes und ein spätes Tor das Spiel zugunsten der Rosenheimer. Somit bleiben die Gäste aus der Kreisstadt oben dran, Peterskirchens Abstand auf die Spitze wird dadurch nicht geringer.

„Das war natürlich eine unglückliche Niederlage“, so Peterskirchens Trainer Christian Rauch nach dem Spiel. „Hätten wir eine Chance in der zweiten Halbzeit mehr genutzt, wäre es anderes ausgegangen“, so Rauch weiter.

Rauch, der in seiner Aufstellung auf Matthias Asböck und Hans Irl verzichten musste, sah mit an, wie seine Mannschaft nach knapp 100 Sekunden den ersten Rückschlag hinnahm. Markus Ostarek zog aus 25 Metern auf und überraschte Schlussmann Christian Wimpersinger, der den Ball nur noch in den langen Winkel fliegen sah. In der Folgezeit zogen sich die Rosenheimer nach der frühen Führung in die eigene Hälfte zurück. Peterskirchen spielte nun gegen eine 11-Mann-starke Defensive, die sich auf schnelle Gegenstöße über die technisch versierten Ostarek und Benjamin Birner spezialisierten. In der Defensive ließen sie in der ersten Halbzeit nahezu keine gefährlichen Situationen gegen Peterskirchner zu, denen in den ersten 45 Minuten wenig zur Lösung dieses Problems einfiel.

In der zweiten Halbzeit agierte Peterskirchen weitaus besser und kam sofort nach Wiederanpfiff zu den ersten guten Gelegenheiten. Geburtstagskind Daniel Winklmaier vernaschte die gesamte Rosenheimer Abwehr, suchte alleine vor Schlussmann Daniel Schmid aber seine Mitspieler und vergab in hoffnungsvoller Position. Rosenheim konnte bis auf den Führungstreffer keine weiteren Möglichkeiten verbuchen und agierte nur noch passiv.

Mit der Einwechslung von Thomas Holzner boten sich den Peterskirchners im strömenden Regen noch mehr Freiräume, doch erst ein Foul am agilen Holzner brachte den ersehnten Ausgleich. Top-Torjäger Sebastian Leitmeier verwandelte nach einer Stunde sicher ins Eck und ließ die knapp 200 Zuschauer vom zweiten Sieg im Jahr 2011 träumen.

Im Anschluss kam Peterskirchen noch mehrmals zu guten Gelegenheiten, doch sowohl Holzner als auch Leitmeier vergaben knapp von außen. Die beste Gelegenheit vergab Markus Jäger, der volley abzog, doch nur die Latte traf.

Rosenheim machte es auf der anderen Seite besser und verwandelte die zweite Chance im Spiel zum zweiten Tor. Birner kam auf der linken Seite frei zum Abschluss, zog ins kurze Eck ab und sorgte damit für den glücklichen 1:2-Endstand (84.).

 

8. März 2011

Peterskirchen:

 

Wieder zurück vom viertägigen Trainingslager sind die Fußballer des TSV Peterskirchen. Das Trainingslager in Garda am Gardasee war ein voller Erfolg. Insgesamt 37 Teilnehmer umfasste der TSV-Tross. Bis auf Michael Wengler, Sebastian Rost, Lukas Berndl und Markus Jaeger war die komplette 1.

Mannschaft dabei und auch ein Dutzend Kicker der 2. Mannschaft war an Bord.

Komplettiert wurde die Truppe von zehn aktiven Spielern der AH-Mannschaft.

Neben dem spielerischen und taktischen Bereich wurde vor allem auch Wert auf die Stimmung gelegt. Zu dem gehörte zum Beispiel ein gemeinsames Wattturnier "Jung gegen Alt". Der spielerische Höhepunkt war ein 3:1-Erfolg gegen den schwäbischen Bezirksoberligisten TSV Mindelheim (Tore 2 x Martin Vorsamer, Sebastian Leitmeier). Eine Mischung von 2. Mannschaft und AH gewann parallel gegen den Schweizer Club FC Stein mit 4:2 (Tore durch Alexander Emme, Fritz Picherer, Dominik Mayer und Christoph Kaltenhauser). Leider waren auch einige Blessuren zu vermelden. Ob diese Akteure schon wieder fit sind, wird der nächste und zugleich letzte Test zeigen. Dieser steigt am Samstag, 12.

März um 14 Uhr beim FC Deisenhofen. Das Vorspiel bestreiten die beiden 2.

Mannschaften bereits um 12 Uhr.

 

Das erste Punktspiel der 1. Mannschaft steigt dann am Samstag, 19. März um

16 Uhr beim SV Ostermünchen.

 

Rei.

 

 

18. März 2011

 

Schwierige Prüfung

 

TSV Peterskirchen startet beim SV Ostermünchen in die Runde

 

„Wir haben uns im Verlauf der Vorbereitung schon gesteigert.“ Christian Rauch, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, hat aufgrund dieses sichtlichen Leistungsschubs kein schlechtes Gefühl, wenn er mit seiner Crew morgen (Samstag) um 16 Uhr zum ersten Frühjahrsrunden-Match beim SV Ostermünchen antreten muss.

Nachdem es zunächst nicht wunschgemäß lief, zeigten die TSV-Kicker in den letzten beiden Testspielen ordentliche Leistungen. Im Rahmen des Trainingslagers in Garda gab es einen 3:1-Sieg gegen den schwäbischen Bezirksoberligisten TSV Mindelheim (TSV-Tore: Martin Vorsamer 2, Sebastian Leitmeier), und die Generalprobe wurde zwar ergebnismäßig mit einem 2:3 beim Bezirksoberligisten FC Deisenhofen verpatzt (beide TSV-Tore durch Hans Irl), doch die Leistung der keineswegs in Bestbesetzung angetretenen Peterskirchner konnte sich trotzdem sehen lassen.

Rauch muss morgen auf den rotgesperrten Matthias Asböck ebenso verzichten wie auf Lukas Berndl (Urlaub/fehlt auch noch in der Heimpremiere am 26. März, 18 Uhr, gegen 1860 Rosenheim 2) und Hans Irl (bis Anfang Mai auf Montage). Dass Neuzugang Andi Dörner, zuletzt als Spielertrainer bei der SpVgg Pittenhart tätig, nicht auflaufen kann, war ohnehin klar. Er ist erst nach Transferschluss zum TSV gewechselt und somit noch bis zum 4. Mai zum Zuschauen verurteilt.

Der Peterskirchner Coach erwartet einen trotz seines Heimvorteils defensiv agierenden Gegner. „Ich kenne die Ostermünchner und kann mir gut vorstellen wie sie von der Taktik her spielen werden“, sagte Rauch, „vor allem bei Standards sind sie sehr gefährlich.“ Im Vorrunden-Duell taten sich die Blau-Gelben äußerst schwer und mussten sich gegen die Crew von Harald Melnik mit einer Nullnummer begnügen.

Bei den Hausherren, die ihr Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf aufschlugen, sind die beiden Leistungsträger Hans-Peter Schiedermeier und Ramus Karaalioglu laut Heri Gurdschik noch nicht in bestem körperlichen Zustand – der SVO-Pressesprecher rechne deshalb nicht mit ihrem Einsatz. Im letzten Test (3:0 gegen den Kreisligisten TSV

Waldtrudering) war „Hape“ Schiedermeier allerdings noch unter den Torschützen zu finden. Außerdem netzten in dieser Partie Hannes Schaal („Herbst-Rückkehrer“ vom Landesligisten SB Rosenheim) und Peter Niedermeier ein.

Gespannt darf man auf Peterskirchner Seite sein, ob die „rote Welle“ (sieben rote Karten in der Herbstserie) weiteren Schaden anrichtet. Nach drei Notbremsen, zwei Tätlichkeiten und zweimal Knallrot wegen Foulspiels sollen die Spiele nun im Frühjahr deutlich ruhiger über die Bühne gehen (siehe auch Bonusfrage 7 im Chiemgau-Online-Kicktipp). cs

 

 

29 Zu- und 21 Abgänge

 

Zwei neue Trainer in der Bezirksliga – Personalentscheidungen schon über die Saison hinaus

 

Die Fußball-Bezirksliga Ost startet an diesem Wochenende mit einem kompletten Programm von acht Begegnungen – fünf am Samstag, drei am Sonntag – in die Frühjahsrunde der Saison 2010/11. Zumindest wenn es die Platzverhältnisse zulassen, denn die jüngsten Regenfälle haben das jeweilige Geläuf sicherlich ein wenig aufgeweicht. Bei den 16 Vereinen der zweithöchsten Oberbayern-Liga wurden während der Winterpause 29 neue Kcker und zwei neue Coaches begrüßt. 21 Mann haben dagegen ihren Clubs den Rücken gekehrt.

Bei der Bayernliga-Reserve des TSV 1860 Rosenheim schwingt Hans Schenk – in seiner aktiven Zeit einer der besten Keeper im Landkreis Rosenheim – das Zepter. Interimscoach Franz Höhensteiger kann sich bei den Sechzigern somit wieder voll auf seinen „Job“ als Teammanager konzentrieren. Auch der FC Hammerau hat einen neuen Trainer

verpflichtet: Der in Bad Reichenhall lebende, frühere Coach der Damenmannschaft des FC Bayern, Peter König, soll den „Club“ vor dem Abstieg in die Kreisliga bewahren. Bereits gegen Ende der Herbstrunde hatten die Wasserburger „Löwen“ Jochen Reil als neuen Übungsleiter verpflichtet.

Letzterer wird den TSV aus der Innstadt aber bereits im Sommer wieder in Richtung SV/DJK Kolbermoor verlassen, zumal der dortige Spielertrainer Viktor Gruber dann zum Kreisklassisten ASV Grassau (unweit seiner Heimat

Rottau) wechselt. Auch beim FC Bischofswiesen bahnt sich für den Sommer – weil Martin Datzmann aufhören will – ein Trainerwechsel an. Unter anderem im Gespräch: Georg Maier, der lange Jahre bei der SG Schönau wirkte, und Michael Brandner (derzeit TSV Berchtesgaden), der den SV Grödig vor zwei Jahren in die 2. österreichische Bundesliga geführt hat.

Zu den spektakulärsten Spielerwechseln in dieser Winterpause zählt sicherlich das stadtinterne Übersiedeln von Dominik Waritschlager vom 1.

FC zum ESV Traunstein. Die Eisenbahner aus der Großen Kreisstadt sind auch mit fünf Neuen der „Großeinkäufer“ der Liga – gefolgt vom FC Aschheim, TSV 1860 Rosenheim 2, VfL Waldkraiburg, SV Ostermünchen und FC Bischofswiesen, die je drei Neue an Land gezogen haben.

Allerdings weisen die Sechziger, die vier Abgänge verzeichneten, eine negative Transferbilanz auf – genauso wie der SV Nußdorf/Inn (0 Neue/1 Abgang), SB/DJK Rosenheim 2 (1/2), TSV Ebersberg (0/1), TSV Wasserburg

(0/2) und Tabellen-Schlusslicht 1. FC Traunstein (1/4).

Liga-intern gewechselt sind neben Waritschlager auch noch Torwart Michael Sobotta (von Hammerau nach Aschheim) und Anton Voglsinger (von Wasserburg nach Ostermünchen). Aber auch der eine oder andere Spieler mit höherklassiger Erfahrung ist in der Bezirksliga angekommen – etwa Gerhard Feil (jetzt Waging), Mario Maric (1860 2), Maxi Friess, Alex Stankovic (beide Aschheim) oder die drei Neuen des VfL Waldkraiburg (Andy Balck, Liviu Pantea, Florian Rudolf).

Die meisten Abgänge neben dem TSV 1860 2 hat der 1. FC Traunstein (je 4) zu verkraften, was insofern bitter ist, da die geplante Fusion mit dem ESV aufgrund einer Klausel im Notarvertrag um eine Saison verschoben werden musste (wir berichteten).

Bei der Zielsetzung der einzelnen Clubs fällt auf, dass der 1. FC Miesbach seine Pole Position bis zum Saisonende halten möchte. „Wer nach

19 Spielen an der Spitze steht, und dann sagt, er will nicht um die Meisterschaft mitspielen, der lügt“, sagt FCM-Spartenleiter Siggi Hacker klipp und klar. Da die ersten Drei nur durch vier Punkte getrennt sind, ist allemal eine spannende Frühjahrsrunde zu erwarten.

Ein sehr großes Loch klafft zwischen dem auf einem Nichtabstiegsplatz liegenden TSV Ebersberg (24 Punkte) und dem direkt dahinter auf dem Abstiegs-Relegationsrang befindlichen TSV Waging (17), so dass die Teams im Tabellenkeller unheimlich aufs Gas drücken müssen, wenn sie den Fall in die Neuntklassigkeit noch vereiteln wollen. Hier die Transfers, Trainer und Ziele der 16 Clubs auf einen Blick:

 

1. FC Miesbach (1. Platz, 19 Spiele, 40 Punkte): Zu: Sebastian Weizbauer (eigene Junioren). – Ab: Tobias Meyer (SG Hausham). – Trainer: Reiner Leitl (wie bisher). – Ziel: Wer nach 19 Spielen an der Tabellenspitze steht, und dann sagt, er will nicht um die Meisterschaft mitspielen, der lügt. Aber es gibt von Vorstandsseite keine Vorgaben.

FC Aschheim (2. Platz, 19 Spiele, 39 Punkte): Zu: Maxi Friess (BC Attaching), Alex Stankovic (FT Starnberg 09), Michael Sobotta (FC Hammerau). – Ab: keine. – Trainer: Christian Sedlmeier (wie bisher). –

Ziel: Nachdem das Saisonziel Klassenerhalt mit 39 Punkten schon erreicht wurde, gilt es nun das Team weiterzuentwickeln, und die starken Leistungen und den Spaß am Fußball aus der Vorrunde zu bestätigen.

TSV 1860 Rosenheim 2 (3. Platz, 19 Spiele, 36 Punkte): Zu: Valentin Hauswirth (TSV 1860 München Junioren), Mario Maric (SV Pullach), Önder Tohumcu (SV Wörgl/Österreich). – Ab: Daniel Ludolph (TSV Grünwald), Dominik Gentes (FC Augsburg 2), Thomas Mooser (SV Seekirchen/Österreich), Ervin Okanovic (Ziel unbekannt). – Trainer: Hans Schenk (Torwarttrainer beim SB/DJK Rosenheim) für Werner Irlbeck

(pausiert) beziehungsweise Franz Höhensteiger (nun wieder Teammanager).

– Ziel: Oben dranbleiben.

TSV Peterskirchen (4. Platz, 19 Spiele, 32 Punkte): Zu: Andi Dörner (Spielertrainer SpVgg Pittenhart). – Ab: Alex Rost (tritt aus privaten Gründen kürzer). – Trainer: Christian Rauch (wie bisher). – Ziel: Wieder guten Fußball spielen und oben dranbleiben.

ESV Traunstein (5. Platz, 19 Spiele, 30 Punkte): Zu: Dominik Waritschlager, Dominik Mühlbacher (beide 1. FC Traunstein), Latif Sopa (DJK Nußdorf), Tobias Naturski (SpVgg Etterich), Michael Dröscher (SC Tamsweg/Österreich). – Ab: keine. – Trainer: Uli Habl (wie bisher). –

Ziel: Das Optimum rausholen und der Tabellenspitze näherkommen.

VfL Waldkraiburg (6. Platz, 19 Spiele, 27 Punkte): Zu: Andy Balck (FC Deisenhofen), Liviu Pantea (Gloria Arad/Rumänien), Florian Rudolf (SV Wacker Burghausen 2). – Ab: Andreas Dubiel, Abdou Kabore (beide FC Türkspor Waldkraiburg). – Trainer: Flaviu Githea (wie bisher). – Ziel:

Einstelliger Tabellenplatz.

SV Nußdorf/Inn (7. Platz, 19 Spiele, 27 Punkte): Zu: keine. – Ab:

Dominic Rekofsky (TuS Raubling). – Trainer: Johann („Mausi“) Scherer (wie bisher). – Ziel: Möglichst schnell die noch fehlenden Punkte für den Klassenerhalt holen und den Anschluss ans vordere Tabellendrittel nicht verlieren.

FC Bischofswiesen (8. Platz, 18 Spiele, 26 Punkte): Zu: Markus Huthöfer, Andreas Hochreiter, Sebastian Koller (alle eigene Junioren). – Ab:

keine. – Trainerduo: Tobias Kern (Spielertrainer)/Martin Datzmann (wie bisher). – Ziel: Die nachrückenden Junioren in die Mannschaft integrieren und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

SV/DJK Kolbermoor (9. Platz, 18 Spiele, 25 Punkte): Zu: Manfred Aigner (SB/DJK Rosenheim Junioren), Yasin Temel (Konyaspor/Türkei). – Ab:

Daniel Greger (Ziel unbekannt). – Spielertrainer: Viktor Gruber (wie bisher). – Ziel: Möglichst schnell die 35-Punkte-Marke übertreffen; junge Eigengewächse zur Bezirksliga-Tauglichkeit führen.

SV Ostermünchen (10. Platz, 19 Spiele, 25 Punkte): Zu: Benno Stadler (TSV Anzing), Anton Voglsinger (TSV Wasserburg), Daniel Corlik (kam bereits während der Vorrunde vom TSV Rohrbach). – Ab: keine. – Trainer:

Harald Melnik (wie bisher). – Ziel: Priorität hat der Klassenerhalt; Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausbauen und versuchen bei Gegnern wie Peterskirchen, Aschheim und Miesbach besser in die Saison zu starten.

SB/DJK Rosenheim 2 (11. Platz, 19 Spiele, 24 Punkte): Zu: Kreschnic Bosnjak (inaktiv, zuvor TSV Brannenburg). – Ab: Besnik Berisha (FC Dardania Bad Aibling), Martin Sontag (TuS Großkarolinenfeld). – Trainer:

Alexander Zvonc (wie bisher). – Ziel: Schnell 40 Punkte erreichen, einstelliger Tabellenplatz und möglichst Rang in der oberen Tabellenhälfte (5 – 8).

TSV Ebersberg (12. Platz, 19 Spiele, 24 Punkte): Zu: keine. – Ab: Thomas Peschke (TSV Steinhöring). – Trainer: Massimo Foraterra (wie bisher). –

Ziel: Platz im vorderen Mittelfeld.

TSV Waging (13. Platz, 19 Spiele, 17 Punkte): Zu: Gerhard Feil (SV Kirchanschöring). – Ab: keine. – Trainer: Andi Horner (wie bisher). –

Ziel: Klassenerhalt, zumindest über die Relegation.

FC Hammerau (14. Platz, 19 Spiele, 15 Punkte): Zu: Daniel Strohbichler (FC Freilassing), Ronny Hartmann (SV St. Margarethen/Österreich). – Ab:

Wolfgang Würnstl (SV St. Pantaleon/Österreich), Michael Sobotta (FC Aschheim). – Trainer: Peter König (früher unter anderem Damentrainer beim FC Bayern München) für Manfred Abfalter (ohne Verein). – Ziel: Klassenerhalt.

TSV Wasserburg (15. Platz, 19 Spiele, 15 Punkte): Zu: keine. – Ab: Devrim Bayraktar (SF Aying), Anton Voglsinger (SV Ostermünchen). –

Trainer: Jochen Reil (wie bisher), der während der Herbstrunde für Spielertrainer Hans Weiß gekommen war. – Ziel: Klassenerhalt über die Relegation.

1. FC Traunstein (16. Platz, 19 Spiele, 11 Punkte): Zu: Jürgen Schlund (TG Höchberg). – Ab: Dominik Waritschlager (ESV Traunstein), Thomas Michels (studienbedingt nach Erlangen), Wolfgang Schuhböck, Franz Schuhböck (beide pausieren wegen Abitur beziehungsweise Studium). –

Trainer: Wesley Schenk (wie bisher). – Ziel: Relegationsplatz erreichen. cs

 

 

 

22. Januar 2011

 

Qualifikation für Traunstein das Ziel

 

TSV Peterskirchen ist heute bei der Endrunde in Burgkirchen am Ball

 

Die Endrunde des 31. Hallenfußball-Turniers um den Wanderpokal des Werkes Gendorf wird am heutigen Samstag ab 11 Uhr in der Sporthalle am Alzstadion ausgetragen. Für diese Finalrunde gesetzt ist unter anderem der Bezirksligist TSV Peterskirchen, der „endlich mal wieder die Qualifikation für die Inn/Salzach-Kreismeisterschaft schaffen“ möchte, so Abteilungsleiter Reinhard Binder. „Denn dort waren wir einige Jahre nicht mehr dabei.“

 Um am 6. Januar 2012 in der Traunsteiner Landkreishalle „mitgeigen“ zu dürfen, wenn wieder der Inn/Salzach-Champion gekürt wird, müssen die Schützlinge von TSV-Trainer Christian Rauch heute entweder Erster oder Zweiter werden. „Wir wollen das natürlich schaffen und sind in diesem vorletzten Turnier dieses Winters auch ganz gut aufgestellt“, sagt „Tago“ Binder, der froh ist, dass auch Sebastian Leitmeier wieder auf Torejagd geht. Der Ex-Kirchanschöringer hat bei seinen beiden bisherigen Indoor-Auftritten in Kirchanschöring und Trostberg schon weit mehr als 20 Mal eingenetzt.

Wer bei den Peterskirchnern im Tor steht, ist noch offen. „Vielleicht wechseln sich Christian Wimpersinger und Christian Laxganger ab“, meinte Binder, der im Übrigen nur echte Prüfsteine in der Vorrundengruppe A sieht. Den FC Perach (Kreisliga) schätzt er als langjährigen Bezirksliga-Weggefährten ohnehin stark ein. Den beiden Kreisklassisten SVG Burgkirchen („Die haben auf alle Fälle den Heimvorteil“) und FC Mühldorf („Die hab’ ich mal im Freien gesehen, das ist eine gute, junge

Mannschaft“) traut er ebenfalls einiges zu. Und der A-Klassen-Tabellenführer TSV Kastl aus der Freiluft-Gruppe 5 sei ihm schon im vergangenen Jahr in der Burgkirchner Halle „unheimlich positiv aufgefallen“.

In der Vorrundengruppe B sei der Bezirksoberliga-Vertreter SV Erlbach Binders Top-Favorit. Außerdem sind in dieser Staffel der TuS Mettenheim, Titelverteidiger TSV Neuötting, die SG Tüßling/Teising und der TV Altötting vertreten.

Die Peterskirchner tragen ihre Vorrundenduelle um 11.17 Uhr (gegen Mühldorf), 13.16 Uhr (gegen Kastl), 14.24 Uhr (gegen Perach) und 15.32 Uhr (gegen Burgkirchen) aus. Die Halbfinals beginnen um 16.40 Uhr, die Platzierungsspiele gehen ab 17.14 Uhr über die Bühne. Und das große Endspiel soll schließlich laut Spielplan um 18.05 angepfiffen werden.

Die Siegerehrung findet gleich anschließend in der Halle statt. cs

 

 

 

17. November 2010

Den Innstadt-„Löwen“
reinen Wein einschenken

 

TSV Peterskirchen bestreitet letztes Spiel des Jahres gegen Wasserburg

 

Zum letzten mal im Kalenderjahr 2010 schnüren die Peterskirchner TSV-Kicker am morgigen Samstag (14.30 Uhr) die Fußballstiefel. Zu Gast im Mörntal-Stadion ist der Bezirksoberliga-Absteiger TSV Wasserburg, der unter der Leitung des neuen Trainers Jochen Reil endlich aus der Krise finden will. Bei dessen Premiere auf der „Löwen“-Kommandobrücke setzte es ja eine 0:2-Niederlage gegen den SV Nußdorf/Inn.

Bei den Hausherren sind alle Rostünder wieder spielberechtigt: Sebastian Rost und Lukas Berndl (er hatte Waldkraiburgs Coach Flaviu Githea die Meinung etwas zu deutlich gesagt) dürfen also wieder mitkicken. Möglicherweise steht auch Sebastian Leitmeier, der Führende in der Bezirksliga-Torschützenliste, diesmal wieder zur Verfügung, so dass Trainer Christian Rauch höchstwahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen kann.
Die Peterskirchner (4. Tabellenplatz/32 Punkte) sind zwar gegen den Vorletzten aus der Innstadt (15./12) klarer Favorit, sollten sich aber nicht vom Hinspiel-Ergebnis blenden lassen. Damals hatten es die „Löwen“ den Gelb-Blauen mit haarsträubenden Abwehrschnitzern leicht gemacht, einen 7:0-Kantersieg zu feiern.
Doch nicht der höchste Saisonerfolg vom 14. August war in dieser Woche das beherrschende Thema im Peterskirchner Lager, sondern die Derby-Schmach beim 1. FC Traunstein, die mit einem 1:5 zugleich die höchste Saisonniederlage bedeutete. Abteilungsleiter Reinhard Binder: „Dieses Spiel – und das vorherige 0:1 gegen den VfL Waldkraiburg – muss jetzt wieder vergessen sein. Wir schauen nach vorn und wollen uns mit einer starken Leistung von unsere Fans in die Winterpause verabschieden.“
Für die Hallensaison haben die Peterskirchner übrigens laut Reinhard Binder ihre Teilnahme am Pokal des Werkes Gendorf (Qualifikations-Turnier für die Kreismeisterschaft), am Trostberger Traditionsturnier um den Sparkassen-Cup sowie am Meindl-Cup des SV Kirchanschöring – der am 18. Dezember den Auftakt bildet – zugesagt.
Die Winterpause beginnt aber zunächst gleich nach dem Wasserburg-Match mit einer zünftigen Feier, denn der TSV Peterskirchen veranstaltet zusammen mit seinem Wirt Andre von Hahn erstmals ein Weinfest im Pub. „Dort wollen wir natürlich am liebsten mit drei Punkten antanzen“, betont Binder. Deshalb werden die Peterskirchner Kicker vorher versuchen, den Innstadt-„Löwen“ reinen Wein in Form von Toren einzuschenken...  cs

 

 

 

 

 

8. November 2010

 

Schwache Vorstellung des TSV

Nicht unverdiente 0:1-Niederlage gegen Waldkraiburg – Joker Weber

Nach 9 Spielen hat es den TSV Peterskirchen wieder erwischt. Im spielerisch äußerst dürftigen Derby gegen den VfL Waldkraiburg gab es eine nicht unverdiente 0:1-Niederlage. Peterskirchen gelang es zu keinem Moment, an die guten Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen. Neben der Niederlage musste die Rauch-Elf eine weitere Rote Karte hinnehmen, die Schiedsrichter Muharrem Yildiz Peterskirchens Lukas Berndl kurz vor dem Schlusspfiff zeigte.

Coach Christian Rauch sprach nach dem Spiel von einer „nicht ganz unverdienten Niederlage. Ein Unentschieden wäre hier aber durchaus möglich gewesen.“ Abteilungsleiter Reinhard Binder sprach sogar von einem „Spiel, das von vielen Fehlpässen, wenig Laufbereitschaft und wenig Torchancen geprägt war.

Nach zuletzt 12 Toren in den letzten 3 Spielen musste Rauch neben dem verletzten Sebastian Leitmeier und den gesperrten Rainer Grafetstetter und Sebastian Rost auf Hans Irl verzichten, der aus familiären Gründen verhindert war. Für ihn rückte Michael Wengler ins offensive Mittelfeld. Auch Gästecoach Flaviu Ghitea musste in der Offensive umbauen, da Top-Torjäger Matthias Hertreiter fehlte.

Nach nur 100 gespielten Sekunden hätte Peterskirchen trotz aller Ausfälle in Führung gehen können, als Matthias Asböck alleine vor Gästekeeper Bernhard Auer auftauchte, sein Lupfer jedoch am langen Pfosten vorbeiging. Wer von den knapp 200 Zuschauern meinte, dass Peterskirchen ein weiteres Offensivfeuerwerk abspulen würde, sah sich getäuscht. Mehr als 1 Stunde musste man auf die nächste „Chance“ eines Peterskirchners warten. Auf der anderen Seite boten sich den Gästen Mitte der ersten Halbzeit 3 Großchancen, doch entweder verfehlte der Ball sein Ziel oder Schiedsrichter Yildiz verweigerte dem früh eingewechselten Walter Kotelverö (Eugen German musste verletzungsbedingt früh raus) das Tor wegen Abseitsstellung. Bis zum Pausenpfiff tat sich dann aber auf beiden Seiten wenig. Peterskirchen hatte mehr Ballbesitz, verlor die Bälle aber früh im Spielaufbau und wirkte auch in den Zweikämpfen nicht so bissig wie die spielerisch ebenfalls äußerst dürftig aufspielenden Waldkraiburger.

Die zweite Derbyhälfte begann die Rauch-Elf druckvoller, ohne jedoch die ganz große Torgefährlichkeit auszustrahlen. Neben dem fehlenden letzten Pass gab man dem Gegner durch gefährliche Abspielfehler mehrmals die Möglichkeit zu einem schnellen Konter - diese wurden durch die VfL-Offensive in Form von Heinz Hintermayr, Patrick Keri und dem eingewechselten Andreas Weber jedoch ebenso schwach fertig gespielt. Nach einer guten Möglichkeit für Lukas Berndl zog die Ghitea-Elf nach einem Katastrophenfehlpass zumindest eine Konterchance gut zu Ende und verwandelte in Person von Weber, der vor TSV-Torwart Christian Wimpersinger auftauchend eiskalt vollstreckte (81.) In der Folgezeit versuchte Peterskirchen nochmal alles, machte jedoch nur durch eine weitere Rote Karte auf sich aufmerksam. Nach einem Wortgefecht mit Waldkraiburgs Trainer Flaviu Ghitea wurde Berndl des Feldes verwiesen und sorgte somit für den 7. Platzverweis in den letzten 11 Spielen. So blieb es am Ende bei der zweiten Heimniederlage der Peterskirchner, die am kommenden Wochenende im nächsten Derby beim 1.FC Traunstein wieder in die Erfolgsspur zurückkommen wollen.

mo

 

 

 

 

1. November 2010

 

TSV setzt Erfolgsserie fort

Rauch-Team macht´s nach 4:0-Führung nochmal spannend - Platzverweis für Rost

 

Die Fußballer des TSV Peterskirchen liefern derzeit ein packendes Spiel nach dem anderen mit vielen Toren auf beiden Seiten! Beim TSV Ebersberg landeten die Schützlinge von Christian Rauch beim 4:3-Erfolg den dritten Erfolg gegen ein Spitzenteam hintereinander. Nach einer scheinbar beruhigenden 4:0-Führung wurde es noch mal richtig spannend, denn innerhalb von 20 Minuten kam die Truppe von Massimo Forraterra noch auf 3:4 heran. Doch mit Glück und Geschick sowie einem Teufelskerl Christian Wimpersinger im Kasten konnte der Vorsprung über die Zeit gerettet werden.

Beide Mannschaften mussten auf einige Leistungsträger verzichten. Bei den Gästen fehlten unter anderem der rotgesperrte Rainer Grafetstetter, der verhinderte Markus Jaeger und der verletzte Torjäger Sebastian Leitmeier (Fingerbruch) und Daniel Winklmaier nahm grippegeschwächt auf der Ersatzbank Platz.

Trotz dieser Ausfälle powerten die TSV-ler in der ersten Halbzeit derart, dass den Heimischen oft nichts anderes übrig blieb, als Fehlpässe zu spielen. „Die erste Halbzeit war eine der besten in dieser Saison. Ich muss dem Trainerstab und den Spielern ein dickes Lob zollen, sie sind nämlich derzeit topfit und auch taktisch unheimlich stark“, so TSV-Vorstand Reinhard Reichgruber nach den nervenaufreibenden 90 Minuten vor 150 Zuschauern im schlecht bespielbaren Waldsportpark.

Zum Spiel: Bereits nach zwölf Minuten konnte der mitgereiste TSV-Anhang jubeln als der brandgefährliche Lukas Berndl eine Irl-Vorlage aus sechs Metern unter die Latte donnerte. Und in dieser Tonart ging es weiter. Es waren keine 20 Minuten gespielt, als der unermüdliche Hans Irl Tor Nummer zwei markierte. Der selbe Spieler visierte kurz danach auch die Querlatte an. Als Berndl unnötigerweise vom Heim-Keeper umgerempelt wurde, verwandelte Dominik Schlögl den folgenden Elfmeter souverän zur 3:0-Führung (35.). Die Hausherren kamen kaum ins Spiel und wenn es gefährlich wurde, strahlte Wimpersinger absolute Sicherheit aus.

Sonderapplaus verabschiedete die TSV-Kicker in die Katakompen, aus der sie nicht mehr so zielstrebig raus kamen als in der ersten Hälfte, was aber sicherlich auch an der sehr aufwändigen Spielweise lag. Zudem musste Anton Urbauer verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. In der 53. Minute erhöhten die Gäste dennoch auf 4:0, als der dieses Mal als Kapitän auflaufende Tobias Pastl eine Schlögl-Ecke unhaltbar einköpfte. In der 58. Minute verkürzten die Ebersberger auf 1:4 und danach sah der bis dahin glänzend spielende Sebastian Rost den Roten Karton, als er als letzter Mann foul spielte – bereits der sechste Platzverweis in dieser Saison!

Von nun an war die Ordnung im TSV-Spiel dahin und ein Angriff nach dem anderen rollten auf das TSV-Gehäuse. Die Tore zwei und drei fielen in der 65. und 78. Minute. Dann brachte Rauch noch Routinier Alex Rost und in der Tat sollte der Co-Trainer noch die nötige Stabilität bringen, sodass ein erneuter Dreier unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

Fazit: Spiele des TSV sind derzeit schön anzuschauen, aber halt nichts für schwache Nerven. Es war aber eine sehr starke Teamleistung von vorne bis hinten.

Rei.

 

 

 

 

 

25. Oktober 2010

Tag der offenen Tür in Peterskirchen

TSV Peterskirchen siegt mit 5:4 gegen Spitzenreiter 1.FC Miesbach

Für nervenschwache Gemüter war das Spitzenspiel der Bezirksliga Ost nichts. In einem torreichen, aber spielerisch mittelmäßigen Spiel besiegte der TSV Peterskirchen den 1.FC Miesbach verdient mit 5:4. Nach einer 5:2-Führung 10 Minuten vor Schluss mussten die knapp 130 Zuschauer letztendlich nochmal zittern, bevor auch der zweite Sieg im Spitzenspiel besiegelt war. Letztendlich wäre auch ein 10:8 durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

Abteilungsleiter Reinhard Binder und Trainer Christian Rauch waren nach dem Spiel eigenen Angaben zufolge „völlig fertig“. „Hauptsache wir haben gewonnen“, lautete schließlich auch das kurze Fazit von Rauch, der in dieser Woche Vater des kleinen Sebastians wurde.

Zum Spiel: Bereits nach 4 Minuten hätte es zum ersten Mal im TSV-Kasten klingeln können, doch Marlon Fleischer schob den Ball alleine vor dem Tor links am Ziel vorbei. Peterskirchen nahm das Spiel dann jedoch an sich und baute aus einer bis dato guten Abwehr im Tobias Pastl und Rainer Grafetstetter schöne Spielzüge auf. Bis zur 25.Minute hatte der TSV schon mehrere Hochkaräter, doch sowohl Hans Irl als auch Sebastian Leitmeier scheiterten an Torwart Konrad Filz. Die Gäste aus Miesbach mussten außerdem ab der 23. Minute auf ihren Aktivposten Michael Egger verzichten, der nach einem Zusammenprall mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus musste. In der 28. Minute nutzte die Rauch-Elf die nächste Möglichkeit zur Führung – Leitmeier zog von der Strafraumgrenze ab und verwandelte rechts ins Eck. Nur kurz darauf verloren die Peterskirchner den Faden, als wieder und wieder die pfeilschnellen Patrick Landthaler und Michael Feicht über links hereinzogen. Feicht scheiterte beim ersten Versuch noch an Wimpersinger, ehe einer seiner Rückleger von Markus Nowotny in der Folge zum Ausgleich verwandelt wurde(30.). Feicht und Landthaler tauchten vor der Halbzeit noch öfters im Peterskirchner Strafraum, doch die Gelegenheiten wurden vom Pfosten oder einem Peterskirchner Abwehrfuß vereitelt. „Zur Halbzeit hätte es schon 4:4 stehen können“, zog auch Binder zur Halbzeit ein leicht erschöpftes Zwischenfazit.

Die zweite Halbzeit glich sich der Ersten an: Peterskirchen machte das Spiel, Miesbach lauerte mit langen Bällen auf Sebastian Dietze und Feicht auf schnelle Kontermöglichkeiten. Spielerisch war das Niveau aber deutlich niedriger als in der Vorwoche beim Sieg gegen den damaligen Tabellenführer Aschheim (3:1). Nach einer Stunde ging Peterskirchen dank Leitmeier mit 3:1 in Führung. Nach einem strammen Schuss ins kurze Eck (61.) war er nur zwei Minuten später wieder erfolgreich, als er von Matthias Asböck mustergültig bedient wurde und alleine vor Filz die Übersicht behielt. Neben den mustergültigen Vorlagen seiner Mitspieler scheint das Geheimnis seines Erfolgs nach eigenen Angaben in seinen Haaren zu liegen, für die sich Friseur Billy vor jedem Spiel verantwortlich zeichnet.

Im Gegenzug kam Miesbach aber wieder auf ein Tor heran, als wiederum Nowotny aus kurzer Distanz erfolgreich war. Nach einem wiederholten Doppelschlag durch Schlögl (75min, haut den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte) und Hans Irl (76., nach Lattentreffer im zweiten Versuch) schaut die Heimmannschaft wie der sichere Sieger aus. In der 80. Minute machte es unter anderem Schiedsrichter Tobias Krimphove (SV Huglfing) spannend, als er nach einem Foul an der Strafraumgrenze auf Rot für den hervorragend spielenden Grafetstetter und Elfmeter für Miesbach entscheidet. Dietze verwandelte in der Folge sicher. Die Leitl-Elf warf nun nochmal alles nach vorne und erzielte kurz vor Schluss durch Martin Rosenberger den Anschlusstreffer (90.), doch der unverdiente Ausgleich blieb den nervlich angeschlagenen Peterskirchner Fans dann doch erspart. Peterskirchen geht aus beiden Vergleichen gegen die Spitzenreiter der Bezirksliga Ost völlig verdient mit voller Punkteausbeute vom Platz und liegt somit nach Abschluss der Vorrunde nur noch 3 Zähler hinter dem Platz an der Sonne.         mo

 

 

 

 

21. Oktober 2010

Das nächste Schlagerspiel

 

Peterskirchen morgen um 15 Uhr gegen Miesbach – Winklmaier frei

Der nächste Brocken für den TSV Peterskirchen! Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen den FC Aschheim hat die Mannschaft von Trainer Christian Rauch den Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Ost, 1. FC Miesbach, zu Gast. Der frühere langjährige Landesligist aus dem Oberland stellt sich am morgigen Samstag um 15 Uhr (nicht 18 Uhr) im Mörntal-Stadion vor.

Co-Trainer Alex Rost wird bei den Hausherren diesmal nicht neben Rauch auf der Trainerbank Platz nehmen, sondern neben seiner Julia – Schwester von TSV-Torjäger Lukas Berndl – auf dem Standesamt. Die beiden geben sich das Ja-Wort. Doch auf dem Rasen sind keine Veränderungen in der Start-Elf zu erwarten, auch wenn Daniel Winklmaiers Rotsperre aus dem Nußdorf-Spiel abgelaufen ist. „Er wird es nicht leicht haben, gleich wieder in die Mannschaft zu kommen, denn die Jungs haben letzten Samstag wirklich super gespielt. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu kritisieren. Das war höchstes Bezirksliga-Niveau“, erklärte Reinhard Binder. Dennoch betont der Peterskirchner Spartenboss: „Die Aufstellung mach’ nicht ich, sondern der Trainer.“
Doch nicht nur Sebastian Leitmeier und Co., sondern auch der Spitzenreiter aus Miesbach hat sich zuletzt in bärenstarker Verfassung präsentiert. Beim spät fixierten 3:2-Erfolg der Reiner-Leitl-Truppe in Nußdorf/Inn sahen die Zuschauer vor allem in der ersten Halbzeit eine hochklassige Partie. Die Inntaler waren laufstark und agierten körperbetont, aber was die Miesbacher entgegen setzten, war den Nußdorfern dann doch eine Nummer zu hoch. „Wir sind sogar von den Nußdorfer Fans gelobt worden“, so Miesbachs Abteilungsleiter Siegfried Hacker.
Tragende Säulen im Spiel der Crew aus dem Oberland sind Kapitän Thomas Breiherr (zuletzt zweifacher Torschütze) sowie Sebastian Dietze und der pfeilschnelle Michael Feicht, die beide schon bei 1860 Rosenheim gekickt haben. Turm in der Abwehr ist Siegi Heiß, doch auch die anderen FCM-Kicker haben einiges drauf. „Sebi“ Dietze ist mit zehn Treffern zudem erfolgreichster Miesbacher Torschütze und Vierter in der Bezirksliga-Torschützenliste. Nach längerer Durststrecke traf er in den beiden letzten Matches insgesamt dreimal ins Schwarze.
Trotz ein paar Zentimetern Schnee, die gestern in Peterskirchen zu Boden gingen, sei die Austragung des Schlagerspiels nicht gefährdet, „zumal das Wetter für Samstag ja nicht so schlecht angesagt wurde“. Und so hofft Binder, dass die 500-Zuschauer-Marke, die er sich für die beiden Top-Duelle insgesamt gewünscht hat, vielleicht doch noch geknackt wird.
Gegen Aschheim kamen 220 Fans ins Mörntal-Stadion, morgen müssten es also 280 werden, was keineswegs utopisch erscheint. „Jetzt spielen wir das neunte Jahr in der Bezirksliga“, so Binder, „aber zwei Spitzenspiele hintereinander – noch dazu beide daheim – hatten wir noch nie. Wir brauchen jeden Zuschauer.“ Und natürlich drei Punkte. Denn mit einem Sieg im ersten Punktspiel der Vereinsgeschichte gegen den FCM würde der TSV den Rückstand auf Platz eins auf nur noch drei Punkte reduzieren.  cs

 

 

 

 

17. Oktober 2010

 

Feierstunde in Peterskirchen

TSV Peterskirchen besiegt Spitzenreiter Aschheim verdient mit 3:1

220 Zuschauer sahen am Samstagabend ein wahres Spitzenspiel, in dem der TSV Peterskirchen verdient mit 3:1 die Oberhand über den FC Aschheim behielt. Über weite Strecken bot die Christian-Rauch-Elf eine überzeugende Leistung, durch die man den Spitzenreiter aus dem Münchner Vorort mit ihrer starken Offensive nie wirklich ins Spiel kommen ließ.

Auch Rauch war nach dem Spiel mit der Leistung seines Teams sichtlich zufrieden. „Wir haben heute wirklich sowohl spielerisch als auch taktisch eine hervorragende Leistung abgeliefert“, betonte Peterskirchens Trainer.

Ab der ersten Minute sahen die Zuschauer eine flotte Partie mit vielen Torchancen. Peterskirchen war sofort im Spiel und schnürte die Gäste um Franco Soave, Leo Cucic & Co. sofort in der eigenen Hälfte ein. Die Außenspieler Markus Jäger, Toni Urbauer, Dominik Schlögl und Matthias Asböck beschäftigten die gesamte Aschheimer Hintermannschaft in den ersten Minuten. Schlögls Hereingaben fanden in den ersten Minuten mehrmals Peterskirchner Mitspieler gefährlich vor dem Tor, doch entweder war ein Aschheimer Gegenspieler oder Gästeschlussmann Axel Poth im letzten Moment am Ball. Poth war es auch, der in der 20. Minute für großes Staunen in den Zuschauerreihen sorgte, als er einen unhaltbaren 18m-Freistoß von Dominik Schlögl aus dem Kreuzeck fischte. „So eine Parade habe ich in einem Bezirksligaspiel noch nie gesehen“, war auch Peterskirchens Vorstand Reinhard Reichgruber sichtlich beeindruckt. Erst nach 22 Minuten kamen die Gäste das erste Mal gefährlich vors Tor, doch Cucic konnte eine Freistoßflanke von Soave nicht unter Kontrolle bringen. Peterskirchen war in den ersten 30 Minuten klar spielbestimmend, aber nicht in der Lage, Teufelskerl Poth zu bezwingen.

10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte der TSV die Gäste aber wieder ins Spiel. Dank zweier kapitaler Querschläger hatten die Münchner Vorstädter Großchancen zur unverdienten Führung, doch Soave scheiterte am gut reagierenden Wimpersinger und Cucic verzog. „Da hätte sich unsere schlechte Chancenverwertung der ersten 30 Minuten noch fast gerächt“, so Rauch.

Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit wurde das Spiel deutlich körperbetonter. Alleine in der zweiten Hälfte musste der gut agierende Schiedsrichter Tobias Weinzierl (FVgg Gammelsdorf) 6 gelbe Karten verteilen. Peterskirchen, angeführt von den starken Sechsern Rainer Grafetstetter und Thilo Mösmang, kam wieder gut aus den Startlöchern und sorgte in der 55.Minute für den ersten Torschrei unter den mitfiebernden Fans. In dieser Szene wurde der bis zu diesem Zeitpunkt schier unüberwindbare Poth zur tragischen Figur, als ihm ein Freistoß von Leitmeier durch die Finger glitt und Hans Irl per Abstauber zur Stelle war. Diese Szene läutete die stärksten Minuten des TSV ein, in denen Poth gegen Asböck und Leitmeier wieder sein ganzes Können aufzeigen musste. Bei der anschließenden Ecke sorgte Poth aber für den zweiten schweren Patzer, als ihm Schlögls Eckball durch die Handschuhe rutschte und Leitmeier am langen Pfosten ebenfalls per Abstauber erfolgreich war (60.).

Peterskirchen agierte in der Folgezeit souverän und war am dritten Tor näher dran als Aschheim am Anschlusstreffer. In den letzten 10 Minuten warfen die Gäste aber nochmal alles nach vorne, doch sowohl Cucic (78., knapp vorbei) als auch Marco Ivic (88., Wimpersinger kratzte seinen Kopfball mit den Fingerspitzen von der Linie) konnten gute Gelegenheiten nicht verwerten. Erst Kapitän Robert Söltl sorgte per trockenem Rechtsschuss noch einmal für Sorgenfalten in den Peterskirchner Gesichtern (89.). Mit dem Gegenzug machte Leitmeier aber alles klar, als er den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck zimmerte und somit den hochverdienten 3:1-Endstand markierte (90.). Mit diesem wichtigen Dreier hielt Peterskirchen den Anschluss an die Spitzenplätze und kann schon nächsten Samstag, 15 Uhr,  den nächsten großen Schritt beschreiten – wieder ist der Tabellenführer der Bezirksliga Ost, der 1.FC Miesbach, zu Gast, und sorgt damit für  Spitzenspielwochen in Peterskirchen. Auch hier kann mit vielen begeisternden Zuschauern und einem guten Fußballspiel gerechnet werden.                                                                                                                                                                          

 mo

 

14. Oktober 2010

 

Hält Peterskirchen dem großen Druck stand?

 

Spitzenspiel am Samstag um 18 Uhr gegen Tabellenführer Aschheim

 

Wie wird der TSV Peterskirchen mit dem großen Druck fertig? Das ist die Frage vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Ost, zu dem der Tabellenvierte (23 Punkte) am morgigen Samstag um 18 Uhr den FC Aschheim (1. Platz/29 Zähler) erwartet. Denn eines ist klar: Will die Crew von Christian Rauch ganz oben dabei bleiben, benötigt sie einen Sieg.

„Wenn wir verlieren, ist der Zug weg“, redet TSV-Spartenleiter Reinhard Binder nicht lange um den heißen Brei herum. Am liebsten wäre ihm natürlich ein Dreier, auch wenn ein Punkt (den zum Beispiel der ESV Traunstein vor 14 Tagen gegen die Christian-Sedlmeier-Elf geschafft hat) ebenfalls eine beachtliche Ausbeute wäre.
„Aber wir sind zu Hause, also wollen wir auch gewinnen“, so „Tago“ Binder, der davon ausgeht, dass Rauch bis auf den nach wie vor gesperrten Daniel Winklmaier (Rotsperre aus dem Nußdorf-Spiel vor 14 Tagen) alle Mann an Bord hat. Ein kleines Fragezeichen stehe zwar noch hinter dem Einsatz von Michael Wengler, doch der hat in der „Zweiten“ schon ganz ordentliche „Gehversuche“ gemacht.
„Es wird ein heißer Tanz, die Mannschaften werden sich bestimmt nichts schenken“, glaubt Binder, der davon ausgeht, dass der Rasen im sicherlich gut besuchten Mörntal-Stadion brennen wird. „Wir haben jetzt zwei Spitzenspiele hintereinander, beide zu Hause (nächste Woche kommt der 1. FC Miesbach, d. Red.). Da erwarte ich schon insgesamt 500 Zuschauer. Es dürfen aber auch gerne ein paar mehr werden“, hofft Binder auf echte Fußball-Fest-Kulissen in Peterskirchen.
Auffällig: Die Peterskirchner weisen in den bisherigen sechs Heimvorstellungen exakt die selbe Bilanz auf wie die Aschheimer in der Fremde – nämlich drei Siege, zwei Remis und eine Niederlage. Und beide Teams hatten auch denselben Bezwinger: Der FC Bischofswiesen schlug sowohl den TSV (3:2) als auch den FCA (2:0). Auch das ist eine Kuriosität aus der Statistik-Schublade!
Binder und Rauch haben sich aus der Trainer- und Abteilungsleiter-Szene der Liga noch aktuelle Informationen über Cucic, Ivic, Soave und Co. geholt. Beobachten konnten sie die Aschheimer in dieser Saison aber noch nicht. „Wir wissen trotzdem bestens Bescheid“, erklärt Binder, „wir müssen uns vor allem gut auf ihre langen Bälle einstellen. Wir haben die Aschheimer ja letzte Saison im Relegationsspiel gegen den TSV Bad Endorf gesehen, das sie in Steinhöring im Elfmeterschießen gewonnen haben.“
Damals hätte Binder übrigens nicht gedacht, dass der FCA nach 13 Bezirksliga-Spieltagen an der Tabellenspitze stehen würde. „In etwa Platz fünf hätte ich den Aschheimern schon zugetraut, aber dass sie jetzt ganz oben stehen, ist natürlich schon eine Überraschung.“ Doch auch in der vergangenen Saison waren die Aufsteiger aus dem Großraum München bärenstark: Der SC Baldham-Vaterstetten wurde Meister vor dem Kirchheimer SC, beide kicken jetzt in der Bezirksoberliga...  cs

 

 

 

 

 

Fußball-Bezirksliga Ost:

 

10. Oktober 2010

 

Intensives Spiel und viele Chancen

 

SB/DJK Rosenheim 2 und TSV Peterskirchen trennen sich gerecht 2:2  

 

Die einen ärgerten sich: "Wir haben in jeder Halbzeit die Anfangsphase verschlafen. Und wir hätten das Spiel für uns vorentscheiden können", meinte Trainer Alexander Zvonc vom SB/DJK Rosenheim 2. "Natürlich bin ich enttäuscht. Wir haben vergessen, den Sack zuzumachen", sagte Reinhard "Tago" Binder, Abteilungsleiter vom TSV Peterskirchen. Beide Teams trennten sich zuvor mit einem 2:2-Remis, was für den SBR zu wenig ist, um sich von den hinteren Plätzen abzusetzen und für Peterskirchen letztlich auch zu wenig, um vorne wieder kräftiger mitzumischen.

Insgesamt sahen die Zuschauer eine intensive und sehr hektische Begegnung, Letzteres lag vor allem auch am Schiedsrichtergespann. Beide Mannschaften gingen hohes Tempo und schonten sich auch in den Zweikämpfen nicht, was zu rassigen Szenen führte. Schiedsrichterin Ströbele (FC Thaining) und die beiden Assistenten sorgten aber mit abgepfiffenen Vorteilen und kuriosen Abseitsentscheidungen dafür, dass ständig Unruhe herrschte und das Fass einige Male kurz vor dem Überlaufen stand. Bereits umstritten war die erste Abseitsentscheidung, als die Rosenheimer nach zwei Minuten in Folge eines Freistoßes trafen, das Tor aber nicht anerkannt wurde. Dann kam Peterskirchen auf und hatte durch Markus Jaeger und Thilo Mösmang gute Schussgelegenheiten sowie durch Sebastian Leitmeier zwei Riesenchancen. Die eigenen Nerven und der sichere SBR-Tormann Andi Schulze spielten den Gästen dabei einen Streich. "Normalerweise macht der Leitmeier mindestens einen", atmete Rosenheims Coach Zvonc kräftig auf.

Sein Team nahm dann die Zweikämpfe besser auf und kam wieder ins Spiel. Als sich Torben Gartzen auf rechts nach einem weiten Ball von Tobias Lechner durchsetzte und querpasste, krönte Christoph Börtschök seinen ersten Einsatz von Beginn an nach über einem Jahr Verletzungspause mit dem 1:0. Nur zwei Minuten später hätte Börtschök das 2:0 drauflegen müssen, setzte den Ball aber nach einem neuerlichen Gartzen-Querpass am halbleeren Tor vorbei - Glück für Peterskirchen. Die Gäste kamen dafür nach dem Seitenwechsel: Zunächst verwandelte Leitmeier einen Foulelfmeter mit etwas Glück (Torwart Schulze war noch dran), dann nutzte Matthias Asböck einen Ballverlust der Rosenheimer und schoss aus halbrechter Position ein - binnen kurzer Zeit hatten die Gäste das Spiel gedreht. Und hätten das Ding entscheiden können: Einige Male tauchte Peterskirchen noch gefährlich auf, Anton Urbauers Schlenzer ging an den Innenpfosten. Doch die Schlussphase gehörte wieder dem Sportbund: Zunächst verpasste Florian Ludwig den Ausgleich, dann parierte Christian Wimpersinger einen Gartzen-Schuss und Maxi Dengler ballerte drüber, ehe Milan Novak im Nachschuss doch noch den 2:2-Ausgleich für das Heimteam markierte.

"Wir haben uns den Punkt verdient, insgesamt war es ein hochklassiges Bezirksliga-Spiel", resümierte Zvonc, "bedauerlich sind aber unsere verletzungsbedingten Ausfälle" - mit Thomas Lechner, Thomas Stockbauer und Andreas Kirchberger erwischte es gleich drei Rosenheimer nach Zweikämpfen so schwer, dass sie ausgewechselt werden mussten.

 

SB/DJK Rosenheim 2: Schulze, Tobias Lechner, Kina, Dominik Schlosser, Stockbauer (ab 44. Ludwig), Thomas Lechner (ab 7. Kirchberger, ab 64. Kalemci), Novak, Gartzen, Börtschök, Alexander Schlosser, Dengler.

TSV Peterskirchen: Wimpersinger, Obergröbner, Sebastian Rost, Grafetstetter (ab 74. Alexander Rost), Pastl, Urbauer, Leitmeier, Asböck, Irl (ab 51. Berndl), Mösmang, Jaeger (ab 46. Schlögl).

Schiedsrichter: Monika Ströbele (FC Thaining). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 (33.) Börtschök, 1:1 (51., Foulelfmeter) Leitmeier, 1:2 (54.) Asböck, 2:2 (77.) Novak. tn

 

 

 

Fußball-Bezirksliga Ost:

 

7. Oktober 2010

 

Vor dem 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost:

 

Trainerwechsel bei
den „Innstadt-Löwen“

 

Weiß trat in Wasserburg zurück – TSV Peterskirchen muss beim SB Rosenheim 2 ran

 

Die Fußball-Bezirksliga Ost präsentiert sich vor dem 13. Spieltag als Drei-Klassen-Gesellschaft: Um den Aufstieg in die oberbayerische Beletage scheinen die Teams von Primus FC Aschheim (26 Punkte) bis zum Fünften SV Nußdorf/Inn (22) zu spielen. Dahinter folgt ein Mittelfeld, das vom Sechsten VfL Waldkraiburg (19) bis zum Zwölften SB/DJK Rosenheim 2 (14) reicht. Und vom Tabellen-13. FC Hammerau (9) bis zu Schlusslicht 1. FC Traunstein (5) erstreckt sich die Abstiegszone.

Dass die so genannten Kellerkinder dennoch in der Lage sind, Punkte – sogar gegen die Großen – zu holen, hat zuletzt der TSV Waging bewiesen, der dem Zweitplatzierten 1. FC Miesbach ein 1:1-Remis abtrotzte. Die Zuschauer im Wilhelm-Scharnow-Stadion sahen einen TSV, der die Gäste aus dem Oberland phasenweise sehr gut im Griff hatte. So gesehen dürfte die Truppe von Coach Andi Horner auch am morgigen Samstag (15.15 Uhr, Waldsportpark) beim Aufsteigerkollegen TSV Ebersberg nicht chancenlos.
Miesbachs Vorsitzender Robert Egger war nach dem Auftritt in Waging sauer: „Ein Außenseiter kann gegen eine angebliche Spitzenmannschaft nur bestehen, wenn der Gegner so überheblich auftritt wie wir es getan haben“, klagte er. Nun darf man gespannt sein, ob am Samstag (15 Uhr) die Heim-Serie des zu Hause ungeschlagenen FCM gegen den ESV Traunstein anhält. Die Gäste ihrerseits sind seit neun Begegnungen ohne Niederlage. Es wartet also ein hochinteressantes Duell auf die Fans, die bestimmt zahlreich auf die Miesbacher Senator-Voigt-Anlage pilgern werden.
Eine Stunde vorher (Samstag, 14 Uhr) wird im Josef-März-Stadion an der Pürstlingstraße das Auswärtsspiel des TSV Peterskirchen beim SB/DJK Rosenheim 2 abgepfiffen. „Nach zwei 0:1-Niederlagen in den Derbys gegen Nußdorf und Ostermünchen wollen wir endlich wieder ins Tor treffen – und natürlich auch punkten“, so der 2. Abteilungsleiter des SBR, Rainer Pastätter.
Bei den Gästen kehrt ein Rotsünder ins Team zurück, dafür fehlt ein anderer. „Das darf doch nicht wahr sein. Wenn das so weitergeht, lasse ich die Spieler die Stellungnahmen selbst schreiben – mir wird das einfach zu viel Arbeit“, klagt Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder in Anbetracht der Tatsache, dass der Platzverweis von Daniel Winklmaier zuletzt beim 1:1 in Nußdorf bereits die vierte rote Karte für einen TSV-Kicker in der laufenden Spielzeit war.
Dagegen ist Dominik Schlögl diesmal wieder frei – und brennt auf seinen Einsatz. „Ich weiß noch immer nicht, wofür ich in Waging vom Platz gestellt worden bin – berührt hab’ ich niemanden“, beteuerte Schlögl nach dem „sehr guten Bezirksliga-Spiel“ (Binder) in Nußdorf seine Unschuld.
Ein kleiner Vorteil für die Truppe von Peterskirchen-Coach Christian Rauch könnte es sein, dass die „Erste“ des SBR ebenfalls am Samstag in Gundelfingen antreten muss. Die Reservisten der Landesliga-Truppe stehen Trainer Alex Zvonc gegen Peterskirchen also nicht zur Verfügung.
Der Schlager der 13. Runde steigt am Sonntag um 14.30 Uhr, wenn der SV Nußdorf/Inn seine Visitenkarte bei Klassement-Leader FC Aschheim abgibt. „Ein Punkt wäre nicht schlecht, drei wären aber besser“, so SVN-Abteilungsleiter Hannes Scheuerer. Das „Highlight“ im Tabellenkeller ist zweifellos das Ruperti-Derby im Triftstadion zwischen dem 1. FC Traunstein und dem FC Hammerau, das am Samstag um 15 Uhr angepfiffen wird.
Einen Trainerwechsel gab’s bei Kellerkind TSV Wasserburg vor dem Heimspiel am Samstag um 14.30 Uhr gegen den FC Bischofswiesen. Trotz des jüngsgen 2:1-Erfolges beim TSV 1860 Rosenheim 2 ist Wasserburgs Spielertrainer Hans Weiß zurückgetreten. „Ich hoffe, dass dieser nicht eingeplante Sieg dem Team für die restlichen Spiele bis zur Winterpause den nötigen Schub nach vorne gibt, um noch den einen oder anderen Dreier einzufahren und somit dem Ziel Klassenerhalt näher zu kommen“, teilte Weiß seinen ehemaligen Schützlingen mit. Über die Schwierigkeit seiner Mission war er sich bereits bei seinem Amtsantritt im Klaren: „Uns haben im Sommer gleich zwölf gestandene Bezirksoberliga-Spieler verlassen.“ Der verbliebene Kader konnte trotz großer Bemühungen durch Weiß und den TSV Wasserburg nicht wunschgemäß ergänzt werden.
Die Vorstandschaft der „Innstadt-Löwen“ entschied sich laut TSV-Pressesprecher Tobias Duczek zu einer Übergangslösung mit einem Dreiergespann aus den eigenen Reihen. Reserve-Coach Dzenel Hodzic ist nun mit Kapitän Marco Kleinschwärzer und Torwart-Trainer Horst Süßmaier für die Bezirksliga-Truppe verantwortlich.
Auch die übrigen Partien finden am Samstag statt. Die Paarungen lauten VfL Waldkraiburg – SV/DJK Kolbermoor (15 Uhr) und SV Ostermünchen – TSV 1860 Rosenheim 2 (16 Uhr). Die letztgenannte Partie, zu der SVO-Pressesprecher Heri Gurdschik zahlreiche Zuschauer erwartet, ist zugleich ein reizvolles Gruppe-Chiem-Derby.
In der Torschützenliste der Bezirksliga Ost hat Patrick Eder (SV/DJK Kolbermoor) mit seinen Saisontreffern zehn und elf beim 2:0-Sieg über den TSV Ebersberg den Rückstand auf den Führenden Sebastian Leitmeier (TSV Peterskirchen/15 „Buden“) etwas verkürzen können, zumal der Ex-Kirchanschöringer in Nußdorf leer ausging. Dritter ist Sebastian Vorberg (FC Bischofswiesen/10), gefolgt von Franz-Xaver Pelz (Kolbermoor) und Mathias Hertreiter (Waldkraiburg), die je achtmal eingenetzt haben.  cs

 

 

 

 

Fußball-Bezirksliga Ost:

 

3. Oktober 2010

 

Mäx“ trifft – Rot für „Winki“

 

TSV Peterskirchen 1:1 beim SV Nußdorf/Inn – Leitmeier vergibt zwei Riesenchancen zum Sieg

 

Es war ein Bezirksliga-Fight auf Biegen und Brechen, ein Duell mit Haken und Ösen und mehreren Rudelbildungen. Letztlich sprach der schwache Referee Michael Schmid (SV Lengenfeld) im Auswärtsspiel des TSV Peterskirchen beim SV Nußdorf/Inn, das leistungsgerecht 1:1 (0:0) endete, nicht weniger als drei Platzverweise aus.

Die Kritik am Unparteiischen war allgegenwärtig, die offiziellen Kommentare der Abteilungschefs fielen aber sogar noch mild aus. „Dem Schiedsrichter ist das Spiel schon etwas aus den Händen geglitten“, meinte Peterskirchens Spartenboss Reinhard Binder. Und sein Kollege vom SVN, Hannes Scheuerer, wunderte sich ebenfalls: „Da kann ich einige Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen.“
Für eine aufgeheizte Atmosphäre sorgte aber nicht der Referee allein, sondern auch die Spieler und Zuschauer beider Lager mit der einen oder anderen Provokation. Es rührte sich also wieder mal was im Inntal, wo der TSV noch nie seit seiner Bezirksliga-Zugehörigkeit gewinnen konnte.
Nußdorfs Trainer „Mausi“ Scherer, der den starken Gästen eine „taktisch hervorragende Leistung“ bescheinigte, ärgerte sich über die vergebenen SVN-Chancen in der ersten halben Stunde, „in der wir wirklich gut gespielt haben“. Dagegen hätte Sebastian Leitmeier in den Schlussminuten das Match zu Gunsten der Gäste entscheiden können, ja müssen. Doch der letztjährige Bezirksoberliga-Torschützenkönig des SV Kirchanschöring ließ zwei Top-Chancen aus.
Beide Parteien mussten kurzfristig einen Mann ersetzen (Stefan Irger wegen Verletzung, Michael Wengler wegen Übelkeit), dennoch nahm das Match gleich Fahrt auf. Zunächst hatten die Hausherren gute Chancen, doch Florian Meixner (11.), Toni Lagler (20.), Raphael Pszolla (23./Kopfball) und wiederum Toni Lagler nach Englberger-Vorarbeit (24.) brachten das Runde nicht im Eckigen unter. Die beste Peterskirchner Gelegenheit in Durchgang eins vergab Hans Irl, der das Leder knapp am langen Eck vorbei zog. Kein Glück hatte auch Leitmeier mit seinen Freistößen, die die „Bude“ von Thomas Wimmer verfehlten.
In der 47. Minute ging der TSV in Führung: Markus („Mäx“) Jaegers Freistoßflanke vom rechten Flügel flog an Freund und Feind vorbei ins Netz. Dagegen überstanden die Peterskirchner fast im Gegenzug eine ähnliche Situation ohne Schaden, als Georg Niederthanner einen Freistoß hereingegeben hatte. Nußdorf drängte zwar auf den Ausgleich, wirkte aber nicht zwingend genug – oder Torwart Christian Wimpersinger passte auf.
Und so waren die Gäste bei Chancen von Seppi Obergröbner (59./seinen Schrägschuss lenkte Wimmer zur Ecke) und Irl (72./Kopfball neben das Tor) mindestens genauso nah am 2:0 dran wie der SVN am Ausgleich. Der fiel aber dann doch in der 76. Minute, als Niederthanner einen Freistoß über die Mauer zirkelte, so dass das Leder direkt unter der Latte zum 1:1 einschlug.
In der Schlussphase ging’s derart drunter und drüber, dass viele den Überblick verloren. Hier die „Highlights“ im Stenogramm-Stil: 83. Minute: Jaeger knallt den Ball aus der Distanz an die Nußdorfer Latte; 84.: Rot für Daniel Winklmaier nach harter Attacke an Wasti Huber; 87. Gelb-Rot für Christoph Reiner, ebenfalls nach einem Foul; 89.: Leitmeier – allein durch – verstolpert eine Riesenchance; 90.+1: Leitmeier vergibt nach toller Vorarbeit von Thilo Mösmang eine „Hundertprozentige“, indem er die Kugel am Tor vorbei setzt; 90.+3: Rot für Dominic Rekofsky nach Tätlichkeit an Rainer Grafetstetter; den gepfiffene Freistoß für Nußdorf lässt der „Schri“ nicht mehr ausführen. Das war’s.
„Wir haben gut gespielt. Vorher wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, im Nachhinein hätten wir aber gewinnen können“, sagte Gäste-Coach Christian Rauch, der die Viererabwehr-Kette um Kapitän Rainer Grafetstetter (er nahm einige „Andenken“ mit, unter anderem eine blutende Nase) ganz besonders lobte.
„Der ,Leiti‘ hatte den Matchball“, ärgerte sich auch TSV-Ex-Coach Herbert Sickinger, der mit Familie ins Inntal gereist war und damit sein Versprechen („Wenn es irgendwie geht, schau’ ich mir jedes TSV-Spiel an“) einmal mehr eingelöst hat. Bitter enttäuscht war Rotsünder „Winki“ Winklmaier: „Jahr für Jahr gibt es diese Provokationen in Nußdorf – so macht Fußball keinen Spaß.“  cs

 

 

 

Fußball-Bezirksliga Ost:

 

1. Oktober 2010

Erster Sieg im Inntal?

 

Peterskirchen muss in Nußdorf ran - Schlögl letztmals gesperrt - ESV gegen Aschheim

 

Eine Wachablösung gab’s am vergangenen Wochenende an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Ost: Der FC Aschheim hat mit einem 4:1-Heimerfolg gegen den TSV Waging Platz eins vom 1. FC Miesbach übernommen, der erstmals in dieser Saison ein Heimspiel nicht gewinnen konnte (1:1 gegen Kolbermoor). Beide Teams führen nun punktgleich das Klassement an.

Einziger Wermutstropfen im Freudentaumel der Aschheimer: Der FCA verlor Florian Müller wegen einer Notbremse – er ist am morgigen Samstag um 15 Uhr beim Gastspiel beim daheim noch unbesiegten ESV Traunstein zum Zuschauen verdammt.
Bemerkenswert: Die Waginger treffen diesmal erneut auf eine Mannschaft, die die Pole Position übernehmen könnte, denn sie erwarten am Samstag um 16 Uhr die Miesbacher Reiner-Leitl-Truppe im Wilhelm-Scharnow-Stadion.
Zu den Teams, die einen tollen Lauf haben, zählt auch der Tabellensechste und frühere Landesligist TSV Ebersberg, der seit acht Begegnungen ungeschlagen ist und am Samstag um 15 Uhr auch die Auswärtshürde SV/DJK Kolbermoor meistern möchte. Zuletzt servierten die Schützlinge von Trainer Massimo Foraterra den ersatzgeschwächten FC Hammerau mit 6:0 ab.
Eine hohe Auswärtshürde hat der TSV Peterskirchen am Samstag um 16 Uhr beim SV Nußdorf/Inn zu meistern. Bei ihren bisherigen Bezirksliga-Gastspielen im Inntal haben die Peterskirchner noch nie dreifach punkten können, „insofern ist auch diesmal ein Unentschieden das höchste der Gefühle“, erklärte TSV-Abteilungsleiter Reinhard Binder.
Die personelle Situation sei zwar gut (bis auf den letztmals gesperrten Dominik Schlögl hat Trainer Christian Rauch alle Mann an Bord), doch auf dem kleinen Platz am Schwimmbad taten sich die Peterskirchner gegen den mit einigen Routiniers (Thomas Wimmer, Georg Niederthanner und Co.) gespickten SVN schon immer schwer.
„Ich habe irgendwie die Befürchtung, dass wir schon wieder unnötig Sprit verfahren“, unkt Binder. Die einzige Mannschaft der Liga, die in dieser Saison einen Dreier aus Nußdorf entführt hat, ist der TSV 1860 Rosenheim 2. Die Sechziger traten aber bei ihrem 1:0-Erfolg gegen die Scherer-Elf mit einer halben Bayernliga-Truppe an, denn dieses Match fand an einem Mittwochabend statt.
Trotz der unmittelbar bevorstehenden, kniffligen Aufgabe ist „Tago“ Binder für die nächsten Wochen sehr zuversichtlich, dass die Rauch-Schützlinge weiterhin im Konzert der Großen mitgeigen können. Schließlich bestreiten die Peterskirchner in wenigen Wochen Heimspiele gegen die Top-Teams der Liga (am 16. Oktober gegen Aschheim, am 23. Oktober gegen Miesbach). Doch zuvor muss noch ein weiteres Gastspiel beim SB/DJK Rosenheim 2 absolviert werden (9. Oktober).
Neben den bereits erwähnten Partien der zwölften Runde stehen am Wochenende noch folgende vier Inn/Salzach-Duelle auf dem Programm: FC Bischofswiesen – 1. FC Traunstein (Samstag, 15 Uhr), SV Ostermünchen – SB/DJK Rosenheim 2 (Samstag, 16 Uhr), FC Hammerau – VfL Waldkraiburg (Sonntag, 14 Uhr) und TSV 1860 Rosenheim 2 – TSV Wasserburg (Sonntag, 15 Uhr).
In der Torschützenliste führt Sebastian Leitmeier (TSV Peterskirchen) nach seinem Doppelpack beim 2:2-Remis im Landkreisderby gegen den ESV Traunstein mit 15 Treffern das Klassement an. Vielleicht kann er ja bei seinem allerersten Auftritt in Nußdorf die „Peterskirchen-Misere im Inntal“ beenden.
Zweiter ist Sebastian Vorberg (FC Bischofswiesen/10), der beim 5:1-Sieg in Waldkraiburg ebenfalls zweimal erfolgreich war. Auf Rang drei liegt Patrick Eder (SV/DJK Kolbermoor/9), der mit seinem Treffer in Miesbach dafür sorgte, dass erstmals in dieser Saison eine Gastmannschaft auf der Senator-Voigt-Anlage punkten konnte.  cs

 

 

 

17. September 2010

 

Derby im Wilhelm-Scharnow-Stadion steigt heute um 17.30 Uhr:

 

Peterskirchen Favorit

 

Waginger Lazarett scheint sich zu lichten – „Leiti“ noch gesperrt

 

Derby-Stimmung in der Fußball-Bezirksliga Ost: Mit dem TSV Peterskirchen kreuzt am heutigen Freitag ein alter Bekannter im Wilhelm-Scharnow-Stadion auf. Die Anstoßzeit wurde kurzfristig auf 17.30 Uhr vorverlegt. „Sonst wird’s einfach zu finster“, erklärte Wagings technischer Leiter Günter Klucznick.

Nach zwei Remis gegen starke Gegner (ESV Traunstein, SV Nußdorf/Inn) freuen sich die Horner-Schützlinge auf „ein hochinteressantes Derby“, so Klucznick. Die Verletztenliste bei den „Seerosen“ scheint sich langsam zu lichten. „In absehbarer Zeit werden wir hoffentlich wieder komplett spielen können. Schon am Freitag dürften einige Spieler wieder einsatzfähig sein“, meinte der „TL“.
Kapitän Tom („Bommel“) Hofmann und Hansi Huber werden höchstwahrscheinlich zum Einsatz kommen. Veit Gröbner wird als Joker möglicherweise auf der Bank Platz nehmen. „Was uns besonders freut: Johann Hartl hat nach einer Auszeit von mehr als einem Jahr wegen seiner Augenverletzung von den Ärzten wieder Grünes Licht erhalten und das Training aufgenommen“, sagte Klucznick. „Der ,Jocki‘ war vor seiner Verletzung aus der Viererkette nicht wegzudenken. Es sieht also recht positiv aus.“ Die Peterskirchner, „mit denen uns eine alte Sportkameradschaft verbindet“ (so der technische Leiter), seien aber ein harter Brocken. „Die Sperre von Leitmeier wird die Mannschaft kaum schwächen“, meint Klucznick, „denn die Peterskirchner haben einen Kader, mit dem sie diesen Ausfall kompensieren können.“
Die sicherlich zahlreichen im Wilhelm-Scharnow-Stadion (300 Fans werden erwartet) dürfen sich also auf ein heißes Derby einstellen, das keines der beiden Teams verlieren will. „Sollten wir gewinnen, was sehr schwer werden dürfte, wäre das natürlich der Hammer“, betont Günter Klucznick, der aber nach der Vorstellung von Nußdorf keinen Grund sieht, „dass wir uns verstecken müssen“. Favorisiert ist allerdings der TSV Peterskirchen, dessen Coach Christian Rauch wieder auf Tobias Pastl (nach Rotsperre) zurückgreifen kann. Letztmals gesperrt ist Sebastian („Leiti“) Leitmeier – er darf nächste Woche gegen den ESV Traunstein wieder ran. Außerdem fehlt Urlauber Lukas Berndl, der zuletzt beim 2:0-Sieg gegen Kolbermoor stark aufgetrumpft hat. So könnte Rauch möglicherweise Hans Irl eine offensivere Rolle geben.
„Wir müssen ans Kolbermoor-Spiel anknüpfen – da hat die Leistung gestimmt“, sagte TSV-Spartenboss Reinhard Binder, „nach den enttäuschenden Spielen zuvor hat es von Christians und auch meiner Seite berechtigte Kritik gehagelt.“  cs

 

 

 

 

13. September 2010

 

Peterskirchen kriegt die Kurve

Verdienter 2:0-Sieg über Kolbermoor – Tore durch Schlögl und Berndl

Peterskirchen: Nach 4 sieglosen Spielen hat der TSV Peterskirchen mit einer überzeugenden Leistung zurück in die Erfolgsspur gefunden. Gegen die Gäste des SV DJK Kolbermoor bewies die Rauch-Elf alte Siegerqualitäten wie Laufbereitschaft und Zweikampfstärke und siegte verdient mit 2:0. Vor 130 Zuschauern besorgten Dominik Schlögl und der bärenstarke Lukas Berndl die Tore.

„Aufgrund der Spielanteile haben wir heute völlig verdient gewonnen“, zeigten sich ein zufriedener Christian Rauch und Abteilungsleiter Reinhard Binder nach dem Spiel erleichtert. Ohne den Torjäger Sebastian Leitmeier zeigte Peterskirchen auch spielerisch eine überzeugende Leistung und gefielen  durch ansehnlichen Kombinationsfußball über weite Strecken des Spiels.

Von Anfang an zeigte sich Peterskirchen aggressiv und kam gut ins Spiel hinein. Nach 10 Minuten kam man das erste Mal gefährlich vors Tor von Spielertrainer Viktor Gruber, doch Berndl und Irl konnten gute Vorlagen nicht verwerten. Immer wieder lief der Peterskirchen-Express über die starken Außenspieler Matthias Asböck und Anton Urbauer, doch im Abschluss zeigte man in der ersten Halbzeit noch nicht die notwendige Konsequenz. Die Gäste aus Kolbermoor, die in Robert Eppler, Patrick Eder und Franz-Xaver Pelz eines der gefährlichsten Offensiv-Trios der Liga besitzen, kamen erst nach einer halben Stunde zu den ersten Chancen, doch sowohl Pelz (scheiterte an Wimpersinger) als auch Eder (neben das Tor) waren ohne Erfolg. Es war eine Halbzeit mit vielen Chancen: Peterskirchen machte das Spiel und kam durch Asböck und Berndl noch vor dem Pausenpfiff gefährlich vors Tor, Kolbermoor versuchte durch Bälle in die Tiefe der Peterskirchner Hälfte die Viererkette um Kapitän Rainer Grafetstetter und Michael Wengler zu überwinden. Nochmals Eder und Eppler hatten knapp vor der Halbzeit gute Gelegenheiten, doch beide verzogen. „ Da hatten wir 2-3 Mal wirklich Glück und den Wimpi (Anm.: Torwart Wimpersinger), dass wir da nicht hinten liegen“, so Rauch.

Kurz nach der Pause öffnete Berndl die Tür zum ersten Erfolg seit 5 Spielen, als er im Strafraum von Thomas Jablonski zu Fall gebracht wurde – Dominik Schlögl verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:0 (48.). In der munteren Partie, die von Schiedsrichter Leonhard Geisweid (TSV Altenmünster) souverän geleitet wurde, hatte Urbauer nach einer Stunde den nächsten Hochkaräter, doch Gruber war auf dem Posten. Nach einer guten Möglichkeit durch Pelz (Sepp Obergröbner wehrt im letzten Moment zur Ecke ab) klingelte es wieder im Kasten der Gäste, als Berndl seine hervorragende Leistung nach einer Flanke von Asböck mit einem Kopfballtor krönte (63.).

Die Gäste aus Kolbermoor warfen nun alles in die Waagschale und spielten mit 4 Stürmern auf Höhe der Peterskirchner Viererkette, doch Wengler, Grafetstetter & Co zeigten sich souverän und ließen so gut wie keine Chancen durch die gefährliche Offensiv-Riege Kolbermoors durch. Lediglich Kopfballmöglichkeiten durch Eppler und Tobias Hotter sprangen heraus, doch auch die verfehlten ihr Ziel.

Nach 90 Minuten konnte Peterskirchen endlich wieder einen Erfolg zuhause feiern und die kleine Negativserie beenden. „Wir haben viel in dieses Spiel investiert, endlich wieder eine gute spielerische Leistung abgeliefert und können deshalb sehr zufrieden mit diesem Sieg sein“, so Rauch nach dem Schlusspfiff.  mo

 

 

 

 

29. August 2010

 

Erste Heimniederlage für Peterskirchen

2:3-Niederlage gegen Bischofswiesen – Pastl sieht Rote Karte

Beim 4. Heimspiel der Saison hat es den TSV Peterskirchen zum ersten Mal erwischt. Gegen den starken Gegner aus Bischofswiesen setzte es nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung eine bittere 2:3-Niederlage. Ein weiterer Rückschlag für die Rauch-Elf ist die Rote Karte für Tobias Pastl, die er wegen einer Notbremse kurz vor Schluss sah.

„Bei dem Spielverlauf ist das natürlich bitter. Wenn man nach 55 Minuten zuhause 2:0 führt, sollte man das Spiel eigentlich gewinnen“, bemerkte Peterskirchens Trainer Rauch nach dem Spiel.

Die Heimmannschaft begann im Mörnstadion aber wesentlich besser und hätte schon nach nur 6 gespielten Sekunden in Führung gehen können. Matthias Asböck kam von halb rechts alleine aufs Tor zu, doch sein Schuss zog am langen Pfosten vorbei. Nach 21 Minuten ging Peterskirchen aber in Führung, als Leitmeier nach einer Ecke am schnellsten schaltete und in der zwischenzeitlichen Verwirrung mit rechts ins lange Eck traf – sein 12. Saisontreffer. 2 weitere Chancen gingen vor der Halbzeit auf das Konto Leitmeiers, aber sie verfehlten ihr Ziel.

Bischofswiesen war aber keineswegs unterlegen. Nach einer knappen Viertelstunde wurden die Gäste immer stärker. Sie spielten sehr gefällig und überwanden den Peterskirchner Abwehrverbund mehrmals mit schnellem Kombinationsspiel. Alleine am Abschluss haperte es bei der Datzmann-Truppe, die entweder an Peterskirchens Schlussmann Sebastian Brand, der für Christian Wimpersinger (im Urlaub) einsprang, oder am zu ungenauen Abschluss scheiterten. Bereits vor der Pause hätten auf beiden Seiten schon mehrere Tore fallen können.

Nach der Pause begann aber Peterskirchen wiederum stärker und konnte die Führung auf 2:0 ausbauen. Wieder war es Leitmeier, der bei einer Schussmöglichkeit  von Michael Wengler zur Stelle war und zum 2:0 abstaubte (55.).

Nur 8 Minuten nach dem zweiten Tor konnte Bischofswiesen durch 2 schnelle Tore ausgleichen. Zuerst war es Tobias Kern, der nach Einwurf in der eigenen Hälfte aufs Tor von TSV-Keeper Brand einfach zugelaufen lassen wurde und zum Anschlusstreffer einschob (60.). Nur 3 Minuten später besorgte Sebastian Parma den Ausgleichstreffer. Brand konnte Bischofswiesener Freistoß aus 16 Metern noch hervorragend per Innenpfosten parieren, doch im Anschluss war er gegen das Nachsetzen Parmas machtlos.

Bischofswiesen wirkte nun konzentrierter und bissiger und war in den meisten Fällen einen Schritt schneller als die Peterskirchner Gegenspieler. Peterskirchen spielte nun auf Sieg und warf alles nach vorne, doch die Gäste aus dem Berchtesgadener Land starteten einen gefährlichen Konter nach dem anderen. Bei einem dieser schnellen Gegenstöße lief Parma alleine auf das TSV-Gehäuse zu. Tobias Pastl kam einen Schritt zu spät und berührte neben dem Ball auch Parma, was  Elfmeter und die rote Karte für Pastl bedeutete. Sebastian Vorberg verwandelte im Anschluss sicher (83.).

Die letzte große Möglichkeit des Spiels hatte Hans Irl, doch sein Schuss wurde von Bischofswiesens Nummer 1 Matthias Schmitt etwas glücklich per Fußabwehr geklärt.

Peterskirchen bleibt ein gutes Pflaster für den FCB, der im dritten Spiel den dritten Sieg aus Peterskirchen entführen konnte.

Im nächsten Spiel geht es für den TSV nun gegen den FC Hammerau, in dem „wir einfach wieder besser spielen müssen. Dann geht es auch wieder bergauf“, so Rauch weiter.     mo

 

 

 

 

17. August 2010

 

Top-Spiel steigt in Rosenheim

 

Peterskirchen am Sonntag bei 1860 2

 

Schritt für Schritt möchte sich der ESV Traunstein aus dem Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga Ost herausarbeiten. Der Anfang ist mit dem 1:1 gegen den FC Bischofswiesen getan worden, zumal Trainer Uli Habl von einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum Gastspiel bei 1860 Rosenheim 2 (1:4) sprach.

„Jetzt würde uns mal ein Dreier gut tun“, weiß Habl vor dem Ruperti-Derby beim FC Hammerau, das am morgigen Sonntag um 14 Uhr von Referee Michael Bacher (SV Amerang) angepfiffen wird. Ein Sonderlob hatte der Eisenbahner-Trainer nach dem Bischofswiesen-Match für Maxi Trzewik und Andreas Hohenwarter parat, die ihre Aufgaben bestens erfüllt hätten. Nun hofft Habl, dass im Stadion an der Gaisbergstraße auch bei anderen ESV-Akteuren der Knoten aufgeht.
Im Vergleich zum Mittwochabend kehren Jochen Thudt (nach Verletzungspause) und Neuzugang Thomas Nawratil (nach Urlaub) in den Kader zurück, dagegen fällt Routinier und Co-Trainer Ernst Ostermayer definitiv aus. Er prallte im Spiel gegen Bischofswiesen mit Stefan Sontheimer unglücklich zusammen und zog sich eine Rippenverletzung zu. Wie lange Ostermayer pausieren muss, konnte ESV-Pressesprecher Peter Mallmann gestern noch nicht abschätzen.
Ein Sieg, zwei Remis – das ist die bisherige, durchaus akzeptable Ausbeute des FC Hammerau nach drei Saison-Begegnungen. Schließlich sind im FC-Lager die Erwartungen nicht allzu hoch – auch aufgrund der zahlreichen Ausfälle.
Jetzt traf es auch noch zu allem Übel den Mittelfeldstrategen Bernhard Heudecker, so dass derzeit von drei Heudecker-Brüdern – die im Vorjahr das Gerippe der Mannschaft bildeten – vorerst keiner mehr aufgeboten werden kann. Auch der urlaubsbedingte Ausfall von Christian Jung muss kompensiert werden. Dazu kommt bekanntlich das Laufbahnende der Leistungsträger Rupert Spickenreuther, Michael Klotz und Thomas Moser (wegen langwieriger Verletzung). Schließlich fällt auf unbestimmte Zeit wegen beruflicher Fortbildung in München Andi Schuhböck aus.
„Club“-Trainer Manfred Abfalter musste schon während der Vorbereitungsphase umdisponieren, baute vor allem mit Murat Özel und Andi Fuchs zwei kampfstarke Neuzugänge ein. Wichtig ist auch, dass Torwart Michi Sobotta trotz beruflicher Verpflichtungen in München auch morgen wieder einspringt, zumal der etatmäßige Goalie Sebastian Bayer (Schulterverletzung) noch nicht eingesetzt werden kann. Sobotta war es auch, der am vergangenen Mittwoch in Waging (0:0) mit seiner Top-Leistung den Löwenanteil an der Punkteteilung hatte.
„Wir brauchen mehr Ballgewinne, entschlossene Abschlüsse und damit mehr Torgefährlichkeit. Kurzum: Wir müssen uns enorm steigern“, so die Forderungen, die Abfalter an seine Truppe stellt, denn ein Albert Deiter allein kann es wohl kaum erneut richten.
Sechs Punkte trennen die U23 des TSV 1860 Rosenheim von Tabellenführer TSV Peterskirchen, trotzdem ist es das absolute Spitzenspiel der Bezirksliga, das morgen um 15 Uhr im Rosenheimer Jahnstadion angepfiffen wird. Denn die zweite Garnitur des Bayernligisten hat zwei Spiele weniger ausgetragen als der Spitzenreiter, hat – wie die Rauch-Crew – bisher nur zwei Zähler abgegeben. Und für Sechziger-Trainer Werner Irlbeck steht fest: „Wenn wir vorne mitspielen wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen. Dafür werden wir alles tun.“

Dass auch der TSV Peterskirchen, der so souverän in die Saison gestartet ist, nicht unverwundbar ist, hat das Spiel am Mittwoch gezeigt, als Ostermünchen die imposante Siegesserie von Leitmeier und Co. beendete. Doch die Enttäuschung in Peterskirchen hielt sich in Grenzen: „Nach unserem hervorragenden Start müssen wir mit einem Punkt gegen eine taktisch so disziplinierte Mannschaft auch mal leben können“, rückte TSV-Chef Reinhard Reichgruber die Relationen zurecht.
Eine taktisch disziplinierte Mannschaft erwartet die Peterskirchner mit Sicherheit auch am Sonntag, dazu eine spielerisch sehr starke Truppe. Denn trotz der großen Personalnot bei den Sechzigern wird die Mannschaft hervorragend aufgestellt sein: „Jeder, der spielberechtigt ist, wird auflaufen, auch wenn er schon am Samstag in der Bayernliga gespielt hat“, kündigt Cheftrainer Wolfgang Schellenberg einen personellen Kraftakt an. Zwei Gründe nannte Schellenberg: „Zum einen geht es darum, überhaupt eine Mannschaft stellen zu können, zum anderen aber auch darum, eine mit viel Qualität aufzubieten.“
So ist damit zu rechnen, dass mit Eugen Martin, Andreas Schwinghammer, Markus Einsiedler und Neuzugang Dominik Gentes die U23-Spieler der ersten Mannschaft möglichweise zwei volle Spiele an diesem Wochenende bestreiten müssen, dazu kommen mit Florian Bichler, Benjamin Birner und Daniel Ludolph, dessen Sperre abgelaufen ist, weitere Akteure des Bayernliga-Kaders. Trotz des beeindruckenden Saisonstarts sei Peterskirchen „auch zu packen“, glaubt Schellenberg.
Angesichts dieser Rosenheimer Formation geben sich die Peterskirchener zurückhaltend. „Natürlich wollen wir in Rosenheim was holen – am liebsten drei Punkte“, sagt Abteilungsleiter Reinhard Binder, doch wäre man auch mit einem Punkt nicht unzufrieden. Möglicherweise verstärken Michael Wengler und Seppi Obergröbner das Team, beide sind aus dem Urlaub zurück (Binder holt sie heute am Flughafen ab) und brennen auf ihren Einsatz in diesem Top-Spiel.
Der TSV Waging gibt heute um 16 Uhr seine Visitenkarte auf dem Huberberg in Kolbermoor ab, wo mit dem dortigen SV/DJK ein bärenstarker Gegner wartet. Zuletzt mussten sich die „Seerosen“ im Ruperti-Duell gegen den FC Hammerau zwar mit einer Nullnummer zufrieden geben. Dennoch scheint die Horner-Crew auf dem richtigen Weg zu sein.
„Im Vergleich zum 0:5 in Bischofswiesen haben wir uns gewaltig gesteigert und hätten den Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit verdient gehabt“, sagte Wagings Torwart und Co-Trainer Bernhard Zeif, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, heute aber unbedingt wieder den Kasten hüten will.
„Zu 75 Prozent spielt der ,Berni‘“, meinte gestern Wagings technischer Leiter Günter Klucznick, der schon mit einem Punkt gegen die „sehr spielstarken und in der Offensive unheimlich gefährlichen Kolbermoorer“ zufrieden wäre. „Was uns fehlt, ist ein Knipser“, so Klucznick, der natürlich trotzdem hofft, dass es im Tor der Hausherren – in dem Spielertrainer Viktor Gruber die Aufsicht hat – ein paar Mal klingelt.
Apropos klingeln: Derzeit führt Sebastian Leitmeier mit elf Saisontreffern die Torschützenliste an. Obwohl er zuletzt nicht getroffen hat, ist sein Vorsprung weiterhin komfortabel, denn Sebastian Dietze (1. FC Miesbach) und Franz-Xaver Pelz (SV/DJK Kolbermoor), die sich Platz zwei teilen, bringen es auf jeweils fünf „Buden“.

Insgesamt zeigten sich die Offensivabteilungen der Vereine am Mittwochabend nicht mehr ganz so torhungrig wie noch am vergangenen Wochenende, auch wenn das 4:4-Unentschieden im Derby beim SB/DJK Rosenheim 2 (gegen Kolbermoor) eine Ausnahme darstellt und allerhöchsten Unterhaltungswert bot.

Die weiteren Partien lauten: TSV Wasserburg – 1. FC Miesbach (heute, 14.30 Uhr), 1. FC Traunstein - TSV Ebersberg, VfL Waldkraiburg - SB/DJK Rosenheim 2 (beide heute, 15 Uhr), SV Ostermünchen - FC Aschheim (heute, 18 Uhr).  cs/hü

 

19. August 2010

 

 

TSV Peterskirchen – SV Ostermünchen 0 : 0

 

Das erste Mal in dieser noch jungen Saison haben die Bezirksliga-Fußballer des TSV Peterskirchen das Spielfeld nicht als Sieger verlassen. Und beim torlosen Remis am Mittwoch-Abend gegen den SV Ostermünchen wurde erstmals auch die Tormaschinerie um Goalgetter Sebastian Leitmeier gebändigt. Das 0:0 bedeutete letztlich ein gerechtes Ergebnis, mit dem beide Teams gut leben können.

380 Zuschauer sahen im Mörntal-Stadion ein intensiv geführtes Spiel mit taktisch hervorragend eingestellten Akteuren. Was fehlte waren die Tore und auch zwingende Gelegenheiten, die an einer Hand abgezählt werden konnten.

Beide Mannschaften traten sehr kompakt auf und hatten in ihren Goalies Thomas Bauer (kam vom A-Klassisten TSV Hohenthann) und Christian Wimpersinger sichere Rückhalte.

„Wir waren natürlich voll gewarnt aufgrund der vorigen Ergebnisse und setzten gleich zwei Akteure auf Leitmeier an“, so SVO-Mittelfeldakteur Bernd Schiedermeier nach dem Match. In der Tat stand die Truppe von „Burli“ Melnik sehr defensiv, verstand es aber auch gut, schnelle Vorstöße zu fahren. Da jedoch auch die bis auf Michael Wengler, Sepp Obergröbner und Hans Irl in Bestbesetzung angetretenen TSV-ler gut standen, wurden diese Angriffe meist rechtzeitig abgefangen. Das TSV-Mittelfeld um Daniel Winklmaier, Matthias Asblöck, Toni Urbauer, Lukas Berndl und Thilo Mösmang arbeitete sehr gut und im Abwehrverbund zeigten sich Tobias Pastl, Rainer Grafetstetter, Dominik Schlögl und Markus Jaeger als präsente Abräumer.

Die beste Chance in Halbzeit eins hatte auf Gäste-Seite Ridvan Tuna, der jedoch an einer bravourösen Parade von Wimpersinger scheiterte. Die beste Hausherren-Chance hatte Leitmeier, der jedoch knapp vorbei zielte.

In der zweiten Hälfte zielte zunächst Berndl knapp vorbei, ehe Bernd Schiedermeier einen Kopfball falsch ansetzte und schließlich Joker Martin Vorsamer auf TSV-Seite das Leder nicht richtig traf.

„Das Spiel war zwar nicht der große Hit für die Zuschauer, aber intensiv geführt, ich bin zufrieden“, resümierte nach dem Abpfiff TSV-Abteilungsleiter „Tago“ Binder. Ein hervorragender Leiter der Partie war übrigens Andreas Kornblum vom TSV Chieming.

Rei.

 

Statistik:

TSV Peterskirchen:

Wimpersinger, Jaeger, Schlögl, Pastl, Grafetstetter, Winklmaier, Asböck (83. Otten Fl.), Urbauer (65. Rost S.), Mösmang, Berndl (68. Vorsamer), Leitmeier.

 

SV Ostermünchen:

Bauer, Link, Waldhör, Fenzl, Tuna, Wendl, Schiedermeier B., Humoli, Akdogan, Schiedermeier HP, Niedermeier (88. Lohmaier)

 

Schiedsricher: Andreas Kornblum, TSV Chieming, Note 1

Beide Teams sehr kompakt

Zuschauer: 380

 

 

 

17. August 2010

 

 

Kann Peterskirchen seinen Lauf fortsetzen?

 

Bezirksliga Ost: Rauch-Elf erwartet Ostermünchen – Heimspiele auch für ESV und Waging

 

Peterskirchen/Waging am See/Traunstein (cs/schl). 40 Tore in acht Spielen, also durchschnittlich fünf pro Begegnung! Am vierten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost haben sich die Stürmer so richtig für die nun anstehende englische Woche „warmgeschossen“.

Allen voran natürlich Sebastian Leitmeier: Beim 7:0-Kantersieg von Spitzenreiter TSV Peterskirchen in Wasserburg gelangen dem Führenden in der Torschützenliste die Saisontreffer acht bis elf. Der in Altenmarkt wohnende „Leiti“ scheint also auf dem besten Weg zu sein, sich ein Jahr nach seinem Titel als Bezirksoberliga-Torschützenkönig auch die Bezirksliga-Krone aufzusetzen.
Allerdings dürfte Leitmeier und Co. das Toreschießen heute um 18.30 Uhr im Peterskirchner Heimspiel gegen den SV Ostermünchen nicht so leicht fallen, denn die Gäste haben einige erfahrene Kicker in ihren Reihen, die durchaus wissen, wo der Hase läuft. Zum Beispiel sollte die TSV-Defensive auf Bernd Schiedermeier aufpassen, der jüngst beim 3:1-Sieg des SVO gegen Nußdorf/Inn zweimal ins Schwarze traf. Und dieser erste Saisonsieg dürfte den Mannen von Coach Harald Melnik (spielte früher beim SB Rosenheim, wo er als technisch herausragender Mittelfeldmann galt) eine etwas breitere Brust verliehen haben.
Auf Gastgeber-Seite muss Christian Rauch weiterhin auf die beiden Urlauber Seppi Obergröbner und Michael Wengler verzichten, ansonsten gibt es nach dem spektakulärebn Wasserburg-Auftritt nichts Negatives zu erwähnen. „Das war unsere beste Saisonleistung. Wasserburg hat viel zu offensiv gespielt, und unsere Jungs haben das perfekt ausgenutzt“, konstatierte Peterskirchens Ex-Trainer Peter Kaltenhauser, der nach wie vor bei jedem Spiel als Zuschauer dabei ist. Und auch überzeugt ist, „dass wir Ostermünchen packen, wenn wir wieder mit der nötigen Aggressivität zu Werke gehen und dem Gegner gleich mal den Schneid abkaufen“.
Seit dem ersten Spieltag (2:0 gegen den 1. FC Traunstein) wartet der ESV Traunstein auf ein Heimspiel – und auch auf einen Sieg. Wenn der FC Bischofswiesen am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr im Montana-Stadion gastiert, soll der zweite Saison-Dreier fixiert werden.
Auswärts hat die Truppe von Trainer Uli Habl – wie man im Fachjargon zu sagen pflegt – „keine nasse Zeitung zerrissen“. Dem 0:4 beim TSV Wasserburg (der übrigens sein zweites Heim-Match gegen Peterskirchen 0:7 verlor), folgte am vergangenen Freitag ein 1:4 bei Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim 2.
„Unter aller Kanone“, so Uli Habls Kommentar zur Leistung seiner Crew, „wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe reingekommen – das muss gegen Bischofswiesen ganz anders ausschauen.“ Habl sprach von einem rabenschwarzen Tag, weiß aber auch, „dass es solche Tage im Fußball eben gibt“, weshalb er für die heutige Auseinandersetzung gar nicht mal so pessimistisch gestimmt ist. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der FCB mit der Empfehlung eines 5:0-Sieges über Waging anreist, und der ESV erneut nicht seine Top-Formation zur Verfügung hat.
In Sachen Ausfallsliste scheint sich das Pech aus der vergangenen Saison fortzusetzen, denn auch diesmal muss Habl mehrere Akteure vorgeben: Jochen Thudt, Bastian Buchner, Tobias und Patrick Berz sowie Youngster Florian Zauner (Leistenbruch) können definitiv nicht mitwirken, zudem ist der eine oder andere ESVler angeschlagen. Ob es ein gutes Omen ist, dass die Traunsteiner gegen Bischofswiesen meist gute Ergebnisse geschafft hatten, wird sich also zeigen müssen. „Wir brauchen unbedingt einen Sieg“, fordert Habl, dem natürlich bewusst ist, dass die Gäste mit Kapitän Sebastian Vorberg, Spielertrainer Tobias Kern oder dem torgefährlichen Nico Böttger (netzte gegen die „Seerosen“ zweimal ein) gefährliche Spieler in ihren Reihen haben.
„Von unserer Mannschaft war nur wenig Positives zu sehen, das Ergebnis geht auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung“, sagte Wagings Pressesprecherin Julia Artes nach dem 0:5-Debakel in Bischofswiesen. Nun hofft sie – genauso wie Mannschaft und Umfeld der „Seerosen“ – auf eine deutliche Leistungssteigerung im heutigen dritten Bezirksliga-Heimspiel gegen den FC Hammerau, das um 18.30 Uhr im Wilhelm-Scharnow-Stadion angepfiffen wird.
Trainer Andi Horner und seine Crew möchten sich mal wieder von ihrer Schokoladenseite präsentieren und ihre Bilanz (1-1-2) mit dem zweiten Saison-Dreier ausgleichen. Doch irgendwie hängen Horner und sein „Assi“ Bernhard Zeif in der Zwickmühle. Denn ausfallen werden definitiv Florian Mader, Franz Eder, Bastian Maier und Edison Avdulahi. Ein dickes Fragezeichen steht hinter Wolfgang Schneckenpointner und Manuel Sternhuber.
Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten aus dem „Seerosen“-Lager, denn der zuletzt kurzfristig erkrankte Kapitän Tom Hofmann, der in Bischofswiesen an allen Ecken und Enden fehlte, sowie Veit Gröbner (aus dem Urlaub zurück) stehen diesmal wieder zur Verfügung. Der technische Leiter Günter Klucznick meint im Hinblick auf den Lokalknüller: „Hammerau wird für uns eine harte Nuss. Der Sieg gegen Kolbermoor hat schon enormes Gewicht. Unsere Truppe wird aber alles versuchen um sich zu rehabilitieren. Im Übrigen können wir nur hoffen, in absehbarer Zeit wieder mal komplett spielen zu können.“
Während die Waginger – die im nächsten Jahr das 80-jährige Bestehen der Fußballabteilung feiern – bereits ihr fünftes Saisonspiel bestreiten, hinken die Gäste mit erst zwei Einsätzen – 2:2 in Bischofswiesen, 3:2 gegen Kolbermoor – hinterher. Gäste-Trainer Manfred Abfalter muss auf Bernhard Heudecker, der sich zuletzt gegen Kolbermoor eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hat, verzichten. Dafür ist Heudeckers Bruder Martin nach längerem verletzungsbedingten Ausfall wieder im Kader.
Mit dabei ist auch wieder Erwin Haas, den Abfalter zur Heimpremiere nicht aufbieten konnte. Ansonsten wird die gleiche Mannschaft auflaufen, die dank dreier Treffer von Albert Deiter einen mühsamen Erfolg erkämpfen konnte. „Wir wollen punkten“, gibt sich Abfalter diplomatisch, „mir wäre lieber gewesen, Waging hätte in Bischofswiesen nicht so hoch verloren, denn jetzt wird sich die Mannschaft gegen uns doppelt anstrengen – davon bin ich überzeugt.“
Am heutigen Mittwoch werden in der Bezirksliga außerdem noch folgende Partien ausgetragen: SB/DJK Rosenheim 2 - SV/DJK Kolbermoor, FC Aschheim - TSV Wasserburg (beide 18.30 Uhr), 1. FC Miesbach - 1. FC Traunstein (19 Uhr), TSV Ebersberg - VfL Waldkraiburg (19.30 Uhr). Das sind also insgesamt sieben Begegnungen, nur das Derby zwischen dem SV Nußdorf/Inn und dem ungeschlagenen Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim 2 ist verlegt worden (neuer Termin: Mittwoch, 1. September, 18.30 Uhr).

 

 

 

 

15. August 2010

 

Leitmeiers Treffer acht bis elf

 

TSV Peterskirchen feiert 7:0-Kantersieg in Wasserburg – Zweimal Rot für die Gastgeber

 

Der Lauf des TSV Peterskirchen in der Fußball-Bezirksliga Ost geht weiter. Und wie! Am Samstag fertigte die Mannschaft von Trainer Christian Rauch den Bezirksoberliga-Absteiger TSV Wasserburg auf dessen Platz mit 7:0 (4:0) ab. Damit haben die Peterskirchner maximale zwölf Punkte aus vier Partien gutgeschrieben.

„Eine saustarke Leistung meiner Mannschaft – ich bin begeistert“, freute sich Rauch, der ein Sonderlob für Innenverteidiger Rainer Grafetstetter und den auf der Sechser-Position agierenden Mittelfeldmann Daniel Winklmaier parat hatte. Peterskirchens Pressesprecher Michael Otten sprach gar von einem „Ergebnis, das auch in dieser Höhe ziemlich Ordnung geht“.
Allerdings machten es die Wasserburger „Löwen“ den Gästen auch nicht allzu schwer, einen Kantersieg zu feiern. Mit haarsträubendem Defensivverhalten luden die Weiß-Schützlinge Leitmeier und Co. zum Toreschießen ein.
Und so dauerte es nur zehn Minuten, ehe es erstmals im Kasten von Dominik Süßmaier klingelte: Nach einem Jaeger-Freistoß tauchte Sebastian Leitmeier allein vor dem Goalie auf und nach einem Pressball bewerkstelligte der Führende in der Bezirksliga-Torschützenliste das 1:0. Nur fünf Minuten später legte „Leiti“ nach: Matthias Asböck vertändelte am „Fünfer“ das Spielgerät, Anton Urbauer setzte erfolgreich nach, hob die Kugel über Süßmaier hinweg und Leitmeier vollstreckte aus kurzer Distanz – 2:0 (15.).
Nach einer zwischenzeitlichen „Löwen“-Chance, mit der Philipp Kleinschwärzer an einer Fußabwehr von Keeper Christian Wimpersinger scheiterte (17.), war wieder Leitmeier an der Reihe – diesmal per Doppelpack binnen drei Minuten. Erst köpfte der Neuzugang vom SV Kirchanschöring das Leder nach einer Ecke von Dominik Schlögl in die Maschen (28.), dann gelang Leitmeier ein wahres Zaubertor, bei dem sogar die wenigen Wasserburger Fans unter den 150 Zuschauern applaudierten. Einen Schuss von Thilo Mösmang parierte Süßmaier toll, der frühere Schnaitseer Lukas Berndl zog anschließend aus der Drehung ab, und „Leiti“ beförderte das Leder, das am Kasten vorbei gerauscht wäre, per Hacke ins Netz (31.). Schon sein elftes Saisontor!
Nach knapp einer Stunde nahm Rauch den leicht angeschlagenen vierfachen Torschützen aus dem Spiel und brachte Martin Vorsamer, der gleich zum 5:0 (61.) traf, indem er eine Flanke von Dominik Schlögl per Kopf verwertete. Auch am 6:0 (71.) war der Joker beteiligt: Seine Flanke landete bei Markus Jaeger, der keine Mühe hatte für den Torschützen Thilo Mösmang aufzulegen. Von der Wasserburger Abwehr war in dieser Szene nichts zu sehen.
Und es kam noch schlimmer für die Hausherren: Rot für Spielertrainer Hans Weiß (72./grobes Foulspiel an Mösmang) und ebenfalls Rot für den eingewechselten Stephan Kronast wegen einer Notbremse an Asböck. Den fälligen Elfmeter verwandelte „Mäx“ Jaeger zum Endstand (79.).  cs

 

 

 

 

13. August 2010

 

Binder lobt Leitmeier in höchsten Tönen

 

Spitzenreiter Peterskirchen gastiert am Samstag in Wasserburg

 

Der TSV Peterskirchen hat am dritten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost die Tabellenspitze erklommen: Die Rauch-Schützlinge besiegten bekanntlich den Landkreis-Rivalen 1. FC Traunstein mit 3:1 und weisen als einziges Team der 16er-Liga das Punktemaximum von neun Zählern aus drei Spielen auf. Am morgigen Samstag um 14.30 Uhr müssen die Peterskirchner jedoch eine knifflige Auswärtsaufgabe bewältigen: Die Wasserburger Weiß-Crew wartet im Badria-Stadion.

Auf Peterskirchner Seite muss Trainer Christian Rauch die beiden Urlauber Michael Wengler (zuletzt zweifacher Torschütze) und Seppi Obergröbner ersetzen. Sie werden auch noch am Mittwoch (18.30 Uhr) im Heim-Match gegen den SV Ostermünchen fehlen. Markus „Mäx“ Jaeger und Lukas Berndl könnten für dieses Duo in die Startformation rücken.
„Unser Kader ist ja größer als in der letzten Saison“, gibt sich Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder optimistisch, „außerdem stehen Hans Irl, der aus Norwegen zurückkommt und dort gut trainiert hat, sowie Sebastian Rost bald wieder zur Verfügung.“ Co-Trainer Alex Rost, der ja auch auf dem Platz viel wert wäre, muss dagegen auf Anraten von José Schadhauser (Traunmed Traunreut) eine dreimonatige Pause einlegen.
Trotz des super Starts bleibt Reinhard Binder offenbar auf dem Teppich. „In jeder Saison heißt das erste Ziel: 40 Punkte sammeln um nicht abzusteigen – und das ist für uns heuer nicht anders.“
Überraschend gut – im Vergleich zu den vergangenen Jahren – ist der SV Nußdorf/Inn mit sieben Zählern aus drei Begegnungen aus den Startlöchern gekommen. Die Inntaler fahren nach ihrem 3:2-Erfolg über Bezirksoberliga-Absteiger TSV Wasserburg mit breiter Brust zum Gruppe-Chiem-Rivalen SV Ostermünchen, wo bereits am heutigen Freitag um 18.30 Uhr der Anstoß erfolgt.
Zu den fünf ungeschlagenen Teams der Liga gehören auch noch der starke Neuling TSV 1860 Rosenheim 2, der nach seinem ersten Saisonsieg (2:0 in Waging) nun heute um 19 Uhr den ESV Traunstein zu Gast hat, sowie der FC Hammerau und SV/DJK Kolbermoor, die sich am Samstag um 16 Uhr im Stadion an der Gaisbergstraße im direkten Vergleich gegenüber stehen.
Schneller als erwartet hat sich der frühere Landesligist 1. FC Miesbach in der Ost-Gruppe akklimatisiert. Mit 5:1 besiegten die Mannen von Ex-Profi Reiner Leitl am vergangenen Samstag den Münchner Kreisliga-Meister TSV Ebersberg und gewannen somit das zweite Heimspiel binnen vier Tagen. Zuvor hatten sich die Miesbacher mit 2:0 gegen die Landesliga-Reserve des SB/DJK Rosenheim durchgesetzt.
Allerdings fiel der Sieg der Miesbacher gegen Ebersberg zu hoch aus und kaschierte möglicherweise die eine oder andere Schwäche. Das gab auch der FCM-Vorsitzende Robert Egger – er war auch schon zu früheren Landesliga-Zeiten der Vereinsboss – unumwunden zu, denn sein Resümee fiel nicht nur positiv aus: „Künftig müssen wir konzentrierter in der Abwehr arbeiten“, forderte er im Hinblick auf das Gastspiel beim VfL Waldkraiburg (Samstag, 15 Uhr).
Die weiteren Paarungen des vierten Spieltages lauten 1. FC Traunstein – FC Aschheim, TSV Ebersberg – SB/DJK Rosenheim 2 sowie FC Bischofswiesen – TSV Waging (alle Samstag, 15 Uhr). In letztgenannter Partie möchten sich die „Seerosen“ im Riedherrn-Stadion für die jüngste 0:2-Niederlage gegen den TSV 1860 Rosenheim 2 rehabilitieren. Allerdings muss Gäste-Coach Andi Horner auf Urlauber Veit Gröbner und eventuell auch auf Neuzugang Edison Avdulahi verzichten. „Der ,Edi‘ will seinen Urlaub aber eventuell noch ein bisschen verschieben“, so Horner.
Der Waginger Übungsleiter, der aufgrund der Personalknappheit diesmal wieder selbst auflaufen wird, gibt sich optimistisch, dass die erste Bezirksliga-Niederlage (0:2 gegen 1860 Rosenheim 2) schnell abgehakt wird und seine Truppe zu neuen Taten aufbricht. Chancen auf einen Einsatz von Beginn an gegen die Kern/Datzmann-Elf haben auch die jungen Akteure Tobias Kronbichler, Johannes Barmbichler und Niklas Maier (Bruder von Bastian Maier).
„Da will ich aber noch das Abschlusstraining abwarten, um zu sehen, wer sich wirklich aufdrängt“, betonte Horner. Mit Rückblick aufs 1860-Spiel meint der Aktivcoach übrigens: „Wenn ich das Eigentor nicht gemacht hätte, wäre ein Punkt drin gewesen, denn auch die Sechziger waren in der Offensive nicht sonderlich zwingend.“ Entwarnung gab’s übrigens bei Kapitän Tom („Bommel“) Hofmann, der gegen Rosenheim verletzt raus musste. „Er ist dabei“, sagt Horner klipp und klar.
In der Torschützenliste führt der letztjährige Bezirksoberliga-Top-Goalgetter Sebastian Leitmeier vom TSV Peterskirchen mit sagenhaften sieben Treffern – gefolgt von Sebastian Dietze (Miesbach/4) sowie den jeweils dreimal erfolgreichen Offensivkräften Wasti Huber (Nußdorf/Inn), Michael Rohleder (Kolbermoor), Sebastian Vorberg (Bischofswiesen) und Ferhat Mavi (Aschheim).
Dass „Leiti“ führt, macht „Tago“ Binder natürlich sehr stolz und glücklich. „Aber er erabeitet sich seine Tore unheimlich hart. Er ist in jedem Training, rennt in den Wald wenn er Bälle verschießt und richtet sogar die Wasserflaschen für die ganze Mannschaft her – einfach ein vorbildlicher Typ!“  cs

 

 

 

 

9. August 2010

 

Wengler der Matchwinner

Peterskirchen besiegt den 1.FC Traunstein 3:1 – Wengler Doppeltorschütze

3 Spiele – 9 Punkte. Der TSV Peterskirchen hat einen Traumstart ins neue Bezirksligajahr hingelegt. Im Derby gegen den kriselnden 1.FC Traunstein behielt die Rauch-Crew mit 3:1 die Oberhand und bleibt somit im vorderen Tabellenbereich vertreten. Traunstein hingegen bleibt auch nach dem 3. Spiel punktlos und hängt weiter im Tabellenkeller fest. Erheblichen Anteil am 3.Sieg in Folge hatte Peterskirchens Michael Wengler, der seine gute Leistung mit 2 Toren krönte.

„Am Mittwoch mussten wir ihn leider schon nach 20 Minuten auswechseln, aber heute hat Michael wieder gezeigt, dass er für unseren Erfolg sehr wichtig ist“, so Peterskirchens Trainer Christian Rauch über den Matchwinner nach dem Spiel. Neben Wengler, der die ersten beiden Tore im neu eingeweihten Mörntal-Stadion erzielte, konnte sich auch Bezirksliga-Torjäger Sebastian Leitmeier, der gegen Traunstein seinen 7.Treffer im 3.Spiel markierte, in die Torschützenliste eintragen.

Der Sieg stand aber lange auf wackligen Beinen, denn beide Mannschaften boten den 300 derbyhungrigen Zuschauern auf seifigem Untergrund Fußball auf mittlerem Niveau. Viele Fehlpässe, Ausrutscher und weite Bälle ins Toraus prägten weite Teile des Spiels. Peterskirchen ließ mehrmals erkennen, welch technisches Potenzial in ihrem Spiel steckt, doch musste man bis zur Nachspielzeit zittern, bevor man den erlösenden dritten Treffer in Form von Leitmeier markieren konnte.

Leitmeier hätte die Nerven auf Seiten der Peterskirchner Fans schon kurz nach Anpfiff beruhigen können, doch sein Abschluss aus 3 Metern war zu hoch angesetzt. In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Peterskirchen die Spielüberlegenheit, Traunstein jedoch die besseren Chancen hatte. Dominik Waretschlager und Thomas Michels hatten gute Chancen zum Traunsteiner Führungstreffer, konnten aber einige Unsicherheiten in der Peterskirchner Hintermannschaft nicht in Tore ummünzen. Mit dem ersten gut zu Ende gespielten Angriff machte es Peterskirchen in der 33.Minute besser. Nach einem Lattentreffer von Leitmeier war es Wengler, der im Nachsetzen per Volleyschuss die Peterskirchner Führung erzielen konnte. Kurz vor der Halbzeit kam Traunstein jedoch zum verdienten Ausgleich, als Waretschlager den nächsten Schnitzer Peterskirchens per Lupfer verwerten konnte. „Der Zeitpunkt des Gegentreffers war natürlich bitter“, so Rauch, „aber nach dem Wiederanpfiff haben wir Gott sei Dank die richtige Antwort gegeben“. Die richtige Antwort kam in Form von Wengler, der einen Ausrutscher Traunsteins mit einem satten Linksschuss zur wiederholten Führung verwerten konnte (47.). In der Folgezeit versäumte man es jedoch, die Führung durch Chancen von Leitmeier und Matthias Asböck auszubauen, sondern stärkte die Kreisstädter mit wiederholten Fehlpässen und Unsicherheiten den Rücken. In einem zerfahrenen Spiel, in dem beide Mannschaften mehrmals die Ordnung verloren, war Traunstein mehrmals am Ausgleich dran, doch entweder scheiterte man wie Joan Madalin Marin per Freistoßflanke an der Latte oder Wimpersinger klärte in höchster Not. Erst in der Nachspielzeit machte Peterskirchen in Form von Leitmeier den Sack zu, als er eine Hereingabe von Asböck zum 3:1-Endstand einschob und für Feierstimmung im anschließend stattfindenden Stadionfest sorgte (Bericht folgt).

Für beide Mannschaften gilt es aber nun schon wieder, sich auf nächste Woche zu konzentrieren, denn Peterskirchen will weiterhin oben mitspielen und Traunstein den wohl erlösenden ersten Sieg einfahren. Beide Mannschaften treffen aber auf starke Gegner, denn Traunstein hat den starken Aufsteiger SV Aschheim zu Gast (Samstag 15 Uhr) und Peterskirchen gibt seine Visitenkarte beim BOL-Absteiger TSV Wasserburg (Samstag 14.30 Uhr) ab. Mo

Aufstellungen:

TSV Peterskirchen: Wimpersinger - Obergröbner, Pastl (75. Jäger), Grafetstetter, Schlögl – Winklmaier, Mösmang – Asböck, Wengler (83. Berndl), Urbauer (80. Vorsamer) – Leitmeier

1.FC Traunstein: Abfalter – Thalhauser, Mayer, Schuhböck – Madalin, Hörterer, Defta, Schuhböck – Waretschlager (75. Reiter) – Michels (46. Gotzmann), Hächl (84. Heinrich)

Statistik: 1:0 Wengler (33.), 1:1 Waretschlager (45.), 2:1 Wengler (47.), 3:1 Leitmeier (90.)

Zuschauer: 300

 

 

 

 

6. August 2010

 

Christian Rauch rechnet mit 400 Besuchern

 

Peterskirchen empfängt FC Traunstein – ESV gegen Ostermünchen – Waging begrüßt 1860 Rosenheim 2

 

Das Landkreis-Derby zwischen dem TSV Peterskirchen und dem 1. FC Traunstein, das heute um 18 Uhr angepfiffen wird, ist aus heimischer Sicht der Knaller der dritten Runde in der Fußball-Bezirksliga Ost: Die Peterskirchner planen – als eine von zwei Mannschaften mit dem Punktemaximum von sechs Zählern – den dritten Dreier, die Schenk-Crew dagegen wäre schon froh, wenn es zum ersten Saison-Pünktchen reichen würde.

„Wir rechnen schon mit etwa 400 Zuschauern – eine gewisse Euphorie ist da“, so Peterskirchens Coach Christian Rauch, der bei seinem „neuen“ Club ebenso schnell angekommen ist wie der bislang sechsfache Torschütze Sebastian Leitmeier. Neben dem Ex-Kirchanschöringer – Rauch: „Er hat am Mittwoch in Waldkraiburg den Unterschied ausgemacht“ – sei aber auch die Rückkehr einiger Verletzter aus der vergangenen Saison „enorm wichtig für uns“, betont Rauch.
„Damals haben Leute wie Michael Wengler, Thilo Mösmang oder Lukas Berndl – er hat immer noch etwas Rückstand – gefehlt. Und jetzt sind die halt wieder da“, freut sich der TSV-Übungsleiter. Rauch geht übrigens davon aus, dass der heutige Gegner „erst einmal um den Klassenerhalt“ spielt, in der Favoritentrolle sind also eindeutig die Hausherren. „Ich bin optimistisch. Bei uns sind alle Mann an Bord, und der FC steht nach seinen zwei Niederlagen schon ein bisschen unter Druck“, sagte Rauch.
Im Lager des ESV Traunstein hofft man auf den zweiten Saison-Heimsieg, der heute um 15 Uhr im Montana-Stadion am Viadukt gegen den bis dato punktlosen SV Ostermünchen gefeiert werden soll. „Es gibt keinen Grund zur Aufregung. Wir wollen jetzt gleich wieder in die Erfolgsspur zurück“, erklärte ESV-Abteilungsleiter Dieter Zorn, der offenbar die bittere 0:4-Niederlage vom Mittwochabend beim TSV Wasserburg schnell verdaut hat.
Man habe aus der vergangenen Saison, als man in Ostermünchen mit 1:5 abserviert wurde, noch etwas gutzumachen, betont Zorn, „und es war ja in Wasserburg bei weitem kein so klarer Spielverlauf wie es das Ergebnis vermuten lässt. Ich bin gar nicht so pessimistisch für Samstag“.
Während die Eisenbahner immerhin zu einigen guten Chancen kamen, scheinen die Ostermünchner Melnik-Schützlinge etwas größere Offensivprobleme zu haben. Das gibt auch SVO-Pressesprecher Heri Gurdschik, der insbesondere das Fehlen von Ramus Karaalioglu beklagt, unumwunden zu. „Wir müssen uns vorne erheblich verbessern, wenn wir nach diesen zwei Niederlagen endlich die Kurve kriegen und den Start nicht total verpatzen wollen.“
„Die Kurve kriegen“ ist auch das Motto für den ESV, der eine ruhigere Saison als die vergangene hinlegen möchte, in der man erst am vorletzten Spieltag den Ligaverbleib unter Dach und Fach brachte. Allerdings plagt Coach Uli Habl doch das eine oder andere Personalproblem. Nicht dabei sein können Jochen Thudt, Patrick Berz, Bastian Buchner (alle verletzt) sowie Thomas Weber, der schon in Wasserburg kurzfristig wegen einer Ohrenentzündung ausgefallen war. Dafür rückt ESV-Youngster Florian Zauner in den Kader für das heutige Match. „Er ist eine Alternative fürs Mittelfeld“, so Zorn, „ob er von Beginn spielt, das muss der Trainer entscheiden.“
Den ersten Bezirksliga-Heimsieg peilt der TSV Waging nach seinem hervorragenden Start an. Allerdings erwarten die „Seerosen“ am heutigen Samstag mit dem Aufsteigerkollegen TSV 1860 Rosenheim 2 einen harten Brocken im Wilhelm-Scharnow-Stadion (Anstoß um 16 Uhr).
„Nach unserem tollen Sieg in Ostermünchen kommen wir leider auf dem Zahnfleisch daher“, konstatierte Wagings technischer Leiter Günter Klucznick. Denn: Nach seinem Kurzeinsatz fällt Veit Gröbner (Gold-Torschütze gegen den SVO) wieder aus. Zu ihm gesellen sich auch noch Franz Eder, Bastian Maier und natürlich Langzeitausfall Florian Mader.
„Ein dickes Fragezeichen steht hinter ,Wolfi‘ Schneckenpointner“, so Klucznick, „Andi Horner muss also auf alle Fälle selbst ran.“ Gegen die zum Kreis der Aufstiegsfavoriten zählende Irlbeck-Crew werde man trotz des dünnen Kaders „alles versuchen, um die Rosenheimer etwas zu ärgern – frei nach dem Motto: Der Ball ist rund und die Hoffnung stirbt zuletzt.‘‘
Bei den Sechzigern war zuletzt beim 2:2 gegen Kolbermoor Ex-Profi Marco Vorbeck eine Stunde lang im Einsatz. Man darf also gespannt sein, ob der frühere Rostocker und Dresdner, der sogar in der 1. Bundesliga zum Zug kam, auch in Waging auflaufen wird.
Noch keineswegs die Spielstärke der abgelaufenen Saison hat der FC Hammerau erreicht. Darüber täuscht auch das scheinbare akzeptable 2:2-Remis im Derby in Bischofswiesen nicht hinweg. „Wir konnten nicht nur die 2:0-Führung nicht über die Zeit bringen, sondern hatten vor allem verdammt viel Glück, dass die Gastgeber die meisten Angriffe nicht verwertet haben“, meinte „Club“-Coach Manfred Abfalter vor dem neuerlichen Auswärtsspiel am heutigen Samstag um 14 Uhr beim SB/DJK Rosenheim 2.
„Keiner von meinen Jungs hat Normalform erreicht und wir sind vor allem in der zweiten Halbzeit in Bedrängnis geraten“, kritisierte der Hammerauer Trainer.
Personell könnte es im Gäste-Kader insofern Änderungen ergeben, falls die angeschlagenen Akteure Murat Özel und Andi Fuchs nicht rechtzeitig fit werden. „Ich will nicht allzu tief stapeln, doch eines steht fest: Mit der in Bischofswiesen gezeigten Vorstellung werden wir in Rosenheim keinen Blumentopf gewinnen“, redet Abfalter Klartext.
Erneut ohne den gesperrten Andreas Dubiel muss der VfL Waldkraiburg am Sonntag um 14.30 Uhr beim FC Aschheim antreten. Die Industriestädter wollen den Versuch unternehmen, den Tabellenführer auf dessen Platz etwas zu ärgern. Vielleicht reicht es ja zumindest zum zweiten Saison-Punkt für die Mannschaft von Trainer Flaviu Githea.
Die weiteren Paarungen der dritten Bezirksliga-Runde lauten: SV/DJK Kolbermoor - FC Bischofswiesen (heute, 14 Uhr), 1. FC Miesbach - TSV Ebersberg (heute, 15 Uhr), SV Nußdorf/Inn - TSV Wasserburg (Sonntag, 15 Uhr).  cs/schl

 

 

5. August 2010

 

Peterskirchen:

 

Stadioneinweihungsfeier am 7. August

 

Viele der Fans des TSV Peterskirchen stimmten bei einer Umfrage für den Namen „Mörntal-Stadion“. Mit einem offiziellen Akt wird der Fußballplatz nun diesen Namen erhalten. Diakon Sepp Stürzer hat sein Kommen angekündet. Zudem werden die Böllerschützen zur Eröffnung einen Salut schießen. Und hoffentlich viele Freunde des Vereins werden der Einweihung folgen. Sie findet am Samstag, 7. August offiziell um 17.30 Uhr statt. Nach dem Bezirksliga-Spiel der 1. Mannschaft gegen den FC Traunstein wird dann die Stadioneinweihungsfeier gefeiert. "Dazu möchten wir alle Ortsvereine aus Peterskirchen und Umgebung sowie alle Fans unseres Vereins herzlich begrüßen", so der 1. Vorstand Reinhard Reichgruber. Als besonderes Schmankerl wird das von Anton Westerberger gestiftete Spanferkel, das der Verein als Meistpreis bei den Feierlichkeiten der Böllerschützen gewonnen hat, gegrillt. Und es gibt Barbetrieb und Musik mit DJ "Winki".

 

TSV-Spaß-Olympiade am Sonntag, den 15. August

am Sportgelände „Mörntal-Stadion“

 

Die Abteilungen des TSV Peterskirchen veranstalten am Sonntag, 15. August (Mariä Himmelfahrt) im Rahmen des Ferienprogrammes der Gemeinde Tacherting die Spaß-Olympiade. Jede Abteilung bietet zwei bis drei lustige Einlagen an, dazu kommt Ashcurl mit zwei Spielen. Ein Parcour besteht somit aus zwölf Stationen, der von den hoffentlich zahlreichen Teilnehmern bewältigt werden soll (Dauer pro Parcour ca. eine Stunde).

Beginn der Veranstaltung ist um 10.30 Uhr, das Ende gegen 16 Uhr (Anmeldung bis 15.30 Uhr möglich). Die Siegerehrung findet im Anschluss an die Olympiade statt. Für die Sieger der einzelnen Klassen werden Medaillen überreicht. Die Anmeldegebühr beträgt für Jugendliche bis 15 Jahren 1 €, für über 15-jährige 2 €.

Die Einteilung erfolgt in folgende Klassen: Unter 10 Jahre, 11 bis 15 Jahre, über 15 Jahre. Nur bei sehr schlechter Witterung entfällt die Veranstaltung.

Für Bewirtung mit Getränken, Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen ist über den ganzen Tag gesorgt.

 

Rei.

 

 

 

3. August 2010

 

Zweite Runde der Bezirksliga

 

Mittwoch, 18.30 Uhr: Peterskirchen beim VfL – ESV in Wasserburg – Derby in Bischofswiesen

 

Der SB/DJK Rosenheim 2 geht als Tabellenführer in den zweiten Soieltag der Fußball-Bezirksliga Ost, der am heutigen Mittwoch über die Bühne geht. Das 6:1 der Alex-Zvonc-Crew gegen den FC Bischofswiesen hat Lust auf mehr gemacht. Allerdings wird die nächste Aufgabe nicht einfach, denn da gastieren die Grün-Weißen beim früheren Landesligisten 1. FC Miesbach auf der dortigen Senator-Voigt-Anlage (heute, 18.30 Uhr).

Die Kicker von Miesbachs Trainer Reiner Leitl (ehemaliger Profi bei der SpVgg Unterhaching) verloren zwar zum Auftakt bei Neuling FC Aschheim mit 0:3, verkauften sich aber besonders in der ersten Halbzeit recht teuer. „Wir sind froh, den ersten Dreier geschafft zu haben“, meinte Aschheims Teammanager Günter Sassmann, „aber das Spiel hätte auch anders laufen können, wenn Miesbach in Führung gegangen wäre.“ Heute um 19.30 Uhr (!) gastieren die Aschheimer zum Neulingsduell beim TSV Ebersberg.
Einen tollen Start hat auch der TSV Peterskirchen hingelegt: Gegen Ebersberg setzte sich die Crew von Trainer Christian Rauch bekanntlich mit 3:2 durch. Matchwinner war der dreifache Torschütze Sebastian Leitmeier, der auch heute (18.30 Uhr) im Derby beim VfL Waldkraiburg wieder dort stehen möchte, wo ein „Knipser“ stehen muss. In der Torschützenliste hat „Leiti“ mit diesen drei „Buden“ gleich mal die Führung übernommen und liegt vor den jeweils zweimal erfolgreichen Michael Rohleder (SV/DJK Kolbermoor), Maximilian Dengler und Torben Gartzen (beide SBR 2).
„Wir fahren nach Waldkraiburg, um drei Punkte zu holen“, erklärte Peterskirchens Abteilungsleiter Reinhard Binder selbstbewusst. Schließlich gelte es, sich gleich fürs nächste Derby am Samstag um 18 Uhr gegen den 1. FC Traunstein zu empfehlen. TSV-Trainer Christian Rauch hat keine Personalsorgen, auch die Stimmung in Team und Umfeld ist bestens. „Nach dem Sieg gegn die starken Ebersberger ist schon ein bisschen Euphorie aufgekommen. Jetzt hoffe ich, dass viele Fans nach Waldkraiburg mitfahren und unsere Jungs am Anfang nicht mehr so nervös agieren“, so Binder.
Eine knifflige Aufgabe hat der TSV Waging in seinem ersten Bezirksliga-Auswärtsspiel der Vereinsgeschichte zu bewältigen. Die „Seerosen“ gastieren heute um 18.30 Uhr beim SV Ostermünchen und damit bei einem Team, das meist zahlreiche Zuschauer bei Heimspielen begrüßt. Gäste-Coach Andi Horner muss auf Veit Gröbner, Florian Mader und Bastian Maier (alle verletzt) verzichten, zudem steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Wolfgang Schneckenpointner ein Fragezeichen.
„Wir hätten gegen Wasserburg das Spiel in der ersten Halbzeit zu unseren Gunsten entscheiden müssen, trotzdem war dieses 1:1 kein schlechter Auftakt für uns“, erklärte Wagings technischer Leiter Günter Klucznick. Bei den Hausherren geben höchstwahrscheinlich die drei hoffnungsvollen Neuzugänge Tom Bauer (Tor/kam vom A-Klassisten TSV Hohenthann), Florian Link und Ridvan Tuna ihre Heimpremiere. Sie standen schon beim 1:3 in Kolbermoor auf dem Rasen.
Zwei Teams, die sich mit einem Dreier im vorderen Tabellenbereich „einnisten“ könnten, stehen sich heute um 18.30 Uhr im Wasserburger Badria-Stadion gegenüber, wenn der ESV Traunstein beim gastgebenden Bezirksoberliga-Absteiger gastiert.
Die Innstadt-„Löwen“ boten in Waging vor allem in Durchgang zwei eine starke Leistung, auf die Spielertrainer Hans Weiß (kam vom TSV Bad Endorf) aufbauen möchte. Bei den Wasserburgern stand die neu formierte Viererkette mit den jungen Außenverteidigern Ömer Pala und Kamil Tanrivermis über weite Strecken gut, zudem ließ das zentrale Mittelfeld um die beiden Schlüsselspieler Marco und Philipp Kleinschwärzer in einigen Szenen sein Können aufblitzen. Die Eisenbahner aus der Großen Kreisstadt deuteten zumindest ihr Potenzial an, auch wenn beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Traunstein noch nicht alles rund lief.
Gäste-Coach Uli Habl muss im Vergleich zum Stadtderby auf Jochen Thudt (Zerrung/wurde gegen den FC früh ausgewechselt) verzichten, dagegen kann Maxi Probst (blieb wegen Magenverstimmung zur Halbzeit in der Kabine) die Fahrt nach Wasserburg in besserem Zustand mitmachen.
„Wenn wir gewisse Fehler abstellen, können wir sicher noch attraktiver und schneller spielen – und damit auch torgefährlicher agieren als zuletzt“, sagte ESV-Pressesprecher Peter Mallmann. Die heutigen Rivalen konnten sich übrigens am vergangenen Wochenende gegenseitig beobachten: Hans Weiß wurde im Montana-Stadion gesichtet, mehrere ESV-Akteure tags darauf im Wilhelm-Scharnow-Stadion.
Ihre (verspätete) Saisonpremiere geben heute um 18.30 Uhr der TSV 1860 Rosenheim 2 (voraussichtlich mit Ex-Profi Marco Vorbeck – der Spielpraxis für die Bayernliga sammeln soll – gegen den SV/DJK Kolbermoor) und der FC Hammerau (in Bischofswiesen), deren Erstrunden-Duell kurioserweise abgesagt wurde. Das Match in Hammerau wird übrigens erst am Dienstag, 28. September, um 19.30 Uhr nachgeholt.
Die Kicker des FC Bischofswiesen wollen ganz schnell ihren Fehlstart ins dritte Bezirksliga-Jahr vergessen machen. „Wir müssen in der Abwehr umstellen, sonst wird das wieder nichts“, befürchtet Trainer Martin („Bruno“) Datzmann, dem mit dem beruflich unabkömmlichen Bernhard Oeggl sowie den verletzten Bastian Böttger und Christopher Kahmen wohl drei ganz wichtige Spieler fehlen werden. „Wenn wir die Hammerauer nicht schlagen, dann wird es ganz schwer für uns. Ich erwarte ohnehin eine ganz schwierige Saison“, blickt Datzmann voraus.  cs

 

 

 

 

19. Juli 2010

"Sehr gute Vorbereitung"

 

Peterskirchen: Nach 4 harten Wochen Vorbereitung hat der Bezirksligist TSV Peterskirchen langsam seine Saisonform gefunden.  Nach schwachem Vorbereitungsauftakt gegen Seeon (0:2) konnte die neuformierte Mannschaft von Trainer Christian Rauch 3 Spiele in Folge gewinnen. Sowohl gegen die Kreisligisten FC Grünthal (8:2)und FC Töging (2:1) als auch gegen den A-Klassisten FC Halfing (5:1) konnten die Peterskirchner den Platz als Sieger verlassen. Top-Torjäger auf Peterskirchner Seite war hierbei Neuzugang Sebastian Leitmeier, der in 4 Vorbereitungsspielen 9 Mal ins Schwarze traf. Auch Rauch ist mit den Entwicklungen der letzten Wochen sehr zufrieden. „Bis auf die Spieler, die studienbedingt oder urlaubstechnisch nicht jedes Mal trainieren konnten, haben alle  gut mitgezogen“, so Rauch. Auch die neuen Spieler haben sich, so Rauch, hervorragend in die Mannschaft integriert, weshalb sowohl auf als auch neben dem Platz durchwegs gute Stimmung herrschte. Einziger bitterer Beigeschmack sind die Ausfälle von Co-Trainer Alex Rost und Neuzugang Christian Laxganger, die verletzungsbedingt den Saisonauftakt verpassen werden. „Ansonsten sind aber alle Spieler fit, weswegen wir wirklich auf eine sehr gute Vorbereitung zurückblicken können“, so Rauch weiter.

Um jeden Spieler optimal auf die neue Saison vorzubereiten, setzte Rauch auch auf neue Trainingsmaßnahmen, wo unter anderem mit einem Fitnesstrainer und einem Physiotherapeuten zusammengearbeitet wurde. Nach dem letzten Test, der am gestrigen Sonntag gegen den ESV Freilassing stattfand, wird es für die Rauch-Schützlinge am kommenden Freitagabend ernst, wenn man den Liga-Neuling TSV Ebersberg auf heimischem Geläuf zum Saisonauftakt begrüßen darf. Anpfiff des ersten Spiels im neuen Spieljahr ist um 20 Uhr. mo

 

 

 

21. Juli 2010

 

Peterskirchen etwas müde

 

Dennoch reicht’s zu einem 2:1-Sieg im Aufbauspiel gegen Töging

 

„Unsere Jungs waren von den harten Einheiten der vorherigen Tage doch etwas müde“, sagte Reinhard Binder, Abteilungsleiter des Fußball-Bezirksligisten TSV Peterskirchen, nach dem 2:1 (1:0)-Testspielerfolg gegen den FC Töging (Kreisliga 2).

Gegen dessen Liga-Konkurrenten ESV Freilassing testen die Schützlinge von TSV-Trainer Christian Rauch am morgigen Samstag um 18 Uhr (Vorspiel der zweiten Mannschaften um 16 Uhr). Zudem wird Peterskirchens Co-Trainer Alex Rost am Wochenende den ersten Punktspielgegner TSV Ebersberg unter die Lupe nehmen. Der Aufsteiger gibt ja am Freitag, 30. Juli, um 20 Uhr seine Visitenkarte in Peterskirchen ab.
Gegen Kreisliga-2-Vize Töging gingen die TSV-Kicker Mitte der ersten Halbzeit durch Anton Urbauer in Führung. Nach einer Stunde baute der hoffnungsvolle Neuzugang Sebastian Leitmeier mit seinem neunten Testspiel-Treffer den Vorsprung auf 2:0 aus, ehe Andi Friesenbichler für die Gäste verkürzte.
Die Peterskirchner „Zweite“, die am Samstag, 7. August, um 15.45 Uhr mit der Heimvorstellung gegen den TSV Heiligkreuz in die neue A-Klassen-Saison startet, gewann ein Aufbauspiel beim gleichklassigen TSV Schnaitsee mit 3:1. Die Treffer für den Sieger erzielten Jürgen Wengler, Martin Vorsamer und Johannes Becher.  cs

Weitere Termine:

 

Freitag 23.07.2010 19:00 Ramerberg I - TSV II
Samstag 23.07.2010 15:45 TSV II - ESV Freilassing II
    18:00 TSV I - ESV Freilassing I

 

 

 

19. Juli 2010

 

Peterskirchen
erwartet Töging

  

Weiteres Aufbauspiel nach 5:1 gegen Halfing

  

Für die Bezirksliga-Kicker des TSV Peterskirchen geht es Schlag auf Schlag: Nach dem 5:1-Testspiel-Erfolg vom vergangenen Samstag gegen den A-Klassisten FC Halfing bestreiten sie am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr ein weiteres Aufbaumatch: Zu Gast bei der Christian-Rauch-Crew ist kein Geringerer als Kreisliga-2-Vizemeister FC Töging, der den Peterskirchnern sicherlich alles abverlangen wird. Sehr zufrieden zeigte sich TSV-Spartenleiter Reinhard Binder mit der Leistung gegen Halfing, zumal das Spiel auf dem kleinen Trainingsplatz ausgetragen wurde (wegen des gleichzeitig stattfindenden Jugendtags).
Die Treffer für den TSV erzielten Neuzugang Sebastian Leitmeier (2/darunter ein Elfmeter), Anton Urbauer, Thilo Mösmang und Matthias Asböck.  cs

 

 

 

 

6. Juli 2010

 

 

TSV Peterskirchen – SV Seeon 0:2

 

Im ersten Test zur neuen Saison musste der neue Trainer des TSV Peterskirchen,Christian Rauch, die erste Niederlage hinnehmen. Gegen die Gäste aus Seeon ging der Bezirksligist bei tropischen Temperaturen mit 0:2 vom Platz. Schon vor der Pause musste Christian Wimpersinger das erste Mal hinter sich greifen. Thomas Parzinger traf in der 23. Minute nach glänzender Vorarbeit von Marco Erber mit einem Drehschuss flach ins linke Eck zum 0:1. „In der ersten Halbzeit haben wir die grundlegenden Tugenden eines Fußballspiels vermissen lassen. Zweikampf- und Laufbereitschaft waren neben fehlender Ballkontrolle gar nicht vorhanden“, so Rauch nach dem Schlusspfiff.

In der zweiten Halbzeit nahm die Heimmannschaft,  in der die Neuzugänge Markus Jäger,  Sebastian Leitmeier und Daniel Winklmaier zum Einsatz kamen, das Heft in die Hand und beherrschte das Spiel, konnte sich aber keine richtigen Torchancen erspielen. Auf der anderen Seite machte es Tommi Mitterer besser, als er nach schöner Kombination über Matthias Berger und Sebastian Millkreiter per Abstauber abschloss (58.). Dominik Schlögl hatte 10 Minuten vor dem Ende noch die Möglichkeit, per Strafstoß zu verkürzen, konnte diesen aber nicht im Tor von Michael Prambs unterbringen.

Am kommenden Samstag testet Peterskirchen  zum zweiten Mal vor heimischer Kulisse. Um 18 Uhr empfängt der TSV, der sich mitunter auch über die Rückkehr der beiden Eigengewächse Peter Guglweid und Alexander Emme freuen durfte, den TSV Steinhöring zum nächsten Test. mo

 

 

 

 

 

30. Juni 2010

9. Bezirksligasaison steht bevor

 

TSV Peterskirchen beginnt mit der Vorbereitung

 

Mit 4 Neuzugängen und einem neuen Mann an der Spitze der Mannschaft hat der TSV Peterskirchen die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Trainer Christian Rauch begrüßte am Samstagmorgen den gesamten Kader des TSV Peterskirchen zum gemeinsamen Frühstück und anschließendem Fitnesstest.

Mit dabei waren auch die 4 Neuzugänge des TSV Peterskirchen, Daniel Winklmaier, Sebastian Leitmeier (beide vormals SV Kirchanschöring), Markus Jäger (TuS Engelsberg) und Christian Laxganger (TV Obing). „Die Vorfreude auf die kommende Saison ist riesengroß“, gibt Rauch zu. „Mit den Neuzugängen und mit der Rückkehr der Verletzten haben wir einen großen und qualitativ hochwertigen Kader, mit dem wir unter die ersten 6 der Bezirksliga kommen können“, so Rauch. Enorm wichtig sei nach Rauch aber, dass „jeder einzelne Mitspieler voll mitziehen muss“.

Neben 16 Trainingseinheiten und diversen Fitnesstests stehen für den TSV 5 Vorbereitungsspiele auf dem Programm, bevor die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer am 30.07.2010 um 19 Uhr auf heimischem Geläuf den Aufsteiger TSV Ebersberg zum Saisonauftakt begrüßen wird. Getestet wird gegen den SV Seeon (03.07.2010, 18 Uhr, in Peterskirchen), den TSV Steinhöring (10.07.2010, 18 Uhr, in Peterskirchen), den FC Grünthal (14.07.2010, 18.30 Uhr, in Grünthal), die DJK Otting (17.07.2010, 15 Uhr, in Peterskirchen) und den ESV Freilassing (24.07.2010, 18 Uhr, in Peterskirchen). mo

 

                

 

Bild links: Die erste Mannschaft beim Fitnesstest im Traunmed.

Bild rechts: (v.l.) Co-Trainer Alex Rost, Trainer Christian Rauch, Sportlehrer Tom Bauer, Kapitän Rainer Grafetstetter.

 

 

 

-----------------------------------------------------------------------------------

Spielberichte der Saison 2009/2010

Spielberichte der Saison 2008/2009

alle älteren Spielberichte hier